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TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2012
Bereits die Magnum- Alben "Rock Art", "Brand new Morning" und "Visitation" enthielten überraschend gitarrenbetont- rockige Elemente, aber das erstgenannte Werk war nicht besonders inspiriert, und die zwei anderen lehnten sich mehr an "Wings of Heaven" als an "Chase the Dragon" an. Hier allerdings fühle ich mich stimmungsmäßig streckenweise tatsächlich an die sensationelle Drachenhatz zurückerinnert, besonders was den bissigen Gitarrensound angeht, der die schwelgend schönklingenden Keyboards weitestgehend in Schach hält und den Kitschfaktor erfrischend eindämmt. Der Gesang ist ebenfalls etwas weniger vordergründig gemischt als seit "Storyteller" gewohnt. Auch der stachelige Fantasy- Baum, welchen der legendäre Rodney Matthews auf dem Cover verewigt hat, erinnert stark an das 82er- Album, für dessen Artwork er ebenfalls verantwortlich war.

Können denn die neuen Songs mit "Soldier of the Line", "Spirit" und "Sacred Hour" mithalten? Schwer zu sagen, immerhin sind das Klassiker mit unantastbarem Kultstatus. Ich geh mal durch: Der Opener "All the Dreamers" ist einfach brilliant, "Blood red Laughter" rockt rau und drückend, und die stampfende Halbballade "Didn't like you anyway" bietet schöne Gitarren- Streicher- Wechsel im Intro und bombastische Hintergrundkeys im letzten Songdrittel. Der melodisch- kraftvolle Titelsong hätte auch auf "Visitation" erschienen sein können. "So let it rain", "Shadow Town" und "Broken Promises" sind weitere typische Magnum- Midtemposongs, wie die Fans sie lieben. Dafür ist "Black Tattoo" für Magnum- Verhältnisse ein straighter Rockstampfer mit Zirkusshow- mäßigem Keyboardoutro. Einzig die Ballade "Putting Things in Place" plätschert mit einem eher uninspirierten Refrain weitgehend an mir vorbei. Im Gegenzug glänzt "See how they fall" mit einem schönen Gitarrenecho und einer bombastischen Keyboardfanfare. Der Closer "From within" ist angenehm, wenn auch mit Chor etwas überproduziert. Die kontrastreich spannungsgeladene Dynamik von "Chase the Dragon" wird von "13th Day" nicht ganz erreicht. Das "11th Hour"- Album wird aber locker getoppt, und mit "Visitation" kann das aktuelle Album auch gut mithalten.

Das Master- Limiting ist zeitgemäß etwas hart geraten, das hätte nicht ganz so krass sein müssen. Ich dachte, der Loudness War wäre rückläufig. Aber gut, das ist jetzt wirklich kein Grund, vom Kauf des Albums abzuraten. Nehmt den Opener als Anspieltipp.

Die Bonus- Disk enthält "Eyes like Fire", welches schon von der "Visitation"- DVD bekannt ist. Daneben gibts einen unveröffentlichten Demosong aus der "Wings of Heaven"- Ära, zwei "13th Day"- Songs im Unplugged- Gewand und zwei Liveversionen bekannter Songs. Sollte man haben, wenn man Fan ist. Fünf Sterne.

P.S.: Nach mehrmaligem Durchhören des 1988er Demosongs "Those were the Days" stelle ich fest, dass Passagen davon später umgeschrieben und in "Heartbroke and Busted" (von "Goodnight L.A.") und in "You don't have to be a Baby to cry" ("Rock Art"- Bonustrack") verwertet wurden. Für den ein oder anderen langjährigen Fan ist das sicher ein interessantes Dokument.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Februar 2016
Offensichtlich befinden sich MAGNUM in ihrem zweiten Frühling, denn seit ihrer Reunion im Jahre 2002 veröffentlichen sie in schöner Regelmäßigkeit neue Alben. Zu Anfangs waren die Ergebnisse eher mau, aber spätestens seit "Princess Alice ...." sind MAGNUM wieder eindeutig in der Spur. Seitdem hauen sie einen Kracher nach dem anderen raus, insofern war ich voller Vorfreude als "On the 13th Day" erschienen war.
Schon nach den ersten beiden Alben war klar, dass dieses Album ein konsequenter Nachfolger von "The Visitation" sein würde. Es wirkt hart und direkt wie eben "The Visitation" und nicht so verspielt und mystisch wie "Princess Alice ..." oder "Into the Valley ...".
Trotzdem muss man aber auch auf dem 16. Studioalbum nicht auf die altbekannten Trademarks der Briten verzichten. So ist auch "On the 13th Day" gespickt mit wunderschönen Melodien und hymnenhaften Refrains, veredelt wird das dann durch die Stimme von BOB CATLEY. Für mich gehört er zu den besten Sängern die dieses Genre je hervor gebracht hat, ich liebe diese Stimme.
Mir persönlich gefällt "On the 13th Day" einen tick besser als sein Vorgänger, die Melodien wirken auf mich viel flüssiger und ausgereifter, ich gebe aber zu dass das jetzt "Erbsenpickerei" ist. Allerdings muss man aber auch sagen das wir hier wirklich von Melodic Rock aus dem "High-End-Bereich" reden, so viele Bands gibt es nicht die hier qualitativ mithalten können.

Auffallend ist die große Anzahl von diesen kraftvollen Rockhymnen für die MAGNUM bekannt sind, "All the Dreamers", "Blood Red Laughter", "On the 13th Day", "Broken Promises" und "See How They Fall" gehören alle in diese Kategorie.
Wie abwechslungsreich dieses Album ist beweist "Dance of the Black Tattoo", diese Nummer ist wirklich sehr düster und bedrückend. Harte Gitarrenriffs und die schwere schleppende Melodie verleihen dieser Nummer etwas Bedrohliches, der Refrain verstärkt dieses Gefühl dann noch sehr nachhaltig. Trotzdem, oder gerade deswegen, eine richtig starke Nummer - großes Kino!
Typisch auch die ständigen Tempowechsel, gefühlvoll und einschmeichelnd in den Strophen, nehmen die Songs zum Refrain hin richtig Fahrt auf um danach wieder in dieses langsamere Tempo zu verfallen - das machen sie wirklich sehr gut. "Didn't Like You Anyway", "Shadow Town" und "From Within" wären hier besonders zu erwähnen, das ist MAGNUM - so müssen sie sich für mich anhören!
Natürlich machen das auch andere Bands, aber keine eben so perfekt und auf den Punkt wie MAGNUM - finde ich!
Aber auch die leisen Töne werden von MAGNUM nicht vernachlässigt, wäre auch ziemlich unverständlich, denn es gibt kaum eine Band die so wunderschöne Balladen macht wie die Briten. Auf diesem Album ist das "Putting Things in Place" und weist alles auf was ich von einer MAGNUM-Ballade erwarte. Eine wunderschöne Melodie, einen eingängigen Refrain und einen BOB CATLEY der es wie kaum ein Zweiter schafft mit seiner Stimme zu verzaubern.
"Let it Rain" ist einer meiner absoluten Favoriten, das Ding hat sich mit seiner kraftvollen Melodie und dem sensationellen Refrain sofort in mein Gedächtnis gebrannt - ganz starke Nummer!

Mein Fazit: Hier haben MAGNUM wieder einmal ein richtiges Brett rausgehauen - mein lieber Schwan! Das komplette Album wirkt wie aus einem Guss, Lückenfüller oder Schwächlinge gibt es hier keinen einzigen zu hören. "The 13th Day" ist vollgepackt mit großartigen Melodien und wunderschönen Refrains, BOB CATLEY veredelt das großartige Songmaterial von TONY CLARKIN mit seiner außergewöhnlichen Stimme.
Die beiden passen perfekt zusammen, das kann man bei jedem einzelnen Song hören.
Wer sehr guten Hard/Melodic Rock hören will sollte sich dieses Album unbedingt zulegen - beide Daumen hoch! Granate!

Meine Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.
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am 23. Oktober 2012
Tony Clarkin ist ein Phänomen. Der glatzköpfige Mittsechziger ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist. Mit zunehmendem Alter werden seine Kompositionen immer noch einen Tick genialer und seine Produktivität erreicht ihren Höhepunkt (ab 2007 gibt es fast jedes Jahr eine neue Veröffentlichung). Seit Mitte der 70er Jahre ist er das kreative Mastermind hinter der englischen Melodic Rock Legende Magnum und schneidert Meistersänger Bob Catley ein ums andere Mal sensationell anschmiegsame, warme Hymnen auf den Leib. Gemeinsam mit Keyboarder Mark Stanway und wechselnden Rhythmusfraktionen (ab 2002 Al Barrow am Bass und 2009 stieg Harry James fest am Schlagzeug ein) zelebrieren sie seit ihrem Debut "Kingdom of Madness" (1978) wie keine andere Band den feierlichen, großflächigen Gefühlsrock. 2012, fast 35 Jahre später, haben sie nichts von ihrer Faszination eingebüßt.

Im Gegenteil, ihr mittlerweile 16. Opus "On the 13th day" strotzt nur so vor Vitalität und Eingängigkeit. Und es ist das mit weitem Abstand härteste Album ihrer Geschichte. Die Gitarren braten, dass es eine Freude ist. Metal ist das nicht, aber sehr knackiger Hard Rock. Steht Magnum hervorragend. Die letzte LP "The Visitation" und das Best of "Evolution" (beide von 2011) hatten ja schon mächtig Druck, aber die neue Platte ist noch einen Tick schwerer. Der Vorgänger hatte vielleicht hier und da die besseren Einzelsongs, der Gesamteindruck beim Nachfolger ist aber stimmiger und runder.

Der Opener "All the Dreamers" beginnt mit verträumtem "Huhu" und Keyboard. Nach knapp 1.20 stampft dann aber ein breitbeiniges Riff los, das sofort mitreisst. Magnum liefern den Soundtrack für all ihre Fans: "All the Dreamers will come, and they bring heart and soul, 'cause they're all here to Rock and Roll". Sie kriechen aus ihren Löchern, die ganzen Träumer und hüpfen enthusiastisch herum. Ein satter, angenehm deftiger Einstieg.

Gleiches gilt auch für "Blood Red Laughter". In den Strofen schunkelt sich die Nummer etwas dahin, aber im Refrain gibt sie richtig Power. Bemerkenswert ist auch das endgeile Solo gegen Ende. Clarkin fliegt förmlich durch den Song. Was für ein Gefühlsrausch. Bärenstark!

"Didn't like you anyway" nimmt dann etwas Härte raus. Die gemächliche Midtempo-Ballade wirkt zunächst etwas unspektakulär, gewinnt aber nach und nach an Qualität. Exakt solche Songs nehmen sich missgestimmte Kritiker oft zur Brust, wenn sie die angebliche Biederkeit und Vorhersehbarkeit von Magnum beweisen wollen. Sollen sie doch. Mir gefällt's.

Mein absoluter Favorit des Albums ist der Titelsong "On the 13th Day". Tony Clarkin setzt sich im Text kritisch mit der fortwährenden Sinnsuche der Menschheit auseinander. Musikalisch ist das Ganze einfach nur sensationell. Satter Rock im mittleren Tempo und ein dynamischer, spritziger Refrain zum Niederknien. Dieser Titel hat erhöhtes Suchtpotenzial.

Selbiges lässt sich auch der Single "So let it rain" zuschreiben. Nach vielen Jahren erscheint im Vorfeld des Albums endlich mal wieder eine Magnum-Single, die allerdings hier und da kritisiert wird. Man unterstellt Tony Clarkin kommerzielles Kalkül. Solche Vorwürfe können nur von Nicht-Fans stammen, denn echte Anhänger der Band wissen, dass derartige Kompositionen sehr typisch für den gewichtigen Bartträger sind. Klar, es gibt etwas mehr Streicher zu hören als sonst, aber das tut dem rockigen Charakter des Titels keinen Abbruch. Die Boxen bersten fast im mitreissenden Gefühlssturm. Richtig packend.

"Dance of the Black Tattoo" ist textlich die härteste Nummer der CD. Die stillen Toten folgen einem auf Schritt und Tritt und das wüste Riff grinst einen fies an. Die Parallelen zu Led Zeppelins "Kashmir" sind mehr als offensichtlich, aber Magnum fügen dem Ganzen ihre eigene Note durch das hörenswerte Frage- und Antwortspiel zwischen Gitarre und Keyboard hinzu. So wird ein etwas gewöhnlicher Song doch noch zum Hinhörer.

"Shadow town" gehört zu den überzeugendsten Kompositionen, die Tony Clarkin jemals getätigt hat. Anfangs wie fast jedes Stück der neuen LP im mittleren "Mitwipp-Tempo" angesiedelt, explodiert sie im funkensprühenden, filigranen Refrain. Das ist kraftvoller Melodic Rock in edelster Vollendung. Besser macht es keiner.

Die einzige verzichtbare Nummer auf "On the 13th Day" heißt "Putting things in place". Nicht unbedingt schlecht, aber etwas zu gewöhnlich. Auch wenn der dramatische Refrain ganz nett ist.

Nach der kurzen Ausruh-Phase geben Magnum kurz vor Schluss noch einmal richtig Stoff. "Broken Promises" ist eine unfassbar druckvolle, treibende Rockgranate. Die Gitarre brät was das Zeug hält und Bob Catley thront kraftvoll über allem. Für solche Songs liebe ich diese Band. Besonders auf Autobahnen ohne Tempolimit empfehlenswert. Zischt einfach herrlich ab, das Teil. Yes!

"See how they fall" klingt ähnlich heavy, ist jedoch vom Arrangement her eher ein klassischer Melodic Metal Song. Das Keyboard bläst eine Fanfare, Catley tänzelt geschmeidig durch die Strofen und der bombastische Refrain lässt sämtliche andere Genregrößen alt aussehen. Neben dem Titelsong mein Liebling auf dem Album. So geht unverkrampfte, wuchtige Rockmusik.

Zum Abschluss folgt dann die, wie Bob Catley es nannte, "wavy arms ballad" mit dem Titel "From within". In diesem Segment macht Magnum keiner was vor. Gekonnt inszenieren sie den feierlichen Chorgesang und zaubern jedem Fan ein fröhliches Lächeln ins Gesicht. Da ist er wieder, der Wohlfühlfaktor, der in den letzten Jahren etwas der wütenden Resignation gewichen ist. Gemächlicher und einfach nur schöner Ausklang.

In der Limited Edition gibt es noch eine Bonus-CD. "Those were the days" ist ein Demo aus der Zeit zwischen 1989/1990. Dieser Titel schafft es auf kein Album, liefert jedoch eine Textzeile für den Song "Heartbroke and busted" von der "Goodnight L.A."-LP von 1990. Nettes Stück.

"Eyes like fire" ist Fans bereits von der Limited Edition des letzten Albums "The Visitation" (2011) bekannt. Er wurde damals mit einem Video bedacht, fand jedoch nicht den Weg auf die reguläre Platte. Während der Aufnahmesessions zu "On the 13th Day" stand er dann aber als Gratis-Download auf der Band-Homepage zur Verfügung. Dennoch sehr schön, dass man diesen überzeugenden, Magnumtypischen Song endlich auch in der Audioversion auf CD veröffentlicht hat.

Ansonsten dabei: die Akustik Versionen von "Blood Red Laughter" und "Shadow town", sowie Live-Mitschnitte der Songs "We all need to be loved" und "The Moonking" von der letzten Tour. Magnum bieten den Fans seit 2007 stets eine Zusatz-CD oder DVD. Das ist value for money.

"On the 13th day" ist ein beeindruckendes Spätwerk. Wieder einmal hat der Haus- und Hofkünstler Rodney Matthews eines seiner vielgeliebten Fantasy-Cover beigesteuert, das dem Gesamtpaket die letzte Note hinzufügt und die Musik angemessen verbildlicht. Der einzige kleine Wehrmutstropfen der LP ist der etwas hölzerne Schlagzeugsound von Harry James. Man wünscht sich hier und da etwas mehr Volumen und Druck. Ansonsten ist das Ganze aber top.

Ach, wie sehr ich diese Band liebe. Sie machen Musik, die weder cool, noch modern ist und trotzdem erzielen sie auf ihre alten Tage noch respektable Chartpositionen. Das letzte Werk "The Visitation" knackte mit Platz 19 gar die Top 20 in Deutschland. "On the 13th Day" schaffte es immerhin auf Rang 28.

Hoffen wir, dass Magnum noch das eine oder andere neue Album auf den Markt bringen werden. Allzu viele dürften es leider nicht mehr sein, da Clarkin und Catley stramm auf die 70 zugehen und sie immer wieder gesundheitliche Probleme plagen. So erklärt sich vielleicht auch die hohe Produktivität des Gitarristen. So lange sie da sind heißt es also genießen. Sie geben einem allen Grund dazu.
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am 21. September 2012
Erwartet hatte ich eine Scheibe, die sich nahtlos an die Vorgänger anschließt. Also CD rein in die Anlage und hingehört (so neben der Arbeit, habe ich mir gedacht). Was dann in meinen Gehörgang drang, hatte ich so nicht erwartet. Magnum erinnern mit einigen Songs wieder an die alten Alben wie "Vigilante" oder Wings of Heaven", ohne jedoch wirklich wie damals zu klingen. Meine Arbeit im Haushalt habe ich dann eingestellt und mir den Silberling bis jetzt vier Mal reingezogen. Zu den einzelnen Songs nun meine Meinung:

1. All the dreamers: ein starker Opener, der von Anfang an Lust auf mehr macht. 5/5
2. Blood red laughter: schnellere Nummer mit einem Refrain, der an Magnum der 80er Jahre erinnert 5/5
3. Didn't like you anyway: toller Text, Melodie nicht unbedingt meins 4/5
4. On the 13th day: eine der besten Midtemponummern von Magnum der letzten Jahre 5/5
5. So let it rain: etwas kitschig vielleicht, aber gut vorgetragener Rocksong 3/5
6. Dance of the black tattoo: erinnert mich ein bisschen an "How far Jerusalem", toller Song. 5/5
7. Shadow town: treibende Gitarre, nette Melodien und Tony Clarkin spielt ein "langes" Solo 4/5
8. Putting things in place: ruhigere Nummer, wie sie viele Magnum - Fans lieben 5/5
9. Broken promises: Strophen sind langsam, nimmt zum Refrain hin Fahrt auf. Toller Song. 5/5
10. See how they fall: typischer Magnum-Rocker, der an die 80er Jahre - Highlights erinnert 5/5
11. From within: netter Ausklang, aber nicht wirklich mitreißend 3/5

Fazit: Magnum liefern hier eine sehr gute Scheibe ab, die insgesamt rockiger als die Vorgänger daherkommt und mich an Alben wie "Vigilante" oder "Wings of Heaven" erinnern. Wirkliche Ausfälle gibt es auf diesem Silberling nicht und sicherlich werden auch die zwei von mir schlechter bewerteten Songs vielen Leuten super gefallen. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 Sterne, weil es meiner bescheidenen Meinung nach die beste Magnum - Scheibe der letzten Jahre ist.
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am 22. September 2012
Nachdem nur ein Jahr seit der letzten Veröffentlichung ('The Visitation') vergangen war, war ich zunächst skeptisch. Aber da ich bisher alle Magnum-Scheiben besitze, wollte ich auch nicht gerade nach der guten 'The Visitation' die Serie beenden.
Der Beginn ('All the dreamers') scheint typisch Magnum: ruhig und geheimnisvoll. Bob Catley summt sich in das Lied hinein. Das Summen wird lauter und mündet in ein starkes Gitarrenriff, das den Song, der abwechslend mal ruhig und mal rockig ist, dominiert. Insgesamt gefällt mir dieser Song besser als 'Black skies', der Einstieg von 'The Visitation'.
Der zweite Track ('Blood red laughter') beginnt weniger spektakulär. Doch spätestens beim genialen Gitarrensolo merkt man, dass der rockige Song jede Menge zu bieten.
Ganz anders präsentieren sich Magnum auf 'Didn't like you anyway'. Ein Keyboard gibt den Rhythmus vor, zu dem Tony Clarkin ein außergewöhnliches Gitarrenriff spielt, das sehr schön mit dem Gesang Catleys harmoniert. Später wird auch dieser Song rockig. Einfach cool und in meinen Ohren sehr gelungen.
Das Titelstück ist dann wieder ein typischer Magnum-Rocker, nicht übermäßig hart, aber gut.
Und nun folgt der Song, der die Fans zu spalten scheint: 'So let it rain'. Magnum zeigen sich hier von ihrer poppigsten Seite, was bedeutet, dass der Song nicht sonderlich hart, aber dafür enorm eingängig ist. Man bekommt die Melodie kaum noch aus dem Kopf. Also mir gefällt es, nicht zuletzt weil es auch eine willkommene Abwechslung zu den bisher ziemlich rockigen Songs darstellt.
Für diejenigen, denen der Songs zu fröhlich war, ist der folgende Song ('Dance on the black tattoo') wohl genau die richtige Antwort. Hier wird es so richtig düster, ganz im Gegensatz zum Vorgänger. Nicht schlecht, aber auch nicht die Art von Songs, von denen ich allzu viele hintereinander hören möchte.
Zum (meinem) Glück wird es auf 'Shadowland' dann wieder 'heller'. Das Klavier begleitet diesen Midtempo-Song, der über einen sehr melodischen Refrain verfügt.
Lied 8 ist die einzige Ballade des Albums. Ich meine, der Kitsch-Faktor, aber auch die Intensität, ist im Vergleich zu manch anderer Ballade von Magnum relativ gering. Es hat auf jeden Fall seinen Reiz, aber zu den Top-Balladen von Magnum wird es für mich wohl nicht zählen.
Mit 'Broken promises' folgt wieder ein typischer Rocker, der mich aber nicht so sehr packen kann wie die meisten anderen Lieder. Deutlich besser finde ich dagegen 'See them how they fall'. Hier verbinden Magnum Härte und Melodie sehr gut miteinander. Meiner Meinung ist dies der stärkste Rock-Song der Platte. Den dürfen Magnum gerne auch live spielen, obwohl ich ansonsten mehr auf die Klassiker von Magnum (insbesondere von den Alben 'On a storyteller's night', 'Vigilante' und 'Wings of heaven') stehe.
Das gleiche gilt für das überaus melodische, fast schon hymnenartige 'From within', das für mich ein sehr gelungener Abschluss des Albums ist.

Fazit: 'On the thirteenth Day' ist das abwechslungsreichste und rockigste Album von Magnum seit langer Zeit, geschmückt mit einigen sehr schönen (Pop)Melodien. Auch wenn es mich nicht zu 100% überzeugen kann (aber das schafften bisher sowieso nur die großen Drei, s.o.), ist es doch noch etwas stärker als 'The Visitation', das für mich bis dahin das stärkste Album seit der Wiedervereinigung war.
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"On the 13th Day", das 17. Studioalbum von Magnum aus England, erschien im September 2012. Alle Titel wurden von Tony Clarkin komponiert und getextet und das Album wurde ebenfalls von Tony Clarkin produziert. Magnum sind: Tony Clarkin (Lead Guitar), Bob Catley (Lead Vocals), Al Barrow (Bass Guitar), Mark Stanway (Keyboards) und Harry James (Drums). "On The 13th Day" erschien bei SPV/Steamhammer.

Vorab, "On The 13th Day" ist ein wirklich gutes, ja starkes Stück Melodic Hard Rock, die ganz grosse Begeisterung einiger Rezensenten, kann ich jedoch nicht ganz teilen. Der Opener `All the dreamers` ist ganz stark und mit 7 Minuten das längste Stücke der Platte. Auch `Blood red laughter` ist typisch Magnum, also einfach stark und schon heute fast ein Klassiker. Auch `Didn't like you anyway` kann punkten, hat der Titel eine starke Melodie und Gesang. Der Titelsong `On the 13th day` enttäuscht ebenfalls nicht, jedoch macht sich wieder eine gewisse Gleichförmigkeit beim Songwriting breit, die ich schon beim Vorgänger "The Visitation" festgestellt hatte. `So let it rain` finde ich eher mittelprächtig. `Dance of the black tattoo` ist dann wieder deutlich besser. Einer der stärksten Tracks von Magnum der letzten Jahre. `Shadow town` ist ganz nett, jedoch nicht der Burner. `Putting things in place` ist eine nette Ballade. Die weiteren Tracks sind alle recht gut, bis auf `See how they fall` ist aber kein Überflieger dabei.

Auch "On The 13th Day" ist wieder ein starkes Magnum-Album, schlechte Alben gibt es von der Band auch nicht (wenn man mal von "Goodnight L.A." und "Rock Art" absieht). Das gleichförmige Songwriting stört jedoch etwas, auch würde ich gerne mal Keyboard-Soli von Mark Stanway hören. Insgesamt halte ich 4 Sterne und damit eine Kaufempfehlung für gerechtfertigt. Die besten Alben der Neuzeit bleiben "Brand New Morning" und "Princess Alice...".
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am 23. November 2012
Und wieder schafft es Tony Clarkin eine wahnsinnig gut Scheibe hinzulegen. Über die Details wird hier schon genug geschrieben. Ich hoffe, daß die jährliche Tradition aus neuer CD und dazugehöriger Tour noch lange weitergeht. Keep your nightlite burning....
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am 27. September 2012
In schöner Regelmäßigkeit greifen Magnum 5 Sterne ab, zumindest seit Brand New Morning ( außer Princess Alice - nur 4 aber wegen der " dumpfen"Produktion). Bei jeder neuen Platte frage ich mich, ob Tony Clarkin zuhause einen Garten hat wo die Melodien einfach so wachsen und er sich pro Platte 2 handvoll davon pflückt. Unglaublich der Mann. Zu den einzelnen Songs haben ja viele andere schon alles gesagt, daher wiederhole ich das nicht. On the 13th Day ist auf jeden Fall eine sehr abwechslungsreiche Platte geworden und Magnum schaffen es, wieder überraschende Dinge einzubauen. " Schrubbende" Gitarren bei Dance of the Black Tattoo oder auch einen Pop-Song wie So let it rain, aber vergessen natürlich Ihre gewohnten Trademarks nicht. Einzig Putting things in place finde ich etwas farblos. Bei So let it rain gehen ja die Meinung stark auseinander, aber ich finde der Song geht gut ins Ohr. Da lag sicher die Absicht dahinter, mal wieder im Radio gespielt zu werden, aber ich fürchte das wird nicht reichen.Schade denn Magnum hätten es echt verdient, regelmäßig im Radio zu laufen. Anspieltipps: On the 13th Day, All the Dreamers, Broken Promises und mein Favorit : See how they fall. Kann mich an der Gitarre gar nicht satt hören. Zu loben ist auch die saubere Produktion, das Ding kommt druckvoll und klar daher. Zusammen mit der Bonus-CD ein super Package. KLARE KAUFEMPFEHLUNG !
Einziger kleiner Kritikpunkt: man hätte manche Songs kürzer fassen können ( z.B. Dance .. hätte bei mir nach 3:50 und dem Drum-Teil aufgehört, der folgene Refrain ist nicht wirklich nötig.) Aber, hey das ist Jammer auf hohem Niveau.
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am 12. November 2012
Als Magnum Fan der ersten Stunde hoffe ich seit Wings of heaven" im Jahr 1988 auf eine Veröffentlichung wie diese von der Band. Klar, jede weitere Scheibe der Jungs hatte das Eine oder Andere Highlight, aber im Großen und Ganzen war es jedes Mal eine kleine Entäuschung.....
und nun so eine Granate!
Keine Einschlafballaden (bis auf eine), kernige Nummern, krachende Gitarre, Keyboards da wo sie hingehören (selten laut im Vordergrund) und Catley kann immer noch singen wir ein Junger.

Anspieltips: der Titeltrack on the 13th day", blood red laugther" und die Nummer 6 dance ofthe black tatoo" - das ist die Nummer, die Black Sabbath nie geschrieben hat! Ein Riff, auf das Tommy Iommy bis an sein Lebensende neidisch sein wird.

Fazit: was lange währt wir doch noch gut!
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am 27. September 2012
Magnum sind und waren immer ein Garant für hervorragende melodische Rockmusik,sieht man mal von dem Fehltritt Rock Art ab.

Hatte die 2.Ära der Band schon sehr gute bis herausragende Alben zu bieten,so ist On The 13th Day ohne Zweifel das beste davon.

All the Dreamers startet mit etwas mystischem Intro und entwickelt sich zum getragenen Stampfer der Brand New-Morning Kategorie.
Interessant auch der Kontrast zwischen der ruhigeren Strophe und dem gitarrenlastigen Chorus.
Der längste Song des Albums aber trotzdem sehr kurzweilig

Blood Red Laughter ist ein Ohrwurm,wie ihn in der Art nur Magnum hinbekommen.Erinnert an Klassiker wie Its Time To Come Together oder Rockin Chair.

Didnt Like You Anyway mit leichtem Queen/Progressive-Feeling schlägt in eine ganz andere Kerbe,hat aber durch den Gegensatz der leicht " schrägen " Strophe und dem eingängigen Chorus einen ganz besonderen Reiz.

Ruhig und von Streichern begleitet beginnt der Titelsong und steigert sich zum locker-flockigen Midtempo-Rocker der den Bogen zum Vorgänger The Visitation spannt.Sehr gelungen.

So Let It Rain scheint die Fans ein wenig zu spalten,manchen ist der Song ein wenig zu kommerziell.Aber war das Vigilante nicht auch? Tat das der Klasse des Albums Abbruch?
Nein!...und so auch bei So Let It Rain...Bob singt sehr ausdrucksstark und der Song fräst sich förmlich in die Gehörgänge.
Fast schon zwingend die Wahl zur ersten Single...

Dance Of The Black Tattoo ist das totale Kontastprogramm,schleppend,leicht düster,aber trotzdem hochwertig.Der einzige! Song des Albums der ein paar Durchläufe braucht und nicht sofortiges Ohrwurmpotential entfaltet.

Shadow Town ist eine Zeitreise zurück zu Wings Of Heaven-Tagen.Perfekte Instrumentierung und Inszenierung,Hammer-Chorus.Über Songwriting und Gesanges-Qualitäten braucht man bei den Herren Clarkin und Catley keine zusätzlichen Worte zu verlieren.

Putting Things In Place ist eine gefühlvoll,leicht melancholisch-traurige Ballade,welche schon nach wenigen Momenten eine Gänsehaut verursacht.
Nicht die typische Quoten-Chart-Ballade,sondern mit Anspruch,Eigenständigkeit und Klasse...Magnum eben...

Broken Promises punktet mit brilliantem Gitarrenriff,punktgenauem Chorus,Ohrwurm-Potential und Catley-Gala-Form...ein weiterer Volltreffer.

See How They Fall verwendet genau das gleiche Gitarren-Intro wie Eyes Wide Open vom Princess Alice...-Album, stellt aber diesen sehr guten Song weit in den Schatten....so einfach strukturiert und doch packend kann Musik sein...bislang mein Favorit....

From Within...Power-Ballade?,getragener Midtempo-Song?
Soll jeder für sich entscheiden...auf jeden Fall ganz einfach zeitlos schön und ein passender Abschluß der Scheibe.

Zur Bonus-CD

Eyes Like Fire-sehr schöne Nummer,die allerdings nicht ganz an die regulären Nummern heranreicht,aber auf jeden Fall auf jedem anderen Album der Magnum-Neu-Ära eine gute Figur gemacht hätte.

Those Were The Days-Unveröffentlichtes Demo aus der Wings of Heaven-Zeit.
Schöner,melodischer Song,der allerdings unter dem blechernen Demo-Sound etwas leidet.
Da wäre doch eine Neueinspielung schön gewesen.
Enthält übrigens den Mittelpart vom späteren Heartbroke and Busted..

Die 2 Live-und Acoustic-Tracks hätte ich nicht unbedingt gebraucht...nicht unbedingt zwingend.

Aber Magnum-Fans wollen sowieso das komplette Programm ihrer Band und so kann ich die Limited Edition nur empfehlen und sei es nur der ersten beiden angesprochenen Songs wegen...

Da die Herren Clarkin und Catley nun auch schon Mitte Sechzig sind und man nie weiß,welches Album das letzte ist....wäre es On The 13th Day,so hätte sich eine der besten Rockbands würdevoll,standesgemäß und auf der Höhe ihrer Fähigkeiten verabschiedet.

Ich würde allerdings zu einem Rentenantrag der beiden nur eines sagen:
ABGELEHNT!!!!
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