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Kundenrezensionen

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am 2. September 2012
Den guten, alten Gruselfilm. Wobei ich die Betonung auf GUT legen möchte. In der Tradition von Klassikern wie -Das Geisterhaus(aus den 60er Jahren) oder -Das Waisenhaus- hat James Watkins seinen Film -Die Frau in Schwarz- in Szene gesetzt. Da fließen keine Ströme von Blut oder wird der Zuschauer mit abstoßenden Ekelszenen erschreckt. Watkins gruselt mit der "alten Schule". Knarrende Türen, Schockmomente, unterschwellig anfassende Musik, Dunkelheit und immer irgendwo ein Schatten im Bild, in dem etwas lauern kann. Das Ergebnis ist ein Gruselfilm der Extraklasse, der nichs für Zuschauer ist, die schwache Nerven haben oder anfällig für Albträume sind.

Der Anwalt Arthur Kipps(Daniel Radcliff) muss in die Provinz. Seine Kanzlei beauftragt ihn, das Erbe der Witwe Drablow zu ordnen. Drablow starb in Eels Marsh House, einer Villa, die völlig abgelegen von den Gezeiten des Meeres an der britischen Ostküste immer wieder vom Festland abgetrennt wird. Im kleinen Ort, nahe der Villa angekommen, wird Kipps äußerst kühl empfangen. Jeder Dorfbewohner möchte nur eins: Das Kipps schnell wieder verschwindet. Kipps, der seinen vierjährigen Sohn Joseph und die Kinderfrau nachholen will(seine Ehefrau Stella starb bei der Geburt des Kindes) lässt sich jedoch nicht abschrecken. Er freundet sich mit dem wohlhabenden Mr. Daily(Claran Hinds) und seiner psychisch angeschlagenen Frau Elizabeth(Janet McTeer) an. Er sucht Eels Marsh House auf und findet eine dunkle, mysteriöse Atmosphäre vor. Als Arthur die Papiere der Witwe sichten will, passieren merkwürdige Dinge. Arthur hört Stimmen, sieht im Nebel Geschehnisse, die er sich nicht erklären kann und hat plötzlich das Gefühl, nicht allein zu sein. Dann sieht er eine Frau in Schwarz. Als er ins Dorf zurückkehrt, stirbt dort ein Kind. Aus der Ablehnung gegenüber Arthur wird urplötzlich Hass. Arthur muss erfahren, dass ein Fluch auf Eels Marsh House liegt. Das Erscheinen der Frau in Schwarz und der Tod von Kindern sind kein Zufall. Als Arthur klar wird, dass sein Sohn Joseph demnächst eintreffen wird, fährt er zurück in die Villa. Er will das Geheimnis lösen und muss sich dazu einem unsagbaren Grauen stellen...

Hier passt einfach alles. Die gewählte Zeit in der englischen Vergangenheit, die Kulissen, das Schauspielensemble und die Musik. Wie Watkins, auf alt bewährte Art, dann noch ein paar Schockmomente in die Story zaubert, die einen fast vom Sofa springen lassen, das alles hat große Klasse und eine Menge Stil. Der Film wartet zusätzlich mit einem Ende auf, das man nicht unbedingt erwarten würde.

Daniel Radcliff kann mehr als Harry Potter. So viel steht für mich nach -Die Frau in Schwarz- jedenfalls fest. Im Zusammenspiel mit Claran Hinds trägt Radcliff den Film auf seinen Schultern. Wie Watkins die Spannung aufbaut, vor allem aber wie er seine Frau in Schwarz in Szene setzt, dass ist so gruselig wie erstklassig.

Bei uns zu Hause läuft ein Film wie -Die Frau in Schwarz- unter der Bezeichnung "Kissenfilm". Leider gibt es nicht mehr all zu viele Produktionen, die sich diese Auszeichnung verdienen. Für Schlachterszenarien und Ekelpakete braucht man kein Kissen. Aber wenn auf feinste Art Grusel erzeugt wird und knarrende Türen und Geisterstimmen sich mit urplötzlich auftauchenden Gespenstern oder Schockmomenten abwechseln, dann gibt es keinen besseren Kameraden als ein weiches Kissen, das man sich als Schutz vors Gesicht halten kann. Probieren sie es aus. Am besten mit -Die Frau in Schwarz-. Sie werden sehen: Es hilft kollosal.
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am 29. Juli 2016
Hammer films war insbesondere in den 60ern ein Garant für klassischen, britischen Horror, mit charismatischen Darstellern, überaus liebevoll gestaltete Kulissen und geradezu behaglicher, romantischer Gruselstimmung zum Eintauchen. Heute wirken diese Filme ein wenig altmodisch. Der Film "Woman in Black" hat die Brücke geschlagen. Klassischer Hammer-Stil mit modenren, nicht aufdringlichen Effekten und guter Filmmusik. Die beiden Hauptdarsteller Daniel Radcliffe und Ciarán Hinds sind exzellent, insbesondere Hinds, der vom Typ her vielleicht sogar in Christopher Lees Fußstapfen treten könnte.
Es gibt sie also noch, die Hammer Films - ein Grund zur Freude für alte und neue Fans!
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TOP 500 REZENSENTam 2. April 2015
Wer auf den naheliegenden Gedanken kommt, ein Horrorfilm - die Bezeichnung "Gruselfilm" passt hier allerdings deutlich besser - mit FSK 12 kann nicht wirklich furchteinflößend sein, der wird mit der "Frau in Schwarz" möglicherweise eines Besseren belehrt. Sicher hat dieser zeitlich vor etwa 100 Jahren angesiedelte Streifen nichts von einem modernen Horrorschocker, er verzichtet auf Brutalität und blutige Szenen, doch mit den klassischen Elementen filmischen Gruselns weiß Regisseur James Watkins trefflich umzugehen. Das ist natürlich older als oldschool: blasse Gestalten, neblige Szenerien, finsteres Wattland und ein düsteres, verlassenes Haus mit den obligatorisch knarrenden Türen und dem wie von Geisterhand bewegten Schaukelstuhl. Aber - es funktioniert, die Atmosphäre ist definitiv schaurig und gespenstisch, die Figuren sind düster und morbid, kurz: die Stimmung passt.

Für zwei Drittel des Films gelingt es mit den beschriebenen Mitteln auch, den Zuschauer bei der Stange zu halten, doch dann wird es für mein Empfinden ärgerlich. Wenn der Antiheld im besten Zwirn fröhlich im Schlick herumtaucht, wenn jahrelang Tote aussehen wie frisch gebadete Babies, wenn die schwarze Frau durch ihr Haus "fährt" wie eine ruckelige Geisterbahnpuppe - dann ist alle Atmosphäre dahin, dann kippt die Handlung ins Groteske und der Streifen kommt einem vor wie ein abgefilmter Groschenroman. Man sehnt förmlich das Ende herbei, und das ist dann leider vollkommen vorhersehbar und enttäuschend, zudem kitschig fotografiert. Und es fehlt eine Auflösung, die vorherige Geschehnisse nachvollziehbarer und verständlicher macht.

Der Gesamteindruck bleibt zwiespältig, tendenziell aber eher negativ, weil das misslungene Finish den Film deutlich entwertet. Man sollte die gelungene Inszenierung und die Atmosphärik würdigen, die zumindest für das Gros der Laufzeit spannende Unterhaltung bieten. Im fairen Quervergleich kann ich den Film aber, mit allem Für und Wider, bestenfalls als mittelmäßig einstufen. Auf keinen Fall etwas zum wiederholten Anschauen und erst recht nichts für die ewigen Ruhmeshallen des Gespensterfilms.
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am 3. September 2014
Bin froh, dass ich mir den Film nicht alleine angesehen habe. Ein Film wie in alten schwarz-weiß-Zeiten! Kleine Blutoper, sondern ein Psychothriller der diesen Namen verdient! Als Fan von Harry Potter war ich natürlich besonders auf das Spiel von Daniel Radcliff gespannt. Es hat seine Sache wirklich toll gemacht, absolut glaubwürdig, keine Funken von Harry! Er hat bewiesen, dass er wirklich ein guter Schauspieler ist. Der Film selbst ist vom Anfang bis zur letzten Minute extrem spannend und sollte nicht unbedingt am Abend gesehen werden! Alpträume sonst fast garantiert.
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am 23. Dezember 2016
Ich dachte ein Horrorfilm mit "Mr. Potter", das kann doch nichts werden. Aber getäuscht, denn gerade seine Leistung macht die Story für mich erst richtig gut. Die Geschichte die um das Herrenhaus, dem Eel Marsh House gestrickt wird ist schon schaurig. Der Film ist typisch englisch, etwas dunkel, viel Nebel und ein großes dunkles verlassenes Herrenhaus. Das alles gibt dem Film viel Spannung.
Das einzige was für mich leider total daneben gegangen ist, ist der Schluss. Er läst viele Fragen offen und ich hoffte das diese im Teil 2 beantwortet werden, bzw dort angesetzt wird. Leider hat Teil 2 nicht mehr viel mit der Geschichte von Teil1 zu tun und damit bleibt die Hoffnung auf Teil 3.
Trotzdem ist der Film für mich persönlich einer der beseten Filme der letzten Jahre.
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am 27. Mai 2012
Eigentlich bin ich kein Fan von Horrorfilmen, da ich relativ leicht zu erschrecken bin. Als ich jedoch den Trailer zu der Buchvorfilmung von "Die Frau in Schwarz" gesehen hatte gab es für mich zwei Gründe, mir diesen Film im Kino anzusehen:
1. Der Trailer war sehr verlockend, außerdem bekleidete dieser Daniel Radcliffe, der schon viele große Rollen ( Harry Potter und...Ok, das wars schon ) überzeugend gespielt hatte die Hauptrolle.
2. So schlimm konnte der Film ja nicht sein, schließlich war er ja im Kino ab 12 ( ich bin 15) und, wie gesagt, Harry Potter war ja dabei.
Die Bewertungen im Internet die ich kurz nach Filmstart durchlas sprachen alle von einem Film mit vielen Schockeffekten der keine leichte Kost sei... aber er war doch ab 12 oder...schluck. Wird schon nicht so schlimm redete ich mir ein. Und so marschierte ich mit einem Kumpel, der schon mehr Horrorerfahrung hatte als ich, mehr oder weniger sorglos in den Kinosaal um mir diesen "Kinderschocker" reinzuziehen. 30 Sekunden nach Filmstart war dieser Spitzname schon Vergangenheit.
Zur Story:
Daniel Radcliffe spielt den jungen Anwalt Kipps, der in seiner Kanzlei nicht gerade wichtig ist. So bekommt er auch den undankbaren Job zugeteilt, das Erbe einer verstorbenen Frau klären, die mitten in einem Moor in einer einsamen Villa wohnte. Dort angekommen stößt er auf Widerstand der Bewohner des kleinen angrenzenden Dorfes, die ihn zwingen wollen zu verschwinden. Kipps merkt bald weshalb: Im Anwesen bekommt er den Geist der verstorbenen Frau zu Gesicht-und immer wenn jemand den Geist sieht sterben kurz darauf unschuldige Kinder. Das ist nur der Anfang zu einem echten Horrortrips für Kipps...
Ich beginne gleich mit dem einzigen Kritikpunkt am Film: Der FSK 12 Freigabe (DVD ist Zum Glück ab 16). Ich saß im Kino und war fast den gesamten Film in "Aufschrei Bereitschaft" und so auch 90% der Kinobesucher. Den restlichen 10% ging es noch schlimmer. So veließen nach einer dreiviertelstunde einige Erwachsene, verängstigt das Kino und die Frau neben mir bekam bei einigen Szenen scheinbar beinahe einen Herzinfarkt. Ich kann aus Überzeugung sprechen, dass ich als Vater niemals meine 12Jährigen Kinder in diesen Film geschickt hätte da ich überzeugt bin, dass sie sicherlich für mehr als eine Nacht schlecht geschlafen hätten. So bin ich zwar froh, dass der Film ab 12 war und ich so diesen genialen Film sehen konnte, bin jedoch der Meinung, dass FSK16 mit der DVD vollkommen angebracht ist. Aber lassen wir das mal außer Acht.
Wie gesagt, der Film ist keine Minute langweilig. Schon die erste Szene in der spielende Kinder zu sehen sind die plötzlich scheinbar ohne Grund aus dem Fenster springen zeigt einem, womit man es hier zu tun bekommt. Doch die ersten 20 Minuten in denen Kipps Beziehung zu seinem Sohn und der Tod seiner Frau beleuchtet werden sind verhältnismäßig ruhig, wenn auch schon hier eine düstere Atmosphäre vertreten ist. Danach geht es Schlag auf Schlag, denn dieser Film hat wirklich alles, was ein Horrorfilm braucht. Es gibt Puppen, Spieluhren, endlos lange Korridore, Geister, untote Kinder, Spiegel... alles ist dabei. Und dennoch gelang es mir fast nie, den nächsten Schockeffekt vorauszusehen. Immer wenn ich dachte: Gleich kommt was von hinten, kam etwas von oben, wenn ich auf den Spiegel tippte, gab es irgendein Geräusch...unvorhersehbar. Zwischendurch wurde es im Kinosaal richtig laut, da jeder aus Angst vor dem nächsten BUUHH einfach zu reden anfing. Wer hier auf Humor wartet, wartet vergeblich. Neben all diesen Effekten kommt die Handlung jedoch auch nicht zu kurz, die durchgehend überzeugt. Kommen wir nun zu den Schauspielern
Daniel Radcliffe zeigt, dass er auch nach Harry Potter nicht in Vergessenheit geraten wird. Er liefert hier eine grandiose Leistung ab, bestimmt eine der besten Rollen seiner Karriere ;D Anfangs noch nicht überzeugt von den Geschichten der Dorfbewohner und überlagert von der Trauer über den Tod seiner Frau gerät sein Glauben im Laufe der Handlung stark ins Wanken und verwandelt sich in Panik. Diese Charakterwandlung gelingt perfekt. Starke Leistung Harry ...ähh Daniel.
Ciaran hints spielt als freundlichen Helfer die einzige Person, die sich weigert an fremde Mächte zu glauben. Er wird *ACHTUNG SPOILER* jedoch der einzige sein, der den Film überlebt. *SPOILER ENDE*
Janet McTeen stellt die Frau von Hints dar, die immer wieder gedanklich von der Frau in Schwarz besetzt wird und Botschaften aus dem Jenseits überbringt. Eine gruselige Psychopatin.
Die Frau in Schwarz gespielt von Liz White ist immer nur im Hintergrund zu sehen, was einem jedoch immer einen SEHR kalten Schauer über den Rücken jagt. Sie schafft es komplett ohne Worte, den ganzen Film zu beherrschen und Angst zu verbreiten
Das Szenenbild und die musikalische Untermalung sind ebenfalls mehr als erwähnenswert und machen die Atmosphäre perfekt. Chapeau!!
Fazit: Als ich und mein Kumpel nach knapp zwei Stunden den Kinosaal verließen standen uns beiden die Haare zu Berge. Dennoch war dieser Film mit das Beste was ich dieses Jahr gesehen habe, ein wahrer Schocker. Von mir gibt es die volle Punktzahl: 5 Sterne
Noch eine kleine Anekdote zum Schluss. Als ich mich nach dem Film in der Dämmerung alleine zu Fuß nach Hause begab litt ich beinahe unter Verfolgungswahn. Als dann auch noch ein Busch ind der Ferne exakt die gleiche Form hatte wie die Frau in Schwarz war es um mich geschehen und ich fing an zu rennen. Ich denke der Film hat sein Ziel erreicht.
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am 5. April 2014
Endlich mal wieder ein Film der durch Atmosphäre und dezente kleine Schocker eine richtige Gruselstimmung erzeugt!

Die Geschichte ist stimmig, die Kostüme und Bühnen wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt-das Haus erzeugt von Anfang an eine unheimliche Gruselstimmung. Der Film kommt ohne Splattereffekte aus, was ich ihm sehr hoch anrechne!

Allerdings muß ich einem meiner Vorredner zustimmen: Der Film ist definitiv nichts für Kinder-keine Ahnung wie es zu dieser Altersfreigabe kam...

Ich bin 33 Jahre alt, habe mir den Film in tiefster Nacht im dunkeln angeschaut-ist wirklich seeeeehr lange her, dass ich mich so herrlich gegruselt habe-vieleicht sogar etwas zu sehr hehe ;)
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am 7. Juni 2015
Filme der HAMMER FILMS gehören seit meiner Kindheit zu meinen Lieblingsfilmen. Die Werke aus den 50er, 60er und 70er Jahren mit den HAMMER Stars Christopher Lee und Peter Cushing unter der Regie von Meistern wie Terence Fisher und Freddie Francis haben für mich das Genre Gruselfilm wohl für immer geprägt. Kaum eine andere Produktionsfirma hat es so perfekt geschafft, mit kleinem Budget atmosphärisch dermaßen dichte Filme zu erschaffen. Gothische Schlösser und Friedhöfe in Nebelschwaden getaucht, verwinkelte Gassen in Gottverlassenen Dörfern mit feindseligen Bewohnern, die ein Geheimnis mit sich herumtragen, dunkle Gänge, knarrende Dielen, verwunschene Wälder und Moorlandschaften, geschmackvolle Dekors und all das verpackt in eine märchehaft-unheimliche Geschichte, für all das und noch viel mehr stand HAMMER. Als sich der Filmgeschmack in den 70er Jahren mehr und mehr verändert hat und HAMMER trotz einiger Versuche, sich den veränderten Sehgewohnheiten anzupassen langsam den Anschluss verloren hat, sind klassische Gruselfilme mit den oben genannten Stilmitteln weitestgehend von den Leinwänden und Bildschirmen verschwunden. Viel Blut, Gedärme, Special Effects, Schockmomente, schnelle Schnitte, hektische Kameraführung sind dafür an seine Stelle getreten. Umso erfreulicher ist es, dass HAMMER wieder auferstanden ist und uns einen Film wie Die Frau in Schwarz präsentiert. Regisseur James Watkins hat die gute alte HAMMER Tradition aufgegriffen und einen old-school Gruselfilm in modernem Gewand abgeliefert. Eine schöne Story in noch schönerem Ambiente hüllt den Zuschauer in wohligen Schauer. Ich empfehle, den Film spät abends bei Kerzenschein zu schauen.
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am 16. April 2013
Keine Spoiler, ich verrate nichts.

Als Fan guten und intelligenten Horrors habe ich so ziemlich alles aus dem Genre gesehen, auch Splatter. Darum kann ich ohne Übertreibung sagen, dass "Die Frau in Schwarz" neben "Insidious" der mit großem Abstand gruseligste Film überhaupt ist. Und das ganz ohne Blut, Monster oder Killer. Es handelt sich hier um einen Grusler alter Schule, nur mit dem Unterschied, dass auf lasches Türeknallen oder Bodenknarren verzichtet wird. Stattdessen werden gänsehautverursachende Schocks äußerst gekonnt und wohl dosiert in der nahezu geräuschfreien Kulisse aufgebaut und eingesetzt, die durch die ständige Ruhe eine eindringlichere Wirkung bekommen. Ständig hat man Angst was hinter der nächsten Ecke, in Spiegelungen, in den Schatten oder hinter dem Protagonisten lauert. Längst nicht immer sieht man den Schock kommen und selbst wenn doch, man zuckt unweigerlich zusammen. Bis auf "Insidious" hatte ich noch nie im Leben Gänsehaut bei einem Film, meines Zeichens sehr abgehärtet. "Die Frau in Schwarz" jagt einem mehrmals einen nachhaltigen Schauer über den Rücken. Man hat richtig Angst!

Bild und Ton der Blu Ray sind übrigens 1a. Besonders der Ton sticht äußerst positiv hervor, da er auf fast gleicher Lautstärke mit den Dialogen ist, was die Schocks noch eindringlicher macht.
Technisch und schauspielerisch ist "Die Frau in Schwarz" einfach grandios. Bei Horrorfilmen kommt das viel zu selten vor. Daniel Radcliffe passt perfekt, spielt sehr gut und beweist, dass er nicht nur Harry Potter kann.

Sie sollten den Film auf keinen Fall im Fernsehen (Werbung versaut die dichte Atmosphäre) und unbedingt in absoluter Ruhe und Dunkelheit schauen. Jedoch auf gar keinen Fall allein, denn glauben Sie mir, selbst ein abgehärteter Mensch traut sich danach nicht mehr durch's Haus!
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2015
Dieser Film ist der absolute Wahnsinn, das gleich vorweg. Grandiose Schauspieler, eine tolle Story und perfekte Filmmusik. Schockmomente übertreffen sich selbst, nichts, aber auch wirklich nichts ist vorhersehbar. Ich bin sowieso schon ein Angsthase und wusste vorher nicht im Ansatz was mich erwartet, hab ihn bei Prime gesehen und das Cover gefiel mir, ebenso der Titel. Hinterher ist man immer schlauer, das war der schlimmste und krasseste Gruselfilm den ich bis jetzt gesehen habe, mit weitem Abstand. Wirklich klasse und absolut empfehlenswert!
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