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TOP 500 REZENSENTam 4. November 2013
dann können es nur Songs von den Turnpike Troubadours sein, in diesem Fall von dem grandiosen Album Goodbye Normal Street. Gehen uns nicht selten Ohrwürmer irgendwann auf den Geist, so ist das bei diesen elf Stücken keineswegs so, im Gegenteil: je abgehangener, desto gefälliger werden sie.

Mit ihrem dritten Album beweisen diese fünf Musiker aus Oklahoma einmal mehr, wie gefällig Red-Dirt, ein Subgenre von Countrymusik fernab vom Mainstream und benannt nach der roten Erde Oklahomas, sein kann.

Von Anfang an zieht uns die melancholisch-erdige Stimme Evan Felkners in den Bann, und getrieben von einer nimmermüden Fiddle, die sich traut, gegen Banjo und Gitarre anzustinken, nehmen die Stücke mehr und mehr an Fahrt auf. Haben wir TT ersteinmal entdeckt, gibt es kein Entrinnen mehr. Seid gewarnt, es besteht Suchtgefahr!

Anspieltipps:

Before The Devil Knows We're Dead
Blue Star
Morgan Street
Quit While I'm Ahead

Das Lineup:

Evan Felker – vocals, guitar
RC Edwards – bass, backing vocals
Kyle Nix – fiddle, backing vocals
Ryan Engleman – lead guitar
Gabe Pearson – drums, backing vocals
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am 4. März 2013
....diese Aufnahme und damit sollte ich gleich die erste Kategorie potentieller Rezensionsleser zufriedengestellt haben - oder zumindest die Hälfte hiervon. Also alle diejenigen, die eine Rezension lesen, um ihre eigene Meinung bestätigt zu finden: wehe Du konterkarierst ihre Beifallserwartungen - oder eben das Gegenteil...nun, hier ist mit dem Header meine Meinung klar kundgetan: super! toll! absolute Spitzenklasse! so schön und vielfältig kann Country sein! so modern und zugleich so traditionell! - um wenigstens ein paar Informationen einzubauen. Also - gut so? Hab ich alles richtig gemacht?

Kommen wir zur zweiten Kategorie interessierter Leser - die mit dem Informationsbedürfnis, die, die sich fragen, soll ich das Teil jetzt bestellen oder lieber nicht? Und was bestell' ich da eigentlich? Na ja, am besten etwas, das dazu führt, dass man hinterher was zu jubeln hat, wie hier....was sonst?!

Vier Begriffe sollten es möglich machen die Aufnahme hinreichend zu beschreiben: das Intro, der Hoedown, die E-Gitarre - und Jamie Wilson. Los geht's nämlich mit wuchtigen Drums ehe...nein, nicht die nun obligaterweise folgende E-Gitarre einsetzt, sondern das Banjo spielt erste Akkorde, bevor sich Fiddle und sehr viel später E-Gitarre dazugesellen. Das Wesentliche besteht aber in diesem skizzierten Gegensatz aus wuchtigen Drums und pluckerndem Bajo. Die Drums könnten auch jede Rootsrock-Aufnahme einleiten, das Banjo jeden Bluegrass- oder Folksong. Was tatsächlich daraus entsteht, ist eine Form von modernem, nein, eher jungem Country, der die viril aufmüpfige Testosteron-Geste des Rootsrocks mit der eher konservativen, traditionsbezogenen Haltung des Country verschmilzt - selbst Jamey Johnson, Jackson Taylor und sonstige Companeros des modernen Outlaw-Country werden mir das verzeihen. Kongenial beschrieben durch die Songzeile "we better all get to heaven before the devil knows we're dead" - dreckige Stiefel, breiter Hut und noch breitere Brust.
Kommen wir zum Hoedown - dieser sehr traditionellen Tanzform des American Country - einfach deshalb, weil sie hier die Mehrzahl der Up-Tempo-Songs bestimmt. Und wie sie das tut. Turnpike Trobadours spielen das in Southeastern Son so, als sei das Rootsrock, massiv und very straightish angetrieben von der Fiddle....
....und dieser, DIESER E-Gitarre - Ryan Engleman heißt diese Gitarre übrigens. Auch wenn Turnpike Troubadours aus Oklahoma stammen und hier auch produzieren, gilt er als die Gitarristen-Entdeckung im Lone Star State. Ich weiß, diese Art Licks zu spielen, dieses Picking existiert im Country. Mir ist es nicht unbedingt geläufig, weil es irgendwie nur dort existiert. Es ist nicht "Twang", es ist eine unglaublich schnelle Aneinandereihung von Fingerpickings, wie sie in meinem Gedächtnis in den letzten vierzig Jahren nur einer gespielt hat: Albert Lee, der Großmeister der Nashville Fingerpicking-Guitar. Und das nicht erst in den letzten Jahren, sondern bereits in seiner Zeit mit Heads Hands & Feet, wo Du dich bereits gefragt hast, wie der bei diesem Tempo eigentlich noch die Finger in der korrekten Reihenfolge auf die Saiten bekommt?! Nein, ich glaube nicht, dass man daraus eine Gitarren-Solo-Aufnahme machen sollte, das würde totsterbenslangweilig werden. Aber wenn diese Gitarre dermassen geschmeidig in Songs eingefügt ist - einfach superb!
Bleibt Jamie Wilson - neben den vielen Howdowns, Jigs and Reels, also den klassischen Country-Elementen, mit den teilweise atemraubenden Geschwindigkeiten, gibt's natürlich auch das entspannte Moment und nirgends so schön, wie in der Ballade Call A Spade A Spade. Die singt der Turnpike Trobadour Sänger Kevin Felker nämlich im Duett mit der Gaststimme Jamie Wilson, einer von vier weiblichen Stimmen der Trishas. Sie ist ansonsten auch als Backingstimme von Jason Eady unterwegs. Von ihr selbst existiert neben den Aufnahmen der Trishas bislang lediglich ein Download im EP-Format. Und - schöner geht Country-Ballade im Duett nicht, definitiv! Felker mit einer Stimme wie Samt und Seide und Wilson mit dem nötigen Country-Drawl, zum niederknien! Was ich derzeit vor der gesamte Aufnahme tue - niederknien. Ich komm' schon gar nicht mehr hoch, denn alles was ich bislang nicht beschrieben habe, all die anderen Songs, all die anderen Instrumentalleistungen, Cajun gibt's auch noch irgendwo, stehen in nichts hinter den beschriebenen Elementen zurück. Eine rundum perfekte Country-Aufnahme, mit diversen Nebeneinflüssen eben...was übrigens unterstrichen wird durch das Foto der Band auf der Innenseite des Digi-Covers: junge Kerle, z.T. mit Rauschbärten, großen bis sehr großen Hüten, Hosenträger, Weste und die Daumen selbstverständlich in die Jeanstaschen gebohrt.

Bleibt die dritte Sorte der Rezensionsinteressenten, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die wirklich ein irgendwie gartetes Informationsinteresse haben, oder ob es ihnen nicht schon ausreicht dem Kater auf die Pfoten zu treten, ganz egal was und wie der etwas beschreibt. Leute, solange das so ist, so lange werde ich Rezensionen in meinem Stil schreiben, versprochen - da könnt ihr Euch noch so lange dran abhecheln (übrigens in der Vergangenhiet zu 99% ohne selbst Stellung zu beziehen oder auch nur einen Kommentar zu wagen....).
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2015
Superb song writing , reminds me at times of Graeme Parsons . Great musicianship . Very good sound, even as download .
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