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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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Lohnt sich diese DVD? Unbedingt, ja! Es ist egal, ob man bereits die zweiteilige Biographie Bud Spencers kennt oder nicht: Ihn und seine Familie in den zahlreichen Originalaufnahmen zu sehen, ist jeden Augenblick wert. Liebhaber der alten Bud Spencer und Terence Hill-Verfilmungen kommen an diesem Dokumentarfilm ohnehin nicht vorbei.

Bud Spencer ist seit der Veröffentlichung seiner Autobiographie in Deutschland präsent wie lange nicht mehr. Die Filmemacher Friedemann Beyer und Irene Höfer beleuchten zwar auch den Fanrummel, der um seine Person stattfindet. Vor allem aber spüren sie gekonnt und konsequent der Privatperson des Stars nach, dem Mann hinter dem legendären 'Dampfhammer'. Bomber, Mücke, Banana Joe, Buddy - man kennt ihn unter vielen Namen. Aber letztendlich ist Bud Spencer ganz einfach Carlo Pedersoli, ein gutmütiger Familienmensch. Nicht ohne Selbstironie erläutert er, worin er selbst das Geheimnis seiner harmonischen Zusammenarbeit mit Terence Hill sieht: Mario Girotti sei wirklich ein Schauspieler; er selbst imitiere nur einen. Er sei einfach er selbst gewesen und geblieben.

Beyer und Höfer bemühen sich um einen Rundumblick, bei dem Fans, Filmexperten und Familienmitglieder ebenso zu Wort kommen wie Journalisten, Produzenten, Schauspielkollegen und Verleger.

Man sieht Ausschnitte aus berühmten Filmen wie "Zwei wie Pech und Schwefel", "'Das Krokodil und sein Nilpferd" oder "'Sie nannten ihn Mücke" (fälschlich als "'Man nannte ihn Mücke" in der Dokumentation betitelt), erlebt seine Frau Maria Amato, Tochter Diamante und zwei Enkel in kurzen Interviewschnipseln und begleitet Bud Spencer zur Eröffnung der ersten, ihm gewidmeten Retrospektive im Berliner Kino "Babylon". Dabei an seiner Seite: Verleger Oliver Schwarzkopf. Vor allem ihm gebührt der Dank dafür, die Filmlegende, den Helden seiner Jugend, nach Deutschland geholt zu haben.

Ein Schauspieler, erklärt Carlo Pedersoli, habe er eigentlich nie werden wollen. Schwimmer, Chemiker, Jurist, Pilot und Musiker. All das schon eher. Ihm fehlt es vielleicht an dem Willen zur Perfektion, am Ehrgeiz, ganz sicher aber nicht an Vielseitigkeit. Zahlreiche seiner Fähigkeiten konnte er später in die Filmarbeit direkt einfließen lassen, etwa, wenn er Krokodilen davonschwimmt, im Kreis junger Boxer zur Gitarre ein Lied anstimmt oder Flugzeuge selbst steuert. Dadurch wirken einzelne Aspekte in den Filmen besonders realistisch, was mit der leicht ins Comichafte gehenden Schlagkraft kontrastiert.

Filmemachen ist für Bud Spencer in erster Linie Spaß. Spaß ist auch das, was ihn auch heute noch so aktiv sein lässt. Nichts tun, das geht gar nicht. Mit immerhin 82 macht sich Carlo Pedersoli nach wie vor jeden Tag auf ins Büro, wenn er nicht gerade auf den roten Teppichen der Welt unterwegs ist. Dort arbeitet er an neuen Drehbüchern für "Plattfuß", schreibt, komponiert und singt - und beantwortet Fanpost.

Der kurze Dokumentarfilm hat einen sympathischen, wenngleich auch amateurhaften Low-Budget-Touch. Er kann weder in Bild, Ton noch Zusammenstellung mit Hochglanzdokumentationen mithalten. Doch das tut der Freude beim Anschauen keinen Abbruch. Ja, vielleicht wird genau das dem gesamten Phänomen viel eher gerecht als eine übertrieben stilisierte Darstellungsweise. Bei dieser liebevollen Annäherung an ein Phänomen hätten die beiden Filmemacher Friedemann Beyer und Irene Höfer bleiben sollen.

So plaudert Matthias Wendlandt, der Geschäftsführer von Rialto-Film und Sohn des Produzenten Horst Wendlandt, frei von der Leber weg darüber, was er als Erfolgsgeheimnis der Filme betrachtet. Unterhaltsam beschreibt er die Zusammenarbeit - und Ähnlichkeit - zwischen Bud Spencer und seinem Vater, der den wesentlichen Anteil am Erfolg der Spencer/Hill-Filme trägt. Ungekünstelt, direkt.

Das krampfhafte Bemühen der Filmemacher, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Filme als Teil der Populärkultur nicht mit Forschungen zum Thema Lebenssinn kompatibel sind und eher keine philosophischen Weisheiten beizutragen haben - bei gleichzeitig nicht minder krampfhaft wirkenden Versuchen, irgendeine hochkulturell akzeptable Bedeutung zu konstruieren - verleiht der Dokumentation teilweise einen unschönen, fast apologetischen Beigeschmack. "Auf die Glocke" ist eben nicht "Das Lied von der Glocke"'.

Verzichten können hätte man ebenfalls auf die Kommentare der zwei Jungs von Spiegel-Online, die letztendlich nichts Erhellendes beitragen. Ähnlich unpassend wirkt auch die Erwähnung des Theaterstücks, bei dem es letztendlich überhaupt nicht um Bud Spencer geht. Lediglich sein Name wird verwendet um (mal wieder) Kritik an der Populärkultur zu üben, an der Vergnügungssucht der Erwachsenen, die nichts wollen als Spaß, sich jedoch gesellschaftlicher Verantwortung komplett entziehen und eine Scheiß-Drauf-Haltung kultiviert haben.

Carlo Pedersolis Leben zeigt etwas anderes: Mit Leichtigkeit, Humor und Resilienz kann man es schaffen, Erfolg zu haben und ein gutes Leben. Ganz ohne sich dafür zu verbiegen, zu verdrehen und zu verlieren.

Bei all dem Gestocher nach Sinn und Bedeutung blieb ein Aspekt unentdeckt: die durchaus vergnüglichen Tabubrüche sprachlicher, aber auch inhaltlicher Art: Die Synchronisation amüsierte durch Wortwitz und die Kombination eigentlich nicht kombinierbarer Stilebenen. Inhaltlich spielt das Essen eine wesentliche Rolle: Gegessen wird im Grunde dauernd, oft mit den Fingern, auch im Nobelrestaurant. Man rülpst, man schmatzt, man spricht mit vollem Mund und isst nach Herzenslust. Das traf vielleicht auch den Nerv der Kinder, die mit strenger Hand ganz andere Tischmanieren eingetrichtert bekamen.

Wenn man die strahlenden Gesichter der Zuschauer sieht, wenn man die vertraute Musik hört oder Ausschnitte aus einzelnen Szenen erlebt, entsteht das eigentlich Wichtige: Fan-Feeling pur und der Wunsch einen eigenen Filmmarathon zu starten. Eine echte Erinnerungsreise. Stilecht, versteht sich, entweder mit "Bierchen und Würstchen" oder mit Bohnen und einem Stück Brot, direkt aus der Pfanne. - "Hauptsache, die Hose hält's aus!"
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am 16. Dezember 2013
Die privaten Szenen auf der DVD haben mir sehr gefallen. Der Einblick in Bud Spencers Leben hat mich sehr berührt und erfreut, wie er mit seinen Fans und Mitmenschen umgeht. Neben den Erzählungen von ihm selbst wird auch viel von anderen Personen erzählt. Eine Davon kennt Bud seit seiner Kindheit persönlich und hat dementsprechend was zu berichten. Eine andere wiederrum wirkt sehr skurriel. Ich glaube es war ein Filmstudent der die Filme analysiert hat. Das Meiste, was von ihm erzählt wurde, interessierte einen nicht. Es war einfach zu analytisch.

Ich wünsche aber jedem Fan viel Spass mit der DVD.
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am 22. August 2014
Ich bin seit Jahren ein großer Fan von Bud Spencer und Terrence Hill. Auch, wenn diese Doku ein bisschen kurz ist, gibt es interessante Blicke hinter die Kulissen. Hier kann man auch als Fan noch Neues erfahren. Für echte Fans auf jeden Fall zu empfehlen. Ein sympathisches Portrait.
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am 28. Februar 2014
Ich großer Fan von bud spencer, da kam es mir recht die spannende dukumentation mir zu holen. An der DVD kann man nicht meckern. Sie zeigt seine Autobiographie und privates leben und vieles mehr
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am 11. Februar 2015
Ich bin einer der größten Bud Spencer und Terenc Hill Fan.
Die DVD ist nicht schlecht aber leider nicht sehr viel neues drauf was man nicht sonst schon weis
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am 1. November 2015
Für Jeden Fan ein Must Have :-)

Viele Aufnahmen die man so nicht kennt, vermitteln einem Mehr über den Mann Carlo Pedersoli und sein Leben.
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am 21. Dezember 2013
perfekt choice.
Very fast delivery.
Great dvd from bud spencer.
Good webite and a good description of the dvd itself.
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am 19. Oktober 2016
Diese BluRay ist ein absolutes Muss für alle Bud Spencer-Fans! Besonders jetzt, nach seinem Ableben, ist sie ein schönes Highlight.
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am 28. September 2016
Diese DVD ist eine passende Ergänzung zu den 3 Biographien , die wir auch schon besitzen !
Nur eben auch in Bild und Ton !!
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am 12. Februar 2016
Jedem Fan gefällt diese CD, hab auch neues über Bud Spencer erfahren. Der Mann hat einiges in seinem Leben gemeistert, Hut hab.
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