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Noch bevor die neue Platte von Santigold bei uns im Laden stand, konnte man bereits hier und an einigen anderen Stellen diverse enttäuschte Kritiken lesen. Etwas verunsichert, ob der "Master of my make-believe" wirklich so weit weg vom Erstling sein würde, hörte ich das Album nun einige Male öfters als normalerweise, um mir ein Urteil zu bilden. Nach reichlicher Überlegung stelle ich fest, dass die teil vernichtenden Kritiken für mich unverständlich sind. Die Frau macht Popmusik, etwas verrückter, innovativer und eben nicht alltäglich, aber weit weg von Experimenten, die nur für ein kleines Publikum zugänglich wären. Das war bislang so, bleibt wohl auch erst mal so und viel wichtiger: Es gefällt so!

Dabei zündet nicht jede Idee und die Songs am Ende "Big mouth" sowie "Look at the hoes" sind anstrengend. In Dauerschleife werden diese sicherlich nicht laufen. Dennoch sind so viele Perlen zu entdecken, Songs, die mit der Zeit wachsen und trotz der vielen Produzenten ein stimmiges Bild ergeben. Die ersten drei Songs ("Go", "Disparate Youth" und God from the Maschine") zählen zu den besten Popsongs, die dieses Jahr bislang veröffentlich worden sind. Einen besseren Start kann man sich kaum vorstellen. Doch auch die ruhigeren Töne überzeugen absolut. "This isn't my parade" zieht den Hörer mit seiner mystischen Kraft in den Bann, die immer wieder durch Tempowechsel aufgebrochen wird. Die Mystik entsteht durch die afrikanischen Klangelemente; der Bruch wird dank fein eingestreuter Elektronikelemente erzeugt, die einen abwechslungsreichen Song zeichnen. "The Riots Song" schlägt einen ähnlichen Weg ein, wenn auch mit enormen Klassenunterschied zu "This isn't my parade". Trotz allem ein gelungener Song. Ein gute Laune Highlight ist glücklicherweise auch vertreten: "The Keepers" ist ein durchdachter Popsong, der spätestens mit dem Refrain für fröhliches Kopfnicken sorgt und Santigold spätestens da klar macht: Leute, das ist ein Pop-Album.

"Master of my make-believe" hat durchaus seine Schwächen, ist aber im direkten Vergleich zu allen anderen Solokünstlerinnen, die in der letzten Zeit ihre neuen Werke veröffentlicht haben, Meilen voraus. Abwechslungsreich sind die zweifelsohne kurzen 37 Minuten geworden, die durchweg einwandfrei produziert worden sind, ohne dabei zu glatt zu werden. Nein, die Kritik an Santi White kann ich nicht nachvollziehen. Diese Platte wird mich durch den Sommer tragen, kopfnickend, tanzend und an den richtigen Stellen mit guter Laune!
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am 14. September 2012
Master of my Make-Believe ist definitiv eines meiner Lieblingsalben diesen Sommer. Habe in letzter Zeit selten ein Album gehört, bei dem mir jeder Track gefallen hat. Wilde Mischung aus Synthie- und Pop, auch mit einigen World und Hip-Hop Einflüssen. Erinnert mich bisweilen sogar an M.I.A.
Texte sind auch abwechslungsreich, hauptsächlich geht es um das Loslösen von zu engen Regeln sowie Kritik an der Gesellschaft (The Keepers, The Fame) und die Träume von einem Leben nach seinen Vorstellungen und wie gesagt, die Regeln zu durchbrechen (Disparate Youth). Alles in allem ein intelligentes, neuartiges Album, anders als die immer ewig gleichen, billig produzierten pseudo RnB Songs aus dem Radio.

1.Go 7/10
2.Disparate Youth 10/10
3.God From the Machine 9/10
4.Fame 7/10
5.Freak Like Me 8/10
6.This Isn't Our Parade 7/10
7.The Riot's Gone 6/10
8.Pirate in the Water 6/10
9.The Keepers 8/10
10.Look At These Hoes 8/10
11.Big Mouth 9/10

Alles in allem ein super gelungenes Album!
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am 2. Juni 2013
Santigold macht ihem Vorhaben, ein eigenes Musikgenre einzuführen alle Ehre! Das Album ist abwechslungsreich und ganz nach ihrem eigenen Stil! Sie experimentiert förmlich mit unzähligen Arten, Musik zu machen!
-> Tolles Album auch wenn mir nicht jedes Lied auf Anhieb gefällt.

Kaufempfehlung!
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am 22. März 2013
...also für mich persönlich eine ziemlich gute Mischung. Wem der Radio-Wiederholungswahn auf die Nerven geht, kann hier getrost mal reinhören. Es ist kein Album was ich rauf und runter höre und daher nur 4 Sterne, aber 5 Sterne sind bei mir auch nur seeehr ausgewählten Alben vorbehalten.
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am 3. August 2012
Diese Platte ist gold wert!
Gute Tonqualität und es folgt ein Musikspektakel dem Nächsten!
Ich mag, dass ihre Musik nicht in Schubladen zu stecken ist und sie macht was sie will.
Absolute Empfehlung.
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am 30. Juni 2013
Ich habe bereits Ihre erste CD zu Hause und Sie macht einfach tolle Musik.
Habe mich sehr darüber gefreut das endlich die zweite CD auf den Markt kam.
Man erkennt sofort den Sound es ist Santigold. Bekannt wurde Sie ja unter den
Namen Santogold.
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am 10. Juni 2013
Zweites Album von Santigold, unverkennbar. Die Tracks auf "Masters of my Make Believe" sind nicht so eingängig wie auf ihrem Debutalbum, trotzdem oder gerade deswegen: Empfehlung!
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am 22. März 2013
Die Frau rockt. Tolles Album, toller Sound, tolle Texte. Das man hier eine Mindestanzahl von Wörtern schreiben muss nervt ein wenig. AD2222
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am 1. Juli 2013
Master of my make-believe ist eine einfach geniale CD bei der man/frau sich herrlich mit Musik verwöhnen kann. Nur zu empfehlen.
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am 12. März 2016
Ich habe im Bereich Musik nicht wirklich Ahnung von Dingen wie Können, Technik und dergleichen.
Ich kaufe, was mir beim Probehören gefällt.
Meine Quellen für Musik sind die Internetauftritte vom: Juice Magazin, splash! Mag, XXL Magazin (englisch).
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