flip flip flip Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 18. Oktober 2012
Die neu Auflage ist die reinste Zumutung!
Die Geschichte ist top aber diese Übersetzung tut beim Lesen weh... Ich hoffe, dass es irgendwann eine bessere Version geben wird.
Mit ordentlichen Namen und Ortsnamen würde ich auch 30€ pro Buch zahlen, so war es für mich reine Geldverschwendung :(
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 4. Juni 2012
Nach nicht mal einem Kapitel habe ich diese schreckliche Übersetzung reklamiert.
Eigennamen nach acht Büchern eindeutschen ist wirklich eine Zumutung und absolut nicht nachzuvollziehen.

Da nehme ich doch lieber die reduzierte Lesegeschwindigkeit mit der englischen Fassung in Kauf,
zahle dafür aber nur 11 Euro für das ganze(!) Werk und habe noch den Nebeneffekt, dass es mein Englisch verbessert.
Beim nächsten Buch muss man dann auch nicht auf die Übersetzung warten.

Das Buch selbst würde sicherlich 5 Sterne verdienen, aber diese Übersetzung ist einfach nur eine Schande.
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 11. Juli 2012
Diese Übersetzung ist wirklich eine Katastrophe ,da war wohl der Praktikant am Werk.Die nächsten Ausgaben werde ich nur noch in der englischen Fassung lesen.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 18. Juni 2012
Mit diesem Übersetzungs-, Preisgestaltungs- und Lektorierungs-Ärgernis hat der für die Eindeutschung zuständige Verlag mich als Kunden verloren.
Daß die Preisgestaltung und die schlampige Lektorats-Arbeit einfach nur Frechheiten sind - das haben andere Rezensenten hier schon zur Genüge dargelegt. Zu der Übersetzung der Eigennamen noch ein Hinweis für alle "Neu-Leser", die vielleicht nicht so ganz nachvollziehen können, was denn daran jetzt so schlimm sein soll, wenn Namen abgeändert werden, und die sich denken: "Naja, ich bin ja die originalen Namen nicht gewohnt, also tangiert es mich nicht, wenn die nun anders sind als in den ersten Ausgaben der Reihe. Schließlich lese ich ohnehin nur die neueren Ausgaben."

In diesen Büchern gibt es viele "sprechende" Namen. Das ist erstmal eine gute Entscheidung von Martin, der damit einen weiteren sprachlichen Bezug zum Mittelalter gibt: einer Zeit, als die Menschen aus dem einfachen Volk in der Regel nur Vornamen hatten, und als ein "Nachname" i.d.R. nicht vererbbarer war, sondern lediglich den Zweck hatte, die vielen Hans', Thomas' oder "Gernolds besser unterscheiden zu können: "Hans Starkarm" war also nicht der Sohn von Thomas Starkarm, sondern es handelte sich um den Hans mit dem starken Arm, den stäksten der Lehrlinge in der Mühle. Den konnte man so eben von Hans Schwarzkopf, dem dunkelhaarigen Müller-Lehrling unterscheiden.
Naja, über die Enstehung der Nachnamen sind enzyklopädische Abhandlungen geschrieben worden. Der Punkt ist: sprechende Namen sind leicht zu merken, weil man mit ihnen sofort ein Bild verbindet. Und wenn dann einer im Dorf von "Starkarm" spricht, dann braucht es den Vornamen "Hans" kaum mehr.
Solche Art sprechender Namen kommt auch in dem hier rezensierten Buch häufig vor: die sprechenden Zusatznamen werden verwendet, die Eigennamen beiseite gelassen. Wenn dann also z.B. von einer Söldnergruppe erzählt wird, findet sich da ein Krieger, der seiner Vorliebe für Hülsenfrüchte wegen "Bohnen" genannt wird. Ein anderer zockt den ganzen Tag, weswegen ihn seine Kameraden "Würfel" nennen. Und dann wird also von einer Romanfigur erzählt, die sich zu Bohnen und Würfel an den Tisch setzt (das ist kein ausgedachtes Beispiel, sondern kommt im Buch so vor!). Bohnen und Würfel sind keine wichtigen Figuren des Buches. Sie kommen nur in diesem einen Kapitel einmal kurz vor. Irgendwo, nach dreihundert oder mehr Seiten voller mehr oder minder wichtiger setzt sich also jemand zu Bohnen und Würfel an einen Tisch. Intuitiv versteht man es als Leser so, daß sich da einer zum Essenfassen (es gibt, wie wohl in Feldlagern häufig, Bohnensuppe) und zum Würfelspielen an den Tisch setzt. Daß bei "Würfel" ein n fehlt, schiebt man - das schludrige Lektorat setzt man inzwischen innerlich voraus - auf einen Druckfehler. Während der eigentliche Inhalt des Satzes meint, daß sich eine Person zu zwei bestimmten anderen Personen setzt, liest man als deutscher Leser, daß sich diese Person zum Essen und Zocken (mit nicht näher bestimmten anderen Personen) zusammensetzt: der Inhalt wird verwirrt.

Warum ist das nur in der deutschen Übersetzung so nervig, warum ist es nicht dem Autor Martin zuzuschreiben? Weil wir im Englischen die Unterscheidungsmöglichkeit zwischen groß- und kleingeschriebenen Bohnen haben. Herr "Beans" ist ganz klar eine Person, "beans" sind die Dinger, die Blähungen verursachen. Für den englischsprachigen Leser des Originals ergeben sich überhaupt keine Probleme, sprechende Namen von den Dingen zu unterscheiden, auf die sie zurückgehen.
Im Deutschen haben wir aber nun mal die Angewohnheit, alles Substantive auch groß zu schreiben. Und damit ist die leichte Unterscheidungsmöglichkeit perdu.

Es sei darauf hingewiesen, daß in diesen Büchern seehr viele Figuren vorkommen, ein Großteil von ihnen wird fast ausschließlich mit ihren sprechenden Namen genannt - und diese Namen sind, wie im Falle von Lord Snow beispielsweise, im Umfeld des Geschehens schwer abzuheben: Snow, also Schnee, ist Kommandeur einer Truppe, die hoch im Norden auf einem Eiswall Wache schiebt und andauernd schneit es. Wenn da dann z.B. ein Satz lautet: "In der Ferne konnte er Schnee erkennen." - dann ist man als Leser ziemlich angeschmiert, da man erst weiterlesen muß, um zu erfahren, ob es sich hier um das Wetterphänomen oder den Lord Commander handelt.

Also: Die Übersetzung der Eigennamen ins Deutsche war offensichtlich eine dumme Entscheidung, welche die Lektüre nicht nur für "Altkunden", sondern auch für neue Leser unnötig verkompliziert und nicht einfach nur da vielleicht etwas stört, wo die Übersetzungen schlicht lächerlich klingen.

Nun, endlich, auch noch zum Inhalt des Buches:

Ein weiterer Grund, weswegen ich fortan nur noch die Originalbücher lesen werde. Denn die Zweiteilung geschieht an einer Stelle, wo das nach meinem Empfinden aber mal so gar nicht geht. Ich weiß, was ein Cliffhanger ist. Der soll spannend sein. Der soll Lust auf mehr machen. Man soll der "nächsten Folge" entgegenfiebern... Ob man sich diesen künstlich generierten Fieberschub gern antut oder nicht, muß jeder für sich selbst entscheiden. Bestimmte Filmstaffeln, aber auch bestimmte Buchreihen sind als Serien konzipiert.
Diese Bücher von Martin nicht. Hier geht es um eine epische Geschichte, die ganz einfach so viel Raum in Anspruch nimmt, daß man sie nicht in einem Klumpen servieren kann. Irgendwie mußte Martin die Geschichte also in Einzelteile stückeln - und das hat er (bei den Originalen) so gemacht, daß jedes Buch bis zu einer Art echter Zäsur in der Geschichte ging. Man konnte die Bände jeweils lesen, am Ende dann weglegen und sich sagen: "Mensch, war das spannend, schade, daß es jetzt schon vorbei ist, ärgerlich, daß es wohl noch ein ganzes Weilchen dauert, bis ich erfahre, wie die Geschichte weitergeht." Die Bände endeten nicht mit Cliffhangern, sondern mit dem Erreichen von Meilensteinen, mit Übernachtungsstationen auf einer langen Reise.

Dieser neunte deutschsprachige Band endet aber nicht in einer ordentlichen Übernachtungsstation, sondern, um im Bild zu bleiben, in einer stinkenden Kloake. Ich will nicht spoilern, aber die letzte Szene des Buches ist ekelerregend. Eine jener Szenen, die man Martin im Gesamtgefüge der Romane als "wohl notwendig" verzeiht, obwohl eigentlich ein Level von Gewalttätigkeit, von sadistischer Grausamkeit schon überschritten wird, den man als Leser nicht wirklich gern sich vorstellen mag. Ich habe mich mit anderen Fans der Reihe schon diverse Male darüber unterhalten, inwieweit diese Eis-und-Feuer-Welt nun mehr von den Gewalt-und Grausamkeitsschilderungen (gerade, was sexuelle Übergriffe gegenüber jungen Menschen, ja praktisch Kindern, angeht) profitiert, weil sie so "realistisch" rüberkommt, oder ob nicht doch eher manche Schilderungen von Gewalt-Exzessen nur noch Splatter und Gore ohne echten Mehrwert seien. Ich bin mir da nicht sicher, tendiere aber inzwischen dazu, Szenen ab einem bestimmten Brutalitätsgrad nur noch als "temporäre geschmackliche Verirrungen" Martins zu verbuchen. Ich lese sie als redundante Information. Die Information lautet: "Diese Welt ist eine brutale Welt, mittelalterlich, nicht neuzeitlich verzärtelt, und sie zeigt Menschen in ihrer ganzen Abgründigkeit, in all ihrer Fähigkeit, anderen Menschen Schmerzen und Leid zuzufügen." Ich habe diese Information inzwischen begriffen, ich brauche nicht Details zu erfahren, wenn eine Romanfigur von einer anderen Romanfigur gefoltert wird. Schon gar nicht brauche ich sämtliche Details zu erfahren.
Aber nun gut - andere Leser mögen das anders empfinden und Martin schreibt ja nicht nur für mich. Also soll er von mir aus auch sehr ekelhaft grausame Szenen in seine Geschichte mit einflechten. Sie aber ganz an das Ende zu stellen, wo sie sich als Phantombild gewissermaßen in den Kopf des Lesers einbrennen können, ist einfach eine schlechte Entscheidung. Die Martin so ja nicht getroffen hat: im Original geht das Buch an dieser Stelle weiter und der originale 5. Band endet im Englischen so, wie die vorangegangenen Bände: Nicht mit Friede, Freude und Eierkuchen, aber doch so, daß man nicht das Buch aus der Hand legt mit dem Bedürfnis, mal eben kotzen zu müssen. So, wie der neunte Band der deutschen Version endet, so beendet ein guter Autor kein Buch. Und ein dermaßen grandioser Autor wie Martin schon mal gar nicht.

Was also tun? Ich bin kein amazon-Mitarbeiter, aber ich will den Tipp, den mir ein Bekannter just anläßlich dieses Buches gab, dennoch weitergeben: Besorgt Euch 'nen Kindle, installiert da ein gutes Englisch-Deutsch-Übersetzungs-Wörterbuch und lest "A dance of dragons" im Original. Die Möglichkeit, per Fingertipp für Englisch-Vokabeln, die man nicht versteht, sofort jederzeit die Übersetzung angezeigt zu bekommen, macht auch für Leute wie mich, die nicht ganz so flüssig Englisch sprechen, die Lektüre des Originals problemlos möglich: Für weniger Geld bekommt man mehr, muß sich nicht mit schlechter Übersetzung und indiskutabler Lektorierung herumärgern. Einzig die Anfangsinvestition in die Hardware steht da im Raum. Aber angenommen, es kommen noch mindestens 2 weitere Originalbände von "Eis & Feuer" aus Martins Feder, dann hat man das investierte Geld schon fast wieder raus. Ganz davon abgesehen, daß auch andere Bücher in der deutschen Übersetzung häufig überteuert sind und die englischen Originale gerade bei Ebooks davon profitieren, nicht von der deutschen Buchpreisbindung künstlich in den Preishimmel getrieben zu werden.

Ach so, ich wollte was zum Inhalt des hier rezensierten 9. Bandes schreiben: Die Spannung zieht - verglichen mit Band 7 und 8, wieder etwas an. So richtig tut sie es dann wohl erst im 10 Band - der die meiner Ansicht nach spannendere Hälfte des originalen 5. Bandes enthalten dürfte. Endlich kommt mein Lieblingscharakter Tyrion wieder in den Mittelpunkt. Die Wortgeplänkel, die er sich mit anderen Figuren liefert, weisen Martin als großartigen Dialogschreiber aus mit einem Gespür für kernige Geistreicheleien, wenn das Oxymoron hier mal erlaubt sei. Auch Lord Snow und Daenerys erhalten wieder mehr Platz/tauchen wieder auf. Wobei einige Szenen mit Lord Snow wie ein deja-vu auf mich wirkten und ich nochmal in den vorherigen Bänden blätterte, weil ich meinte, sie schon mal gelesen zu haben. Dem ist aber nicht so: dort wurden sie aus Perspektive von Snows korpulentem Freund Sam geschrieben und das paßt also gut in die Sturktur der Romanreihe, die ja häufiger einmal Geschehnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln darstellt.

Zwei Punkte von mir für diesen 9. Band auf Deutsch. Weil man einfach nicht die schlechteste Bewertung für so eine gute Geschichte verteilen kann. Denjenigen, die bis hierher gelesen haben, brauche ich meinen Ratschlag kaum nochmal zusammenzufassen, aber egal: Kauft diesen Band nicht, sondern lest entweder den originalen 5. Band, wenn Ihr gut des Englischen mächtig seid. Ansonsten holt Euch den Kindle und nutzt die Möglichkeit des digitalen Mediums, jederzeit problemlos und ohne viel Aufwand (Nachschlagen in einem Papier-Dictionnary war mir in der Vergangenheit einfach zu nervig auf Dauer) Übersetzungshilfe zu bekommen. Denn das Original "A Dance of Dragons" hat volle fünf Sterne verdient, ist - auch im Gesamtzusammenhang der Reihe betrachtet - wieder richtig spannend und enthält auch ein paar schöne Action-Passagen. Darüber hinaus werden bislang scheinbar unzusammenhängende Handlungsfäden so langsam zusammengeführt; der 5. Originalband scheint mir das Ziel der Erzählung wieder genauer in den Fokus genommen zu haben, als es beim 4. Band zu erkennen war.
54 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|55 Kommentare|Missbrauch melden
am 21. Mai 2012
Der Verlag Randomhouse kommentiert die gruselige Eindeutschung der Erfolgsserie: "Seit Dezember 2010 veröffentlicht der Blanvalet Verlag die bisherigen acht Bände aus der Saga Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin in einer Neuausgabe. Dabei sind wir auf zwei immer wieder an uns herangetragene Leserwünsche eingegangen: Zum einen statten wir die Neuausgabe mit ästhetisch hochwertigen Umschlägen aus, die dem niveauvollen Inhalt der Serie angemessen sind.

Zum anderen haben wir die bislang inkonsequente Übersetzung komplett durchgesehen und überarbeitet. So haben wir die Vermischung aus deutschen und englischen Begriffen und Namen beseitigt, die nach Aussage zahlreicher Leser den Lesefluss - und damit das Lesevergnügen - bislang erheblich störte.

Für Neueinsteiger in die Reihe ist das zwar von Vorteil. Wir sind uns jedoch bewusst, dass es für Leser der alten Übersetzung nicht immer leicht ist, sich von gewohnten und liebgewonnenen Namen und Ortsbezeichnungen auf neue umzustellen.
Ich hoffe, Sie bleiben dennoch neugierig auf die Fortsetzung des Liedes. Wir werden diese mit einem erweiterten vergleichenden Glossar ausstatten, um den Lesern der alten Übersetzung die Lektüre zu erleichtern."

Übersetzt heißt das: Die Altleser sollen nicht rumzicken und können sich doch einfach alle Ausgaben noch einmal kaufen, damit das im Bücherschrank nicht so furchtbar aussieht. Wir haben hier eine TV-Serie als Vermarktungsvehikel, die eben auch von RTL2-Zuschauern verstanden werden soll, da wird aus einem "Shaggydog" eben schnell mal ein "Struppel". Schönes Leben noch...

Gott sei dank haben diese Leute nicht die Harry Potter-Reihe in die Finger bekommen, ich sage nur "Harald Töpfer"...
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 25. Oktober 2012
Daß die Buchreihe der absolute Hammer ist und somit auch inhaltlich eigentlich keine Kritikpunkte bestehen, das setze ich mal als Konsens voraus. ;) Die Eindeutschung der Namen - geschenkt, stört mich auch nicht wirklich. Aber was mir beim Lesen wirklich sauer aufstößt ist die stümperhafte und streckenweise schludrige Übersetzung. Einige Sätze ergeben für sich genommen gar keinen Sinn, Wortdoppelungen und irrsinnig platzierte Satzzeichen... gruselig.
Man merkt, daß man das Buch schnellstmöglich auf den Markt werfen wollte um so viel Profit wie möglich aus der aktuellen Beliebtheit der Fernsehserie zu schlagen. Für dieses Buch ist so ein liebloser, fahrlässiger Umgang wirklich unwürdig. Da sind ja selbst in meinem Blog weniger Fehler drin - und den lese ich nichtmal gegen, was ich des öfteren schon bereuht habe.

Die 2 Sterne gibt es für die Ausführung, das Buch an sich hätte 6 verdient.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 16. Dezember 2013
Eins vorweg, ich liebe diese Saga und ich bin ganz gespannt wie es zu Ende geht. Allerdings hab ich in den ersten 8 Romanen die Fassung mit den englischen Namen gelesen und nun das. Wenn diese Art einen Roman zu übersetzen Schule macht, dann freue ich mich heute schon auf die Neuausgabe von:
Die Abenteuer von Thomas Säger und Heidelbeere Finn
Die Legende von Robert Haube
Winnetou und Alte Trümmerhand
Oliver Dreh usw.
Ich bin bestimmt ein Freund der deutschen Sprache und hasse es wenn heutzutage nur noch englische Begriffe benutzt werden wenn es auch plausible deutsche dafür gibt. Aber ich hab früher mal gelernt, dass Eigennamen nicht übersetzt werden.
Die Übersetzung dieses Romans und auch alle anderen Neuübersetzungen der Saga sind einfach nur lächerlich und peinlich.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 7. Mai 2017
Ich habe kein wunsch mehr zu erzaehlen danke .Sie sollen mit was Ich schon gesagt gluecklich sei.Sie nehmen meine Zeit
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 21. Juni 2012
Den meisten ist es doch egal wie die Charaktere benannt sind solange Sie vom Anfang bis zum Ende gleich sind.

Mich würde auch kein Harald Töpfer anstatt Harry Potter stören solange das vom ersten bis zum letzten Buch gleich bleibt, würde mann dann aus Harald Töpfer und allen anderen Namen ( was bei: Das Lied von Eis und Feuer, immerhin sehr viele sind )im 5. Töpfer/Potter Buch Harry Potter machen wäre der Aufschrei verständlicherweise auch sehr Groß.

Deswegen ist es absolut unbegreiflich wie mann eine Buchreihe die sehr umfangreich ist, mittendrin mit geänderten Namen neu auflegt.
23 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 30. März 2013
Eines vorweg: George R. R. Martin kann schreiben. Er schafft es immer wieder, plastische Szenen in die Köpfe seiner Leser zu zaubern. Damit ist er vielen Autoren überlegen. Dementsprechend sind aber auch die Erwartungen der Fans groß. Und hier enttäuscht er mich, wenn auch auf hohem Niveau.

Zur neuen Üersetzung ist schon alles gesagt: Keine gute Idee. Ich möchte das Buch deshalb nicht abwerten, die Geschichte hängt nicht an den Namen von Personen und Orten, auch wenn es für "Lser der ersten Stunde" lästig ist, mittendrim umlernen zu müssen. Was immer den Verlag geritten hat, es war keine gute Idee!

Apropos Verlag: Dieser Band wimmelt von Druckfehlern bzw. Satzfehlern. Auch hierfür gebührt dem Verlag die Note mangelhaft. Leute, ihr müsst in Sachen "Bücher machen" nachsitzen! Am Geld kann es nicht liegen, die deutsche Ausgabe ist viel teurer als die englische. Da erwartet der Leser ein anständig produziertes Produkt. Auch heirfür möchte ich das Buch nicht abwerten, der Autor kann nichts für die Schlamperei beim Verlag.

Nein, ich bin inhaltlich unzufrieden. Nach der Marotte vorheriger Bände, alle möglichen Wappen detailverliebt zu beschreiben und Nebenhandlungen auszuwalzen, bläht Martin das Personaltableau immer weiter auf. Gewiss, in der Vielzahl der Hauptfiguren liegt der besondere Reiz der Geschichte (auch wenn die ein oder andere "Haupt"figur selbiges verliert, was die Sache spannend hält). Aber eine gewisse Konzentration auf Handlungsstänge und Personen macht Literatur aus und unterscheidet sich von endlosen Serien. Hier verliert sich Martin etwas. Mir jedenfalls kommt der Überblick abhanden, auch wenn ich alle vorherigen Bände nochmal gelesen habe.

Irgendwann müssen die zahllosen Handlungsstränge ja auch zu einem stimmigen Ende geführt werden. Ich hoffe sehr, dass dem Autor das gelingt. Daran sind schon gute Bücher gescheitert, die eine enorme Spannung aufbauen und banal enden. Das hat dieses großartige Epos nicht verdient.

Also drei Sterne, gemessen an der hohen Erwartung. Dennoch gehört Das Lied von Eis und Feuer ins Regal aller Fantasy-Freunde und ist - aufs Ganze gesehen - eine Perle der Fantasyliteratur.
62 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden