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am 29. September 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Intimate Deception" ist das erste Buch, dass ich von der amerikanische Autorin Laura Landon in die Finger bekommen habe.

Der Roman spielt im London des Jahres 1858. Die Heldin des Romans, Lady Grace Warren, die älteste von sieben Töchtern eines Earls, hat gerade erfolgreich ihre jüngste Schwester Annie mit ihrem Wunschpartner vermählt. Als Älteste hat die 30-jährige Grace nach dem Tod schon in jugendlichem Alter die Mutterrolle übernommen und sie vor ihrem habgierigen Vater beschützt, der die Töchter am liebsten meistbietend versteigert hätte. Der Preis für Annies Liebesehe war denn auch die Zusage, den ihr verhassten Baron Fennigton zu ehelichen. Als beste Freundin von Fennigtons einziger Tochter Hannah, die mit 15 aus ihrem Elternhaus geflohen ist, weiß Grace aus erster Hand, welch elendes Leben sie diesem Mann führen müsste. Allerdings hat Fennigton eine Bedingung: die garantierte Jungfräulichkeit seiner Braut. Grace ist sich bewusst, dass der Verlust ihrer Unschuld vor der Ehe sie in der guten Gesellschaft zum Paria machen würden. Trotzdem entschließt sie sich mit Hilfe ihrer Freundin Hanna, die unter dem Namen Genevieve mittlerweile die begehrteste Kurtisane Londons und Inhaberin eines exklusiven Freudenhauses ist, ihr Unschuld an einen Mann zu verlieren, der älter ist als sie und unverheiratet ist. Genevieve wählt unter ihren Kunden einen passenden Mann aus, der zudem noch den Vorzug hat, alles zu tun, um seine Liebhaberinnen nicht zu schwängern.

Vincent, der Duke of Raeburn hat mit 33 Jahren schon zwei junge liebenswerte Ehefrauen im Kindbett verloren. Er will unter gar keinen Umständen nochmals das Risiko eingehen, dass eine Frau durch seine Unvorsichtigkeit schwanger wird und im Kindbett stirbt. Daher sucht er regelmäßig Genevieves Etablissement auf, die eine alte Freundin ist und seine Befürchtungen kennt. Nach einem Streit mit seinem verwöhnten nichtsnutzigen Neffen hat Vincent etwas mehr getrunken als üblich. Trotzdem bemerkt er, dass die junge Frau in seinem Bett noch Jungfrau ist und zieht sich nicht rechtzeitig aus ihr zurück. Am nächsten Morgen ist die Schöne verschwunden und Genevieve keinesfalls bereit, ihren Namen preiszugeben, damit er sich im Falle einer Schwangerschaft um sie kümmern kann.

Nachdem sie Fennigton mitgeteilt hat, dass sie keine Jungfrau mehr ist, hat ihr zorniger Vater sie seines Hauses verwiesen. Grace zieht vorerst zu ihrer Schwester, wo sie unverhofft ihren Liebhaber wiedertrifft. Der verantwortungsbewusste Vincent will Grace heiraten, sollte sie schwanger sein. Doch Grace ist sich bewusst, dass sie einen verletzlichen Mann ausgenutzt hat und versucht sich dem dominanten Duke zu entziehen um ihm nicht auch noch sein Leben zu zerstören. Als sich zeigt, dass sie tatsächlich schwanger ist, muss sie nachgeben. Mittlerweile hat sie sich in Vincent verliebt und er genießt ihre Gesellschaft. Doch Vincent hat einen eisernen Panzer um sein Herz gelegt, um nicht noch einmal eine geliebte Frau im Kindbett zu verlieren. Aber eine lieblose Ehe will Grace nicht führen.

Als ehemalige Lehrerin schreibt die Autorin ein wunderbares Englisch, dass auch von nicht Muttersprachlerinnen mit Englischkenntnissen gut verstanden wird. Das Ergebnis ist ein wunderschöner romantischer Liebesroman, in den man sich stundenlang verlieren kann. Leider hat die Autorin die gesellschaftlichen Gepflogenheiten nicht ganz so sorgfältig recherchiert. Wesentliches Attribut einer jungen Frau der gehobenen Gesellschaft ist eine angemessene Mitgift, über die keine ihrer Schwestern verfügt. Stattdessen haben die Ehemänner der Schwestern dem Vater der jeweiligen Braut ein "Lösegeld" gezahlt. Das ist zwar wunderbar romantisch, aber nicht eben in dieser Zeit unüblich. Wer sich an dieser Frage nicht stört und historische Liebesroman liebt, ist mit diesem Roman bestens versorgt.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Oktober 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
I've always been a big fan of historical romances. I read the works of Elizabeth Hoyt, Lynn Kurland, Eloisa James and of course, the queen of historical romances herself--Kathleen Woodiwiss. So I was quite curious to see what Laura Landon has to offer:

Intimate Deception follows the blossoming love and trust between two characters that were brought together by a night of passion and deception. Lady Grace Warren chose condemnation by society over marriage to a despicable man. Vincent, Duke of Raeborn, lived his life bearing the guilt over the death of his two wives from childbirth. That one night of passion lead to a relationship where we see the two express the love and fear they feel towards each other.

I applaud Ms. Landon for writing a story where both lead characters are not afraid to express their feelings from the very beginning. I have had enough of reading books where the characters play a game of does-he-like-me-or-not before the revelation of their true feelings at the very end. I like how the supporting characters (friends and family members in this story) played important parts in the plot and how she put a twist on the real antagonist in the end.

The book is a very easy read and I was able to finish it in two days. I hope that Ms. Landon will start a series with this family as Grace has 6 other sisters with their own stories to tell.
(Reviewed by the Wife)
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am 28. Dezember 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Bin ich die Einzige, die den Plot dieses Buches etwas seltsam findet?

Natürlich gab es Zeiten, in denen der Wunsch nach Jungfräulichkeit einer Braut bestand und das Nichtvorhandensein derselben zum Ablehnen des Eheversprechens und Ausschluss aus der eigenen Familie führte.

Ob sich in dieser Zeit eine junge Frau, die einer Ehe mit einem ungeliebten Mann entgehen wollte, eine Frau wirklich die Schande eingegangen wäre und sich hätte entjungfern lassen, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
Flucht, ja.
Eine Stelle als Magd unter anderem Namen annehmen, auch ja.
Gretna Green mit einem anderen Mann, ja, ja, ja.
Selbstmordversuch, nochmal ja.

Aber entjungfern lassen, das ist schon ein bisschen an den Haaren herbeigezogen.

Fast genauso wie die Idee, eine höhere Tochter mit Titel aus dieser Zeit, die mit beiden Beinen fest auf der Erde steht und ihre kleinen Geschwister groß gezogen hat, hätte als beste Freundin die Puffmutter von London.

Alles in allem sehr, sehr, sehr seltsam.

Aber was soll es?

Das hier soll unterhalten.
Es soll romantisch sein.
Es soll Spaß machen zu lesen.

Und das tut es.

Die Autorin schafft Figuren voller Liebe und Leidenschaft, mit denen man mitlebt und mitleidet, Szenarien voller Farbe und Leben.

Das Lesen macht einfach Spaß. Das Ende ist wie es sein soll - furios und romantisch.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, das Englisch auch für Nicht-Muttersprachler mit mittlerem Sprachniveau absolut verständlich.

Von mir ein absolute Leseempfehlung mit der Bitte, vorher das Logikzentrum im Hirn abzuschalten - daher leider auch Sternabzug trotz Lesegenuss.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Dezember 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Fantastisch und gefährlich aussehender Mann mit Vergangenheit trifft auf fantatisch aussehende, willensstarke aber dennoch gefühlvolle Frau. Hin und her, blabla, nur sie kann seine Wunden heilen, beide sträuben sich gegen das offensichtlich Unausweichliche usw.

In den meisten Punkten ist dies ein Roman wie fast jeder andere aus dem Genre der Bodice Ripper. Die Story ist vorhersehbar, die Charakterzüge der Protagonisten mit denen anderer Bücher des gleichen Genres austauschbar. Es findet die übliche Charakter"entwicklung" statt, von einem sich gegen die existierende Attraktion wehrenden Charakter, er jedoch er unwiderstehlichen Anziehungskraft des/der anderen nicht entkommen kann, zu einem langsamen aber kompletten "falling in love".

Meist wird dies mit dem viktorianischen Zeitalter verknüpft, den Regeln und Mechanismen der "ton" (was die britische high society ist), den Regeln der Brautwerbung, Brautzahlung - wenn die Bücher gut sind, dann auch die Beschränkungen, denen Frauen und in geringerem Maße auch Männer unterworfen waren.

Dies wird in diesem Buch allerdings größtenteils umgangen. Die tatsächlichen Rechte, Regeln und Gesetze werden hier teils großzügig umgangen, ohne auch nur zu versuchen eine Erklärung für das gesellschaftswidrige Verhalten der Protagonisten (und Antagonisten) zu finden.

Andererseits kann man von einem durchschnittlichen Bodice Ripper auch keine soziale Verhaltensstudie erwarten.

Ich fand das Buch mäßig unterhaltsam, nicht langweilig aber auch nicht besonders mitreißend. Es war mir einfach zu generisch um tatsächliche Begeisterung auszulösen. Da fand ich Suzanne Enoch's "Lessons in Love"-Serie, beginnend mit The Rake: Lessons in Love und trotz des fürchterlichen Titelbilds ein ganzes Stück besser und auch lustiger, da die Autorin ihr Buch offenbar mit einem Zwinkern geschrieben hat.

Insgesamt noch freundliche 3 Sterne
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Oktober 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich lese gerne zwischendurch mal einen historischen Liro, aber irgendwann sind die Schemen doch abgegrast. In diesem Fall war die Story immerhin etwas anders, weil es nicht allein um das Zusammenkommen des Paares ging, sondern auch um die gemeinsame Zeit nach der Hochzeit.

Die Zutaten von "Intimate Deception":
- Grace, die älteste Tochter eines auf materielle Dinge geeichten Lords, die sechs Schwestern "sicher" unter die Haube gebracht hat und selbst keine großen Hoffnungen mehr hegt.
-Der Duke of Reaburn, der zwei Frauen im Kindbett verloren hat und sich die Schuld gibt. Vincent will nie wieder "eine Frau umbringen" und daher auch nicht mehr heiraten. Sein Erbe ist sein Cousin, der rund zehn Jahre jünger und ein Lebemann mit einer Menge Schulden ist.
- Dazu noch ein Schurke, den Grace laut dem Willen ihres Vaters ehelichen soll, nachdem sie auch die letzte ihrer jüngeren Schwestern vor ihm rettete: Baron Fentington (der sehr stark überzeichnet wird).

Ergebnis:
Grace geht in ein Bordell und bietet sich einem Fremden an, damit sie keine Jungfrau mehr ist. Dieser ist dann Vincent, der trotz seiner Trunkenheit an jenem Abend durchaus noch mitbekommt, dass er keine gewöhnliche Dame des Etablissements vor sich hat. Als die Nacht dann ins Land geht, ohne dass er seine üblichen Vorsichtsmaßnahmen zur Schwangerschaftsverhinderung trifft, ist sein nächster Tag noch schlechter als der vorherige (der ihn erst ins Bordell trieb). Er muss den Namen der Frau erfahren und hält sie erst für eine Dienerin. Irgendwann begegnet man sich jedoch wieder... und Grace ist gar nicht mit der Verantwortung einverstanden, die er ihr gegenüber fühlt. Und dann sind da auch noch die bösen Gegner, die ihnen das Glück nicht gönnen...

Kritik:
- Fentingtons Überzeichnung hatte ich bereits erwähnt. Er ist pervers, hat eine Frau in den Selbstmord getrieben, leidet an übersteigerten religiösen Vorstellungen und allgemeinem Wahn.
- Allgemein war für mich schnell klar, wer für die versuchten Verbrechen verantwortlich ist und warum. Dieser Verlauf der Handlung war aus meiner Sicht sehr durchsichtig, daher auch der eine Stern Abzug.
- Schön war eben, dass der Roman nicht nach dem klassischen "Jetzt sind sie zusammen, also ist es vorbei"-Schema endet. Stattdessen müssen Vincent und Grace sich durchbeißen. Ein wenig von diesen Irrungen und Wirrungen (er liebt mich, er liebt mich nicht) gehört bei den Büchern ja auch dazu.

Fazit:
Schnell ausgelesen, den Verlauf genossen, also alles okay. Gut für zwischendurch, und mit Sicherheit wird das Buch irgendwann auch ins Deutsche übersetzt werden. Man kennt ja die einschlägigen Verlage. Wer mit der englischen Sprache klarkommt, kann jedoch auch das Original nehmen.
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am 6. April 2016
Hach, war das schön schmalzig - im positiven Sinne. Das war mein erstes Buch von Laura Landon und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die beiden Protagonisten waren zu Verlieben und ganz toll beschrieben.
Um einer fiesen Zwangsehe zu entgehen weiß die 29jährige Lady Grace Warren keinen anderen Rat, als sich von einem ihr Unbekannten der Unschuld berauben zu lassen, damit sie sozusagen unverheiratbar wird. Ort ihrer Entehrung ist das Nobelbordell ihrer besten Jugendfreundin und Edelprostituierten Hannah (der mit 'Intimate Surrender' auch ein eigenes Buch gewidmet ist).
Dabei gerät Grace zufällig an Vincent Germaine, Duke of Raeburn, der seine beiden ersten Ehefrauen samt Babys im Kindbett verloren hat und sich schwor, nie wieder eine Frau zu schwängern. Darum besucht er nur noch erfahrene Edelhuren, die wissen, wie man verhütet. Grace wird ihm als eine solche vorgestellt. Zwar bemerkt Vincent den Schwindel sofort, doch Grace hat solch Anziehungskraft auf ihn, dass er einmal seinen Schwur vergisst und sie ungewollt schwanger wird.
Als echter Nobelmann heiratet er Grace, aber er bemüht sich sehr sein Herz vor weiteren Schmerz und Verlust abzuschirmen. Grace kämpft derweilen gegen ihre Schuldgefühle an. Beide führen sehr ehrliche offene Gespräche miteinander und Seite für Seite kann der Leser verfolgen, wie ihre Liebe wächst.
Auch wenn es auch heutiger Sicht betrachtet ein paar lose Enden in der Geschichte gibt, so hat es mir großen Spaß gemacht, die Gefühlsentwicklungen des Paares zu verfolgen. Obwohl es sehr leidenschaftlich zuging, blieb die Sprache immer ausgewählt elegant. Von mir gibt es volle Punktzahl.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Februar 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Already from the very first page on, I've been drawn in this book and have finished it in a quick time. Laura Landon has got a way of presenting a most dire situation, setting up some believable characters, and then mixing them all together into a story that would keep you captivated from the beginning to the end.

He, Victor Germaine, eleventh Marquess of Hayworth, ninth Duke of Raeborn, who had lost two wives in childbirth, and had sworn not to remarry and put no another woman at that risk again. Therefore, he hardened his heart, but not for his cousin Kevin, for whom he had been the guardian for about six years. The Duke is staggering by the weight of responsibility, because of promise to Kevin's father on his deathbed to provide everything for Kevin's pleasure. Also Kevin needed to learn responsibility on his own, but he truly is a wasterl that he thought there never be a limit to the amount he could spend. Though he hasn't got any understanding.

She, Grace Warren had sacrificed her own life, because of promise to her Mama. She had helped her younger sisters one by one, the six of them, to find loving husbands. Avoiding each of them from the disastrous marriage to the lecherous Baron Fentington whom their father would have chosen for them. After all, Grace had been promised to him, and her only hope is to lose her virginity, so the man will no longer want her.

My favorite character has to be lady Grace for her clearly understanding, her extremely talent and her intelligence. She is levelheaded as well as up on all the current political events. She has an opinion on her own to every topic they discussed and most for the unbroken love for her friend. She is such a passionate heroine who knows what she wants and takes it, too. She steals his mind, his body, and his soul but most of all, she captures his heart, at the very first instant they met, only for one night. They had been strangers to each other, though he had been searching for her. How lovey. I found this romance, set in Victorian times with well-rounded characters and engaging and captivating writing style, very well made. Also, I loved this lovely and romantic story.

There is a really good plot line but not a whole lot of surprises but that is nice once in a while. It was a very sweet story. If you like such a sweet, slow romance and don't care about quite detailed intimate moments then you would enjoy this book. It is so addictive, that I could barely put it down.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Januar 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Laura Landons „Intimate Deception“ spielt in den 1850er Jahren im viktorianischen England.

Ein Versprechen, das Grace einst gab, hat sie in die Pflicht genommen, sich um ihre Schwestern zu kümmern. Sie versucht dieses Versprechen einzuhalten, doch dadurch droht ihr die Zwangsheirat mit Lord Fentington. Dieser wirkt auf den ersten Blick hin wie ein rechtschaffener Mann, doch hinter seiner Fassade verbirgt sich ein grausamer Tyrann. Grace fürchtet die Ehe mit ihm und ist bereit, einen hohen Preis dafür zu zahlen, um der schrecklichen Zukunft, die sie erwartet, zu entfliehen. Ihr schwebt vor, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, um Fentington dazu zu bringen, das Interesse an ihr zu verlieren. Doch ein solcher Schritt hätte zur Folge, dass sie auf dem Hochzeitsmarkt nicht nur Fentington gegenüber ihren Wert verlöre.
Neben Grace steht in „Intimate Deception“ noch ein weiterer Charakter im Blickpunkt des Geschehens: Vincent Germaine. Er ist der Duke of Raeburn und seine Vergangenheit ist dadurch geprägt, dass er bereits zwei geliebte Ehefrauen bei der Geburt seiner Erben verlor. Aus Angst davor, dass sein Herz erneut gebrochen wird und daran glaubend, einen weiteren solch herben Verlust nicht verkraften zu können, hat er sich geschworen, nie wieder zu heiraten. Er ist nicht gewillt, sich auf eine Frau einzulassen, die nicht käuflich ist. Doch dann lernt er jemanden kennen, der seine Pläne ins Wanken bringt.

Zugegeben: Die Handlung von „Intimate Deception“ klingt nach nichts, was man nicht in ähnlicher Form schon gelesen, oder gesehen hätte. Man hat hier das typische „damsel in distress“- Schema (Jungfrau in Nöten) vor Augen und diese Assoziation ist auch gar nicht so weit hergeholt. In erster Linie sehe ich diese bekannten Handlungsaspekte jedoch in Zusammenhang mit der Beschaffenheit der damaligen Gesellschaft. Dramen wiederholen sich in ähnlicher Form, wie sie es auch heute noch tun, nur dass die äußeren Einflüsse sich geändert haben. Und trotz der unspektakulär erscheinenden Ausgangslage des Plots, ist dieser doch durchaus recht gut beschrieben, nachvollziehbar und lässt sich mit Freude am Lesen verfolgen.
Das, was trotz der bekannten Handlungsstützpfeiler „Intimate Deception“ eben nicht so wie viele andere Bücher mit ähnlicher Thematik sein lässt, liegt wohl in erster Linie an dem Charakter von Grace. Auch wenn es so erscheinen mag, so ist sie nicht nur das hilflose, unerfahrene Frauchen. Ihr Charakter verfügt über Stärke und sogar eine gewisse Kühnheit. Sie ist intelligent und lässt sich in gewisser Weise nicht die Butter vom Brot nehmen. Gleichzeitig ist sie jedoch auch verletzlich und ihre Weiblichkeit wird durch ihre Zartheit unterstrichen. Was ich an ihrem Charakter bemerkenswert finde, ist die Darstellung dessen, dass sie gewillt ist zu kämpfen und ihr Schicksal – soweit es eben möglich ist – selbst in die Hand zu nehmen. Dennoch unterliegt sie gewissen Gepflogenheiten der Gesellschaft und der damaligen Zeit, die auf ihren Charakter Einfluss nehmen. Dies alles zusammengenommen ergibt eine interessante und lesenswerte Komposition und eine gute Grundlage für einen Charakter, der eben nicht allzu typisch erscheint.
In Vincent Germaine zeigt sich die Persönlichkeit eines Edelmannes, der jedoch zerrissen ist und sich demnach zwar nobel verhält, jedoch auch von seinen Ängsten getrieben wird. Diese Zusammensetzung lässt sein Verhalten gewiss nicht langweilig werden. Meinem Empfinden nach, ist es Landon gut gelungen, seine Zwiespältigkeit darzustellen und zu begründen. Zwar wird oft an Vincents Vergangenheit erinnert, doch dies scheint nicht zu übertrieben, da die Verknüpfungen zu dieser an den passenden Stellen der Gesamthandlung des Buches aufgegriffen werden.
Nebencharaktere bekommen durch Landons Schreibstil ebenso wie die dominierenden Charaktere ein Gesicht und eine persönliche Geschichte. Das Ausmaß dessen entspricht der Wichtigkeit der einzelnen Personen für die Handlung.
Es gibt Charaktere, die sich „Gut“ und „Böse“ zuordnen lassen.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich beim Lesen als äußerst angenehm. Man bemerkt das etwas geschliffenere Vokabular, das die historische Epoche widerzuspiegeln vermag. Dennoch gelang es mir auch als Nicht-Muttersprachler den Sätzen leicht Folge zu leisten. Unbekannte Wörter ließen sich bei Bedarf gut nachschlagen, jedoch war ebenso gut auch ein Erfassen des Kontextes ohne Nachschlagen möglich.
Ohnehin gefällt mir Landons Wortwahl. Sie hat einen ausdrucksvollen Schreibstil und allein durch die Ausdrucksweise der einzelnen Charaktere gelingt es ihr, Atmosphäre zu erzeugen.
Beschreibungen von Schauplätzen sind in „Intimate Deception“ enthalten, nehmen aber stets eher geringen Platz ein. Ich möchte behaupten, dass die Atmosphäre des Buches hauptsächlich durch die Gedanken und Worte der Charaktere, sowie den jeweiligen Handlungen erfolgt. Aus diesem Aspekt heraus sehe ich dieses Buch auch für Leser geeignet, die sich vor allzu ausufernden Beschreibungen von handlungsferneren Dingen scheuen.

Landons Buch setzt auf Gefühle. Diese werden nachvollziehbar aufgezeigt und man bekommt Einblicke in die Gedanken der verschiedenen Charaktere, wobei das Hauptaugenmerk auf Grace und Vincent liegt. Die Kapitel sind so verfasst, dass eine Abwechslung zwischen der Innensicht Graces und Vincents vorliegt.

Für Spannung wird nicht einzig im emotionalen Bereich gesorgt. Wer an dieser Stelle noch denken mag, dass es hier „einzig“ um das Liebesleben der Charaktere geht, dem sei gesagt, dass auch einige actionreichere Szenen im Buch Erwähnung finden. Sogar der Tod stellt eine lauernde Gefahr dar.

Da mir zur Rezension ein Exemplar vorliegt, das über noch kein endgültiges Cover vorliegt, möchte ich im Rahmen dieser Rezension nicht aufs Design des Buches eingehen.

„Intimate Deception“ entspricht nicht meinem gängigen Beuteschema bei Büchern und doch habe ich das Lesen sehr genossen.
Mir gefällt der leicht lesbare, aber von der Wortwahl etwas gehobene Schreibstil Landons, durch den man sich in vergangene Zeiten versetzt fühlen kann.
Die Charaktere sind umfassend dargestellt, so dass es mir ein Leichtes war, Verständnis und Sympathien für sie zu entwickeln.
Trotz der klischeehaft anmutenden Handlung, überstieg „Intimate Deception“ meine Erwartungen bei Weitem und ließ mich mit einem sehr positiven Eindruck zurück. Mir gefällt es, dass in die Gefühlsebene eine Spannung eingebracht wurde, die über das Liebesleben der Charaktere hinausreicht.
Landons Buch hat mir ein paar ruhige und angenehme Lesestunden gebracht, die ich gern wiederholen würde. „Intimate Deception“ gehört zu den Büchern, die ich fraglos mehr als einmal lesen und darüber hinaus auch empfehlen würde.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Oktober 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dieser schöne historische Liebesroman bietet eine willkommene Abwechslung besonders an vornehmlich grauen, kalten Tage wie diesen.

Lady Grace hat ihr Versprechen an ihre im Sterbebett liegende Mutter gehalten und ihre sechs jüngeren Schwestern groß gezogen und ihnen trotz ihres geldgierigen Vaters ermöglicht, einen Mann zu heiraten, den sie lieben. Nun muss sie jedoch den Preis hierfür zahlen und soll den verdorbenen Baron Fentington heiraten. Um dieser Ehe zu entgehen, lässt sich Grace mit Hilfe ihrer Freundin und Bordellbesitzerin Hannah auf eine Nacht mit einem Fremden ein, um ihre Unschuld zu verlieren. Jedoch hat der Fremde, Herzog Vincent Raeborn, trotz der Täuschung nicht die Absicht, die schöne, intelligente Grace zu vergessen.

Vincent macht sich auf die Suche nach Grace, denn sein Ehrgefühl lässt es nicht zu, sie als Ausgestoßene der Gesellschaft und wohlmöglich schwanger mit seinem Kind zurück zu lassen. Er drängt Grace zu Ehe, obwohl er sich nach dem Verlust zweier Ehefrauen im Kindbett geschworen hatte, nie wieder zu heiraten. Während Grace mit ihrem Schicksal hadert, lässt Fentington den Betrug nicht auf sich sitzen und droht mit Rache. Kurz darauf werden Vincent und Grace Ziel eines Attentäters und versuchen fieberhaft, den Baron zu stoppen.

Die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Grace und Vincent hat mir sehr gut gefallen. Beide sind vom Leben gezeichnet und wagen es kaum noch, auf Liebe zu hoffen. Sie fühlen sich zwar schnell zueinander angezogen, jedoch entwickelt sich das Vertrauen in ihrer Beziehung eher langsam und glaubwürdig. Der Hintergrund beider ist toll ausgearbeitet und man kann nicht anders als mit den beiden mit zu fiebern.

Einziger Kritikpunkt für mich war der Hintergrund des Attentäters. Hier war die Auflösung recht schnell vorhersehbar und mir fiel es schwer zu glauben, dass weder Grace noch Vincent so lange dessen wahre Identität nicht erkannt hatten. Zudem empfand ich Fentingtons Charakterentwicklung zum Ende hin als eher unglaubwürdig - leider ist dieser Punkt ohne Spoiler schwer zu erklären.

Kurzum, ein wirklich lesenswerter, spannender und vor allem romantischer Liebesroman.
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TOP 500 REZENSENTam 14. Oktober 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Inhalt ist hier schon oft und sehr gut beschrieben worden, deshalb direkt meine Einschaetzung des Romans.
Die Autorin kannte ich bis dato nicht, obwohl sie wohl schon bis zu 12 Buecher veroeffentlicht hat. Dafuer habe ich schon viele historische LiRos gelesen, manche herrausragend, machne nur unterhaltend und einge sogar mehr oder weniger schlecht. Dieser hier gehoert eher zu den herausragenden. Nicht weil der Plot so anders waere, sondern weil die Autorin eine sehr gute und spannende Erzaehlweise hat. Es ist nicht humorvoll, nicht ueberzogen, irgendwie ehrlich und logisch entwickelt. Auch werden sehr schoen die gesellschaftlichen Ansichten und Konventionen der damaligen Zeit zu Koenigen Victoria wieder spiegelt und was somit zur Plotentwicklung beitraegt.
Die Protagonisten Grace und Vincent sind nicht die ueblichen Protas in solchen Romanen, sie fast 30 und nicht die junge atemberaubende Schoenheit und er nicht der junge heldenhafte Lord und Rake, sondern eher Ende 30 und ein groesserer Karakter seiner Zeit. Beide erhielten einen plausiblen Hintergrund, der sie zu verantwortungsvollen und aufrichtigen Persoenlichkeiten werden liess, die nun versuchen die Schwierigkeiten zu bewaeltigen, die Ihnen in den Weg gestellt werden. Beide sind nicht verschlossen, was ihre Gefuehle und Handlungen betifft, sie sind eigentlich immer ehrlich dem anderem und sich selbst gegenueber. Auch die Nebenfigueren haben alle einen ausfuehlrichen Karactaere erhalten und sind nicht -wie meist ueblich- Zweidimensional. Ich gebe zu, der perverse Boesewicht ist in der Tat ein wenig sehr ueberzeichnet, aber somit traegt er sehr zu Spannung bei, man fuerchtet sich einfach besser vor ihm, da er eben zu allem bereit ist und wirklich nicht einen Funken Menschlichkeit in sich hat, man will ihn einfach nur bestraft und -am besten fuer- alle tot sehen. Ich habe das Buch in einen Rutsch durch gelesen, nicht weil ich mich so "unterhalten" fuehlte, sondern weil es einfach immer spannend war, die Entwicklung der Geschichte ansich zu verfolgen. Die Spannung ist hier eher, wie wird es weitergehen, wie wird der Boese sich raechen wollen und wie wird es zum happy-ever-after kommen.
Die erzaehlweise bannt einen, zwingt einen dazu weiter zu lesen auch wenn ich ab und an mal eine Pause brauchte zum Verdauen, so war dies nie lange, weil meinen Neugier dann wieder einsetzte und ich wissen musste, wie geht es weiter.
Das Englisch ist leicht verstaendlich, aber eher fuer Fortgeschrittene, reines Schulenglisch koennte hier aber gut aufgepeppt werden, da eben Ironie und Sarkasmus nicht eingarbeitet wurde und somit Anfaenger beim Lesefluss nicht behindert.
Ich kann diesen Roman gut empfehlen.
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