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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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2012 wollten es vier Schweizer wissen! Sie hatten ein schweres Erbe anzutreten. 2010 starb Gotthard Sänger Steve Lee unverschuldet bei einem Motorrad Trip in die USA. Seine Fußstapfen waren riesig, war er doch mit Gitarrist Leo Leoni das Aushängeschild der Band. Schon früh kristallisierte sich heraus, dass die erfolgreichen Musiker weitermachen würden. Jetzt sind sie zu fünft wieder da, wie Phönix aus der Asche und ich glaube Steve wäre stolz auf sie!
Mit an Bord des neuen Albums "Firebirth" ist der ehemalige Exil-Schweizer Nic Maeder, der lange in Australien lebte und mit seiner Band Maeder hierzulande ein Album heraus gebracht hat. Was das Cover und der Titel schon andeuten, wird mit dem ersten Ton des Uptempo Songes "Starlight" direkt klar, Gotthard sind eindrucksvoll zurück! Maeder passt wie der Arsch auf den Eimer und hat eine ähnliche Stimme wie Lee, ohne den Coversänger rauszuholen. Trotzdem war es ein kluger Schachzug der Tessiner. Der Focus der letzten Alben: Mehr Hard Rock statt Hausfrauen zu erfreuen wird glücklicherweise fortgesetzt. Auffallend ist die große Bandbreite der Songs die nicht nur das typische Schema - Uptemposong, Midtemposong plus Balladen enthält. Dazu kommt der warme, erdige im eigenen Studio von Leo Leoni und US-Produzent Paul Lani zusammen erschaffene Sound. Auffallend ist, dass die 13 Songs alle sehr kompakt gehalten wurden und zwischen drei und vier Minuten dauern. Hier wurde kein Ballast auf CD gebannt. Bei einer anderen Combo wäre eine gute Laune Nummer mit dem albernen Titel "Yippie Aye Yay" peinlich, hier macht er Spaß und passt genau. Fans der ersten drei, vier Alben werden Riffrocker der Marke "Right On" und "Fight" natürlich auch erfreuen, wobei die Balladen "Remember It's Me" und "Where Are You" absolut ins Herz treffen und gerade beim letzten Lied vom Text her auf Steve gemünzt wurden - sehr emotional das Ganze!
"Firebirth" ist eine sehr sehr starke Gotthard Platte, die sich hinter keinem alten Werk verstecken muss und zeigt, dass diese Combo zu den größten ihrer Zunft gehört.
Pflichtkauf!
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am 1. Juni 2012
Hier ist es also nun, das langersehnte Album und ich bin sichtlich angenehm überrascht. Nach dem schweren Verlust, den die Band und Fan's erleiden mußten durch Steve Lee's tot, ist es um so schwerer einen solchen charismatischen Ausnahmesänger zu ersetzen. Was soll ich sagen, Nic Maeder ist die perfekte Besetzung für Gotthard, also alles richtig gemacht. Sicherlich verfügt er nicht über das Volumen das Steve in seiner Stimme hatte, aber trotzdem macht er seine Sache sehr gut.Alle Songs sind sehr eingängig und zünden sofort, wie ich finde sind keine Ausfälle auf dem Album.Bei dem Song Tell Me ist mir glatt ne Träne gekullert, da zeigt nämlich Nic was er gesanglich auf Tasche hat,großartig. Ich gehe hier nicht auf die einzelnen Songs ein, da sich jeder selber seinen Eindruck verschaffen muß. Es darf das nächste mal aber ruhig ein bisschen Heavyer sein, ich vermisse immer noch den rotzigen und stampfenden Sound von "Dial Hard" und "G".Ich hoffe nur das die Band in dieser Besetzung uns noch lange viele gute Alben präsentieren wird. COMEBACK GELUNGEN !
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am 4. Juni 2012
Wenn ich rein nur die neue Scheibe "Firebirth" bewerten soll, dann sind's bei mir "nur" 3.5 Sterne.
Aber eben: wenn man die Bandgeschichte von Gotthard in den letzten zwei Jahren betrachtet, dann muss man doch deutlich über den Plattenrand hinaus schauen. Wenn eine Band wie Gotthard ihren charismatischen und stimmlich begabten Leadsänger verliert, dann kann das im Normalfall nur eines heissen: das war's. Oder aber: man wagt einen zweiten Anlauf und scheitert mehr oder weniger kläglich.
Gotthard beweisen mit der neuen Scheibe eines: Sie sind eine der löblichen Ausnahmen der genannten beiden Optionen. Und das, weil sie schlicht und einfach in den letzen zwei Jahren alles richtig gemacht haben. Sie haben sich Zeit genommen um den tragischen Tod von Steve Lee einigermassen zu verarbeiten und zu entscheiden ob und wie es mit der Band weitergehen soll. Und sie haben sich ebenfalls die nötige Zeit genommen, um den neuen Frontman zu "casten". Und dabei ist ihnen mit Nic Maeder tatsächlich der ersehnte Glücksgriff gelungen. Als Fan von aussen betrachtet hat man nach der ganzen Promo und den diversen TV-Auftritten wirklich den Eindruck, dass die Chemie in der Band mit dem neuen Sänger hervorragend ist, und somit das zweite grosse Kapitel der Bandgeschichte -trotz allem- mit besten Voraussetzungen aufgeschlagen ist.
Dabei verkommt für mich die neuen Scheibe mehr oder weniger zur "Randnotiz". Und das ist jetzt nicht abschätzig gemeint. Auch ich war sehr gespannt darauf, und die ersten Outtakes "Remember it's me" und "Starlight" haben mich überzeugt, dass da was gutes kommt. Und somit ist es auch schon gesagt: sie ist gut geworden, die neue Scheibe, aber nicht überragend.
Für mich viel wichtiger: Gotthard sind wieder auf Tour! Und das war bislang und ist wohl auch in Zukunft eine der besten Qualitäten dieser Band: live on Stage! Was ich bisher (leider) nur in wenigen medialen Auszügen gesehen habe (u.a. Promo-Club-Gig in Zürich), lässt die Vorfreude auf den nächsten Gotthard-Gig steigen. Eines ist sicher: Nic Maeder wird auch live beweisen, dass er ein hervorragender neuer Gotthard-Frontmann ist und das Gotthard-Konzerte auch weiterhin ein tolles Live-Rock-Erlebnis sein werden. So gesehen: Alles richtig gemacht, Gotthard! And rock on for at least another 20 years.....!!!
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am 1. Juni 2012
Meine Befürchtungen das eine meiner Lieblingsbands nach dem Tod von S.L. nicht mehr so klingen wie vorher haben sich Gott sei Dank nicht bestätigt.Der Neue Sänger macht einen super Job und stimmlich merkt man fast keinen Unterschied.Aber nun zur Musik,Gotthard klingen weiterhin nach Gotthard und machen einfach da weiter wo sie aufgehört haben.Nämlich mit einem ganz starken Album das alles das bietet was Fans von dieser Band erwarten.Zeitloser Hard Rock mit tollen Melodien geilen Riffs und einer Menge Power.Wie immer hat man natürlich auch einige wunderschöne Balladen am Start.Also mein Fazit:Ein Klasse Album und ein Neuanfang den man sich nicht besser vorstellen kann.Pflichtkauf für alle Gotthardfans!
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am 11. Juni 2012
Ich bin schon lange Gotthard verfallen. Umsomehr hat mich der Tod von SL getroffen. Nun folgt nach längerer Pause der Versuch der Band, mit Blick nach vorne wieder Fahrt aufzunehmen.
Entsprechend skeptisch habe ich die CD bestellt. Und wurde positiv überrascht. Nic Maeder ist ein wirklich guter Sänger! Ohne Einschränkungen!
Was mich eher erschreckt hat ist die Tatsache, das er, gewollt oder ungewollt, einige Phrasierungen von SL "übernommen" hat. Da läuft einem ein Schauer über den Rücken.
Kompositorisch ist alles auf hohem Gotthard-Niveau. Klingt platt - aber so ist es. Fetter Sound, viel Druck, schöne Melodien. Alles da. Eben alles, außer Steve Lee.
Man würde Nic Maeder unrecht tun, würde man die Band nun links liegen lassen. Gotthard ist nicht nur Steve Lee.
Mir gefällt es - auch wenn es in manchen Passagen wie gesagt etwas nach Steve Lee klingt.
Trotzdem - sehr gut. Einen Punkt Abzug gibt es, weil hier und da etwas mehr Kommerz Einzug gehalten hat.
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am 25. Juni 2012
Die Erwartungen an die neue Gotthard-Scheibe, vor allem natürlich auch an den neuen Sänger, waren entspr. hoch. Und ich finde, daß die Erwartungen voll erfüllt wurden! Tolle Rocker und einfühlsame Balladen!
Der neue Sänger hat ne super Stimme - zwar sehr ähnlich der von Steve Lee (RIP) - aber dennoch mit genügend Eigenständigkeit. Durch die Ähnlichkeit wird sich der Konzertbesucher sicher nicht an völlig neue Versionen der alten Gotthard-Klassiker gewöhnen müssen! Vier Balladen (wobei man den letzten Song "Where are you" nicht unbedingt als Schmuselied sehen kann - schließlich ist er Steve Lee direkt gewidmet!). Die härte Gangart ist jedoch auch zur Genüge vertreten! Anspieltipps: Starlight (geht einem nicht mehr aus dem Ohr!), Yippie Aye Yay, Right on, I Can...und Sorry, wer der Meinung ist Gotthard wäre zu soft bzw. bringe zu viele Balladen, der soll sich doch die neue Accept kaufen...Gotthard ist Gotthard - wie schon immer - so wie auch Wein Wein und Whisky Whisky ist...
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Wenn ein Mitglied einer eingespielten und erfolgreichen Band plötzlich verstirbt, dann ist dies wahrscheinlich die härteste Zerreißprobe, die eine Band treffen kann. Die Schweizer Gotthard haben sich die nötige Zeit genommen, um nach dem tragischen Unfalltod ihres Sängers Steve Lee, die Entscheidung zu treffen ob man Gotthard weiterführt oder nicht. Wie inzwischen allgemein bekannt ist, haben sich Leo Leonie und seine Bandkollegen entschieden Gotthard weiterzuführen.

Nic Maeder heißt der neue Sänger. Er kommt ebenfalls aus der Schweiz, hat aber lange in Australien gelebt und ist in Verbindung mit anderen Bands noch nicht großartig in Erscheinung getreten. Die wichtigste Erkenntnis ist wohl das Maeders Stimme nah genug bei Steve Lees Stimmlage liegt, aber gleichzeitig auch weit genug von dieser weg ist, so dass er dem Gotthard Sound seinen eigenen Stempel aufdrücken kann.

Firebirth heißt das neue Album, auch wenn auf dem Album ein paar schwächere Titel enthalten sind, überwiegen die guten bis sehr guten Songs doch. Man kann Gotthard und ihrem neuen Sänger durchaus bescheinigen die Feuertaufe bestanden zu haben.

Die etwas schwächeren Songs sind zum Beispiel die etwas klebrige Ballade "Tell Me" oder der Allerweltsrocker "Give Me Real" welcher vor allem durch langweilige Gitarrenriffs auffällt.

Demgegenüber stehen aber solch tolle Songs wie der tolle Opener "Starlight" welcher mit seinen druckvollen Gitarren und Maeders guten Gesang die Zuhörer für sich gewinnen kann! Dass Gotthard gute Balladen schreiben können, zeigt das sehr stimmungsvolle "Remember It's Me"

Firebirth ist ein gutes Comeback Album geworden und die Band hat einen Sänger gefunden, welcher sehr gut zu ihr passt!
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am 2. Juli 2012
Viele schöne Rezensionen zu diesem Album durfte ich schon lesen. Und jetzt kommt eben noch eine dazu. Wer meine anderen Rezensionen zu Gotthard vielleicht schon gelesen hat wird wissen das ich kein Fan sondern wohl eher ein Gotthard Ultra bin wie man das im Fußball Jargon so sagt. Und Steve LeeŽs Magie hoffnungslos verfallen bin. Nicht umsonst mußte ich mir einen Tag Urlaub nehmen als mich seine Todesnachricht ereilt hat. Aber nun zurück zu den Lebenden.
Dieses Gotthard Album finde ich in seiner Gesamtheit besser als viele andere Gotthard Scheiben. Warum ist das so. Nun ganz einfach. Die Qualität der Songs ist druchweg irre hoch. Der Keyboardanteil zurückgefahren und es rockt mehr. Da ich eigentlich in der etwas härteren Schiene unterwegs bin gefällt mir dieser Fakt während andere es wohl bedauern. Aber es geht hier ja um meine bescheidene Meinung und nicht der anderer. Außer "The Story is over" das für mich absolut herausragend ist gibt es keinen Ausfall auf dem Silberling.
Alles ist hundert Prozent Gotthard. Hunder Prozent? Wirklich? Nein. Nicht wirklich. Hier singt nicht Steve sondern Nick Maeder. Deswegen mußte mein Bewusstsein sich einen Trick einfallen lassen um mich wirklich auf die neuen Gotthard einlassen zu können. Für mich ist es einfach eine neue Band die einfach genauso geil klingt wie Gotthard. Klingt doof ich weiß aber jeder der Maiden ohne Dickinson kennt und Priest ohne Rob weiß was ich meine. Es ist einfach nicht derselbe Vibe. Das soll Nicks Leistung in keinen Fall schmälern. Er macht wirklich einen ganz hervorragenden Job. Und wenn er live allein mit der Akkustik zu Ehren von Steve sing ist das großes Kino. Also kaufen wirken lassen und genießen. Es lohnt sich. So wie sehr viele Alben von Gotthard über jeden zweifel erhaben sind ist es auch dieses.
Kaufen!
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am 16. Februar 2013
Ich muss sagen, ich war angenehm überrascht... als Gotthard-Fan der ersten Stunde konnte ich mir nach Steve Lees tragischem Tod überhaupt keinen anderen Frontmann vorstellen. Aber beim Hören der rockigen Stücke auf diesem Album hatte ich das Gefühl, eine komplett neue Band entdeckt zu haben. Nic versucht gar nicht erst, in Steve's Fußstapfen zu treten, er geht seinen eigenen Weg und das finde ich sehr gut. Bei den Balladen allerdings meine ich schon zu erkennen, dass der Gotthard-Style beibehalten werden sollte... nicht ganz so meins. Bei "Where are you" kommt Gänsehaut auf, der Song ist Steve Lee gewidmet, was man sofort erkennt. Alles in allem ein sehr gutes Album, das ich jedem ans Herz legen kann, der auf Classic Rock steht.
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am 4. Juni 2012
der Versuch so nahe wie möglich an die alte Band Gotthard heranzukommen ist geglückt.Das Album ist nicht so gut wie Domino Effect oder Dial Hard aber durchaus vergleichbar mit Human Zoo oder Need to Believe.Steve Lee kommt nicht wieder, damit muß man sich abfinden.
Eine gute Rockband mit erstklassigem neuen Säger sind sie allemal.
Ich bin froh das sie weitermachen.
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