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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
16
4,7 von 5 Sternen

am 19. August 2017
Wer ihn kennt wird hier nicht enttäuscht werden und wird den einen oder anderen Song schnell wieder erkennen.
Tja, was soll ich sagen, super Mucke ohne Ende und garantiert warme Ohren und ein breites Grinsen der Freude auf dem Gesicht.
Benotung:
Verpackung 1 Reicht vollkommen
Versand 1
Musik: soll jeder selbst entscheiden
Fazit: Für mich eine klare Kaufempfehlung
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am 15. Februar 2017
Nachdem Leadsänger und bis dato einziger Gitarrist Mick Rogers, immerhin Gründungsmitglied der Earth Band, sich fürs erste verabschiedet hatte, führte das zu einigen wichtigen Veränderungen. Manfred Mann rekrutierte gleich zwei Musiker als Ersatz: Chris Thompson als neuen Sänger, der zudem noch Rhythmusgitarre (und ab und zu auch Leadgitarre) beisteuern konnte, und Dave Flett als vorwiegenden Leadgitarristen. Chris Thompsons Gesang fügte der Band gleich eine ganz neue Facette hinzu. Nicht dass Mick Rogers ein schlechter Sänger gewesen wäre, aber Thompson hat von Anfang an viel mehr stimmliches Charisma und lässt die Musik viel dramatischer klingen. Es sind daher auch die Ehrfurcht gebietenden, sakralen, erhabenen Momente, die "The Roaring Silence" so eindrucksvoll machen: "The Road to Babylon" und "Questions" sind in der Hinsicht absolute Ausnahmesongs. Natürlich enthält "The Roaring Silence" (mal wieder mit einem typisch surrealen Cover) den Nr. 1-Welthit der Earth Band: "Blinded by the Light". Die Springsteen-Adaption erstreckt sich über stolze sieben Minuten und ist viel melodiöser als das Original (Manfred hat auch viele Strophen einfach gestrichen), findet sogar Platz für ein langes, getragenes und irgendwie intensives Wah-Wah-Gitarrensolo mit schöner Orgel unterlegt. Die Steigerung von 4:40 bis zum letzten Refrain ist Wahnsinn. Auffällig ist aber natürlich auch im Vergleich mit den wilden, düsteren Exzessen von "Nightingales & Bombers" die entspanntere, angenehmere Stimmung und die eher reduzierte Komplexität. Ohne die simple, mitsingbare Melodie und die markanten Keyboardstakkatos wäre "Blinded by the Light" sicher nicht so erfolgreich geworden. Auch "Singing the Dolphin Through", sogar noch eine Minute länger, basiert im Grunde auf recht einfachen Strukturen. Der ätherische Song gewinnt wieder durch Chris Thompsons wehmütigen, unglaublich emotionalen Gesang und den Refrain, der wie ein Mantra immer wieder wiederholt wird. Dave Flett und Manfred Mann liefern hübsche Solos, bevor dann Gaststar Barbara Thompson (nicht mit Chris Thompson verwandt…) den Song mit einem wunderschönen Saxofonsolo veredelt. Faszinierend auch der schon auf dem Vorgängeralbum (bei "Visionary Mountains") ausprobierte Klangteppich aus schwebenden Synthieflächen und Mellotronschwaden, der bis 1980 ein festes Erkennungsmerkmal der Earth-Band-Alben bleiben sollte - aber auf keinem Album gibt es diesen einzigartigen Sound so sehr in voller Pracht zu hören wie hier. Das hat freilich nichts mit der weiterhin ungestümen, manchmal brachialen Livepower der Band zu tun, welche beim nächsten Track zumindest ansatzweise eingefangen wurde. Das großartig betitelte (siehe Cover!) "Waiter, There's a Yawn in my Ear" ist das einzige Instrumental des Albums, was einen klaren Unterschied zum Vorgängeralbum darstellt. Anders als seine Vorgänger schleicht sich "Waiter…" zunächst recht verhalten in die, ähm, Ohren: Über ein irgendwie nervöses Hi-Hat legt Manfred Mann seine typisch skurrilen Synthesizerlinien und öffnet dabei große Räume. Es kommen wieder die Soundteppiche dazu und das Stück baut sich immer mehr auf. Die Synthies werden mehrfach gedoppelt. Dann wird es richtig wild, mit selbst für Manfreds Verhältnisse völlig abgefahrenen Synthesizer-Eskapaden. Dazwischen gibt es mal kurz etwas mehr Normalität mit einem halbwegs nachvollziehbaren (aber immer noch völlig irren) Hauptmotiv, bevor die Band dann richtig Fahrt aufnimmt und immer mehr nach vorne prescht, im 7/4-Takt wohlgemerkt. Dave Flett legt ein markantes Stadion-Solo vor, während Mann das Ganze mit immer dramatischeren Keyboards unterfüttert. Der Schluss pustet dann endgültig jegliches Gähnen aus den Ohren. Dieser Track ist ein echter Trip! Nicht das komplexeste MMEB-Instrumental, aber vermutlich das unglaublichste. "Waiter…" lässt mich einfach nur geplättet zurück.

Die zweite LP-Seite wird mit einem Choral eröffnet, der sofort Erinnerungen an den Beginn von "Father of Day…" weckt. Das getragene "The Road to Babylon" ist einer meiner absoluten Lieblings-MMEB-Songs. Die Stimmung des Stücks ist einfach unvergleichlich. Chris Thompson singt mit einer dermaßenen Kraft in der Stimme, und sein sowieso schon enorm dramatischer Vortrag wird durch die düsteren Mellotronchöre und die Backgroundsängerinnen noch dramatischer. Dave Flett spielt ein tolles Gitarrensolo, die Band wird weggeblendet, nur um nach einer weiteren Chorpassage wieder hereinzuschweben und dann völlig unvermittelt abzubrechen, während man noch völlig gefesselt ist. Es folgt ohne Pause "This Side of Paradise". Ich denke, es ist fair zu behaupten, dass dieser Song nicht wirklich mit den vorigen Großtaten mithalten kann. Allerdings enthält es auch einige von Manfreds besten Keyboardsolos - Anspieltipp z.B. das Solo zwischen 2:31 und 3:12, das ich beim besten Willen überhaupt nicht beschreiben kann. "Starbird" beginnt zwar acapella, ist aber nach dem Intro hauptsächlich instrumental. Dave Flett, Manfred Mann und auch Chris Thompson wechseln sich hier mit kurzen Solos ab. Und dann wäre da noch die so einfache und doch so berührende Powerballade "Questions" als krönender Abschluss. Chris Thompsons Gesang, verletzlich und einsam, konterkariert mit diesen sakralen Mellotronchören und einer einfühlsamen Leadgitarre. Einfach zu schön, um wahr zu sein.

Der Gänsehaut-Quotient ist bei "The Roaring Silence" enorm hoch. Zudem sind die Kompositionen an sich alle tragfähig genug, dass das Album auch ohne die extravaganten Instrumentalabfahrten der früheren Alben super funktioniert. Hier ist die Earth Band erstmals eindringlich und berührend, ohne den Hörer gleichzeitig mit zu vielen anstrengenden Passagen allzu sehr zu strapazieren. Gleichzeitig hat Manfred seinen expressiven Synthesizerstil hier zur Perfektion getrieben. Wer also mit Prog-Gefrickel weniger anfangen kann und mit Jazz schon gleich gar nicht klarkommt, aber komplexe, tiefgängige Musik schätzt, sollte hier anfangen. Alles andere als die volle Punktzahl wäre nun wirklich "dröhnendes Schweigen" wert.

Bonustracks auf der alten Remaster-Edition sind die allseits bekannte Singleversion von "Blinded by the Light" und die zweite Singleversion von "Spirits in the Night". Dieser Song, ursprünglich mit Mick Rogers am Mikro aufgenommen, wurde mit neuen Vocals von Chris Thompson erneut veröffentlicht und auch auf der (stark umsortierten) US-LP (mit blauem Cover) verwendet. Beide Tracks tauchen auch auf dem "Odds & Sods" Set auf. Auf der neuen Remaster-CD gibt es immerhin Downloadcodes für die Bonustracks.
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am 7. Oktober 2006
Nachdem Sänger und Gitarrist Mick Rogers 1976 die Band verließ und durch Sänger Chris Thompson und Gitarrist Dave Flett ersetzt wurde, änderte sich auch der Stil der Earthband. Konnte man sie bis zum Album "Nightingales and Bombers" in der progressiven Ecke finden, wurde der Sound ab dem Album "The Roaring Silence" geschmeidiger, glatter.

Sie blieben aber ihrem Markenzeichen treu und bearbeiteten fremde Kompositionen und verliehen so den Stücken eine ganz besondere Note.

Auch wenn die Stücke auf dem Album etwas gefälliger sind, wirken sie auf gar keinem Fall langweilig. Sie sind überaus raffiniert arrangiert und gespickt mit schönen Soli. Sehr viele Male habe ich mir dieses Album nun schon angehört, es wird nie langweilig, immer wieder entdeckt man eine Passage, die man die Male vorher vielleicht gar nicht so wahr genommen hat.

Die Songs heben sich wunderbar vom Einerlei der glatt gebügelten Pop/Rockmusik durch Chor, Streicher und dem Wechselspiel zwischen Keyboard und Gitarre ab. Und die Stimme von Chris Thompson tut ihr Übriges.

Es fällt schwer zu glauben, das das Album von 1976 ist, so zeitlos wirk die Musik. Wenn die Abende wieder länger werden, kann man es sich bei diesen Klängen so richtig gemütlich machen.

Trotz des Alters ist dieses Album all jenen zu empfehlen, die es noch nicht kennen und auf der Suche ausgezeichneter, chilliger, zeitloser Rockmusik sind.
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am 2. Oktober 2009
Grundsätzlich stimme ich den zeitlich älteren Rezensionen zu und möchte deshalb die Aufmerksamkeit vor allem auf jene Nummern lenken, welche völlig zu Unrecht wenig Beachtung finden. Das insgesamt sehr abwechslungsreiche Album enthält neben "Singing The Dolphin Through" oder "The Road To Babylon" noch weitere Geheimtipps. Etwa "Starbird".
Musikkenner werden beim ersten Lauschen sofort bemerken, dass hier Strawinskys "Feuervogel" Pate stand. Eine Kombination aus klassischen und modernen Elementen, wobei sich flotte Keyboard- bzw. Instrumentalpassagen mit dem vom Tempo her moderaten Refrain ergänzen.
Das eher monumental inspirierte "The Road To Babylon" geht nahtlos in einen Song über, den ich als das Juwel des Albums und eine der besten Manfred Mann - Schöpfungen überhaupt bezeichnen möchte, nämlich "This Side Of Paradise".
Ein Titel, der mit jedem Anhören noch stärkere Wirkung entfaltet. Das melodiöse, sanfte Vorspiel, umrahmt von einer melancholischen Grundstimmung, in ständigem Wechsel mit einem dynamischeren Zwischenstück. Das Ganze überlagert von der ausdrucksstarken, einzigartigen Stimme von Chris Thompson.
Der Meister himself dürfte offenbar das Potenzial dieses Songs auch unterschätzen, da man "This Side Of Paradise" auf keinem anderen (Live-)Album findet. Schade eigentlich.
Für alle, die am unverwechselbaren Sound der Earth Band Gefallen finden, stellt "The Roaring Silence" ein Standardwerk dar. Ebenso wie "Watch", das kommerziell vermutlich erfolgreichste "Angel Station", oder die eigenständigen "Somewhere In Africa", "Solar Fire" bzw. "The Good Earth". Fortgeschrittenen kann man noch "Chance", "Criminal Tango" sowie "MessinŽ" ans Herz legen. Wer so tief in die Materie einsteigt, wird vermutlich ohnehin das gesamte verfügbare Repertoire kaufen.
Insbesondere für "The Roaring Silence" kommt nach meinem Empfinden nur die Höchstnote in Betracht.
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am 15. Juli 2000
Wesentlich kommerzieller als die Vorgänger Werke präsentiert sich dieses Werk. Schon beim ersten Durchhören fällt besonders "Blinded by the Light" als absolutes Highlight auf. Eine sehr lebendige 'Interpretation des Springsteen Songs, in der ein virtuoses Wechselspiel der Instrumente stattfindet. Fast noch eingehender ist der Nachfolgende Song "Singing The Dolphin Though". Ein wahrer Ohrwurm den man erst beim 2. Reinhören entdeckt, endet mit einem tollen Saxophonsolo. Die weiteren Songs heben sich auf eine angenehme Art vom kommerziellen Touch wieder ab, bis die Platte mit dem leisen Song Questions ausklingt. Die Songs sind gespickt mit Solis aller Art, mit einem Hauch von "Flower Power". Aber auch ein typischer Manfred Mann
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am 25. Januar 2015
Die CD überzeugt alleine dadurch, das die Lieder jedes für sich einmalig ist. Natürlich erkennt der Fan Manfred MAn heraus, jedoch ist es gelungen jedes Lied individuell erscheinen zu lassen. Ein wahrer Hörgenuss, bei dem man immer wieder neue Facetten entdeckt.
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am 28. Juni 2013
Für mich mit Watch das beste Album, powerfull, dynamic und tolle tracks!
darf in keiner ambitionierten sammlung fehlen, obwaohl nicht sauber abgemischt, aber: give a s***!
wirklich Sahne!!!
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am 27. März 2013
Der musikalische Stilwechsel war vollzogen,nachdem Sänger und Gitarrist Mick Rogers der Band
1975 den Rücken kehrte und durch Chris Thompson(Gesang/Gitarre)sowie Dave Fleet(Gitarre)
ersetzt wurde."The Roaring Silence" ist immer noch ein sehr gutes Rockalbum mit tollen Gitarre-
Moogduellen,ausgefeilten Instrumentalpassagen und Chris Thompsons hervorragender Rockröhre.
Doch irgendwie beschleicht einen das Gefühl, alles schon mal gehört zu haben;waren die drei Vorgängeralben
allesamt Rockklassiker mit leichtem Prog/Fusion Einschlag,jedes für sich schon ein Meisterwerk,
muss man sich fragen, ob "Herrn Mann" beim Schielen nach mehr Kommerzialität seine Eigenständigkeit
verlorengegangen war???Doch diese, nicht von der Hand zu weisende Tatsache, sollte niemanden
davon abhalten einem Rockalbum wie "The Roaring Silence" seine Aufmerksamkeit zu schenken,insbesondere
für Fans neueren Datums,die die Vorgängeralben noch nicht kennen!!!
Von mir,als ausgewiesenen Fan der ersten Stunde,immerhin noch 4 Sterne und Kaufempfehlung
für ein Album mit;sagen wir mal;einem "Wermutströpfchen".............!
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am 27. Juni 2014
Hatte damals schon die LP. Genialer Musiker. Geniale Musik, so was findet man heute nur noch selten. Unglaublich variantenreich, einfach spitze.
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am 2. Februar 2013
nach langer Zeit endlich mal wieder ein Hörgenuss von Manfred Man, da ich diese Platte nur als Vinyl Scheibe hatte
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