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am 30. April 2017
Die Platte lief jetzt zwei Jahre recht gut. Dann knapp nach den zwei Jahren machte sie einige Probleme, bis sie schließlich vor einem Monat komplett den Geist aufgab. Eine gute SSD sollte schon länger als zwei Jahre halten. Mitunter war ich auch nicht jeden Tag am Rechner.

Daher nur zwei Sterne und die nächste SSD wird keine ADATA werden.
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am 5. März 2015
Die SSD ist sehr leicht und schnell.. wie es sich gehört!
Notebook mit Win 8.1 in ca. 5 sek. komplett hochgefahren.
Alles in allem sehr zufrieden!
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Rezension zum Modell "SP920 256GB"

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Wer seinen PC oder Laptop simpel um ein vielfaches beschleunigen möchte, kann dies nicht einfacher erledigen, als durch den Tausch einer herkömmlichen HDD mit einer SSD. Startzeiten von unter 20 Sekunden sind im Gegensatz zu den teils mehrminütigen Bootzeiten alter Festplatten keine Zauberei mehr.
Der Aufwand, seine Daten zu sichern und das System auf der SSD neu zu installieren, lohnt sich also.
Letztlich steht man dann nur noch vor der Frage, welche SSD der vielen Anbieter es sein darf.

Geschwindigkeitstest
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Intern von einer Samsung SSD auf die ADATA: 21,3GB in 66s --> 322,7MB/s
(4GB an Bilderdateien mit durchschnittlicher Dateigröße von 2MB)

Extern per USB3.0-Adapter vom PC auf die SSD 230MB/s.
(Videodateien mit durchschnittlicher Dateigröße von 190MB)

Bei kleineren Einzeldateien, wie z.B. Fotos, werden natürlich geringere Datenraten erzielt.
Gelesen wird mit ca. 500MB/s.
Die vom Hersteller angegeben Geschwindigkeiten werden also erreicht.

Einordnung
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ADATA liefert hier mit der SP920 eine schnelle und vergleichsweise günstige SSD, die sich vor Samsung & Co. nicht verstecken muss, schnelligkeitstechnisch aber beispielsweise bei der 256GB-Variante nicht ganz an die Samsung 850 EVO heran kommt. Die Lesegeschwindigkeiten sind zwar gleich, bei der Schreibgeschwindigkeit hat die Samsung jedoch mit ~500MB/s gegenüber den ~320MB/s deutlich die Nase vorn.
Dafür hat die ADATA in der Theorie beim Thema Langlebigkeit die Nase vorn, da hier MLC-Zellen eingesetzt werden, welche etwa ein dreifaches Schreibaufkommen gegenüber den TLC-Zellen zulassen.
In der Realität ist das ganze zwar nicht ganz entscheidend, weil vor dem Ableben der Speicherzellen (rechnerisch je nach Einsatz oft erst nach 50+ Jahren) meist eher Controller oder Platine schlapp machen - wer jedoch auf Nummer sicher gehen will und beispielsweise eine sehr hohe Schreibleistung erwartet, macht mit MLC-Flash nichts falsch.
Beim größeren 512GB-Modell sieht das ganze übrigens wieder anders aus, da die auf der Amazonseite angegebene Schreibleistung von 460MB/s tatsächlich erreicht wird.
Die 128GB-Variante kann ich in dem Bezug nicht empfehlen. Diese liefert "nur" Werte von 540/160 MB/s.

Die größenabhängige Schnelligkeitsangabe auf der Produktseite sollte in meinen Augen also überarbeitet werden, da die hier bei allen Größen angegebene "R/W Leistung bis zu 560/460 MB/s" erst ab der 512GB-Variante möglich ist.
Selbst auf der Rückseite der SSD-Verpackung wird noch von der "R/W Leistung bis zu 560/460 MB/s" geschrieben. Hier dann natürlich mit "*" und dem Hinweis, dass Angaben je nach Speichergröße abweichen können.
Die wahre Geschwindigkeit findet sich bisher eigentlich nur auf der Produktseite des Herstellers unter "Spezifikationen". Einen Link dazu stelle ich in die Kommentare.
Ein wenig mehr Transparenz wäre da sicher hilfreich.

Extras
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Für den unkomplizierten Einbau liegen der SSD eine Erhöhung auf 9mm und ein 3,5"-Einbaurahmen bei.
Weiterhin liefert der Hersteller eine Lizenz für "Acronis True Image HD" mit, über das z.B. das einfache Klonen der bisherigen Festplatte möglich ist, was den Umstieg enorm erleichtert.
Die Garantie seitens ADATA beträgt seit Oktober 2015 fünf Jahre ab Kaufdatum.

Fazit
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Bisher traten keine Auffälligkeiten auf und ich kann die ADATA somit weiter empfehlen, würde aber zukunftssicher inzwischen eher zum 512GB-Modell greifen, weil damit neben der größeren Kapazität auch die schnellere Schreibrate möglich ist.
Alternativ kann zur Samsung Evo 850 gegriffen werden, mit der ich auch sehr zufrieden bin und die schon bei 250GB etwa 480MB/s Schreibleistung schafft.

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Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik zum Erfahrungsbericht? Sehr gerne beantworte ich diese hier in den Kommentaren oder per Mail. Die Adresse finden Sie in meinem Profil.
Die SSD habe ich für einen unabhängigen Test kostenfrei vom Hersteller erhalten.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Juni 2015
Die Premier-Serie von ADATA ist solide und problemlos einsetzbar. Ich hatte schon einige Rechner mit ihr erweitert, bei denen eine Festplatte ersetzt werden musste und eine SSD die typischen Geschwindigkeitsvorteile bieten sollte. Das tut sie auch, obgleich ich ihre Werte nicht gemessen habe. Diese sind bei allen Produkten so gut, dass der Anwender Latenzunterschiede in der Praxis höchstens beim Verschieben sehr großer Dateien bemerken würde. Positiv ist, dass ADATA auch direkt ein Montage-Kit für 3,5"-Einbaurahmen mitliefert und einen klebbaren Rahmen, welche das dünne Format auf die typischen 9,5mm Bauhöhe bringt. So lässt sie sich sowohl in Notebooks, als auch in Desktops einsetzen. Klar ist, dass eine SATA-Schnittstelle vorhanden sein muss, auch liegen keine Kabel bei. Von mir eine klare Empfehlung.

Nachdem ich nun über die letzten Jahre oft zu dieser SSD gegriffen habe muss ich aufgrund einer jüngsten Erfahrung allerdings einen Stern abziehen. Dies betrifft nämlich Acronis True Image, das zur einfachen Migration der Daten zur Verfügung steht und es erleichtert, die Festplatte gegen diese SSD auszutauschen. Es wird Acronis True Image 2015 ausgeliefert anstatt Version 2013, wie es in der Produktbeschreibung und der Umverpackung steht - sehr schön. In der Praxis funktioniert das so, dass man die SSD intern an einen SATA-Port oder extern an einen Adapter hängt und die Daten der Festplatte in einem Rutsch inklusiver der gesamten Partitionsstruktur kopiert. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass die Daten der Festplatte nicht die Kapazität der SSD übersteigen, notfalls muss man diese zuvor etwas aufräumen. Die Vollversion von Acronis True Image ist auch später nutzbar und beschränkt sich offenbar nicht auf ADATA-Laufwerke. Bei INtel ist das anders, hier funktioniert die Software ohne Produktschlüssel aber nur dann, wenn ein Intel SSD-Laufwerk erkannt wird. Da manche USB-Adapter allerdings den eigenen Controller vorgaukeln und das tatsächliche Laufwerk verschweigen, kann dies somit zum Fallstrick werden, wie mir jüngst passierte. Das passiert bei ADATA nicht, dafür aber ist die Software in englisch und um diese zu erhalten ist eine Produktregistrierung bzw. -Anmeldung möglich. Auch dies ist nicht konsequent in deutsch machbar, das könnte Laien vor unüberwindbare HÜrden stellen. Auf der Rückseite der Umverpackung ist ein Code aufgedruckt, wer diese entsorgt hat, hat eben Pech und muss sich die Software notfalls kaufen oder das System neu installieren. Während die Intel-Version durch Erkennung der Ziel-SSD alles richtig voreinstellt und man nur die Auswahl bestätigen muss, verhält sich diese Vollversion auch anders und man muss selbst Quell- und Ziellaufwerk wählen. Man braucht also einen funktionierenden Rechner mit Internet-Zugang und eben den Karton, wenn man diese Zusatzleistung in Anspruch nehmen möchte. Dabei werden an Daten Name, Anschrift und Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse abgefragt, an die später auch der Lizenzcode und Download-Link versendet wird. Eine Möglichkeit, diesen durch einfaches Anmelden auf der ADATA-Website zu beziehen, habe ich nicht gefunden. Später ergab sich ein weiteres Problem, die SSD-Toolbox verweigerte das Firmware-Update im AHCI-/UEFI-Modus. Das ist zwar normal, nur hat Intel dies inzwischen im Griff. Auch die Toolbox ist nicht deutsch.

Fazit: Wer mit den Hürden der Software leben kann macht hier absolut nichts falsch. Und wer das kann erhält ein Acronis True Image 2015 on top oben drauf.
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am 17. Dezember 2016
Vorsicht bei ADATA. Ich habe dieses Gerät bei redcoon gekauft. Vor der Garantie war die SSD defekt. Ich habe mich sowohl bei ADATA gemeldet als auch bei redcoon. Ich wurde solange hingehalten bis die Garantiezeit vorbei war. Dann wollte man nicht mehr für Ersatz sorgen, mit dem Hinweis, dass die Garantiezeit ja nun abgelaufen sein. Für mich eine Frechheit.
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am 28. März 2014
Ein sehr schnelles Teil, aber nur mit der aktuellen 5,2 Firmware. Wäre diese Werksseitig schon drauf gäbe es 5 Sterne.

Kann jedem der sich für diese SSD interessiert nur raten, als erstes die Firmware zu überprüfen. Es werden z.Zt. eigentlich alle noch mit FW 5.0 ausgeliefert. Die macht enorme Probleme. Klonen nicht möglich, AHCI läuft nicht usw.

Da beim FW-Update alle Daten auf der SSD gelöscht werden, unbedingt vor dem Einbau auf FW 5.2 updaten. Link ist im beiliegenden Heftchen zu finden,

SSD muß dazu an einem SATA-Anschluß hängen, USB-Docking funktioniert nicht (jedenfalls bei mir).
Falls das Updateprogramm die SSD nicht findet, im BIOS Storage auf IDE umstellen dann geht es. Nach dem Update wieder auf AHCI umschalten.

Wer sich das zutraut erhält für kleines Geld eine SSD die locker mit wesentlich teuren Produkten nicht nur mithalten kann.
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am 16. Februar 2015
Für die Performance würde ich glatt 4-5 Sterne vergeben.
Leider ist die Platte in meinem Rechner nach zwei Jahren Betrieb ohne Vorwarnung final abgeraucht.
Kein Lebenszeichen, Daten futsch, aus die Maus.
Dafür gibt's natürlich Null Punkte.
Fazit: Schnelle Platte, aber verlassen würde ich mich nicht drauf.
Häufige Backups dringend empfohlen.
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TOP 50 REZENSENTam 22. April 2016
Ich überlegte schon länger, meinen Spiele-Desktop PC von DELL (Optiplex Tower 780 mit Windows 7) mit dem Einbau einer neuen SSD (Solid State Drive) zu beschleunigen. Es handelt sich dabei nicht wirklich um einen Gamer-PC, sondern um einen schon betagten Desktop, der aber eine flottere Grafikkarte und etwas mehr RAM (16 GB) besitzt. Aufgrund des Alters verfügt mein DELL Desktop noch über eine SATA II Schnittstelle.

Da die Preise für SSDs mittlerweile sehr günstig sind, lohnt es sich, gleich nach Modellen mit hohen Kapazitäten Ausschau zu halten. So sind SSDs mit 256 GB Kapazität schon für deutlich unter 100 EUR zu bekommen.

Wer immer noch eine Festplatte nutzt und den Kauf einer SSD in Erwägung zieht, wird sich sicher fragen, welche Vorteile eine SSD bringt:

■ Vor- und Nachteile einer SSD

Obwohl teilweise schon angesprochen, möchte ich hier die Vor- und Nachteile einer SSD etwas näher beleuchten:

Vorteile:

-Deutlich schnellerer Zugriff auf die Daten, als bei einer Festplatte. Das macht sich besonders beim Schreiben bemerkbar. Der wichtige IOPS-Wert (Input/Output Operations Per Second) ist dabei bis zu 1000 Mal höher. So starten Anwendungen schneller, selbst wenn sie beim Start viele Daten nachladen müssen.
-Geringere Ausfallwahrscheinlichkeit, da keine beweglichen Teile vorhanden sind. Bei Festplatten führen Stürze und Überhitzung oft zu Ausfällen.
-Geringerer Stromverbrauch
-Leise

Nachteile:

-Noch relativ hoher Preis im Vergleich zu 2,5" Festplatten. Eine SSD ist ca. um den Faktor 4-5 teurer.
-Datenrettung im Falle eines Defekts deutlich aufwändiger

Manche führen eine geringere Lebensdauer als Nachteil an, da die Flash-Zellen durch das Beschreiben mit der Zeit "abnutzen". Dies vermindert die Gesamtkapazität. Tatsächlich gibt es aber noch keine langfristigen Studien, die das belegen. Im Gegenteil: Da SSDs keine beweglichen Teile haben und eine geringere thermische Anfälligkeit besitzen, sollten sie sogar länger als eine Festplatte halten. Das Auslesen der Zellen ist theoretisch sogar über einen unbegrenzten Zeitraum möglich. Deswegen kann man eine SSD aus meiner Sicht auch problemlos als externes Laufwerk einsetzen.

■ Welche Größe ist die Richtige ?

Nun stellte sich mir, wie jedem anderen auch, die Frage, ob es nicht ein bisschen mehr sein darf? Vor einiger Zeit war zudem die Geschwindigkeit ein Argument, da Laufwerke mit höherer Kapazität oft auch schnellere Datenraten aufwiesen. Das ist zum Glück heute nicht mehr immer so. Der Preis pro GB ist heute bei fast allen Laufwerken nahezu identisch. So kostet ein 2 TB SSD bezogen auf den Speicherplatz nicht mehr als eine SSD mit 256 GB.

Für eine Windows 10 Installation auf einem Multimedia- und Office PC werden ca. 40 GB benötigt. Wer dann noch Spiele oder aufwändige Programme zur Bild- und Videobearbeitung installiert, kommt bei 128 GB schnell an seine Grenzen.

Aus meiner Sicht sollte daher eine Kapazität von 256 GB ausreichen, da ich auf meinem PC keine speicherhungrigen HighEnd Spiele nutze.

■ Lieferumfang – Hardware und Software

Die ADATA SP920 256 GB wird in einer kleinen Schachtel geliefert und beinhaltet neben dem Laufwerk noch einen selbstklebenden Rahmen, um bei Bedarf die Einbauhöhe auf 9,5 mm zu verändern. Ein kleiner "Quick Start Guide" ist ebenfalls enthalten. Besonders wichtig für den Einbau in einen Desktop PC ist der ebenfalls enthaltene Einbaurahmen.

Zusätzlich bekommt man eine Lizenz für Acronis True Image HD, Disk Migration Utility. Hier ist die Angabe in der Produktbeschreibung etwas verwirrend und man könnte daraus entnehmen, eine Vollversion für Acronis True Image HD zu bekommen. Das ist aber nicht so, man erhält nur eine kostenlose Lizenz für das Migration Tool. Alle weiteren Features von Acronis True Image HD sind deaktiviert und erfordern eine separate und kostenpflichtige Aktivierung! Daneben gibt es noch das Programm "SSD Toolbox". Das ist von ADATA und kostenlos auf der Homepage zu beziehen.Damit kann man beispielsweise ein Firmwareupdate durchführen oder das System optimieren, aber nur wenn die SSD fest verbaut ist. Bei einem Einbau in ein externes Gehäuse funktioniert die Software nicht.

■ Technische Daten und Benchmarks

Bei der ADATA SP920 handelt es sich nicht um eine Billig-SSD. Es sind nur Markenkomponenten verbaut wie beispielsweise ein INTEL-Controller, was für eine gute Qualität spricht.

Die ADATA SP920 256 GB besitzt eine Schreibleistung von 460 MB/s beim Schreiben und bis zu 560 MB/s beim Lesen. Hier haben viele Tests im Internet schon durch Benchmarks bewiesen, dass diese Daten korrekt sind. Da mein DELL Optiplex nur eine SATA II-Schnittstelle besitzt, ist darin die Nettodatenrate auf 300 MB/s begrenzt. Deswegen habe ich noch einige zusätzliche Benchmarks in meinen SATA III-kompatiblen, externen Festplattengehäuse durchgeführt. Aber selbst damit kann die maximale Datenrate, die SATA III bietet, nicht erreicht werden, da USB 3.0 nur Geschwindigkeiten bis maximal 500 MB/s ermöglicht. Daher kann ich die maximale Datenrate in meinen Tests nicht ausreizen.

Bei den Benchmarks muss man differenzieren. Es gibt verschiedene Testverfahren. Daher macht ein Wert nur dann Sinn, wenn man weiß, mit welchen Testdaten gemessen wurde. Ansonsten ist kein sinnvoller Vergleich möglich.

Die Ergebnisse in meinen SATA II-Desktop PC DELL Optiplex 780 (sequentielles Schreiben und Lesen):

271 MB/s Lesen und 250 MB/s Schreiben

Die Werte sind für SATA II sehr gut.

Die Ergebnisse mit externen Festplattengehäusen an dem USB 3.0 Anschluss meines Lenovo Helix (sequentielles Lesen und Schreiben):

Bis zu 402 MB/s Lesen und 304 MB/s Schreiben

Das hatte ich aufgrund der Beschränkung durch USB 3.0 erwartet und geht für mich in Ordnung.

■ Einbau und Installation - Klonen oder Neuinstallation ?

Generell wird oft die Neuinstallation empfohlen, da Windows beim Installieren das SSD Laufwerk erkennt und alle wichtigen Parameter dahingehend optimiert. Dies muss sonst nach dem Klonen meist von Hand vorgenommen werden und ob es dann wirklich funktioniert, ist nicht immer sicher.

Außerdem hat man so Gelegenheit, seine Installation von unnötigen Programmen und Datenmüll zu befreien. Oft ist es so, dass man hin und wieder ein Programm zum Testen installiert, es vergisst und so unbemerkt auf dem System verbleibt.

Dennoch: Meine Installation ist komplex. Viele Spiele musste ich umständlich aktivieren und ich hatte keine Lust, jedes einzelne Spiel neu zu installieren und mich mit dem umständlichen Aktivierungsprozess zu beschäftigen. Daher entschied ich, die mitgelieferte Acronis Software zu verwenden.

Mit der "beiliegenden" Software Acronis True Image HD, Disk Migration Utility ist das Klonen kein Problem mehr. Sie ermöglicht die zuverlässige Übertragung des alten Systems auf die neue SSD. Hier gibt es im Vorfeld einiges zu beachten:

Zunächst geht man auf die Homepage von ADATA. Unter "Support"-"Downloads" wählt man "Valuable Software" aus. Dort findet man auch die SSD Toolbox. Hier kann man die Acronis Software herunterladen. Darnach ist ein Registrierungs-Marathon nötig. Erst einmal muss man sich bei ADATA registrieren. Hier bekommt man einen 16-stelligen Key. Das ist aber noch nicht der Aktivierungskey. Nach der Installation und Start von Acronis True Image HD, Disk Migration Utility, sieht man unten einen rotes X mit dem Hinweis, dass man das Produkt aktivieren muss. Hierüber kann man den Aktivierungskey anfordern. Nach Eingabe der Adressdaten und des zuvor von ADATA erhaltenen 16-stelligen "Stub-Key", bekommt man eine Mail von Acronis mit dem Aktivierungskey.

Nun kann man mit Hilfe der Acronis Software die Migration vornehmen, die bei mir problemlos geklappt hat. Dazu schloss ich die SP920 256GB über ein externes USB-Gehäuse an meinen Rechner an. Nach dem Start von Acronis True Image HD wählt man „Clone disk“ und muss sich dann zwischen automatischem oder manuellem Klonen entscheiden. Da ich 2 Partitionen besitze, entschied ich mich fürs manuelle Klonen. In den nächsten beiden Schritten wählt man den Quell- und Zieldatenträger aus. Hiernach erfolgt wieder eine Abfrage, ob man die Daten 1:1 verschieben, oder manuelle Eingriffe vornehmen möchte. Da meine C-Partition schon sehr voll war, nutze ich die Gelegenheit, die D-Partition zu verkleinern und die C-Partition zu vergrößern. Auch das ist mit Acronis True Image HD problemlos machbar. Nun startet das Klonen und das kann eine Weile dauern. Deshalb ließ ich den Rechner über Nacht laufen. Am nächsten Morgen war das Klonen beendet und ich baute die SP920 als primäres Startlaufwerk ein und führte einen Neustart durch, der von Erfolg gekrönt war.

Das reicht aber noch nicht aus!

Im Anschluss sollte man die SSD Toolbox noch installieren und die darin enthaltene Systemoptimierung nutzen. Viele Einstellungen in Windows sind noch auf den Betrieb mit einer Festplatte ausgelegt, wie beispielsweise die TRIM Funktion. TRIM ist eine Funktion zur Verbesserung der Performance von SSD Laufwerken. Festplatten haben den Vorteil, bereits beschriebene Bereiche ohne Performanceeinbußen überschreiben zu können. Bei SSDs klappt das so nicht. Hier findet vor dem Beschreiben bereits verwendeter Bereiche eine Löschung der zugehörigen Speicherzellen statt. Ohne TRIM würde eine SSD mit der Zeit langsamer werden, weil zum Schreiben auf immer mehr beschriebene Bereiche zugegriffen wird. TRIM muss vom Betriebssystem, als auch dem Controller der SSD unterstützt werden. Dies ist bei der SP920 und Windows 7 der Fall. Bei einer Neuinstallation wird TRIM automatisch aktiviert. Prüfen kann man das, indem man die Kommandozeile als Administrator ausführt und den Befehl „fsutil behavior query disabledeletenotify“ eingibt. Der Wert 0 sagt aus, dass TRIM aktiv ist, 1 bedeutet das Gegenteil. Im Falle des Klonens einer Installation ist die TRIM-Funktionalität manuell mit dem Aufruf von „fsutil behavior set disabledeletenotify 0“ zu aktivieren. Nutzt man aber die in der SSD-Toolbox enthaltene Optimierungsfuinktion, kann man sich das sparen, da fast alles korrekt eingestellt wird.

Fast alles, bis in meinem Fall, auf AHCI. Wahrscheinlich ist das aber nicht nur bei mir so, da es zudem eine Änderung im BIOS des Rechners erfordert: Meist ist hier IDE konfiguriert. Während der Neuinstallation erkennt Windows den schnelleren Schnittstellenstandard AHCI und passt die Konfiguration entsprechend an. Vorausgesetzt, ACHI ist im BIOS aktiviert.
Beim Klonen kann man im Anschluss in der Windows 7 Installation AHCI in der Registry einschalten (Bei IDE steht dort bei Start der Wert 3). Den Wert findet man im Registrierungseditor unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\services\msahci". Dort befindet sich der Eintrag "start", den man für AHCI auf "0" setzen muss. Wenn man jetzt den Rechner neu startet, muss man zwingend ins BIOS, da sonst Windows nicht mehr starten würde, und dort ebenfalls AHCI einstellen. Wer sich jetzt fragt, ob das sein muss: Ja, denn AHCI ist für die Verwendung mit SSDs ausgelegt, IDE nicht und das vorhin erwähnte TRIM funktioniert auch nicht mit IDE.
Nun sollte die SSD optimal konfiguriert sein und mit maximaler Leistung arbeiten.

■ Das Ergebnis – Was hat es gebracht

Eine ganze Menge, denn das Starten mit meiner alten 250 GB Festplatte dauerte bis zu 2 Minuten, das Anmelden oft noch einmal weitere 3 Minuten. Jetzt sind es in Summe weniger als 30 Sekunden. Zudem starten alle Spiele deutlich schneller und auch andere Anwendungen sind nahezu sofort nach dem Start verfügbar. Vor der Aufrüstung war ich oft frustriert und nutze den PC auch eher selten, jetzt macht es wieder Spaß damit zu arbeiten. Aus meiner Sicht hat sich das Upgrade auf jeden Fall gelohnt.

■ Fazit

Die Investition in eine SSD lohnt sich definitiv für jedes System mit Festplatte. Da ich schon seit ca. 20 Jahren meine PCs selbst zusammenbaue, habe ich bereits viele Erfahrungen mit Aufrüstversuchen gemacht durch Einbau von schnelleren Festplatten, mehr Arbeitsspeicher oder neueren Grafikkarten. Die Leistungssteigerung war meist deutlich spürbar. Der Einbau einer SSD hingegen ist im Vergleich dazu jedoch ein Quantensprung! Eine so extreme Leistungssteigerung in Verbindung mit der Minimierung des Energieverbrauchs habe ich bisher noch nie erreicht. Wer sich über lange Boot- und Anmeldezeiten ärgert, sollte unbedingt die Aufrüstung mit einer SSD in Betracht ziehen. Hier bietet die ADATA SP920 mit 256 GB das bisher aus meiner Sicht beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mir wurde dieses Produkt rabattiert für einen unvoreingenommenen Test zur Verfügung gestellt. Bei solchen Produkten bewerte ich noch strenger, da ich mich auch in der Verantwortung meinen Lesern gegenüber sehe. Für Kritik und Anregungen bin ich jederzeit offen und hoffe, mit meiner Bewertung weiter geholfen zu haben.
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am 26. August 2014
Platte wird als Systemplatte (Win 7 64bit) verwendet. Platz dafür ist sehr knapp. Nach dem Löschen von Updatesicherungen etc. und installieren von Basisprogrammen bleiben etwa 4-5 Gb platz über. Andere Dinge lagere ich auf die alte HDD aus.

Geschwindigkeitszuwachs im Vergleich zur 500Gb HDD ist ENORM. Windowsstartzeit hat sich auf ein gefühltes Drittel reduziert.
Programme starten auch schneller. Alles in allem bin ich zufrieden.

Nun zum Kritikpunkt: Hatte die Platte im Glauben gekauft, dass wie auf vielen Seiten angegeben etwa Datentransferraten von Lesen 360 MB/s und Schreiben 130 MB/s erreicht. . DEM ist nicht so! Auf der Packung war ein Aufkleber mit
"Datentransferrate
Lesen 220 MB/s
Schreiben 35 MB/s "

Beim Schreiben übertreffe ich diese Werte zwar etwas, dennoch halte ich mir eben etwas mehr erhofft; wirkt sich aber am Office-PC nicht wirklich negativ aus(hab in einem anderen PC eine 64GB Samsung 830 die schafft 543/158mb/s)

Von mir: bedingte Kaufempfehlung: deutliche + an Geschwindigkeit(gegenüber HDD) aber die nackten Datentransferraten enttäuschend. Lieber doch ein paar Euro meht für ein 64GB SSD ausgeben
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am 12. Juni 2015
Habe die Platte nun 4 mal in verschiedenen Geräten verbaut (2 x die 128 GB Variante in Desktop-Rechnern und 2 x die 256 GB Variante in Laptops).
Die Platte wurde immer sofort erkannt, das Betriebssystem lies sich auf allen Geräten ohne Probleme installieren und ich hatte seitdem noch keinerlei Probleme.

Die Geschwindigkeit ist auch super! Der Systemstart geht super schnell und auch Programme und Sonstiges werden sehr schnell geladen und laufen flüssig.
Auch nach einem Jahr, welches mein System jetzt mit dieser SSD (128 GB) läuft, ist die Geschwindigkeit kaum zurück gegangen. Der Geschwindigkeitsverlust zum "frisch" aufgesetzten System ist dann wohl auch eher die Menge an Programmen, die geladen werden müssen.

Nachteile habe ich an der Platte bis jetzt keine feststellen können.
Dies ist allerdings auch meine erste SSD, also habe ich keine direkten Vergleichsmöglichkeiten.

Von meiner Seite aus auf jeden Fall eine Kaufempfehlung,
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