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  • 190352
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
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Preis:8,49 €


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In den 60 Lebensjahren, die Wolfgang Ambros erst kürzlich vollendete, und von denen er seit gut 40 Jahren öffentlich musiziert, hat er bisher 25 Studio-Alben geschaffen, hinzukommen die musikalischen Hörspiele mit Tauchen und Prokopetz, ein gutes Dutzend Live-Alben und natürlich die Platten mit Austria 3 (sowie unzählige und oft auch reichlich unnötige Best-of-Zusammenstellungen, wahrscheinlich in der Anzahl mehr als Karriere-Jahre, kürzlich erst zum 60. das doppelte Doppel-Album "Alt & jung - Die ultimative Liedersammlung" in zwei Editionen).

Man könnte meinen, Ambros hat seinen Soll längst erfüllt, er ist niemandem etwas schuldig und beweisen muß er schon lang niemandem etwas mehr. Weil Quantität und Qualität bei ihm korrelieren, ist Ambros längst zur lebenden Legende geworden und könnte in den hoffentlich noch zahlreichen vor ihm liegenden Jahren auch ohne neue Platte weiter Konzerte geben. Material ist zur Genüge vorhanden und der erheblichste Teil der Kundschaft will im Konzert ohnehin hauptsächlich die großen alten Hits hören.

Braucht es da ein 26. Album? Braucht es "190352"?
Die Frage wäre nicht unberechtigt, wenn man das neue Album noch nicht gehört hat. Kennt man die Platte aber, kann die Antwort nur ein vierzehnfaches >Ja!< sein! Vierzehnfach, weil "190352" vierzehn Lieder enthält und ausnahmslos jedes Ambros Lebenswerk bereichert und ihm eine neue Facette hinzufügt.
Ignoriert man den Kult-Status den einige seiner frühen Alben (zurecht) genießen, ist "190352" in jeder Hinsicht die beste Platte die mit dem berühmten geschwungenen W.Ambros Schriftzug je erschienen ist. Die Güte der Kompositionen und Texte ist auf keinem anderen seiner vielen wirklich guten Alben durchgängig so hoch wie hier. Aber mehr noch fällt die spielerische Qualität ins Gewicht. Sorry Jungs von der Stamm-Band "No.1", live seid ihr eine zweifellos schweinegeile Rockband, aber das hier ist eine andere Liga!

Hört man das Ambros Album 2012 nun nicht gerade unbedingt über Muttis Küchenradio, wird das genussvoll verzückte Grinsen des Hörers von Lied zu Lied immer breiter. Nicht weil die Texte besonders komisch wären, sind sie ganz und gar nicht, nein, weil die Brillanz der Einspielungen, die Detailliebe der feingliedrigen Arrangements einen Musikliebhaber nur beigeistern können.
Die Musiker mit denen Ambros für dieses Album zusammengearbeitet hat erschließen ihm eine völlig neue Dimension klanglicher Möglichkeiten. Die Töne perlen nur so dahin. Ganz transparent hört man jedes Instrument, jeder Musiker spielt fein dosiert genau soviel, wie es für die Stimmung des jeweiligen Liedes optimal ist. Auch auf "190352" wird gerockt, aber bedachter als bei manchen früheren Produktionen, nur da wo es auch wirklich hingehört, nicht einfach stur drauflos, weil es ja schließlich ein Rock-Album werden soll.

Im Gros ist Ambros 60+ ruhiger und reflektierter, ist nachdenklich, gönnt sich hie und da Jazz-Anleihen, verzichtet völlig auf "Schifoan" und "Zwickt's mi" Elemente und schert sich nicht um Erwartungshaltungen - und genau deshalb übertrifft er sie!
Ohne seine unbändige Kraft und seine grobe, schroffe Ausstrahlung einzubüßen, tritt eine große Gelassenheit, vielleicht sogar Lebensweisheit hinzu und geben dem neuen Album eine ungekannte Weite, klanglich und thematisch.

Auf jedes Lied einzeln einzugehen, würde den Rahmen hier sprengen, erwähnt sei nur, daß der Opener und erste Single "Geburtstag" von allen Liedern des neuen Albums noch der schwächste Song ist, nett aber nicht wesentlich. Danach folgen eine knappe Stunde lang nur noch Song-Perlen, mal kraftvolle, mal stille, mal angespannte, mal ganz relaxte Highlights in Folge.
Das Album ist hoch emotional ohne auch nur für eine Sekunde Gefahr zu laufen im Kitsch abzusaufen. Einer der wohl am tiefsten berührenden Momente auf "190352" ist der von Georg Danzer nicht mehr vertonte Text "Regenbogen", zu dem die Ambros-Musiker Koller und Dzikowski erst die Musik beisteuerten. Das Lied gewinnt, wie eigentlich das gesamte Album, durch die Brüchigkeit in Ambros Stimme. Dieser vermeintliche Mangel an Perfektion verleiht den Liedern Authentizität. Das war bei Ambros zwar schon immer so, verstärkt sich auf diesem Album aber noch einmal hörbar.

Die 60 hat er nun überschritten. Wenn "190352" also als Auftakt seines Alterswerks zu verstehen ist, dann verspricht dies ein grandioses zu werden!
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am 20. April 2012
Wolfgang Ambros begleitet mich musikalisch schon mehr als mein halbes Leben. Wenn man die allerfrühesten Berührungen dazu rechnet, sogar noch länger. Er ist zu meinem Lieblingsmusiker geworden. Von niemandem sonst habe ich so viele Platten im Schrank stehen. Deshalb (und weil es schon eine Weile noch einen anderen Anknüpfungspunkt gibt), ist mein Urteil sicher hochgradig subjektiv. Aus eben diesem parteiischen Blickwinkel:

190352 geht (mir) dermaßen unter die Haut. Ich glaube, dass dieses Album das persönlichste von Wolfgang Ambros überhaupt ist. Man hört deutlich, dass die Lieder nicht mit seiner Stammband eingespielt wurden. Was dem langjährigen Fan eine hochgezogene Augenbraue wert ist, entpuppt sich als echter Hinhörer.

In 14 Liedern erzählt Ambros Geschichten von Liebe, spätem Vaterglück, Hass, Gier und Verzweiflung. Es überwiegen die nachdenklichen Töne - durchsetzt mit feinen Spitzen und messerscharfen Beobachtungen. Ich hab's mir, seit es gestern in der Post war (danke an Amazon für die so schnelle Lieferung) nun schon vier Mal komplett angehört und bekomme einfach nicht genug.

Dieses Album ist eigentlich eine Empfehlung für alle, die handgemachte Musik und Texte mit Aussage mögen.
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am 4. Mai 2012
Wolfgang Ambros ist ein sehr persönliches, ansprechendes Album gelungen und er zeigt, dass er noch einiges zu sagen hat.
Ich war skeptisch und unentschlossen, ob ich es kaufen sollte. Seine Konzerte der letzten Zeit schwankten zwischen großartigen, atmosphärischen Aufritten und durchschnittlicher Leistung, lebten aber von dem großen Werk aus alter Zeit. Aktuellere Songs hörte man selten und in letzter Zeit dominierten private Dinge die Berichte. Davon sollte man sich auf keinen Fall täuschen lassen.
Das Album ist musikalisch sehr gut und mit exzellenten Musikern eingespielt worden. Die Songs selbst wurden überwiegend von Wolfgang Ambros, Roland Vogl, Günter Dzikowski und Peter Koller geschrieben. Textlich ist das Album abwechslungsreich und mit unterschiedlichen Themen angereichert. Die persönlichsten Texte findet man in einer nicht schwülstigen Liebeserklärung an seine Frau und einem Lied über seine Kinder. Ich kann bei diesen Lieder sein Glück und seine Freude nachvollziehen, auf mich selbst wirken sie ein wenig zu persönlich. Die Dichtung ist meines Erachtens so direkt, dass sie nicht mehr übertragbar ist. Das sind Teile, die mich nicht überzeugt haben. Andererseits sind grandiose Texte mit der passenden Musik zu finden. Ambros interpretiert diese Stücke mit seiner gewohnt lässigen, ironischen, grantigen oder melancholischen Stimmung. Was er in "Der Brandberg" und "Die Gier" leistet verbindet Ausdruck, Text und Musik zu besonderen Stücken. Es findet sich außerdem mit "Regenbogen" ein letzter Text des von mir sehr verehrten Georg Danzer auf dem Werk wieder. Dieser Text sagt so ziemlich alles vom Leben, von den Gedanken über so manche Sinnhaftigkeit und den Umgang damit. Ambros findet mit seiner Stimme den richtigen Ausdruck, das Lied berührt sehr. "Die Wolkn" ist ein mitreissender Song und hochaktuell. Ohne pathetisch zu wirken wird hier der Sinn und der Wert des Menschseins in der aktuellen Zeit thematisiert. Es rüttelt auf. Zuletzt möchte ich noch den Cover-Song "Ka Überraschung" (im Original von Radiohead) erwähnen. Die Stimmung und die Gitarren sind perfekt gelungen, ein Stück zum laut hören, fühlen und nachdenken.
Ein Ambros-Album, das mich - abgesehen von den oben erwähnten Songs - anspricht und sehr berührt. Er hat etwas zu sagen und er tut dies eindrucksvoll!
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am 5. Mai 2012
Mögen tue ich ihn schon lange, spätestens nach seiner ersten Live LP und diversen eigenen Konzertbesuchen in den 90ern. Diese CD ist
der erste Neukauf einer aktuellen Ambros Platte seit langer Zeit und ich bin angenehm überrascht von der musikalischen Qualität. Entspannt
bis tiefgründig, mit guten Musikern (jedoch nicht seiner Stammband). Er muss sich nichts mehr beweisen und hat immer noch etwas zu
sagen. Schön, dass man nicht nur in Erinnerungen schwelgen muss und es wieder neues und dabei auch noch gutes Material von ihm gibt!
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am 20. Juni 2013
Für mich sind seine Lieder, seine Texte so intim so berührend, einfach mal auf den Text hören liebe 1 und 2 Stern vergeber! ich finde das Album einfach nur wundervoll von der 1- bis zur letzten Minute!! Danke Wolferl!!!
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am 3. Mai 2012
Ich habe alle Ambros-Alben im Plattenschrank (da sind noch wirkliche Vinyl-Scheiben dabei) und erwartete mit einer gewissen Skepsis die neue CD. Vor allem deshalb, weil die Vorgängerwerke nicht durchgehend gut waren.
So, jetzt zum Album 190352:
Musikalisch sind die Songs durchgehend hervorragend umgesetzt. Feine Instrumentierung, stimmiger Backgroundgesang, von dezenter Untermalung bis zum Rockhammer alles dabei.
Ein Großteil der Texte geht einem wirklich nahe, ehrlich geradeaus - Ambros halt.
Meiner Meinung nach ein absolut hörenswertes Werk.
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am 5. Mai 2012
Ich höre die Musik von Ambros seit 20 Jahren und fand immer wieder einzelne Titel auch in den letzten Jahren richtig gut.
Die neue CD von Wolfgang Ambros ist als Gesamtwerk betrachtet die mit Abstand rundeste und gelungenste Scheibe, die ich von ihm kenne.
Zündet nach dem durchschnittlichen Einstiegssong vom zweiten bis zum letzten Lied und wird bei wiederholtem Hören noch besser.
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am 17. Mai 2012
Wolfgang Ambros kann es nach wie vor. Wer ihm gute Produzenten und hervorragende Musiker zur Seite stellt, wird feststellen, dass der Altmeister aus Österreich nichts verlernt hat und nach wie vor die wohl beeindruckendste Stimme im deutschsprachigen Raum sein Eigen nennt.
Zwar klingen ein paar Songs beim ersten Hören etwas kitschig, dieser Eindruck verringert sich jedoch rapide beim mehrmaligen lauschen.
Absolutes Highligt der Produktion ist der Song "Regenbogen", geschrieben und nie veröffentlicht vom inzwischen verstorbenen Liedermacher und Ambros-Freund Georg Danzer, ein Titel für die Ewigkeit. Für alle, bei denen Ambros wegen seinen zuletzt etwas unstetigen Live-Auftritten in Ungnade gefallen sein sollte, stellt dieses Album die Möglichkeit dar, zu hören und zu fühlen, was Ambros im Vollbesitz seiner Kräfte und stocknüchtern in der Lage ist zu leisten. WEITER SO AMBROS!
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am 11. Februar 2013
Herrn Ambross mag ich sehr gerne. Die letzten Alben haben mir gut gefallen so auch dieses. Kann ich jedem Fan empfehlen.
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am 7. Mai 2012
Ich war sehr skeptisch, was die neue CD betrifft. Seine Konzerte in letzter Zeit und seine öffentlichen Auftritte waren ja manches Mal sehr im Zeichen zu vielen Alkohols. Umso positiver hat mich die Frische der neuen CD überrascht. Auch die Texte sind teilweise großartig. Am besten gefallen mir Mei Gewissen, Ka Überraschung, Ausglocht und Regenbogen. Die neue CD ist meines Erachtens das beste Album von Ambros seit mindestens 25 Jahren. Jetzt müsste er nur noch live zu alter Stärke zurückfinden....
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