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Kundenrezensionen

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am 18. Oktober 2009
Ich hab das Buch als Einstimmung auf Dragon Age Origins gelesen, denn als treuer Bioware Fan erwarte ich ein exzellentes Spiel und je mehr man weis und je tiefer man in die Spielwelt eintaucht desto besser wird das Spielerlebnis.
Damit aber schon genug zu meinen Beweggründen, kommen wir zu "Der gestohlene Thron"

Ich hab schon einige Bücher zu Spielen gelesen, unter anderem zu Sacred 2, Spellforce, Warcraft, Starcraft, Diablo und natürlich die Gerald Saga(the Witcher) und im Zuge dieser Erfahrung habe ich ein eher durchschnittliches Fantasybuch erwartet. Die Geschichte wirkt auf den ersten Blick vorhersehbar, genau wie die Gedanken und Vorhaben der Charaktere, aber das ist nur bedingt richtig.
Anfangs punktet "der gestohlene Thron" mit gutem Schreibstil, authentischen Charakteren und Action. Im verlauf des Buches kommt es dann aber zu einigen Wendungen, vor allem im letzten Drittel gelingt es dem Buch selbst einen alten Hasen wie mich zu überraschen. Und das Ende ist, auch wenn es ein ganz anderes ist als ich und wohl auch die meisten anderen Leser erwartet haben, wirklich gut.
Insgesamt kann ich sagen dass "Dragon Age: Der gestohlene Thron" eines der besten Spielebücher ist die ich bisher in die Finger gekriegt hab. Bleibt noch die Tatsache zu erwähnen dass ich es in zwei Tagen durchgelesen hab.

Fazit:
"Dragon Age, Der gestohlene Thron" ist kein Geniestreich und kann dem vergleich mit Fantasygrößen wie Tad Williams und co. nicht stand halten, aber wer sich auch nur halbwegs für Dragon Age interessiert oder allgemein Spaß an kurzweiliger Fantasy dem kann in "Der gestohlene Thron" nur wärmstens empfehlen.
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am 11. Februar 2014
Dragon Age ist eines der besten Rollenspiele, daher musste dieses Buch her, als ich erfuhr, dass darin die Vorgeschichte beschrieben wird.
Zwar erfährt man im Spiel selber, vor allem über schön leserliche Kodex-Einträge im Spielmenü, vieles zur Hintergrundgeschichte, nichtsdestotrotz ist dieses Buch lesenswert. Man erfährt weitere interessante Informationen über die Welt von Dragon Age. Insbesondere die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Und es ist einfach herrlich, zu sehen, dass z.B. Maric zwar der zukünftige König ist, sich aber oft nicht demnach benimmt. Sogar Loghain, der im Spiel ja einen richtigen Mistkerl darstellt, wirkt hier stellenweise durchaus sympathisch.
Man merkt einfach, dass der Autor sich mit der Materie befasst hat, und nicht nur lieblos ein paar vorgefertigte Stichworte irgendwie zu einem Buch zusammengefasst hat.
Ein Stern Abzug gibt es allerdings wegen der deutschen Übersetzung, die ist - wie es leider so oft bei deutschen Übersetzungen der Fall ist - nur minder befriedigend.
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am 21. Juli 2014
Stellen sie sich vor, sie sind ein Fan von Dragon Age. Sie lieben es, wenn die Dragon Age Reihe als DVD-Hülle nebeneinander im Regal steht. Dann macht es sich doch ganz gut, wenn die Bücher dazu gleich daneben stehen, oder? Denn zu viel mehr taugt das Buch nicht. Stellenweise grottenschlechter Stil, sehr platte Charaktere und eintönige Dialoge. Herrlich, dass im Buch ganz am Ende ein Dank an Bioware steht, dass die Firma in "gute Literatur" investiert. Ein Dank geht auch an einen Cheerleader, mag der also applaudieren. Was nun? Ich habe es mir tatsächlich gekauft, weil ich das Spiel gerne gespielt habe. Und ich lese es im Eiltempo. Aber - mal ehrlich - für den Preis (besonders die nächsten Bände) erwarte ich doch bessere Qualität. Nicht, dass das Buch lieblos wäre, Ganz und gar nicht. Vielleicht kommt der schlechte Stil auch durch die Übersetzung zustande. Also, ein Buch für beinharte Fans. Ansonsten besser lassen.
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am 5. August 2014
Sehr gut geschriebener Roman der einem Fan einen tiefen Einblick in die Welt vor den Geschenissen von DA:O verschafft.
Durch diesen Roman wird einem die Rolle von Loghain schlüssiger und man versteht einiges mehr aus dem Universum von Dragon Age und vor allem in dem Land von Ferelden
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am 25. September 2009
Also aufmerksam bin ich geworden,weil ich ein großer Fan vom kommenden Spiel "Dragon Age: Origins" bin.

Was Bioware mit diesem Spiel erschaffen hat,ist einfach der Wahnsinn (konnte das Spiel schon antesten)

Natürlich wollte ich mehr über die Welt von Ferelden erfahren und wollte bevor das Spiel das ja am 5.11.09 erscheint schon die Vorgeschichte wissen.

Wie mein Vorredner muss ich sagen,das Buch ist wirklich sehr gut gemacht so nach dem Motto: Einfach aber gut :)

Und ich lese wirklich viel.....allen Teile von Elric bis Herr der Ringe,Metro 2033,STALKER,Die Kinder Hurins,Terry Pratchett also ich lese die ganze Palette.

Und diese Buch ist wirklich sehr schön geschrieben,und erzählt Perfekt die Vorgeschichte zu "Dragon Age: Origins" Da das Buch im Englischen nicht so gut ist,grade wegen der Grammatik wurden zum Glück diese Fehler nicht in die Deutschen Version mit reingenommen.

Das Buch wurde von David Gaider geschrieben der Kopf hinter Bioware,der auch schon viele Geschichte von Baldurs Gate und KotoR geschrieben hat,und er macht seine Aufgabe gut.

Dazu kommt noch das Claudia Kern die Übersetzung übernommen hat,und sie war ja auch schon erfolgreich mit den STALKER Büchern.

Zum schluss möchte ich nur sagen,der nächste Teil heißt "The Calling" und wird so habe ich des gelesen,am 16.Okotber in Amerika erscheinen,wann dann bei uns kann ich nicht sagen,aber den 2.Teil von Dragon Age sollte man sich vormerken.
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am 1. Mai 2015
Ich habe mir die Dragon Age Bücher gekauft, weil ich ein großer Fan der Spiele bin. Man bekommt hier praktisch die Vorgeschichte geliefert.
Also noch vor den Helden aus DA:O. Ich wusste erst nicht ob ich mir diesen Band kaufen sollte, da einige Käufer hier doch sehr unzufrieden waren.
Aber es scheint dann doch wohl eine Geschmacksfrage zu sein, denn ich finde, dass man es ganz gut lesen kann. Einen Stern habe ich abgezogen, da sich mein Buch praktisch auflöst. Der Einband hat sich komplett vom Rest des Buches gelöst, beim lesen brachen mir die Seiten außeinander und das obwohl ich es gut behandelt habe.
Wenn es bei den nächsten Bänden nicht so ist, wird mein Exemplar wohl einfach nur ein Fehlerhaftes Stück sein.
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am 7. April 2015
Die Story erzählt wie beschrieben die "Vorgeschichte" ( zusammen mit Band 2 ) zu Origins und man erfährt einige interessante Hintergründe zur Geschichte Fereldens und Loghain Mac Tir sowie König Maric. Einige bekannte Personen aus dem Spiel finden natürlich auch Erwähnung.

Das Buch hat sich wie auch Band 2 super lesen lassen und die Spannung riss nicht ab. Einige Stellen welche ich aber auch nicht als sehr wichtig Empfang wurden "stehengelassen" aber sind eher kleinere Dinge die eventuell keiner Erläuterung brauchten. Das Ende kam leider sehr aprupt und der Epilog ist dann auch etwas kurz geraten. Jedoch nicht wert einen Stern dafür abzuziehen.
Das Buch hat sich spannend lesen lassen und ich habe es Innerhalb einer Woche nahezu gefressen :).
Wie es sich für "nicht Dragon-Age Fans" lesen lässt kann ich leider nicht beurteilen da ich die Serie liebe. Also alles in allem Kaufempfehlung und 5 Sterne !
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am 29. August 2014
Wer das Spiel Dragon Age liebt, wird dieses Buch ebenfalls mögen.
Beleuchtet sehr gut die Charaktere.
Natürlich auch für andere Fantasy Fans die z.B. Herr der Ringe oder Game of Thrones mögen.
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Romanadaptionen von Games haben so ihre Probleme. Waren es früher meist zu Romanen verarbeitete Komplettlösungen geht der Trend der letzten Jahre zur Etablierung von Vorgeschichten und Nebenhandlungen, wobei diese manchmal nicht ganz ernst zu nehmen sind, was Elemente wie die Kontinuität angeht. Dragon Ages Tie-ins sind jedoch anders. Lead Writer und damit Hauptverantwortlicher für die Handlung der Games, David Gaider, hat seine Dragon Age-Romane direkt mit der Spielhandlung verknüpft und zeichnet darin den Aufstand Fereldens gegen die orlaisianische Besatzung nach. Jene Geschichte also, in der König Maric seinen Thron zurückerobert und ein Bürgerlicher namens Loghain zu seinem engsten Vertrauten und Heerführer aufsteigen wird. In Dragon Age 1 ist das zwar längst Vergangenheit, doch so manche Prophezeiung und so mancher Verrat nehmen hier ihren Anfang.

Und alles beginnt mit einem Verrat. Königin Moira, die Anführerin des Widerstands in Ferelden wurde von einem Verräter ermordet. Nur ihr Sohn, Prinz Maric kann den Meuchelmördern noch entkommen und ist nun auf der Flucht vor den Männern des Usurpators. Erst als ihn ein Gesetzloser namens Loghain rettet und in das Lager der Bande seines Vaters bringt sieht Maric wieder so etwas wie Hoffnung, seinen Verfolgern doch noch zu entkommen. Als die Gruppe um Loghains Vater Bane ins Visier von Marics mächtigen Feinden gerät sind der junge Prinz und sein widerwilliger Freund auf sich allein gestellt, um das Hauptlager der Rebellen zu erreichen und den Truppen des Thronräubers entgegenzutreten...

Eine Inhaltsangabe der Handlung von "Der gestohlene Thron" lässt sich nur schwer geben, denn das Buch ist vor allem wendungsreich. Was mit dem Mord in einem Wald nahe Lothering beginnt wird nicht zum Road Trip zweier sehr unterschiedlicher Männer, die am Ende im Handumdrehen ein unterdrückerisches Besatzungsregime stürzen. David Gaider versteht es jede Seite zu nützen und so ist Marics Eintreffen bei der Rebellenarmee schließlich nur der Beginn der Rebellion, die dann mit einem kurzen Zeitsprung den zweiten großen Abschnitt des Buchs einleitet, in dem Loghain bereits als Offizier erste Erfolge feiern durfte und Maric als Symbol des Widerstandes ins Visier des sinistren Magiers Severan geraten ist. Selbst dieser zweite Abschnitt gerät alles andere als berechenbar und ist typisch für Dragon Age von eskalierenden Spannungen zwischen den Charakteren, sowie weichenstellenden Entscheidungen gezeichnet.

Gaiders Charaktere scheinen zwar auf dem ersten Blick fleischgewordene Klischees zu sein, doch blickt man tiefer hat er sehr starke Persönlichkeiten mit ihren Ecken und Kanten geschaffen. So wird aus Prinz Maric nicht von heute auf morgen ein glorreicher Anführer, vielmehr bleibt er immer ein wenig jener unvernünftige, leicht naive Junge, der mit der ihm abverlangten Verantwortung nur schwer zurande kommt. Doch nicht nur auf Maric gibt sich nicht als große Lichtgestalt, auch sein Freund Loghain ist keinesfalls der immer loyale Sidekick. Vielmehr muss Loghain erkennen dass Maric auf ihn als starken Mann im Hintergrund angewiesen ist. Doch Loghains Loyalität ist zweifelhaft, denn der künftige General ist Maric nicht bloß charakterlich diametral entgegengesetzt, er misst auch ihrer Freundschaft eine andere Bedeutung zu.

Auf der einen Seite zwei alles andere als perfekte Helden, auf der anderen zwei klassische Schurken. Der Thronräuber und Unterdrücker Fereldens, König Meghren ist Maric allerdings insofern ähnlich dass er eigentlich nicht König Fereldens sein will. Nur anders als Maric der einfach die Verantwortung scheut ist Meghren die Provinz einfach zu uninteressant. Lieber wäre er ein Baron am kaiserlichen Hof seiner Heimat geblieben wo er all den Lastern anhängen könnte die orlaisianische Adelige so lieben. Also vertreibt er sich sein erzwungenes Exil im kulturlosen und faden Ferelden mit allerlei Grausamkeiten, ohne dabei jedoch irgendwelche Ambitionen an den Tag zu legen. Ambitionen sind dafür etwas womit Meghrens Berater Severan dienen kann. Der als Magier eigentlich Geächtete sieht in der Jagd auf Prinz Maric und seine Rebellen eine Chance selbst Karriere zu machen. Sein Ziel ist dabei eines Tages Gouverneur von Ferelden zu werden, sollte Kaiser Florian seinen Verwandten Meghren eines Tages aus der besetzten Provinz abziehen. Um sein Ziel zu erreichen sind Severan alle Mittel recht, auch eine elfische Bardin welche er mit dem Auftrag betraut den Rebellenprinzen zu finden, zu verführen und zu töten.

Zusätzliche Spannungen in Prinz Marics Leben bringt noch die Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seiner Versprochenen Rowan und Loghain, denn während Maric in seiner künftigen Gattin eher eine gute Freundin sieht, ist ihr Loghain regelrecht verfallen und beneidet seinen Freund um sie, auch weil Loghain wie Rowan wirkliche Kämpfer sind, im Gegensatz zum Aushängeschild Maric. Ein anderes Dragon Age-Merkmal kommt im Roman natürlich ebenfalls zum Tragen, nämlich genau jene beiden Elemente die Dragon Age eine Ab 18-Einstufung eingehandelt haben - Sex und Blut. Doch darin unterscheidet sich Gaiders Werk nicht wirklich von so manchen Thriller-Bestsellern, die in dieser Hinsicht oft noch weit expliziter werden.

Wie schon das Game zeigt sich auch der erste Dragon Age Roman moralisch sehr grau und oft auch düster. Im Gegensatz zu anderen Bioware-Games wie Mass Effect (dessen Lead Writer Mac Walters und Drew Karpyshyn ebenfalls bereits Comics und Bücher verfasst haben) zeichnet sich Dragon Age dadurch aus, dass oft nicht erkennbar ist, ob Charaktere nun gut oder böse sind. Einem solchen schwer einzuordnenden Charakter, der neben Mass Effect 1 auch in Mass Effect 2 eine tragende Rolle einnehmen wird, begegnen die beiden Helden auf ihrer Flucht in der Korcai Wildnis, der Hexe Flemeth. Gastauftritte wie der Flemeths sind allerdings selten. Selbst Arl Rendon Howe und Teryn Cousland, die beide ja gegen die Orlaisianer gekämpft haben scheinen zu fehlen. Dafür ist von einem Arl Byron von Amaranthine (die Residenzstadt der Howes und in Dragon Age: Awakening schließlich im Besitz der Grauen Wächter) die Rede, der sich nach einer schweren Demütigung durch König Meghren schließlich doch dazu durchringen kann zu Marics Rebellen überzulaufen. Im Epilog bekommt man dafür kurz Prinz Cailan zu sehen, dessen späteres Heldentum wohl sehr früh durch die zahllosen Geschichten seines Vaters geprägt wurde.

Der Krieg gegen Orlais Besatzungsheer liegt in Dragon Age 1 schon fast Jahrzehnte zurück und Teryn Loghain ist bereits ein Mann in den mittleren Jahren, dessen Tochter an der Seite des Sohns seines besten Freundes als Königin herrscht. Doch warum Loghain schließlich den heldenhaften König Cailan in der Schlacht sterben lässt und inwieweit das wohl auf seine Abneigung gegen Cailans Vater König Maric zurück geht, verrät "Der gestohlene Thron". Ebenso wie die latente Abneigung der Bewohner Fereldens gegenüber den Orlaisianern, wie sie in Awakening hin und wieder thematisiert wird (vor allem wenn man seinen Grauen Wächter nicht aus Dragon Age 1 importiert).

Für sich genommen wäre DER GESTOHLENE THRON ein gutes wenn auch nicht gerade sehr eindrucksvolles Buch. Für Fans allerdings sollte das keine Rolle spielen, denn immerhin bekommt man mit der Vorgeschichte zum Game einiges geboten. Ärgerlich hingegen ist die sehr üble Übersetzung, welche sich nicht an Dragon Age I angelehnt hat, sondern in vielerlei Hinsicht auf direkten Übersetzungen aus dem Original (Schöpfer statt Erbauer, Tiefe Straßen statt Tiefe Wege) beruht, wobei so manches allerdings gar nicht übersetzt wurde. So bleibt die Kirche die "Chantry", die Wildnis die "Wilds" und die dunkle Brut sogar "Darkspawn". Beispiele für diese fragwürdige Übersetzungspolitik gibt es noch viele mehr

Fazit:
Trotz der Übelsetzung, für Fans auf jeden Fall empfehlenswert.
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am 6. Juli 2011
Das Buch "Dragon Age - Der gestohlene Thron" von David Gaider ist, wie auch auf dem Buchdeckel erwähnt, die offizielle Vorgeschichte zu Biowares Dragon Age:Origins.
Ich persönlich habe dieses Spiel (noch) nicht gespielt, deshalb bezieht sich meine Rezension auf das Buch allein.
Die Handlung folgt dem jungen Prinz Maric und seiner Reise zur Rückeroberung seines rechtmäßigen Throns.
Die Hauptfiguren sind dabei ziemlich steretypisch geraten: Der unsichere junge Prinz,der starke aber gefühlsarme Begleiter, die ebenso starke weibliche Kriegerin und die kaltblütige Spionin, die plötzlich ein Gewissen entwickelt.
Dieses Konzept funktioniert überraschend gut und man fiebert oftmals mit den Charakteren mit, das Problem ist jedoch,dass die Handlung sehr vorhersehbar ist, wirkliche Spannung kommt nur an wenigen Stellen auf.
Das alles würde mich noch nicht wirklich stören, wären da nicht die letzten Seiten.
Jeder kennt sicherlich das Problem,wenn er einen Text schreibt und auf eine bestimmte Länge beschränkt wird:
Man schreibt erst lustig drauf los und merkt plötzlich,dass man nicht mehr genug Platz für den Rest hat,dann kürzt man nicht den Anfang sondern versucht alles was noch kommt möglichst komprimiert auf die letzten Seiten zu packen.
Etwa so kommt mir das Ende des Buches vor, denn ohne hier etwas vorwegnehmen zu wollen, ist es doch sehr lieblos,stark komprimiert und wirkt völlig losgelöst von allen bisherigen Ereignissen.Die Begründung "weil er wusste, dass es so sein musste" fällt viel zu oft und ist für mich seit den späteren Hohlbein-Büchern ein Indiz für eine gute Buchidee ohne ein durchdachtes Gesamtkonzept.
Eventuell ist das Ende des Buches bereits im Spiel enthalten, so dass der Author sich dachte, er müsse dies nicht noch ausführlich darstellen, eine Entschuldigung wäre dies jedoch nicht.

Fazit: Schade, mit 100-300 Seiten mehr, hätte dies ein wirklich schönes Buch sein können.
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