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am 18. März 2017
Manchmal vermeide ich, Stücke von einem Ensemble zu kaufen. Da fehlen mir die Vsriationen der Interpretationen. Hier ist es jedoch anders. Nie ist es langweilig, immer spannend gespielt. Mit viel verve. Wunderbar!
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. August 2012
Auf diese Aufnahme wurde ich, wie wahrscheinlich viele andere, durch die Auszeichnung seitens der Deutschen Schallplattenkritik aufmerksam. Regelmäßig ist man allerdings etwas skeptisch, ob in den oft undurchsichtigen Entscheidungsprozessen wirklich Preiswürdiges ausgezeichnet wird. Hier aber waren diese kleinlichen Besorgnisse nicht begründet. Diese beiden Aufnahmen stellen wirklich etwas Besonderes dar.

Dem Hörer fällt zunächst die außerordentliche Transparenz und Durchhörbarkeit des Spiels auf. Im letzten Satz des D-Moll-Quartetts werden Portamenti und Vibrati fast völlig zugunsten eines sehr dynamischen präzise artikulierten Spiels vermieden. Beim Zuhörer entsteht der Eindruck eines geheimnisvollen Flüsterns, das sich nach und nach zu einer gespenstischen Jagd steigert. Auffällig ist ferner das dynamisch äußerst raffinierte Spiel der ersten Violinisten (Natalia Prischepenko). Im schönen ersten Satz des Rosamunde-Quartetts drängt sie sich nicht in den Vordergrund, sondern beginnt verhalten, wobei die punktierte, rhythmisierte Begleitung von Viola und Cello besonders fieberhaft und packend wirkt. Mir hat sich der Satz seit ewigen Zeiten in der Interpretation des Melos-Quartetts eingeprägt, das die sanfte Schwermut unvergleichlich in den Vordergrund rückt. Hier aber erscheint mir das emotionale Spektrum noch differenzierter, weil die Bedrohung des Idylls stärker im Vordergrund steht. Auch auf den interpretatorisch (wohl nicht technisch) schwierigen letzten Satz des Rosamunde-Quartetts hat das Artemis Quartett eine Antwort. Der einfache, musikalische zurückgenommene Satz wird mit großem Gefühl, aber ohne falsche Drücker und künstlichen Biedersinn gegeben. Hinzuweisen wäre vielleicht auch auf den Beginn des D-Moll-Quartetts der nach meinem Eindruck oft verunglückt, weil der erste Einsatz zu scharf und daher oft auch zu äußerlich wirkt. Hier zeigen die vier Musiker außerordentlichen Geschmack und die Selbstsicherheit, die Tragik dieses Satzes sich erst nach und nach entfalten zu lassen.

Hinzu tritt eine für meine Ohren (ich bin kein Audiophiler) ausgesprochen gute Aufnahmequalität, die die musikalischen Stärken - Transparenz und Raffinement - hervorhebt. Mir hat die Aufnahme besser gefallen als etwa die klassische mit dem Alban Berg-Quartett, weil sie extreme Schärfen und Kontraste meidet und eher auf subtile Übergänge, sozusagen vom Idyll und zur gespenstischer Bedrohung, setzt. Mir scheint die Aufnahme wirklich als etwas ganz Besonderes. Man sollte sie deshalb einmal gehört haben, auch wenn sich die klassischen Einspielungen dieser Werke bereits im CD-Schrank stapeln.
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am 20. Juni 2012
Artemis in aller Munde?

"Viel mehr an interpretatorischer Intelligenz und präziser Tongebung inmitten aller Kraftausbrüche ist kaum denkbar, man fühlt sich als Hörer durchgerüttelt von so viel Energie. Schubert rockt ganz unvergleichlich, wer keine Zeit hat, höre zuerst den Presto-Satz aus dem "Tod": glasklar und eruptiv, dennoch voller Nuancen. Danach ist man Quartett-Addict. Das Artemis Quartett befindet sich 2012 auf dem Höhepunkt seiner Kunst - das ist umso bedeutender, wenn man das bisherige Oeuvre kennt. Aber Schubert bringt halt das Beste hervor." so der Kultur-Spiegel diese Woche und

RBB meint über die Interpretation des Rosamunde-Quartetts:"Im Falle von Franz Schubert könnten sich die Musiker sogar auf den Komponisten berufen. Lustige Musik kenne er nicht, soll er einmal geäußert haben, und unter dieses Motto scheinen sie auch ihre Interpretation des sog. Rosamunde-Quartetts gestellt zu haben. Vom ersten Takt an regieren Fahlheit, raue Herbheit, Ausweglosigkeit ' eine Reibeisenmusik, aus der dann offene Verzweiflung hervorbricht. Auch dort, wo ein klein wenig Hoffnung aufscheint, wirkt diese wie aus weiter Ferne, irgendwie unwirklich, zerbrechlich und gefährdet. Selbst in den wenigen heiteren Momenten hat diese Heiterkeit etwas Flüchtiges, Formelhaftes, Leerlaufartiges ' Musik nahe am Abgrund. Natürlich kann man fragen: Was ist mit Schubert dem Melodiker, dem alles nur so zugeflogen sein musste? Selbst wenn da tatsächlich etwas fehlen sollte, vermisst man es nicht wirklich. Denn diese klangliche Welt ist eben nicht nur fahl und düster, sondern nimmt den Hörer an die Hand, zieht ihn gewissermaßen in sich hinein auf einen nie unterbrochenen Weg, auf dem es ohne Unterlass Neues zu entdecken gibt. Wer über eine derart frappierende Spielkultur verfügt, kann eben spielen, wie er will. Leiseste Motive stehen wie selbstverständlich übereinander; auch das Vibrato, woanders gerne als Dauerzustand verstanden, wird hier zum höchst differenzierten Ausdrucksmittel. Über Deutung und Interpretation kann man trefflich streiten; über die Qualität dieser Formation hingegen nicht."

Über die Qualität der Formation braucht man nicht streiten,aber so einmalig sind sie nun doch nicht. Das Alban Berg -Quartett sollte man ebenso wenig vergessen wie Kremer and friends bei D.887.

Grossartig,aber nicht einmalig
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am 16. Dezember 2012
Unter den zahlreichen Interpretazionen dieses bedeutetenden Quartettes von Franz Schubert, ist diese Einspielung des Artemis-Quartettes, ein temperamentvolles und ganz besonders ausdrucksstarkes Glanzstück. Ein grosser musikalischer Genuss dür jeden Musikfreund.
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am 5. Februar 2013
Traumwandlerische Musikalität gewährt tiefste Einblicke in menschenmögliches Empfinden, technisch perfekte Wiedergabe, der reinste Genuss, kann man nicht oft genug hören! Eine meiner besten CD's jemals!
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am 28. Juni 2012
Sehr schöne Aufnahme. Wunderschönes Zusammenspiel der 4 Musiker. Es wird mit gutem Gespür musiziert - ich denke, Schubert würde sich sehr darüber freuen.

gekauft bei Amazon.de
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