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am 2. August 2012
Oder so ähnlich fühlte ich mich beim Ansehen dieser italienischen 80er-Jahre-Barbaren-Trash-Perle von Zombie-Altmeister Lucio Fulci. Allerdings hat dieser Film nicht mal ansatzweise die Story und den Spannungsbogen wie Conan, er überzeugte mich allerdings mit anderen Qualitäten.
Ilias ein augenscheinlich adeliger Jungspund soll zum Mann werden und schippert mit einer wackligen Nußschale und mit einem Zauberbogen bewaffnet in ein merkwürdiges und düsteres Land, welches von Ocron einer barbusigen Schreckensherrscherin mit Goldmaske und Stachelslip beherrscht wird. Ocron schickt regelmäßig ihre Hundemenschen ins Land, um die restliche Bevölkerung zu schröpfen und zu quälen und um sie mit frischem Gehirn zu versorgen. Ilias trifft auf Mace, einen Einzelkämpfer, der ihm das Leben rettet und von nun an ziehen beide gemeinsam durch das Land, wobei nach einem Besuch bei Maces Ische und ihrer Familie eben diese von den Hundemenschen heimgesucht und getötet wird. Ilias schwört darauf der Königin Okron Rache, die wiederum zwischenzeitlich auf seinen Zauberbogen scharf ist'.usw.
Das Bild des Filmes ist von einer schlechten Qualität, was laut Internetrecherche daran liegt, dass es wohl kein besseres Master mehr gibt. Ein Großteil des Filmes spielt in absoluter Dunkelheit, es wurde häufig gegen die Sonne gefilmt und wirklich 90 Prozent des Filmes über wabert so viel Kunstnebel durchs Bild, dass man oft Schwierigkeiten hat überhaupt zu erkennen, worum es gerade geht.
Aber! Und jetzt kommts! Der Film ist schließlich von Lucio Fulci, der nicht müde wird auch hier Zombies und andere ähnlich aussehende Kreaturen unseren Helden in die Quere zu schicken, die von diesen dann mit allen Mitteln der Kunst verkloppt werden und das macht großen Spaß. Selbst die eigentlich lächerlichen Hundemenschen wirken gerade durch ihre eigentlich billige Maske in manchen dunklen Einstellungen aus ungewöhnlichen Winkeln unheimlich. Auch einige Fulci-typische Splattereffekte, die eigentlich besser in seine anderen Filme gepasst hätten, bekommt man serviert. Hinzu kommt ein total abgefahrener Synthie-Soundtrack und die grotesken Bilder aus Ocrons Palast, die dem Film eine eigentlich komplett groteske Atmosphäre verleihen, wie ich sie so bisher noch nicht erlebt habe und die dafür sorgt, dass der Film trotz aller Logikfehler und Schwächen nie langweilig wird. Wenn dann auch noch der Zauberbogen seine blau lauchtenden Pfeile verballert, dann gibt es endgültig kein Halten mehr für das Herz eines jeden Trashfans.
Dieses Release enthält zusätzlich eine sogenannte Grindhouse Version, die einfach ein noch schlechteres Bild hat, als die reguläre, sowie den geilen Soundtrack auf CD, außerdem gibt es diverse Trailer, Darstellerinfos und Diashows. Achtung! Ein Poster liegt diesem Release NICHT bei! Verschiedene Postervarianten sind ausschließlich in den Diashows zu bewundern. Hier wird missverständlich beworben!
Fazit: Ein Must Have für 80er-Trash-Fans und sonstige Sammler!!
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