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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 5. Oktober 2012
Keine Frage, seit der Rückbesinnung zu alten Tugenden, die mit "Violent Revolution" im Jahre 2001 einher ging, sind Kreator mehr denn je eine unangreifbare Macht. Die Thrash-Pioniere aus Essen haben es seit diesem versöhnlichen Werk tatsächlich geschafft, kein einziges mittelprächtiges Liedchen, geschweige ein solches Album abzuliefern. Nach dem gleichfalls als fulminant zu bezeichnenden "Hordes Of Chaos" Opus (2009), wurde die Latte für künftiges Material wiederum extrem hoch gelegt. Doch selbst anno 2012 haben Mille und seine Treuschaft keinen wirklichen Grund zur Sorge bei den Fans und Kritikern: "Phantom Antichrist" ist abermals ein Klein- und Großmäuler stopfendes Statement auf Silberscheibe, welches sich problemlos zwischen den letzten drei Studio-Hämmern einreiht. Eigentlich bräuchte man nur mehr darüber diskutieren, auf welchem Spitzenplatz innerhalb der strahlenden Kreator Diskographie dieses Brett genauer einzuordnen wäre.

Wer Kreator will, will (nicht nur) Speed. Wer (authentische) Aggression braucht, kommt um Kreator nicht herum. So einfach ist das. Daher kann gesagt werden: geändert hat sich an der Basis des Kreator Sounds zunächst nichts. Mille schimpft wie eh und je, zeigt sein gesangliches Talent aber genauso (wie z. B. in "Your Heaven, My Hell"), das Riffbombardement ist einmal mehr in allen Belangen über jeden Zweifel erhaben, und die Rhythmus Sektion braust wie ein Tornado über den Hörer hinweg, dass sich selbiger aus der kleinsten Duck-Stellung fast nicht mehr raus lugen traut. Zudem wissen die vier Routiniers auf dem insgesamt dreizehnten Studio Donnerschlag anhand zahlreicher Kontraste das Spannungsbarometer heftig erzittern zu lassen.

Das Quartett zeigt nun epischere Züge, auch sind deutlich mehr Harmonien aus der klassischen Heavy Metal Schule zu hören: speziell beim tragenden, elegisch gefärbten "Flood From The Fire" und beim darauf folgenden "Civilization Collapse", wo einem eine nicht ganz unbekannte Bombast Metal Truppe aus Krefeld in den Sinn kommt, ist dieses neue Gesicht von Kreator dezent enttarnbar. Und mit "Your Heaven, My Hell" und "Until Our Paths Cross Again" sind obendrein sogar zwei, man muss fast sagen, Weltklassenummern entschlüpft, die man sich seit Ewigkeiten von den bald abdankenden Iron Maiden gewünscht hätte. Ja, ihr habt richtig gelesen. Alleine dieses Gänsehautintro bei ersterem und die warmherzigen, akustischen Einsprengsel (Marke "Piece Of Mind") bei letzterem, streicheln im Kontext des Kreator Soundprofils den Gehörgang in orgasmischen Sphären - echt gewaltig! Unter den künftigen Crowdpleasern dürfte sich auch "The Few, The Proud, The Broken" einreihen, dieser hält nämlich einen so richtig mitreißenden Refrain inne, bei dem sich die geballte Faust wie von allein gegen den Plafon reckt. Die typisch pfeilschnellen Hassbatzen nennen sich indes "Mars Mantra / Phantom Christ" und "United in Hate". Aber selbst die wurden mit solch galanten Hooklines ausgestattet, denen man als Genreliebhaber eigentlich nur erliegen kann.

Thrash Metal Fans, und auch solche, die sich gelegentlich in diesem Metier verirren, sollten, nein, müssen in "Phantom Antichrist" rein hören. Das satte CD/DVD Paket zwingt ohnehin zum Kauf. Die bekannte Bandbreite wurde geschickt in Richtung traditionelle Heavy Metal Zutaten erweitert, ohne dass die Kapelle an Biss eingebüßt hat. Und noch viel wichtiger: die neun Songs funktionieren ausnahmslos hochprozentig und verleiten zum endlosen Befummeln der Repeat-Taste. Nein, ganz ehrlich, so einen Feger hätte ich den Herrschaften Ventor, Sami, Chris und Mille trotz der bekannten Steilvorlage nicht mehr zugetraut!
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am 1. Juni 2012
Puh! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so oft eine neue Scheibe am Stück gehört habe! Phantom Antichrist stand überraschender- und glücklicherweise schon Mittwoch im Plattenladen meines Vertrauens, und seitdem ist Dauerrotation angesagt!
In Zeiten wo viele Bands den Thrash-von-früher frönen (und das teils ja auch gerne und gut), scheinen Kreator sich gesagt zu haben "Nö, wir machens mal moderner", und heben ihren Sound anscheinend kinderleicht und homogen auf eine neue Ebene. Rausgekommen ist wohl das abwechslungsreichste und auch melodischste Album der Essener, aber auf schwindelerregend hohen Niveau!
Genug Arschtritt nach bester Kreator Manier ist jedenfalls immernoch vorhanden, aber mit eingestreuten Heavy Einflüssen, die an Maiden oder Priest erinnern, sowie eine Prise Bombast und sogar zwischendurch mal Klargesang. Das sollte aber keinen Fan abschrecken, denn die Qualität der Songs ist so extrem hoch, die Gitarren so unverschämt geil (Sami du GOTT! ^^), der Drumsound perfekt und Milles Geschrei wie gehabt stark, sodass für alle was dabei ist und sie die schmalen Grenzweg zwischen was-neues-machen und ihrem-Stil-treu-bleiben fast schon mühelos meistern. Hier klingt alles wie aus einem Guss. Ich bin jedenfalls immernoch ganz hin und weg, könnte auch keinen konkreten Anspieltipp nennen, weil einfach alle Songs zünden. Bin mal gespannt wie des live rüberkommt, aber Hymnen wie "From flood into fire" oder "United in Hate" werden garantiert die Meute begeistern, genauso wie der Titaltrack und "Your Heaven, my hell" und ach, eigentlich alles!
Kreator lassen hiermit jedenfalls meiner Meinung nach alle anderen Genrevertreter spielend hinter sich und zeigen, dass bei ihnen und im Thrash definitiv noch nich alles gesagt ist!
Pflichtkauf, und Anwärter auf Album des Jahres, und dass heisst was bei dem starken Jahrgang bis jetzt!
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am 2. Juni 2012
Der Exportschlager des deutschen Thrash-Metal ist zurück... Bis zum Erscheinen blieb ein Zweifel ob es eine nur mittelmäßige Platte möglich sein könnte. "Ausrutscher"-Outcast erinnert an diese Möglichkeit. Kreator weichen etwas vom Kurs ab. Powermetal??? Ja. Aber das dominiert nicht. Auch Hymnen wie "From Flood Into Fire" reißen nochmal richtig Schläge raus. Es ist kein purer harter Thrash wie alte Kreator Alben. Viele Riffs überzeugen mich. Insgesamt ist das zugegebenermaßen melodischere Album ein starkes Metalwerk geworden.
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Was soll man zum neuen Album von Kreator noch groß schreiben? Wer die Vorgänger "Enemy Of God" und "Hores Of Chaos" mochte, wird auch mit "Phantom Antichrist" glücklich werden. Stilistisch hat sich nämlich kaum etwas verändert, was wohl auch daran liegt, dass sich der aktuelle Stil von Kreator kaum noch besser machen lässt. Das ist Stagnation auf allerhöchstem Niveau. Dem schnellen und harten Thrash der frühen Tage wurde also wieder einmal eine gehörige Portion an Melodien verpasst, teilweise sind auch Melodic-Death-Anteile rauszuhören; speziell in der Gitarrenarbeit.
Fans der alten Kreator werden eventuell wieder rummaulen, aber ich persönlich finde die neue Ausrichtung ausgesprochen gelungen. Allein der Opener und Titeltrack bläst schlicht und einfach alles weg und steht repräsentativ für das gesamte Album. Hier wurden technisches Können und das Talent für gutes Songwriting perfekt kombiniert. Teilweise haben die Refrains beinahe Hymnencharakter, ohne dabei platt zu wirken. Wenn ich überhaupt etwas bemängeln könnte, dann wäre es Milles Stimme, die ich nie so gut wie die von manch anderen großen Thrash-Sängern fand. Mit einem Chuck Billy (Testament) oder einem Mark Osegueda (Death Angel) kann er halt nicht mithalten, aber das ist a) Geschmackssache und b) nicht allzu relevant. Wie gesagt: wem die Vorgänger gefallen haben, kann hier blind zugreifen.
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am 1. Juni 2012
Bei neuen Metal-Releases gibt es aus den Fan-Lagern immer unterschiedliche Stimmen zu hören.
Für die einen ist die Musik "zu experimentell", für die anderen "zu traditionell". Mit "Phantom Antichrist" haben Kreator einen Mittelweg gefunden, der alle Fans zufrieden stellen sollte.
Ein kurzes, ruhiges Intro, das von einem fetten Gitarrensound und treibenden Schlagzeug abgelöst wird und in dem Brecher "Phantom Antichrist" mündet. In den folgenden 9 Songs zeigen Kreator, warum gerade sie Aushängeschild für den deutschen Thrash-Metal sind. Energisch, mit einem Hauch pompöser Gitarrenarrangements, die eingeschweißten Metal-Fans Tränen in die Augen treiben. So auch im Song "Death to the World", textmäßig eine modernisierte Version von "Toxic Trace", dem ich hohe Chancen als weiteres Live-Mitgröl-Brett einräume.
Dagegen klingt "From Flood into Fire" geradezu hymnisch: Klarer, melodisch-emotionaler Gesang zur Akustikgitarre, begleitet von der jaulenden Gitarre Sami Yli-Sirniös und einem mehrstimmigen Refrain lässt leicht an Manowar in ihren besten Zeiten erinnern, um darauf wieder in ein wahres Doublebass-Inferno eingebettet zu werden. Hammer!
"Civilisation Collapse", das sich mit einem galoppierend wirkenden Schlagzeugspiel in sich selbst vorantreibt und in einem wahren Gemetzel endet, und "United in Hate" stehen dem nichts nach, legen aber deutlich an Härte zu.
Eingeleitet von einer sanften Akustikgitarre wandelt sich "United in Hate" binnen Sekunden zu einem wahren Trommelfeuer. Ein unheimlich energisch gespieltes Schlagzeug gepaart mit harten, treibenden Riffs und Milles unnachahmlichem Kreisch-Maschinengewehr-Sprechgesang. Für mich klar der härteste Song auf "Phantom Antichrist"!
"The Few, The Proud, The Broken" ist hingegen das wohl abwechslungsreichste Stück der Platte, welches von einer getragenen Grundstimmung in den Strophen zu einem donnernden Speed-Refrain mutiert. Ausgezeichnet auch der hochmelodische Solopart sowie der Einsatz der Akustikgitarre.
"Your Heaven My Hell" könnte dem Intro nach genausogut einer Iron-Maiden-Platte entsprungen sein, ohne jedoch im nachfolgenden Thrash-Part allzu abgedroschen oder weichgespült zu wirken. Was auch immer die Jungs von Kreator anfassen, es klingt einfach 100% nach ihnen.
"Victory Will Come" ist ein typisches Kreator-Kunstwerk. Scharfe Gitarren, die eine gelungene Eintracht zu Milles kratziger Stimme bilden, dominieren dieses Lied, welches für ein ebenso scharfes Solo par excellence Platz hat. Auch hier bietet sich der Refrain perfekt für ausufernde Mitgröl-Einlagen an. Thrash Metal in Vollendung!
In "Until our Paths Cross Again" kommt nun der endgültige Knicks vor Iron Maiden. Das bassdominierte Intro und der Aufbau des gesamten Stücks lassen stark an einen unveröffentlichen Track von Maiden glauben, doch auch hier machen Kreator klar, wer sie sind und was ihre Mission ist: Thrash Metal.

Fazit: Eine Band erfindet sich neu. Nach zwei guten Alben kommt nun ein wahrer Meilenstein in der Geschichte des deutschen Thrashs. "Phantom Antichrist" strotzt geradezu vor Energie und Spielfreude und lässt die Herzen sowohl der alteingesessenen, als auch der dazugekommenen Metal-Jünger höher schlagen. Einheitsbrei war gestern, es lebe die Virtuosität und Ausdruckskraft. Kreator geben die Marschrichtung an. Mit ganz großen Schritten.
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am 8. Juni 2012
Diese Meinung bezieht sich nicht auf die Qualität des Albums, welches einen Meilenstein in Kreator's Bandgeschichte darstellt, sondern auf die Picture Disc Version des Albums.
Ich rate jedem dringend davon ab. Optisch ist das Teil super edel aufgemacht und wirklich mit Liebe zum Detail gestaltet.
Leider ist der Sound aber unhörbar schlecht. Ein überdurchschnittlich lautes Grundrauschen und ein matschiger, verwaschener Gesamtsound trüben hier die Freude des Vinylfetischisten.
Hab mir im Nachhinein die CD Version bestellt, die um Längen besser klingt, als die Vinyl Version. Die letzten 3 Picture Disc Releases von Iron Maiden trifft übrigens das gleiche Schicksal.
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am 1. Juni 2012
Meine zwei Vorgänger haben alles zu der Platte gesagt. Phantom Antichrist ist Kreators reifste, melodischste und meiner Meinung nach auch ihre beste Platte die sie je aufgenommen haben. Brutale Riffs mischen sich mit Wahnsinns Melodien. Kein Song hört sich gleich an. Die Songs gehen sofort ins Ohr und werden wahrscheinlich nie langweilig weil sie so abwechslungsreich gestaltet sind. Die Solos sind alle eine Klasse für sich. Das Cover ist eins der geilsten das je veröffentlich wurde. Von mir gibts eine ganz klare Kaufempfehlung.

P.s. Auch ich kann nicht verstehen wie man diesem Album nur 2 Sterne geben kann.
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am 7. August 2012
Wo fängt man bei einer Platte wie Phantom Antichrist am besten an?
Klare Antwort: Bei dem, was den Unterschied zwischen CD und Download ausmacht: Dem Booklet!

Also zu allererst zu den äußeren Gegebenheiten:
Die Special-Edition der CD wartet in einer recht stabilen Papp-Schutzhülle auf einen, die zwar einerseits sehr eng gerät, sodass das Entnehmen der CD's zur Qual geraten kann, adererseits ist dafür auch nicht das 'richtige' CD-Case mit dem unsäglichen FSK-Aufkleber beschmutzt, der dick und fett 'ab 16 freigegeben' verkündet, was vor allem für Grobmotoriker wie mich, die beim Versuch diesen Aufkleber zu entfernen jediglich das Case ruinieren würden, erfreulich ist. Der optisch ansprechende Inhalt aus 2 separat verpackten CD's mit 2 verschiedenen Artworks (eigentlich sogar 3, zählt man das Artwork der Schutzhülle mit) weiß auch dank der sehr ungewöhlichen Zeichnungen zu gefallen.

Kommen wir nun zur Haupt-CD 'Phantom Antichrist':
Und genau hier wird es schwierig: Kreator haben es nämlich geschafft, eine Art Brücke zu schlagen zwischen alt und neu: Während die 'Alte Garde' an Titeln, wie 'Civilization Collapse' oder 'United in Hate' ihre wahre Freude haben wird, können auch die 'Jungen Wilden' gelassen zugreifen, da Titel, wie das an Machine Heads 'Be still and know' erinnernde 'From Flood into Fire' oder die Glorifizierungshymne 'Victory will come' auch diese mehr als zufieden stellen können wird.

Der allgemeine Konsens:
Dieser ist absolut offensichtlich: Melodien! Dies wird nicht jedem gefallen, aber man wird spätestens beim bereits erwähnten 'From Flood into Fire' (Titel No. 4) bemerken, dass sich das Klangbild von Kreator anno 2012 in eine melodischere, wenn auch zugleich kraftvollere Richtung entwickelt hat. Die Brecher 'United in Hate' und 'Until our Paths cross again' ziehen aus ihren Melodien die Energie, die einem in den rasanten Parts förmlich den Schädel spaltet. Vor allem 'United in Hate' würde ohne seine kleine aber feine Intro-Melodie einiges seines Überraschungseffektes und seiner Kraft einbüßen.
Dem entsprechend kann ich diese Platte wärmstens empfehlen, würde aber dazu raten, vorher mal reinzuhören. Ein gutes Gesamtbild erhält man durch 'Civilization Collapse', 'From Flood into Fire' und den Titeltrack .

Boni der Special-Edition:
Eine DVD mit Zusammenschnitten zweier Wacken-Auftritte (2008 und 2011)von 54 Minuten Länge sowie das rund 21minütige Making-Of des Albums rechtfertigen meines Erachtens voll und ganz den Kauf der Special-Edition, wenngleich ich bemängeln muss, dass es keine Untertitel-Funktion zu geben scheint. Da ich aber annehme, dass die meisten der englischen Sprache halbwegs mächtig sind, dürfte dies nicht das Problem sein, zumal das im Making-Of Gesprochene leicht zu verstehen und in einfachem Englisch beziehungsweise in Milles einfach köstlichem Denglisch gehalten ist.

Mein pesönliches Fazit:
Wie ich schon schrieb, kann ich 'Phantom Antichrist' nur wärmstens empfehlen und zähle diese Platte meinerseits schon jetzt zu den Besten des Jahres 2012.
Jeder, dem Thrash ein Begriff für gute Musik ist, sollte mal ein Ohr riskieren.
Es lohnt sich!
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am 23. Juli 2012
KREATOR spielen mittlerweile national in einer ganz eigenen Liga und auch international gibt es wohl kaum noch eine andere Band, die den Spirit der 80er so gekonnt in die Neuzeit transportiert. Während momentan die Retro-Welle grassiert und viele Bands teilweise krampfhaft versuchen, so Old School wie möglich zu klingen, zeigen KREATOR, dass man ursprünglichen Thrash-Metal auch problemlos im aktuellen Soundgewand präsentieren kann.

Seit KREATOR mit "Violent Revolution" in 2001 ihre experimentelle Phase abgeschlossen und wieder zu ihren Wurzeln zurück gefunden haben, war eigentlich jedes ihrer Alben ein absoluter Hammer und auch das neue Werk ist da keine Ausnahme.
Die Basis bildet wie immer der harte und derbe Thrash-Metal, allerdings verfeinert mit großartigen Melodien und tollen Soli, wo sich Gitarrist Sami so richtig austoben kann.
Aber KREATOR haben sich beim neuen Album auch Mühe gegen, viel Abwechslung rein zu bringen, was die Scheibe auflockert, ohne ihr die Härte zu nehmen.
Bestes Beispiel dafür ist für mich der Song '"From Flood Into Fire"', der überraschend episch beginnt (MANOWAR würden für so einen Titel vermutlich mittlerweile ihren Lendenschurz verpfänden), dann in einen heftigen Mittelteil übergeht auf den ein langsamer Part mit Akustikgitarre und toller Lead-Gitarre folgt, bevor ein genialer Groove ausgepackt wird und es am Ende wieder in den epischen Sound vom Anfang übergeht. Großartig!
Daneben gibt es aber auch aber jede Menge Tracks, bei denen ordentlich die Thrash-Metal-Keule geschwungen wird und die auch auf jeder Scheibe aus den 80ern ihre Berechtigung gehabt hätten.
Außerdem haben KREATOR immer noch ein Händchen für griffige Refrains, die auch mich als Metaller jenseits der 40 begeistert die Fäuste hochrecken und voller Inbrunst "'Victory will come"' mitgrölen lassen :)

Fazit: Besseren Thrash-Metal wird man dieses Jahr vermutlich kaum noch geboten bekommen
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am 6. Juli 2012
Und selbst der Tod muss vor diesem Werk des deutschen Metal Urgesteins niederknien, denn hier triumphieren Kreator auf ganzer Linie.
Beim ersten Hören dieser Platte dachte ich mir "Was ist das denn?" nicht weil die Platte nicht von Anfang an gezündet hat, das tut sie ab der ersten Sekunde,
sondern weil ich nach gut 45 Minuten keine Sekunde etwas schlechtes finden konnte, es kam keine Langeweile auf, es kam nicht der Gedanke auf "Oh das passt nun aber nicht so ganz..."
Phantom Antichrist ist von der ersten bis zur letzten Sekunde ein absoluter Thrash Metal Hammer. Das letzte mal das sich eine Band auf so ein Level gehoben hab nachdem schon geniale Alben voran gegangen waren war vor etwa 20 Jahren als Metallica ihr Black Album veröffentlichten. Klar ist damals wie auch heute bei Kreator die musikalische Entwicklung eine Geschmackssache, manch einer wird die alten Sachen besser finden. Rein objektiv betrachtet muss man aber vor Kreator einfach nur den Hut ziehen und sich dafür bedanken was sie uns hier geliefert haben, nämlich eine der genialsten Thrash Metal Platten die die Welt je gehört hat.

Anspieltipps: Fang bei Lied 1 an und warte bis es ganz ganz leise wird (dauert ca. 46 Minuten...) :-)
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