Sale Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Unlimited BundesligaLive wint17



am 24. April 2012
Da sprach Juda zu seinen Brüdern: Was hilft's uns, dass wir unseren Bruder erwürgen und sein Blut verbergen? Kommt, lasst uns ihn den Ismaeliten verkaufen, dass sich unsre Hände nicht an ihm vergreifen; denn er ist unser Bruder, unser Fleisch und Blut.

Mein eigen Fleisch und Blut.

Eine 2011er Produktion von Vivian Naefe nach einem Buch von Britta Stöckle.

INHALT

Die 15-jährige Franziska und ihr Freund Robert erzeugen ein Baby. Die Eltern des Mädchens - sie betreiben eine kleinstädtische Apotheke - wollen das Kind nicht dulden. Es wird zur Adoption freigegeben. Franziska verlässt das Elternhaus.

Franziska (Veronica Ferres, 45) gelingt eine mühsame Karriere in einem Pharmakonzern. An ihrem 40sten Geburtstag möchte Franziska einen Karriereschub feiern. Doch als Freunde glücklich über eine Adoption berichten und ihr Mann seinen Kinderwunsch (August Zirner, 55) deutlich macht, kommt es zur Beziehungskrise. Und Veronica erinnert sich an ihren Sohn.

Der Chef verordnet der verstörten Veronica eine Pause. Sie macht sich auf den Weg, um ihren Sohn Oliver (Kostja Ullmann, 27) und seinen Vater (Thomas Sarbacher zu finden. Ihr erster Weg, 25 Jahre danach, führt sie zur elterlichen Apotheke.

KRITIK

Wenn man die Lebensalter der Figuren und der Schauspieler vergleicht, fällt eine angespannte Arithmetik auf. Leider belastet dies auch von Beginn an die Akzeptanz des Geschehens. Gelingt dieser müden Frau tatsächlich erst jetzt der erste Karrieresprung? Verlangt ein Mann wirklich von einer Mitvierzigerin, dass man mit der Kinderproduktion und -Aufzucht beginnen sollte - nach vielen Jahren Ehe? Niemand will Frau Ferres ihre Lebensführung vorwerfen, es lebe jeder nach seinem Gusto, doch sie zählt nun mal nicht zu den Schauspielerinnen, die jünger aussehen, als sie sind.

Man kann nicht ausschließen, dass Entwicklungen, wie sie im Film gezeigt werden, in der Realität vorgekommen sein könnten. Zudem ist die Verdichtung ein gängiges Werkzeug von Autoren und sowohl zulässig als auch erwünscht. Die Ursachen und Folgen der Ereignisse sind nachvollziehbar. Dennoch bleibt der Eindruck, dass übertrieben wurde. Damit gerieten auch die erfahrenen Schauspieler an ihre Grenzen.

Die betont eingesetzte Western-Music (Johnny Cash und andere) hätte sicher vorzüglich zu einem US Roadmovie gepasst. Wer die Lebensgeschichte von Cash kennt oder die englischen Texte versteht, konnte auch nachvollziehen, was sich die Produktion dabei gedacht hat. Aber für die große Mehrheit der Zuschauer reduziert sich diese unglückliche Wahl wohl auf den Eindruck, dass man im falschen Film gelandet ist.

FAZIT

Veronica Ferres, deren frühere Filme in guter Erinnerung sind, würde man sich mal wieder in anderen Rollen wünschen als in der einer überforderten Mutter. Generell sollte man in deutschen Produktionen sorgfältiger altersgerecht besetzen. Ob Fachleute den gezeigten Therapie-Methoden Beifall zollen, darf bezweifelt werden. Wirklich überzeugt hat eigentlich nur Kostja Ullmann in seiner äußerst schwierigen Rolle - aber das kann dieses etwas angestrengte Werk auch nicht aus einem mittleren Niveau retten.

film-jury 3* A0942 © 24.4.2012eg Genre: Drama
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. April 2012
Schonungslos erzählt der Film die tragische Geschichte eines Drogen-Junkies.
Kostja Ullmann brilliert in der Rolle des Drogenabhängigen Oliver.

Der Film beginnt damit, dass Franziska (Veronica Ferres) sich auf die Suche nach ihrem Sohn macht, den sie vor 25 Jahren zur Adoption freigegeben hat. Sie selbst hat eine unschöne familiäre Vergangenheit hinter sich und muss nun erkennen, dass ihr "eigen Fleisch und Blut" an Drogen zugrunde geht...
Franziska versucht nun, ihrem Sohn zu helfen, möchte die versäumte Zeit nachholen bzw. etwas wiedergut machen. Leider gibt es da nicht viel zu retten. Oliver ist so sehr in seine Abhängigkeit verstrickt und körperlich bereits komplett am Ende. Harte Entzugsversuche enden im steten Rückfall und extremen Nachwirkungen. Die Geschichte kann nicht gut enden und es wäre fatal und mehr als gelogen, wenn Oliver sein dramatisches Leben endlich überwunden hätte und eine Wendung stattfinden würde. Hoffnung gibt es allerdings für Franziska und Olivers Vater Thorsten, ihre große Jugendliebe...

Man fragt sich, ob Olivers Leben möglicherweise einen anderen Verlauf genommen hätte, wenn er damals nicht weg gegeben und ständig herum geschoben wurde. Zu wissen, dass man unerwünscht ist, ist wohl eines der schlimmsten Dinge.

Ein erschütterndes, aufwühlendes Familiendrama, das sehr realitätsnah erscheint und großartig von den Darstellern umgesetzt wurde.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. Mai 2012
Franziska ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau in einem Pharmaunternehmen und wirkt eigentlich recht glücklich.
Als das Gespräch mit ihrem Lebensgefährten jedoch auf das Thema Familie und Kinderwunsch zu sprechen kommt, blockt sie und alte Wunden reißen auf.
Mit 15 schwanger geworden, zwingt ihr Vater sie das Kind zur Adoption frei zu geben und verleumdet den Vater des kleinen Jungen seine Tochter vergewaltigt zu haben.

Nun holt sie dieses über Jahre verdrängte Schicksal wieder ein. Franziska bricht auf in ihre alte Heimat, wird dort von den Eltern mit gemischten Gefühlen empfangen, lediglich ihr schwuler Bruder heißt sie herzlich willkommen.
Sie frägt sich durch und nach langer Suche findet sie Oliver, ihren Sohn, der ein schlimmes Schicksal hinter sich hat. Oliver wurde in mehrere Pflegefamilien abgegeben, verbrachte aber die meiste Zeit in Heimen, im Moment lebt er mit einer jungen Frau zusammen und deren kleinem Töchterchen, er sorgt sich liebe- und verantwortungsvoll um sie. Leider schafft er es nicht von seiner Drogensucht, die ihn seit seinem 15. Lebensjahr begleitet, loszukommen.

Das Verhältnis zur Mutter ist zunächst spannungsgeladen, doch als er erkennt, dass diese jetzt nur sein Wohl im Auge hat, entspannt sich die Beziehung.
Franziska überzeutgt den anfangs recht abweisenden Vater des Jungen, der mittlerweile verheiratet ist uns selbst Kinder hat, den Kontakt zu Oliver aufzunehmen. Beide leiblichen Eltern verstehen jetzt, was die Pflegeeltern alles durchlitten haben auf dem Weg Oliver zu helfen. Beide versuchen ihn bei einem erneuten Entzug zu begleiten und sind Tag und Nacht währendessen an seiner Seite.
Letztendlich gelingt es den Dreien und die Grundlage für einen Neuanfang ist geschaffen, ob die Situation dauerhaft bleiben wird, sei dahin gestellt.

Eine einfühlsame Geschichte, in der Veronica Ferres und Kostja Ullmann sehr überzeugend wirken. Schön zu sehen, wie Kostja, der süsse Junge und Teenie, nun auch in einer anderen Rolle glänzt und diese meistert.
Ein nachdenklicher Film, gut in Szene gesetzt.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Dezember 2013
Der böse Vater erhängt sich, wird abgehängt und ist dann wieder gut drauf. Die arme Frau
Ferres rettet ihren Sohn, der Ex hilft beim kalten Entzug, beide haben dabei noch Sex. Nur die Wiederbelebung geht diesmal schief und der einzig passable Darsteller darf nach seinem Schlussdialog die Augen zumachen. Vorhersehbarer Film, der deshalb fast schon wieder lustig ist. Immerhin wird niemand ermordet, sonst wäre der Gärtner mit der toleranten Ehefrau bestimmt der Mörder gewesen...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Oktober 2015
Ich habe mich für diesen Kauf entschieden, weil ich Veronica Ferres als Schauspielerin sehr schätze. Auch die thematische Bearbeitung von Adoption und Drogensucht ist im ersten Moment sehr spannend. Doch im Film kommen die Emotionen nicht glaubwürdig rüber und besonders am Ende überschlagen sich die Ereignisse, obwohl es gar keinen Sinn mehr macht. Leider gar nicht glaubwürdig.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. Oktober 2013
Ein trauriges und sehr schwieriges Thema was hier aufgegriffen wurde. Nichts wurde verniedlicht, keine Facette ins unrealistische gezerrt, Geschichte die das Leben schreibt, ganz toll inszeniert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Oktober 2014
Äußerst empfehlenswert für alle Sucht Kranken (insbesondere Drogen und Alkohol ), die meinen, ohne Krankenhaus Entzug auskommen zu können, der Film ist auch sehr gut gespielt!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. September 2014
Habe diesen Film einmal im Fernsehen gesehen, und fand ihn top. Kann man sich immer wieder ansehen, wie aus dem
Leben gegriffen. Gute Schauspieler.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Oktober 2013
Die Geschichte könnte meine seinen, hab ein endliches Schicksal, deswegen der kauf des Filmes. Wollte wissen ob ich alles versucht habe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Juni 2012
Bei Mein eigen Fleisch und Blut handelt es sich um einen deutschen Fernsehfilm aus dem Jahre 2011. In den Hauptrollen sind Veronica Ferres und Kostja Ullmann zu sehen, Regie führte Vivian Naefe. Erstmals war der Streifen 2011 beim Filmfest München zu sehen, im April 2012 wurde er dann im ZDF ausgestrahlt.

Die Geschichte im Film dreht sich um die 40-jährige Franziska, die als Direktionsassistentin in einem großen Pharmaunternehmen arbeitet. Nach außen hin macht sie einen ruhigen und ausgeglichenen Eindruck, aber im Inneren versucht sie verzweifelt vor ihrer Vergangenheit zu fliehen. Als sie mit 15 Jahren schwanger war, zwang ihr alkoholabhängiger Vater sie, dass Kind zur Adoption freizugeben. Dazu verbreitete er das Gerücht, dass sie von ihrem damaligen Freund vergewaltigt wurden sei. Als sie von einem befreundeten Paar erfährt, dass diese ein Kind adoptiert haben, beschließt sie ihren Sohn zu suchen. Dazu fährt sie zurück in die Heimat und sucht nach Oliver'

Mit Mein eigen Fleisch und Blut bekommt der Zuschauer einen schönen und emotionalen Film geboten, der über die komplette Laufzeit gut unterhalten kann. Die Geschichte wird flüssig und ohne Längen erzählt, der Zuschauer kann sich sehr gut in die Situation von Veronica Ferres hineinversetzen. Fazit: Empfehlenswert!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Coming In
6,99 €
Mein Fleisch und Blut
16,30 €
Der verlorene Sohn
10,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken