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Willkommen in Mittelerde. Ein neues Zeitalter beginnt und die Elben ziehen westwärts in ihre neue Heimat. Du siehst sie an dir vorbei ziehen, majestätisch und erhaben. Wie aus einer anderen Welt. Sie scheinen zu schweben und du hörst Laute. Zuerst stutzt du, weil du dir nicht sicher bist, ob du wirklich etwas gehört hast. Doch die Töne werden lauter und sie fügen sich ein in den stolzen Marsch der Elben.
Sigur Ros waren damals, als die Triologie um den einen Ring gedreht wurde, noch zu unbekannt. Aber ihre Musik wäre der perfekte Soundtrack gewesen. Jedenfalls die Musik ihres neuesten Werkes 'Valturi', auf das die Fans vier Jahre warten mussten. Und das Sigur Ros ist und doch irgendwie anders klingt als deren letzten Alben. Wurden sie mit den letzten Jahren etwas schwungvoller und wussten mit fast tanzbaren Songs zu überraschen, klingt das neue Werk wieder sehr ruhig. Bis zum dritten Song baut es sich auf, ohne dass man es so richtig bemerkt. Dann werden die vier Isländer ein wenig lauter; fast als würden die Elben auf ihren letzten Gang durch Mittelerde gestört werden; um dann wieder ins ruhige Fahrwasser zu gelangen.
Ihre alten Alben sind auch alle sehr ruhig gewesen, und doch klangen sie anders. Ein anderer Zauber wirkte in ihnen. 'Valturi' klingt fast schon schmerzhaft traurig, so als hätten die Trolle beschlossen, Island den Rücken zu kehren. Manchmal frage ich mich, was die vier da verarbeitet haben. Das klingt so nach Trennung von altgewohntem; so als ob irgendwer oder irgendwas nie wieder zurückkehren wird. In bisher allen Alben war auch immer etwas zu hören, dass trotz ihrer Musik; welche oberflächlich betrachtet schon melancholisch klingt; etwas Positives ausstrahlte. Es ist nun beileibe kein Album, nach deren Hören man suizidgefährdet ist. Doch vielleicht kommen auch diese vier Jungs in die Jahre und ihre Musik wird ruhiger, abgeklärter. Sie haben schon so vieles gesehen, dass der Zauber eines ersten Mals kaum mehr wirken kann.
Und trotzdem sollte man sich auf diese acht Stücke einlassen. Sigur Ros sind und bleiben eine Ausnahmeband in der Musiklandschaft der heutigen Zeit. CD rein, auf Repeat drücken, Augen schließen und los kann die Reise gehen. Die Elben schreiten weiter gen West, Sauron ist vernichtet und das Auenland kann wieder erblühen wie zu den Zeiten, als Bilbo Beutlin dort sein Unwesen trieb und Saruman noch der Weiße Zauberer war. Und wenn der letzte Ton verklungen ist, kann man sich zurücklehnen und von vorn beginnen. Sigur Ros wissen, wohin die Elben gegangen sind. Sie werden es uns musikalisch mitteilen (aber hoffentlich nicht wieder vier lange Jahre dafür benötigen).
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am 30. Mai 2012
Valtari hat mich beim ersten Durchhören zuallererst gefangen, dann etwas enttäuscht, aber schlussendlich doch wieder auf seine Seite gezogen.

Es ist, ähnlich wie Riceboy Sleeps, auf ruhigen Klangteppichen aufgebaut. Der Unterschied zum Ambient-Projekt von Jonsi und Alex ist der, dass es hier melodischer und mit Gesang zur Sache geht. Die Kritik, dass die Songs nach Höhepunkten suchen und sie nicht finden, kann ich nicht nachvollziehen, denn die Stücke an sich sind Höhepunkte.

Schlussendlich ein sehr gelungenes und schönes Album, welches für mich jede Spielminute Wert ist. Und nur, weil Kritiker vergebens einen Charthit suchen, ist es weder schlecht noch langweilig. Nur ein anderer Weg.

Man muss sich nur mehr und ausgedehnt damit befassen. Also: oft hören, dann bewerten.
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am 25. Mai 2012
so könnte man Valtari kurz und bündig umschreiben, so leicht ist es dann aber natürlich doch nicht.

Zunächst einmal hatte sich die Band um Sänger Jonsi eine, fast vier Jahre dauernde, Pause verordnet. Selbiger war in den Jahren nicht untätig, hat sein Soloalbum auf den Markt gebracht und mit seinem Lebensgefährten das Ambientprojekt Jonsi&Alex ins Leben gerufen. Nachdem ich eine Weile wirklich Angst hattte dass die Band aus eben diesen Gründen nicht mehr zusammenfinden würde kam endlich die Nachricht dass in eben diesem Jahr ein neues Album kommt.

Dieses liegt seit heute in der Form von Valtari vor.

In 54 Minuten nimmt uns die Band auf eine Reise mit die nicht jedem gefallen oder zusagen wird. Denn die Band macht eben wieder alles anders, weg von den fast fröhlichen Stücken und den Popmomenten des Vorgängers, hin zu ruhigen, ambienten Tönen ohne große Ausbrüche.

Höhepunkte gibt es trotzdem zuhauf, alleine das wunderschöne und sakrale Dauðalogn ist die Anschaffung der Platte wert, aber auch die restlichen Songs wissen zu überzeugen. Und das, obwohl einige von ihnen kaum greifbar sind. Aber genau das macht die Magie dieser Band aus. Da enstehen aus der Aneinanderreihung verschiedenster Töne und Instrumenten wirklich magische Momente.

Und genau das macht Valtari aus. Es ist eben keine Platte zum zwischendurch konsumieren, nein, diese Platte will entdeckt und erarbeitet werden. Und wer sich dafür die Zeit nimmt, wird sicher auch belohnt.

Anspieltipps von meiner Seite. Das bereits erwähnte Dauðalogn, Varut und das schon vorab veröffentlichte Ekki Mukk.

Eine Sache noch zum Schluss. Gerüchten zufolge hat die Band noch ein Album aufgenommen welches im nächsten Jahr veröffentlicht werden soll und wohl wieder ein Gegenentwurf Valtaris sein wird. Ich bin gespannt
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am 23. Juni 2012
Da sind sie wieder, die isländischen Melancholiker und nach dem fast poppigen "Med Sud I Eyrum Vid Spilum Endalust" auch wieder ganz bei sich selbst. Das CD-Cover beschreibt "Valtari" wohl am besten: verschwommen, undeutlich, immer in Ufernähe, aber nie wirklich an Land. Da klickt, knistert und knarrt es wohlig, wie auf einem alten Fischkutter, Streicher flirren gleich Insekten durch die Luft und dazwischen schwebt das typische Sigur Ros Kauderwelsch. Vielleicht ist "Valtari" nicht ganz so zugänglich wie seine Vorgänger, aber gibt man sich dem hin, so eignet sich auch dieses Album bestens als Soundtrack für die eigenen Gedanken. Als besonders melancholisierend entpuppt sich "Ekki Mukk", das mit einem unaufgeregten Plattenknistern durchwoben ist, in aller Ruhe die Sinne durchschifft, ehe es in schlichten, aber ungemein eingängigen Pianoschritten langsam untergeht. Alles in allem, legt auch "Valtari" mit seinen liebevoll zusammengenähten Melodie- und Klangfetzen eine melancholische Decke über den Hörer, unter der es sich ganz wunderbar schweigen lässt.
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am 29. Mai 2012
So heißt das neue Album von Sigur Rós. Aber Kunst liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und so gehen bisher die Meinungen bezüglich dieses Albums ziemlich auseinander: Da gibt es die einen, die glauben das diese isländische Band wieder zu ihren Wurzeln zurückkehrt. Und dann gibt es noch die anderen, die in diesen Album ein eher schwaches wieder Aufwärmen alter Songs zu sehen glauben und lieber eine Art neues "Með suð i eyrum við spilum endalaust" gesehen hätten.
Meiner Meinung nach ist "Valtari" seid "()" wieder eines dieser Alben, die einfach zwei- bis dreimal gehört werden müssen, um ganz verstanden zu werden. Was mich besonders erfreut ist, das dieses Album nicht so "poppig" (wenn man dieses Wort überhaupt auf Sigur Rós anwenden kann) gestaltet wurde wie "Með suð i eyrum við spilum endalaust". Wer Musik sucht, die einfach ins Ohr geht, ist bei Sigur Rós sicherlich an der falschen Adresse.
Immerhin sind es doch dir ruhigen, sphärischen Klänge die einen großen Teil deren Musik ausmachen, die aber gleichzeitig nicht immer ganz zugänglich erscheinen. Aber auch, wenn man manchmal in Beschreibungsnot gerät, so kann man doch sagen, dass Sigur Rós` Musik einen berührt- sie ist schlichtweg Balsam für die Seele.
Genau das bietet auch "Valtari". Selbst wenn nicht alle Songs ganz ausgefeilt zu sein scheinen, so sind allein Stücke wie "Dauðalogn", "Varúð" oder "Ekki múkk" das Geld dieses Albums wert, denn sie wissen zu verzaubern. Man sollte ein Album nicht allein danach beurteilen, ob es neue Elemente enthält, sondern ob die Musik einen bewegt.
Also nehmt euch etwas Zeit, schließt die Augen, atmet einmal tief durch, lauscht den Klängen und ihr werdet belohnt.
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am 5. Juni 2012
Ein weiteres Meisterwerk dieser unheimlich kreativen Band. "Varud" ist DER Titel dieses Albums und versetzte mich beim ersten Hören des Refrains in eine Gänsehautstarre. Äußerst emotional, feinfühlig und erstaunlich besonnen klingt Valtari. Sigur Ros schafft Sphären, die schwer in Worte zu fassen sind. In jedem Fall ein Album, welches reiflich durchgehört werden muss und nach dem ersten Mal kaum fassbar ist. Also zugreifen und abdrifften...
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am 29. Juni 2012
Die Platte ist einfach ein Traum.
Wie ich sie zum ersten Mal geöffnet habe, lief mir ein Schauer über den Rücken, da sie schon so schön aussieht!
Mit dabei ist eine CD in einem Kartoncover.

Zur Musik will ich hier nichts sagen, da ja jeder eigene Geschmäcker hat. Ich liebe Sigur Ròs, denn es gibt nichts Schöneres, als von isländischer Musik beruhigt zu werden:)
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am 31. August 2013
Wasserspeiende Geysire und dampfende heisse Quellen, Nebelschwaden und Dunstfetzen durch die das Licht der bleichen Sonne einen Regenbogen in den subarktischen Himmel bricht. Der Duft der Flechten, das weiche Moos unter den Füssen und ein leichter, salziger Windhauch, der einen in die Ferne trägt zu Trollen, Riesen, Feen bis ans Ende der Welt, wo das Meer in die Tiefe stürzt. Dort, genau dorthin trägt einen die Musik von Valtari und hebt einen in ein bisher nicht gekanntes Firmament: ein ruhiger, weiter Blick in den endlosen Kosmos. Als wäre die Stille dort beseelt. Feelin' the concept of palingenesis.
Daniel Lanois und Brian Eno hätten ihre Freude an dem Album...
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am 11. September 2012
Töne die mein Leben veränderten....

Diese Musik kann man nicht als gut oder schlecht empfinden oder bezeichnen. Entweder man empfindet, atmet, fühlt und erlebt es oder eben nicht.
Das entzieht sich jeglicher Bewertung. Wie viele Sterne kann man dafür vergeben, für Gänsehaut und Tränen in den Augen, für Gefühle die man selbst noch nicht einmal kannte und dadurch hervorgerufen werden?

Für mich Persönlich würde ich ein Universum vergeben.

(ich habe auch alle anderen Alben, also Vergleichswerte sind vorhanden)
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am 30. August 2012
Nein, dieses Album ist nicht schlecht. Aber es hätte besser werden können. Was ich zu meckern habe?

Die Isländer machen zunächst alles richtig. Die ersten fünf Songs sind durchgängig stark. "Varúð" verbindet großartig die chor-unterstützte Emotionalität eines "Ara Batur" vom Vorgängeralbum mit der Dynamik und den verzerrten E-Gitarren des legendären "Debut"-Albums "Agaetys Byrjun". Back To The Roots also. Natürlich das immer wieder zitierte "Dauðalogn" (das seine melancholische Dramatik als Soundtrack in der Serie "Vampire Dairies" bewies). Brillant! Auch "Varðeldur" passt noch wunderbar als instrumentales Postludium zu diesem starken Song.

Aber das war es dann. Es folgt ein Bruch mit zwei je 8minütigen minimalistischen Instrumentalstücken, die als bestenfalls akzteptable B-Seiten durchgegangen wären, dem Album jedoch völlig unmotiviert den Wind aus den Segeln nehmen. Die kunstvoll und schön aufgebaute Dynamik verflüchtigt sich wie Nebel, ohne Spuren zu hinterlassen, der Spannungsbogen wird gebrochen und hinterlässt Enttäuschung und eine Unzufriedenheit, die den tollen Eindruck des zuvor Gehörten leider zu sehr schmälert. So klingt "Valtari" im Gesamtergebnis wie ein nur halb fertiggestelltes und mit schlaffem Füllmaterial künstlich verlängertes Album.

Also: 5 starke Songs mit Gesang + 3 immer fahriger werdende Instrumentals sind zu wenig. Bevor mich die SIGUR-ROS-Gemeinde mit tränennassen Papiertaschentüchern bewirft, vergebe ich vier Sterne; aber eigentlich sind es nur 3,4 - und ich würde dem Neueinsteiger zunächst erst jedes andere Bandalbum (bis auf "Von") empfehlen.
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