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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Dezember 2012
Der Autor will mit dem Buch aufzeigen, mit welchen verschiedenen und zunehmend ausgetüftelten Marketingmethoden die (Konsumgüter-) Industrie unser Kaufverhalten beeinflusst. Da der Autor seit Jahrzehnten in der Branche tätig ist, erfolgt dies auch recht allumfassend und fundiert.

Allerdings führt diese Berufserfahrung offensichtlich sowohl zu einer gewissen Betriebsblindheit wie und auch zu einer völligen Überschätzung der Marketingmacht, denn ganz so willenlos wie der Autor meint, sind wir Konsumenten Gott sei Dank natürlich nicht. So sei nur beispielhaft erwähnt, das trotz aller Marketingtricks rund 75% aller neu eingeführter Produkte floppen und der Marktanteil der No-Name-Produkte seit Jahren auf Kosten der Marken steigt.

Der Autor sieht den Konsumenten offensichtlich lediglich als Opfer, welcher den Marketingtricks hilflos ausgeliefert ist. Dabei kann man die Aktionen oft ganz einfach ins Leere laufen lassen. So wird zwar beispielsweise zutreffend über viele Seiten erläutert, welche Daten man beim Internetsurfen unbewusst durch die sogenannten Cookies preisgibt. Der entscheidende Hinweis, dass man diese durch entsprechende Einstellungen problemlos und automatisch nach jedem Internetsurfen löschen lassen kann, fehlt unverständlicherweise.

Fazit:
Wenn man sich mal so richtig über die fiesen Marketingtricks informieren und aufregen möchte, ist dieses Buch genau richtig. Mündige Verbraucher welche sich nicht kampflos ergeben sondern sich dem "Spiel" mit den Anbietern stellen, werden in diesem Buch leider nur sehr wenig mit konkretem Nutzwert erfahren.
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HALL OF FAMEam 25. Juni 2012
Bisher kannten wir den Dänen Martin Lindstrom als Autor und Evangelisten moderner Marketing- und Werbemethoden. Mit Buyology landete er 2009 einen Bestseller, in dem er Neuromarketing an praktischen Beispielen und Experimenten erklärte. Jetzt hat er nachgelegt und dabei die Perspektive gewechselt. In Brandwashed enthüllt er schonungslos die manipulativen Praktiken der Werbung. Er schildert, wie schon Kleinkinder von der Werbung ins Visier genommen werden, beleuchtet die Rolle von Sex und Gruppendruck bei Kaufentscheidungen und desillusioniert den Leser in Bezug auf die Existenz von Privatsphäre im Informationszeitalter. Das Ganze ist nichts weniger als ein Abgesang auf den mündigen Verbraucher: erschreckend und aufklärend, dabei gut und unterhaltsam geschrieben. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die wissen wollen, wie Werbung und Marketing heute manipulieren, und die ihre Entscheidungsmacht wiedergewinnen möchten.
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am 8. Februar 2013
Der Sachbuchmarkt quillt über: CEOs, die nach ihrem Ausstieg über die Wirtschaft wettern. Politiker, die nach Amtsniederlegung die Welt erklären. Gerichtsmediziner, die ihre "schaurigsten" Fälle dokumentieren. Geiseln, die ihre "1345 Tage Horror" illustrieren. Promis, die "den Weg zum Erfolg" zu kennen glauben und Ehemals-Pharmavorsitzende, die uns Endverbrauchern die Augen öfnen. Kurzum: Dem gemeinen Bürger und damit auch dem gemeinen Leser fehlt es kaum an Spektrumsbreite, wie er seinen Horizont, aber auch seine schlimmsten Ängste und Befürchtungen über die heutige Gesellschaft erweitern kann.
Viele dieser Bücher enden - nach deren Erwerb - aber leider in einer schlichten Enttäuschung. Langatmig, trivial oder gar laienhaft wird dem Leser die Welt erklärt. Der Buchtitel entpuppt sich allzu oft als das einzig Spannende. Muss nicht sein, oder? Das hat sich wohl auch Martin Lindstrom gedacht.

Daher bietet "Brainwashed" eine erfrischend andere Mischung aus Information und Gehalt. Nicht zuletzt aufgrund der aufgeschlossenen und sympathischen Art des Autors.
Martin Lindstrom führt den Leser und somit den Endverbraucher hinter's Licht. Und zwar so richtig! Oder besser gesagt: Hinter die Kulissen gängiger Kampagnen von Kleider-, Getränke-, Lebensmittel-, Automobil-, Kosmetik-, Versicherungs- oder Unterhaltungsriesen. Eine wissenschaftliche Mischung aus Soziologie, Psychologie, Marketing, Wirtschaft und Lobbyismus; in mundgerechten Brocken serviert. Oder doch nicht? Schauen Sie, dass Ihnen nichts im Hals stecken bleibt!
Die Infos sind erschreckend, gut aufgearbeitet und vor allem: Aus erster Hand. Quasi von jemandem, der es wissen muss und zudem die Introspektion besitzt, das eigene Konsumverhalten aufzuschlüsseln. Ausserdem liefert Lindstrom eine unüberschaubare Anzahl konkreter Beispiele (z.B. von Axe, McDonalds, Walmarkt und tausenden mehr), die wir aus unserem eigenen Alltag kennen. Der Autor übergeht damit - sehr zur Freude des Lesers - den sonst so üblichen und inhaltslosen Sach-BlaBla, wie man ihn aus anderen Büchern kennt. Eine Tatsache die gefällt! Toll gemacht und riskant erzählt!
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am 10. September 2012
Etwas verwirrend ist das schon: Martin Lindstrom, der Marketing-Berater der in seinen Erfolgsbüchern Buy-ologie" und Brand Sense" euphorisch die Segnungen des Neuromarketing bejubelte, stimmt in seinem neuen Werk ganz andere Töne an: Der Titel Brandwashed" soll bewusst an den Begriff Gehirnwäsche erinnern. Hier - so der erste Eindruck - plaudert ein Insider die Tricks aus, mit denen die großen Konzerne uns Verbraucher tagtäglich manipulieren.

Was erwartet den Leser? Ein Werk der Aufklärung, der Kapitalismuskritik, des Verbraucherschutzes? Ein Nachfolger des Klassikers Die geheimen Verführer", in dem der Journalist Vance Packard vor mehr als fünfzig Jahren die Manipulationsmethoden der Werbeindustrie aufdeckte und das noch Jahrzehnte später immer wieder zitiert wurde, wenn man etwas Kritisches über die Branche sagen wollte? Und nun soll es eine Neufassung der Geheimen Verführer" geben, ausgerechnet von einem Propagandisten des Marketings, der große Unternehmen bei ihrem Manipulationshandwerk unterstützte, dicke Honorare dafür bekam und alles auch noch in Bestsellern ausbreitete? Ist hier ein Saulus zum Paulus geworden? Schwört hier jemand seiner Profession ab und wechselt die Seiten?

Nun ja, Buchtitel, Klappentext und das Vorwort des Fast-Food-Kritikers Morgan Spurlock (der den Film Super Size Me" nach Michael-Moore-Machart drehte) erwecken stark den Eindruck. Doch erinnern wir uns an die Blaupause des neuen Buches, die Geheimen Verführer". Marktforscher-Legende Ernest Dichter hat immer gerne betont, wie dankbar er seinem Kritiker Vance Packard war - er widmete ihm sogar einige seiner Bücher. Den Packard hat ein Zerrbild des allmächtigen Marketings gezeichnet, das mit Marktforschungsmethoden und Motivanalysen erfolgreich in das Unbewusste der Verbraucher vordringen konnte. Das glaubten nicht nur die Konsumkritiker, sondern auch die Unternehmen, die wiederum zu Dichter rannten, um genau diese allmächtigen Instrumente für ihre Geschäfte einzusetzen. Der Kritiker Packard wurde somit wohl oder übel zum Promotor des Motivforschers Dichter, mehrte seinen Ruhm und schuf ihm eine Aura des Erfolges - unabhängig, wie zutreffend das gezeichnete Bild wirklich war.

Martin Lindstrom, ein kluger Marketing-Kopf, hat diese Lektion aus der Historie gelernt. Anstatt aber zu warten, bis ein Kritiker vom Format Packards auftaucht, um die Neurotricks der Marketing-Zunft ins Visier zu nehmen, übernahm er den Job gleich selbst. Doch hier zeigt sich ein klassischer Rollenkonflikt: Die Attitüde des Kritikers kann Lindstrom nicht durchhalten - lediglich in der Einleitung und einigen Kapiteln überwiegt der anprangernde Tonfall und die kritischen Kommentare, etwa wenn es um das Marketing rund um Kinder oder irreführende Bezeichnungen wie organisch" und natürlich" geht. Seine Empörung und Entrüstung wirkt aber schon in diesen Kapiteln etwas aufgesetzt.

In vielen anderen Teilen des Buches verliert er vollends die kritische Distanz: Etwa in dem Hohelied, das er dem Marketing mit und für Prominente singt. Oder sein offensichtliches Lieblingsprojekt: Einer Reality-TV-Show, in dem er eine Durchschnittsfamilie in eine amerikanische Vorortsiedlung einschleuste, damit sie dort Mund-zu-Mund-Propaganda für alle möglichen Produkte machen sollte, nur um zu zeigen, wie wirksam Word-of-Mouth"-Marketing sei. Ein Projekt, was er völlig unkritisch mit kindlicher Begeisterung schildert und deren Ergebnisse er als Marketing-Weisheiten feiert.

Das Buch enthält sicherlich für Laien einige neue Informationen über die Vermarktungsmethoden der Branche, doch eine kritische Auseinandersetzung gibt es nicht. Selbst die angeprangerten Phänomene werden völlig bezugslos zur gesellschaftlichen Wirklichkeit gesehen, eine tiefergehende Kritik an Kapitalismus oder Globalisierung (wie sie etwa das deutlich präzisere und konsequentere Buch No Logo" von Naomi Klein vor Jahren lieferte) ist nicht zu finden. Seine eigenen Methoden - von seinen neurowissenschaftlichen Studien bis hin zur Reality-Show - reflektiert er überhaupt nicht, wissenschaftliche Studien werden bei ihm genauso anekdotisch zitiert wie seine privaten Marken-Erlebnisse.

Der Eindruck, der hängen bleibt, ist eine naive Begeisterung für seine Arbeit als Marktforscher und Berater. Lindstrom moniert, das bei der Produkteigenschaft natürlich" viele Unternehmen einen Etikettenschwindel betreiben - er selbst macht sich genau dessen schuldig: Ein unreflektiertes Marketing-Buch mit dem Labels Verbraucherschutz" und Konsumkritik" zu verkaufen.
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am 27. März 2013
Lindstrom schreibt spannend und kurzweilig und zeigt unsere eigene Beeinflussbarkeit auf. Vielleicht hilft das Lesen dieses Buches nicht unbedingt, allen Marketingfallen zu entgehen - denn wir sind, was wir sind - aber es hilft uns bestimmt, wesentlich bewusster mit diesen Dynamiken umzugehen.
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am 29. Dezember 2014
Dieses Buch ist der Wahnsinn, ich konnte die Nase nicht mehr aus den Seiten nehmen. Werbung und all seine schmutzigen Geheimnisse werden aufgedeckt. Mit typischem Werbe-Humor versehen! I love it!!!!
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Ich bin erschüttert über die Inhalte dieses Buches! Dass wir als Käufer raffiniert manupuliert werden, ist mir natürlich schon lange klar, doch dass die Manipulation so weitgehend ist und praktisch keine Lücken mehr aufweist - ja, dass bei JEDEM Produktkauf eine Manipulation zumindest versucht wird -, war mir bisher nicht bewusst. Lindstrom ist Werbemanager an der vordersten Front, kennt alle Tricks und Taktiken aus erster Hand, z.T. deswegen, weil er Unternehmen selbst darin berät.

Wussten Sie z.B., dass bei unendlich vielen Produkten bewusst eine Sucht bei den Käufern danach aufgebaut und gepflegt wird. Die "Sucht" betrifft nicht nur Zigaretten und Alkohol, sondern auch Produkte, von denen man niemals annehmen würde, dass sie süchtig machen könnten. Einige Beispiele für Strategien, um gezielt Süchte nach allen nur erdenklichen Produkten aufzubauen: die Gestaltung von Geschäften für Schwangere (damit die jetzt noch ungeborenen Kinder später eine Vorliebe für diese Läden entwickeln), die gezielte Abgabe von Gratisproben bei Veranstaltungen (damit die Gefühle beim Event mit dem Produkt verbunden werden), der gezielte Einsatz von Nostalgie (Produkte aus unserer Kindheit, die wir auch noch als Erwachsene mögen), die Auslösung von Angst (z.B. bei Horrorthrillern - Bücher und Filme), die Erzeugung von Schuldgefühlen (bei Fertig- oder Halbfertiggerichten), die Platzierung von Lebensmitteln (z.B. frischer Fisch auf einem Eisbett), die Konstruktion eines Auto-Innenlebens (was bei Männern Erinnerungen an Sex hervorruft und dazu führt, dass das betreffende Auto reißenden Absatz finden), Handy-Benutzung, soziale Netzwerke und Facebook (sie nehmen uns die Angst vor dem Alleinsein, so dass wir glauben, pausenlos plappern zu müssen) usw.

Auch die Schnäppchen bzw. die permanenten Sonderangebote machen süchtig - spielsüchtig, denn es geht darum, dass man beim Kauf glaubt, etwas Rares ergattert zu haben, was das Belohnungssystem im Gehirn erfreut. Auch sehr viele Online-Aktivitäten zielen ganz konkret und ausschließlich (!) darauf an, den Spieltrieb zu wecken, der wiederum sehr schnell süchtig macht, weil er im Gehirn den Wohlfühlstoff Dopamin erzeugt. "Haben wir in unserem Gehirn erst eine Sucht ausgelöst, so bleibt uns diese auf ewig erhalten." (S. 113)

Firmen spielen auf und mit unseren Gehirnen wie auf einer Klaviertastatur, um uns Produkte anzudrehen, mit denen wir glauben, Minderwertigkeitsgefühle kompensieren oder Wohlfühlgefühle erzeugen zu können. Es ist erschreckend, welches Ausmaß das im Ganzen gesehen angenommen hat! Wie viel Blödsinn an Produkten es gibt, mit denen wir am Nasenring durch die Arena gezogen werden, indem wir Geld dafür ausgeben.

Schlimm ist auch das "Datamining", das hemmungslose Sammeln von Käuferdaten (z.B. durch Kundenkarten), das ein unvorstellbares Ausmaß angenommen hat. Es wird damit nicht nur jeder Einkauf "überwacht", sondern es lassen sich auch Rückschlüsse ziehen, wo und wann Produkte im Geschäft positioniert werden müssen , wie viel der Inhaber der Kundenkarte verdient, welche sexuellen Vorlieben er hat usw. Aufgrund der Daten werden Profile von Käufern erstellt, die so umfangreich sind, dass sie dem Geheimdienst alle Ehre machen würden - und das alles, ohne dass der Käufer selbst etwas davon ahnt! Ein System permanenter Überwachung, das durch das Internet massiv gefördert wird.

Der Autor beschreibt die Mechanismen des "Brandwashings" (= Gehirnwaschens) sehr genau. Sie sind teilweise in den USA sehr viel weiter fortgeschritten als hier in Deutschland. Er geht auch detailliert darauf ein, welche Gehirnzentren bei welchen Verkaufsmanipulationen angesprochen werden ("Neuromarketing").

Das Buch ist flüssig geschrieben und liest sich besser als die sonst üblichen Fachbücher. Sehr empfehlenswert für Konsumenten, die Manipulationen durchschauen und nicht als von der Werbeindustrie ferngesteuerte Zombies herumlaufen möchten!
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am 18. April 2012
Ich fand Marketing schon immer klasse. Wie die menschliche Psyche arbeitet und wie man sie manipulieren kann, damit man bestimmte Verhaltensmuster hervorrufen kann. Doch dieses Buch bietet mehr als das - Manipulation geht viel tiefer, und die Industrie greift zu solchen Tricks, die ich schlichtweg als pervers beschreiben würde. Lesenswertes und unterhaltsames Buch mit vielen Aha-Momenten und Witz.
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am 21. März 2014
Sehr interessant. Die Frage die ich mir stelle ob das wirklich so ist wie Martin es beschreibt.....oder eher alles nur dummes Geschwätz? ?????
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am 13. April 2012
Das faszinierende an diesem Buch ist zu sehen wie man Denkt und wie genau die Konzerne das wissen und benutzen.
Gute einblicke für Leute die sich selber kennen lernen wollen.
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