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am 20. August 2012
Im Jänner 2011 hab ich nach 5 Jahren meine treue Canon PowerShot S3 IS Bridge in Ruhestand geschickt und mich auf die Suche nach eine neuen, besseren Kamera gemacht. Mein kurzer Testlauf mit der Panasonic FZ100 fiel sehr ernüchternd aus und brachte mich auf Grund des katastrophalen Rauschverhaltens zur Erkenntnis, dass kleine Sensoren mir nicht mehr reichen.
Ich habe mir nach intensiven Recherchen eine Sony SLT-A33 zugelegt, die mir bis jetzt auch viel Freude bereitet hat und habe nun zur aktuelleren SLT-A57 gewechselt. Gründe für das Upgrade und Verbesserungen zur A33 folgen unter der Überschrift: "VON DER A33 ZUR A57"

---WARUM EINE SLT VON SONY?---

Mit dem fixen teildurchlässigen Spiegel geht Sony einen anderen Weg als die Konkurrenz. Von manchen belächelt und mit dem elektronischen Sucher als "halbe DSLR" beschimpft, haben mich folgende Vorteile der SLT-Technik zum Kauf bewogen:

+ Die hohe Serienbildgeschwindigkeit (A57: 10 B/s in voller, 12 B/s in reduzierter Auflösung inkl. AF-Nachführung)
+ Live View mit voller AF-Funktion
+ Die gute Videofunktion in Full HD und voller AF-Funktion

Der Nachteil des fixen Spiegels ist der dadurch entstehende Lichtverlust, außerdem muss man auf einen optischen Sucher verzichten und mit einem elektronischen Vorlieb nehmen. Mich stört das nicht, weil dort auch alle Aufnahmeparameter inkl. elektronischer Wasserwaage in zwei Ebenen eingeblendet werden können.

Zusätzlich zu den Vorteilen der SLT-Technik haben sich noch folgende Features der Sony-Alpha Reihe positiv auf meine Kaufentscheidung ausgewirkt:

+ Auto HDR Aufnahme (aus 3 Bildern mit unterschiedlicher Belichtung - auch das Originalbild wird gespeichert)
+ Sweep-Panorama (horizontal und vertikal - in guter Qualität, sehr saubere Schnittkanten)
+ Multiframe Rauschreduzierung (GENIAL - Aus 6 Bildern in schneller Folge wird ein rauschfreieres berechnet,
damit gibt es bei ISO 6400 nur moderates Rauschen und selbst Aufnahmen mit ISO 12800 sind noch
teilweise recht brauchbar - allerdings nur für statische Motive geeignet)
+ Gesichtserkennung inkl. Gesichtsregistrierung (nicht bei A33) und automatischem "Auslösen bei Lächeln".
+ Das dreh- und klappbare Display (Für mich unverzichtbar, bieten mittlerweile aber auch andere Hersteller)

---DIE A57 ZUM ERSTEN MAL IN DER HAND---

Die A57 liegt sehr gut in der Hand, das Gehäuse entspricht dem der A65 und ist auch für meine relativ kleinen Hände (für einen Mann) gerade noch gut bedienbar. Die Knöpfe sind alle problemlos erreichbar und die Menüführung sehr intuitiv, die kannte ich aber auch schon von der A33.

Nichtsdestotrotz sollten auch Neulinge sich recht schnell zurechtfinden, die wichtigsten Parameter lassen sich per zugeordneter Taste entweder direkt oder ansonsten über das Schnellmenü per "FN" Taste ändern - wahlweise über die Pfeiltasten oder das kleine Wahlrad unter dem Zeigefinger.

Der Blitz wird je nach Programmwahl entweder automatisch bzw. in den P/A/S/M Modi per Knopfdruck ausgefahren und nach verrichtetem Dienst einfach wieder manuell in das Gehäuse gedrückt.

Das Display lässt sich komplett ausklappen und drehen, sodass man sich bei Bedarf selbst fotografieren kann ohne "blind" abdrücken zu müssen. Das Display rastet auf der Rückseite spürbar ein, je nach Wunsch in geöffneter oder geschlossener Position. Die Mechanik macht dabei einen sehr stabilen Eindruck - nichts wackelt, perfekt!

---FÜR JEDEN DAS RICHTIGE PROGRAMM---

Die Auswahl an Programmen ist eigentlich Standard. Wer die Aufnahme-Parameter selbst kontrollieren will, arbeitet in den P/A/S/M Modi, wer lieber der Kamera die Einstellungen überlässt, kann mit 2 Vollautomatikprogrammen Vorlieb nehmen, die automatisch die Szenerie erkennen (sollen) und die dafür optimalen Einstellungen an der Kamera vornehmen. Dabei sind auch die individuell veränderbaren Parameter stark eingeschränkt!

Daneben gibt es noch Programme für
+ Panorama
+ 3D Aufnahmen
+ Szenenprogrammen (z.B. Sport, Portrait, Makro, Landschaft…)
+ Video (Videos können aber auch direkt per Tastendruck in anderen Programmen aufgezeichnet werden)
+ Serienbild AE Priorität (10 B/s in voller, 12 B/s in reduzierter Auflösung von 8,4 MP)

Ich habe nicht alle Programme ausführlich getestet, weil ich mich zu 95% Prozent im P/A/S Modus bewege und Videos direkt über den dafür vorgesehenen Button aufnehme.

---ÜBERZEUGENDE BILDQUALITÄT AUCH IM HIGH-ISO BEREICH---

In der "Auto-ISO" Einstellung wird der Bereich zwischen ISO 100 und ISO 3200 (zum Vergleich ISO 100 - 1600 bei der A65) genutzt. Eine individuelle Einstellung der Ober- und Untergrenze wie bei der A77 fehlt leider.

Das Rauschverhalten selbst ist sehr überzeugend. Bis ISO 1600 ist kaum störendes Rauschen erkennbar, die Bilder wirken noch sehr detailreich. Bei ISO 3200 kommt es sehr auf die Lichtverhältnisse an, in manchen Situationen fällt das Rauschen schon störend auf, der größte Teil der Bilder bleibt jedoch herzeigbar und brauchbar. Die vorhin erwähnte "Multiframe-Rauschunterdrückung", für die es im Übrigen auch eine "Auto-Iso" Funktion gibt, schafft im Notfall aber Abhilfe und ermöglicht brauchbare Aufnahmen bis inkl. ISO 6400, mit kleinen Abstrichen sogar teilweise noch bei ISO 12800, je nach Anspruch..

---VIDEOS IN HOHER QUALITÄT UND FULL HD---

Eine vernünftige Videofunktion war für mich eine Grundanforderung an die Kamera meiner Wahl. Die SLTs von Sony bieten diese, und zwar wahlweise in Full HD und maximal 50p. Das Ergebnis ist sehr flüssig und geschmeidig, der Fokus reagiert schnell genug und der elektronische Bildstabilisator leistet ausgezeichnete Arbeit. Für die höchste Auflösung und Bildrate wird natürlich eine entsprechend schnelle Speicherkarte vorausgesetzt.

Einziges Manko: Im Video ist der Autofokus, je nach Objektiv mehr oder weniger laut zu hören. Wer also auch auf guten Klang Wert legt, der kommt leider um ein externes Mikrofon nicht herum.

---FEATURES UND SPIELEREIEN---

Neben den schon erwähnten Features (Panorama, Auto HDR, Gesichtserkennung, Multiframe NR) bietet die A57 noch einige weitere "Schmankerl":

+ Interne Objektivkorrektur
Die neuen SLTs bieten interne automatische Objektivkorrekturen für:
Vignettierung (Randabdunkelung)
Chromatische Aberrationen (Farbabweichungen)
Verzeichnung (Verzerrung)
Leider funktioniert das ganze nur mit Objektiven von Sony, aber ich bin schon fleißig am Sparen,
damit ich eines schönen Tages ein SAL 16-80Z und ein SAL 70-400G mein Eigen nennen kann. ;)

+ MF Kantenanhebung
Ein sehr nützliches Feature, wenn der AF mal nicht trifft. Dabei wird beim manuellen Fokussieren der
scharf gestellte Bereich nach Wunsch farblich eingefärbt. Das Ganze funktioniert sehr verlässlich
und man kann sich die Bildschirmlupe sparen - Daumen hoch dafür!

+ Objektverfolgung
Hier kann im Sucher oder Live View ein Objekt gewählt werden, auf dem dann der Fokus
"hängenbleibt". Fällt für mich in die Kategorie "nett", weil die Verfolgung sehr lahm reagiert
und sich so nicht für schnell bewegte Objekte eignet - eigentlich Schade, weil die Idee an sich
nicht schlecht ist.

+ Auto-Portrait
Erkennt die Kamera, dass ein Portrait fotografiert wird, speichert sie zusätzlich zum ursprünglich
fotografierten Bild einen "ihrer Meinung" optimierten Ausschnitt der Szene. Finde ich auch eher "nett",
obwohl zugegebener weise hin und wieder der eine oder andere "Glückstreffer" dabei ist. ;)

+ Klarbildzoom
Dahinter versteckt sich ein Digitalzoom, bei dem das gezoomte Bild wieder auf die volle Auflösung
hochgerechnet wird. Ein kurzer Test allerdings hat meine Vermutung bestätigt, dass damit ein
optischer Zoom nicht annähernd ersetzt werden kann. Die Aufnahmen wirken zwar marginal
detailreicher als ein vergrößerter Ausschnitt, der Effekt ist aber so gering, dass es für mich eine
"Spielerei" bleibt und künftig wohl nicht sehr oft zum Einsatz kommen wird.

+ Spezialeffekte
Sony spendiert noch eine Reihe von Bildeffekten. Verschiedene monochrom-, Teilfarben-
Schwarzweiß- und Retrofilter sind ebenso vertreten wie die Spezialeffekte "Spielzeugkamera",
"Weichgezeichnet", "Soft-High-Key" oder "HDR-Gemälde". Natürlich ist das alles auch
nachträglich per Software machbar, aber wenn solche Spezialeffekte schon mit an Board sind,
und per Knopfdruck gute Ergebnisse liefern, ist das für "Nachbearbeitungs-Muffel" wie mich
einfach optimal! ;)

---MECKERN AUF HOHEM NIVEAU---

So gut die A57 auch ist, so gibt es doch noch zwei winzige Kritikpunkte:

- Bei der Wiedergabe muss man noch immer zwischen Fotos und Videos umschalten.
Ich hätte mir erhofft, dass dieses kleine Übel endlich verschwunden ist - leider nein!

- Das fehlende GPS Modul.
Das wäre noch das Sahnehäubchen gewesen, aber mal ehrlich: Wer kauft dann noch eine A65? ;)

---VON DER A33 ZUR A57---

Abschließend möchte ich noch darauf eingehen, warum ich von der schon sehr guten A33 auf die A57 umgestiegen bin und welche Verbesserungen die "große Schwester" mitbringt.

Zunächst die verbesserten technischen Daten:
+ Höhere Auflösung (16 MP zu 14 MP)
+ Die merklich bessere Videofunktion mit 50 B/s (25 B/s bei der A33)
+ Die höhere Serienbildgeschwindigkeit von 12 B/s (7 bei der A33)
+ Die deutlich bessere Bildqualität - nicht nur im High-Iso-Bereich
+ Die höhere Akkulaufleistung bei gleichzeitig kürzerer Ladedauer

Zusätzliche Features:
+ Die Kantenanhebung im MF-Modus - eine enorme Erleichterung, nicht nur weil man sich
die Bildschirmlupe erspart.
+ Die Gesichtsregistrierung mit Prioritätsfokussierung
+ Im "P" Modus kann über das Wahlrad die Blende/Verschlusszeit-Kombination noch verändert werden

Einige "Kleinigkeiten", die bei der A57 einfach besser gelöst wurden:
+ Der berechnete ISO-Wert in der "Auto-ISO" Einstellung wird nun schon vor der Aufnahme
angezeigt. (Hat mich persönlich sehr an der A33 gestört)
+ Die Auslöseverzögerung mit internem Blitz gehört der Vergangenheit an
+ Die Auslösung ist schneller und leiser
+ Die Stabilisierung im Videomodus erfolgt nun elektronisch und nicht mehr über die Sensorbewegung.
das alte "Überhitzungsproblem" der A33 und A55 sollte damit gelöst sein.

Rein subjektiv habe ich außerdem das Gefühl, dass neben der Gesichtserkennung auch der Bildstabilisator einen Tick besser funktioniert als bei der A33. Speziell mit dem Tamron SP70-300 F/4-5.6 Di USD gelingen am langen Ende meines Glaubens viel mehr scharfe Aufnahmen. Möglich, dass der Steady-Shot etwas optimiert wurde, vielleicht liegt es aber auch am elektronischen Schlitzverschluss oder einfach nur an meiner Einbildung.

---EMPFEHLUNGEN---

+ Firmware prüfen - Ich empfehle, die Firmware aktuell zu halten. Mein Gerät wurde schon mit der aktuellen Version ausgeliefert, ansonsten von Sonys Website herunterladen, die Installation wird ausführlich erklärt.

+Displayschutzfolie - Wer sich nicht mit Schlieren und hartnäckigen Fingerabdrücken auf dem Display herumärgern will, sollte dieses mit einer Schutzfolie bestücken. Ich nutze, wie schon bei der A33 die Vikuiti ADQC27 Displayschutzfolie, die ist qualitativ sehr hochwertig, extrem passgenau und schützt auch vor Kratzern.

+ Kamera registrieren - Wer in den Genuß der SERP-Garantieerweiterung kommen will, sollte nicht vergessen, die Kamera zu registrieren, sonst gibt’s nur 1 statt 2 Jahre Garantie.

---FAZIT---

Ich bin von der Technik der SLTs von Sony einfach überzeugt. Die Vorteile des fixen Spiegels überwiegen für mich die Nachteile, wie den elektronischen Sucher und den leichten Lichtverlust bei weitem. Das Upgrade von der Einsteiger-A33 zur Mittelklasse-A57 war für mich der richtige Schritt. Ausgemerzte Kinderkrankheiten, verbesserte Funktionen und zusätzliche Features lohnen einen Umstieg auf jeden Fall.

Trotz kleiner Mankos kann ich die A57 nur wärmstens empfehlen und vergebe die volle Punktezahl - 5 von 5 Sternen.
88 Kommentare| 80 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. Mai 2013
Sony Alpha 57 - meine erste D-SLR/SLT Kamera. Vorher nur Kompaktkameras benutzt, die zwar bei guten Lichtverhältnisse auch schon sehr gute Bilder produzieren, aber aufgrund der mangelnden Einstellmöglichkeiten auch schnell mal an die Grenzen stoßen, wenn man etwas kreativer sein möchte.

Als erstes möchte ich gleich mal vorweg sagen, dass die Kamera sehr gut in der Hand liegt. Sowohl von der Größe als auch vom Gewicht her eine sehr angenehme Kamera. Die Materialanmutung finde ich hervorragend, das Gehäuse wirkt sehr wertig. Die Schalter und Drehregler, der Bajonettverschluß, die Tasten an der Rückseite - auch alles sehr gut verarbeitet. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, es könnte was rausbrechen oder müsste besonders zart behandelt werden.

Das hier soll kein Test sein, auch bin ich kein Profi-Fotograf, sondern nur jemand, dem die Welt der Kompaktkameras zu klein geworden ist und sich auf die Suche nach der nächsten (fotografischen) Herausforderung gemacht hat.

Zählen wir aber mal die aus meiner Sicht nicht optimalen Punkte auf, denn die sind eindeutig in der Minderheit.

* der elektronische Sucher - allen Vorteilen zum Trotz würde ich mir hier eine bisschen höhere Bildqualität wünschen. Nörgeln auf hohem Niveau, aber hier könnte man sicher noch was machen.

* das Display auf der Rückseite. Nein, die Qualität reicht vollkommen aus und auch generell die Möglichkeit, das Display zu Kippen und zu Drehen sind toll. Allerdings ist die Position der Befestigung nicht ideal gewählt. Wer permanent unten den Aufsatz für das Stativ dran hat, der muss da schon ein wenig aufpassen oder den Aufsatz um 90 Grad drehen, damit der Bildschirm nicht in die Quere kommt. Da gibts sicher auch noch Verbesserungspotential.

* Und dann natürlich noch ....

Nein .. halt, das wars aus meiner Sicht aus schon. Und das sind noch nicht mal wirklich negative Punkte, sondern nur Verbesserungswünsche für die nächste Generation.

Daher nun das Positive:

* Gewicht und Größe für mich sehr angenehm
* Die Vorteile des elektronischen Suchers (direkte Anzeigen der Einstellungen etc)
* Programmvielfalt ist vorhanden (Panorama, HDR, 3D Bild u.v.m)
* Aber richtig lecker wirds erst mit den manuellen Einstellmöglichkeiten.
* Rauscharmer APS-C Sensor (bis ISO 3200 wunderbar, darüber dann auch noch lange akzeptabel)
* Enorme Serienbildgeschwindigkeit
* Auch mit Kitobjektiv (SAL 1855) schon eine mehr als herzeigbare, hervorragende Bildqualität
* Bedienelemente nach kurzer Zeit blind beherrschbar
* Und natürlich - die SLT Technik

SLT bedeutet, dass ein Teiltransparenter Spiegel vor dem Sensor liegt. Der Vorteil: Der Spiegel muss im Moment der Aufnahme nicht weggeklappt werden. Somit ist das Livebild nach einem Bruchteil einer Sekunde wieder verfügbar. Da ich ein Laie bin, war dies für mich neben den Rezensionen hier so ziemlich das schlagkräftigste Argument, mir diese Kamera zu kaufen (es hätte auch eine Canon D650 oder eine Nikon 5100 werden können).

Ein weiterer dicker Pluspunkt ist der Akku. 850 Aufnahmen (ohne Blitz) in ca. 2,5 h (Bodensee Klassik 2013 - wunderschöne alte Autos) und der Akku war bei 72%. Objektive wurde größtenteils per Autofokus betrieben. Die komplette Ladezeit wird mit ca. 3h angegeben.

Beim Objektiv (Sony SAL 1855 Kitobjektiv) kann ich keine so klare Aussage machen, da ich bisher kaum Vergleichsmöglichkeiten hatte. Ich bin aber damit auch sehr zufrieden, obwohl ich mir vorstellen kann, dass ein besseres Objektiv noch mehr in gewissen Situationen rausholen kann.

Unterm Strich denke ich, dass diese Kamera einen optimalen Einstieg in die D-SLR/SLT Welt bietet, wohl dann aber auch in der Lage ist, auch den ambitionierten Hobbyfotografen eine lange Zeit auf seinem Weg zu begleiten. Mich hat dieses Kamera nach ca. einem Monat absolut überzeugt und würde sie ohne Einschränkungen weiterempfehlen.
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33 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Februar 2013
Seit nun fast einem Jahr besitze ich diesen Fotoapparat und kann sagen, dass ich den Kauf nicht bereue.
Der Funktionsumfang ist sehr groß. Sie macht super Bilder (auch bei Snapshots). Liegt gut in der Hand. Trotz des Platikgehäuses wirkt sie nicht billig.
Beide Objektive sind gut, machen beim Auslösen jedoch hörbar Auslösegeräusche. Das stört manchmal.
Die Funktion mit der Sofortaufnahme Video sollte man deaktivieren. Ich bin sehr häufig auf den Auslöser gekommen.
Positiv ist unter anderemdie 3D Panoramas. Bei 3D Landschaftspanoramen kommt es vor, dass das Bild unwirklich aussieht, da der Hintergrund wie eine Leinwand wirkt. Im Innerstädischen Bereich sieht dies ganz anders aus. Hier ist es recht realistisch. Ideal ist die Betrachtung auf einem Sony Bravia. Da ist es sogar möglich die Kamera mit der Fernbedienung des Fernsehgerätes zu bedienen.
Positiv ist zu erwähnen die lange Akkustandzeit, die hohe Auslösegeschwindigkeit, die Möglichkeit auch in dunklen Räumen ohne Blitzlicht zu fotografieren (Mehrfachbelichtung) und das klappbare Display.
Ich kann dieses Gerät nur wärmstens empfehlen.
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am 17. März 2013
Ich möchte nicht die ganze positiven Aspekte der Kamera nochmals aufzählen. Die Kamera ist für mich, was Fotos betrifft , ganz hervorragend und alle hier genannten positiven Aspekte kann ich voll bestätigen.

Deshalb nur zwei Dinge, die mir aufgefallen sind. Mit dem beigelegten Kit-Objektiv 18-55 hatte ich wohl Pech. Es macht fast ausschließlich unscharfe Bilder. Mit einem Tamron 17-50 macht die Kamera aber sehr scharfe Bilder. Also in meinem Fall Kamera top, Objektiv flop. Es soll aber Leute geben, welche ein recht gutes erwischt haben. Muß also generell nicht so sein wie bei mir.

Der zweite Punkt ist der Videobetrieb. Das Videobild wirkt unruhig und Häuserfassaden und große Flächen, wie etwa Straßenbeleäge flimmern. Da ich eher weniger filme, stört es mich nicht, soll aber erwähnt sein.

Im Fotobetrieb mit dem Tamron bin ich maximal zufrieden, deshalb 5 Sterne. Wer viel filmt, sollte vorher testen !
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am 23. Dezember 2012
Ich hatte mich Anfang August 2012 für eine Sony a57 entschieden, nachdem ich monatelang (!) sämtliche vergleichbaren Konkurrenzprodukte sowie Testberichte gesichtet und gegeneinander abgewogen hatte.

Mein Fazit:
Ich bin von der a57 begeistert! Nach 25 Jahren analoger Spiegelreflexfotografie habe ich mit dieser Kamera endlich Möglichkeiten ohne Ende.

DAS SLT-PRINZIP, DER ELEKTRONISCHE SUCHER UND DAS KLAPPDISPLAY
Die Sony-Kameras sind durch die SLT-Technik sehr schnell und dabei trotzdem angenehm leise. Für mich ein Vorteil bei z.B. Hochzeiten, Konzerten, bei allen Situationen, in denen ein Spiegel-"Klick-Klack" die ganze Atmosphäre stören würde. Ich wollte definitiv weg von klappernden Spiegeln, und das habe ich seit jetzt 5 Monaten keine Sekunde bereut. Der Umstieg vom optischen Sucher auf den elektronischen ging relativ unkompliziert, ich brauchte einige Wochen, bis ich mich an das "Bildschirmgefühl" beim Fotografieren gewöhnt hatte, jetzt mag ich ihn wegen der vielen Vorteile wie z.B. der korrekten Beurteilung der Belichtung und der genialen Fokus-Lupe. Oft nutze ich auch den wirklich komfortablen Live View (keine Verzögerung und sehr kurze Dunkelphasen!) auf dem Klappdisplay, das macht außerdem spannende Perspektiven möglich, von ganz tief unten (Kinder, Blumen, Tiere usw.) bis über Kopf (Menschenmengen, Partys etc.).

DIE UNTERBEWERTETE SONY-KITLINSE
Mit dem Kit-Objektiv habe ich entweder Glück gehabt oder es ist deutlich besser als sein Ruf. Mir gefällts gut, abgesehen von der fehlenden Lichtstärke/Freistellungsmöglichkeit ist es für diesen fast lachhaften Preis mehr als ordentlich scharf, angenehm schnell und unter normalen Umgebungsbedingungen beim Filmen nicht zu laut. Für alle, die sich noch nicht sicher sind, wohin die Reise objektivtechnisch geht, meine klare Empfehlung zum Ausprobieren.

SPECIAL-FEATURES
Ich benutze keine Vollautomatiken, sondern zu 90% den A-Modus (Zeitautomatik), dennoch, die eingebauten Bildeffekte sind eine hübsche Bereicherung. Was ich aber nie wieder missen möchte, das sind "HDR ohne Stativ", DRO für Schattenaufhellungen (funktioniert gut, wenn man's richtig dosiert und eher in Richtung der hellen Bereiche belichtet) und *Trommelwirbel* das extrem praktische und hilfreiche "Fokus-Peaking" (Ausschnittsvergrößerung zum manuellen Scharfstellen). Vorausgesetzt (!) man hat genug Zeit, um das kurz zu checken, ist es dadurch fast unmöglich, unscharfe Fotos zu produzieren! Eine bereichernde Innovation, dank des elektronischen Suchers. Und sogar noch deutlicher und präziser als mein bis dato heißgeliebter Schnittbildindikator im optischen Sucher meiner alten Analog-SLR.

MEINE EMPFEHLUNG
Ich als eher anspruchsvoller Amateur habe mit der Sony a57 endlich die optimale Kamera gefunden. Ich persönlich kann sie nur allerwärmstens empfehlen.
Die Bedienung ist intuitiv. Wer sich noch nicht die Spiegelreflexfotografie zutraut, wird sich mit der Vollautomatik und der Hilfefunktion langsam aber sicher in die Materie einarbeiten können. Denjenigen würde ich auch Frank Späths leicht lesbares Buch zur a57 empfehlen.

TIPP:
Als Objektivergänzung zum Kit habe ich mir das nicht ganz billige, aber hervorragende, weil knackscharfe Tamron 90 mm/f 2.8 für Makroaufnahmen und schön freigestellte Outdoor-Portraits geleistet. Prima Kombi.

- - EDIT - -

(nach über 1 Jahr Dauerbenutzung und mehr als 10.000 Fotos):
Ein Sahneteil! Zuverlässig, keine Aussetzer, fantastische Bilder dank elektr. Sucher und Vorbetrachtungsmöglichkeit (kein Ratespiel mehr bei der Belichtung!!).
Ich bin (endlich) sowas von zufrieden, nein, glücklich!
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am 18. Juni 2012
Ich habe die Kamera jetzt seit zwei Wochen und komme so langsam in Fahrt. Bisher hatte ich eine Alpha 350, mit der ich sehr zufrieden war. Allerdings habe ich mich auf Fotografie von Tieren (insbesondere Wale und Delfine) konzentriert und hier durfte es jetzt schon ein wenig mehr Geschindigkeit in den Serienbildern sein.

Kurz um, ich bin mit der Kamera sehr zufrieden. Handhabung, Schnelligkeit, Autofocus etc. alles so wie ich es von der A350 kannte bzw. wie ich es erwartet hatte.

Der Umstieg auf die neue A57 war auch sehr schnell erledigt. An zwei DInge muss ich mich noch gewöhnen.
1. an die "superintelligente" Programmautomatik und
2. an den elektronischen Sucher.

Hier scheiden sich bekanntlich die Geister. Ich war bisher ein Fan des optischen Suchers, aber inzwischen komme ich schon gut mit dem elektronischen Sucher klar, ohne Abstriche für mich selbst machen zu müssen.

Echte Kaufempfehlung für Hobbyfotografen, die hohe Geschwindigkeit in den Bildern lieben.
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am 5. März 2013
Diese Kamera ist einfach die beste Investition die ich seit langem gemacht habe. Sie macht einfach nur Spitzenbilder!
Natürlich machen auch andere DSLRs oder sonstige Kameras gute Bilder, was macht diese also besonders?
In meinen Augen die folgenden Punkte:
- sehr sehr schnelle Auslösung für echte Schnappschüsse
- sehr schnelle Bildserien (10 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung)
- sehr kurze Schwarzzeit des Bildschirms
Wer wie ich viel mit Bildschirm fotografiert dem wird letzterer Punkt sehr gefallen. Wo man bei vergleichbaren Kameras von Canon oder anderen schon ca. 1 Sekunde oder mehr wartet , (und sei es nur eine halbe) ist hier praktisch das Bild durchgehend da. Das ist einer der großen Vorteile des halbdurchlässigen Spiegels. Zudem stellt die Kamera im Videomodus kontinuierlich scharf und wer gar keine Zoomgeräusche auf dem Film haben will, kann immer noch über die Funktion des Fokus-Peaking verlässlich und einfach sehen, wo gerade der Schärfepunkt liegt.
Besonders empfehlen als "immerdrauf-Objektiv" das "Sony SAL 35f18".
Sony SAL-35F18 Objektiv 1,8 / 35mm (55 mm Filtergewinde)
Es macht auf kurze Distanz traumhafte Bilder und stellt bei Videos schnell und ziemlich verlässlich scharf. Dazu hat man bei diesem Objektiv noch den schönen "Unschärfe-Effekt" (Motiv scharf - Hintergrund unscharf) und es ist durch die große Offenblende sehr gut bei schlechten Lichtverhältnissen zu gebrauchen. Man muss halt etwas mehr laufen, da es keinen Zoom hat oder etwas weiter weg gehen, wenn man nahe Motive draufkriegen will. Mich hat das bisher nicht gestört.
Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Kamera. Ich habe lange zur Canon 650d geschielt und mit ihr geliebäugelt, aber habe meine Entscheidung für die Sony keinen Moment bereut.
Die SLT-A58 ist anscheinend mehr dem Namen nach der Nachfolger der A57, eher der Nachfolger der A37. Nach einiger Recherche würde ich mich, selbst wenn ich die A57 noch zurückgeben könnte, nicht für die A58 entscheiden.
Insofern wird die A57 noch bestimmt für ein Jahr diesen guten Platz halten und auch danach noch Super-Bilder machen. Natürlich wird es jedes Jahr neue Technik geben, aber bei Kameras spielt ja glücklicherweise nicht nur die Kamera eine wichtige Rolle, sondern eben auch das Objektiv. Kauft man sich dann ein oder zwei gute Objektive (die viel von der Qualität des Bildes ausmachen) kann man nach ein paar Jahren nur den Body wechseln. Auch mit Canon oder Nikon macht man da sicherlich nichts falsch, aber die SLT-Serie hat ein paar Features, die mir persönlich sehr gut gefallen und die die anderen nicht haben.
Der einzige negative Punkt der mir aufgefallen ist, dass man den Bildschirm nach unten ausklappt. Wenn man sich also als Blogger oder so selbst filmen will und dabei ein Stativ nutzt, kann man sich auf dem internen Screen nicht sehen. Einfache Lösungen gibt es mehrere: eine Makroschiene oder per HDMI-Kabel einen externen Bildschirm anschließen, fertig.
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am 29. Dezember 2015
Als Fotografie-Anfänger bin ich sehr begeistert von der Sony SLT-A57K SLR-Digitalkamera, denn auch ohne großes Fotografie-Wissen liefert die Kamera super Schnappschüsse und es macht sehr viel Freude, sich mit ihr in der Fotografie zu üben.
Kann die Kamera für Einsteiger nur empfehlen.
Preis-/Leistung ist hier einfach unschlagbar!
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am 19. Dezember 2013
Ich bin Umsteiger von zuletzt EOS 500 (davor Dimage 7i davor analog Canon SLR) und bereue den Umstieg nicht.
Trotz Bedenken empfinde ich den elektronischen Sucher als angenehm und schätze hier die Möglichkeiten wie Wasserwaage.
Mit Ausstattung und dem Handling bin ich sehr zufrieden, konnte sofort loslegen. Aufgefallen sind mir die im Vergleich zur
EOS 500 deutlich rauschfreieren Bilder bei höheren ISO Werten unter etwa gleichen Bedingungen. Persönlicher Eindruck ist
auch eine höhere Bildqualität jeweils verglichen mit den Kit- Objektiven.
Video ist für mich als Urlaubs- und Gelegenheitsfilmer gut und praktikabel genug um meinen bisherigen (BJ 2003) DV- Camcorder
zukünftig nicht mehr einzusetzen. Der Akku ist ein wenig schneller leer was wohl am häufigeren Einsatz des
Live- view & elektronischem Sucher liegt - also eigentlich nicht vergleichbar und immer noch für mich voll in Ordnung.
Insgesamt bin ich voll zufrieden.
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am 2. Januar 2013
Habe mich nach einer neuen Kamera umgeschaut, da ich mit den Ergebnissen meiner bisherigen Kamera nicht mehr zufrieden war. Die letzte Schärfe hat gefehlt. Habe mich lange umgeschaut und habe mich dann entschlossen, eine Kamera mit APS-C Sensor zu kaufen. Da die A57 in verschiedenen Tests sehr gut abgeschnitten hatte, war dies die Kamera der Wahl. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Das Rauschen ist einfach umwerfend: Selbst bei ISO 3200 ist das Rauschen noch akzeptabel. Der große Sensor zahlt sich aus.
Ausserdem kann die Kamera automatisch HDR Bilder aufnehmen, keine Nachbearbeitung nötig, und die Ergebnisse sind einfach spitze. Die überlegene Automatik erkennt selbstständig unterschiedliche Szenarien und kann diese automatisch einstellen (wie Porträt, Landschaftsaufnahme, Nachtaufnahme uvm).
Das Display ist groß und bietet genügend Pixel, um die Schärfe der Aufnahme gut beurteilen zu können. Ausserdem schaltet die Kamera auf den Sucher um, sobald man in den Sucher schaut. Und dort sieht man 100% des Bildes, einfach super.
Autofokus ist schnell.
Kurz gesagt ich bin begeistert von diese Kamera. Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
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