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Born Villain
Format: Audio CD|Ändern
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am 27. April 2012
Da ist er wieder, endlich möchte ich sagen. Marilyn Manson verlor sich zusehends in den letzten Jahren in der eigenen Sinnsuche, die Trennung von Twiggy Ramirez tat der Band nicht gut, die private Achterbahnfahrt des Sängers ebenso wenig. Spätestens nach Holy Wood verlor die Band ihren Biss. Die letzten drei Alben verloren sich im Mainstream und The High End of Low war wohl der kreative Tiefpunkt der Band, auch wenn Twiggy wieder dabei war.
Born Villain sollte das alles wieder gut machen, es gab Geschichten um die Ausrichtung des Albums. Ein völlig neuer Klang, ein Post-Punk-Album. Ein bisschen passt das, doch Manson klingt hier vielleicht reduzierter, simpler und endlich nicht mehr so Poplastig wie zuletzt, aber eben doch wie Marilyn Manson. Als hätte die Band die Krusten alter Alben abgeworfen und stünde nun in ihrer einfachsten Form im Studio.
Hey Cruel World ruft Manson der Welt zu und meint wohl auch seine Welt wenn er singt 'dont need your faith - got ****in fate'. Das Vertrauen verspielt hatte er doch er singt er benötigt es nicht, denn er habe sein Schicksal. Mag sein, immerhin klingt Manson endlich wieder mal so wie ich ihn mir seit Jahren gewünscht habe.
Born Villain ist näher an Holy Wood und Antichrist Superstar denn an den späteren Werken. Twiggy nannte es das Punk Mechanical Animals und wenn man es hört passt es. Born Villain ist düster und wütend, beides Trademarks die man einst mit MM assoziierte und die man zuletzt schmerzlich vermisste. Rhythmusdominiert sollte es sein und auch das ist es geworden. Es ist ein gutes simples Marilyn Manson Rockbrett, dass zuweilen an die With Teeth von Nine Inch Nails erinnert, an der welch Wunder auch Twiggy Ramirez mitwerkeln durfte. Die Singleauskopplung No Reflection schlägt eben in exakt diese Richtung und hämmert mit einem schlichten 4/4Takt Mansons Bekanntheit zurück in die längst verloren geglaubte Hörerschaft, wobei das Herzschlagartige Intro und die Schlichtheit des Stück mit dem Bonustrack You're so in Vain wohl noch am ehesten auf die letzten beiden Alben gepasst hätte, dort aber wahrscheinlich den Höhepunkt ausgemacht hätten. Hier wohl eher nicht. Doch Born Villain bleibt, ähnlich wie die jüngeren beiden Veröffentlichungen einfach gehalten, weder die burleske Opulenz von Golden Age of Grotesque noch die Nine Inch Nails beeinflusste Vertracktheit von Antichrist Superstar oder die David Bowie beeinflusste Glam-Attitüde der Mechanical Animals findet sich hier wieder.
In diesem Konstrukt fallen Titel wie die durch Bauhaus und Peter Murphy beeinflussten the Gardener, the Flowers of Evil, die an die Pretty Hate Machine erinnernden Stücke Pistol Whipped, Children of Cain(gut gemachte Mansonballade mit Nailstypischer Elektronik) oder der beinah Revolting Cocks Song Lay down your Goddamn Arms besonders auf. Besonders erwähnenswert erscheint mir Murders are getting Prettier every day, was eine solche brutal schnelle Nummer darstellt, dass man sich an Ministry oder Mansons Burning Flag erinnert fühlt. Der Titeltrack greift ein wenig auf Killing Joke zurück, eine Band deren Rhythmusgewalt ohnehin im gesamten Album greift. Rhythmus ist eh das große Schlagwort des Albums; der entstammt nämlich wirklich den Post-Punk-Größen, David J, Peter Hook, Paul Raven, Kevin Haskins oder Stephen Morris man hört sie alle in den Bässen und Drums grummeln und kalt harsch dahingleiten. Als Bonustrack legten Marilyn Manson das Cover You're so in Vain drauf, seid Nine Inch Nails Star****** Inc. ohnehin ein Zitat dass Mr. Manson begleitete und hinzukommend eine Kooperation mit Cpt. Jack Johnny Depp Persönlich. Et voila: Das Cover glückt recht gut, anders als die letzten kläglichen Coversongs, entwickelt sich der Song zu etwas eigenem, wenn auch zu dem wohl poppigstem des Albums. Ich geh mal davon aus, dass sich der Song bald als Soundtrackstück und mit Musikvideo als Single wiederfinden lässt. Gut, ganz davon ab sind MM wohl doch nicht.
Dennoch, ist keiner der Songs wie zuletzt so oft überfrachtet mit diesem Streicher und Glockenspielfirlefanz der mich fast zum Brechen gebracht hat. Das war nicht Manson, das hier ist Manson. Das ist das beste Manson-Album seit mehr als 10 Jahren.

Anspieltips? Eigentlich alles, aber hier mal eine Auswahl:
Hey, Cruel World... (was für ein Peter Hook Bass)
Pistol Whipped
Overneath the Path of Misery
the Gardener (Peter Murphy lässt grüßen)
Murders are getting Prettier every day
Born Villain (wie auf Holy Wood)
You're so in Vain
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am 17. Februar 2018
Ob man diese Musik mag ist ganz klar eine subjektive Entscheidung, und da es mittlerweile genug Möglichkeiten gibt um sich Musik anzuhören, bevor man sich ein Album kauft, denke ich es ist unnötig das Album zu bewerten. Ich habe auf alle Fälle meine Freude daran.

Lob an Amazon, hab mehrere Artikel auf einmal gekauft, diese CD fehlte bei der Lieferung, als ich endlich gefunden habe, wo ich das fehlen des Artikels melden kann lief alles reibungslos, CD wurde prompt nachgeliefert.
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am 22. August 2016
Man man man , komme kaum dazu diese Rezension zu schreiben weil ich nur noch diese Musik hören kann.Für jeden Manson Liebhaber ein Muss
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am 5. Oktober 2017
Wer Manson Fan und ein Plattenliebhaber ist wird hier vollends zufrieden gestellt.
2x 180g LP. Der Druck ist hochwertig und die Qualität der Platten scheint es auch.
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am 18. April 2016
Amok! Kann mich irgendwie nicht satt hoeren. Manson hat das Album in frischen Sound getraenkt, ohne die Wurzeln zu verlieren!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. April 2012
Am besten gebe ich gleich mal am Anfang zu, dass ich kein eingefleischter Manson Fan bin und auch nicht alle Alben besitze, trotzdem höre ich ihn sehr gerne und habe mir deshalb auch das aktuelle Album gegönnt.
Es ist solide Kost und sehr gut hörbar, bietet jetzt aber nichts, was mich komplett vom Hocker haut. Da habe ich durchaus andere Kaliber von Herrn Manson in Erinnerung, auch was die Provokation und die Texte angeht. Aber trotzdem gehen einige Songs ganz gut ins Ohr und das ist für mich immer noch das Wichtigste an einem Album. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es dem Hardcore-Fan wahrscheinlich nicht so sehr zusagt, wie gesagt, Manson hat schon ganz andere Sachen abgeliefert.
Vom Stil her bietet das Album eine Mischung aus gitarrenlastigen Songs und Industrialklängen ala Nine Inch Nails, etwas wirklich Überragendes habe ich darunter leider nicht finden können.
Und das ist letztendlich auch der Grund, weshalb ich einen Stern abziehe. Das Ganze hat wirklich Potential und für Fans der Musikrichtung ist das Album durchaus zu empfehlen, aber es fehlt das gewisse Etwas!
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am 27. Mai 2012
3 Sterne - das heißt "nicht schlecht". Und genau so sehe ich Born Villain.
Im Vergleich zu anderen Werken ist es relativ persönlich und poetisch. Besonders der Sprechgesang, der nach vorgelesenen Gedichten klingt, irritiert zunächst. Nach einiger Zeit habe ich aber Gefallen daran gefunden, Manson bringt seine Musik auf ein neues Level, er zeigt uns eine neue Facette daran, auch wenn sich musikalisch nicht viel geändert hat.
Trotz dieser Neuerung wirkt das Album im Großen und Ganzen recht farblos, grau in grau.
Während der Vorgänger "High End of Low" noch mit neuen Konzepten auftrumpfen konnte und mich wirklich überzeugt hat, kommen einem die Lieder des neuen Albums, bis auf einige Ausnahmen, irgendwie schon bekannt vor, als hätte man all das schon mal so oder so ähnlich von ihm gehört.

Fazit: Wer mit Manson noch nie viel anfangen konnte, der wird es auch jetzt nicht können, denn eine große musikalische Veränderung ist eigentlich nicht dabei. Born Villain ist nicht zu vergleichen mit Antichrist Superstar, einem Album, das hinter seiner harten, aggressiven Fassade nicht nur die persönliche Geschichte Warners, sondern auch eine ganze Menge philosophischer Ansätze erahnen lässt.
Mir scheint es, als würde Manson langsam müde - verständlich. Wer dieses Album liebt, den werde ich nicht daran hindern die Lieder rauf und runter zu spielen. Ich persönlich wende mich aber lieber den älteren Stücken zu (auch wenn ich mit Begeisterung auf das baldige Konzert des Antichristen blicke ;))
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am 16. Mai 2012
Trotzdem ich längst andere Musik Genres höre, bin ich seit vielen Jahren Fan von Marilyn Manson.
Als ich das 1. Lied hörte dachte ich nur, naja, ich war nicht sonderlich begeistert. Aber wie sich rausstellte, mag ich einfach nur dieses bestimmte Lied nicht.
Denn der Rest des Albums hat mich endlos begeistert und beeindruckt, ich habe typische Marilyn Manson Songs hören dürfen, aber umso mehr hat es mich begeistert das die Band es geschafft hat auch neue Sachen reinzubringen die trotzdem grandios sind und mich im ersten Moment schmunzeln lassen haben. Perfekt!
Leider, leider tendieren die Plattenfirmen nicht mehr zu den typischen Plastikhüllen, für diese Pappdinger konnte ich mich noch nie begeistern. Einziges Manko.
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am 13. August 2012
Als sehr großer Manson Fan bin ich erstmals etwas enttäuscht von einer neuen Manson CD. Für mich gab es seit Antichrist Superstar kein schlechtes Album und auch praktisch keine Lückenfüller auf den Alben. Im Gegensatz zu vielen Fans fand ich auch die Alben auf denen er seine gescheiterte Ehe verarbeitet hat sehr gut, vielleicht sogar die besten, weil persönlichsten Alben.

Born Villain kommt mir eher unpersönlich vor. Die Texte sind noch karger geworden, als auf vorherigen Alben und die musikalische Abwechslung vergangener Werke sind nur sporadisch zu finden. Auf mich wirkt es, als sei Manson etwas lustlos an dieses Album gegangen. Er klingt bei jedem Lied nur noch gelangweilt, echte Emotionen kommen leider nicht rüber. Das Album vermittelt denselben Eindruck wie seine letzten Live Auftritte, die ebenfalls sehr abgespult und lustlos wirkten.

3 Sterne bekommt es trotzdem, da Manson selbst auf Sparflamme bessere Musik macht, als viele andere auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
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am 22. Juni 2012
Born Villain ist meiner Meinung nach eines der besten Alben von MM. Der unumstrittene Triptych ist zwar nicht ganz erreicht, aber kratzt nah daran und an manchen Stellen ist Born Villain durchaus ebenbürtig. Manche Nummern zählen für mich zweifelsohne zu den stärksten, die die Band je geschrieben hat.
Das Album hört sich wie eine Art Best of an, es vereinigt alles, das mm ausmacht und bringt es auf ein neues Level. Denn es klingt wie nichts zuvor, dass der Meister veröffentlicht hat.
Der einzige Kritikpunkt von mir wäre, dass das Mastering an manchen Stellen den Hörgenuss leider doch beeinträchtigt. Vor allem am grandiosen Album-Opener "Hey cruel world...".
Nun, das dürfte aber (leider) nicht viele stören.
Alles in allem, zurück zu alter Stärke, ganz starke Platte.
Meine Lieblingsnummern:
Hey, Cruel World...
Overneath the path of misery
Flowers of Evil
Murderers are getting prettier every day
Born Villain
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