Amazon-Fashion Hier klicken Anki Bestseller 2016 Cloud Drive Photos TP-Link All-in-One-BOX Learn More Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimited GC HW16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
121
4,0 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Standard|Ändern
Preis:19,95 €+ 5,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. Oktober 2012
Ich versuche hier mal zwischen Hype und dem Spielerlebnis eine Objektive Rezension zu schreiben.

Zu mir, ich bin 29 und habe seit dem ersten Grauen Gameboy so einiges an Konsolen besessen, spiele aber auch gerne mal am PC.

Ich bin was das Genre angeht nicht voreingenommen, da ich alles gerne spiele, solange das Spiel für mich "Spielenswert" ist.

Genug der Einleitung, kommen wir zu Dishonored, in diesem Fall für die PS3.

Viel wurde Versprochen und hoch war die Erwartung... doch was bleibt nach dem nun der Abspann läuft?

Ich fange mal mit der viel diskutierten Grafik an, wobei ich am Erscheinungstag direkt den Patch installiert habe, die Beurteilung bezieht sich also auf die gepatchte Version.
Die Grafik hat Stärken und Schwächen, Highlights sind klar die Licht- und Wassereffekte, insbesondere die Wettereffekte des letzten Levels sind sehr schön und Stimmungsvoll.
Auch das Badehaus und der Maskenball im hause Boyle sind Hingucker. Aber schon zu anfang des Spiels, wenn einem Emily in die Arme läuft, sieht man die Grafische Schwäche von Dishonored,
viele matschige Texturen! Allerdings wird dieses manko wie ich finde durch ein sehr frisches und neuartiges Artdesign aufgefangen, so bin ich am Ende um die Texturen nicht mehr böse.

Grafik:
+Schöne stimmungsvolle Licht und Wetter Effekte
+Neuartiges Artdesign
+Stabile Framerate

-Seltenes Tearing (Man muss ja schon froh sein wenn man auf der PS3 Selten sagen kann ;)
-Oft Matschige Texturen

Weiter gehts mit dem Audiocheck, hier hat man wirklich gute Arbeit geleistet!
Toller 5.1 Ton mit schön präziser Raumverteilung, ein wuchtiger Bass wenn man einen Schuss mit Corvos Knarre eine Ladung richtung Feind entlädt.
Die deutschen Sprecher leisten sehr gute Arbeit, was leider immer noch viel zu selten der Fall ist.
Die Musik ist stimmungsvoll und von solider Qualität, jedoch fehlt zB. ein wenig das monumentale theme a la Uncharted, so bleibt der Soundtrack trotz seiner guten Wirkung nicht lange im Ohr.

Sound:
+Guter, Krafvoller 5,1 Sound
+Gute deutsche Synchro
+-Musik ist stimmungsvoll, leider fehlt der Wiedererkennungsfaktor (Die Kritik ist allerdings hier auf hohem niveau)

Kommen wir zum Gameplay, als Bewaffnung dient eine Armbrust, eine Pistole und das Kurzschwert, später kommen noch Mienen, Granaten und andere Munition hinzu.
Das Alles und auch seine Rüstung kann man bei einem Erfinder Upgraden.
Die Kämpfe mit dem Schwert wirken im vergleich zu zB. Skyrim etwas fummelig und teilweise unkontrolliert, die Restlichen Waffen hingegen Speilen sich gut.
Hinzu kommen eine Reihe verschiedener Kräfte, hier kann man beim ersten und zweiten Durchspielen verschiedene Kombinationen ausprobieren, von den aktiven kräften reichen allerdings schon wenige um "Übermächtig" zu werden.
In meinem Fall Nachtsicht, Teleport und Zeit verlangsamen. Dazu kommen noch Permanente Skills die kein Mana verbrauchen, wie zB. Mehr HP, höher Springen und Wenn man Gegner tötet, zerfallen sie zu Staub (Die Entsorgung Entfällt). Also ein "Godlike" Rundum-Sorglos-Paket (Kompensation durch hohen Schwirigkeitsgrad empfohlen!).
Ansonsten Bleibt zu sagen, das Design der Missionen an sich ist gut durchdacht und man trifft auf skurrile Gestalten die dem Spiel ein gewisse Lebendigkeit verleihen.
Corvo selbst bleibt leider Stumm, was mich selbst aber nicht gestört hat, dennoch hätte man hier viel mehr Gefühl und Emotion unterbringen können.
Es bleibt einem offen ob man als Fisch durch den Gulli oder über die Dächer in das Zielgebäude eindringen möchte. Auch kann man Sicherheitsanlagen Deaktivieren oder aber auch umprogrammieren, damit diese für einen arbeiten.
Jedoch wir einem auch hier wie bei schon vielen spielen zuvor eine Freiheit versprochen, die auf den zweiten Blick nicht so riesig ist wie erhofft und gedacht, auch hier gibt es schlauchartige Passagen und man merkt schnell das dem Spieler hier zwar die Möglichkeit gegeben wird über die Wege x,y oder z an das Ziel zu gelangen, jedoch fühlt sich das alles auch noch nicht so frei an als das man sagen könnte "wow, dass hab ich so noch nie gespielt".
Leider ist die Welt in Größere, häufig rundliche Areale unterteilt, die es zu erforschen gilt, was allerdings trotz allem richtig Spaß macht. Eine offene Welt die zusammenhängt wäre hier der Hammer gewesen(Es muss ja nicht immer die Größe von einem Skyrim sein!).
Ich hätte mich gefreut wenn man selbst entscheidet wen man zB. als ersten auf seinem Rachefeldzug erledigt, allerdings kann man sich oft aussuchen die Zielpersonen auf anderen Wegen verschwinden zu lassen.
Die KI ist leider nicht immer Perfekt, funktionierte an dem meisten Stellen jedoch gut und fordert immer wieder das Timing und die Kreativität des Spielers.
Auf seinem Weg durch Dunwall findet man immer wieder Bücher die die Welt geschichtlich ein wenig mehr auffüllen sollen, die hälfte dieser Bücher hätte man lieber als NPC in die Welt integrieren sollen finde ich, so Fühlt sich das Kaiserreich im Industriezeitalter ein wenig zu leer an und der Spielfluss leidet auch am ständigen lesen, denn es sind viele Bücher!
Leider ist die Story teilweise vorhersehbar und das Ende sowas von unspektakulär und emotionslos.
Stellt euch vor am Ende von Star Wars hätte der Imperator gesagt "Vader, Luke... ich bin zu alt für sowas, alle legen Ihre Waffen hin und gehen nach Mos Eisley einen trinken" oder Frodo geht am Ende mit Sam in den Vulkan, schnippt den Ring in die Lava, Sam und Frodo schauen sich an und sagen "jo... Ring is Kaputt näh!"".
Hier war die Enttäuschung groß, trotz der Möglichkeit ein Gutes oder Chaotisches Ende erreichen zu können.

Das Klingt jetzt nach viel Kritik, aber wir sollten uns im Klaren sein, dass wir hier auf einem sehr hohen niveau angekommen sind.

+Tolle Geschichte mit skurrilen Gestalten
+Solide KI
+Viele Möglichkeiten Missionen anzugehen
+Man wird es ein zweites mal Spielen... Garantiert! (außer man kann dem so gar nichts abgewinnen ;)
+Viele Gegenstände die man sich während der Missionen "erschleichen kann"
+Nette Upgrades für Waffen und Rüstung
+Raum um sich Kreativ durch die Level zu bewegen...

+-Die Spielzeit beträgt so um 18 bis 22 Stunden, wenn man sich Zeit nimmt die Bücher zu lesen und den Gesrächen zu lauschen, das ist vom Umfang her Ok wie ich finde
+-Stummer Corvo

-...der sich allerdings nur bedingt neu anfühlt
-Keine offene Welt, schade!!!
-Die Kräfte sind ein wenig zu stark, man verliert den Respekt vor den Gegnern (bezogen auf den Schwirigkeitsgrad Normal)
-zu wenig Lebendigkeit durch indirekt beteiligte NPC's, dieses Defizit wird auch durch die vielen Bücher nicht aufgefangen
-Recht hektische Kämpfe
-Das Ende!

Als Fazit bleibt zu sagen, dass dieses Spiel Respekt verdient.
Die Entwickler hatten den Mut es neben den vielen "AAA-XY Teil 6" Titeln einen neuen Helden in einer neuen Welt zu etablieren, was durchaus gelungen ist.
Wer über die teils Matschigen Texturen, die Mosaikartige Aufteilung der Welt und ein Schwaches Ende hinwegsehen kann, sollte unbedingt zugreifen.
Trotz den Kritikpunkten auf hohem Niveau, Dishonored ist einer der Besten Titel dieses Jahr und was nach dem Abspann bleibt ist der Wusch direkt noch einmal nach Dunwall zu gehen,
um irgendetwas anders zu machen...

WERTUNG: 87 von 100 Punkten
11 Kommentar| 106 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2012
Bevor ich hier Anfange etwas über das Spiel zu erzählen, muss ich ersteinmal sagen, wie ich das Spiel gespielt habe. (Lange her, dass man das mal dazusagen muss^^)

Ich habe Dishonored auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt, versucht so wenig Gegner wie möglich zu töten und habe mir sehr viel Zeit beim erkunden der Welt gelassen.

Man kann Dishonored wirklich spielen wie man möchte. Wenn man auf normalem Schwierigkeitsgrad durchrennt und alles Metzelt, was einem über den Weg läuft ist das Spiel nur schnell vorbei und sehr eintönig.
Spannend wird es dann, wenn man schleicht und sich persönlich ein Ziel setzt. Welches das ist, bleibt einem selbst überlassen. Sei es nun jedes Gebäude zu betreten oder jede Nebenmission zu beenden. Dann noch den Schwierigkeitsgrad hochdrehen und schon spielt es sich komplett anders.
Und genau das ist, was ich am meisten an diesem Spiel schätze. Nach dem Durchspielen hatte ich sofort Lust von vorne anzufangen. Das schafft bei weitem nicht jedes Spiel.

Auch die deutschen Stimmen sind hervorragend! So ein Aufwand darf gerne immer betrieben werden.^^ (Vorsicht! Vor dem Installieren die Konsole unbedingt auf Deutsch stellen. Steht die Konsole nämlich wie bei mir auf Englisch, wird die französische Version installiert und das ist ein bisschen ärgerlich wenn man kein Französich kann.)

Sicherlich hat das Spiel ein paar Probleme:

1. Die Story ist nich sonderlich spannend. Dazu muss ich sagen, dass mich das bei diesem Spiel überhaupt nicht gestört hat. Denn die Welt ist so vollgestopft mit kleinen Details, seien es nun Dialoge der Figuren oder Artworks die als Bilder an den Wänden hängen oder die Bücher und Audiologs die man überall in der Welt findet. Wer es möchte, kann sehr tief in die Welt von Dunwall eintauchen oder man lässt es eben bleiben. Dann entgeht einem aber eine tolle Erfahrung.

2. Die Grafik ist bei weitem nicht die hübscheste. Stimmt, aber dafür ist die Lichtstimmung super und das Artdesign ist über jeden zweifel erhaben. Auch hier stört mich das nicht, weil ich einfach in die Welt eintauchen kann.

und 3. Die KI ist nicht immer auf der Höhe. Auch das stimmt, aber beim schleichen fällt das kaum auf. Denn so im Allgemeinen verhällt sich die KI durchaus clever. Wird man entdeckt, ändern sich die Laufwege und die Wachen fangen an auch unter Tische usw zu schauen. Die KI-Aussetzer treten am häufigsten im Kampf auf und wenn man den umgeht, umgeht man logischerweise auch die Aussetzer :-P

Insgesamt kann ich Dishonored jedem ohne vorbehalte empfehlen, der mal wieder Lust habt, selbst zu bestimmen wie man Spielen und nicht nur stur einem Schlauch folgt.
Auch Entdeckernaturen kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch motiviert das Spiel dazu sich selbst Ziele zu setzen. (So nach dem Motto, "Ne den bring ich jetzt nicht um. Ich versuch mal was anderes...)Denn gerade dazu erhält man mit den Magiefähigkeiten (alle etwas übermächtig) die möglichkeit und fast schon eine direkte Aufforderung zum experimentieren.

Kurz gesagt: Jeder der genug hat von Call of Duty muss zuschlagen! Sonst sterben solche Spiele wirklich noch aus. Und das wäre doch zu schade.
33 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2012
Ich habe dank Vorbestellung bereits zwei Tage vor dem offiziellen Release von "Dishonored - Die Maske des Zorns" die deutschen PS3 Uncut-Fassung in den Schaft meines Gerätes schieben dürfen und war von der ersten Sekunde an begeistert. Das Spiel läuft zwar auf der nun schon etwas angestaubten Unreal-Engine und sieht im Detail nicht so berauschend aus wie etwa ein Crysis 3, dafür bietet es einen sehr originellen Stil: eine Mischung aus viktorianischem Flair und jeder Menge abgehobener Technikspielereinen in bester Jule-Verne-Manier. Der geniale Soundtrack untermalt jede Situation eindrucksvoll. Die unglaublich dichte Atmosphäre sorgt für ein beklemmendes Gefühl in der Magengegend, vor allem wenn ihr finstere Kalanisationen oder Häuser durchkämmt, in denen die meisten Bewohner bereits einer geheimnissvollen Seuche zum Opfer fielen.
Diese Seuche ist auch der Hauptaspekte der Storyline, die den Attentäter Corvo durch die imaginäre und von der Epidemie schwer geplagten Stadt Dunwall führt. Der frühere Leibwächter der Königin wird des Mordes an selbiger beschuldigt und ihre kleine Tochter - und Tronfolgerin - wird entführt. Ein Bund Kaisertreuer rettet Corvo vor der Hinrichtung und beauftragt ihn mit der Neutralisierung der Verschwörer und der Rettung des Mädchens. Das alte Rache-nehmen-und-meinen-Namen-reinwaschen-Lied also. Im Traum wird Corvo vom "Outsider" besucht, der ihm übermenschliche Kräfte verleiht, die ihr mit Runen freischalten und verbessern könnt. So könnt ihr etwa durch Wände sehen, euch teleportieren, Ratten auf eure Gegner hetzen, euch in Tiere verwandeln oder die Zeit verlangsamen. Neben Magie verfügt Corvo außerdem über seine Klinge, eine Pistole und eine Armbrust, welche ihr mit verschiedenen Pfeilen ausrüsten könnt.
Beim Thema Gameplay hat man sich bei Bethesda scheinbar ein Beispiel an Deus Ex: Human Revolution genommen. Jede Mission kann gelößt werden ohne auch nur eine Waffe in die Hand zu nehmen. Gegner leise betäuben, schleichen und Klettern lautet die Devise. Dafür seht ihr - ähnlich wie in früheren Hitman-Spielen - am Ende jeder Mission eure Auswertung: wie viele Tote, wurdet ihr entdeckt und so weiter. Ihr könnt aber auch einfach zu Schwert und Wumme greifen und eure Gegner in Einzelteile zerlegen (im wahrsten Sinne des Wortes!). Das erhöht den Wiederspielwert enorm, da alle Missionen immerwieder neu erlebt werden können. Auch sind alle Missionsareale keine Schläuche mit Gegnerhorden wie in COD und Konsorten sondern offene, weitläufige Schauplätze, gespickt mit Geheimnissen, Nebenquests und Wertsachen zum Plündern. Durch den Aspekt des Geldes und dem Aufsammeln von Objekten wird dem Spiel eine starke Rollenspiel-Komponente hinzugefügt, eure Münzen könnt ihr in besseres Equipment und Munition investieren. Neben Geld und Gegenständen findet man aber vor allem eines: Textmaterial in Form von Büchern, Tagebüchern, Briefen, Zetteln, etc. In eurer Datenbank könnt ihr diese immer bei Gelegenheit lesen. Oft befinden sich in ihnen versteckte Hinweise, die euch bei euren Missionen helfen oder euch einen tieferen Einblick in die Welt von Dishonored gewähren.
Das gesamte Spiel inklusive Cutscenes erlebt der Spieler aus der Ego-Perspektive, in den vielen Dialogen sagt euer Held selbst aber kein Sterbenswörtchen. Wen das jetzt an Halflife erinnert, der liegt goldrichtig: Dunwall selbst erinnert nicht ohne Grund stark an City 17, beide stammen aus der Feder des Designers Viktor Antonov. Die Halflife-Macher hatten kräftig ihre Finger mit im Spiel. Dazu passen auch die vielen kleinen Rätsel die im Verlauf der Missionen von euch gelößt werden wollen.
Zu guter Letzt aber noch eine Warnung: FSK18 ist zwar mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr (sogar GTA hat den roten Stempel), hier ist er jedoch völlig berechtigt. Wenn man einem Rudel Ratten dabei zuschaut, wie es zwei Wachen in Stücke reißt oder man dank Ego-Sicht aus 30 cm Entfernung sieht, wie Corvo seinen Gegnern den Kopf, Arm oder sonstwas amputiert, sind schon starke Nerven gefragt. Auch das schaurige Setting und seine Bewohner (wie z.B. die etwas verrückte Lumpengräfin) jagen einem im Minutentakt Schauer über den Rücken. Von den Leichensäcken, welche von den Designern scheinbar zum Standartmobiliar jeder Stadt gezählt werden und überall rumliegen, mal ganz zu schweigen.
Je nach dem, wie leise oder brutal ihr vorgeht kann man mit Dishonored einige Stunden, aber auch Tage zubringen. Bis man wirklich alle Ecken der Welt kennt, jede Rune, jede Münze und jedes Geheimniss gefunden hat, kann man getrost eine Woche oder mehr einplanen.
Meine Empfehlung: für alle, denen Atmosphäre und ein origineller Stil wichtiger ist als Grafik und für Spieler mit einem gewissen Grad Abhärtung in Sachen Gewalt genau das Richtige. Für Leute die mit Deus Ex oder anderen Stealth-Spielen Spaß haben genauso geeignet wie für Actionliebhaber, die anstatt M16 und Kalaschnikow auch mal zu Muskete, Schwert und Armbrust greifen wollen. Obwohl dem erfahrenen Gamer vieles bekannt (und vertraut) vorkommt, hebt sich Dishonored Die Maske des Zorns angenehm von der Masse ab und schafft es auch ohne riesige Explosionen und zusammenstürzende Häuser einen stundenlang vor den Bildschirm zu fesseln.
Ab in den Einkaufswagen damit.
33 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2013
Nach 3 intensiven Spieltagen sah ich den langersehnten Abspann von Dishonored! Was für ein Eindruck bleibt? Ein gutes Gefüh? Oder Reue, das spiel überhaupt gekauft zu haben?
Legen wir mal los :

Dishonored ist ein typisches Bethesda Spiel. Spiele von Bethesda zeichnen sich dadurch aus, dass sie einfach "Anders" sind! So seh ich das auf jedenfall. Ich bin ein großer Bethesda-Fan, trotz vieler behauptungen Bethesda macht nur Bugverseuchte spiele (was nur bei detailreichen Spielen wie Elder Scrolls oder Fallout zutrifft).

Zum Geschichte:
Man spielt Corvo Attano, den persönlichen Laibwächter der Kaiserin. Das Land wird von einer Seuche befallen und man wird beauftragt loszureisen, um andere Lnder um Hilfe zu bitten. Wieder im Kaiserreich angekommen wird man Zeuge wie die Kaiserin ermordet wird und ihre Tochter entführt wird. Man wird kurzerhand des Mordes angeklagt und kommt ins Gefängnis. Nun gilt es sich zu befreien und eine Verschwörung aufzudecken, wobei man auf viele zwiespaltige Charaktere trifft!

Klingt erstmal nicht sehr spannend, aber die Story wird nach ein paar Spielstunden richtig interessant! Aber ich will ja nicht zu viel verraten!

Zum Spiel:
Dishonored spielt sich ausschließlich in der Ego Perspektive. Ein gewagter Schritt für ein Stealth Spiel. Denn in Dishonored wird man vom Laibwächter zum Assassinen. Und diese bewegen sich bekanntlich im Schatten!
Deshalb wird das schleichen, aufgrund des Ego Sichtwinkels, nicht einfach und ein Radar oder ähnliches gibt es nicht! Was schon eine Herausforderung darstellt. Aber es gibt natürlich ein paar Hilfsmittel (dazu später mehr).
Das Gute daran ist, dass man nicht zwingend schleichen muss. Denn man hat das ganze Spiel über immer wieder die Freiheit,selber zu entscheiden wie man spielen möchte. Man könnte sich auch durch das ganze Spiel metzeln ODER man versucht einen Spieldurchlauf ohne einen einzigen Kill. Dies wird sogar durch Trophys belohnt!
Immer wieder gibt es Alternativen...sei es bei der Eleminierung des Hauptzieles, oder der Weg dorthin.
Allerdings sei gesagt, dass Dishonored kein Open World Game ist!
Eigentlich ist es sehr gut mit Bethesda's "RAGE" zu vergleichen!
Wer RAGE kennt, weiß ungfähr wie Dishonored aufgebaut ist.
Das Spiel zieht sich durch 9 Kapitel, die jeweils eine gute Spieldauer haben!
Es gibt 4 Schwierigkeitsstufen!

Die FSK 18 ist gut begründet! Ich sag nur dass man während eines Kampfes sich nicht über rollende Köpfe wundern muss!

Corvos Fähigkeiten:
Natürlich wäre das Spiel so nicht sehr spannend. Also werden Corvo im Laufe des Spieles übermenschliche Fähigkeiten verliehen, wie z.b. Teleport, der es erlaubt sich über kurze Strecken zu beamen, oder Nachtsicht, die es erlaubt durch Wände zu gucken um feindliche Wachen und deren Sichtkegel zu erspähen!
Diese Fähigkeiten werden mittels Runen gekauft und aufgewertet (eine Fähigketi hat jeweils 2 Stufen).
Runen findet man im ganzen Spiel durch...auch zum finden dieser Runen und Knochenartefakte bekommt man am anfang ein nützliches Item!
Knochenartefakte geben einem einen kleinen Bonus wie z.B. schnelleres klettern!
Corvo bekommt auch ein kleines Waffenarsenal. Natürlich seine Klinge, eine Pistole, eine Armbrust, Granaten und Sprengfallen.
Das alles kann gegen Geld aufgewertet werden.

Steuerung:
Die Steuerung geht locker von der Hand. Jeder Knopf hat seine Funktion und man kommt schnell ins Spiel hinein. Leider kann man die Tastenbelegung nicht selber konfigurieren (Ich hätte "Blocken" lieber auf L2 gehabt statt auf R2, da R1 der Angriffsbotton ist). Es gibt aber 4 verschiedene Voreinstellungen!

Grafik und Sound:
Die Grafik erinnert ein wenig an Bethesda's "Brink"!
Bis auf die Schlüsselfiguren sehen so gut wie alle NPC's gleich aus.
Der Sound ist gut gelungen. (Deutsch) Synchro passt auch gut. Auch wenn es SELTEN dazu kam dass ein NPC die Lippen bewegt hat, obwohl der Satz schon zuende war!

Die Gesamtatmosphäre ist sehr fesselnd und nimmt einen richtig ins Spielgeschehen mit!
Es hat mich auch oft an "Alice - Madness Returns" erinnert. Einfach eine eigene und wenig verrückte Welt!
Bugs habe ich sonst nicht finden können (Habe keinen Patch oder desgleichen)!

Fazit:

Dishonored war KEIN Fehlkauf. Vor allem nicht für den günstigen Preis! Es hat mich sehr gut und relativ lange Unterhalten und dadurch das man verschiedene Entscheidungen treffen und Wege gehen kann, starte ich nun einen zweiten Durchlauf!
Die Spielzeit konnte ich leider nicht messen, aber wie gesagt habe ich nach 3 Tagen den Abspann gesehen!
Ich hatte ursprünglich mehr von diesem Spiel erwartet, wurde aber positiv eines anderen belehrt.

Dishonored ist ein "Eigenes" Spiel (wie gesagt..typisch Bethesda ;).
Wer mal etwas anderes spielen möchte und Abwechslung von all den "Ballerspeilen" oder sonst was braucht, sollte zuschlagen!
Volle Punktzahl wegen fesselnder Atmosphäre, guter Story, leichte Steuerung einige Stunden Spielspaß und gewagter Spielidee!

Bethesda...5 Stars! ;)
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2012
Ich verschone euch jetzt mit einer weiteren Meter langen Bewertung, und fasse nur meine eigenen Eindrücke schnell zusammen. Es gibt ja bereits genug ausführliche Kommentare.

Dishonored ist ein guter Titel, aber dennoch war ich ziemlich enttäuscht. Warum war das so? Kennt ihr das Gefühl? Ihr lest ein Buch oder schaut einen Film, wo euch die Thematik im Grunde interessiert, wo ihr euch drauf gefreut habt? Aber denoch erscheint euch der Film/das Buch zäh und irgendwie reißt es euch nicht richtig mit? Und dann ist es auch schon vorbei, oder ihr schafft es gar nicht bis zum Ende, weil ihr vorher aufhört zu lesen/gucken? ..... Willkommen in Dishonored!

Die Grafik ist super, die Technik und das Gameplay funktionert mMn auch. Gerade das Setting hat mich von der ersten Ankündigung an gereizt, da es doch endlich was ganz neues ist. Also ging ich mit der Erwartung daran, das Ding wird wie (wenn nicht besser) ein Assassins Creed, verpackt in einem Setting wie damals in Bioshok. Aber während man so die ersten Stunden abends spielt, schaut man auf die Uhr, schaltet mal auf einen Fernsehsender, und wieder zurück....

Kurz um, das Spiel fesselt einfach nicht. Ich kann euch nicht sagen, was die Entwickler hätten anders machen können. Aber nimmt man (gemeßen an den riesen Hype rund um das Spielt) mal das eben erwähnte Assassins creed zum Vergleich, so trennen die beiden Spiele Welten. Man erfährt nichts über den Helden (gar nichts), die Story ist dem Spieler nach 1 Std Spielzeit schon sche**** egal. Das einzige, was mich angetrieben hat, war die Möglichkeit die Gegner auf unterschiedlichste Weise auszuknippsen, aber selbst das war nach einigen Stunden langweilig.

Ich kann keinem vom Kauf wirklich abraten, aber es gibt mind. 10 neue Spiele und 50 alte (billigere) Spiele derzeit auf dem Markt, die deutlich besser sind. Für einen Vollpreistitel finde ich DISHONORED eindeutig zu schwach.
88 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2012
Dishonered ist ein Spiel, an dem sich zumindest die ältere Garde der Zocker erfreuen dürfte. "Trial and Error" at it's best lautet die Devise, mit hübscher Grafik, netten Gimmicks und entspannter Storyline. Das hier und da die KI patzt, lädt eher zum Schmunzeln als zum Meckern ein, auch wenns einen manchmal an den Rand der Verzweiflung bringt. Es macht einfach Spaß Wachen zu belauschen, in Büchern zu stöbern und auch mal vor einer schönen Hafenkulisse innezuhalten, denn wer sich darauf einlässt, hat deutlich höheren und vor allem längeren Spielspaß. Die jüngere Generation steht wohl eher auf atemlose "Bling-Bling"-Optik und astrein synchronisierte Schlauchlevel, was kein Vorwurf sein soll, denn solche Games können natürlich auch Spaß machen wenn die richtigen Leute es produziert haben. Dishonered mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack treffen, aber von einem schlechten Spiel zu reden, wie manche Leute das hier tun, ist der Titel weit entfernt.

Kurzum: Wer Bioschock, Hitman, Thief, Assassins Creed (bedingt), Tim Burton Filme, englische Roughness und überhaupt irgendwas mit Steampunk und Schleichen (wahlweise Angreifen) anfangen kann und nicht so schnell aufgibt oder ausschließlich Wert auf Hochglanzgrafik legt, der wird mit Dishonerd wirklich ein paar großartige, kurzweilige Stunden verbringen, WORD!!!
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dieses Spiel hat mich von Anfang an gefangen genommen. Seien es die Schleicheinlagen (die alternativ auch direktes Vorgehen zulassen), das Aufleveln durch sinnvolle Fähigkeiten, Sammelwahnbefriedigung und die ausgesprochen atmosphärischen Settings (viktorianisches Zeitalter "Steampunk") nehmen einen ein. Dazu noch eine super Deutsche Synchronisation + eine behutsame Einführung, gute Bedienbarkeit, Menüführung und tolle Story machen dieses Game zu einer Ausnahme in dem heutigen Spieleeinheitsbrei.

Für die Hardcoregamer ein hoher Wiederspielwert, da sehr viele Geheimnisse zu entdecken sind.

Wenn man dennoch ein Haar in der Suppe finden will, sind es die zum Teil matschigen Texturen und kantigen Gesichtsanimationen, die auf eine veraltete Technik schließen lassen. Dafür lassen die Umgebungsgrafiken einen gelegentlich mit offenem Mund staunen, wie z.B. die viktorianische Villa mit dem dort stattfindenden Maskenball, wo man sich an manchen Details garnicht sattsehen kann. Einige andere Locations hingegen fallen mit ihrer gestalterischen Kullisse und einem zusätzlich fehlendem Detailgrad, gegenüber dem Gesamtbild herab. Insgesamt kann man der Grafik deshalb nur ein durchwachsenes Ergebnis bescheinigen (dafür einen Stern Abzug in der Gesamtwertung). Bugs in Form von Clippings, Tearings, Popups, wie auch bei zuviel Action auf dem Bildschirm, Einbrüche in der Framerate, gibt es von mir nicht zu bemängeln.

Die Geschichte wo Alter Ego die Tochter einer Königin retten muß, mutet zwar klischeehaft an, entwickelt mit der Zeit (durch finden vieler schriftlicher, wie tontechnischer Hinweise und Berichte) einen starken Sog. Die Maske, mit die der Hauptprotagonist zu Anfang ausgestattet wird, lassen ihn Fähigkeiten ausführen, die im weiteren noch näher erläutert werden und eigentlich nie Langeweile aufkommen lassen. Für diese Art von Spiel ungewohnt ist die Egoperspektive (ausgenommen Thief), die einen manchmal nicht die richtige Deckung finden läßt.

Die Möglichkeit Angreifer mit Zaubern, Telekinese, Teleportation oder Telepathie aus dem Hinterhalt anzugreifen, oder auch mit Schuß und Stechwaffen frontal vorzugehen, lassen ein ganzes Repertoire an Angriffen, wie auch Verteidigungsmöglichkeiten zu. All diese Fähigkeiten können mit der Zeit ausgebaut werden, wobei man sich an die eigene Spielorientierung halten sollte. Wenn man z.B. gerne schleicht und Stealth-Kills bevorzugt aus dem Hinterhalt mit dem Messer ausführt, ist der Ausbau von Schußwaffen nicht unbedingt von Nöten. Die relativ frei begehbare Welt, die einem aber leider des öfteren Grenzen setzt, wie auch die Möglichkeit sich über die Dächer und Fenstersimse der Stadt zu bewegen, eröffnem einem eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich dem Feind unbemerkt anzunähern, oder auch nur die gelegentlich beeindruckende Weitsicht mit ihrer z.T. düsteren Steampunk-Kulisse zu genießen.

Die Kartenfunktion geht absolut in Ordnung. Feinde, und deren Sichtfeld, wie auch die Lautstärke des eigenen fortkommens, werden visuell dargestellt. Das Menürad zum auswählen der Fähigkeiten, die man gerade benötigt, ist einfach zu handhaben. Die besonderen Fähigkeiten, die der Held der Geschichte aufgrund seiner Maske bekommt, wie auch das benutzen der verschiedenen Gegenstände um Feinde in die Irre oder Falle zu locken, lassen viele verschiedene Vorgehensweisen zu, welche alle zumindest einmal ausprobiert werden sollten. Somit ist der "Game Over" Bildschirm auch nicht lästig, sondern ermutigt eher zum ausprobieren, der einem zur Verfügung stehenden Mittel.

Nach einem jedem Kapitel gibt es eine Auswertung, die einem verschiedene Informationen, wie zum Beispiel die Anzahl der gefundenen geheimen Fundstücke usw. anzeigt. Man kann sich dann entscheiden dieses Kapitel vielleicht nochmal zu spielen, oder einfach mit der Story weitermachen. Für Spielmotivation ist also zur Genüge gesorgt.

Die Deutsche Synchronisation geht absolut in Ordnung und storymäßige Überraschungen, sowie geschichtliche Wendungen, wie auch die zum Teil skurrilen Charaktere lassen so schnell keine Langeweile aufkommen. Im Gegensatz zur Europäischen Pegi-Version, wird es die UK-Version ohne Deutsche Untertitel geben. Im übrigen ist, diese Deutsche Version, nicht geschnitten und die Deutsche Synchronisation braucht sich absolut nicht hinter der Englischen (die im übrigen in der deutschen, wie auch AT-Pegi-Version nicht anwählbar ist "Bethesda-Firmenpolitik?" Skyrim!) verstecken. Ich persönlich, halte die Deutsche Synchronisation sogar für die bessere. Das ist allerdings Geschmackssache.

Für Bioshock, Metal Gear Solid und Assassins Creed Spieler Pflichtkauf, für alle anderen, sich positiv überraschen lassen!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2012
Dank meines Händlers hatte ich dieses Spiel bereits am Mittwoch und ich muss sagen, ich bin absolut begeistert.
Die Optik hat einen leicht comichaften Touch, vor allem was die Figuren angeht, das stört allerdings wenig. Das Game
hat insgesamt eine gute Grafik und vor allem helle Szenarien mit Sonnenspiegelungen und ähnlichem sind super schön mit anzuschauen.

Die Story wird gut erzählt. Da ich aber auf unnötige Spoiler verzichten möchte, lasse ich das hier mal bewusst außen vor und sollte von jedem selbst nachvollzogen werden.

Das Gameplay ist super. Ich hatte erst bedenken, dass die vielen Möglichkeiten die Gegner auszuschalten, oder die vielen Fähigkeiten etwas zu viel des Guten sind, aber weit gefehlt.
Man kann seine Fähigkeiten frei verteilen. Diese kann man sich mit Runen kaufen, die man während des Spiels immer mal wieder findet. So hat man praktisch eine freie Fähigkeitsentwicklung für den Charakter. Belegbare Schnelltasten für die Fähigkeiten erleichtern die Benutzung dieser nochmals ungemein.

Die Steuerung geht gut von der Hand. Ich brauchte nur wenige Minuten und dann ging alles wunderbar.

Die Story ist je nach Gangart unterschiedlich schnell durchgespielt. Geht man robust vor und metztelt einfach alles im Vorwärtsgang nieder, hat man die Story bereits nach wenigen Spielstunden abgeschlossen. Agiert man allerdings eher vorsichtig bzw. stealth mäßig, dauert es um einiges länger. So kann man praktisch selbst entscheiden, wie man am liebsten vorgehen möchte.

Dishonored besticht durch den gewaltigen Handlungsfreiraum, der sich dem geneigten Spieler bietet. Durch die unkomplizierte Steuerung ist man schnell im Geschehen drin. Abgerundet wird der Spielspaß durch eine Palette von zig Fähigkeiten, die frei wählbar sind und alle einen bestimmten Zweck erfüllen.

Ich kann nur eine deutliche Kaufempfehlung aussprechen.

beste Grüße.
22 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2012
Hab die PS3-Version durchgespielt. Ich war rundherum begeistert. Insbesondere die Freiheit, die Missionen zu erledigen, wie man möchte (Schleichen, Ballern, Geheime Wege finden), ist fantastisch. Ich gehöre zu den Spielern, die Games mit etwas mehr Tiefgang bevorzugen. Und genau das bietet Dishonored.
In Kurzform:
-Grafik: toller Stil, erinnert etwas an Comic-Stil, ist trotzdem aber wunderbar realistisch
-Story: absolut gelungen, der totalitäre Staat mit all seinen Eigenheiten ist super getroffen, die Charaktere mitreissend
-Speicherpunkte: Man kann jederzeit in mehreren Slots speichern, insbesondere gut kurz vor schwierigen Stellen, die man mit mehreren Taktiken probieren will
-Steuerung: ist eingängig und entspricht den üblichen Grundeinstellungen
-Sound: sehr stimmig, gibt nix zum Aussetzen
-Gameplay: absolut fazinierend, viele Möglichkeiten erlauben unterschiedlichste Vorgehensweisen, zB man kann sich auf Vorsprünge, Balkons, Dächer usw. teleportieren (gerade hierbei entstehen viele weitere Möglichkeiten); man kann Tiere und Personen für einen gewissen Zeitraum beherrschen (und findet zB als Ratte neue Wege oder kommt als Wachmann an anderen Wachen vorbei); man kann die Zeit für gewisse Zeit verlangsamen, man kann in einer bestimmten Sicht Personen durch Wände hindurch erspähen (wichtig für das Schleichen) und vieles mehr.

Fazit: Für mich das interessanteste Spiel in 2012, das ich in einem Jahr bestimmt nochmal in die PS3 einlegen werde. Wer auf Vielfalt steht, gerne mal bestimmte Dinge ausprobiert oder auch auf harte Action steht (je nach Vorgehensweise) sollte sich das Game unbedingt ansehen ! ;-))
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2012
Ich machte das Spiel rein und legte los. Als erstes dachte ach du Scheibe was ist denn mit der Grafik ?
Doch nach gut 30 min. fiel das gar nicht mehr auf da die Story und das Gamplay fesselt.
Man hat viele riesige Areale und kann vorgehen wie man will. Entweder man geht als Berserker durch oder schleicht sich am Boden oder auch über die Dächer. Man kann auch alles 3 kombinieren.

Es gibt auch die möglichkeit die Fähigkeiten, Munitionsbeutel etc. zu verbessern/ erhöhen. ( Was mich in diesem Game sehr an Assasins Creed erinnert. Bis jetzt kann ich sagen das das Game nicht zu schwer ist aber auch nicht zu leicht.

Ich habe auch schon einen schlimmen Bug gefunden ( ist aber nicht Story relevant ) Ich fand einen Hebel den ich anbringen musste. Mit einmal wurde ich angegriffen. Ich legte den Hebel weg und machte erstmal den Gegner platt. Ja und jetzt war der Hebel weg und ich durfte wieder neu laden 20 min. waren für umsonst. Was mir noch negativ auffiel sind ab und zu gelegendliche leiche ruckler bis zu etwas stärkeren rucklern.

Ansonten kann ich nur sagen Kaufen !
Wem das nicht reicht empfehle ich : Guckt ein lets play auf youtube.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 3 beantworteten Fragen anzeigen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)