Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Books Summer Shop 2017 Cloud Drive Photos Learn More Learn more HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
55
4,3 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:8,99 €+ 5,00 € Versandkosten


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Dieses Spiel hat mich von Anfang an gefangen genommen. Seien es die Schleicheinlagen (die alternativ auch direktes Vorgehen zulassen), das Aufleveln durch sinnvolle Fähigkeiten, Sammelwahnbefriedigung und die ausgesprochen atmosphärischen Settings (viktorianisches Zeitalter "Steampunk") nehmen einen ein. Dazu noch eine super Deutsche Synchronisation + eine behutsame Einführung, gute Bedienbarkeit, Menüführung und tolle Story machen dieses Game zu einer Ausnahme in dem heutigen Spieleeinheitsbrei.

Für die Hardcoregamer ein hoher Wiederspielwert, da sehr viele Geheimnisse zu entdecken sind.

Wenn man dennoch ein Haar in der Suppe finden will, sind es die zum Teil matschigen Texturen und kantigen Gesichtsanimationen, die auf eine veraltete Technik schließen lassen. Dafür lassen die Umgebungsgrafiken einen gelegentlich mit offenem Mund staunen, wie z.B. die viktorianische Villa mit dem dort stattfindenden Maskenball, wo man sich an manchen Details garnicht sattsehen kann. Einige andere Locations hingegen fallen mit ihrer gestalterischen Kullisse und einem zusätzlich fehlendem Detailgrad, gegenüber dem Gesamtbild herab. Insgesamt kann man der Grafik deshalb nur ein durchwachsenes Ergebnis bescheinigen (dafür einen Stern Abzug in der Gesamtwertung). Bugs in Form von Clippings, Tearings, Popups, wie auch bei zuviel Action auf dem Bildschirm, Einbrüche in der Framerate, gibt es von mir nicht zu bemängeln.

Die Geschichte wo Alter Ego die Tochter einer Königin retten muß, mutet zwar klischeehaft an, entwickelt mit der Zeit (durch finden vieler schriftlicher, wie tontechnischer Hinweise und Berichte) einen starken Sog. Die Maske, mit die der Hauptprotagonist zu Anfang ausgestattet wird, lassen ihn Fähigkeiten ausführen, die im weiteren noch näher erläutert werden und eigentlich nie Langeweile aufkommen lassen. Für diese Art von Spiel ungewohnt ist die Egoperspektive (ausgenommen Thief), die einen manchmal nicht die richtige Deckung finden läßt.

Die Möglichkeit Angreifer mit Zaubern, Telekinese, Teleportation oder Telepathie aus dem Hinterhalt anzugreifen, oder auch mit Schuß und Stechwaffen frontal vorzugehen, lassen ein ganzes Repertoire an Angriffen, wie auch Verteidigungsmöglichkeiten zu. All diese Fähigkeiten können mit der Zeit ausgebaut werden, wobei man sich an die eigene Spielorientierung halten sollte. Wenn man z.B. gerne schleicht und Stealth-Kills bevorzugt aus dem Hinterhalt mit dem Messer ausführt, ist der Ausbau von Schußwaffen nicht unbedingt von Nöten. Die relativ frei begehbare Welt, die einem aber leider des öfteren Grenzen setzt, wie auch die Möglichkeit sich über die Dächer und Fenstersimse der Stadt zu bewegen, eröffnem einem eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich dem Feind unbemerkt anzunähern, oder auch nur die gelegentlich beeindruckende Weitsicht mit ihrer z.T. düsteren Steampunk-Kulisse zu genießen.

Die Kartenfunktion geht absolut in Ordnung. Feinde, und deren Sichtfeld, wie auch die Lautstärke des eigenen fortkommens, werden visuell dargestellt. Das Menürad zum auswählen der Fähigkeiten, die man gerade benötigt, ist einfach zu handhaben. Die besonderen Fähigkeiten, die der Held der Geschichte aufgrund seiner Maske bekommt, wie auch das benutzen der verschiedenen Gegenstände um Feinde in die Irre oder Falle zu locken, lassen viele verschiedene Vorgehensweisen zu, welche alle zumindest einmal ausprobiert werden sollten. Somit ist der "Game Over" Bildschirm auch nicht lästig, sondern ermutigt eher zum ausprobieren, der einem zur Verfügung stehenden Mittel.

Nach einem jedem Kapitel gibt es eine Auswertung, die einem verschiedene Informationen, wie zum Beispiel die Anzahl der gefundenen geheimen Fundstücke usw. anzeigt. Man kann sich dann entscheiden dieses Kapitel vielleicht nochmal zu spielen, oder einfach mit der Story weitermachen. Für Spielmotivation ist also zur Genüge gesorgt.

Die Deutsche Synchronisation geht absolut in Ordnung und storymäßige Überraschungen, sowie geschichtliche Wendungen, wie auch die zum Teil skurrilen Charaktere lassen so schnell keine Langeweile aufkommen. Im Gegensatz zur Europäischen Pegi-Version, wird es die UK-Version ohne Deutsche Untertitel geben. Im übrigen ist, diese Deutsche Version, nicht geschnitten und die Deutsche Synchronisation braucht sich absolut nicht hinter der Englischen (die im übrigen in der deutschen, wie auch AT-Pegi-Version nicht anwählbar ist "Bethesda-Firmenpolitik?" Skyrim!) verstecken. Ich persönlich, halte die Deutsche Synchronisation sogar für die bessere. Das ist allerdings Geschmackssache.

Für Bioshock, Metal Gear Solid und Assassins Creed Spieler Pflichtkauf, für alle anderen, sich positiv überraschen lassen!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2012
Da ich ein Fan der leisen Sohle bin, habe ich das Spiel als Schleichtitel gespielt. Meine Rezension bezieht sich demnach nur auf diese Spielweise.
Die Spielwelt hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Überall gibt es etwas zu entdecken und es lohnt sich immer, die Stadtteile auch abseits der Missionsroute zu erkunden. Ähnlich wie in Bioshock erfährt man mehr, wenn man sich die Zeit nimmt, Bücher und Briefe zu lesen die in der Spielwelt verteilt sind. Die Atmosphäre ist top.
Die Spielmechanik schien manchmal nicht korrekt zu funktionieren. Ich nehme mir eigentlich immer gerne die Zeit, Levelabschnitte komplett von Gegnern zu befreien (nicht tödlich). Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, einige der Bewusstlosen Gegner wurden vom Spiel zurück auf ihre Route gesetzt sobald ich mich zu weit entfernte. Ich weiß nicht, ob es ein Speicherproblem war, oder beabsichtigt. Jedenfalls überraschten mich manchmal Gegner, die eigentlich nicht mehr hätten herumlaufen dürfen. Dies auch unter Berücksichtigung der Möglichkeit, dass manche Wachen ihre Routen anpassen wenn sie feststellen, dass einer ihrer Kollegen nicht mehr auf dem Posten ist. Ansonsten konnte ich keine Bugs feststellen. Es macht auf jeden Fall Spass, Wachen zeitlich gut abgestimmt aus dem Weg zu räumen und die vielen Schleichwege und Nebenquests der Welt zu entdecken. Leider sind viele der Ausrüstungserweiterungen, die man im Laufe des Spiels findet, eher für den brutalen Weg gedacht. Also mehr Patronenkapazität, Granaten etc.. Dadurch verändert sich die Spielweise als Schleicher bis zum Ende nicht mehr gravierend.
Eine kleine Enttäuschung war das Ende. Es ist recht unspektakulär und hätte gerne noch etwas differenzierter ausgearbeitet sein können. Geärgert habe ich mich darüber, dass ich ein Achievement für das Durchspielen ohne Todesopfer nicht bekam, obwohl ich niemanden getötet habe. Da sollte mir das Spiel doch mitteilen, was ich falsch gemacht habe.
Alles in Allem ein sehr gutes Spiel. Im Vergleich ist Deus Ex meines Erachtens ein wenig besser, trotzdem kann ich jedem Schleichspielfan Dishonored empfehlen.
55 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Mai 2013
Ich werde diese Rezension so detailliert verfassen, wie es mir möglich ist.

Ich wollte mal wieder ein Spiel haben, bei dem es nicht nur ums bloße Morden ging, sondern man auch mal systematischer vorgehen muss.
Mit Dishonored wurde mir eine Mischung aus Assassin's Creed, Fallout und Bioshock versprochen. Und dieses Versprechen wurde auch eingehalten.

Zunächste alles Positive:
Das Spiel hat eine schöne Story der man sehr gut folgen kann. Die Idee Das Gesicht des "Helden" nciht zu zeigen sorgt dafür, dass man sich viel mehr selbst in die Figur versetzt und sich die Gefühle selber dazudenkt. Das die Hauptfigur Corvo Attano wirklich nicht ein einziges Mal im Spiel zu sehen ist , da man nicht aus der First Person Perspective wechseln kann, sorgt wohl hauptsächlich für negative Kritik. Das kann auch daran liegen, dass die Trailer ihn noch als leidenden Sündenbock zeigten. Ich rate darüber hinwegzusehen und sich voll auf Corvo zu konzentrieren und sich in ihn hineinzuversetzen.
Die Missionen sind sehr ansprechend und fordernd, da es immer mehr als nur eine Möglichkeit gibt sein Ziel zu erreichen. Deshalb kann man das Spiel auch mehrere Male hintereinander durchspielen ohne das es lanfweilig wird. Die Devise lautet: Je umständlicher der Weg ist, umso besser. Nebenmissionen greifen auch noch später in den Verlauf der Geschichte ein und können auch ein Weg zum Ende der Missionen sein.
Die Grafik ist sehr gut und die Spielwelt Dunwall ist sehr schön designed. Es passt zu der Situation einer von Seuchenbefallen Gesellschaft die von Koruption geleitet wird. Die Hauptkampagnen spielen fast alle in Dunwall. allerdings immer in verschiedenen Bereichen. So kann man sich Stück für Stück ein Bild von der Stadt machen.
Interessant ist auch, dass es äußerlich ungefähr wie im 18 Jahrhundert wirkt. Dennoch ist es eine recht fortschrittliche Gesellschaft mit hoher Technologie. Dabei merkt man, dass dies also eine hypothetische Welt ist.
Das Kampfsystem ist ausgefeilt und ansprechend. Es wird mit der Zeit durch die gelernten Fähigkeiten wesentlich komplexer. Das ist ein sehr wichtiger Faktor, da es nur wenige Arten von Gegnern gibt (Wachen von Dunwall mit etwa 3 verschiedenen Persönlichkeiten, Tallboys, Weiner oder Seuchenopfer und Ratten).
Das bringt aber auch ein Problem mit sich. Es kribbelt einem schon in den Fingern, wenn man so viele verschiedene Arten hat seien Gegner zu töten. Doch das muss in Dishonored gar nicht sein. Das Spiel kann nähmlich beendet werden ohne eine Person zu töten. Und das macht Dishonored so besonders. Es Überlässt dem Spieler so viele Entscheidungen, dass unglaublich viele Möglichkeiten existieren das Game zu beenden. Jeder Mord an unschuldigen oder auch an Gegnern hat Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf. Zum Beispiel werden mehr Ratten und Weiner auftauchen, je mehr Menschen in der vorherigen Mission getötet worden sind. Des weiteren kann das Spiel mit hohem und niedrigen Chaosfaktor abgeschlossen werden. Dieser orientiert sich an der Häufigkeit öffentlicher Kämpfe und Morde. Er wird nach Abschluss einer Mission auch immer angezeigt. Schließt man das gesamte Spiel mit einem durschnittlich niedrigen Chaosfaktor ab, so ist das Ende freundlicher und die Endsequenz verläuft anders. Mit hohem Chaosfaktor aber wirkt es düster.

Doch nun mal etwas negatives:
Das Spiel ist zwar gut mehrfachdurchspielbar, dennoch ist das einmalige Spielerlebnis recht kurz. (ca. 13 Stunden)

Dishonored kann sich mit vielem rühmen aber nicht mit tiefsinnigen Charakteren. Es gibt keine Cutscenes in denen man die Figuren besser kennenlernen kann weshalb es schwer sein kann sich in die Geschichte einzufügen.
Zudem ist die Gegner KI mal wieder überraschend schlecht. Also von diesem Aspekt her fordert das Spiel nicht so stark.

Dishonored ist ein unglaublich vielseitiges Spiel. Hier wird die Moral sehr in den Vordergrund gerückt. Für schnelle Spieler die nur Morden möchten ist es nicht empfehlenswert. Stealth-Game-Fans aber werden ihren Spaß daran haben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2012
Man muss die Spieleentwickler zunächst mal loben für den Mut und Ihre Kreativität. Viele Games basieren heutezutage auf der selben Idee, aber hier wurde wie von der Spieleschmiede zu erwarten war, ein tolles Spiel entwickelt. Ich hatte mir vorgenommen das Spiel zunächst durchzuspielen, ohne einen Gegner zu töten. Das entpuppt sich als eine wahre Herausforderung und es fesselt!!! Dialoge belauschen, Wege der Wachen ausfindig machen usw. das macht einfach Spaß. Grafik und Sound find ich auch sehr gelungen, für den Umfang des Spiels ist die Grafik auch prima. Wer mal etwas anderes spielen will, sollte sich das Spiel anschauen. Es macht sehr lange Spaß.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. März 2013
Ja, die Ideen kennt man z.T. schon. Das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch, Dishonored ist trotzdem einzigartig und ein echtes Erlebnis!
Story, Graphik, Sound, Action, Gameplay, alles passt.
Extrem vereinfacht gesagt ist Dishonored eine tolle Kombination aus Tenchu (die Älteren werden sich erinnern...), Bioshock und Rage.
Ungeachtet dessen sind die Story und die vielen diversen Möglichkeiten, eine Mission zu meistern sehr unterhaltsam. Auch nach mehrmaligem Durchspielen finden sich immer wieder neue Wege und Möglichkeiten. Eine besondere Herausforderung ist nicht nur, das Spiel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchzuspielen, sondern vielmehr, die Missionen als "Geist" (nicht entdeckt werden) und ohne jemanden zu töten zu schaffen.
Die entsprechenden "Zauber"fähigkeiten stehen zur Verfügung, wollen aber erst einmal verdient und dann sinnvoll eingesetzt sein. Auch etwas Geduld und Übersicht sind notwendig.
Wer jedoch auf pure Action mit möglichst vielen Toten steht: Finger weg! Im "Call of Duty-Stil" macht das Spiel nicht halb so viel Spaß wie mit etwas Verstand gespielt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Dishonored wird die Spielewelt revolutionieren", schieb die Spieleabteilung einer großen deutschen Tageszeitung. Da jene aber generell ganz schön viel Blödsinn verzapft, kann man ihr auch bei dieser Aussage nicht wirklich zustimmen. Revolutionär ist bei Dishonored wenig. Ziemlich viel erinnert an Bioshock, vor allem das Auswahlmenü für Waffen und Fähigkeiten, aber auch etliche andere Elemente. Dazu kommen dann die Schleichpassagen, die man auch schon aus anderen Spielen, wie z.B. Deus Ex, kennt. Also alles nur geklaut? Nein, das nicht. Dishonored hat einen sehr schönen Steampunk-Look, der so tatsächlich relativ neu ist. Auch einige Fähigkeiten des Spielcharakters, wie etwa die Übernahme anderer Lebewesen, sind originell gemacht. Aber worum geht’s bei Dishonored denn nun überhaupt?

Man schlüpft in die Rolle des wortkargen Corvo, Vertauter der Kaiserin. Diese herrscht über eine Stadt im Look des Englands zu Zeiten der industriellen Revolution und hat mit einer Seuche zu kämpfen, die die Bevölkerung schon zu Großteilen dahingerafft hat. Als Corvo von einer Reise heimkehrt, wird die Kaiserin von Attentätern ermordet und ihre Tochter Emily entführt, die Schuld wird Corvo in die Schuhe geschoben. Nach der Flucht aus dem Gefängnis schließt er sich den Kaisertreuen an, die wissen, dass Corvo nicht der Täter ist, und welche den Tod der Kaiserin rächen und ihre Tochter, die rechtmäßige Thronerbin, befreien wollen. In Auftrag der Kaiserteuen zieht Corvo nun los, um verschiedene Missionen zu erfüllen. Das Hauptziel ist stets, eine bestimmte Person auszuschalten, die sich irgendwo in der Stadt aufhält. Klar ist, dass der neue Lordregent gestürzt werden muss. Aber kann man den Kaisertreuen wirklich völlig trauen?

Im Spielverlauf kann man still und heimlich vorgehen, oder man kämpft sich in Rambomanier mit Schwert und Pistole durch die Feinde. Es ist jedenfalls möglich, das Spiel zu beenden, ohne auch nur einen Gegner zu töten; inklusive der Zielpersonen. Selbst bei jenen gibt es immer einen Weg, sie unschädlich zu machen, ohne ihnen das Leben zu nehmen. Natürlich wirkt sich die persönliche Vorgehensweise auf das Spielende aus; auch das kennt man irgendwie aus Bioshock. Wenn man sich für die Schleichvariante entscheidet, gestaltet sich das Spiel auf jeden Fall deutlich interessanter und spannender. Man kann Gegner auf Distanz mit einem kleinen Vorrat an Betäubungsbolzen für die Armbrust oder aus der Nähe ausschalten, wobei man stets darauf achten muss, nicht gesehen zu werden. Dann werden umgehend alle Wachen in der Nähe alarmiert, und das war es mit der stillen Vorgehensweise. Also sollte man immer im Verborgenen bleiben und keinen Krach machen. Ebenfalls ist es wichtig, dass die Gegner ihre betäubten (oder im Ernstfall toten) Kameraden nicht entdecken. Diese sollte man entsprechend in einer dunklen Ecke abladen, wo sie keiner findet. Natürlich kann man die Feinde oftmals auch einfach umgehen, in dem man etwa nach Möglichkeit den Weg über Häuserdächer statt durch die Straßen nimmt oder sich dank magischer Fähigkeiten an ihnen vorbeiteleportiert. Ja, solche Tricks hat Corvo drauf. Dank dem Finden von Runen, welche Power-Ups darstellen, kann man Fähigkeiten freikaufen. Einige davon sind ausschließlich für die Offensive gedacht, andere erleichtern einem den Weg als Phantom. Man kann die Zeit verlangsamen, durch Wände sehen oder die Kontrolle über Tiere oder sogar Menschen übernehmen. Letztgenanntes ist besonders interessant, denn es ermöglicht einem das Gehen neuer Wege (als Ratte kann man beispielsweise durch kleine Lüftungsschächte kriechen), und nach der zeitlich begrenzen Übernahme schlüpft man aus dem anderen Körper heraus, anstatt zu der Stelle zurückzukehren, an der man die Übernahme gestartet hat. Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände lassen sich gegen Bargeld, welches man in der Stadt verstreut finden kann (auch mal in Form von Gemälden oder Kupferdraht), verbessern. Ach ja, es gibt nicht nur menschliche Gegner, sondern auch Tiere (wie etwa Wachhunde) und die sogenannten Weiner, welche eine Art Zombies darstellen, die von der Seuche befallen sind. Besonders aufpassen muss man bei den "Tallboys", das sind Wachen, die auf mechanischen Stelzen schwer gepanzert unterwegs sind und die man nicht so einfach ausknipsen kann.

Wenn man alle Nebenmissionen abschließen und lieber unentdeckt bleiben möchte, hat man schon ordentlich zu tun und kann gut und gerne um die 20 Stunden für den ersten Durchgang einplanen. Spaß macht Dishonored auf jeden Fall, fehlende Innovation hin oder her. Nach kurzer anfänglicher Verwirrung kommt man schnell mit allen Möglichkeiten, die das Spiel bietet, zurecht. An Steuerung und Gameplay gibt es nicht viel auszusetzen, der Sound (inklusive der deutschen Synchro) ist gelungen. Die Grafik ist nicht unbedingt absolut high end, aber stimmig gestaltet.
Es sei allerdings noch angemerkt, dass bei mir ein Bug auftrat, der es unmöglich machte, die entsprechende Mission abzuschließen. Der Schlüssel, den ich benötigte, bestand plötzlich nur noch aus wirren Zeichen und passte nicht mehr ins vorgesehene Schloss. Erst beim Wiederholen der Mission war der Fehler behoben. So etwas ist natürlich unschön, aber darüber sehe ich mal hinweg. Nach dem Abschluss des Spiels habe ich gleich noch einmal begonnen, weil mich der Ehrgeiz gepackt hatte und ich einen kompletten Durchgang ohne das Töten eines einzigen Gegners schaffen wollte. Vielleicht hatte manch einer ganz andere Erwartungen an das Spiel. Ich habe mich überraschen lassen und bin mit dem Ergebnis durchweg zufrieden. Also: beide Daumen hoch für Dishonored.
11 Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2013
Ich nehme Dishonored jetzt nicht haarklein auseinander. Das haben hier schon genug Rezensenten getan.
Für mich ist es ein grandioses Spiel und zudem seit langem eines, das ich auch mal durchgespielt habe.
Es fesselt und motiviert ungemein. Durch die verschiedenen Möglichkeiten das Spiel zu spielen hat es einen hohen Wiederspielwert.
Auf Grund der Tatsache, dass die Charaktere ein wenig mehr Tiefe hätten vertragen können und ich am Ende der letzten Mission einen Bug hatte (der sich aber umgehen lies!) gebe ich Dishonered in der Gesamtwertung 4/5 Sternen und spreche hiermit eine klare Kaufempfehlung aus. Ich hatte damit auf jeden Fall meinen Spaß ;)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2013
Das Dishonored so gut wird hätte ich nicht gedacht!!!
Man hat echt so viele Möglichkeiten die verschiedenen
und unterschiedlichen Missionen anzugehen, dass der
Wiederspielwert enorm steigt! Zudem gibt es 4 verschiedene Enden!!!
Je nachdem, wie man spielt(töten oder betäuben)ändern sich einige Missionen
immer und es kommt zum anderen Ende, z.B. wenn man öfter tötet kommen am Ende
mehr Weiner(eine Art Zombies).
Alles in einem ist gerade dieses Spiel sehr zu Empfehlen und ich rate jedem diesen Kauf.

PS: Sobald man es durchgespielt hat sollte man sich knife of dunwall holen.
Wieder 3 Stunden mehr Spaß.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2013
.....aber mit viel Spielwitz,Leidenschaft und einer gehörigen Portion Herzblut haben die Jungs (und Mädels)
der Arkane Studios dieses kleine Meisterwerk umgesetzt.
Poitiv:- mehrere Lösungswege jeder Mission
- super deutsche Sprachausgabe (können sich alle Studios ein großes Beispiel drann nehmen)
- tolle ins Spiel eingebrachte Spezialfähigkeiten
- bester Zeitvertreib für's warten auf Bioshock Infinite,Half Live 3 ;-)
- u.s.w....

Negativ:- Storry bisschen kurz

Absolute Kaufempfehlung meinerseits,an Fans von Spielen wo's nicht nur ums Ballern geht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2013
Dishonored hat nicht die höchste Anzahl an Spielstunden, wenn man einfach nur die Story durchspielt - jedoch gibt es ausreichend viele Nebenmissionen und viel zu erkunden, zudem besitzt dieses Spiel einen recht hohen Wiederspielwert, da es so viele Arten gibt, die Missionen anzugehen, und es mehrere Enden hat. Die Charaktere sind individuell gehalten und es gibt gute Storyhöhepunkte, auch Storyumschwünge. Dishonored ist mein erstes Spiel des Genres, jedoch war der Einstieg einfach genug und nichts schien zu schwer zu sein, vor Allem nicht, wenn man des kreativen Denkens fähig ist.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,95 €
4,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)