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"Tears in Haven", das war schon der "späte" Clapton, der zu Beginn der 90-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts (wie das klingt - für uns alle, die wir den jungen Clapton hörten, war es unseres) den Schmerz um den Tod seines kleinen Sohns in Musik goss und damit, wieder einmal, die Hitparaden stürmte. Mehr als 40 Jahre Karriere liegen hinter dem englischen Gitaristen. Für viele aus dem "letzten Jahrhundert" ist der "frühe" Clapton der Bessere, der Gitarist, der damals unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol dabei war, Rocklegende zu werden. Er war beileibe nicht der einzige unter den Besten, der mit diesen der Kunst so zuträglichen Dämonen zu kämpfen hatte, aber er gehört zu den Überlebenden und ist, wie man seiner Biografie entnehmen kann, seit langem sauber und trocken. Wie viel Kraft ihn das kostet, gesteht er am Ende mit folgenden Worten "Meine Frau und meine Kinder schenken mir täglich Glück und Freude, und wenn ich kein Alkoholiker wäre, würde ich mit Vergnügen sagen, sie seien das Allerwichtigste in meinem Leben. Aber das geht nicht, denn ich weiß, wenn ich meine Nüchternheit nicht ganz oben auf die Liste setze, werde ich alles verlieren".

Dieses Buch ist nicht nur eine Geschichte über einen, von denen viele sagen, er sei ein "Gitarrengott" und seine Musik. Es ist auch eine Geschichte des Kampfes mit und gegen sich selbst. Es ist die Geschichte eines unscheinbaren Jungen, der im ländlichen England bei seinen Großeltern aufwuchs und sich zum selbstbewussten, auch selbstgerechten, fanatischen Musiker entwickelte. Sein Frauenverschleiß ist legendär, vermutlich schlicht deshalb, weil er so leicht für ihn zu verwirklichen war. Die Früchte hingen nicht unerreichbar hoch, sondern drängten danach, seinen Hunger zu stillen. Der Überdruss blieb nicht aus, aber "Layla", einen seiner besten Songs, ist einem Beziehungsdrama zu verdanken. Heute ist Eric Clapton nach eigener Einschätzung ein glücklicher Familienvater und freut sich über ein ganz normales Leben. Ein Kind hat er verloren. Die wenigen Seiten, die sich mit dieser Tragödie befassen, gehören zu den anrührendsten des ganzen Buchs und können auch Hartgesottenen die Tränen in die Augen treiben.

Diese recht umfangreiche Lektüre wird sich vermutlich kein Clapton-Fan entgehen lassen und er wird nicht enttäuscht werden. Für alle anderen Leser gilt, dass sie vermutlich schon Schlechteres gelesen haben. Wie alle ernsthaften Biografien, beinhaltet auch diese ein Stück gelebte Zeitgeschichte. Es ist die bewegte und bewegende Lebensgeschichte eines Mannes, der von den beiden Seiten der Medaille ein gehöriges Maß gesehen hat. Es ist die Lebensgeschichte eines großartigen Musikers, deren letzte Kapitel noch in den Sternen stehen.

Helga Kurz
22 Kommentare| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Oktober 2014
sehr viel Freude machte mir Claptons Lebensweg. Die umfangreiche Biographie verführt dazu mal wieder eine alte Schallplatte aufzulegen oder im Internet seine Karriere weiter zu recherchieren.
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am 28. September 2008
Eric Clapton ist nicht nur ein begnadeter Musiker und Gitarrist, sondern eine Legende. Er gilt als einer der besten Gitarristen der Welt, wenn nicht der beste überhaupt. Seit Mitte der 60er Jahre ist Eric Clapton, der aus einfachen Verhältnissen entstammt, einer der ganz Großen in der Musik, der aber bislang eher für seine Verschlossenheit bekannt war.

In seiner Biografie »My Life« gewährt Eric Clapton zum ersten Mal Einblick in sein Privatleben. Er hält dabei Rückschau auf sein bewegtes Leben als Gitarrenheros, das schon Mitte der 60er Jahre begann und als Privatmensch. Bewegendes zu erzählen hat Clapton dabei genug, denn er hat selber Musikgeschichte geschrieben.

Mit seinen Bands »The Yardbirds«, »Bluesbreakers« und »Cream« schrieb Eric Clapton in den 60er Jahren Musikgeschichte. Schon bevor er 1966 mit Jack Bruce und Ginger Baker das Trio »Cream« gründete, schrieben seine Fans auf Londoner Häuserwände »Clapton is God«. Er spielte als Gastmusiker u.a. mit den Beatles, den Rolling Stones und George Harrison, in dessen Ehefrau, Patti Boyd, er sich unsterblich verliebt. »Layla«, Claptons berühmte Ballade, ist ihr gewidmet. Mehrere Jahre wirbt er um sie, auch mit harten Mitteln (»Ich nehme eine Überdosis Heroin, wenn du George nicht für mich verlässt«).

1977 heiraten die beiden endlich, doch die Ehe steht unter keinem glücklichen Stern. Endlich runter vom Heroin, verfällt Clapton dem Alkohol, einer Sucht, die ihm mehrmals fast das Leben kostet.

Mitte der Achtziger scheint ihm ein Neuanfang zu glücken, als er, nach jahrelangen Abstürzen und Entzugsversuchen endlich clean, mit Lori del Santo einen Sohn bekommt. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer: Als Vierjähriger stürzt Conor aus dem Fenster eines Manhattaner Hochhauses.

Clapton verarbeitet den tragischen Tod seines Sohnes in »Tears in Heaven«, einem seiner bekanntesten Stücke. In den letzten Jahren arbeitet Clapton als Solokünstler mit Musikern wie Carlos Santana, B.B. King oder J.J. Cale zusammen, tourt mit seiner Band um die Welt - und ist unbestritten: die Nummer 1 unter den Gitarristen.

Später präsentierte er sich als gereifter Musiker, der seine Virtuosität in den Dienst einfacher Blues- und Folk-Rock-Stücke stellte. Als gereifte Person präsentiert Eric Clapton auch seine Biographie.

Mit trockenem Humor und großer Aufrichtigkeit erzählt Eric Clapton von den Höhen und Tiefen seines Lebens, von seinem Aufwachsen bei den Großeltern im armseligen Nachkriegs-Surrey bis heute. Eine beeindruckende Lebensgeschichte eines begnadeten Musikers.
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am 4. Februar 2015
Eric Claptons Leben aus seiner eigenen Sicht, von seinen Anfängen und großen Vorbildern bis zu seinen großen Erfolgen und Abstürtzen.
Alles ist in diesem Buch zu finden.
Absolut ehrlich, offen und ungeschönt zu lesen und zu erfahren ist was Eric Claptons Leben beeinflusst hat, welche Vorbilder und Idole er verfolgt hat und auf welchen Wegen er zu dem Musiker geworden ist der er heute ist.

Für jeden der sich nicht nur für die Musik sondern auch für den Menschen dahinter interessiert ist dieses Buch eine absolute Empfehlung!
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am 26. Oktober 2014
Dieses Grafitie gab es schon 1965 an den Mauern Londons und New Yorks
für diesen Blues-Gitaristen der Ausnahmequalität. Clapten schreibt selbst, wie er sein Leben
betrachtet mit allen Suchtkrankheiten, Kollegen, Groupies und Ehefrauen. Durchaus
selbstktitisch. Wenn er auf AA kommt wird er sehr ehrlich und hält sich an
deren Prinzipien. Mir gefallen nicht die Beschreibungen seiner Weggefährten. Zuviele
Adjektive und Superlative in der Beziehungbeschreibung. Oft arrogant - eben Clapton.
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am 31. März 2014
... beschreibt Eric Clapton. Dass man allerdings mit einem derart hohen Alkohol- und Drogenverbrauch so gute Musik machen kann, grenzt schon an ein Wunder. Was mit auffiel war, dass er fast auf jeder Seite einen besten Freund erwähnt. Hier habe ich doch meine Zweifel, denn die Anzahl bester Freunde bleibt überschaubar. Vielleicht liegt es aber auch an der Übersetzung. Wer die Musik von Eric Clapton mag, dem gefällt auch dieses Buch.
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am 4. Dezember 2011
Ein sehr langweiliges Buch, da man kaum etwas relevantes über Clapton und seine Musik erfährt; ein sehr schlecht geschriebenes Buch, das über den Stil eines Schüleraufsatzes nicht hinauskommt. Das Schlimmste ist, dass es Clapton oder sein ghost writer nicht verstanden hat, irgendeine Kritik anzubringen: alle seine Kollegen und Freunde sind nette Kerle, nur John Lennon kommt interessanterweise schlecht weg.
Ansonsten erfahren wir viel darüber, dass Clapton teure Uhren sammelt, oft in der Karibik war, seine große Liebe Patti nicht halten konnte und er sich eigentlich nicht so recht an irgendwas erinnern kann, da er ständig besoffen war. Dieses Buch handelt eher von den Gefahren dses Alkohols, den ständigen Aufenthalten in Entzugskliniken und den Rückfällen, was zu fatalen Fehlurteilen über die Qualität der eigenen Arbeit führt. So wird z.B. ein Meisterwerk wie "No reason to cry", das er mit Dylan und the Band eingespielt hat, als schlecht bezeichnet.
Interessant auch, dass langjährige Partner(innen) wie Marcy Levy kaum zu Wort kommen und kaum erwähnt werden.
Ich habe das Buch inzwischen verkauft. Wer mehr über Clapton und die sechziger und siebziger erfahren möchte, sollte Patti Boyds Buch lesen.
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am 8. Mai 2008
Eins vorweg: ich bin Gitarrist, 55, und eingeschworener Clapton-Fan. Und das bleibe ich auch, zumindest was sein Spiel und seine Songs betrifft, daran wird auch dieses 'Autobiografie' betitelte Machwerk nichts ändern. Sollte er diese gefühlsleeren Seiten selbst zu Papier gebracht haben, beweist sich mal wieder: Schuster bleib bei deinem Leisten. Wenn's ein Ghostwriter war, sollte der vielleicht lieber zur Gitarre greifen, da wäre er unter allen Umständen besser! Ansonsten kann man dieses Buch getrost vergessen und besser die jeweiligen Jahresausgaben des 'Rolling Stone' konsultieren, soviele Fakten wie hier wird man dort auf jeden Fall finden können - amüsanter und lebendiger. Besonders ärgerlich: über die Musik selbst, seine Gitarren, seine Technik, seine Art ans Spiel ranzugehen über die künstlerischen Auseinandersetzungen im Studio und beim Üben, also über all das, was uns den Clapton menschlich verständlich machen würde und uns teilhaben liesse an seiner Kunst, darüber schweigt dies Werk. Lasst es also einfach liegen und hört ihm lieber zu, live oder auf CD. (Oder kauft euch Musik von Robert Johnson und Buddy Guy, seinen Vorbildern, das lohnt sich auf jeden Fall!).
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am 5. Oktober 2013
das von Musik handelt, aber mehr noch von Alkoholismus und den Kampf dagegen. Ich habe vieles Erfahren, was ich bisher von Mr. Slowhand nicht wusste.
Interessant auch die Verflechtung der Musikscene in den 60er und Anfang der 70er, wo scheinbar jeder Musiker jeden anderen kannte und (meist) achtete.
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am 10. Februar 2008
Endlich. Auf diese Autobiographie habe ich lange gewartet. Und wie die Verkaufszahlen belegen, war ich wohl nicht der einzige. Ich wurde nicht enttäuscht.

Man erfährt erstaunlich viel über den Menschen Eric Clapton. Seine Kindheit, seine Jugend, seine Ängste, seine Abstürze, seine Lieben. Gut, man erfährt nicht so sehr viel über seine Musik. Aber dafür hat der Mann ja Platten herausgebracht. Mir wird es sogar manchmal zuviel der Namen, die da im Laufe seines Musikerlebens auftauchen. Habe Mühe, sie gelegentlich noch richtig zuzuordnen. Aber für jemanden, der sich hier wirklich auskennt, muß es eine wahre Freude sein.

Es ist bezeichnend für das Buch und wohl auch für den Menschen Clapton, dass in diesem Buch seine Karriere als Musiker, das Berühmtwerden, das Viel-Geld-Verdienen, eher beiläufig vermittelt wird. Es ist also ob ihm dies sozusagen einfach passiert ist. Er hat sich halt nicht auf eine Bühne gestellt, um berühmt zu werden, sondern um Musik zu machen. Und somit steht auch nicht seine Karriere im Mittelpunkt, sondern seine Entwicklung als Musiker und seine Geschichte als Mensch.

Und dennoch ist dies kein Buch für Voyeure. Es gibt keine Enthüllungen. Clapton vertieft keine Details, zieht niemanden in den Schmutz, zeigt sich weder arrogant noch sich selbst bemitleidend, bleibt stets diskret, ohne oberflächlich zu werden - eine wahrlich schwer zu haltende Balance. Mit erstaunlicher Distanz zu seiner eigenen Geschichte scheint dieses Buch geschrieben. Jedoch ist dies keine intellektuelle, emotional unterkühlte Distanz, sondern eine, die aus großer Demut und Bescheidenheit zu rühren scheint. Demut, die er erst finde mußte, um seine Sucht zu besiegen und am Ende - nicht mehr erwartet - noch sein Glück zu finden.

Es ist ein Buch über die Kraft der Musik, die Freude an der Musik und die Philosophie des Blues. Und ein Buch darüber, was passiert, wenn jemand sein Talent entdeckt und es kompromisslos entwickelt. Darüber, zu welch großartigen Dingen jemand in der Lage ist, der sich diesem Talent überlaßt. Es zeigt zugleich, wie individuelle Leistung, individuelle Höchstleistung, Genie und Brillanz schlußendlich doch nur in der Gemeinschaft mit anderen wirkt - nach außen wie nach innen.

Clapton ist kein Selbstdarsteller, kein Schwätzer. Er weiß, wer er ist und was er kann, er hat seine dunklen Seiten gesehen, ist an seiner äußersten Grenzen gegangen und weiß, dass er, der mit so außergewöhnlichem Talent gesegnet ist, der Welt etwas schuldet. Wieviele Künstler gibt es noch, die das verstanden haben?
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