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Clockwork Angels
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am 6. Februar 2014
...ja ja, ich weiß das weiß ja jeder schon, daß es aus mir unerfindlichen gründen in den letzten paar jährchen zur "mode"?! geworden ist, vor allem seltsamer weise auch bei bands, die immer auf einen guten sound geachtet zu haben scheinen, einen undifferenzierten, platten, flachen, schalen, völlig daneben gemixten sound ihren alben angedeien zu lassen...
...es ist mehr als traurig, denn dieses album ist beileibe nicht schlecht, sound wie bis zu einschließlich test for echo zeiten und ein bisschen mehr herzblut in die gitarrenparts, es wäre wie immer ein meisterwerk...
...so schade...
...leute hört euch eure eigenen sachen aus den neunzigern an, fällt euch da denn wirklich nix auf im sound irgendwie???...
...bin trotzdem bei euch...
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am 13. Juni 2012
Ein Album ist das Produkt einer Band und jedes Produkt kommt beim Verbraucher anders an. Geschmäcker sind verschieden, für die einen liegen die Höhepunkte in den Songs x und für manche in den Songs y. Daher schreibe ich hier meine Meinung über Clockwork Angels, ohne für andere eine Meinung kreieren zu wollen. Jeder sollte sich das neue Werk von RUSH persönlich anhören. Und das am besten nicht nur einmal, sondern nach und nach. Denn wie so oft bei RUSH zünden manche Songs sofort und manche eher nach dem vierten oder fünften Mal.

"Caravan": Schon seit 2 Jahren als Vorgeschmack "auf der Welt" und von der Art des Spielens ziemlich modern und frisch daher kommend. Nach dem kurzen Intro donnert der Caravan aus den Boxen und RUSH kommen ins Rollen. Die Lyriczeile "In a world where I feel so small, I can't stop thinking big" ist so simple und doch so verdammt wahr.

"BU2B": Wie auch Caravan haben uns die Kanadier diesen Song schon im Voraus geschenkt und ich muss sagen, dass mir dessen Rhythmus und Refrain mit am besten gefällt. Wie ich schon letztes Jahr auf dem Konzert in Frankfurt und später auf der Time Machine DVD erleben konnte, steckt mich die Spielfreude in diesem Stück besonders an.
Bei jedem Hören dieses Songs stelle ich mir das unglaublich intensive Drumming dazu vor und muss sagen, dass es hier einfach passt.

"Clockwork Angels": Der Titelsong des Albums ist Energie pur gemischt mit sanfteren Zwischenmelodien.
Besonders wenn ich mir dieses Lied in der Setlist der nächsten Tour vorstelle, kommt Vorfreude auf.
CA erinnert mich ein wenig an The Main Monkey Business vom letzten Album. Das Tempo und die Komplexität dieses Stücks fetzt einfach total! CA könnte sich live zu einem Dauerbrenner entwickeln. Melodie, Power, Drumming und Virtuosität in einem. Auch wenn manchen der künstlich klingende Gesang in der Mitte des Songs nicht gefällt, finde ich dass gerade sowas ein neues Album ausmacht. Ohne neue Ideen kein neues Album!

"The Anarchist": Ist einer der wenigen Stücke auf dem Album, die erst (bei mir) nach mehrmaligem Hören gefunkt haben. Anfangs hörte ich keine klare Struktur darin, aber auch das ist mittlerweile verflogen. Der Refrain ist doch sehr einprägsam und ansteckend. Auch hier glaube ich, dass es The Anarchist in die Setlist der Tour schafft.

"Carnies": Ich gebe zu, Carnies hat mich bis jetzt noch nicht erreicht. Ich weiß nicht was diesem Song fehlt, aber ich kann ihm (noch) nicht so viel abgewinnen wie den meisten anderen.

"Halo Effect": Auch hier bin ich noch nicht Feuer & Flamme. Zwar ist Halo Effect meines Erachtens schöner als Carnies, aber dennoch nur (für mich) ein Lückenfüller. Ich betone das extra, denn schlechte Ergebnisse gibt's bei RUSH selten, nur eben in meinem Gehör kann dieses Stück nicht punkten.

"Seven cities of gold": Sehr gelungenes Intro, das sich langsam aufbaut und steigert und schließlich in einen kraftvollen Song mündet. SCOG ist ein gradlinieger Rocksong a'la RUSH mit schönem Refrain und starken Gitarren. Ohne viel Schnörkel kommt hier das Können von den drei Herren exzellent zur Geltung.

"The Wreckers": Melodisch ist das eines der besten Stücke, das RUSH je abgeliefert haben. Beim Refrain bekomme ich jedes Mal Gänsehaut, ohne dass mir kalt ist ;)
The Wreckers klingt ähnlich wie Faithless von Snakes & Arrows und kann einem im richtigen Moment die ein oder andere Träne vergießen lassen. Songs wie dieser sind eine Fähigkeit, die nur ganz wenige Musiker können und wegen der ich RUSH so liebe.

"Headlong Flight": Dreht die Boxen auf und lasst es brummen!! Woaah!! Was für ein starkes Stück. Der Anfang erinnert an die frühen RUSH im Stile von Bastille Day. HF hat ein gutes Tempo, welches durch Geddy's Gesang perfekt unterstützt wird. Immer wieder diese puren Gitarren mit dem Schlagzeug und einem Bassspiel zum Niederknien. HF ist für mich das Highlight des Albums, weil es einfach direkt drauf los geht und jede Anlage zum Schwitzen bringt. "All the highlights..."

"BU2B": Eine anderthalb minütige Sequenz, die gut zum Erholen der Ohren nach Headlong Flight dient. Nicht mehr und nichr weniger.

"The Garden": Ähnlich wie bei The Wreckers kommt hier die Gänsehaut ganz von alleine. Eine Art Akkustik Stück mit dem sanften Gesang von Geddy Lee und Melodien wie nur RUSH sie können. In mehreren Interviews zu CA hat Geddy The Garden immer wieder als sein vielleicht größtes Meisterwerk hervorgehoben. Wenn man den Text und die Melodie für sich wirken lässt, kann man das gut nachvollziehen. Ein schöner Schlusspunkt eines sehr gelungenen Albums.

Clockwork Angels ist komplett gesehen ein richtiges gutes Album! Ich gebe vier (sehr gute) Sterne. Fünf wären es geworden, wenn mir Carnies genauso gefallen würde wie der Rest. Auch wenn im Internet schon Diskussionen über den Sound geführt werden, bin ich eher ein Fan von zu viel "Krawall" als zu wenig. Wenn man schon eine etwas bessere Anlage hat, möchte man auch dass sie gefüttert werden kann.

Freue mich auf den 4. Juni 2012, wenn die Lanxess Arena zum Beben gebracht wird!
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am 25. Juni 2013
Schwer, eine Rezension dieses Albums zu schreiben, wenn man die überragende Show der Cklockwork Angels Tour live miterleben durfte. Aber für mich das beste Rush Album seit Jahren.
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am 23. Juni 2012
Tja,
musikalisch ist Clockwork Angels für die, die in den 80ern aufgehört haben; Rush Alben zu kaufen, eine gute Möglichkeit, sich wieder Rush zuzuwenden. Ein Konzeptalbum (manchmal textlich ganz leicht peinlich geraten, aber dennoch glaubhaft und inhaltlich größtenteils gut), das ist eine Ansage im Zeitalter der Häppchenkultur, wo nur noch der Song zählt und der Werkcharakter verschwunden ist.
Deshalb verwirrt auch, was Rush hier machen: Die beiden Stücke "Caravan" und "BU2B" waren, zeitgemäß vorab als digitaler Download erhältlich, was folgt, ist eine völlige Reminiszenz an die 70er: Ein Pfund, ein Werk, ein Konzeptalbum. Nicht nur vom Format, auch mskalisch: Dichte Gitarren, analoge Effekte, ein theramin Solo, Taurus Pedale, akustische Gitarren, riffende Bassarbeit, ein sehr hoch singender Geddy Lee, der auf die nervigen Vocallayers der letzten Abem zum Glück fast komplett evrzichtet und das beste Drumming, das ich von Neil Peart je gehört habe (wirklich!). Geniale Melodien.
Einige Stücke sind deutlich zu lang geraten, da werden (gute) Ideen endlos wiederholt statt den Song zu beenden und den nächsten zu starten. Das läßt sich aber alles hören.

NUR:
Das Album ist VÖLLIG kaputtgmastert worden! Klanglich eine absolute Zumutung!! Ich bin immer noch fassungslos, was hier gemacht wurde!! "Vapor Trails" war schon schlimmes Opfer des "Loudness Wars", hier wurde noch einer draufgelegt. Es gibt durchgehende Übersteuerungsverzerrungen, die Dynamik ist komplett zerstört, da einfach ALLES aufgerissen ist! Was soll das???

meine einzige Erklärung ist, daß das Mastering sich komplett an MP3 Hörer richtet, die meist auf schlechtem Equipment (billige in-Ohr-Kopfhörer oder billige PC Boxen) hören. Da wird dann anders gemastert: mehr Bässe, mehr Höhen, mehr Pegel. Die Rechnung geht auch ansatzweise auf, für den, der den PC in der Küche nebenherdudeln läßt oder den, der seine IPHONE Kopfhörer in der vollen U-Bahn nutzt. Über eine normale Anlage gehört, klingt's sch... fast unhörbar! ich habe es bei "Vapor Trails" nie geschafft,das Ding komplett durchzuhören, zu schlecht war der Sound. hier vergeht mir nach 2 Stücken die Lust. Jammerschade!! Die Musik hätte besseres verdient!
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am 18. April 2014
Nachdem hier bereits so viele kluge Dinge über Clockwork Angels geschrieben wurden, nun die Einschätzung eines Rush-Fans, der alles, was Rush jemals veröffentlicht hat, hunderte Male gehört hat. Mir war Clockwork Angels zunächst nicht sehr zugänglich, was jedoch bei Rush häufig der Fall ist. Man muss Rush halt mehr als drei Mal hören, bis einem die Stücke gefallen! BU2B setzte sich dann als erster Song im Ohr fest, und The Garden, anfangs nahezu kitschig klingend, stellte sich irgendwann als einfach großartig heraus. Rush könnten mit diesem Album getrost ihre Karriere beenden. Es ist nach meiner Einschätzung das beste (von vielen guten!) Rush-Alben seit Hold Your Fire.
Unbedingt kaufen und wirken lassen!
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am 8. Juni 2012
Ich schicke vorweg: Ich bin Die-Hard-Fan, aber nicht Fanboy! Von daher will ich versuchen möglichst neutral zu beschreiben, wie ich die neue Scheibe einer meiner Lieblingsbands einordnen würde! Und weil ich's genau machen will, wird's was länger, sorry Jungs'.!
Und nein, ich habe die Platte nicht gerade erst einmal gehört und will hier der erste sein, sondern die Scheibe läuft bei mir seit 5 Tagen rauf und runter und das hier sind meine Eindrücke:

Allgemein:

Wer "Moving Pictures 2" erwartet und wer die 'neuen Rush', ich sag mal ab spätestens Vapour trails nicht mag, der wird hier auch keine Freude haben! Grob gesagt klingt die Platte in etwa wie eine Mixtour aus Snakes&Arrows, und Vapour Trails mit ein paar Anleihen von Geddys Solo Scheibe und klassischen Rush-Elementen.
Das Trio bietet diesmal kein Instrumental, lediglich 'Headlong Flight' war mal als Instrumental angedacht, was man dem Song (nun doch mit Gesang) durchaus anhört, der Produzent ist der gleiche wie auf dem sehr erfolgreichen und sicherlich zurecht weitgehend sehr gelobten Vorgänger und fürs Artwork zeichnet sich erneut (oder 'wie immer???) Hugh Syme verantwortlich. Hier setzt mein erster 'Kritikpunkt' an: Klar, die Produktion ist klasse! Aber mittlerweise einfach zu gewohnt, jedenfalls für mich. Ich würde mich freuen 'obwohl ich S&A sehr mochte- nächstes Mal wieder eine typische Rush-Kehrtwende zu völlig neuen Ufern zu sehen! Diese Flexibilität hat die Kanadier immer ausgezeichnet und mal eine deutliche Veränderung, wohin auch immer' fände ich prima'!

Die Songs:

1 Caravan:
Der bereits bekannte und lediglich im Mix dem Album angepasste Opener ist so ein Beispiel für großes Kino auf stagnierendem Niveau. Prima Song, hätte eins zu eins auch auf S&A gepasst. So mag ich Rush, insbesondere auch Geddys Gesang nicht wirklich. Das schreiben und spielen die im Moment im Schlaf hab ich das Gefühl'

2 BU2B:
Auch der war bekannt und wurde lediglich um ein kleines Intro von Lifeson und Lee erweitert. Ansonsten mag ich den Song grundsätzlich. Nicht sonderlich Virtuos aber absolut treibend erinnert er mich stark an die Songstruktur eines guten Teils des (für mich nach wie vor völlig unterbewerteten) VT-Albums. Textlich mutet er an wie 'Faithless 2', musikalisch treibt er ungemein.

3 Clockwork Angels:
Der Titelsong erinnert mich in der Machart stark an den Titelsong von VT. Der sphärische Aufbau, Midtempo, ein paar Breaks, zuckersüße Vocals, ein paar schnelle Takte die zum sanften Refrain überleiten. Hier muss man recht schnell einfach Mitsingen'.Alex darf solieren bevor Geddy mit bearbeiteten Vocals überleitet.

4 The Anarchist
Das klingt wie ein etwas sauberer produziertes Stück von Vapour trails! Irgendwie zwischen dem harten Teil von 'Freeze' und 'Stars look down', aber absolut auf 'VT'-Linie! Dabei ist der Refrain erneut absolut radiotauglich'also nicht negativ 'einfach eingängig halt!

5 Carnies
ist mal was Neues! Mit einer an Hendrix erinnernden Gitarre startet Neil im klassischen Schlagzeugbeat der letzten Jahre aber die Gesangslinie ist irgendwie Rush-untypisch! Die Gitarre nicht! Das klingt nach S&A!
sphärisches Rauschen leitet über zum akustischen Intro von

6 Halo Effect
Erinnert in der Songstruktur so etwas an (nicht erschrecken) 'Half the world'! Akustisch Klingende E-Gitarre, jedenfalls denke ich nicht das das eine Akustische ist' Sehr sanfter, seichter Song. Keine Härte, nicht mein Favorit, aber zumindest um Längen stärker als der genannte Track von TFE'!

7 Seven Cities of gold
Der Song entwickelt sich auf schrägem Gitarrengeschrammel von Alex bis dieser dann mit dem Rest zum sich durch den Song ziehenden, fernöstlich angehauchten Riff überleitet. Viel Melodie, erneut Midtempo, der Gesang ist Geddy wie man ihn auf der VT oft zu hören bekam, nur klarer! Nach der Bridge bei 3 Minuten bekommt man wieder einmal eine von Geddys fantastischen Gesangslinien auf die Ohren die zwar sehr eingängig, aber auch nach vielen Hördurchläufen nicht an klasse verlieren (denke ich, fragt mich in 2 Wochen nochmal'.)

8 The wreckers
Scheidet so ein bisschen die Geister! Ist der Refrain wirklich nicht zu eingängig?? Mhh??! Fakt ist, wer hier nicht mit dem Fuß mitstampft oder singt, der wird es nicht mehr tun'!Die Gitarre und die Melodie erinnert mich sehr an 'Everyday Glory' von der Counterparts. Nicht ganz so treibend und im Vordergrund, aber da sind Anleihen. Der fröhliche Unterton erinnert an 'How it is'! Ich glaube ich mag den Song, fürchte aber, dass er schneller als die anderen langweilig werden kann.

9. Headlong Flight
Vielleicht haben die drei auch darüber nachgedacht, dass das Album vielleicht zu sanft werden kann und das mit Headlong Flight gleich abgestellt. Der schnellste Track des Albums lässt alle wieder aufhorchen. Keine Minute zu lang 'trotz textlicher Wiederholungen- treibt das Trio hier wieder mal kräftig nach vorne. Jeder darf zeigen was er draufhat und ich mache hier einen meiner persönlichen Highlights aus. So mag ich (zumindest) Rush. Für mich eine ganz andere Welt wie ein Caravan!

10 BU2B2
Das Zwischenstück leitet atmosphärisch mit Synthesizer und Geddy über zum Schlussduo des Albums. Ist eigentlich eher sowas wie das Intro zu

11 Wish them well
Das Schlagzeug erinnert an Larry Mullen jr. in der U2-Version von 'All along the Watchtower': Treibendes Midtempo, Geddy ganz weit vorne, nicht mein Favorit aber ein solider Song.

12 The garden
Ein wunderschöner Synth lässt den Song gleich einer aufgehenden Sonne beginnen und das Album gleichzeitig ausklingen. Das erinnert mich an 'The Sphere' ,der Teil der 'Hemispheres' abschliesst. Die Melodieführung erinnert mich an Geddys Soloschaffen. Wie hiess es noch? 'Angel's Share'! Ganz entspannte Gitarre, harmonischer Gesang, ein vorzüglicher Abschluss des Albums ein Glanzstück am Ende der Scheibe.

Und das Fazit:

Schwierig! Für handwerkliches Können gibt's volle Punktzahl, fehlende Innovation nimmt wieder was weg, der hohe Qualitätsstandard der Band bringt das Album zusätzlich unter Druck. 'Ein paar Sachen gefallen mir verdammt gut, im Vergleich mit Klassikern der Band fällt es mir doch ab'.die Frage nach der 'Langzeittauglichkeit' mag ich bei einem Rush Album erst in ein paar Monaten wirklich beantworten'. Ich sags mal so: Wer den Vorgänger mochte, macht hier definitiv nichts falsch! Es ist etwas härter (an manchen Stellen) und vielleicht nicht so überproduziert wie der Vorgänger.
Wer nicht jedes Rush Album sein Eigen nennen will und S&A bereits hat, kann das hier auch mal überspringen denke ich'oder sollte vorher mal reinhören. Ich gebe 4 Sterne wohl wissend, dass dann eine 'Moving Pictures' im Grunde nicht mehr in dieser Skala bewertbar ist! Und ich warte auf einen neuen Produzenten! Ich würd mich freuen zu hören was der Rest der Welt hier so alles raushört!:-)
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am 30. Juni 2013
Das erste Mal überhaupt in der Geschichte der Rockmusik, dass eine Band es geschafft hat, ein "Best of ..."-Album nur mit neuen Songs zu machen !!!

Sehr schöner Querschnitt durch 40 Jahre RUSH !
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am 9. Juni 2012
Da ist es nun, das neue Album. Lang erwartet gerade weil die schon vorab veröffentlichten Titel BU2B, Caravan und Headlong Flight neugierig auf mehr machten. Und man wird nicht enttäuscht. Wie so häufig bei RUSH ist es nicht damit getan sich die Titel 1-3 mal anzuhören, es braucht Zeit und es ist immer hilfreich sich mit den Texten zu beschäftigen.
Im Gegensatz zu Rock-Heroen der gleichen Altersklasse bleibt die Virtuosität zeitlos, das aktuelle Werk kann zweifelsohne als Beweis herangezogen werden dass 60+ Musiker durchaus in der Lage sind dem Nachwuchs zu zeigen wie es denn richtig geht.
Das Album gibt wenig Raum zum Luft holen, die Performance und Kompositionen fordern alles vom Interpreten aber eben auch vom Zuhörer.

Etwas zu nörgeln hätte ich dann doch, der Produzent hat beim Mischen und Mastern für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Compressor/Maximiser Kiste gegriffen. Die Mischung könnte etwas transparenter daher kommen und dafür weniger auf "Krawall" gebürstet sein. Im Prinzip gefällt mir die Live Mischung der Titel BU2B und Caravan von der Cleveland Bluray besser weil der Sound hier viel offener rüber kommt und dadurch deutlich mehr Druck entwickelt.
Klasse Album also, der etwas in-differenzierte Sound kostet einen Stern.
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am 6. März 2013
Ein neues Meisterwerk der Kanadier.
Kann nur bestätigen, was ich vor Jahrzehnten im Melodymaker gelesen habe. RUSH kan man jederzeit ohne das Album vorher zu kennen kaufen.
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am 22. Juni 2012
Ein schwieriges Album, der drei von mir ziemlich verehrten Kanadier, das hier vorliegt. Auch nach mehrmaligem Hören, bleiben bei mir nur wenige der Songs richtig hängen. )-:

Mit dem Opener Caravan schlagen sicherlich die Herzen der RUSH Fans höher, die die Alben der Frühphase, bis zu Hemispheres, sehr zu schätzen wissen. Auch ich finde, dass das ein Hammer Stück ist. Es bleibt nur leider (mit Abstand) das beste des ganzen Albums. Das (immerhin) sehr gute BUTUB (eine tolle musikalische und vor allem textliche Auseinandersetzung mit sämtlichen Ismen der Menschheit, egal ob Politik oder Religion) überrascht mit brutaler und ziemlich erfrischender Härte, mit der ich ebenso keine Probleme haben - obwohl ich mehr der RUSH Ära ab Permanent Waves zugeneigt bin und darüber hinaus die Alben der 80 bis Anfang/Mitte der 90er sehr liebe. Ohnehin bin ich der Meinung, dass die Band - gerade in dieser gerne verpönten Phase - ihre mit Abstand besten Songs zustande gebracht hat. Auch, wenn man sich über den exzessiven Einsatz der typischen 8oer Jahre Synths, die ein oder andere sterile Produktion und den Minimalismus von Presto streiten kann. Letzteres ist übrigens ein ziemlich verkanntes und tolles Album. Hier steckt der Teufel noch im Detail, während mir beim neuen Album durchweg die Ohren zugeblasen werden. Lautstärke ist aber nicht alles. Diesbezüglich halte ich gerade die "Schweinerockansätze" (z.B. bei Stücken wie Carnies) für ziemlich überflüssig. Selbst, wenn das eine Verbeugung vor guten alten Oldies wie Working Man sein mag. Mancher Song (wie z.B. Seven Cities of Gold) liegt zudem weit unter dem Niveau von RUSH und erstickt unausgegoren in durchaus guten Ansätzen. Verglichen damit waren alle Stücke auf Snakes & Arrows mit Abstand ausgereifter und besser.

Was mich jedoch am meisten stört ist, neben der vollkommen überladenen und keinerlei Dynamik zulassenden Produktion, das hochgepuschte "Hard-Rock-Geknüppel" von Neil Peart. Hier vermisse ich ganz eindeutig sein perfekt flüssiges, überaus lebendiges und innovatives Spiel bei allen Produktionen, bis hin zu Test for Echoes. In diesem Sinne fällt es mir zum zweiten Mal, nach Vapour Trails, schwer, die ganze CD komplett durchzuhören. Too much noise - würde ich persönlich sagen. Das ist echt anstrengend. Von dem differenzierten Sound, bei dem alle Instrumente sehr gut heraus zu hören waren und der des RUSH Aha-Erlebnis nachhaltig prägte, ist bei Clockwork Angels leider nicht mehr viel (bis gar nichts) übrig geblieben. Auch wenn den "Drei Stooges" mit The Garden ein ziemlich versöhnender und guter Abschluss gelungen ist. Aber: Selbst hier hätte eine dynamischere Produktion der Komposition und der Instrumentierung nicht geschadet. Im Gegenteil.
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