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am 22. März 2005
"Hannah und ihre Schwestern" ist die Geschichte um eine New Yorker Familie der gehobenen Mittelschicht, und deren 3 unterschiedliche Töchter Hannah, Lee und Holly - allesamt großartig dargestellt von Mia Farrow, Barbara Hershey und Dianne Wiest. Der Film aus dem Jahre 1986 ist meines Wissens bis heute der grösste Kinoerfolg des kleinen Mannes mit der Brille, der sich hier eine für ihn typische Nebenrolle gegeben hat: die eines neurotischen Hypochonders auf der Suche nach Antworten auf existenzielle Fragen. Weiters brillieren Michael Caine als Buchhalter und unbeholfener Schürzenjäger, sowie Max von Sydow als verbitterter Künstler und Menschenfeind.

Im Mittelpunkt aber steht die Beziehung der 3 Schwestern untereinander. Die souveräne Hannah ist die älteste Tochter und der Zusammenhalt der Familie, sie unterstützt ihre beiden ziellosen Schwestern wo immer es geht. Trotz der Dankbarkeit und Bewunderung für Hannah leiden ihre Schwestern darunter, dem Vergleich mit ihr nicht standzuhalten, und diese Minderwertigkeitsgefühle haben für alle Beteiligten weitreichende Konsequenzen.

Der Zeitrahmen erstreckt sich über 3 Jahre, wobei 16 Kapitelüberschriften dem Film episodenhafte Züge verleihen. Der Film beginnt und endet jeweils mit einer großen Thanksgiving-Feier der Familie. Mittendrin gibt's sogar noch eine dritte - soviel Truthahn gab's (abgesehen von George W. Bush's Thanksgiving-Abstecher in den Irak) noch nie am Bildschirm zu sehen...

Der Film kombiniert Humor mit Melancholie & Tiefsinn auf die für Woody Allen typische Art und Weise. Er deckt gekonnt menschliche Schwächen auf, und beleuchtet die Eigendynamik welche sich in einer Familie zwischen Geschwistern entwickelt, auf feinfühlige Art und Weise. Die Szene in der Carlo di Palma's Handkamera um das Lügengebäude zwischen den 3 Schwestern kreist, die gemeinsam an einem Tisch sitzen, gehört für mich zu einer der stärksten Filmszenen überhaupt. Ansonsten pendelt Woody Allen seinen Film jedoch gekonnt zwischen Komödie und Drama aus. Oscars für das beste Drehbuch sowie Dianne Wiest und Michael Caine in Nebenrollen, sowie 3 weitere Nominierungen.
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Ja ist das jetzt noch eine Kömodie? Eigentlich sehen wir nämlich viele, traurige Dinge. Ein Mann, der seine Frau liebt, geht dennoch mit ihrer Schwester fremd. Die Frau versucht immer, perfekt zu sein, so dass eine Art von Panzer entsteht, der sie ihren Liebsten entfremdet. Ein altes Ehepaar ist trotz gemeinsamen Jahrzehnten immer noch bereit, sich im Streit die schlimmsten, denkbaren Verwünschungen an den Kopf zu werfen. Eine Frau holt sich als Schauspielerin eine Absage nach der anderen ab, um dann zu Drogen zu greifen. Und nur um das noch komplett zu machen, eine Schwester betrügt die andere mit ihrem Mann, nicht nur sexuell, sondern auch noch durch die Weitergabe von privaten Problemen, die sie durch das Verhältnis erfährt.

Das schöne: Alle schaffen es, sich dennoch zusammen zu reissen und aus ihrem Leben etwas zu machen. Und so führen gerade die schlimmsten Beziehungskrisen zu den schönsten Beziehungen, während die schönsten Dates offenbar keinen Bestand haben. Und Stück für Stück lernen die Zuschauer die Protagonisten lieben, trotzdem (oder vielleicht weil) es nicht perfekte Menschen sind, sondern neurotische, meist jüdische New Yorker mit Hang zur Psychoanalyse.

Das ganze ist aber nicht nur hervorragend erzählt, sondern auch formal grandios in einem Film umgesetzt. Die Geschichte ist thematisch in Kapitel gegliedert, die jeweils eine Headline haben, die die Geschehnisse zusammenfasst und kommentiert. Die Filmmusik ist unglaublich. Es ist eine Zusammenstellung aus völlig verschiedenen Richtungen, in der Allans Lieblingsmusik, sehr konservativer Jazz, die Hauptrolle spielt. Die Musik illustriert ihrerseits die Handlung und gewinnt damit eine eigenständige Rolle in der Erzählung. Es wird mit Rückblenden und innerem Monolog gearbeitet, aber immer nur dann, wenn es die Handlung erfordert. Und wie oft bei Woody Allan gibt es unglaublich gute, intelligente, witzige und manchmal bösartige Dialoge.

Und ja, in vielen Momenten kann man sich das Lachen dann nicht mehr verkneifen. Ja, es ist auch eine Komödie. Aber vielleicht verknüpfen die wirklich guten Komödien ja das Traurige und das Lustige, so das man es am Ende garnicht mehr unterscheiden kann...

PS: Auf der DVD fehlt mir eine Szene, an die ich mich aus dem Kino zu erinnern glaube, es geht dabei um die Probleme des eingebildeten Kranken mit dem Kinderkriegen und die Reaktion seiner Frau darauf, möglicherweise hat man hier doch Rücksicht auf die Jugendfreigabe genommen. Leider gibt es auch keine zusätzlichen Szenen auf der DVD, so fehlt mir hier die Bestätigung.
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am 20. Juli 2005
Hannah und ihre Schwestern ist meiner Ansicht nach Allens bester Film. Er balanciert perfekt zwischen Komödie und Melodram, Kitsch und bissiger Sozialkritik. Die Rollen sind durchweg stimmig besetzt, von Woody Allen als Hypochonder, Diane Wiest als verschüchtertes Mauerblümchen mit Drogenproblem und Michael Caine als ewig unschlüssiger Steuerberater bis hin zu Maureen O'Sullivan, die ihr Glamour-Image aus den 30ern persifliert. Das Sahnehäubchen ist der zauberhafte Soundtrack aus Opernarien und Jazz-Klassikern.
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am 20. September 2012
Ich habe Hannah und ihre Schwestern in den 80ern im Kino gesehen, und dann im Abstand von Jahren immer wieder angeschaut. Das Erstaunliche ist, dass sich mit den Jahren die Sichtweise auf den Film verändert, weil man sich eben auch verändert hat.
Viele Aussagen im Film versteht man erst, wenn man auch entsprechende Erfahrungen gesammelt hat.
Die Aussagen des Films sind auch gerade wegen des Humors sehr weise und sind treffsicher.
Der Film liebt seine Protagonisten, da wird sich nicht auf deren Kosten lustig gemacht, das Leben mit all seinen Verirrungen und Verwirrungen wird ernst genommen.
Hier kommt Allen seinem Idol Ingmar Bergman wohl näher, als er zugeben würde.
Und das gelingt ihm hier besser als mit Innenleben, den er Jahre zuvor drehte.

Mit Hannah und ihre Schwestern beginnt er auch die Periode der Filme, in dem er dem Drama eine gleichwertige Rolle neben seinem Humor zugesteht.
Hannah und ihre Schwestern hat sozusagen den Weg für "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" etc, geebnet.
Ganz klar: 5 Sterne für ein herausragendes Werk!
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am 17. November 2015
Wenn einen die jüngsten Woody-Allen-Streifen nicht mehr so vom Hocker reißen - dann unbedingt mal wieder "back to the roots"! Herrliche Geschichte mit den legendären Kamerafahrten durch interessante Wohnungen.
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am 14. April 2015
...mich freut das ganz und gar nicht, bei jedem Film, den ich bestelle, irgend einen Senf dazu zugeben. Ich kaufe ja sowieso nur Film, die ich entweder kenne oder empfohlen bekommen....und ich bin noch nie damit eingefahren. Jedenfalls, wenn ich eh schon mit 5-Stars bewerte, bin ich zufrieden,oder???
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am 17. Mai 2015
Der Film hat mir außerordenlich gut gefallen.Michael Caine wieder als perfekter Darsteller welcher sich in eine der Schwestern verliebt.
Die Handlung finde ich auch sehr gut,also unbedingt anschauen.
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am 23. Oktober 2013
Wow. Hannah und Ihre Schwestern hat hier 10 mal 5 Sterne. Das freut mich und das schafft kaum ein Film auf Amazon.
Da ich den Titel schon immer sehr langweilig fand hab ich diesen Film erst vor wenigen Jahren zum ersten Mal gesehen.
Für mich einer der aller aller besten Woody Allen Filme mit einem hinreissenden Ende. Immer wieder höchst sehenswert.
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am 3. Juni 2012
Kennen gelernt habe ich den Film erst, als wir "Hannah und Ihre Schwestern" vor 2 Jahren als Theaterstück in der Schule aufgeführt haben.

Unglaublich was ich mir da zuvor entgehen lassen habe.

Ein Epos, großartige Schauspieler und ein spannender Handlungsstrang.

Wenn man Hannah und ihre Schwestern nicht gesehen hat, hat man etwas verpasst.
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am 28. August 2012
Mit einer Familienparty zum Thanksgiving- Day beginnt und endet Woody Allens berührender Film aus dem Jahre 1986, der mit Recht einer seiner größten Erfolge war. Bei der Oscarverleihung 1987 wurden nicht nur Michael Caine für die beste männliche Nebenrolle und Dianne Wiest für beste weibliche Nebenrolle sondern auch Woody Allen für das bestes Originaldrehbuch ausgezeichnet. Es ist eine Geschichte der Irrungen und Gefühlsverwirrungen, in die die drei Schwestern Hannah(Mia Farrow), Lee (Barbara Hershey) und Holly (Dianne Wiest) hineingeraten.
Woody Allen spielt den ehemalige Ehemann Hannahs und eingebildeten Kranken Micky und brennt das erhoffte Feuerwerk böser Witze und Aphorismen ab, ordnet sich aber in die erlesene Garde vorzüglicher Darsteller brav ein. Einen Hauch der von Woody Allen vergötterten Filmwelt Ingmar Bergmans bringt nicht nur der den verbitterten Maler und Ehemann Lees spielende Max von Sydow ein. Der ganze Film verbreitet die wehmütige Stimmung der Filme des großen Schweden. Er ist wunderbar fotografiert und Woody Allen lässt sein Ensemble zu Höchstform auflaufen, so dass man nicht weiß was man zuerst loben soll, das Spiel der Schauspieler oder den beinahe beiläufigen Blick auf das, was wir uns in den Beziehungskisten gegenseitig antuen. Großes Kino und auch auf der DVD ein Genuss.
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