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am 29. Dezember 2013
Mein Ergebnis ganz klar: der Kindle reicht. Warum ich das so finde, will ich kurz erklären:

Meine Frau wünschte sich einen ebook-reader zu Weihnachten. Nun musste ich mir Gedanken machen, weil sich meine Frau nicht mit vielen technischen Fragen herumschlagen will. Es musste eben praktisch sein und irgendwie passen. Einige Männer dürften das kennen.

Als erstes hatte ich die blendende Rezension eines Kunden hier gelesen, der sich beide Geräte bestellt hatte: Kindle einfach und paperwhite. Das hatte mich schon ziemlich überzeugt. Vorab hatte ich nämlich durchaus überlegt, ein kleines Tablet zu verschenken. Das gabs nämlich grade für 99 Euro bei Aldi. Hätte man doch gleichzeitig noch surfen können und außerdem freie Bibliotheksbücher lesen können.

Den Tolino hatte ich mir für 99 Euro auch schon angeguckt. Hatte mir irgendwie nicht so gefallen. Ich empfand die Schrift und die Gehäusedicke als nicht so perfekt.

Letztlich habe ich auch des Preises wegen (49 Euro) den Kindle genommen. Warum nicht den paperwhite: 1. 129,-Euro war mir zu teuer, 2. Gerät ist dicker, 3. Beleuchtung ist zwar schön, aber meine Frau liest doch eher am Tag oder nur noch kurz abends mit Lampe.

Die Lichtfrage löste ich mit einer guten Hülle samt LED-Lampe. Denn eine Hülle in einer schönen Farbe wollte meine Frau auf jeden Fall auch noch ( ... das ist fast nochmal so wichtig wie der Kindle selbst).

Nun zu den ersten Erfahrungen:

1. meine Frau ist total begeistert. Punkt. Und das ist das Wichtigste.
2. die Schrift des Kindle ist superklar wire im Buch. Ich hätte es nicht gedacht, aber es sieht aus wie gedruckt
3. ein Tablet kann man rein gar nicht mit einem Kindle vergleichen. Sorry. Solche Gedanken macht man sich aber als Neuling.
4. die Akkulaufzeit ist grandios, weil das Ding eigentlich kaum Strom verbraucht. Ruck-Zuck über das Notebook ca. 1,5 Stunden voll geladen. Das extra erhältliche Ladegerät ist entbehrlich.
5. Das Gerät ist superleicht. Meine Frau hätte beim Tablet garantiert "gemeckert", dass ihr die Hand beim Halten mit einem Daumen einschläft.
6. Leichte Bedienung ohne Schnickschnack. Links und rechte befinden sich jeweils Tasten zum Blättern. Sehr angenehm.
7. Sie liest und stöbert viel mehr als vorher. Das gefällt ihr sehr gut. Das Ding kann man auch schnell mal mit ins Wartezimmer beim Arzt nehmen.

Klasse Gerät der einfache Kindle.
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am 30. Januar 2014
+++ Für Unentschlossene +++

Trotz der vielen Rezensionen, in denen wohl schon alles gesagt wurde, was es zu diesem Kindle zu sagen gibt, möchte ich dennoch ein paar Worte über dieses Produkt verlieren.

Dieser Kindle ist mein erster ebook- Reader überhaupt. Ich lese in meiner Freizeit sehr viel und liebe echte Bücher, was auch der Grund dafür war, mich so lange um diesen Trend zu drücken. Mittlerweile ist die Technik soweit ausgereift und die Preise für gute Reader soweit gesunken, dass ich es mir einfach nicht mehr verkneifen konnte, dem Ganzen eine Chance zu geben. Nach wie vor, mag ich das Gefühl, ein neues Buch in der Hand zu halten und es ausgelesen in ein Regal stellen zu können. Natürlich führt das irgendwann zu Platzproblemen, was mich ebenfalls dazu bewegte, mich mit einem Reader zu befassen.

+++ Kindle oder Kindle Paperwhite? +++

Natürlich stellte auch ich mir die Frage „Kindle“ oder „Kindle Paperwhite“. Muss man gleich zu Beginn als Kindle- Neuling jeden Trend mitmachen, oder startet man erstmal mit dem Einsteigergerät und sieht dann mal weiter? Also überlegte ich mir sehr lange und ganz genau folgende Dinge:

1 Was genau muss der Kindle für mich persönlich können?
2 Lese ich im Dunkeln?
3 Lese ich im Sonneschein?
4 Lese ich im Liegen, Sitzen, Stehen?
5 Benötige ich ein Touchpad?
6 Wie wichtig sind mir Auflösung und Schnelligkeit?
7 Wie teuer ist das Zubehör und was kostet mich der Spaß dann insgesamt?
8 Stört mich die Abhängigkeit von Amazon.de?
9 Was ist mir absolut nicht wichtig?

Zu 1:
Der Kindle muss handlich sein, die Seiten ausreichend groß und die Schrift klar rüberbringen. Er muss darüber hinaus die Möglichkeit haben, Lesezeichen zu setzen, Wörter nachschlagen und / oder übersetzen zu können. Das Menü sollte überschaubar und verständlich aufgebaut sein. Der Akku sollte lang halten. Das Gerät soll leicht und trotz des Preises gut verarbeitet sein.

Alle genannten Punkte werden für meine Bedürfnisse zu 100% erfüllt. Der Kindle ist handlich, leicht, der Akku hält mehrere Wochen (insbesondere im Flugmodus), man schaltet ihn ein und er ist sofort einsatzbereit. Man kann exakt dort weiterlesen, wo man das Buch zuletzt „zugeschlagen“ bzw. den Kindle ausgeschaltet hat. Das Wörterbuch funktioniert sehr gut, ebenso die Übersetzungsfunktion. Die Schrift ist einstellbar und unter „Normal“ einem Buch entsprechend. Die Anzahl der Wörter auf einer Seite ist angenehm. Trotz der kleinen Größe, hat man nicht das Gefühl anstelle einer echten Buchseite nun mehrfach umblättern zu müssen. Es liest sich sogar angenehmer und praktischer als ein echtes Buch. Das Gerät ist überraschend hochwertig verarbeitet (für 49 Euro TOP).

Zu 2:
Ich lese nie im Dunkeln. Meine Frau stört das Nachtlicht nicht. Dieses ist keine Flak- Beleuchtung aus dem 2 WK sondern eine 30 Watt Ikeafunzel :-) und reicht völlig aus, um lesen zu können. Man sollte natürlich in der Nähe des Lichteinfalls sitzen, das sollte wohl klar sein. Von daher benötige ich bis hier keinen mehr als doppelt so teuren Paperwhite.

Zu 3:

Ich lese auch nicht in der prallen Sonne, habe es aber mal getestet und Tatsache, das Ding spiegelt nicht ein bisschen. Das stabile und hochwertige matte Display macht einen super Job und ist jedem Tablett vorzuziehen.

Zu 4:
Ich lese im Sitzen und Liegen und beides geht aufgrund des geringen Gewichts hervorragend. Auch mit der Original Kindle- Hülle die ich jedem ans Herz legen möchte gibt es hier keine Probleme. Ja, die Tasche ist teuer, aber das Geld ist gut investiert.

Zu 5:
Hierzu ein ganz klares NEIN. Es war für mich anfangs eine Umgewöhnung nicht auf dem Display rumzustreicheln :-) aber der große Vorteil ist, man hat keine nervigen Fingerabdrücke, zumal das Display auch kaum anfällig für normal fettige Haut ist. Das Steuerungstool ist einfach und schlicht aber praktisch und man benötigt es kaum. Man bedient es lediglich beim Umblättern an den Seiten des Kindle, was ich als sehr bedienungsfreundlich empfinde und wenn man ein neues Buch sucht und kaufen will. Das kommt nicht jeden Tag vor und so langsam ist die Bedienung nun auch wieder nicht, dass man hier ins Verzweifeln gerät. Ich bin ein sehr ungeduldiger und temperamentvoller Mensch und komme damit super klar. Vielleicht hilft Ihnen das bei der Entscheidung.

Zu 6:
Mir ist nur wichtig, das der Seitenumbruch schnell geht und die Auflösung scharf genug zum Lesen ist. Beides ist hier gegeben. Das von vielem erwähnte Schwarzflackern beim Umblättern, tritt sporadisch auf, ist absolut normal und stört mich überhaupt nicht. Das Umblättern geht schnell ohne irgendwelche überflüssigen Animationen und die Leseschärfe ist exakt die gleiche wie in einem normal gedruckten Taschenbuch. Man hat tatsächlich den Eindruck, dass sich unter dem Display eine Buchseite verbirgt. Ich verstehe diese Technik bis heute nicht, aber sie ist einfach brillant.

Zu 7:
Ich habe mir lediglich die Kindle- Lederhülle für 25 Euro gekauft (ohne integrierte LED Lampe, diese erschien mir mit 45 Euro dann doch etwas dreist vom Preis). Die Tasche ist aus echtem Leder, kann eine Menge ab, fühlt sich sehr gut und hochwertig an und ist alles andere als empfindlich. Es sieht verdammt gut aus und die Innenseite ist aus Filz, was das Display schützt. Der Kindle sitzt fest im Sattel. Passt. Das Ladegerät von Amazon.de ist völlig unnötig und überteuert. Ich nutze einen stinknormalen Artwizz PowerPlug / USB-Ladegerät. Den gibt es bei Amazon.de für um die 13 Euro und der ist mit nahezu allen gängigen USB Ladekabeln kompatibel. Läuft super und ohne Probleme. Ladezeit ca. 3 – 4 Stunden.

Zu 8:
Kein bisschen. Ich bin Prime Kunde und trotz der umstrittenen Mitarbeiterführung bei amazon ist und bleibt die Auswahl hier für mich die beste und einfachste. Man kennt sich aus, findet alles und das schnell. Wer Moral predigen will, bitte, ist damit bei mir aber falsch.
Die zu erwartende Konsequenz müsste man dann in allen Dingen des Lebens durchsetzen und das kann wohl kaum niemand von sich behaupten, dem zu 100% treu zu sein. Es sei denn er heißt Öff Öff (oder wie der sich auch schreibt) und lebt im Wald.

Zu 9:
Das importieren / exportieren von Daten, das Nutzen des Readers für PDF’s und Business war mir völlig egal. Dafür habe ich ein Tablet, mein Smartphone, einen Laptop und einen Rechner. Man muss es ja nicht übertreiben. Das hier ist ein Buch, ein ebook und genau das was es können muss, kann es.

Fazit:
Der Paperwhite kostet mit 129 Euro ne ganze Ecke mehr und lohnt sich für mich persönlich nicht im Ansatz. Mehr Technik bedeutet auch mehr Anfälligkeit. Diese Gefahr sehe ich im Kindle nicht. Der Preis ist mit 49 Euro genau richtig gewählt. Das gerät ist hochwertig und für Leseratten die eine Nachttischlampe haben und tolerante/n eine/n Partner/in beim abendlichen Lesen im Bett, dem sei der Kindle Classic ans Herz gelegt. Aber selbst wer im Dunkeln lesen muss, dem würde ich dann doch eher zur Tasche mit LED Licht oder einer Alternative dazu raten. Man liegt immer noch unter 100 Euro und das matte Display des Kindle Classic strengt die Augen nicht so an wie ein Display das, wenn auch sehr schonend beleuchtet, als einzige Lichtquelle zum Lesen im Dunkeln dient. Wer technischen Schnick- Schnack sucht, ist beim Paperwhite bestens aufgehoben.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
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am 10. Mai 2018
Ich habe lange mit mir gehadert von Büchern auf den Kindle umzusteigen. Ich mag es wie Bücher sich anfühlen, die Geräusche die sie beim Umblättern machen und den Geruch. Nachdem ich allerdings Bücher die mir gefallen haben, nicht wieder hergeben mag hatte ich irgendwann ein Platzproblem. Nachdem für mich die Optionen hergeben oder keine Neuen kaufen nicht in Frage kamen, habe ich mich schweren Herzens doch für einen Kindle entschieden.
Da ich bis zu dem Zeitpunkt keine Erfahrungswere mit ebook Readern hatte, habe ich mich für das einfachste und günstigste Modell entschieden. Die Bedienung ist total einfach und man kommt problemlos von Anfang an damit klar. Schon nach kurzer Zeit lernte ich den Kindle sehr zu schätzen. Er ist angenehm zum mitnehmen, man kann 100te Bücher darauf speichern und er Akku hält gefühlt ewig. Obwohl ich wirklich viel lese muss ich ihn nur alle paar Wochen aufladen. Inzwischen nutze ich fast nur noch den Kindle und vermisse es auch nicht ein richtiges Buch in der Hand zu haben.
Wer viel liest und dementsprechend viele Bücher hat, kann diese ganz einfach sortieren, indem er Ordner einrichtet und die Bücher dorthin verschiebt. Man hat auch die Möglichkeiten Bookmarks zu setzen oder Notizen hinzuzufügen. Da man hier nur mit dem Auwahlverfahren arbeiten kann, ist das allerdings ziemlich nervig.
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am 11. Dezember 2013
Wenn man den Entschluss gefasst hat einen eReader zu kaufen und sich dann auch noch für eins der Amazon eigenen Geräte entschieden hat, kommt man wohl zwangsweise an den Punkt sich zu entscheiden:
Will man den einfachen
Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Schwarz

oder doch den neuen, und fast 2,5 mal so teuren
Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung der nächsten Generation, WLAN

Zumindest ich habe vor einiger Zeit genau vor dieser Frage gestanden und möchte meine Erfahrungen nun teilen. Ich mache darauf Aufmerksam, dass es persönliche und subjektive Erfahrungen sind, die keinesfalls einen Glaubenskrieg auslösen sollen. Jeder hier ist frei selber zu entscheiden und falls jemand eine andere Meinung hat, so ist es hier freigestellt selber eine Rezension zu schreiben.

eReader?! - Technik für Technikverliebte?
Ich zähle mich nicht zu den Viellesern und dennoch hat mich als kleiner Technikfreak dieser Kindle schon lange gereizt. Vorallem als ich bei einem Freund dieses papierähnlich-anmutende Display des Kindle gesehen habe war ich fasziniert. Mit dem Hintergedanken "damit lese ich wieder mehr" und "für den Urlaub ist das bestimmt gut" fasste ich den Entschluss so einen Reader zu kaufen. Doch welcher ist der Richtige? Beleuchtet oder nicht? Touchscreen oder Knöpfe?
Gedanken wie "Touchscreen ist ja schon cool" oder "Was machst du wenn es dunkel ist?" gingen mir durch den Kopf. Also bestellte ich kurzerhand beide Geräte um vergleichen zu können.

Nach der, von Amazon gewohnten, schnellen Lieferung, Auspacken und Aktivieren der Geräte fiel mir als erstes das höhere Gewicht des Kindle Paperwhite auf. Nicht das es in der Hand liegt wie ein Backstein, aber ich wollte ja vergleichen.
Also auf beiden Geräten die Anleitung geladen und verschiedene Lesepositionen ausprobiert: Auf der Chouch sitzend, im Bett auf dem Rücken liegend, auf dem Bauch.... Im Raum mit viel
Licht, wenig Licht, Leselampe, Deckenlampe, etc... (Sonne gab es zu dieser Jahreszeit nicht)..

Im Folgenden also meine Eindrücke zum Halten:
Das einfache Kindle ist etwas dünner und leichter. Ich empfinde das als positiv, da es sich einfacher an einer der unteren Ecke halten lässt und nicht so gewichtig in eine Richtung zieht. Auch der fehlende Touchscreen kommt dem Halten des Kindle in meinen Augen zugute, da ich immer wieder mal aus Versehen beim Paperwhite seine Seite umgeblättert habe, wenn ich an den Touchscreen gekommen bin. Beim günstigen Kindle kann man auch mal bedenkenlos am Display anpacken.

Das Display der Geräte:
Laut Beschreibung hat das Paperwhite eine höhere Auflösung und einen besseren Kontrast. Das mit der Auflösung sehen meine Augen nicht und der Kontrast klingt einleuchtend, wenn doch die Beleuchtung den sonst sepia-farbenden Hintergrund fast auf hellweiß bringen kann. Im Paperwhite Kindle liegt das Display weiter zurückliegend im Gerät. Dadurch können sich an den Übergängen und Rändern minimal tiefere Schatten bilden. Auch wirkt es weniger flach und irgendwie plastischer. Diese plastische Wirkung wird durch heller eingeschaltete Beleuchtung weiter verstärkt, sodass es in meinen Augen schon wieder monitorähnlicher wird. Das Aha-Erlebnis welches ich beim normalen Kindle hatte "es wirkt wie gedruckt" bleibt beim Paperwhite aus. Eventuell sind auch die Folien über dem eInk Display (für Beleuchtung und Touch) Schuld, dass es beim Neigen irgendwie nicht so plan und scharf wirk.

Bei der Bedienung gehts auseinander:
Nun kommt der Teil, der am meisten Mitschuld meiner schweren Entscheidungsfindung hat: Die Bedienung. Das Kindle Paperwhite punktet hier durch den Touchscreen deutlich. Vorallem Texteingaben sind mit den Tasten des einfach Kindle teilweise eine Qual. Auch das Nutzen des Menüs ist mit dem Paperwhite deutlich intuitiver und schneller. Genau wie das komplette Gerät auch deutlich fixer reagiert.

Doch was will ich eigentlich?:
Um irgendwann doch zu einer Entscheidung zu kommen und nicht nur meiner Technikverliebtheit nachzugeben, musste ich mir irgendwann die ehrliche Antwort auf die Frage geben: Was will ich eigentlich?
Für mich soll das Kindle ein Buchersatz sein. Wie oft mache ich also Notizen in meinem Buch? Wie oft schlage ich Wörter im Lexikon nach? Wie oft bestelle ich während ich ein Buch lese, neue Bücher nach? Soll heißen: wie oft benötige ich die Funktionen, die das Paperwhite besser und mehr beherrscht? - Sogut wie nie!
Einzig die Beleuchtung könnte von Vorteil sein, wenn man im Bett liest und den Partner etc. nicht durch die Nachttischlampe stören will. Aber auch das tue ich nicht. Zudem gefällt mir immernoch das flachere und leichtere Design des Kindle besser und auch das Display wirkt papierählicher. Der Eindruck beim Paperwhite ist immer wieder sehr monitorähnlich.

Die Entscheidung:
Angesichts meines Nutzungsverhaltens: nämlich hauptsächlich lesen bei Licht und nicht viel bedienen und angesichts des so viel höheren Preises des Paperwhite, trennte ich mich von diesem. (Der Technikfreakteil in mir hat geweint)

Fazit:
Wer einfach mal was Neues ausprobieren will und das Kindle wirklich als Buchersatz handhaben möchte, ist in meinen Augen mit dem normalen Kindle sehr gut bedient. Nach meinem Empfinden ist das Display durch die flachere Bauweise und das Fehlen der beiden Folien (Licht und Touch) näher am Papiererlebnis.
Wer hingegen oft im Bett liest und dabei den Partner nicht stören will, für den bietet das Paperwhite mit der Beleuchtung ein tolles Feature. Zudem ist es definitiv für alldiejenigen besser, die Notizen hinzufügen und häufiger mal Dinge nachschlagen möchten, da hier einfach der Touchscreen sehr entgegenkommt.

Ich habe fertig ;-)
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am 19. März 2016
Dieser robuste e-Book-Reader ist bei mir seit fast 4 Jahren im Einsatz und hat schon einiges mitgemacht - Reisen, Runterfallen, Einpacken in den Rucksack fürs Lesen in der S-Bahn und Auspacken fürs abendliche Lesen im Bett (und das wirklich fast täglich über die gesamten 4 Jahre hinweg). Das alles macht sich durch zwei kleine Schrammen am Rand und einen kleinen Fehler in der oberen linken Ecke des Displays bemerkbar. Sonst schaut der Kindle fast noch aus wie neu. Liegt weiterhin super in der Hand und, nachdem ich inzwischen in 2016 mit dem aktuellen Paperwhite und dem Voyage verglichen habe, kann ich nur ein eindeutiges Urteil fällen: der "alte" Kindle schlägt sich weiterhin so gut, dass ich vor mir selbst nicht den Kauf eines neuen Gerätes verantworten kann.

Das Lesevergnügen auf den weißeren Seiten der neueren Generationen mag ein wenig höher sein. Da viele Bücher (und Zeitungen natürlich) aber weiterhin auf leicht beigem/altpapierartigen Papier gedruckt werden, macht das für mich gegenüber den Unterschieden im Lesegefühl zwischen zwei klassischen Büchern keine große Veränderung aus.

Dann kommen wir zum eigentlichen Totschlagargument für den alten Kindle ohne Touch: den physischen Blättertasten an beiden Rändern. Damit kann ich in fast jeder Position durch leichtesten Druck mit nur einer Hand umblättern. Dieses Feature ist für mein persönliches Lesegefühl und wegen der Bequemlichkeit schlicht unschlagbar. Die Pagepress-Funktion des Voyage versucht etwas ähnliches zu erreichen, aber mit der fiel es mir weiter relativ schwer mit einer Hand ohne Veränderung der Handposition sowohl vor- als auch zurückzublättern. Statt auf den Druck zwischen Vorder- und Hinterseite abzustellen, erscheint es mir für eine moderne Implementation der Pagepress-Funktion eher darauf anzukommen, dass der Druck zwischen den beiden breiten Kanten gemessen werden kann, denn so blättere ich bei meinem alten Kindle um, und das macht den Kindle für mich weiterhin zum besten e-Reader, den ich je in Händen hielt.

Mal sehen, was die Zukunft bringt, aber derzeit sieht es (auch vom Gesichtspunkt battery life) immer noch so aus, als könnte ich diesen Kindle-Großvater mindestens noch 4 weitere Jahre verwenden.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juni 2014
Ich habe diesen "Standard" Kindle mit dem Paperwhite verglichen und mich bewusst für den "Standard" entschieden und gegen den Paperwhite. Hier die Gründe (neben dem Preis natürlich, der aber bei einer einmaligen Anschaffung hier zweitrangig war):

1. Gewicht. Es mag kleinkariert klingen aber bei solch einem Produkt sind wenige Gramm eben wenige Gramm, wenn man sie lange in einer Hand hält.
2. Maße. Auch hier sind es Millimeter aber bei einem eBook Reader kann dies der Unterschied sein, ob er noch in die Tasche passt oder sich in der Hand gut anfühlt.
3. und wichtigster Punkt: Nutzung. Ich finde es deutlich angenehmer mit dem Daumen gemütlich die Tasten / Wippe an der Seite des Kindle zu verwenden, um zu Blättern als jedes Mal um den Rahmen auf das Display (und somit Lesebereich) zu greifen. Und damit meine ich auch nicht die Fettfingerabdrücke auf dem Display. Ich finde es deutlich angenehmer die Hand so zu lassen wie sie ist und einfach nur den Druck auf die Wippe zu verstärken, um umzublättern.
Klar ist es ohne Touchdisplay umständlicher im Kindle Shop zu surfen oder WLAN Passwörter einzugeben aber das mache ich nicht häufig genug, damit es mich mehr stören würde als für jede Seite umgreifen zu müssen.
4. Beleuchtung und Display. Der "Standard" hat keine integrierte Leuchte - das hatte mein Buch aber auch nicht. Somit ist es kein Rückschritt sondern kein Fortschritt. Es bleibt also beim Alten. Wenn man lesen möchte, braucht man Licht. Das Display des "Standard" ist nicht so hochauflösend wie das des Paperwhite aber scharf genug, um nicht gestört zu werden. Ich finde -und ich achte drauf- die Schrift sehr angenehm scharf und gut lesbar.

Die o.g. Punkte haben mich dazu gebracht mich bewusst für den günstigeren Kindle zu entscheiden. Mit der passenden Kindle Lederhülle (habe mich hier für das teure Original entschieden und bin SEHR zufrieden) ein wirklicher Lesespaß, den ich viel nutze. Auch bei starker Sonneneinstrahlung liest sich der Kindle großartig. Ich muss sagen, dass er sich sogar BESSER las als ein Buch, da Papierseiten das Licht stärker reflektieren und somit störend hell sein können. Das absorbiert der Kindle deutlich besser.
Ich freue mich jeden Tag wieder über das Gerät und lese sehr gerne und deutlich mehr als früher. Es ist schön immer wieder gute Nachwuchsautoren im Kindle Shop zu entdecken, die im Print Bereich wohl nie eine Chance gehabt hätten.
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am 10. März 2014
Ich bin seit Weihnachten 2011 und unzähligen gelesenen Romanen Besitzerin des Kleinen, (allerdings noch in silber, was mir persönlich noch besser gefällt), habe den Paperwhite (1. Generation) aber verschenkt und durfte ihn auch ausgiebig testen. Und was soll ich sagen: bis auf die fehlende Beleuchtung gefällt mir der Kleine in allen für mich wichtigen Punkten wesentlich besser!

denn:
- Thema Gewicht: er ist viel leichter als beide Paperwhite Modelle, das macht sich deutlich bemerkbar wenn man ihn längere Zeit hält.

- Thema Touchscreen: man kann den Kleinen mit einer Hand halten, egal ob mit links oder rechts, und jederzeit bequem umblättern, da er an beiden Seiten je eine Vor- und eine Zurück-Taste hat. Daran gewöhnt man sich sehr schnell, es geht sozusagen in Fleisch und Blut über, und ich empfinde diese Art der Bedienung als sehr angenehm. Ein Touchscreen mag vielen Leuten zwar hip und zeitgemäß erscheinen, mir gefällt er am Paperwhite aber gar nicht! Man muss immer die rechte Seite des Displays zum Vor- und die linke Seite zum Zurückblättern drücken. Wenn man wie ich kurze Daumen hat und den Paperwhite mit der linken Hand halten will, benötigt man zum Vorblättern also immer auch die rechte Hand! In diesem Fall könnte die rechte Hand beim kleinen Kindle bequem unter der warmen Bettdecke bleiben. Der Homebutton des Kleinen bringt einen schnell auf die Startseite zurück - praktisch. Auch ist es mir beim Paperwhite oft passiert, dass ich aus Versehen vor- und zurückgeblättert habe oder gar gleich mehrere Seiten auf einmal, was natürlich nicht gewollt war - sehr frustrierend!

-Thema Menü: beim Kleinen sehr viel übersichtlicher und einfacher. Auf das Wesentliche reduziert. Das Anlegen von Ordnern und Sortieren von Büchern ist auch einfacher. Man wird nicht, wie beim Paperwhite, von Buchcovern und Werbung „erschlagen“

Fazit: Irgendwann möchte ich einen neuen Ebook Reader mit Beleuchtung. Aber solange es keinen gibt, der meine Anforderungen an Gewicht und Bedienung erfüllt, würde ich immer wieder auf dieses Modell zurückgreifen. Mein Kindle ist seit über 2 Jahren fast immer dabei. Da ich ihn immer ohne Hülle in meiner Handtasche mit mir herumtrage, hat er inzwischen deutliche Gebrauchsspuren, was aber allein meine Schuld ist, er ist auch schon mehrfach runter gefallen - aber trotz allem funktioniert er noch tadellos.
Seit ich den Kindle besitze, habe ich auch wieder viel mehr gelesen. Für mich ein Spitzenprodukt, von dem ich begeistert bin!
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am 30. Juli 2014
In meinem Umfeld kursieren sowohl der normale Kindle als auch der Paperwhite. Da ich mich dem Thema so langsam auch nicht mehr verschließen konnte / wollte, war daher die Frage: Welchen kaufen?

Da der Preis für mich kein entscheidendes Kriterium war, habe ich mir beide neutral angesehen und mich final für den "normalen" Kindle entschieden. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass der Paperwhite im Dunklen das bessere Gerät ist - aber da hab' ich auch eine Nachttischlampe bzw. die original Kindle Hülle mit dem LED-Lämpchen.

Ich persönlich (und das ist absolut subjektiv) finde es einfach angenehmer mit den Seitentasten zu blättern und keinen Touchscreen zu haben. Was für Handy, Tablet, etc. völlig normal ist, stört mich beim ebook reader einfach - beim Buch kann ich ja auch auf die Seiten fassen, ohne dass sich gleich ein Menü öffnet.

Wer keine Angst hat, sich eng an Amazon zu binden (das unterstelle ich jedem Leser hier erstmal), ist mit diesem Gerät aus meiner Sicht jedenfalls super beraten. Ich lese auf jeden Fall in letzter Zeit wieder deutlich mehr als früher. :-)
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am 18. Mai 2018
Eigentlich war ich jahrelang sehr "anti E-Book" aber irgendwann habe ich mich doch "überreden" lassen und es mal versucht. Was soll ich sagen? Mir fehlt der Buchgeruch und die Haptik - aber es erleichtert einem das stundenlange lesen doch schon sehr, wie ich finde. Natürlich kann man ohne überleben, aber immerhin sind meine Regale dadurch nun auch weniger überfüllt. :P
Dies war eines der ersten Kindles und ich benutze es immer noch (im Jahr 2018). Vielleicht hole ich mir irgendwann doch mal eines mit einem weißen Hintergrund und Beleuchtung, aber bisher bin ich doch sehr zufrieden.
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am 6. Dezember 2017
Wer auf Hintergrundbeleuchtung und weiteren technischen Schnickschnack, den die Konkurrenz oder die teureren Kindle anbieten, verzichten kann, ist mit diesem E-Book bestens bedient.
Ursprünglich hab ich es mir zum Studium geholt um damit Skripte anzuschauen. Dies ist durch PDF-Tauglichkeit kein Problem gewesen. Heute nutze ich es um meine Lieblingsbücher zu lesen.
Sie werden logisch sortiert angezeigt und es wird gespeichert auf welcher Seite man bei welcher Datei (also: Welchem Buch oder Skript) man war.
Die Seiten des "Buchs" geben mir dank fehlender Hintergrundbeleuchtung auch mehr das Gefühl eines echten Buchs. Den Kauf empfehle ich Studenten, die kein Tablet für ihre Skripts wollen und mit ein wenig Trickserei (herein-herauszoomen) ein günstiges, funktionierendes Produkt haben wollen und auch für diejenigen Leser, die gerne mit ihrem Abendlicht auf dem Nachttisch ihr Buch lesen und auf die Hintergrundbeleuchtung verzichten können oder wie in meinem Fall, auf diese verzichten WOLLEN.
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