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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
321
3,9 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:19,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 8. November 2012
!!! ACHTUNG: Ubisoft hat das Spiel mittlerweile aktualisiert und die meisten der unten angesprochenen Fehler korrigiert. Siehe dazu auch den letzten Absatz "Update vom 22.07.2013" !!!

Dieses Game scheint die Spieler in zwei Lager aufzuteilen. Die Einen sagen, es ist das Spiel des Jahres und das beste Assassin's Creed bisher. Die Anderen klagen über schwere Fehler und keinen Spielspaß.

Ich bin irgendwo dazwischen. Ich habe AC3 mittlerweile durch gespielt (Story) und muss sagen, es kam für mich nicht an die vorherigen Teile heran. Ich habe die Xbox Version gespielt und es verging kaum eine Viertelstunde ohne gravierende Fehler.

Ich persönlich habe zwar keine "game-breaking" Bugs erlebt. Also solche, welche den Spieler daran hindern die Story zu beenden, aber in den Ubisoft Foren gibt es dazu viele Berichte.

Aber um mal konkret zu werden.

Was ist gut:

- Es ist ein Assassin's Creed Spiel und bringt die Story um Desmond Miles zumindest irgendwie zum Ende
- Die Grafik ist teilweise wirklich schön
- Die Story hat zumindest Potential
- Die Seeschlachten sind beeindruckend
- Die offene Welt ist enorm groß und es gibt unheimlich viel zu tun. Wer sich an den unten stehenden Dingen nicht stört wird viele viele Stunden Spaß haben.

Was ist nicht gut:

Nun, hier wird es schwierig. Einige Dinge sind natürlich sehr subjektiv. Daher lasse ich mal Dinge weg, welche direkt die Handlung betreffen. Die kann man gut oder schlecht finden. Ist eben Geschmackssache. Ich persönlich fand sie zu flach und zu langsam. Vor allem die ersten 2 bis 3 Stunden ziehen sich doch sehr in die Länge. Obwohl der Charakter äußerst interessant ist.

Aber unabhängig von der Handlung, gibt es eine Sache die ich für schlechtes Spieldesign halte. Und zwar hat die Story kaum Bezug zu den Nebenmissionen. Man kann sie machen oder nicht, auf die Hauptstory hat das praktisch keinen Einfluss. Es gibt keine bessere Rüstung oder sonst irgend eine Möglichkleit den Charakter zu entwickeln. Es ist eigentlich vollkommen egal.
Die Hauptstory ist etwa 30% des gesamten Spielumfangs. 70% eines Spiels so zu gestalten, dass es quasi keine Rolle spielt ob ich das tue oder nicht, ist in meinen Augen der falsche Fokus. Klar, wer Achievements oder Trophies sammeln will, für den sind diese 70% dennoch interessant. Aber für das Spiel selber ist es einfach eine endloss scheinende Reihe von Aufgaben. Die zum Großteil aus irgendo hinlaufen und Ladescreens besteht.

Die Nebenmission werden auch während der Hauptstory auch nur sehr kurz vorgestellt. Die Betonung liegt hier auf kurz. Die Erklärungen sind wirklich sehr sehr minimal gehalten. Mehr als einmal stand ich da und wusste nicht was ich tun sollte.
In Anbetracht der Tatsache, dass "mal eben" die Tastenbelegung der vorherigen 4 (vier) Teile über den Haufen geworfen wurde, ist das eher suboptimal. Auch das, ohnehin schon einfache, Kampfsystem wurde nochmals eingedampft. Aber damit kommt man recht schnell klar.

Neben diesen Dingen leidet das gesamte Spiel unter massiven Inkonsistenzen.

So passen etwa häufig Gameplay und Cutscenes nicht zusammen. Weder stimmt die Umgebung, noch das Wetter oder die Tageszeit. Im Spiel ist es nacht und die Cutscene dann am hellichten Tag. Oder man reitet durch ein Kriegsgebiet mit flüchtenden Menschen und viel Lärm. Man erreicht den Zielpunkt -> Cutscene -> Keine Menschen mehr da, totenstille und man redet gemütlich mit so nem Typen. Wenn das ein mal passiert okay, aber es passiert ständig und solche Anschlussfehler reissen einen irgendwie immer wieder aus der Stimmung heraus die das Spiel eigentlch schaffen will.

Jagen ist neues Feature welches mir auch aufgesetzt erscheint. Warum man einfach meuchelnd durch die Wälder zieht ist mir persönlich nicht klar. Okay, man die Felle verkaufen und Dinge herstellen um Geld zu verdienen. Aber warum ich das tun sollte, ist mir absolut unklar. Ich habe das komplette Spiel durch gespielt ohne auch nur ein Pfund ausgegeben zu haben. Das komplette Wirtschaftssystem in diesem Teil ist nur da, damit eins da ist. Es hat keinerlei Relevanz im Spiel selber.
Nun kann man zwar Waffen und Munition kaufen, aber auch das ist vollkommen unnötig da man alle Waffen automatisch im Spiel bekommt und diese auch super mächtig sind. Es besteht also keinerlei Grund sich mit dem wirklich schlecht umgesetzten Handelssystem zu beschäftigen.

Ähnliches gilt für Assassinen, die man ausbilden kann. Auch hier, warum sollte ich das tun? Es bringt mir keine kaum Vorteile, weil die Kämpfe noch leichter sind als früher und abgesehen davopn ist Connor selbst in der Ausbildung. Aus welchem Grund bildet er Assassinen aus? Er will ja eigentlich nicht mal selber einer sein.
Das Alles wirk ungemein zusammen geschustert ohne über das Gesamtbild nachzudenken. In frühreren Teilen hatte das alles irgendeinen Storyrelevanten Hintergrund oder zumindest konnte es dem Charakter weiter entwickeln. Das alles gibt es nicht mehr. Keine Rüstungen die einem in einer Stadt permanent inkognito hielten. Keine eroberten Gebiete in denen man Läden kaufen kann. Alles weg rationalisiert und zur Wnwichtigkeit degradiert.

Nach etwa 25 Stunden Spielzeit bleibt für mich leider nur das Fazit, dass Assassin's Creed 3 sehr langweilig aufgemacht ist. Die Story besteht aus einer Anreihung von Cut-Scenes die durch Ladescreens und kurzen Gameplay Passagen unterbrochen werden. Gefühlt ist man ausschließlich dabei von einem Ende der Karte zum nächsten zu laufen.

Der Vollständigkeit halber, hier noch "kleinere" Bugs, die vielleicht mit weiteren Patches behoben werden können.
Ich beschränke mich hier auf Fakten. Alle beschriebenen Dinge, habe ich selbst während meines Spieldurchgangs erlebt. Die Liste könnte noch um Einiges verlängert werden, wenn man die Berichte anderer Spieler glaubt.

(Ich habe auf deutsch gespielt und der "Day 1 Patch" war installiert, Disk 1 installiert)

Allgemein:
- Hin und wieder Freezes
- Einige Nebenmissionen können nicht beendet werden weil bestimmte Bedingungen nicht korrekt erkannt werden
- Die Kollisionsabfrage (besonders bei Pferden) ist extrem schlecht
- Pferde bleiben praktisch an jedem Stein kleben
- Conner bleibt in Bäumen stecken und an niedrigen Objekten wie Grasnarben hängen
- Die Menüs wurden eher verschlimmbessert, wobei das noch nie eine AC Stärke war. ;-)
- Gefühlt kaum Gameplay. Man hangelt sich so von Cut-Scene zu Cut-Scene und dazwischen wird man mächtig an die Hand genommen was man als nächstes zu tun hat. Wirkliche Freiheit wie man eine Mission spielt hat man leider nicht mehr. Zumindest macht das Spiel, das sehr deutlich indem es in großen roten Buchstaben das misslingen von Nebenzielen aufblinken lässt.
- Aussichtstürme decken nicht mehr die komplette Karte auf. Geschätzt 50% der Karte (Hauptsächlich im Grenzland) muss man sich erlaufen.
- Schnellreise Stationen muss man sich ebenfalls erlaufen in dem man in einem Labyrinth unter den Städten andere Ausgänge sucht. Es passiert nichts, man läuft einfach durch ein Labyrinth. (Da muss mir auch noch mal jemand genauer erklären wie man an so etwas Spaß haben soll)
- Bayonette haben die Präzisin von aktuellen Scharfschützengewehren
- Es ist häufig unklar wo man klettern kann und wo nicht.
- Und die Aussichtspunkte sind alle exakt gleich. Der exakt selbe Baum an 7 Stellen im Grenzland. ^^

Grafik:

- Die Framerate kommt gefühlt nur selten über 20fps. Das ist nicht gerade noch unkritisch für das Spiel aber alle Bewegungen fühlen sich irgendwie hakelig und falsch an (Die PS3 Version hat wohl noch viel massivere Probleme)
- Grafikbugs wohin man schaut.
- Conner hat mal Haare und mal nicht
- Objekte sind sichtbar und im nächsten Augenblick verschwunden (oder anders rum)
- Pferde stehen auf Zäunen
- Objekte schweben einfach in der Luft
- Personen machen vollkommen unkontrollierte Bewegungen
- Objekte (Personen/Tiere) bewegen sich durch andere Gegenstände / stehen in anderen Gegenständen. Ich bin einmal mit meinem Schiff quer durch eine Insel gefahren! ^^
- Desmond hat einen Buckel, der durch seinen Rucksack durchguckt
- Die Kamera verhakt sich während Kämpfen öfter hinter Objekten so das man nicht sehen kann was passiert

Story / NPCs (keine Spoiler!):

- Personen denen man folgen soll, bewegen sich einfach nicht und stehen nur da. (Mehrfacher neustart der Mission half irgendwann)
- Wachen in den Städten greifen teilweise einfach an, selbst wenn man inkognito ist und sich in keinem Sperrgebiet befindet.
- Die ausgewählte Rüstung spiegelt sich nicht in den Cutscenes wieder
- Wachen können teilweise durch Wände schauen

Audio:

- Die Sprachausgabe wird häufig ganz plötzlich leise und dumpf und ist kaum noch zu verstehen.
- Die sprechenden Personen bewegen den Mund nicht mehr wenn sie reden
- Dialoge werden mitten im Satz abgebrochen weil ein Checkpoint erreicht ist
- Allgemein gibt es kaum noch Musik

Was kann man also sagen? Dass Spiel ist definitiv nicht fertig und es wurde zum testen an die Kunden gegeben. Es ist wahrschienlich nicht einmal die Schuld der Entwickler, denn die mussten wissen wie der Status des Spiels ist. So etwas veröffentlicht niemand freiwillig mit seinem Namen drauf.
Wahrscheinlich kann man sich beim Ubisoft Management bedanken. Die werden sich gedacht haben, "die Kunden werden das schon fressen".

Ich kann derzeit nur von diesem Titel abraten, obwohl mir das in der Seele weh tut. Ich mag die Serie wirklich gerne und ich hatte so auf ein würdiges Ende der Desmond Reihe gehoft. Aber leider haben mir all diese Fehler und die vollkommen Belanglosen Nebenmission den Spielspaß doch massiv verdorben.

Als wenn du mit einem tollen Auto fährst und überall klappert und knarzt es. Die Fenster sind undicht, es regnet rein. Zur Krönung sticht eine Feder im Sitz durch das Polster. ;-) (Ich weiß, Autovergleiche hinken immer)

Hoffen wir auf Patches, so dass zumindest die technischen Probleme beseitigt werden.

Ob die Story es wert ist gespielt zu werden muss dann doch jeder für sich selbst entscheiden.

-- UPDATE vom 22.07.2013 --

Seit dem ich dieses Review geschrieben habe, ist einige Zeit ins Land gegangen und vieles ist passiert. Das Wichtigste an dieser Stelle ist, dass Ubisoft fast alle oben genannten Fehler korrigiert hat und ich das Spiel nun wirklich guten Gewissens weiter empfehlen kann. So ein paar kleinere Probleme gibt es natürlich immer noch, aber das sind wirklich nur noch Kleinigkeiten die aufgrund der Seltenheit nicht mehr wirklich eine Rolle spielen.

Daher hebe ich die Bewertung auf 4 Sterne an. Das ist jetzt durchaus gerechtfertigt. Einen Stern weniger gibt es trotzdem aufgrund der natürlich immer noch vorhanden Designschwächen.
2525 Kommentare| 174 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 1. Dezember 2012
Als ASSASSIN’S CREED III angekündigt und erklärt wurde, dass man die Geschichte in den Zeiten der amerikanischen Revolution ansiedeln wolle, war ich sehr, sehr skeptisch. Immerhin hatte ich mich zuvor mit mehreren Assassinen durch mehrere Jahrhunderte gekämpft und dabei zahlreiche orientalische und europäische Orte besucht, in welche die Meuchelmörder sehr gut gepasst haben. Ich fürchtete, dass der jüngste Assassinen-Spross in der neuen Welt eher wie ein Fremdkörper wirken würde. Mein Interesse war bis zum Erscheinungstag daher gleich Null. Dies sorgte auch dafür, dass ich über die Geschichte und die Personen des Spiels ziemlich wenig Informationen hatte, als ich es mir in einem Moment (von befürchteter) geistiger Umnachtung dann doch gekauft habe -> ich habe es NICHT bereut.

POSITIV:
- Grafik, Sound, Gameplay auf dem gewohnt hohen AC-Niveau.
- Filmreife Story, sehr emotional, mit Twists, die mich - da zuvor uninformiert - komplett aus den Socken gehauen haben.
- Außergewönlich gut inszenierte Schlachten zwischen Royalisten- und Rebellenarmeen.
- Neue Seemissionen: tempo-, action- und abwechlsungsreich inszeniert -> bitte mehr davon!
- Inkl. aller Haupt- und Nebenmissionen gefühlt das bisher umfangreichste AC-Spiel.
- Nervige Wettrennen wurden ersetzt durch die durch weit interessantere Jagd nach Almanachseiten
- Multiplayermodus: Spannend und an den passenden Stellen optimiert -> abwechslungsreicher als in den Vorgängern
- Hervorragender Mix aus historischen Fakten (zeitlicher Ablauf, Ereignisse, Personen wie z.B. George Washington) und inhaltlicher Fiktion

NEGATIV:
- Nervige Bugs: Ich fiel nicht nur einmal aus der Spielwelt ins Nirvana.
- Fortbewegung zu Pferd verbesserungswürdig: Die Steuerung ist hakelig und öfter bin ich auf scheinbar offenen Flächen an nicht vorhandenen Hindernissen hängen geblieben.
- Zu einfache Steuerung: Das Absolvieren der Jump & Run-Passagen ist keine echte Herausforderung mehr = sehr schade
- Das Spiel ist beinahe schon ein bisschen zu groß und zu komplex: Meucheln, schleichen, Waren handeln, (komplexe) Warenherstellung, Konvois entsenden, Minispiele, unzählige Gegenstände sammeln, Seeschlachten -> inmitten dieser gigantischen Vielfalt läuft der Storykern Gefahr, unterzugehen
- Die Geschichte um Desmond in der Gegenwart als Hintergrundgeschichte wirkt nach wie vor sehr aufgesetzt.

>>> FAZIT <<<
ASSASSIN’S CREED III war für mich, quasi ein AC-Veteran der ersten Stunde, eine positive Überraschung. Sehr skeptisch ging ich das Spiel an und brauchte auch ein wenig Zeit, um Zugang zu der Geschichte zu finden. Als mich das Spiel jedoch nach knapp 4 Stunden Spielzeit mit einem grandiosen Storytwist darauf hinwies, dass ich bis dahin quasi nur an dessen Oberfläche gekratzt hatte, ließ es mich bis zum Ende hin nicht mehr los.
Mein persönliches Highlight bleibt AC: BROTHEROOD. Allerdings macht ASSASSIN’S CREED III im gesamten AC-Universum eine mehr als gute Figur!
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am 9. November 2012
Da wäre es also das neue Assassins Creed Szenario ...

Amerika spätes 18 Jahrhundert, Kolonisten, Royalisten und mittendrin ein neuer Assassine und wo diese sich zeigen, dort sind auch die Templer bekanntlich nicht fern.

Zuerst die Neuerungen im direkten Vergleich zu AC2 und dessen Ablegern ACB und ACR!

- Da wäre u.a. Pakoureinlagen nun auch möglich im offenen Gelände, d.h. in der Wildnis. Egal ob Fels, ein umgestürzter Baumstamm oder direkt im Geäst man schwingt sich elegant durch das Terrain. Bestenfalls sogar ohne überhaupt den Boden zu berühren! Toll gemacht und speziell zur Winterzeit (Stichwort Tiefschnee waten...) nicht nur ein Gimmick sondern sogar ein sehr nützliches Werkzeug.

- Die Verwaltung der Assassinen Bruderschaft etwas entschlackt und punktuell verbessert. Im Laufe des Spieles kann man bis zu max. 6 weitere Assassinen finden die einem die treue schwören. Diese haben nun jeder einen eigenen Charakter und sind nicht mehr wie zuvor beliebig austauschbar. Jeder Assassine bringt eine Zusatzfähigkeit mit die über das Menü vorgeschaltet werden kann, ruf ich z.B. per (Xbox) "lb" um Unterstützung greifen bei passender Einstellung meine Weggefährten nicht mehr das nächste Ziel an sondern flankieren mich in Rotrockmontur (britische Soldaten). Das suggeriert ich bin ein Gefangener, perfekt um feindliche Gebiete unbehelligt zu betreten. AC3 hat viele solcher kleiner Spielerein gut kaschiert und versteckt!

- Seechlachten, hier und da sind solche Abschnitte auch in den Storymissionen zufinden! Jedoch speziell der Nebenquestbereich bietet eine Fülle an kurzweiligen Einsätzen. Das System hat großes Potential! Sobald man die ersten Breitseiten mit dem gegnerischen Schiff austauscht ist man Feuer und Flamme, speziell in vorhandenen "schlecht Wetter" Szenarien offenbart sich einem wahrlich ein visuelles Fest... wirklich richtig richtig gut!

- Das neue Szenario selbst... die "alte Welt" hat vorerst ausgedient. Das koloniale Nordamerika besticht durch wunderschöne Landschaftspanoramen muss jedoch deutliche Abstriche bei der Städtearchitektur verzeichnen. Kurzum Boston und das New York des späten 18 Jahrhunderts haben einfach zu diesem Zeitpunkt noch keine wirklich Chance gegen ein Venedig, Florenz oder gar Konstantinopel ergo Rom ... AC3 macht dennoch das best mögliche daraus.

Fazit:
Connor ist nicht Ezio ... der alte Italiener hat dem Halbblut doch noch einiges an Charme und Charakter voraus! Jedoch Connor ist ja auch erst am Anfang seiner Entwicklung, man muss ihm aufjedenfall eine weitere Chance geben! Für meine Begriffe ist das Halbblut "zu ernst", berücksichtigt man den Storyverlauf, könnte man sagen "kein wunder" aber trotzdem hätte ich mir gewunschen das Connor zu irgendeinem Zeitpunkt etwas über den Dingen steht, was nicht ist kann ja noch werden. Positiv die indianische Ausrüstung aus Bogen, Messer und Tomahawk, sehr stylisch sehr passend, ich hätte mir gewünscht das auf diese Art von Waffen mehr Focus gelegt würde leider hat Ubisoft das ganze dann etwas überladen mit Pistolen, Äxten und auch Schwerter, hier wurde meiner Meinung nach deutlich Potential verschenkt. Auch das letzte Drittel des Spiels wollte mich nicht so wirklich überzeugen, alle bis dahin aufwendig erzählten Geschichtssträngen enden plötzlich mitunter sehr abrupt, deutlich zu merken das UBISOFT wirklich scheinbar richtigen Terminstress hatte (Stichwort 21.12.2012). Daraus resultieren dann wohl auch die ungewohnt hohe Anzahl an Bugs die einen hier und da "ärgerlicher Weise" das ganze Spiel über Verfolgen. Es wird dadurch nicht unspielbar aber ist in dieser realtiv großen Anzahl für die Serie bisher sehr untypisch!

Spielspaß: 5 Sterne <- AC halt~
Insgesamt: 4 Sterne <- 1 Sternabzug für fehlende Schwerpunkte (Man kann viel machen bekommt aber keine wirkliches Nutzen daraus) und die genannte hohe Anzahl von Bugs.
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am 25. Juli 2013
Nachdem Assassins Creed in seiner beliebtheit ungebrochen ist habe ich mich hingesetzt und auch Teil 3 durchgezockt... Das Ergebniss is ehrlich gestanden ernüchternd

Story: Die Story vom eigentlichen Protagonisten der Spiele: Desmond Miles, dürfte zwar eigentlich bekannt sein, aber für die Unwissenden unter euch, nochmal schnell zusammengefasst: Desmond Miles ist ein Junger Mann der in den Assassinen Orden hineingeboren wurde. Die Assassinen sind ein Verbund von Freiheitskämpfern, die seit Ewigkeiten einen Krieg gegen die bösen Templer führen. Eines Tages wird er von den Templern (oder wie sie sich jetzt nennen: Abstergo Industries) entführt und an eine Maschine angeschlossen, die es ihm ermöglicht die Erinnerungen seiner Vorfahren nachzuerleben. So durchstreifte er das Heilige Land als Altair, das Italien/die Türkei der Renaissance oder wie in diesem Fall, Amerika zur Zeit der Revolution. Der Zweck dieser Geschichtsexkursionen? Die Templer versuchen die sogenannten Edensplitter zu finden, Artefakte mit Gottgleichen Kräften um die Menschen zu kontrollieren. Desmond gelingt jedoch die Flucht und taucht gemeinsam mit seinem Assassinen Team weiter in die Geschichte ein, nur um herauszufinden, dass die die wir Götter nennen tatsächlich auf der Erde wandelten und nun versucht er diese zu finden um eine große Katastrophe abzuwenden, die die Welt vernichten würde. Sein Alter Ego in diesem Spiel ist Connor ein junger Mann der zur Hälfte Indianer und zur anderen Brite ist und zur Zeit der Amerikanischen Revolution sein Unwesen treibt.

Lustige Randnotiz: An jene Spieletester da draussen, die AC3 als den letzten Teil der Serie anpreisen und meinen damit würde alles abgeschlossen (z.B. Ö3.orf.at, uvm)... Denen sei gesagt: Spielt das ver***** Spiel durch und schreibt bitte dann erst den Test. Oder Schaut euch bitte zumindest ein Youtube Video vom Ende an oder sowas....

Grafik:Joah. Ganz schön anzusehen, aber eigentlich um ehrlich zu sein, nicht der Augenöffner auf den ich gehofft hätte. Leider sind viele Schritte in die falsche Richtung zu erkennen im Vergleich zu den letzten Teilen. Selten schlechte Pappaufsteller als Gebüsch, unkontrollierte und nicht schön anzuschauende Schatten, gemixt mit einem komplett uninteressanten Boston bzw. New York. Das wäre auch besser gegangen. Wobei die meiner Meinung nach unglückliche Wahl der Epoche oder des Schauplatzes später noch genauer beschrieben wird. Versteht mich jetzt nicht falsch! AC3 ist kein hässliches Spiel! Gar nicht, nur werden einfach die Erwartungen die man da (vollkommen zu Recht) an Ubisoft richtet nicht erfüllt. Es sieht immer noch besser aus als 80% aller anderen X-Box /Ps3 Spiele aber es spielt nicht mehr in der Königsklasse.

Sound: Auch hier kann man leider kein Vollkommenes Plus austeilen. Auf der einen Seite hat man hier den genialen Jesper Kyd der schon den Soundtrack zu den anderen Teilen beigesteuert hat und auch hier absolut geniale, mitreißende Momente kreiert und dass bloß durch seine Musik. Auf der anderen Seite der Medaille stehen, die Synchronsprecher. Die machen auch dieses Mal wieder einen soliden Job, jedoch fehlen dem ganzen irgendwie die Charmebolzen wie die Synchronstimme eines Ezio oder ein ewig, fröhlicher Leonardo. Somit : auch hier ein Rückschritt zu den Humorlosen und eher stoischen Zeiten von Altair.
Steuerung: Hier stellt sich mir eine Frage die ich gerne an Ubisoft schicken würde. WARUM?!?!? Warum verändert man ein Kampfsystem dass seit Jahren so funktioniert wie es ist? Warum? Es war so herrlich... aber jetzt? Man hat das Layout der Kampfbuttons komplett verändert, das Kontern in zwei Teile zerrissen und glaubt offensichtlich auch noch damit etwas Gutes vollbracht zu haben, wenn man den Entwicklern in den Developer Diaries so zuhört. Und nicht nur dass das kontern jetzt unnötiger weise in zwei Schritten abläuft, nein nein, man muss auch noch froh sein, dass er die Tastenkombination auch so annimmt wie man sie ihm eingibt und nicht ungefähr 5 Sekunden auf den Bildschirm starrt, weil man den Block zwar durchgebracht hat, aber das kontern dann nicht Funktioniert. Gut gemacht Ubisoft *sarkastisches Schulterklopfen*

Präsentation/Gameplay:
Das Gameplay von AssassinsCreed wurde schon vieles genannt: repetitiv, eintönig, usw. aber Langweilig war eigentlich nie dabei. Nun ich versuche hier mal ein kleines Experiment. Ich versuche mich mal in die Köpfe der Leutchen bei Ubisoft Montreal reinzuversetzen um herauszufinden was da schiefgegangen ist.

Entwicklermeeting Ubisoftgebäude in Montreal 3er Stock Meetingraum C:

Entwickler A: Hey wir sollten ein neues AssassinsCreed rausbringen. Was waren die Dinge die bei den alten teilen am besten funktioniert haben?
Entwickler B: Naja. Das Kampfsystem, Die Assassinengräber bzw. die Romulusverstecke, Die Assassinengilde... hmmm... OH ja und die tollen Traditionsträchtigen Epochen und Schauplätze, die für Entwicklung der ganzen Geschichte der Menschheit wichtig waren.
Entwickler A: Jaja da haben wir schon ganze Arbeit geleistet. Darauf Sollten wir aufbauen.
Chefentwickler: NEIN! Das Kampfsystem wird verändert, die Assassinengräber lassen wir komplett weg, die Gilde machen wir einfach zu einem netten Seiteneffekt wo die Leute weder Personalisierungsmöglichkeiten haben, noch sie wirklich brauchen würden und was die Schauplätze angeht...hmmm....Oh ich hab`s! Lasst uns einen Schauplatz wählen, der damals nicht viel mehr als eine Ansammlung von Häusern ohne hervorstechende Merkmale war... und als Epoche nehmen wir den Amerikanischen Revolutionskrieg, der NIEMANDEN (!!!) außer die Ammis interessiert.
Entwickler A&B: Is gebongt Chef!
Ich glaube das trifft es sehr gut.

Das einzig wirklich positive neue an AC3 sind die Marinemissionen wo du ein Boot selber steuerst. Die sind witzig... aber sonst....

Fazit: Abschließend bleibt zu sagen, bzw. zu wiederholen dass AC3 mit Sicherheit kein schlechtes Spiel ist. Doch wieder und immer wieder frage ich mich warum diese unnötigen Rückschritte da sind. Wenn man nicht so viel von dem was die alten Teile groß gemacht hat weggenommen hätte wäre es sicher das beste AC von allen geworden... aber so?

Bewertung:
Single Player 7/10 (mit Bauchweh und auch nur weil es halt doch ein AC Teil ist)

An alle die meine Tests kommentieren wollen: Ihr seid herzlich darzu eingeladen, aber bitte nicht wie Kinder benehmen, diese Tests spiegeln nur meine persönliche Meinung wieder.

Gruß Numendor
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am 19. März 2013
Ich habe begeistert AC 1, 2 & Brotherhood gespielt.
Logischer Schritt: Teil 3 kaufen.

Erster Shock:
Ubisoft hat die Steuerung komplett geändert. WARUM? So, wie sie vorher war, war sie gut und man hatte sich daran gewöhnt. Als Neueinsteiger muss man sich so oder so daran gewöhnen, aber alle, die schon die anderen Teile gespielt hatten müssen sich unnötigerweise komplett umstellen. Da das Kampfsystem noch einfacher wurde bestand hierfür m.E: absolut keine Notwendigkeit.
Aber sei's drum, man wird ja über ein Tutorial herangeführt.
Während des Tutorials bekommt man schon fast mehr Cutscenes präsentiert als im kompletten Brotherhood-Spiel. Naja, wird schon noch werden dachte ich mir, also weitergemacht.
Die Spielgrafik sieht immerhin gut aus, noch etwas schöner als in AC Brotherhood.

Und direkt zum nächsten Kritikpunkt gekommen: Das HUD.
In den vorherigen Teilen war die Karte grau/weiß mit grünen Punkten für Missionsziele und roten Punkten für Gegner. Wunderbar simpel und übersichtlich.
In AC3 ist die Karte in verschiedenen (dunklen) Blautönen gehalten, die Gegner werden als (dunkel)rote Punkte markiert.
Folge: Man sieht sie deutlich schlechter als auf dem alten HUD.

Aber ok, man kann sich damit arrangieren, zumal es durch das (ebenfalls unnötigerweise) vereinfachte Kampfsystem eh kein Problem darstellt, Gegner aus dem Weg zu räumen. Dabei ist es beinahe egal, welche Waffe man nutzt und wie viele Gegner es sind.
Nachdem man sich also über die Umstellung der Steuerung und das neue HUD geärgert hat konzentriert man sich also wieder aufs Spiel, die Story, die Athmosphäre.
Denkste!
In den ersten 2 Stunden habe ich mehr Zeit damit verbracht mir Cutscenes und Ladescreens anzusehen als wirklich selbst zu spielen.
Jeder Schauplatz, jede Mission, ja sogar das Absteigen vom Pferd wird mit einer Cutscene ein- oder ausgeleitet. Im schlimmsten Fall sogar beides.

So spannend ich auch den Wechsel vom Italien des 15. Jahrhunderts fand, so groß war die Enttäuschung darüber, dass man quasi gar nicht wirklich zum Spiel gekommen ist.
Dazu kommt, dass der charmante italienische Frauenheld, den man beim erwachsenwerden begleitet hat durch einen mürrischen Geheimniskrämer mittleren Alters ersetzt wurde.
Logisch, es musste ein neuer Held her. Aber hier hätte man ruhig etwas mehr Hirnschmalz einsetzen können um einen Charakter zu präsentieren, bei dem man mitfühlt, der einem sympathisch ist.

Mal abwarten, ob meine Langeweile irgendwann tatsächlich so groß werden wird, dass ich mich weiter mit AC 3 beschäftigen werde.
Momentan sieht es eher so aus, dass ich es nach 2.5h Spielzeit nie wieder anrühren werde und auch der Kauf von AC 4 ist erst einmal abgesagt.
Wirklich schade, was Ubisoft aus dem Spiel gemacht hat!
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am 28. Dezember 2012
Ich hab seit Assassin's Creed alle Teile gespielt.
Es gab mit jedem Mal ein paar Änderungen, die z.B. Aktionen, Bewegung und Nebenmissionen betreffen. Stupides Flaggen suchen mit Komplettlösungen aus dem Internet wie im ersten Teil ist weg. Dafür kann man sich seit langem schon Karten kaufen.
In sofern liefert auch Assassin's Creed 3 einige Innovationen.

Der Umfang der Story selbst ist seit anbeginn recht schnell durch. Wenn man mal dran bleibt und immer fix die Storymissionen erledigt, ist das Spiel schnell durch und es verbleiben nur noch teils langwierige Nebengeschichten. Ich versuche mal auf einiges einzugehen, was mit beim Spielen so aufgefallen ist.

Gameplay
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Connor erscheint ja ansonsten als ziemlich flacher Charakter, aber er ist sportlicher geworden als Ezzio. Er sprintet über Baumstämme und hechtet auch durch Löcher an Lattenzäunen, indem er darunter wegrutscht und er klettert auch an noch so schwierigen Felsspalten entlang. Manchmal auch ein wenig in Cliffhanger-Manier. Er darf nun auch durch geöffnete Fenster steigen, um durch das Haus seinen Gegnern zu entkommen. Wenn man schon als Ureinwohner aufwächst, lernt man auch durch Bäume zu klettern. Insofern hat er in dem gegebenen Umfeld die richtigen Fortbewegungsweisen drauf.
Er hat aber auch eingebüst. So majestätisch, wie er beim Synchronisieren auf dem Kreuz der Kirche balanciert, schafft er es nicht, im Wald auf einem Baumstamm hockend einen Pfeil abzuwerfen, die Pistole zu zücken, den Bogen zu spannen, ein Attentat auszuführen usw., alle Angriffsmöglichkeiten sind außer Kraft gesetzt. Das kann er nur, wenn er auf einem Ast sitzt oder am Baum ein einer Astgabel steht. Das fand ich echt arm!

Die Kämpfe haben ein bisschen an Charme verloren. Man kann Angriffe blocken, den Gegner entwaffnen oder Kontern, man kann die Deckungaufreißen, in dem man tritt und schubst.
Ab und zu ist es mir sogar gelungen, mit der Waffe des Gegners einen Schuss auf einen solchen abzugeben, ohne diese ihm entreißen zu müssen.
Ansonsten kommt man mit blocken und kontern schon prima aus. Das ging aber schon früher, dass man sich mit permanemtem Blocken einfach minutenlang eine Pause verschaffen konnte, um zu telefonieren oder was auch immer zu treiben, ohne das Spiel unterbrechen zu müssen.

Neu und doch irgendwie bekannt ist die Jagd. Die Karte ist unterteilt in verschiedene Reviere, in denen übergreifend mehrere Tierarten leben. Richtig, Red Dead Redemption hatte dies auch schon dabei. Inklusive des häutens, um die Bestandteile des Wildes zu gewinnen.
Wenn man aber das Tier erst mit Pfeilen beschießt, die nicht treffen, oder es mit der Pistole erlegt, dann ist der Pelz beschädigt und bringt nichts mehr ein. RDR machte hier keinerlei Unterschiede.
Selbst Blümchen soll man pflücken, das aber ist nur in Missionen Bestandteil des Spiels.
Die Parallelität zu Red Dead Redemption ist erstaunlich. Wapiti, Bär, Bieber... alles bekannt. Keine Stinktiere oder so, und Nutztiere kann man nicht angreifen. Haustiere und domestizierte Tiere auf dem Hof und der Weide darf man aber streicheln :)
Dafür sind noch Wölfe, Raubkatzen, Waschbären und Hasen Bewohner des Waldes und der Berge.
Anders als bei RDR hängt der Jadgerfolg aber nicht von der Urzeit ab. Ob Tag oder Nacht spielt keine Rolle.

Man kann sich der Reihe nach mit einem Rudel Wölfe, dem Wapiti-Bullen, dem Puma, dem Luchs und dem Bären anlegen. Vor den restlichen Tieren muss man sich nicht fürchten.
Was mir aber schon fehlt ist der Kampf mit den reinen Händen, immer erlegt er die Tiere mit der versteckten Klinge oder verscheucht sie mit dem Schuss aus der Pistole.
Es müsste ein archivement dafür geben, dass man Tiere mit rohen Händen erlegt.
Es ist mir auch nicht bekannt, ob ich mit einem gefangenen Hasen einen Wolf anlocken könnte. Aber mir wurde schon mal angezeigt, dass die Falle von einem Raubtier zerstört wurde, weil es das Tier gefressen hat. Erscheint ja zumindest logisch, weil Köder irgendwann ausgehen. Lebendfutter in der Falle ist für Jagdtiere sicherlich interessanter *g*
Ich hab jedenfalls schon mal Punkte dafür bekommen, dass sich sehen konnte, wie ein Raubtier einen Rotrock tötete.

Aufmachung
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Es fällt auf, dass die Kirchen nicht sehr abwechslungsreich gestaltet sind, hier und da ist der Aussichtsturm mal ein alter Baum, ein Stamm / riesiges Kreuz auf einem Hügel oder der Leuchtturm. Die Forts sehen glücklicherweise nicht alle gleich aus.
Das kann man natürlich nicht mit Istanbul vergleichen, aber etwas mehr hätte es sein dürfen.

Videos und Checkpoints
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Dieser Punkt hat jetzt weniger mit dem Spielgeschehen zu tun.
Es gibt so Stellen, wo die Videosequenzen einfach nur stören und wo die Videos nur unterbrochen sind von ein paar Schritten, die man noch selbst machen muss.
So beispielsweise die Schatzsuchermission an der Nordostpassage. Man kommt da im Eis raus, soll ein paar Meter selbst laufen und bekommt die nächste Videosequenz eingespielt.

Im Spiel wird bei den Missionen gerne ein Checkpoint erfasst und "gespeichert".
Jetzt ist es gänzlich öde, dass damit die Position nicht festgehalten wird. Hat man sich beispielsweise dem Fort genähert und taktischer weise gleich den Hintereingang benutzt, kommt es schonmal vor, dass man im Falle einer Desynchronisation irgendwo mitten im Wald vor dem Fort rauskommt, wo man zuvor nie gewesen ist. Und dann erstmal wieder den Zugang zu dem Baum zu finden, von dem man sich den Zugang zum Fort beschafft hat, ist wieder mit zeitlichem Aufwand verbunden.

Video und Ton
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Der Speicher auf der XBox 360 für das Rendering ist nunmal begrenzt, dass ich damit leben muss, dass sich die Umgebung nur Stück für Stück aufbaut, hab ich akzeptiert. Ansonsten steht die Grafik den vergangenen Teil in nichts nach.
Die Umgebung scheint sogar noch offener, als früher. Man kann sich recht frei überall hinbewegen, wo man hin schwimmen, klettern und springen kann. Was dann aber ein abruptes Ende findet, wenn man an den Rand der Karte stößt und "Gebiet nicht verfügbar" aufblitzt. Das passiert selbst auf hoher See bei der Schlacht gegen die Briten. Gerade da, wo eigentlich endlos Raum ist, landet man vom Wind getrieben ganz schnell im Abseits.

Der Ton ist da schon eher als Mangelhaft einzustufen!
Dialoge sind ja ansonsten der allgemeinen Lautstärke gut angepasst. Beim belauschen funktioniert es ja einwandfrei, oder auch bei Unterhaltungen. Aber bei den Briefings beispielsweise, wenn man sich also gerade mit einem weiteren zum Ort des Geschehens aufmacht, dann ist flüstern angesagt.
Extrem und auch weil völlig unrealistisch viel das bei einer Mission auf, wo sich Connor auf einer Kutsche im Gepäck versteckt.
Da fährt der Kutscher auf einen Posten zu, "ruft" im zu, was er so geladen hat und der flüstert! Die stehen locker 3-4 Meter auseinander und der brabbelt das Inventar so herunter, als ob er mit sich selbst spricht. Die Informationen waren nicht wichtig, aber irgendwie ist bei der Aufzeichnung der Dialoge was schief gegangen. Nicht mal die Lautstärke ist das Problem. Würde man den Pegel anheben, fehlt trotzdem noch die Dynamik in der Stimme, die es braucht, wenn man sich in einer Menschenmenge unterhalten will.

Innovativ und gerne mehr davon:
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Marinemissionen, also die Schlachten auf See
Das ist Abwechslung. Hat zwar jetzt mit dem Assassinen nicht allzu viel zu tun, jedenfalls erkenne ich da wenig Zusammenhang, aber die Missionen machen Spaß.

Nicht so toll umgesetzt hingegen:
Statt der Flaggen und Animus-Datenfragmente muss man nun Federn und Buchseiten sammeln. Die Buchseiten aber wehen durch den Wind davon, sobald man sich diesen nähert.
Soweit okay, aber ohne Not, weil noch lange nicht außer Reichweite, ist die Almanachseite plötzlich verloren. Man muss sich aus dem Gebiet entfernen und wiederkommen, um es erneut zu versuchen.
Bei Feinden, die ich verfolgen soll, ist es nachvollziehbar, dass die irgendwann uneinholbar sind. Für die Buchseiten gibt es nur eine gewisse Zeit.

Sonstiges:
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Es mangelt ein bisschen an Atmosphäre. Im Wald hechtet man von einem Abschnitt zum nächsten, in den Städten fehlen einzigartige historische Bauten.
Wenn man an Venedig denkt, ist das hier gebotene eine satte Enttäuschung.

Alles in allem bin ich aber zufrieden. Das Spiel habe ich bei einer zwischenzeitlichen Preissenkung für 35€ in der Standardedition bekommen und mir den Season Pass für etwas über 20€ dazu geholt. Da bin ich immernoch günstiger, als mit den restlichen Editionen. Eine Classic-Edition mit allen DLCs erwarte ich nicht mehr. Da kommt nur irgendwas, wo Classic draufsteht, aber nicht die Inhalte drin sind, die man sich für Geld dazu kaufen kann. Nur ein paar wenig sinnvolle Boni. Dafür muss man nicht warten.
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am 30. September 2014
Ich habe seit Assassin's Creed 2 jeden Teil gespielt, der auf der XBox 360 erschien.
Also kaufte ich mir auch den 3. Leider war das ein Griff ins Klo.

Hinsichtlich der Story gibt es an sich nichts aus zu setzen.
Das Gamplay jedoch ist unter aller Sau. Die Steuerung ist teilweise äußerst ungenau (beim Rennen durch den Wald kam es verdammt oft vor, dass ich auf einen Baumstumpf stieg, der locker einen Meter rechts von mir lag) und die Kämpfe sind überhaupt nicht planbar.

Wenn ich ein Spiel spiele, in dem es häufig darum geht, unentdeckt zu bleiben und einzelne Gegner unbemerkt auszuschalten, ist es mehr als frustrierend, wenn man entdeckt wird und urplötzlich (im wahrsten Sinne des Wortes) aus dem "Nichts" Gegner auftauchen, die vorher schlicht gar nicht dort waren.
Beispiel: Ich befinde mich in einem Fort und möchte zwei Gegner ausschalten, die sich auf einem Wachturm befinden, der zum Meer zeigt. Beim Versuch, die beiden lautlos auszuschalten, wurde ich entdeckt und es strömten von der Meeresseite (!!) auf einmal 4 Gegner auf mich ein, die dort weder waren noch hätten irgendwo her kommen können.
Derartiges passiert ständig und ist auf Dauer äußerst frustierend.

Denjenigen, die Fans der "Assassin's Creed" Reihe sind kann ich von diesem Teil (leider) nur abraten. Kauf euch statt dessen lieber "Black Flag". Ist zwar ein anderes Setting (Piraten) aber spieltechnisch um ein Vielfaches gelungener.
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am 21. März 2013
AC3 ist als jüngster Sproß der erfolgreichen AC Serie ein echter Hingucker. Optisch macht diesem Titel z.Zt. keiner was vor.
Atemberaubende Landschaften, toll in Szene gesetzte Seeschlachten oder einfach das Boston des 18Jhdt...alles scheint zum Leben zu erwachen und reißt einen unmittelbar in den Bann. Das Spielprinzip ist altbewährt, wird aber um einige Aspekte erweitert, Jagd mit dem Bogen, Seeschlachten und die erweiterten Handels/Siedlungsmöglichkeiten werten die Serie gut auf.
Jedoch stellt sich, nach der anfänglichen Faszination relativ schnell ein "schon wieder?" Gefühl ein. Die Story ist fesselnd, aber die wiederkehrenden Elemente sind einfach nach kurzer Zeit langatmig und etwas öde. Trotzdem möchte man das Spiel spielen, es frustriert nicht. Daher gibt es noch vier von fünf Sternen für dieses Actionspiel von hoher Güte.
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am 17. Dezember 2014
Assassins Creed geht in die nächste Runde. Die Grafik, Spielwelt und die Story sind wieder atemberaubend. Zudem wird wieder in ein neues Zeitalter eingedrungen und die Story spielt nun in Amerika. Das Movement und die Steuerung wurden weiter verbessert und es fühlt sich alles sehr flüssig und stimmig an. Klare Kaufempfehlung!
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am 8. Januar 2014
Also nach langem Hin und Her habe ich mich doch durchgerungen, auch den dritten Teil dieses Klassikers, zu bestellen. Einfach zu gerne hatte ich die Vorgänger gespielt. Ich hatte von Anfang an eine Abneigung gegen diese amerikanische Story- und tue mich damit immer noch schwer. Das ist einfach nicht das gleiche Feeling wie durch Rom oder Venedig zu klettern und metzeln.
Es dauert eine Weile, bis man merkt, dass man sich in einem Assassins Creed-Spiel befindet.
Auch bleibt am Anfang des Spiels vieles unklar, was in den anderen Teilen schnell und verständlich erklärt wurde, wie man z.B. zu Geld kommt und wo man Waffen,Fallen,Köder etc. nachkaufen kann.
Interessant sind dagegen die Maritimen Missionen. Sie machen das Spiel recht abwechslungsreich.
Gegner zu besiegen ist schwerer geworden und Geld zu verdienen mühsamer und langwieriger (allerdings es wurde es in den Vorgängerspielen oft bemängelt, dass dies alles zu einfach/schnell gehen würde). Ich fand das eigentlich gerade ganz angenehm. Aber gut, so muss man eben einen Haufen Tiere jagen- wobei es schon mal passieren kann, von einem Bären oder von Wölfen getötet zu werden- die Siedlung ausbauen und Fords befreien, um an das nötige Kleingeld für die Ausrüstung u.a. zu kommen.

Großes Manko für mich ist und bleibt die amerikanische Hintergrundstory, die für mich nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Assassinen zu tun hat und einfach nicht das gleiche Feeling in mir entfacht. Wenn man sich erstmal darauf einlässt, ist es okay und man erkennt langsam wieder Gemeinsamkeiten mit den ursprünglichen Spielen.
Ich habe Hoffnung, dass der vierte Teil wieder näher an der ursprünglichen Story ist, wobei ich mitbekommen habe, dass der Held wieder ein ganz anderer ist - schade.
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