Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Die Bibliothekarstochter Afra ist sowohl ungewöhnlich schön als auch gegen alle Regeln des 15. Jahrhunderts belesen und gebildet. Als sie von ihrem Lehnsherren missbraucht wird, flieht sie mit ihrem einzigen Besitz: einem verblichenen Pergament, das nur mit Hilfe alchimistischer Geheimtinkturen kurz sichtbar gemacht werden kann.

Geheimnisvolle Bruderschaften, Mönche, Spitzel und bewaffnete Schergen des römischen Papstes wollen an das Papier kommen und jagen die schöne Maid von Ulm über Strassburg nach Venedig bis Konstanz. Offenbar kann der Inhalt des Pergaments die Grundfesten der katholischen Kirche erschüttern, und so werden weder Mord noch Totschlag noch Intrige gescheut, um an das wertvolle Dokument zu gelangen.

Afra bewältigt indes souverän alle Gefahren und trickst instinktsicher die ihr unbekannten Gegner aus, um schließlich den Papst erzittern zu lassen. Philipp Vandenberg schildert eine abenteuerliche Mittelalterodyssee im Schatten mächtiger Dome, lüsterner Popen, grimmiger Piraten und Wegelagerer und eines stets gewaltbereiten Pöbels. Der Historienkrimi ist spannend und unterhaltsam im Fahrwasser von »Säulen der Erde« geschrieben, zum deutschen Ken Follett reicht es allerdings leider nicht. Deshalb nur vier Sterne.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Oktober 2007
Ein weiterer historischer Roman aus dem Mittelalter. Wer Geschichten liebt, wie sie unter anderen auch von Iny Lorentz geschrieben werden, ist auch mit diesem Buch gut bedient.

"Das vergessene Pergament" erzählt von einer jungen schönen Magd namens Afra und ihren Erfahrungen zu der damaligen Zeit. Unter anderem wird sie sie Geliebte des berühmten Dombaumeister Ulrich von Ensingen. Zudem vererbte ihr Vater ihr nach dessen Tod ein Kästchen, in dem sich ein geheimnisvolles Pergament befindet. Der Inhalt dieses Pergaments ist so brisant, dass verschiedene mächtige Personen und Geheimlogen alles daran setzen, dass niemand davon erfährt. Afra wird deswegen gejagt. Sie flieht durch das pestverseuchte mittelalterliche Europa nach Italien in das Kloster Montecassino. Dort erhofft sie mehr über den Inhalt des Pergaments zu erfahren.

Eine Handlung jagt die andere. Für Spannung und Unterhaltung ist gesorgt. In meinen Augen eine nette Verschwörungsgeschichte in der auch ein paar authentische Zeitgenossen mitspielen. Und das hat es mit dem "vergessenen Pergament" auf sich? Leider nicht so brisant wie ich erhofft hatte und dies wird von dem Autoren auch in ein paar kurzen Sätzen erklärt.

Was ich Philipp Vandenberg zugute halte, sind seine geschichtlichen Recherchen.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2007
Was mir als erstes beim Lesen dieses Buches in den Sinn kam, war: Düster; düster, deprimierend, beklemmend.
Der Roman ist ohne Zweifel brilliant recherchiert. Man fühlt sich regelrecht ins Mittelalter zurück katapultiert. Mir ist es beim Lesen so ergangen, dass ich das Gefühl hatte, den Gestank auf den Straßen zu riechen, die Städte vor mir zu sehen, als ob ich selber hindurch gegangen wäre.
Das verbohrte Denken der Leute, die Kirche und all das verlogene Handeln was im Namen des Herrn getan wurde. Diese Doppelmoral hat mich beim Lesen fast verrückt gemacht.
Die Angst der Leute, wegen irgend einer Kleinigkeit, eines falschen Blickes oder weil einem vielleicht die Nase nicht passte, der Hexerei bezichtigt zu werden und auf dem Scheiterhaufen zu landen, wird vom Autor hervorragend herübergebracht. Die Schilderungen der Pest-Szenen in Venedig sind ebenfalls sehr gut gemacht.
Die Protagonistin dieses Romans, Afra, ist gut herausgearbeitet. Sie arbeitet als Magd auf dem Hof des Landvogts Melchior von Rabensteins. Sie hat zwar nichts, führt aber nach dem Unfalltod ihrer Eltern hier zumindest ein sorgenfreies Leben. Doch dann wird sie vom Landvogt vergewaltigt und bringt Monate später heimlich einen Sohn zur Welt. Sie setzt ihn aus und flieht. Ihren wertvollsten und einzigen Besitz nimmt sie mit. Eine Schatulle, die ihr Vater, ein Bibliothekar,ihr hinterlassen hat. Sie soll die Schatulle nur in äußerster Not öffnen, ansonsten könne sie viel Leid bringen. Afra landet in Ulm, wo sie bei einem Fischer-Ehepaar Heim und Arbeit findet. Durch einen Zufall rettet sie kurz darauf dem Dombaumeister Ulrich von Ensingen das Leben und die beiden verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Ulrich ist verheiratet. Afra ist verzweifelt und öffnet die Schatulle. Darin ist ein geheimes Dokument, in Geheimschrift verfasst. Sie macht sich auf den Weg zu einem Alchimisten, mit deren Hilfe sie den Text lesbar machen möchte. Dies gelingt auch, aber Afra hat keine Ahnung, was für eine Lawine sie damit losgetreten hat; enthält der Text doch brisante Informationen, die das Ende der Kirche bedeuten könnten, und für den zahlreiche Personen bereit sind zu morden, um in den Besitz des Dokumentes zu gelangen. Plötzlich sieht sich Afra der Hexerei angeklagt, ihr Geliebter landet im Gefängnis, und sie muss erkennen, dass sie niemanden mehr trauen kann...
Mich stören an diesem Roman einige Sachen, deshalb gibt es von mir auch nur 3 Sterne.
Ich finde die Länge der einzigen Kapitel sehr unglücklich, die teilweise mehr als 80 Seiten umfassen. Das machte es für mich, die ich Bücher immer von Kapitel zu Kapitel lese und ungern zwischendrin aufhöre- sehr schwierig zu lesen.
Dann hätte ich es schön gefunden, wenn der Autor etwas mehr auf jenes geheimnisvolle Pergament eingegangen wäre. Es wurde zwar kurz auf den Inhalt eingegangen, bei mir lässt es allerdings noch viele Fragen offen.
Die Liebesgeschichte zwischen Afra und Ulrich von Ensingen ist für mich viel zu kurz und emotionslos formuliert. Hier hätte man auch mehr rausholen können.
Einige Passagen des Romanes waren für mich schlicht zu unlogisch. Wie es im Mittelalter ohne entsprechendes Werkzeug einer einzigen oder auch zwei/drei Personen gelang schwere Quader aus Gewölben und Pfeilern herauszubrachen und so zum einstürzen zu bringen, ist für mich mehr als weit hergeholt.
Warum ihr vor Jahren von ihr ausgesetzter Sohn auf einmal in der Geschichte auftauchen muss, ist mir auch nicht ganz klar geworden? Oder war er jener geheimnissvolle Mann der ihr prophezeit wurde? Nur mit welchem Sinn und Zweck? Und wo ist das wichtig für den Verlauf der Geschichte?
Auch das Ende des Buches, welches ich hier natürlich nicht verraten werde, hinterlässt einen als Leser-mich auf alle Fälle- unbefriedigt. Mein Gedanke war:"Wie? Das warŽs?"
Fazit zum Schluss: Das Buch hinterlässt bei mir zwiespältige Gefühle. Zum einen Teil ein dickes Lob an den Autor wegen brillanter Recherchen, seiner Fähigkeit, den Leser so in die Geschichte hineinzuziehen, dass er meint, persönlich vor Ort zu sein, und dann auch Unglaube/ Unverständnis darüber wie er in anderen Teilen der Geschichte so unlogisch, bzw. unausgereift, teilweise sogar lieblos schreiben kann.
Aber macht euch am besten selber eine Meinung, es hat nun mal jeder eine eigene Ansicht darüber, wie ein gutes oder auch schlechtes Buch zu sein hat.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2006
Die bisherigen Bewertungen waren mir zu einseitig, denn das Hörbuch ist weder herrauragend noch schlecht. Die mittelalterliche Geschichte ist recht nett geschrieben und wem die Epoche gefällt der findet hier eine kurzweilige Unterhaltung. Die recht angenehme Stimme von Katrin Fröhlich lässt so eine lange Autofahrt schnell vergehen, nicht mehr und nicht weniger. Also eine teils spannende, aber (evt. auch durch Kürzungen) nicht immer schlüssiges Hörbuch.

Und mal wieder ein Punkt Abzug für die gekürzte Fassung :-(

Zusammenfassung:

6 CD's mit 424 Minuten

Sprecherin: 4 ****

Inhalt: 3 ***

Aufmachung: 3 ***

Preis/Leistung: 3 ****
11 Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. März 2007
Philipp Vandenberg versteht es wieder einmal, Fakten und Fantasien zu einem Meisterwerk zu verknüpfen, was man in einem Rutsch durchlesen möchte. Auch wenn er den Leser in den ersten Kapiteln teilweise im Dunkeln darüber lässt, wohin denn nun die Reise gehen soll.

Da ist ein Schatz, den die weibliche Hauptdarstellerin von ihrem Vater geerbt hat. Und wie sie ihn in Not dann öffnet findet sie - ein altes Pergament. Eh sie recht versteht, was rings um sie herum passiert, gehört sie auch schon zu den Gejagten, denn dieses Pergament hat es in sich!

Bald schon muss sie sich fragen, wem kann ich eigentlich noch trauen? Und dann auch noch die Pest in Venedig. Das Klosterleben in Monte Cassino und das Konzil von Konstanz.

Mit diesem Buch haben Sie ein paar schöne Lesestunden, in denen Vandenberg Sie ins Europa des frühen 15. Jh. entführt. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Aber zum Glück darf man aus Büchern anschließend wieder zurück in die Gegenwart.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2008
Phillip Vandenberg legt eine Menge Wissen in seine Romane. Das kann man jetzt erst einmal als Vorteil und gleichzeitig als Nachteil sehen. An Sixtinische Verschwörung" könnte ein Kunsthistoriker seine Freude haben. Ohne einen Bildband des Deckenfreskos hätte ich nicht alles nachvollziehen können. Gleiche Schwierigkeit hatte ich beim vergessenen Pergament. Es ist einfach zuviel. Ein Irving Stone konnte mir mit seiner Michelangelo-Biographie die italienische Renaissance vor Augen führen. Dieses Talent hat Vandenberg leider nicht. Und wer wie ich diesen Autor zu umständlich für Unterhaltungsliteratur einstuft, dem kann ich Hammerschmidts CoSePa - Die Bruderschaft der Schlange von Eden empfehlen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2013
Wie immer spannend. Afra, eine Magd, muss vom Hof ihres Herrn verschwinden und kommt so nach Ulm, wo sie Ulrich von Ensigen kennenlernt. Die beiden verlieben sich, aber die Liebe steht unter keinem guten Stern. Schließlich beschließt Afra, die Hinterlassenschaft ihres Vaters, ein scheinbar leeres Pergament, zu Hilfe zu nehmen. Ein Alchimist hilft ihr dabei, die Schrift sichtbar z machen, allerdings kann sie mit dem Inhalt nichts anfangen. Von da an wird sie aber gejagt. Denn der Alchimist hatte dem Papst von der Existenz des Pergaments erzählt und dafür mit seinem Leben bezahlt. Afra muss durch halb Europa reisen. Immer mit der Befürchtung, von einem der zahlreichen Häscher geschnappt zu werden. Sie und Ulrich wurden getrennt. Afra nutzte den Tod einer angeblichen Freundin, ihren eigenen Tod vorzutäuschen und unter deren Namen weiterzureisen. Und eines Tages steht sie in Konstanz wieder Ulrich von Ensingen gegenüber. Auch andere bekannte und unbekannte Gesichter hatten sich dort eingefunden. Auch der Papst, denn dieser hatte das Konstanzer Konzil einberufen. Ach ja, es war Papst Johannes XXIII. Schließlich gab es zu jener Zeit drei Päpste. Nämlich noch Papst Benedikt XIII. Und Papst Gregor XIII. Die hatten es aber wohl alle nicht so wirklich mit Armut, Demut und dergleichen. Sie lebten im Wohlstand und waren wohl auch den Reizen des anderen Geschlechts nicht abgeneigt, übrigens auch nicht den Reizen des eigenen Geschlechts.
Dieses ganze Leben und Wirken der Päpste und anderer hochrangiger Kirchenvertreter brachte wiederum Jan Hus auf den Plan. Dieser wetterte nur allzugern gegen die Kirche und durfte dies mit offizieller Bestätigung von König Sigismund auch auf dem Konzil, ohne das er dafür zum Tode verurteilt würde.

Eine spannende Geschichte, die, wie so oft, im Großen und Ganzen auf Tatsachen beruht. Zumindest die dargestellten Päpste waren wohl nicht ganz so heilig, dafür Jan Hus wohl genauso ehrlich wie beschrieben. Selbst Ulrich von Ensingen gab es und hielt sich wohl auch immer gerade da auf, wo der Autor des Buches ihn brauchte. Einzig Afra, die Hauptfigur, ist erfunden, passt sich aber wunderbar in die Geschichte ein.
Die Charaktere sind glaubwürdig geschildert. Man leidet mit Afra und bangt um sie. Auch die anderen, wie Ulrich von Ensingen, werden so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann und je nach Bedarf Mitgefühl oder eher Abneigung empfindet. Das Ganze wird natürlich durch die Wortwahl, die einen automatisch in die Zeit versetzt, verstärkt.

Das Pergament gab es wohl in dieser Form nicht. Zumindest ist es nicht belegt. Wäre ja aber auch nicht das erste Mal, dass die katholische Kirche etwas unter den Teppich kehrt, was ihrem „guten Ruf“ abträglich wäre.

Fazit:
Summa sumarum ein lesenswertes Buch.

Rezension © 2013 by Ute Spangenmacher für BookOla.de
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2009
Schöner Erlebnisroman einer weiten Reise einer Frau im 15. Jahrhundert. Wenn mehr von der Umgebung erwähnt worden wäre, dann wäre es eine Reisedokumentation geworden.
Ich habe übrigens breits bei erstem erwähnen (Seite 153) etwas gemacht, was die Hauptdarstellerin auf Seite 480 auch tut, zu erfahren was das "constitutum constantini" ist. Das ist mein Hauptargument warum das Buch wenig Punkte bekommt. 330 Seiten widmet sich das Buch um den Verlust und das Wiedererlagen eines Pergamentes, von dem nur bekannt ist, das es enorm wichtig ist, aber warum interessiert wohl niemanden. Vor ein paar hundert Jahren war sicherlich der Bildungsstand niedrig, aber warum niemand nachforscht, wenn doch scheinbar dieses Dokument riesen Probleme auslöst im eigenen Umfeld ist schon merkwürdig.
Das Buch fällt für mich in die Kategorie: Strandbuch, nicht denken, wird schon alles werden. Sollte man mal was vergessen haben oder sich nicht an alles erinnern, kein Problem, kein Buch bei dem man dabei bleiben muss und viel denken muss, es wird einem eh bald irgendwie serviert.
Also: eher keine Kaufempfehlung, hat man das Buch allerdings, so sollte man auf den nächsten Urlaub warten, wenn dieses Buch voller Sand und Sonnencreme ist und man einige Seiten nicht lesen kann kein Problem.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2008
Vielleicht wäre als Buchtitel "Das verlorene Pergament" treffender gewesen, schildert Vandenberg in seinem Buch in der Hauptsache die Jagd der schönen Bibliothekarstochter Afra nach dem (besser: ihrem) abhanden gekommenen Pergament, dem nach Angaben ihres Vaters eine "rettende" Bedeutung zukommen soll. Die auf dem Buchrücken avisierte Jagd durch die größten Kirchen Europas findet dabei allerdings nicht statt (unerklärlich, wie eine solch irreführende Aussage getroffen werden kann).

Über zu wenig wechselnde Schauplätze kann sich der Leser allerdings nicht beklagen. So geht Afras Reise über Ulm, Straßburg und Salzburg in das von der Pest heimgesuchte Venedig. Die Erzählung erfolgt chronologisch, wobei die Ereignisse geradezu nahtlos ineinander übergehen. Man kann durchaus von einer gewissen Action sprechen; für Atempausen bleibt keine Zeit. Der Unterhaltungswert ist daher groß bei einem angenehmen Erzählstil. Jedoch ist der Handlungsverlauf an einigen Stellen vorhersehbar und weist Märchencharakter auf, da Afra in Notlagen ausnahmslos sofortige Hilfe von dritter Seite erfährt. Hier wäre es besser gewesen, Vandenberg hätte Afra einige Male (oder für einen längeren Zeitraum) sich selbst überlassen. Auch die in allen Details geschilderte Piratenschlacht auf See während der Reise von Venedig nach Neapel erinnert eher an ein Jugendbuch.

Der Spannungsbogen ist über das gesamte Buch in gelungener Weise aufrechterhalten. Leider verläuft insofern das Ende bzw. die Auflösung der Geschichte (sprich die Verwendung des Pergaments) - das kann leider nicht unerwähnt bleiben - eher enttäuschend. Hier hätte ich angesichts der aufgebauten Spannung wesentlich mehr erwartet, wenngleich die Idee des Autors nicht schlecht ist (hätte man meines Erachtens aber noch ausbauen sollen). Insofern findet sich im Schluss des Buches der oben erwähnte Märchencharakter wieder. Selbst das so genannte "Happy-End" findet statt und hinterlässt die Möglichkeit einer Fortsetzungsgeschichte.

Trotz allem ein unterhaltsames Buch der leichteren Kost (ohne großen Tiefgang), auch für Erwachsene.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2009
Ich habe gerade gestern das letzte Kapitel gehört und werde das Hörbuch vermissen!
Die Geschichte ist spannend und schlüssig - für meinen Geschmack viel weniger langatmig als Säulen der Erde und weniger absurd als die Iny Lorentz Geschichten die ich als ähnliches Genre sehen würde.

Man begleitet Afra und das vermalledeite Pergament mehrere Jahre und der Autor schafft es - zumindest für meine Phantasie - das Mittelalter ins Leben zu rufen. Man leidet und bangt mit der Hauptfigur durch alle Lebenslagen.

Katrin Fröhlich empfand ich als sehr angenehm und engagiert. Ihre Stimme passte gut zur Hauptfigur Afra.

Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert, hat mich von der ersten CD an gefesselt, auch wenn ich mich einigen anderen Rezensionen anschliessen muss: die Anfangsszene mit der Geburt des Kindes war völlig belanglos für die Handlung. Man hatte den Eindruck, dass das Kind ursprünglich eine Rolle bekommen sollte und der Autor es dann vergessen hat.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,99 €
6,99 €
8,49 €
6,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken