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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 25. April 2012
Ich höre mir grundsätzlich ein Madonna-Album einige Male durch bevor ich es wage drüber zu urteilen, da mir die Erfahrung mit ihr gezeigt hat, daß man sich erst an den Sound und Texte etc gewöhnen muss. So ging es mir zum Beispiel bei Confessions - ich fands erstmals "naja"... und nach drei-vier mal hören gehört es mit zu meinen Lieblingen der Madonna-Alben. Hard Candy z.B. konnte ich nach dem 10. hören noch nicht genießen, auch wenn mir einige Songs durchaus gefallen aber mir hat sich zu sehr der ausgelutschte Timbalad-Sound ins Ohr gedrängt. Mit MDNA nun verhält es sich bei mir zum Glück weniger wie HC, sondern mehr wie Confessions. Es ist wieder sehr auf Disco, Dancefloor und Geschwindigkeit, wechselt aber auch immer wieder zu seichteren Tönen wie z.B. "Masterpiece" oder "Falling Free" - find ich sehr gelungen, und sanftere Songs hab ich bei Madonna die letzten Jahre schmerzlich vermisst! Mit "Girl Gone Wild", "Gang Bang", "I'm Addicted" und "Turn Up the Radio" dagegen zielt sie wieder mehr auf Disco ab. Ich hab diesbezüglich Stimmen laut werden gehört die der Ansicht sind, Confessions war wenigstens Retro und MDNA ist billige Geldmacherei - ich finde ja der Retro-Stil zieht sich bei MDNA genauso durch wie bei Confessions. Alleine "Turn Up the Radio", "Superstar" oder "I'm a Sinner" find ich extrem Retro und sehr geil gelungen. Es sind halt keine "Klassiker" raus zu hören wie ABBA oder Jackson5 oder Donna Summers, aber deswegen kanns ja trotzdem Retro sein ;-)
Generell finde ich ja daß Madonna mit Martin Solveig und William Orbit (bereits bei Ray of Light dabei gewesen) wieder super Mitproduzenten am Start hatte. Auch passen M.I.A. und Nicki Minaj meiner Ansicht nach besser zu Madonna als Timbaland und Timberlake...
Auch wenn MDNA nicht Rekorde brechen wird wie True Blue oder Ray of Light - ich finde doch MDNA eines ihrer besseren Alben.
Wer es allerdings frustrierend findet, daß Madonna in ihrem Alter noch fit ist und damit nicht hinterm Berg hält, hat damit sicher keine Freude :-P
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Man kann "MDNA" mit einem und mit fünf Sternen bewerten und beides mit nahezu denselben Worten begründen, ohne dabei unglaubhaft zu sein.
Das neue Album ist ein technisch perfektes Designer-Produkt. Von der ersten bis zur letzten Sekunde raffiniert durchdacht, effektvoll und überraschend, ein bis hin zu den Coverfotos und Videoclips glänzend abgestimmtes Gesamtkonzept.
Das neue Album bietet im Grunde nicht einen Song, der über die scheinbar so simple Meßlatte hinüberkommt, die der großartige Johnny Cash unübertroffen mit dem Satz beschrieb: "Einen wirklich guten Song erkennst du auch dann, wenn er nur mit einer verstimmten Gitarre am Lagerfeuer gespielt wird."

Würde man die Songs von "MDNA" derartig ausziehen, sie all ihrer Effekte und Samples berauben, dann bliebe wohl tatsächlich nicht sehr viel.
Nur Madonna ist nicht Johnny Cash! Und auch nicht Bob Dylan! Der Maßstab an dem man Song-Perlen misst, greift bei Ihr nicht und leg man ihn doch an, fällt das Urteil über das Album verheerend aus.

Madonna ist aber inzwischen längst schon nicht mehr nur Musik, sondern Stil-Ikone und ihre Alben der Soundtrack eines momentanen Lebensgefühls, eher Klang-Kollagen als Songs, mit jedem Album anders, so auch diesmal. "MDNA" ist druckvoll und verbreitet eine frech-fröhlich-prickelnde Stimmung und natürlich schwebt Madonnas Dominanz über allem, dieses gewisse Etwas, was sie unverkennbar macht, auch wenn sie sich mit jedem neuen Album neu erfindet. In welche Rolle sie auch schlüpft, sie ist Madonna!

Kein Mensch würde auf die Idee kommen Johnny Cash oder Bob Dylan oder auch Herbert Grönemeyer an diesem Maßstab zu Messen.
Die einen werden zu Recht als Musik-Götter verehrt und Madonna ist Madonna.

An den Bewertungs-Kriterien eines soliden, sicheren, komfortablen und effizienten Volvo-Kombis würde jeder Ferrari scheitern. Nur käme niemand auf die Idee aus diesem Blickwinkel einen Boliden zu betrachten, sie faszinieren die einen und die anderen können überhaupt nichts damit anfangen.
So ist auch "MDNA" wieder einmal Klang-Ästhetik, die die einen schwer begeistern wird und andere werden dem überhaupt nichts abgewinnen können. Aber gerade das macht Madonna zeitlos und inzwischen überlebensgroß.
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am 24. März 2012
Was haben wir erwartet, eine Album ala Hard Candy...ne. Und das ist auch gut so.
Das Album macht von Song 1 bis 17 macht einfach nur Spass und ich finde es einfach genial.
Wenn böse Zungen behaupten Frauen mit 53 sollten lieber Stricken, sollten sich hier eines besseren belehren lassen.

Ausnahmslos alle Songs auf der Platte sind völlig verschieden und trotzdem ist es Soundmässig einfach genial produziert.

Dies ist eins der besten Alben die jemals von Madonna abgeliefert wurde.

So danke an die Queen of Pop
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am 23. März 2012
Anscheinend finden viele nur schwer Zugang zu diesem Album. Mir ging es am Anfang ähnlich, aber ich kann versichern, dass man nach 2, 3 maligem Hören begeistert feststellt, dass am Ende wieder Madonna übrig bleibt. Selbst "Gimme all your Luvin" erscheint in einem ganz anderen Licht! Das Album macht erst Sinn, wenn es von Anfang bis Ende gehört wird. Ich hatte absolute Vorurteile, habe dem Album dann doch eine Chance gegeben und finde es jetzt fantastisch ausgearbeitet. Es gibt auf "MDNA" keinen Song, den ich nicht mag....das war sowohl bei "Music", "Hard Candy" und sogar auf "Ray of Light" anders. "Girl gone Wild" habe ich erst gehasst...ich finde den Song jetzt richtig geil! Entscheide selbst!
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am 9. März 2015
Ich habe nach einiger Zeit mir doch MDNA von Madonna zugelegt und auch wenn ich kein expliziter Madonna - Fan bin , kann ich zu diesem Werk von ihr nur applaudieren !
Alles funktioniert hier bestens: Rock'n Roll- nummern, Popsongs und Balladen - sie meistert die diversen Genres souverän und wechselt gekonnt von einem Genre in das nächste.
Irgendwo schrieb ein Kritiker mal, dass sie eigentlich gar nicht singen könnte. Das , finde ich, stimmt eigentlich schon, aber :
Sie hat ein absolutes Gefühl für Musik, Texte, Tanz, Entertainment, Show und Marketing. 350 Millionen verkaufte Tonträger weisen sie als Superstar aus und das über Jahrzehnte hinweg. Sie ist Vorbild und Idol vieler ihr nachstrebender und nacheifernder Künstlerinnen. Sie ist die Pop queen par excellence. Ich ziehe meinen Hut vor ihr und MDNA.
Kleiner Nachtrag : Eigentlich wollte ich die neue CD "Rebel heart" erwerben, die überzeugt mich - nach erstem Reinhören - noch nicht sehr.....
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am 31. Juli 2016
Zählt für mich zu Madonnas besten Alben. Perfekt zum Abtanzen und Spaß-haben. Hut ab vor dieser knackigen und auf den Punkt gebrachten Produktion! Bis auf Track 7 (Superstar) gilt: "I'm lovin'it!" :-)
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TOP 500 REZENSENTam 30. März 2012
Madonna. Interessant fand ich ihr Debut damals in den 80ern, empfand sie spritzig, aber wie die Kritiker als One-Hit-Wonder. Doch folgten Hit auf Hit, Album auf Album. Madonna blieb. Stimme? Nichts Großes, sondern Dutzendware. Aber da war etwas - das GEWISSE Etwas, was sie einmalig machte bzw. werden ließ. Ihre Verwandlungskunst, die stete Bereitschaft, sich immer neu zu erfinden, vor allem aber ihr sprichwörtlicher Mut, innovative Musik zu machen, die man zunächst häufig als sperrig und gewöhnungsbedürftig empfand, sich jedoch nach mehrmaligem Hören als große Popkunst entpuppte.
So viele Alben, die ich heute noch oft höre und Meilensteine in ihrem Genre wurden, zeugen davon: Das völlig unterschätzte "Erotica", das balladeske "Bedtime stories" voller wunderschöner Kompositionen, "Ray of light" natürlich, das ganz und gar außergewöhnliche "I m breathless" (große Kunst!) bis hin zum genialen Dancefloor-Klassiker "Confessions..." Und immer - auch bei schwächeren Alben - echte musikalische Highlights, die die keineswegs atemberaubende Stimme Madonnas zugunsten des genialen Gesamtpakets vergessen ließen und den Star zu dem machten, was sie noch heute ist: Popqueen mit weltweit höchsten Auflagen, Bitch, Skandalnudel, Stilikone, fürsorgliche Mutter - eine Frau der Extreme, die alles miteinander zu vermischen und Kunst wie auch Kommerz auf geniale Art zu vereinen wusste.

"MDNA" habe ich nun -zigmal gehört; immer in der sicheren Erwartungshaltung, dass die Erkenntnis, wieder einmal anfänglich ein Juwel verkannt zu haben, weil es zu innovativ und daher ungewohnt gestrickt wurde, sich schon einstellen würde.
Aber leider erfolglos.

Bemerkt habe ich stattdessen, dass Madonna nun mit über 50 (für mich im Übrigen eine Zahl und sonst nichts) auf scheinbare Nummer Sicher setzt. Will heißen: Sie orientiert sich ausnahmslos am Mainstream, vermeidet die für sie so typischen und charakteristischen Experimente (die gerade sie zu dem machten, was sie wurde), um mit einer leidlich uninspirierten Mischung aktueller Sounds ein Stück zwar massenkompatibler, dafür jedoch leider beliebiger Musik abzuliefern. Sicher, es gibt ein paar wenige akzeptable Songs auf diesen beiden Scheiben, denen man mit einigem Interesse zuhört und die entfernt an den gewohnten Madonna-Effekt erinnern. Entfernt(!) erinnern. Genau das ist das Problem: "MDNA" stellt für mich einen müden Abklatsch einstiger Größe dar. Es wird sich verkaufen, gewiss, stellt umsatzbezogen wohl auch ihre kommerziell erfolgloseste Scheibe "Erotica" in den Schatten. Aber: Es wird nichts bleiben als eine von der Zeit bald überrollte Neuerscheinung, die nach wenigen Monaten in den Regalen verstaubt. Es fehlen ganz einfach wichtige Voraussetzungen für das Gegenteil: Songs von künstlerischer Substanz, die unvergesslich bleiben. Qualität kennt kein Verfallsdatum.

"MDNA" leider schon. Netter, gewöhnlicher und austauschbarer Tagespop. Gewinnträchtig und massenkompatibel.
Doch morgen schon überholt, ersetzt und vergessen.
Wo ist die Madonna, die aneckte, überraschte, provozierte und - vor allem - musikalische Maßstäbe setzte? Dieser Frage kann man nicht ausweichen: Madonna, wo bist du?
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am 24. Dezember 2012
Ich liebe Madonna und auch dieses Album hat mir wieder außerordentlich gut gefallen. Viel Rythmus, viel Power, viel Lebenskraft - und absolut im heutigen Trend der Zeit. Ich höre es sehr gerne beim Putzen oder auch beim Workout. Es steckt einfach soviel Power in jedem Lied und das überträgt sich auf einen.
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am 26. Dezember 2014
Madonna war in den 80ern Stil-Ikone und hat sich damals (anscheinend) wenig um die anderen geschert. Sie hat ihr Ding durchgezogen und das ging von Wave-Pop mit Punk-Attitüde über Dancefloor mit HipHop-Einfluss bis hin zu Swing mit Gangsterfeeling.
Spätestens in den 2000er-Jahren hat man aber gemerkt, dass ihr das Umfeld doch nicht so egal ist und dass auch jemand, der Stil vorgab dies nicht unbedingt ewig kann. Und so sucht sie mindestens seit "American Life" moderne Trends aufzuschnappen, angesagte Produzenten zu verpflichten und am Puls zu bleiben. Das gelingt ihr auch meist sehr gut (das Trend-setzende "Hung Up") und manchmal weniger gut (das eher unentschlossene "Hard Candy") und genau in Tradition steht auch "MDNA".

Es gibt auf ihrem 12. Studioalbum eine Menge Songs, die von Arrangement und Struktur ganz klar modern, cool und trendy sein möchten. Und das klappt auch sehr oft, wenn auch nicht immer. Ganz große Kracher fehlen sicher - und am meisten sticht hier "Girl Gone Wild" heraus, nicht umsonst war das eine Single, ebenso "Masterpiece" und das ein oder andere Stück beim zweiten Hören. Daneben gibt's natürlich auch etwas zu lange Füller ("Gang Bang") und normalen Einheitspop.

Dennoch - das Album ist definitiv rund, modern und das gut und nicht gekünstelt. Klar ist es auch kein absolut eigenständiges und komplett unabhängiges Album, das so geworden ist, weil man es so machen musste, sondern nur weil man en vogue sein wollte. "Hard Candy" mag erfolgreicher gewesen sein, ich fand es bemühter und bin mit "MDNA" viel zufriedener.

Wer kein Madonna-Kenner ist, sollte mit einem anderen Album beginnen, Fans können aber zugreifen.
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am 24. März 2012
Madonna hat ein neues Album und ich habe es, wie jedes ihrer Alben, gekauft, als CD und in der Deluxeversion. Beim ersten Hören war ich erschüttert und gänzlich entgeistert, aber ich wollte das nicht akzeptieren und habe neue Anläufe genommen und siehe da, es fanden sich am Ende doch einige gute Popperlen darauf, die aber spontan erst einmal im oft knarrenden Beat untergingen.
Das Resultat mehrmaligen Hörens: Madonna ist da, wo sie anfangs auch war, nämlich bei tanzbarem Pop, nur dass sich die Technik und damit der Sound in den letzten 30 Jahren massiv verändert hat. Würde man einzelne Songs zurückbeamen und dem Klang der jeweiligen Zeit anpassen, könnte man sie ebenso gut auf manchen ihrer früheren Alben wiederfinden. "Lucky Star" vs. "Superstar", "Masterpiece" vs. "Time Stood Still" und so weiter.
Sicher, "MDNA" ist kein Meisterwerk wie "Like A Prayer" oder "Ray Of Light", aber es ist ein gut gelungenes, abwechslungsreiches Album, das sowohl ihre alten Fans hören können wie auch ein junges Publikum ansprechen kann.
Wer sich nun darüber ärgert, dass Madonna sich einfach nicht wie eine 53jährige benimmt, dem sei gesagt, dass die Omas von heute auch nicht mehr das sind, was sie mal waren. Ü 50 ist kein Grund, einen Faltenrock und eine Rüschenbluse zu tragen, ich ziehe mit 50 auch noch Jeans mit eingearbeiteten Löchern an, warum nicht? Die ewige Jugend wird doch geradezu von den Medien verlangt. Und da Madonna über genügend Reichtum verfügt, warum soll sie sich nicht erlauben, sich mit Hilfe der Medizin und Fototechnik ein wenig jünger zu präsentieren als viele sie offenbar haben wollen? Sicher, sie könnte das Wort "Girl" mal wegfallen lassen, ich würde mich auch nicht mehr als "Junge" bezeichnen, aber das sind eben Songtexte, die keinen intellektuellen Anspruch erheben, sondern nur die Musik transportieren sollen. Da kann ich locker drüber hinwegsehen.
Ein Blick auf die Downloadcharts zeigt allerdings, dass es "MDNA" ähnlich geht wie der zuvor ausgekoppelten Single: Es geht einfach nicht an die Spitze, tummelt sich eher um Platz 10 herum, was für Madonnamassstäbe geradezu ein Flop ist. Das aber liegt ganz einfach daran, dass viele alte Fans keine Musik mehr kaufen oder sich die Mühe nicht geben, das Album mehrfach zu hören oder gar nur die Paarsekundenschnipsel der Hörproben für ihre Entscheidung, die CD nicht zu kaufen, zugrunde legen. Und, wie schon geschrieben, mehrmaliges Hören war auch bei mir notwendig, um unter dem Elektrosound die Madonna zu finden, die ich finden wollte.
Dennoch, bei allem Positiven, grosse Hits wird "MDNA" nicht hervorbringen, denn nicht ein einziger Song hat die Ohrwurmqualität von "Hung Up", "Vogue", "Music", "4 Minutes" oder "Express Yourself". Dafür fehlt es einfach an eingängigen Melodien, die sich im Gehirn zügig festsetzen und für eine Weile dort bleiben. Da ist so nichts, was man beim Einkaufen vor sich hin summen würde und kein Song, zu dem man beim nächsten Discobesuch unbedingt tanzen möchte.
Alles in allem eine gelungene CD, der aber eben 2 bis 3 richtige Kracher fehlen, die als Single funktionieren könnten.
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