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am 31. Oktober 2012
Nach langem Überlegen und recherchieren habe ich mich nun endlich durchringen können und habe mir diesen Player zugelegt. Am nächsten Tag war er dann auch schon da und ich richtete ihn sofort ein. Hier nun meine Erfahrungen nach 2 Wochen Betrieb:

BILDQUALITÄT:
Hier überzeugt er auf ganzer Linie. Vorher besaß ich die PS3 als Player und war zufrieden. Der Panasonic legt da nochmal eine deutliche Schippe drauf. Bei dem Film "Transformers" legt er eine Glanzleistung hin. Die Farben sind kraftvoll, realistisch und wirken prächtig. Die Roboter setzen sich perfekt in Szene und die Umgebung verliert dabei nicht an Neutralität und Brillianz. Oberflächen und Strukturen sind sehr fein aufgelöst und auch kleinste Details sind erkennbar. Beim Film "Kindsköpfe" setzt sich das Bild fort. Sehr schöne Farben, klare Strukturen und eine sehr gute Auflösung. Scheint mal die Sonne zwischen den Bäumen hindurch, staunt man auch, was der Player für einen Kontrast rausholt und die Blätter schimmern lässt.
Bei "Reign Over Me" zeigt er weiterhin sein Talent. Der Film ist kein Vorzeigebeispiel für HD-Feeling, aber der Panasonic kann hier Einiges rausholen. Wo bei der PS3 in den dunklen Szenen ein starkes grieseln erkennbar war, sorgt er jetzt für ein besseres schwarz und wertet den Film gut auf. Klar, er zaubert nicht, aber das Bild ist eine ganze Klasse besser.
Der Upsclaer arbeitet ebenso perfekt. Ber der ersten Staffel von den "Friends" auf DVD bemüht er sich um ein super Bild. Verständlicherweise erzeugt er hier keine BluRay-Bilder, aber die Schärfe ist deutlich höher und die Farben arbeitet er gut auf, ohne die Charakteristik zu verfälschen. Bewegungen wirken flüssig und Artefakte sind extrem selten und nur vereinzelt erkennbar.
Bei einer guten DVD wie "Independence Day" sieht es schon bedeutend besser aus. Hier kommt er auf das Niveau einer schlechten BluRay und sorgt für frische Farben, feine Strukturen sowie einer besseren Detailtreue. Dort gibt es keine Beschwerden. Nachteile habe ich keine erkennen können.

TONQUALITÄT:
Der Ton ist natürlich in sämtlichen aktuellen Formaten vertreten. Gegenüber der PS3 setzt er sich nochmal ein Stück ab, was den Ton angeht, solange man den Player berechnen lässt (PCM). Dort löst er den Ton feiner auf und die Ortbarkeit ist bedeutend besser (DTS-HD Master). Bei BitStream kann ich gegenüber der PS3 keinen Unterschied feststellen, da hier der AV-Receiver die Arbeit übernimmt.
Bei einer CD wirkt der Ton ebenfalls super, mir aber leider etwas zu filmisch. Es fehlt da noch das Quentchen "Wärme". Ich hab die Cinch-Anschlüsse nicht ausprobiert, aber nach der Erfahrung werde ich wahrscheinlich meinen CD-Player (Denon DCD710AE) behalten, da er über Cinch einen besseren Klang liefert.

AUSSTATTUNG:
Die Ausstattung ist üppig! W-Lan, Lan, Smart-Apps, DLNA und und und. Er lässt keine Wünsche offen. Ich verbinde ihn per LAN mit dem Internet, deswegen kann ich über W-LAN nichts sagen. Die Funtkion "DLNA" ist sehr angenehm, aber nicht besonders schnell. Die Bedienung fällt zwar leicht, aber dennoch ist bei größeren Bbliotheken der Player schnell am Ende und lässt einen lange warten.
Ein paar mehr Videoformate könnte er erkennen, dann wäre ich super zufrieden!

BEDIENUNG:
Ja, die neue Fenbedienung, sie spaltet die Gemüter. Ich hatte Befürchtungen, sie würde auch mir nicht gefallen, aber im Gegenteil! Sie ist super. Die Bedienung über die Touch-Fläche ist bei mir schnell ins Blut übergegangen. Klar, man wischt da gern auch mal zu viel, aber das hat man schnell raus. Ansonsten ist es intuitiv, gerade wenn man ein Smartphone besitzt.
Ds Menü des Players ist klar gehalten und leicht verständlich. Jeder Menüpunkt ist gut angeordnet und logisch verteilt.

QUALITÄT:
Die Verarbeitung des Player ist super, die Optik gefällt. Die Alu-Leiste an der Front wirkt edel und auch sonst fühlt sich nichts billig an. Das Öffnen der Lade geht flink und funktioniert reibungslos. Ladegeräusche sind hörbar, aber nicht störend und auch die Einlesezeit ist mit 5 bis 10 Sekunden (unterschiedlich) recht kurz. Jedenfalls merke ich keinen Unterschied zur PS3, die ja mal als schnellster Player galt.

FAZIT:
Perfekter Player! Er hat seinen Fehlerchen, aber diese wären Jammern auf höchstem Niveau. Bild und Ton sind erstklassig und auch die Verarbeitungen und Ausstattung ist zweifelsohne super! Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
33 Kommentare| 67 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2012
Bis vor kurzem stand ich vor der Wahl zur Anschaffung eines hochwertigen BR-Players: Cambridge Azur 751 bzw. OPPO 95 (beide angetestet) oder doch lieber warten auf den BDT500 ... ?

Entschluss: BDT500.

Nach 2 Wochen Betrieb hier mal mein Erfahrungsbericht, Schwerpunkt BR-Wiedergabe/Bildqualität:

IMHO ist der immense Aufpreis eines Oppo/Cambridge das Geld definitiv dann nicht wert, wenn man einen reinen DVD/BR-Player sucht und als absolute Hauptpriorität einwandfreie Bildqualität benötigt. Es möge sein, dass Oppo 95 + Azur 751 im Audioteil einen technischen Vorteil haben, und beide sind ganz sicher besser, was das Abspielen von Konservenfilmen in allen erdenklichen Formaten betrifft, jedoch sind beide unter Garantie in Punkto Bildqualität KEINESFALLS besser als der BDT500! Und genau dieses Merkmal war für mich die absolute Priorisierung. (Anm.: Der alternativ kleinere 320er kam wegen seiner seltsamen Gehäuseausführung nicht in Betracht)

Wie schon in den Kommentaren zur Vorgänger-Rezension steht - wer die technischen Hintergründe kennt, der weiss, dass die Vortäuschung eines subjektiv exzellent erscheinenden Bildes bei Oppo + Cambridge durch Nutzung diverser Videofilter vergleichbar mit ffdshow im PC-Sektor erzielt wird ... auf Kosten einer nicht mehr Pixel-originalgetreuen Wiedergabe!

Auch der BDT500 ist ausgestattet mit solch diversen Bildbearbeitungsoptionen (Schärfe generell, Detailschärfe, Superresolution, Rauschfilter in 2D+3D ...), welche das Bild letztendlich genauso exzellent an die LW werfen, wie es ein Oppo/Cambridge schafft. Aufgrund kritischer Beurteilung im Heimkinobetrieb mit 2,4m Leinwandbreite unter Einsatz eines Beamers der 8000€-Klasse bin ich sogar davon überzeugt, er kann es noch einen Tick besser.

Nicht immer ist teuerer = besser. Sofern man also einen Player mit hervorragender Bildqualität sucht, und alles andere eher nebensächlich ist (Audio-Bitstream kann wohl mittlerweile eh' jeder), ist man mit dem BDT500 allerbestens bedient.

Als Manko kann man dem BDT500 lediglich folgende Punkte unterstellen:

a) Manche Geräte neigen zum Spulenpfeiffen. Meiner hat dies im kalten Zustand bei Raumtemp. von unter 20°C, was aber nach einigen Minuten Betriebszeit komplett verschwindet.

b) Die mechanische Ausführung + Beschaffenheit ist allgemein sehr gut, lediglich die Frontklappen-Innenseite könnte eine etwas hochwertigere Oberfläche besitzen; jedoch ist die Klappe zu 99% sowieso geschlossen und in dieser Ansicht kann man dem Gehäuse keinen Makel unterstellen. Hochwertiger wäre nur noch ein Edelstahlgehäuse.

c) Die Touchpad/Tasten-Fernbedienung ist leider nicht hintergrundbeleuchtet, was gerade im dunklen Heimkinobetrieb absolut besch... ist. Das Touchpad an sich ist zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Habe seine Funktionalität aber mittlerweile zu schätzen gelernt; es kann Play, Pause, vorwärts/rückwärts und Kapitelsprung vor/zurück per "Fingerwischer" ausgelöst werden, alternativ sind natürlich auch die entsprechenden Funktionstasten vorhanden. Auch etwas schlecht ist die Leistung der beiden versetzten IR-Dioden; die FB muss schon recht gezielt zum Player gerichtet werden.

d) Der Bedienerführung im Player-Setup ist an manchen Stellen unvollständig. So kommt man mangels Beschreibung nicht direkt zum Lautpsprecher-Setup für die Analogausgänge. Dies ist etwas vesteckt angesiedelt, bietet aber alles nötige wie z.B. selektiver Dämpfungspegel und LS-Größenwahl im 5.1 oder alternativ 7.1 Betrieb.

e) Das Display am Gerät ist etwas kurz ausgefallen; hätte mir ein paar Stellen mehr erwünscht. Tut aber seinen Zweck, und wie im Stil eines Oppos/Cambridge wird man ja auch begrüsst ... ;)

Sonstiges:

Die Hochlauf- als auch BR-Ladezeiten sind absolut kurz, auch bei 3D. Der Cambridge wollte nicht jeden meiner 3D-Filme abspielen; brauchte tlw. sogar über 2 Minuten bis zum Filmstart oder wollte manchmal gar nicht (Diskoberfläche in 1A Zustand). Gleiche Disk wurde vom Pana sofort angespielt.

Die 2D zu 3D Wandlung funktioniert und der 3D-Effekt ist prinzipiell auch vorhanden, aber je nach Filmszene mehr/weniger bis garnicht. Positiv: Artefakte oder sonstige Irritationen etc. sind mir bei Wandlungsbetrieb noch nicht aufgefallen. Das 3D-Bild kann in seiner Tiefenwirkung selbstverständlich eingestellt werden.

Das Laufwerksgeräusch ist unerheblich. Zu Filmstart einer 2D BluRay hört man lediglich ein "Rauschen" aufgrund höherer Rotationsgeschwindigkeit, die sich jedoch bald darauf verringert und somit im Abstand von ca. 1,5m akustisch unmerklich wird. Die Lade selbst ist vergleichbar mit einem BR-Laufwerk aus dem PC-Sektor. Hier sind Oppo/Cambridge qualitativ nicht besser.

Das Netzwerksetup ist einfach gestaltet und kann für ungeübte per Schnellkonfiguration in kurzer Zeit erledigt werden. Der BDT500 hat eine RJ45 LAN-Buchse, bietet aber alternativ auch WLAN. Ich nutze jedoch seit Beginn die LAN-Buchse mit fester IP-Einstellung und kann nicht klagen. Netzwerkdienste wie Youtube, Nachrichtendienste, usw. laufen problemlos, wenn auch leider nur in SD-Qualität. Über ein Online-Konto könnte man Filme in SD und HD-Qualität "mieten".

Der BDT500 bietet 2 HDMI-Ausgänge: MAIN + SUB.
Zum SUB kann Video deaktiviert werden; i. d. R. wird dies für 3D inkompatible AVR's benötigt, um einen 3D-Betrieb über eine Direktverbindung Player - TV/Beamer zu ermöglichen. Zu beachten ist hierbei, dass der BDT500 sich weigert einen 3D-Betrieb aufzubauen, wenn bei beiden HDMI-Ausgängen Videobetrieb eingestellt ist, der AVR jedoch aufgrund Inkompatibilität die 3D-Verbindung zum TV/Beamer verhindert. Da es dem BDT500 somit nicht möglich ist, an beiden HDMI-Ausgängen eine HDCP-Strecke aufzubauen, verlangt er, dass das nicht 3D-fähige Gerät (in meinem Fall der AVR) deaktiviert wird. Da ich den AVR jedoch für die Audiowiedergabe über HDMI nutzen möchte, bietet der BDT500 in seinem Setup zum Ausgang HDMI SUB die Option "Video OFF"; damit funktioniert dann die 3D-Filmwiedergabe problemlos, da Video nur noch über HDMI MAIN in direkter Verbindung zum Beamer geschaltet ist.

In meinem Fall (AVR kann kein 3D) sehen die Verbindungen also so aus:

BDT500 HDMI MAIN -> Projektor HDMI Eingang 1 ---> für 2D, aber hauptsächlich 3D / Anzeige des AVR OSD's nicht möglich.

BDT500 HDMI SUB -> AVR -> Projektor HDMI Eingang 2 ---> rein für 2D, mit Vorteil, das AVR OSD an der Leinwand sehen zu können (z.B. Lautstärkepegel, AVR-Setup etc.)

Digital-Audioanbindung zum AVR: Man kann natürlich wählen zw. Bitstream / PCM, und das jeweils einzeln für Dolby, DTS und MPEG Audio. Alternativ hat der BDT500 übrigens auch noch einen Coax-Audioausgang (es sollte jedoch HDMI bevorzugt werden). Diverse Klangoptionen sind auch an Board; gut finde ich auch die Dialog-Anhebung für den Center-LS, denn von Film zu Film erlebe ich es immer wieder, dass Sprache aus dem Mittelkanal zu leise kommt, obwohl die Anlage eingemessen wurde.

Das Frontdisplay ist dimmbar und bei lokaler Sensortastenbetätigung (sind oben am Gerät) ertönt ein einstellbarer Signalton.

Anm.:
Die oftmals im WWW abgebildete "kurze" Panasonic FB (mittiges Touchpad) ist nicht das Modell, welches dem 500er für DE beiliegt. Unsere hat ein vollständiges Tastenlayout + Touchpad. Unter einer Klappe befinden sich sogar Schnellzugrifftasten für Detailschärfe, Superres., Chrominanzprozess und Bildmodus.

Zuguterletzt sei noch erwähnt, dass bis zu 4 Userspeicher verfügbar sind, in welchen individuelle Systemeinstellungen (Schärfe, Hintergrundbild, etc.) festgelegt werden können. Hier habe ich "User 1" mit meinen bevorzugten Bildeinstellungen für 2D-Betrieb definiert und nutze "User 2" für den 3D-Betrieb, da hier wg. Ghosting & Co auf die diversen Bildschärferegler besser verzichtet werden sollte.

Fazit:
Im Moment würde ich mir den BDT500 jederzeit wieder zulegen. Lobenswert finde ich, dass die Firmware (V1.23) bislang einen stabilen Eindruck macht (Schwerpunkt BR-Nutzung).
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am 3. Oktober 2014
Nach mehrfachen Versuchen, einen Blurayplayer zu finden, der für längere Zeit die alten, sowie neue Filmschätze abspielen soll, bin ich schließlich bei dem DMP-BDT500EG gelandet, der sich meinen Ansprüchen wie folgt gestellt hat und immer noch unser neuer Player ist.

DVD Wiedergabe:

Wegen zahlreicher vorhandener DVDs ist die DVD Wiedergabe ein Hauptkriterium: Die erste Disk, die ich in den Player eingelegt habe, war eine DVD aus der Avatar-Zeichtrickserie von Nickelodeon und zwar speziell die DVD Nr.2 der Staffel 2, die in diesem Fall derart krasse Brennnfehler bereithält, dass sie bisher noch jeden Player, in den ich sie eingelegt habe, spätestens bei Folge 3 in die Knie zwang. Publisher Paramount stellte mir mit ihr "freundlicherweise" eine Test-DVD zur Verfügung, welche die Fehlerkorrektur eines Laufwerks brutalstmöglich auf die Probe stellt. Ich hatte hier nun zuvor die Rezis gelesen und daher fest damit gerechnet, dass auch der Panasonic an dieser Stelle scheitern würde. Jedoch weit gefehlt, die verhexte 3. Folge lief ohne Holpern, Stocken oder Sprünge ab! Vor- oder Rücklauf ist bei dieser Scheibe natürlich auch auf dem Panasonic nicht möglich. Ich war davon schon mal sofort schwer beeindruckt.
Eine weitere Herausforderung sind die nuancierten Aquarellfarben der Serie. Die gibt der Panasonic wunderschön, ohne Übertreibung, sehr präzise und vor allem ohne Farbsäume wieder. Der einhundert Euro teurere Pioneer BDP-LX55 konnte das z.B. nicht. Da hatte der Pfeil auf Aangs Stirn links immer einen rosa und rechts einen hellgrünen Saum - tja.
Die dritte Herausforderung ist die Wiedergabe dunkler Szenen. Hier lässt der Panasonic keine Bilddetails in dunklen Ahnungen ersaufen, sondern hat bei Bedarf sogar eine fein einstellbare Blacklevel Justierung. Für die Zuspielung an einen Beamer ist das sehr nützlich.
Die vierte Herausforderung stellt das Deinterlacing dieser Zeichentrickserie auf DVD dar. Aber auch hier leistete sich der Player keine Panne. Es kammte nichts aus, lediglich dunkle Linien flimmern oder grieseln öfters, aber das ist der grottenschlechten Qualität der DVD zuzuschreiben. Eine weitere Deinterlacing-Herausforderung stellen die englischen DVDs der Monthy Phyton TV-Serien dar. Die brachte zunächst auch der Panasonic nur mit Kammeffekten auf die Leinwand. Nachdem aber die Progressiv Einstellung im Optionsmenü von „Auto“ auf „Video“ gestellt wurden, verschwanden diese Bildfehler und ich konnte mich über die ältlichen Farben der BBC TV Serie wundern, die der Panasonic deutlich frischer darstellte. Langsam geriet ich in Begeisterung.
Die letzte Herausforderung ist die Schärferegelung. Die Avatar-DVDs sind von Haus aus bis zur Doppelkantenbildung nachgeschärft worden, weshalb jede zusätzliche Schärfung im Player das Bild verschlimmert. Und natürlich verzichtet auch der Panasonic nicht auf Nachschärfung, wodurch sich das Bild vorerst überschärft und unnatürlich präsentierte. Aber es gibt dafür eine herunterregelbare Schärfekontrolle im Optionsmenü. Nur ein oder zwei Grad nach links und das Bild wird wieder weicher und wirkt damit angenehmer und natürlicher. Schließlich noch eine relativ gut produzierte DVD: „Das Leben der Anderen“ eingelegt und nun ja, das Problem der Körnigkeit des Bildes ist auch da zu bemerken. Wenn das Originalmaterial zu viel Korn hat oder bereits geschärft wurde, hilft die Nachregelung der Schärfe, die auch im Optionsmenü während der Wiedergabe zur Verfügung steht. Bei DVDs und besonders Blurays entscheidet es sich immer von Fall zu Fall, ob man mehr Korn akzeptiert, oder das Bild etwas weicher möchte. Diese Kompromisse zu finden muss aber jeder Player in seinen Einstellungen bieten.

Alles in allem ist eines festzustellen: Was auf einer DVD drauf ist, wird von dem Panasonic restlos ausgegeben. Er unterschlägt nichts. Alle Nuancen werden fein unterschieden und für Schattenbereiche lässt sich der Blacklevel anpassen. Die Farben können mit dem „Farbkontrast“ kräftiger gestellt werden, ohne dass das Bild zu „gelbbunt“ wird, wohl eine Mischung aus normaler Sättigungs- und Farbdynamikregelung. Die DVD-Wiedergabe meistert der Panasonic DMP-BDT500EG sehr gut. Negativ aufgefallen ist mir aber die absolute Umsetzung von DVD-Restriktionen. Wenn der Publisher seine Werbefilmchen abgespielt haben will, dann macht der Panasonic das stur.

Die Bluray Wiedergabe:

Test-Bluray für 2D ist bei mir vor allem der Film "Despicable Me 1", da das Bild extrem scharf und trotzdem wiech ist, sehr viele Farbnuancen vorkommen, die Hauttöne gut produziert sind und auf Grund der hohen Bildtransferraten sich auch die Videodelay gut testen lässt - und natürlich weil wir alle diesen Film außerordentlich lieben. Den Farbraum habe ich auf dem im Player voreingestellten YCbCr444 belassen.
Das Bild ist bombastisch. Die Details werden scharf und ohne jeden Tadel dargestellt. Sehr zufriedenstellend ist die Bildlaufruhe bei Schwenks. Es wird dabei zwar etwas Schärfe herausgenommen, aber dafür ruckelt nichts. Das war nämlich ein Ausmusterungsgrund beim Vorgänger, einem 150€-Philips, wo mir das 24p-Gezittere dermaßen auf den Geist ging. Die Farben bereiten einfach Freude. Die Hauttöne wirken schön und natürlich, was für viele Zuspieler und Wiedergabegeräte heutzutage eine echte Herausforderung ist. Da entlarven sich schnell Farbschwindler, die das Bild „schöner“ pushen. Dunkle Bildanteile werden sauber durchgezeichnet. In der Szene, wo die Kinder vom Kekse-Verkaufen ins Heim zurückkehren (Edits Matschekuchen), sind die Bilder an den dunkelblauen Wänden im Hintergrund sehr gut zu erkennen (Beamerwiedergabe). Das habe ich schon oft genug viel schlechter gesehen.

Beim Sifi-3D- Testklassiker „Avatar“ konnte ich erstmals den Beamer bei 3D normal im Ökomodus laufen lassen. Trotz geringerer Leuchtkraft waren alle Details sehr gut zu erkennen. Das 3D Bild erscheint in weitgehend akzeptablen Farben (Funk-Shutterbrillensystem). Die räumliche Darstellung ist hervorragend. Bei schnellen Szenen, wo ein billiger Player spätestens nur noch zittrigen Murks schafft, liefert der Panasonic immer noch eine überzeugende Performance. Die Kamerafahrten über Pandoras Dschungellandschaften laufen weitgehend sauber durch. Und in der Eingangsszene, wo ein Fahrzeug mit riesigen Rädern an dem Neuankömmling vorüberfährt, verraten die Pfeile, die in den Pneus stecken, dass man hier einen Player vor sich hat, welcher den Filmfreund auf die Dauer nicht mit seinen lästigen Unzulänglichkeiten frustrieren wird. Bei der 3D Variante von „Paranorman“ trat in schnellen Szenen allerdings doch deutliches Bewegungsruckeln auf. Offenbar gibt es Unterschiede in den Medien.
Die 3D Einstellungen im Optionsmenü ermöglichen die Justierung der 3D Bühne. So kann man die 3D Wiedergabe an seine eigenen Bedürfnisse anpassen, was nicht zuletzt auch Augen- und Kopfschmerzen vermeiden hilft. 3D Kino ist bei uns, wo oft Filme angeschaut werden, zwar eher die Ausnahme, aber wenn mal eine 3D-Bluray in den Player geschoben wird, dann ist für akzeptable Wiedergabe gesorgt. Die Wiedergabe von 3D Material auf große Bilddiagonalen im Heimkinobereich steckt noch in den Kinderschuhen. Wie immer bestimmen auch da alle Komponenten in der Kette vom Filmmaterial bis zur Bild- und Soundwiedergabe die Qualität der Darstellung. Da dürfte sich aber zukünftig noch einiges im Preis-Leistungs-Verhältnis tun, denn bisher müsste man sich, wenn man volle Zufriedenheit anstrebte, noch zwischen einem neuen Auto oder einer Heimkinoanlage entscheiden.

Viedeo-Audio-Versatz, Videodelay genannt, entsteht besonders bei der Wiedergabe von HD-Material. Aber dafür bietet der DMP-BDT500EG ein absolut geniales Highlight: Eine Audio-Delaysteuerung! Die kann zwar nur vom Home-Menü aus aufgerufen werden, ist aber bei alter Verstärkertechnik unverzichtbar. Der Pana erzeugt von Haus aus nur eine geringfügige Delay (Krassestes Beispiel war in dem Zusammenhang der Onkyo BD-SP809, bei dem sogar auf einem PC Monitor noch fettes Delay ankam - und der Onkyo hat keinen Regler dafür!) Bei unserem Beamer reichten schon 60 ms Audioverzögerung aus und wenn nun einer der Minions bei Gru‘s Bewerbung im Waisenhaus seinen Kollegen mehrmals mit dem Kopf auf die Tastatur knallt, dann passt der Sound auf die Millisekunde genau.

Der Sound (bei uns immer nur 2.0):

Der Stereoton kommt bei 2k 5.1 Einstellung übrigens aus den beiden 7.1 Sourroundback Cinches. Das steht weder im Handbuch noch sonst irgendwo. Nur die Beschriftung „2ch/Sourroundback“ auf der Geräterückseite deutet darauf hin. Es liegt ein relativ hoher Pegel an, sodass der Verstärker entsprechend geregelt werden muss. Die Burr Brown DACs habe ich bei dem Onkyo bereits gehört und war zufrieden. Die Musik kommt engagiert, gut durchstrukturiert und mit kräftigen, sauberen Bässe an. Die Funktion „Anhebung der Stimmen“ braucht man bei Stereo-Downmix oft. Die Wiedergabe über HDMI hat mich jedoch in Erstaunen versetzt. Für meinen Eindruck ist der Klang über HDMI noch besser. Als Gru bei seinem ersten Versuch, in Vektors Festung einzudringen, von dessen geballter Cartoon-Raketenabwehr mit einem kräftigen Rumm‘s in den Boden massiert wird, kam die Druckwelle spürbar an.

Bedienung:

Die Fernbedienung habe ich sofort ausgemustert und den Pana aus dem Netz auf die Harmony One von Logitech geladen. Die Pfeiltasten funktionieren wie gewohnt und auch alle weiteren Funktionen lassen sich bedienen - MIT Beleuchtung ;-). Die Klappe des Players öffnet und schließt sich zum Einlegen der Disks von allein. Die Lade hat wie bei den meisten Playern Plastikanmutung, aber tut ihren Dienst. Leider kann eine Disk nicht gut seitlich angefasst und wieder herausgenommen werden. Das geht ohne Risiko nur über die kleine Finger ins Loch-Methode. Der Einlese-Vorgang braucht nicht viel Zeit, währenddessen ist ein pfeifender Ton zu hören. Die Lautstärke des Laufwerkes ist bei der Wiedergabe sehr zurückhaltend. Ich habe gute Ohren und reagiere besonders empfindlich auf listig z.B. in höhere Frequenzen „kaschierte“ Laufwerksgeräusche. Das ist bei dem Panasonic nicht der Fall. Der zwei Meter über unseren Köpfen installierte Beamer dominiert mit seinem Lüfter nach wie vor die außerfilmische Soundkulisse.
Die Menüs erscheinen etwas durcheinander. Aber wenn die Grundeinstellungen alle festgelegt sind, lässt sich für die laufende Wiedergabe das Optionsmenü aufrufen. Dort stehen wichtige Möglichkeiten der Bildjustierung, einige Klangeinstellungen und die nützliche Auswahl von Tonspur und Untertiteln zur Verfügung.

Wenn man sich eine wirklich highendige Beamerumgebung nebst Soundanlage ins Heim bauen möchte, darf man heutzutage normalerweise gut zehn- bis zwanzigtausend Euro in die Hand nehmen, denn eins steht fest, für den absoluten Perfektionisten bleibt sogar bis zum Einunderttausend-Euro-Equipment noch genug Raum für Qualitätsunterschiede. Daher wird der normalbegüterte Max Mustermann sich bescheiden und nach Geräten Ausschau halten, die seinen Ansprüchen genügen, ohne ihn in die Privatinsolvenz zu treiben. Der Panasonic ist so ein Gerät. Ich habe so einige, wenngleich längst nicht genug aktuelle Blurayplayer getestet, aber ich bin überzeugt, dass es für diesen Preis derzeit definitiv keinen gleichwertigen oder gar besseren Player wie den DMP-BDT500EG gibt! Wenn Panasonic jetzt nicht doch etwa ein Kuckucksei wie z.B. geplante Obsoleszenz in den Player eingebaut hat, dann ist das das Gerät eine echte Klasse. Soweit kann ich diesen Player mit gutem Gewissen empfehlen.

PS: Er sieht schick aus!
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am 4. Februar 2015
Ich liebäugle schon länger mit der Anschaffung des DMP-BDT500EG, der nicht umsonst einen EISA Award einfahren konnte. Da ich normalerweise zu wesentlich kostspieligeren Komponenten für meine HiFi-Anlage tendiere, war ich anfangs misstrauisch, ob Panasonic bei diesem Preis-/Leistungsverhältnis wirklich mit High-End-Komponenten von Denon, Marantz, Cambridge etc. mithalten kann. Fazit: sie können!

Das Bild ist gestochen scharf und kann zusätzlich noch unterschiedlich manuell angepasst werden. Auch im 3D-Modus ist das möglich, wodurch Ghosting-Effekte sich kompensieren lassen. Es werden Flach- und Rundbildschirme unterstützt. Schnelle Ladezeiten und geringe Geräuschentwicklung sind ebenfalls wohltuend. Die Audioqualität ist ebenfalls sehr gut und kann auch nach eigenen Vorlieben angepasst werden. Die Fernbedienung ist einfach zu handhaben. Mir gefällt besonders das Touchpanal, welches hervorragend reagiert. Da ich aber wohl über meine Universalfernbedienung den Player steuern werde, ist das für mich nicht entscheidend. Nettes Gimmick ist die App zum Steuern des Players. Sie funktioniert ebenfalls ohne Probleme, könnte aber gerne mehr Features enthalten.

Fazit 2: mit diesem Player hat man ein rundherum Sorglos-Paket zu einem sehr günstigen Preis erstanden, wenn man keine 4k-Technologie benötigt (sonst einfach zum Nachfolger greifen, der ebenfalls einen EISA Award bekommen hat). Benötigt man zusätzlich einen SACD-Player, sollte man zu Denon, Marantz, Cambridge & Co. greifen.
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am 9. Dezember 2014
Warum habe ich mir diesem Player gekauft?
Die Nachtabsenkung meines alten Philips-Players bekam die oft heftigen Lautstärkesprünge bei Action-Szenen mancher Filme einfach nicht in den Griff.
Da machte das Filme schauen auf die Dauer einfach keinen echten Spaß mehr wenn man ständig an der Fernbedienung hängt und nachreguliert oder alternativ den Ton vom TV nutzt....was bei den mittelmäßigen Soundqualitäten meines Samsung LED-TV auch nicht gerade prickelnd ist ;-).
Da ich keine 5.1 Anlage habe sondern "nur" einen Stereoverstärker plus Nubert-Boxen über den der Ton läuft blieben zwei Optionen.....5.1 oder einen neuen Player kaufen.
Ein neuer Player schien mir die bessere Wahl zu sein....und das nicht nur aus dem finanziellen Aspekt heraus.
Jedenfalls hat mit diesem Panasonic-Player das Leiden nun definitiv ein Ende denn seine umfangreichen Einstellmöglichkeiten den Ton betreffend lassen keine Wünsche offen!
Zudem wird man mit schnellen Reaktionszeiten beim Einlegen/Auswerfen einer Disc etc. und natürlich einem super Bild belohnt,aber das erwartet man bei dem Preis eigentlich ja sowieso ;-)!
Das Menüführung ist meiner Meinung nach gut,das Menü an sich umfangreich und man braucht eventuell ein bisschen Zeit bis man die passenden Einstellungen gefunden hat....aber das Ergebnis ist dann Filmvergnügen pur!
Ach ja....zur Fernbedienung kann ich was den Dauerbetrieb angeht nicht viel sagen da ich dafür eine Logitech Harmony verwende.
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am 5. Januar 2015
Von DVDs, die mir besonders gefallen, habe ich mir im Vorgriff auf die Zukunft die entsprechenden BlueRays zugelegt. Um mir diese auch ansehen zu können, musste endlich ein BlueRay-Spieler her. Da die BRs in 3D sind, musste auch der BR-Spieler 3D-fähig sein. Nach längeren Recherchen im Internet fiel die Wahl auf den Panasonic DMP-500EG.
Erwartungsgemäß ist das Bild tadellos. Beim Einlesen der Scheiben (DVD/BR) gibt der Player kratzene Geräusche von sich, ist aber im Betrieb leiser als flüsterleise, also nicht zu hören. Die zur Bedienung des Players erforderliche Fernbedienung ist relativ groß. Für grundlegende Funktionen (z.B. Ein-/Ausschalten des PLayers, Öffnen der Schublade, für die auch Sensortasten an der Oberseite des Players vorhanden sind) verfügt die Fernbedienung über richtige Tasten; alle sonstigen Einstellungen erfol- gen mittels Touchpad, und die Handhabung dieses Touchpads ist gewöhnungsbedüftig.
Wie wahrscheinlich allgemein üblich, liegen dem Player keine Kabel zur Verbindung mit einem TV-Gerät bei; diese müssen also extra beschafft werden.
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am 23. September 2014
Der Player ist super für neue und gut behandelte Blu-Ray Discs. Leider ist er für Leih-BD ungeeignet. Die Fehlerkorrektur ist (so das allgemeine Empfinden, wenn man das Internet befragt, wie auch meine persönliche Erfahrung) miserabel. Selbst bei Discs, bei denen keine Kratzer erkennbar sind, neigt er zum Anhalten, überspringt dann minutenweise den Film oder bricht die Wiedergabe komplett ab.
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am 12. April 2014
Ich hatte vorher einen Phillips BDP3280 und wunderte mich über die schlechte Bild- und Soundqualität, jetzt weiß ich warum.
Obwohl der billige Phillips (kostet komischerweise immer noch Eur 100..) sehr gute Bewertungen bekommen hat, ist der Panasonic zig Klassen besser einzuschätzen. Bild und Ton suchen seinesgleichen in Kombination mit einer sehr guten Anlage. Funktionallität (automat. Frontklappe) Ladezeiten (Normalmodus), etc. sind sehr zufriedenstellend. Das Design gefällt, Menüführung ist sehr gut, Online Inhalte gut, Filme über ext. Festplatte laufen super fix und auch hier in besserer Qualität als beim Phillips. Audio-CDs laufen bei mir über einen herrvoragenden CD-Spieler, sodaß ich dies nicht testen mußte. DVDs habe ich auch noch nicht geschaut, aber da wird es nichts zu makeln geben.
Einziges Manko: Komischerweise laufen nicht alle MKV-Dateien per USB Übertragung, obwohl dies beim alten Phillips reibungslos geht.
Absoluter Kauftip!
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am 23. Juli 2012
Zum neuen Fernseher Panasonic TX-L47WT50E, der auch 3D kann, brauchte ich einen neuen BluRay-Player. Nach zwei Panasonic-BD-Playern, einem LG, hatte ich in den letzten beiden Jahren einen Pioneer BDP-LX52 in Betrieb, um den es mir leid tat, ihn ausser Betrieb zu nehmen, da er kein 3D kann, bietet er doch Bild und Ton auf Referenzniveau und er bisher mein bester BD-Player war. Die Entscheidung fiel letztlich zwischen dem Pioneer BDP-LX55 und dem Panasonic DMP-BDT500EG zugunsten des Panasonic aus: in Testberichten liegen beide auf Referenzniveau, der Panasonic kann aber zusätzlich noch 2D-Inhalte in 3D umwandeln und ist rund 100 € günstiger.
Der Player macht einen hochwertigen Eindruck, hat vernünftige Standfüsse und nicht nur Gumminoppen, das Design ist zeitlos elegant. Dass die Playerschublade hinter der klappbaren Frontblende liegt, finde ich ok, unterstützt das sachlich-elegante Aussehen. Der Anschluss ging schnell, das erste Setup bekommt man ohne Bedienungsanleitung hin, das Bildschirmmenü ist modern und übersichtlich. Aber sehr überrascht war ich dann von den ersten selbst vorgenommenen Tests. Die Laufwerksgeräusche beim Einlesen der Discs - was übrigens sehr zügig vonstatten geht - sind absolut vernachlässigbar und bewegen sich im üblichen Rahmen. Im Playbetrieb ist das Laufwerk nicht mehr hörbar. Die Wiedergabe und Darstellung von BD-Inhalten ist grandios und DVD-Material arbeitet er erstklassig auf. Der Panasonic bietet ein tolles, knackiges Bild, wie ich es noch bei keinem anderen Panasonic-Player erlebt habe. Eher noch sollte man mit einzelnen Bildverbesserungsreglern wie "Detailschärfe" und "Superauflösung" behutsam umgehen, er ist schon ab Werk sehr gut konfiguriert. Im 2D-Betrieb ist er dem Pioneer absolut gewachsen, teilweise sogar besser. Auch der Klang kommt kraftvoll und sauber über einen Pioneer AV-Receiver.
Die Kritik an der Touchpad-Fernbedienung kann ich nicht teilen, man kann die Empfindlichkeit des Touchpads im Setup-Menü einstellen und die Bedienung damit geht einfach. Ausstattungsfeatures wie Smartphone App und integriertes W-LAN habe ich noch nicht ausprobiert, brauche ich auch nicht.
Alles in allem, ein toller BD-Player mit einer überragenden Bild- und Soundqualität. Bis jetzt habe ich den Pioneer-Player nicht vermisst. Deswegen: 5 Sterne und absolute Kaufempfehlung.
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am 27. November 2015
Im Prinzip ein perfekter Player. Ich erwarte aber auch, dass er länger als zwei Jahre durchhält. Bei mir ist jetzt die Fernbedienung hinüber, wobei anzugeben ist, dass der Player bei mir max einmal im Monat läuft. Diese touchpad Bedienung war in der Werbung für diesen Player wichtiger Bestandteil, deshalb Werte ich ihn ab. Drei Monate nach Garantieren, das darf nicht sein. Ich behandle technische Geräte mit höchster Sorgfalt. Jetzt bediene ich ihn mit einer Altbedienung eines anderen DVD VHS Kombiplayers, aus Zeiten, wo Panasonic noch Qualität produzierte.
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