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TOP 500 REZENSENTam 27. Mai 2012
Ein weitverbreiteter Irrglaube behauptet ja gern, alles, was hierzulande im Entferntesten mit Techno zu tun habe, müsse persé musikalisch einfalls- und textlich anspruchslos sein ' billige Partymucke, marsch, in die Ecke zum Schämen. Nun, diese These lies sich schon bei Deichkind, der Referenzband Nummer 1 aus Hamburg, nicht aufrecht erhalten ' 'großartige Sprachschöpfer', so die Süddeutsche, ein 'Hochkultur-Kollektiv' gar laut Frankfurter Rundschau ' ja, was denn nun? Kein Verlaß auf's Klischee ' auch bei Referenzband Nummer zwei, der Frittenbude aus Geisenhausen goes Berlin, die gerade auf Audiolith mit 'Delfinarium' ihr drittes Album veräußert hat und von ausgelassenem Kirmesgedudel ungefähr so weit entfernt ist wie HP Baxter von Günter Grass.

Sicher kein Zufall, dass dieses Album mit einer wehmütigen Rückschau auf vergangene, ausgelassene Zeiten beginnt ('Von allem zuviel') ' sorglos, weil naiv, das scheint vorbei, Frittenbude nähern sich ihrer Generation mehr noch als auf den Vorgängeralben mit dem heiligen Ernst der enttäuschten Jugend. Wo die Hamburger Spießgesellen den Feierbefehl noch per Dekret zelebrieren, muß man bei Frittenbude schon lange suchen ' 'Heute nur Einmal' ist vielleicht der einzige Titel, der ein wenig von der Spontanität und Selbstvergessenheit früherer Tage in sich trägt. Vorbei ' die restlichen vierzehn Stücke tragen durchweg Frustration, Ratlosigkeit und Wut im Subtext, alles gut durchdacht, wohlüberlegt, manchmal etwas hölzern, aber immer geistreich.

Klare Bekenntnisse haben Martin Steer, Johannes Rögner und Jakob Häglsperger ja noch nie vermissen lassen, auch diesmal gibt's mit 'Heimatlos' mehr und mit 'Deutschland 500' (''deine Nazis, hier wo sie hingehörn, hier wo sie niemand störn, hier wo sie gut aussehn, weil sie dir super stehn'') weniger verklausulierte Ansagen zum Selbstverständnis der Band ' Ansichtssachen, für deren Direktheit man heute fast dankbar sein muss, die Zeiten sind anonymer und beliebiger geworden. Wenn dazu zwischendrin die kleinen Redewendungen und Gedankenspiele sich anschicken, ein Lächeln ins Gesicht des Hörers zu zaubern, dann ist das die andere, die fast poetische Seite der Fritten: 'Die Nacht ist unser Diktator, und jeder Tag ein Rolator' ('Heimatlos') klingt nur im ersten Moment albern, schleichende Entfremdung als 'dieses Gespenst, nenn es Alltag, unsere innere Altmark' ('Innere Altmark') passend beschrieben und auch die Beschwerdeführung an die spruchblasengefütterte Umgebung könnte kaum eingängiger sein 'wenn nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht' ('Gibt es Uruguay eigentlich noch').

Der Sound zum eindrucksvollen Wortschwall ist, keine wirkliche Überraschung, von ausgesuchter Klasse, als liebgewonnenes MashUp aus Electro, Synthpop, Indie und Dance stets wandelbar, eingängig und unbedingt clubtauglich. Ruhigere Momente wechseln mit stampfendem, treibendem Beat, für 'Wings' mogelt sich sogar eine dieser glitzernden Indiegitarren ins Ensemble, dass es einem richtig warm ums Herz werden will. Und irgendwie möchte man den Jungs, die sich doch offensichtlich so schwer mit ihrer Heimat und ihrem Für und Wider tun, am Ende versichern, dass sie mit dieser, ihrer Art, Musik zu machen, vielen das Auskommen eben da etwas entspannter machen, nicht nur vielleicht, sondern ganz sicher. mapambulo:blog
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am 13. Mai 2012
Genau wie man sich die perfekte Vinyl LP wünscht!

Zur Musik: Brauch ich gar nicht viele Worte drüber verlieren - gewohnt gute Kost von Frittenbude. Bei den Texten haben Sie sich nochmal echt weiterentwickelt!

Zur Platte selber:
- transparentes Vinyl - sieht echt sehr edel aus!
- super verarbeitet
- Downloadlink für MP3s + ein Sticker
- Booklet mit rückseitigem Poster
- super Verpackung von Amazon (wie der andere Rezensent habe ich auch schon einmal eine extrem schlecht verpackte Platte von Amazon bekommen, in diesem Fall wars allerdings ein fester, stabiler Karton)

--> gerade zu dem Preis für eine Vinyl LP mehr als empfehlenswert!
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Mai 2012
Ich war sehr gespannt auf das neue Frittenbude Album, vor allem, da ich einen ähnlichen
Stilwechsel wie von "Nachtigall" zu "Katzengold", erwartete.

Album ohne ein Probehören einen Tag vor Release im Laden gesehen und gekauft.
Zuhause in die Anlage plaziert und voller Vorfreude die ersten Töne erwartet.

Der Opener "Von Allem Zu Viel" gibt einer perfekte Einleitung zum Album. Er besitzt sowohl
alt bekannte FB-Ideen und Kompositionen, aber gleichzeitig klingt er so anders, dass man
ihn mit keinen seiner Vorgänger vergleichen könnte.
"Nur Wegen Dem Eiskonfekt" beginnt mit aufgewühlten Drums und fungiert mit vielen Gitarren-
und Basseinlagen. Unerwartet, aber ab der ersten Sekunde absolut tanzbar.
"Aufregende Farben" beweist sich durch den poetischen Text und ausgeglichener Diastematik.
"Deutschland 500" erinnert sehr an "Katzengold", ist aber meiner Meinung nach das einzige.
Der Rest ist vollkommen neu, vor allem die Presentheit des Klaviers wird in vielen Songs deutlich.
Nicht nur als Ruhepol, sondern als leitende "Stimme" des Songs bedient sich das Klavier
an raffinierten Kompositionen.
Im Allgemeinen besitzt das Album eine perfekt abgestimmte Mischung aus wohl gewählten Baladen
und tanzbar außergewöhnlicher Elektro Musik, die hier ein Niveau erreicht hat, was im
deutschsprachigen Musikbusiness kaum annährend so vertreten ist.

Obwohl ich "Nachtigall" und "Katzengold" beide sehr schätze, vor allem wegen ihre Individualität,
traue ich mich zu sagen, dass FB mit "Delfinarium" ein wahres Meisterwerk erschaffen haben.
Die Raffiniertheit in jedem Song erfüllt mich mit Freude. Die Komplexität der Songs ist beeindruckend
und in keinster Weise anstregend. Obwohl FB für ihre basslastigen Beats bekannt waren, verzichten sie
in "Delfinarium" fast völlig darauf, was dem Album eine fast beschwingende Stimmung verleiht.
Die Jahreszeit bietet sich übrigens auch sehr an. Ich bin mir sicher, dass "Delfinarium" mein
Sommeralbum werden wird.
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am 11. Mai 2012
Eh ich mich an Frittenbude gewöhnt hatte verging schon einige Zeit. Mittlerweile steht sie bei mir aber weit oben in der "Hellyeah"-Rangliste.
Die vorab-Auskopplungen aus dem neuesten Werk "Delfinarium" ließen auf großes hoffen und das hat sich auch bestätigt.

Erstmal ist die Platte ein ganzes Stück anders als die vorherigen Alben, ein ganz großes Stück ausgeklügelter und reifer. Es kommt kaum noch der Trash Elektro mit Dadaistischen Texten vor und wenn doch, dann wird es sehr gut rübergebracht.

Auf Delfinarium herrschen eher nachdenkliche Töne und vor allem Texte wie bei "Wings", aber auch die Politik und Deutschland wird wieder mit Smashsongs bedient mit Songs wie "Deutschland 500".

Es gibt viele Anspieltipps, "Eiskonfekt" ist ein hammer Song, "Heute bist du nur ein Mädchen das ich einmal gekannt hab" ist das neue "Seifenblase", "Von allem zu viel" ist ein richtig guter Einstieg in das Album.

Mit einigen Songs tue ich mich noch etwas schwer, da Johannes mir in 2 Songs vom Rapflow her zu sehr nach Sido klingt, aber das ist nur meine Meinung.
Nichtsdestotrotz übertrifft er sich als Texter hier selbst. Lyrisch kommt hier im deutschsprachigen Raum nur Casper ran.

Alles in allem wärmste Kaufempfehlung. Ich wünsche Frittenbude das sie sich mit dieser Platte die nächsten Lebensjahre finanzieren können. Verdient haben sie es allemal!
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am 11. Mai 2012
Dieses neue Album ist der absolute Wahnsinn. Hier haben die Drei wieder rießen Fortschritte gemacht. Jedes Lied klingt toll, die Sounds sind vielfältig, das Album wirkt also nicht irgendwie eintönig und trotzdem passt alles zusammen.
Meiner Meinung nach das beste Lied ist "Zeitmaschinen aus Müll", ein unglaublich gefühlvoller Song, bei dem sehr viel rüber kommt.

Soweit die ersten Eindrücke. Die hohen Erwartungen mindestens erfüllt, eher übertroffen. So macht Musik Spaß!
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am 21. Mai 2012
Also nach dem ersten Hören hätte ich 4 Sterne gegeben, weil dieses Album mir zuerst zu ruhig war im Vergleich zu den ersten beiden. Ich weiß, tiefergehende Texte usw.. Aber ich find Frittenbude grad wegen dem steilgehen so cool! Ein paar Tage nach dem Kauf war ich dann auf dem Frittenbude-Konzert in Erlangen und da fand ich die neuen Lieder dann doch sehr geil und die Euphorie hab ich auch mit nach Hause genommen. Ich glaub ich habs hier einfach zu leise gehört. Also: Boxen aufdrehen und viel viel Spaß haben! :)
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am 22. Juni 2016
ich hab den album-release um ein paar jährchen verschlafen, bin aber im jahre 2016 umso mehr von den Socken! Frittenbude ist sowieso geil, aber in dieses Album hab ich mich direkt verliebt! 1.000.000-fache Empfehlung!
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am 30. Mai 2012
So muss der Zusatz-Inhalt einer CD/Vinyl/usw. sein!
Vorallem der Download damit man die Songs auch auf mp3 hat.
Denn wenn ich mir ein Album einmal gekauft habe will ich sie auch auf jedem Gerät ohne einschränkungen abspielen können!

Geht mal gegen den gestörten Trend wie bei Computerspielen wo man obwohl man alleine spielt ohne Internetverbindung garnichts mehr machen kann und sinnlose Materie (CD) in der Hand hält.

Also liebe Medienindustrie wenn ihr wirklich was gegen illegale Downloads usw. machen wollt liefert Zusatzinhalte und Rechte anstatt die Käufer an ein bestimmtes Medium oder das Internet(WTF?!) zu binden!!!
Den wenn jemand mit der illegalen Version mehr möglichkeiten hat als mit der legalen wozu soll dann jemand Geld dafür ausgeben?
Wollte ich nur mal gesagt haben, denn dem Anschein nach spricht das niemand aus...
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am 18. Mai 2012
Frittenbude ist zurück und das besser als jemals zuvor!
Auf den Punkt gebrachte Texte mit mitreißenden Rhythmen, Es ist alles wie immer, nur jünger.
Definitiv eine absolute Kaufempfehlung, besonders als Vinyl Version!
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am 28. September 2012
Was soll ich groß sagen? Musik ist Geschmacksache und diese CD trifft meinen Geschmack 100%ig.
Von der Art her ist sie dem Vorgänger sehr ähnlich, aber dann eben doch ein ganzes Stück besser.
Zur Zeit meine absolute Lieblingsplatte.
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