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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
19
4,7 von 5 Sternen
The Queen Is Dead
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 13. September 2017
Für mich eine der besten Smith-Platte - kaum schwache Songs - ein Gesamtkunstwerk. Hatte mal früher mal 'ne mintgrühne Platte davon - leider aber Anfang 90er Alles Vinyl verkauft. Nun musste ich mir diese Platte wieder nachkaufen. CD und mp3 weichen (back to the roots") wieder langsam dem Vinyl.... Man nimmt sich wieder Zeit zum Hören und genießen. Platte = haptisch schönes Faltcover + fette 80gramm Vinyl-Scheibe... bin sehr zufrieden ;-)
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am 4. Juli 2011
Wer The Smiths mag, kommt an diesem Album kaum vorbei. Großartige Musik, tolle Stimme, schön-melancholische Texte und das Original von Bigmouth strikes against (Placebo hats mal gecovert).

Die Platte ist nur zu empfehlen und meine Freundin hat sich riesig gefreut als ich sie ihr geschnekt habe.
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am 6. Februar 2014
Es mag eine unpopuläre Aussage sein, aber „The Queen Is Dead“ ist meiner Meinung nach das überbewertetste Album der Smiths. Es ist nicht deutlich schlechter, als alle anderen Drei, sondern eigentlich nur ein bisschen. The Smiths waren eine Band, die wirklich alles hatte, was man braucht, um wirklich besonders zu sein. Einen auffälligen Sänger (Morrissey), der mit seiner Stimme und seinen Texten der Band genauso ein Gesicht verpasst hat, wie Johnny Marr, der nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Produzent den Sound dieser Band entscheidend geprägt hat. Deswegen ist es für mich eher auch das beliebte Jammern auf hohem Niveau, wenn ich über das dritte Album der Band aus Manchester schreibe. Das Titelstück gleich zu Beginn ist ein wunderbarer, energiegeladener Einstieg, der mit seinen knapp 6 ' Minuten wie eine große, fette Überschrift über dem gesamten Album thront. „Frankly, Mr. Shankly“ führt den Weg auf unwiderstehliche Art und Weise weiter, bis dann das ziemlich ziellose „Never Had No One Ever“ ein wenig Langeweile verbreitet. Das liebliche „Cemetry Gates“ gefällt dann aber im Anschluss gleich wieder sofort, genauso wie das für Smiths-Verhältnisse relativ unprätentiöse „Bigmouth Strikes Again“. Das mit Abstand beste Stück auf „The Queen Is Dead“, einer der vielleicht wunderschönsten Songs der Smiths überhaupt – und das größte Argument dieses Album kennen zu müssen, ist „There`s A Light That Never Goes Out“. Leider ist der Song mit „Vicar in A Tutu“ und „Some Girls Are Bigger Than Others“ von zwei zwar nicht schlechten, aber im direkten Vergleich eher lauen Stücken umgeben. Und genau das ist die vielleicht große Schwäche an diesem Album: die Spannung kann irgendwie nicht über die komplette Albumlänge aufrechterhalten werden. Ein bisschen ist „The Queen Is Dead“ wie „Nevermind“ von Nirvana: 3/4 der Platte sind ein bedeutendes Stück Pop-Geschichte, der Rest ist nettes, aber harmloses Beiwerk. Jahre später äußerte sich auch Morrissey eher kritisch über das Album und sagte: "The Queen Is Dead" ist nicht unser Meisterwerk. Ich sollte es wissen. Ich war da. Ich lieferte die Sandwiches."
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am 6. Februar 2014
Es mag eine unpopuläre Aussage sein, aber „The Queen Is Dead“ ist meiner Meinung nach das überbewertetste Album der Smiths. Es ist nicht deutlich schlechter, als alle anderen Drei, sondern eigentlich nur ein bisschen. The Smiths waren eine Band, die wirklich alles hatte, was man braucht, um wirklich besonders zu sein. Einen auffälligen Sänger (Morrissey), der mit seiner Stimme und seinen Texten der Band genauso ein Gesicht verpasst hat, wie Johnny Marr, der nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Produzent den Sound dieser Band entscheidend geprägt hat. Deswegen ist es für mich eher auch das beliebte Jammern auf hohem Niveau, wenn ich über das dritte Album der Band aus Manchester schreibe. Das Titelstück gleich zu Beginn ist ein wunderbarer, energiegeladener Einstieg, der mit seinen knapp 6 ' Minuten wie eine große, fette Überschrift über dem gesamten Album thront. „Frankly, Mr. Shankly“ führt den Weg auf unwiderstehliche Art und Weise weiter, bis dann das ziemlich ziellose „Never Had No One Ever“ ein wenig Langeweile verbreitet. Das liebliche „Cemetry Gates“ gefällt dann aber im Anschluss gleich wieder sofort, genauso wie das für Smiths-Verhältnisse relativ unprätentiöse „Bigmouth Strikes Again“. Das mit Abstand beste Stück auf „The Queen Is Dead“, einer der vielleicht wunderschönsten Songs der Smiths überhaupt – und das größte Argument dieses Album kennen zu müssen, ist „There`s A Light That Never Goes Out“. Leider ist der Song mit „Vicar in A Tutu“ und „Some Girls Are Bigger Than Others“ von zwei zwar nicht schlechten, aber im direkten Vergleich eher lauen Stücken umgeben. Und genau das ist die vielleicht große Schwäche an diesem Album: die Spannung kann irgendwie nicht über die komplette Albumlänge aufrechterhalten werden. Ein bisschen ist „The Queen Is Dead“ wie „Nevermind“ von Nirvana: 3/4 der Platte sind ein bedeutendes Stück Pop-Geschichte, der Rest ist nettes, aber harmloses Beiwerk. Jahre später äußerte sich auch Morrissey eher kritisch über das Album und sagte: "The Queen Is Dead" ist nicht unser Meisterwerk. Ich sollte es wissen. Ich war da. Ich lieferte die Sandwiches."
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am 6. Februar 2014
Es mag eine unpopuläre Aussage sein, aber „The Queen Is Dead“ ist meiner Meinung nach das überbewertetste Album der Smiths. Es ist nicht deutlich schlechter, als alle anderen Drei, sondern eigentlich nur ein bisschen. The Smiths waren eine Band, die wirklich alles hatte, was man braucht, um wirklich besonders zu sein. Einen auffälligen Sänger (Morrissey), der mit seiner Stimme und seinen Texten der Band genauso ein Gesicht verpasst hat, wie Johnny Marr, der nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Produzent den Sound dieser Band entscheidend geprägt hat. Deswegen ist es für mich eher auch das beliebte Jammern auf hohem Niveau, wenn ich über das dritte Album der Band aus Manchester schreibe. Das Titelstück gleich zu Beginn ist ein wunderbarer, energiegeladener Einstieg, der mit seinen knapp 6 ' Minuten wie eine große, fette Überschrift über dem gesamten Album thront. „Frankly, Mr. Shankly“ führt den Weg auf unwiderstehliche Art und Weise weiter, bis dann das ziemlich ziellose „Never Had No One Ever“ ein wenig Langeweile verbreitet. Das liebliche „Cemetry Gates“ gefällt dann aber im Anschluss gleich wieder sofort, genauso wie das für Smiths-Verhältnisse relativ unprätentiöse „Bigmouth Strikes Again“. Das mit Abstand beste Stück auf „The Queen Is Dead“, einer der vielleicht wunderschönsten Songs der Smiths überhaupt – und das größte Argument dieses Album kennen zu müssen, ist „There`s A Light That Never Goes Out“. Leider ist der Song mit „Vicar in A Tutu“ und „Some Girls Are Bigger Than Others“ von zwei zwar nicht schlechten, aber im direkten Vergleich eher lauen Stücken umgeben. Und genau das ist die vielleicht große Schwäche an diesem Album: die Spannung kann irgendwie nicht über die komplette Albumlänge aufrechterhalten werden. Ein bisschen ist „The Queen Is Dead“ wie „Nevermind“ von Nirvana: 3/4 der Platte sind ein bedeutendes Stück Pop-Geschichte, der Rest ist nettes, aber harmloses Beiwerk. Jahre später äußerte sich auch Morrissey eher kritisch über das Album und sagte: "The Queen Is Dead" ist nicht unser Meisterwerk. Ich sollte es wissen. Ich war da. Ich lieferte die Sandwiches."
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am 28. August 2006
Ja, die Smiths: Auf der ganzen Welt "nur" eine Kultband par excellence, in ihrem Heimatland Großbritannien hingegen bis heute Stars, deren Status sogar an die unerreichbar scheinenden Beatles und Stones heranreicht. Beispiele für diese unglaubliche Popularität gefällig? Zwei legendäre britische Popmusikblätter liefern sie: 2002 kürte sie der NME anhand einer Leserumfrage zur "einflussreichsten Band der letzten 50 Jahre". Der Melody Maker zog sogleich nach: "The Queen Is Dead" sei das "beste Rockalbum überhaupt", noch vor scheinbar übermächtigen Größen wie SGT. PEPPER, EXILE ON MAIN ST., NEVER MIND THE BOLLOCKS oder NEVERMIND.

THE QUEEN IS DEAD hat tatsächlich alles das zu bieten, was The Smiths so umwerfend großartig macht, und zwar auf eine Weise, wie die Band es selbst bei den anderen drei hervorragenden Studioalben THE SMITHS, MEAT IS MURDER und STRANGEWAYS, HERE WE COME nicht geschafft hat. THE QUEEN IS DEAD vereint alle Tugenden der legendären Band aus Manchester: Sänger Morrisseys charakteristischer Gesang; seine Texte, die einer ureigenen Kombination aus scheinbar unüberbrückbaren Gegensätzen entspringen - Melancholie und ironischer Humor, Schüchternheit und Egozentrik, Angst und Provokation; Gitarrist Johnny Marrs kongeniale Musik sowie die makellose, oft zu Unrecht unterschätzte Rhythmussektion Andy Rourke (Bass) und Mike Joyce (Drums).

THE QUEEN IS DEAD widerlegt überdies das weit verbreitete Klischee, die Smiths seien nur eine "Weicheierband", eine Bande von trübseligen Miesmachern gewesen. Zogen durch das Debutalbum THE SMITHS (1984) noch tatsächlich greifbar die Nebelschwaden und schlugen Morrissey & Co. bei MEAT IS MURDER eher strenge Töne an, ist hier selbst in melancholischen Momenten nichts zu spüren von lastender Schwere, vielmehr klingen The Smiths abwechslungsreicher, verspielter denn je. Endlich kriegten sie auch - zum zweiten Mal unter der Eigenregie von Johnny Marr - die Produktion richtig hin, die noch bei THE SMITHS und MEAT IS MURDER zu wünschen übrig ließ, und holten aus den relativ begrenzten Möglichkeiten, die man als Band eines Indie-Labels (Rough Trade) hatte, jede Menge heraus. Chefkompositeur Marr sorgte für den erhabenen Feinschliff im Studio. Viele Songs würden ohne seinen maßgeblichenen Einfluss auf den Bandsound wohl weit schaler klingen.

Das Ergebnis ist ein Potpourri aus verschiedensten Stilen: die überraschende Quasi-Punk-Attacke des titelgebenden Openers; das coole, Music-Hall-beeinflusste "Frankly Mr Shankly"; die von den "klassischen" Akustikgitarren angetriebenen "I Know Its Over" und "Cemetry Gates"; die mit Synth-Streichern unterlegten "The Boy With The Thorn..." und "There Is A Light..."; das heimliche Fifities-Rock'n-Roll-Stückchen "Vicar In A Tutu"; schließlich das abschließende "Some Girls...", das dem virtuosen "Jingle-Jangle"-Gitarrenspiel Johnny Marrs seinen gebührenden Platz einräumt.

Und was die Lyrics betrifft, war Morrissey während seiner Smiths-Zeit nie besser: Der sechsminütige titelgebende Opener gehört zum Komplexesten und Besten, was er je geschrieben hat. Quasi im "Vorbeigehen" bringt er alles unter einen Hut, seinen legendären Hass auf die Royals (diesmal bekommt auch Prinz "dressed in your mother's bridal veil" Charles sein Fett ab) ebenso wie seine Selbstironie und seinen oft verkannten Hang zur Komik:

"So I broke into the palace

with a sponge and a rusty spanner

She said: "Eh, I know you, and you cannot sing"

I said: "That's nothing, you should here me play piano!"

Bissig ebenfalls "Frankly Mr Shankly", das als "verklausulierter Messerstich gegen Geoff Travis, Chef von Rough Trade" (Musikexpress 03/2003) gilt, oder "Vicar In A Tutu", unter dessen hübscher Fassade Morrissey allerhand Böses über die Kirche zu sagen hat. Sonst kommt aber seine sympathische Seite öfter als sonst zum Vorschein, etwa in "Cemetry Gates", wo er seine Attitüde zum Plagiat so selbstironisch wie treffend aufs Korn nimmt, oder im abschließenden "Some Girls...", das er mit seltsamem, wenngleich komischem Nonsens füllt.

Trotzdem scheint's, als blieben die tragischen, melancholischen Songs die Lieblinge der Fans. "I Know Its Over" etwa, mit einer minutenlangen einsamen Klage ("Mother, I can feel the soil falling over my head"); das hymnisch-euphorische "The Boy With The Thorn...", bei dessen Lyrics Morrissey ausnahmsweise Herz vor Kopf gehen ließ und somit für einen der schönsten Smiths-Songs mitverantwortlich zeitigt; und - last not least - natürlich DER FANFAVORIT und ARCHETYPISCHER SMITHS-SONG, "There Is A Light That Never Goes Out", rund um das Drama von Einsamkeit, unglücklicher Liebe und Todessehnsucht.

Eigentlich hätten sich die Smiths es verdient, mehr zu werden als lediglich eine Kultband. Aber es sollte eben anders kommen: Noch ein Jahr, noch ein - nicht mehr ganz so großartiges - Album, und die Band löste sich urplötzlich auf. Wenigstens hat sie großartige Musik als Vermächtnis hinterlassen.
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am 11. Januar 2003
Wenn man gute Bands heutzutage nach ihren Einflüssen fragt, taucht immer wieder ein Name auf - nämlich jener der SMITHS. Und so sollte auch THE QUEEN IS DEAD in keiner guten Plattensammlung fehlen! Wenn man bedenkt, was in den 80er Jahren musikalisch alles verbrochen wurde, muß man diese 1986 erschienene Platte wirklich umso mehr loben.

Der Reiz der Smiths ist die ungewöhnliche Mischung aus Rock, Gitarrenpop und Schmacht-Balladen (oftmals alles in einem Song). Steven Patrick Morrissey (geboren 1959 in Manchester) trägt seine von pubertärem Weltschmerz geprägten Texte mit einer Stimme vor, die zwischen einem männlichen Bariton und einem einem Falsett oszilliert, und Johnny Marrs fast schon fröhliche Melodien bilden einen ungewöhnlichen Kontrast dazu.

Einige ihrer bekanntesten Songs sind auf diesem Album enthalten, etwa "The Boy with a thorn in his side", "There is a light that never goes out" oder "Bigmouth strikes again". Großartig auch das melodiöse "Cemetery Gates", ein Zeugnis von Morrissey's Vorliebe für Oscar-Wilde-Literatur. Überhaupt lohnt es sich auf die Texte zu hören, die bei den SMITHS und ihrem charismatischen Frontman einen mindestens ebenso wichtigen Part wie die Musik einnahmen. Wir haben alle mal schlechte Tage. Aber Morrissey hat eine Kunstform daraus gemacht, Und deshalb hört man ihn an solchen Tagen auch immer wieder gerne.
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am 6. Februar 2014
Es mag eine unpopuläre Aussage sein, aber „The Queen Is Dead“ ist meiner Meinung nach das überbewertetste Album der Smiths. Es ist nicht deutlich schlechter, als alle anderen Drei, sondern eigentlich nur ein bisschen. The Smiths waren eine Band, die wirklich alles hatte, was man braucht, um wirklich besonders zu sein. Einen auffälligen Sänger (Morrissey), der mit seiner Stimme und seinen Texten der Band genauso ein Gesicht verpasst hat, wie Johnny Marr, der nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Produzent den Sound dieser Band entscheidend geprägt hat. Deswegen ist es für mich eher auch das beliebte Jammern auf hohem Niveau, wenn ich über das dritte Album der Band aus Manchester schreibe. Das Titelstück gleich zu Beginn ist ein wunderbarer, energiegeladener Einstieg, der mit seinen knapp 6 ' Minuten wie eine große, fette Überschrift über dem gesamten Album thront. „Frankly, Mr. Shankly“ führt den Weg auf unwiderstehliche Art und Weise weiter, bis dann das ziemlich ziellose „Never Had No One Ever“ ein wenig Langeweile verbreitet. Das liebliche „Cemetry Gates“ gefällt dann aber im Anschluss gleich wieder sofort, genauso wie das für Smiths-Verhältnisse relativ unprätentiöse „Bigmouth Strikes Again“. Das mit Abstand beste Stück auf „The Queen Is Dead“, einer der vielleicht wunderschönsten Songs der Smiths überhaupt – und das größte Argument dieses Album kennen zu müssen, ist „There`s A Light That Never Goes Out“. Leider ist der Song mit „Vicar in A Tutu“ und „Some Girls Are Bigger Than Others“ von zwei zwar nicht schlechten, aber im direkten Vergleich eher lauen Stücken umgeben. Und genau das ist die vielleicht große Schwäche an diesem Album: die Spannung kann irgendwie nicht über die komplette Albumlänge aufrechterhalten werden. Ein bisschen ist „The Queen Is Dead“ wie „Nevermind“ von Nirvana: 3/4 der Platte sind ein bedeutendes Stück Pop-Geschichte, der Rest ist nettes, aber harmloses Beiwerk. Jahre später äußerte sich auch Morrissey eher kritisch über das Album und sagte: "The Queen Is Dead" ist nicht unser Meisterwerk. Ich sollte es wissen. Ich war da. Ich lieferte die Sandwiches."
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am 1. Januar 2014
Die Ware entspricht unseren Erwartungen. Qualität und Preisleistung ist O.K. Würde diese Ware zu jederzeit wieder bestellen. Man kann es weiterempfehlen.
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am 18. November 2005
Wenn man dieses Album noch nicht gehört hat wird man schlecht nachvollziehen können, warum so viele Kinder der 80er, aber auch später groß gewordene Musik-Kenner die Smiths und vor allem dieses Album "the queen is dead" so in den Himmel loben.
Das Problem dabei ist, dass man es auch nicht beschreiben kann. Morrissey drängt dem Hörer 10 geniale Texte auf. Das ist klar. Aber das allein, diese Mischung der Lyrics aus pechschwarzer Ironie, Melancholie, Freude und Liebe erklärt nicht die Wirkung dieser Scheibe.
Die Musik, von Johnny Marr geschrieben, ist allein für sich genommen ebenfalls zwar äußerst gut, aber eben auch eher unscheinbar.
Das Geheimnis liegt in der Kombination, die Kombination aus Text und Musik, die wohl von nur wenigen Bands so gut gelungen ist wie von den Smiths.
Wenn bei "There is a light that never goes out" die Flöte Morrissey untermalt, wenn er davon singt: "my chance has come at last, but then strange fear gripped me and I just couldn`t ask"... wem da kein Schauer über den Rücken läuft. Der einsame Romantiker war nahe dran das Mädchen zu bekommen, so nah wie nie, doch wieder mal ist er gescheitert, wie immer...
Oder wenn bei Bigmouth Strikes again irre - komische Zeilen wie "now I know how Joan of Arc felt, as the flames rose to her roman nose, and her walkman started to melt" rausgehauen werden, dazu ein Gitarrenriff zum Niederknien, eine rythmisch wunderbare Untermalung am Bass... solche Momente sind es wohl, die dieses Album in vielen Augen, oder besser Herzen so groß machen.
Viele werden es weiterhin nicht verstehen, aber ich für meinen Teil bin froh, die Smiths kennengelernt zu haben.
Und wenn Ihr mal wieder nachts allein ein paar Zig oder besser hundert Kilometer Autobahn fressen müsst, nehmt dieses Album mit. Und fühlt euch glücklich, rührselig, todtraurig und verliebt zugleich. W e i t e r s a g e n ! ! !
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