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am 25. November 2015
Diese Aufnahme kann man am besten im Vergleich mit der Frau ohne Schatten unter Valery Gergiev aus dem Marinskii beurteilen. Dort romantische Kostüme, hier eine Verlegung der Handlung die Sophiensäle in Wien, wo in der Nachkriegszeit die erste Schallplatteneinspielung dieser Oper von Richard Strauss erfolgte. Sängerisch auf einsamen Niveau, vom Orchester und Dirigenten her sowieso. Man muss sich auf der Blu-Ray die Dokumentation ansehen, um beurteilen zu können, wie akribisch hier an dieser Festspielproduktion für Salzburg gearbeitet wurde. Einzige Einschränkung: durch das "Eindampfen" der Handlung bleiben manche Einzelheiten verborgen, die liefert wiederum die Gergiev-Aufnahme. Bei ergänzen sich also perfekt.
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am 11. Juni 2015
Die Produktion der "Frau ohne Schatten" von den Salzburger Festspielen von 2011 unter Christian Thielemann ist ein musikalischer Genuss der Extraklasse.

Das liegt in erster Linie an Christian Thielemann, den ich persönlich auf einem silbernen Tablett trage. Ich kenne keinen lebenden Dirigenten, der sich so sorgfältig zu jeder musikalischen Phrase Gedanken macht, der so intensiv probt, der so großartige Musik macht. Und das bei Live-Aufnahmen, die eine technische Qualität wie im Studio haben. Er macht perfekte, klanglich ausgefeilte und gestochen scharfe brilliante Livemusik. Ihm zuzuhören macht riesigen Spaß zu jeder Sekunde. Er holt aus den wunderbaren Wienern das heraus, was geht, und noch viel mehr. Er begleitet die Sänger auf einem ausgezogenen Klangteppich, mit dem er in kammermusikalischer Art einzelne stimmführende Instrumente herausfiltert, die einen wunderbaren Gegenpart zum Gesang bilden und somit den vielschichtigen Charakter der Partitur hervorheben. Er traut sich an langsame Tempi, die er mit musikalischem Leben füllt und bis zur äußersten Grenze des Möglichen ausschöpft. Auskosten, Abschmecken, Feinjustieren, Klangbalancen abwägen, das sind die Maßstäbe, an denen sich alle anderen Dirigenten messen müssen. Seine Rubati sind das Maß aller Dinge.

Christian Thielemann findet immer passende Sänger, mit denen er Musik machen kann und die er nicht nur begleiten muss. Bei dieser Oper werden fünf hochkarätige Protagonisten benötigt, die alle ihre Erwartungen erfüllen. Überragend Evelyn Herlizius als Färberin, die bis zum Ende dieser mörderisch hohen Partie ihr sängerisches Potential abruft, Wolfgang Koch mit einem starken fundierten Bass als Färber (kernig düster am Ende des 2.Akts "Es dunkelt", auf diese Stelle freue ich mich immer ganz besonders), Anne Schwanewilms und Stephen Gould mit wunderschönen dramatischen Stimmen, ganz das Kaiserpaar, und Michaela Schuster als ambivalente Amme mit einer äußerst vielschichtigen variablen Stimmfärbung. Hier haben sich echte Musiker gefunden.

Die Inszenierung fand quasi nicht statt. Es handelte sich quasi um eine konzertante Aufführung in einer zu üppig ausgestatteten Halle, in der zu viele überflüssige Personen auf noch überflüssigeren Nebenschauplätzen agierten und von der Musik ablenkten. Ich empfehle, die beiden DVDs in MP3-Dateien zu konvertieren und diese dann über Tuner oder MP3-Player abzuhören. Da ergibt sich dann der pure klangliche Genuss.

Fazit: Für eingefleischte Strauss-Fans ist diese Oper unverzichtbar und endlich in einer beispiellosen musikalischen Interpretation erhältlich.
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am 4. Oktober 2012
Nach konzentriertem Hören möchte man nur noch schwärmen über das Werk. "Die Frau ohne Schatten" ist ein ganz großer Wurf, und jeder Opernbegeisterte tut sich etwas Gutes, dieses Werk mehrfach zu hören, um ihm näher und näher zu kommen. Diese Aufnahme läßt zudem viele musikalische Stellen hören, um die das Werk sonst häufig gekürzt angeboten wird. Danke Christian Thielemann!
Die vorliegende Inszenierung ist harmonisch anzusehen, das Bühnenbild verblüffend echt. So kannte ich die Sophiensäle. Allerdings wurde diese Oper dort nie eingespielt. Der Regisseur macht somit seinen ersten Fehler und zieht dann doch eine Menge nach sich. Das Ende der Oper wird als Weihnachtskonzert dargeboten. Ob das paßt? Nein, es paßt nicht.
Egal. Das Engagement sämtlicher Sänger und zusätzlich eingesetzter Schauspieler ist beeindruckend. Mit großem Abstand sticht Michaela Schusters Amme prositiv heraus. Die Mezzosopranistin gewinnt der Figur eine Fülle spannender Facetten ab und ist überdies wunderschön anzuhören, und ihr Text ist hervorragend zu verstehen.
Bildschärfe der BluRay ist für einen Bühnenfilm tadellos - selbst auf der Großleinwand per Beamer ein Vergnügen für das Auge.
Weniger viel darf man vom Ton erwarten. Gerade "Die Frau ohne Schatten" bietet zig Ansätze für Surround-Effekte, die man oftmals auch in guten Opernhäusern zu hören bekommt. Nicht so auf der BluRay. Bei einer aktuellen Opernaufnahme natürlich enttäuschend.
Insgesamt aber lohnt sich der Kauf, selbst wenn man die Scheibe nur ein einziges Mal abspielt!
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