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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 16. Juli 2016
Ich war sie satt diese ganzen Fantasy Romane, Krimis und Co mit den immer gleichen Gestalten: Vampire, Werwölfe, Drachen, Zwerge, Elfen, Orks und Co. Ich hatte das Gefühl, dass sich niemand mehr etwas gutes hat einfallen lassen, sondern nurnoch das Schema F abarbeitete, weil eine Person damit erfolg gehabt hat. Jeder erfand irgend eine neue nicht immer gut durchdachte Welt mit den ewig gleichen Handlungssträngen und Charakteren.

Dann bin ich auf "Die Flüsse von London" von Ben Aaronovitch gestoßen und war so glücklich. Endlich mal wieder etwas NEUES! Es spielt im London unserer Zeit und handelt von dem Polizisten Peter Grant, der durch mehrere seltsame Umstände in der magischen Abteilung der Polizei landet. Die ist sehr verkümmert im Laufe der Jahre und er hat nurnoch einen anderen Kollege, welcher auch gleichzeitig sein Chef und der letzte Zauberer GB ist.

Viel mehr möchte ich nicht verraten, nurnoch so viel: Alles beginnt damit, das Peter eine Zeugen bei einem Mordfall befragt, welchen scheinbar niemand außer ihm sehen kann.
Peter muss sich einigen Probleme stellen:
1. Moderne Geräte und Technik funktionieren nicht zusammen mit Magie.
2. Tieropfer katalysieren Magie, aber wer will schon Tiere Opfern.
3. Jeder Fluss in London hat seine eigene Gottheit und die haben auch eigene Charaktere Wünsche und Ziele!

Wunderschön und spannend und mit nicht zu viel Liebesdrama.
Ganz tolles Buch, klare Kaufempfehlung!
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Eines Abends wird Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley zu einem Tatort gerufen, ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Zur Sicherung des Tatorts abgestellt, entdeckt Peter durch Zufall einen Mann, der sich als Zeuge entpuppt. Allerdings hat dies Ganze ein Problem: Der Zeuge ist ein Geist. Doch wie hat Peter in der Ausbildung gelernt: Erst einmal den Namen des Zeugen und seinen Bericht notieren, dann sich darüber Gedanken machen, ob es jetzt wirklich Geister gibt. Schon ein paar Tage später entscheidet sich Peters weiterer Berufsweg bei der Metropoliten Police und er sieht sich schon hinter einem Schreibtisch einen Berg Papierkram bewältigen als Inspector Nightingale Interesse an ihm zeigt und ehe es sich Peter versieht, ist der er der erste Zauberlehrling der Londoner Polizei seit 50 Jahren.

Der eigentliche Fall des enthaupteten Mannes rückt erst einmal ein wenig in den Hintergrund, wobei dieser Fall die eigentliche Geschichte des Fantasykrimis ist und sich noch äußerst komplex entwickelt. Zuerst jedoch lernt Peter, wie man in London Vampire beseitigt, ein Wehrlicht zaubert, explodierenden Äpfeln ausweicht und durchleidet so manche Lateinstunde. Und dann ist da ja noch der Revierstreit zwischen Mama Themse und Vater Themse, bei dem Peter vermitteln soll. Ja, richtig gelesen, Wassergötter gibt es wirklich und diese Gottheiten haben auch noch Töchter und Söhne. Und an einer Tochter hat Peter bald mehr Interesse als es Mama Themse lieb ist und Ärger ist hier vorprogrammiert.

Zauberlehrling Peter erzählt seine Geschichte selbst und so ist auch der Sprachstil modern, manchmal etwas flapsig und durchsetzt mit einem herrlich schrägen und oft auch bissigen Humor. Peter hat sich zwischenzeitlich auch damit abgefunden, dass er von seinem Meister Nightingale nicht alle Fragen sofort beantwortet bekommt und so nimmt er es einfach hin, dass Gottheiten, Vampire, Wiedergänger und Geister in London leben. Zumal es auch für die Führungsriege bei der Metropoliten Police dies etwas völlig normales zu sein scheint. Und so ist man als Leser bald gar nicht mehr verwundert, als man feststellt, dass das Hausmädchen Molly eine Vorliebe für rohes Fleisch hat und auch sonst ziemlich skurril in ihrem Auftreten ist.

Ben Aaronovitch hat mit seinem Debütroman einen zumeist spannenden, herrlich skurrilen, fantasievollen und fesselnden Fantasykrimi geschrieben, der einfach von der ersten Seite an bestens unterhält. Absolut gelungen finde ich auch die Ortswahl für diesen Krimi, den wo passen Geister und Gespenster besser hin als in das geschichtsträchtige Flair von London mit seinen nebligen und verregneten Wetter. Dies alles verleiht dem Krimi eine atmosphärische Dichte, die perfekt zur Stimmung des Buches passt.

Die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenrolle facettenreich beschrieben und überraschen oftmals in ihrem Verhalten. Irgendwie hat jeder so seine kleinen bis großen Macken und wirkt nur auf den ersten Blick normal. Gerade der nüchtern denkende, manchmal etwas in Gedanken versunkene und mit einem guten Schuss herrlich trockenem Humor ausgestattete Peter ist einem sofort sympathisch. Seine Mutter ist eine Afrikanerin aus Sierra Leona und sein Vater ein drogenabhängiger Jazzmusiker. Mit diesen Voraussetzungen konnte Peter ja nur Polizist werden. Besonders gefallen hat mir allerdings das Hausmädchen Molly. Sie wirkt äußerst geheimnisvoll, verschroben und da im Juli 2012 bereits der nächste Band Schwarzer Mond über Soho: Roman veröffentlicht wird, hoffe ich sehr, dass ihre Rolle noch ein wenig ausgebaut wird.

Fazit: Ein komplex angelegter und voll Fantasie versehener spannender Krimi, der durch seinen überaus sympathischen Protagonisten und einem wunderbaren Humor überzeugt.
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am 20. Juni 2014
Die Geschichte dreht sich hier um Constabler Peter Grant, bei dem sich nicht nur der Leser wunder, wie er Polizist werden konnte, weshalb man ihn am liebsten auch hinter einen Schreibtisch arbeiten lassen würde. Er ist ein naiver Tollpatsch, was ihm seine Arbeit erschwert, aber ihn vor allem sympathisch macht. Welcher andere würde auch einfach mal so einen Geist als Zeugen befragen, als wäre es das normalste der Welt. So geschieht es auch, dass er doch nicht hinter einem Schreibtisch, sondern als Zauberlehrling endet, bei dem einzigen anderen Magier in London. Thomas Nightingale bietet einen angenehmen Kontrast zu Peter und ist deshalb ebenso liebenswert wie er. Er ist ein älterer Mann mit Stock und Anzug, also genau so, wie man sich einen englischen Gentleman vorstellt. Er ist sehr weise und wird zu einer Art Vaterfigur für Peter. Aber natürlich birgt auch er ein Geheimnis, das aber wenig überraschend ist. Die Kombination aus diesen passt einfach, was diesem Buch auch einen gewissen Reiz verleiht. Man kann sich die beiden richtig gut in einem Film oder einer Serie vorstellen.
Der Rahmen der alle Handlung bildet hier die Enthauptung eines Mannes, doch werden hier noch viel mehr Geschichten in eineinader verflochten. So muss Peter nicht nur den Umgang mit Magie lernen, was den einen oder anderen Lacher bereithält, sondern muss sich auch noch mit den beiden rivalisierenden Familien der Themsegottheiten herumschlagen, die schon sehr nervig sein können. Leider verliert sich die Geschichte zeitweise in der Vielzahl von Handlungen und wirkt dadurch manchmal wirklich langatmig. Besonders die Geschichte um die Themsegötter hemmt die Spannung des eigentlichen Mordes, der viel zu lange nur im Hintergrund dahinplätschert. Zum Ende hin wird dies wieder besser und auch der Lesefluss steigt deutlich an.
Besonders gut gefallen hat mir aber dennoch die Mischung aus Fantasy und Krimi, da es sich hier nicht um die üblichen Fantasyfiguren handelt, die man so schon tausendmal erlebt hat. (Nagut so neue sind Geister jetzt nun auch nicht) Es wirkt erfrischend anders. Außerdem ist London genau die richtige Stadt für eine solche Geschichte, da man ihr diese mystische zweite Welt absolut abkauft.
Der Schreibstil ist wirklich angenehm und vor allem sehr lustig. Der Autor schafft es den Leser zu begeistern und in diese bunte, magische Welt hineinzuziehen.

Fazit:
Ich bin ein großer Fan von Urban-Fantasy, Krimis und alles Britische, weshalb ich dieses Buch einfach lesen musste. Leider muss ich vielen Kritikern des Buches in einem Punkt zustimmen, da es sich zur Mitte hin leider tatsächlich selbst in der Geschichte verliert. Zum Ende wird dies aber besser, weshalb man das Buch auf keinen Fall in der Mitte abbrechen sollte, Meine Hoffnungen liegen in den folgenden Bänden, die ich definitiv auch lesen werde, da Ben Aaronovitch einen angenehmen Schreibstil und wirklich gute Ideen hat.
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am 29. März 2015
Peter Grant steht kurz vor dem Ende seiner Ausbildung bei der Londoner Polizei, als ein mysteriöser Mord passiert. Er wird zur Bewachung des Tatortes abgestellt und begegnet dem Geist Nicolas Wallpenny. Damit nimmt Peters Leben eine völlig unerwartete Wendung.
Ursprünglich sollte er »einen wertvollen Beitrag leisten«, indem er der Case Progression Unit zugeteilt wird und Papierkram zu erledigen hat. Doch nun wird er Detective Chief Inspector Thomas Nightingale unterstellt – nach eigener Aussage der letzte Zauberer Englands.
Fortan lernt Peter zunächst die Grundlagen der Magie. Nebenbei sollen Nightingale und sein Lehrling noch den Mord aufklären, zu dem sich noch mehrere seltsame Morde gesellen. Außerdem muss Peter noch einen Streit zwischen Mutter Themse und Vater Themse schlichten. Wenn da nur nicht immer wieder diese kleine süße Wassernymphe wäre, die ihm gehörig den Kopf verdreht.
Mehrere Leute haben mir dieses Buch wärmstens empfohlen – ich war allerdings enttäuscht. Der so hoch gepriesene britische Humor kam hier viel zu selten zum Einsatz, und so richtig schwarz, wie ich es von Monty Python oder Terry Pratchett schätze und liebe, war er erst recht nicht.
Peter Grant ist ein sympathischer Charakter. Seine ironische Art, Dinge zu beschreiben und sich selbst zu betrachten, hat mir gefallen. Und Thomas Nightingale ist so britisch, dass er unfreiwillig komisch ist. Leider war mir das zu wenig.
Zum einen gibt es endlose, für einen Nicht-London-In-und-Auswendig-Kenner nicht nachvollziehbare Weg- und Ortsbeschreibungen, die ich einfach nur ermüdend fand.
Zum zweiten gibt es eine riesige, fast unüberschaubare Anzahl an Personen. Ich habe irgendwann schlicht den Überblick verloren. Zumal die Auswahl der Namen auch zu ähnlich waren. Im nachhinein frage ich mich, ob man nicht einige der Personen einfach hätte streichen sollen, um die Geschichte flüssiger und kompakter zu gestalten.
Last, but not least erscheint mir die ganze Geschichte undurchsichtig und sehr verwirrend. Am Ende scheint Peter den Fall quasi im Alleingang zu lösen, mit Fähigkeiten und Kenntnissen, die ich ihm – so früh in seiner Ausbildung – nicht abnehme.
Alles in allem hatte ich hohe Erwartungen an das Buch, die tief enttäuscht wurden. Da ich unter anderen Umständen längst nicht so über-kritisch reagieren würde, bemühe ich mich, objektiv zu bleiben. Daher gebe ich drei Sterne und mit dem zweiten Band Ben Aaronovitch, Peter Grant und Thomas Nightingale eine weitere Chance.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Januar 2014
Peter Grants Anwärterzeit bei der Metropolitan Police in London steht kurz vor ihrem Ende, da trifft er am Schauplatz eines Mordes auf einen Geist, der die Tat beobachtet haben will. Peter kann kaum glauben, was er da sieht. Am nächsten Tag erfährt er, dass er seine weitere Laufbahn mit einem Schreibtischjob bestreiten soll. Das ist so gar nicht die Zukunft, die Peter sich erhofft hat. Bei seinen Versuchen, den Geist wiederzufinden, begegnet er jedoch Chief Inspektor Thomas Nightingale – und wird kurz darauf zu dessen neuem Mitarbeiter im Feldeinsatz. Nightingale beschäftigt sich als Polizist mit übernatürlichen Angelegenheiten, und so wird Peter zum Zauberlehrling. Er lernt Magie zu wirken, muss eine Mordserie aufklären und Nebenher auch noch den Streit zwischen Flussgöttern schlichten…

Das Cover des Buches ist mit einem Stadtplan von London, durch den eine blutrote Themse fließt, ansprechend gestaltet. Die Lupe deutet auf im Buch stattfindende Ermittlungen hin und vom Klappentext versprach ich mir eine Mischung aus Fantasy und Krimi. Diese Mischung wird bereits auf den ersten Seiten gelungen umgesetzt. Während Peter ganz normale, ordentliche Polizeiarbeit ausführen will, trifft er auf einen Geist und kann selbst gar nicht glauben, dass es so etwas geben soll. Ich wurde als Leserin in der Realität abgeholt und lernte gemeinsam mit Peter schrittweise mehr über all das Übernatürliche, das im London dieses Buches gibt.

Das Buch hält auch im weiteren Verlauf die Balance zwischen der Spannung eines Krimis und skurriler Fantasy. Durch die ganze Handlung zieht sich eine Mordserie, bei der es auch häufiger brutal und blutig zugeht, sodass das Buch trotz eventuell in die Irre führender Zauberlehrling-Thematik klar für Erwachsene gedacht ist. Durch die Zusammenarbeit mit der „normalen“ Mordkommission wird hier auch durchaus einiges an gewohnter Ermittlungsarbeit geleistet. Die Fantasyelemente sind gleichzeitig aber stark ausgeprägt – bei der Mordserie hat etwas Übernatürliches seine Hände im Spiel, außerdem wird Peters Magietraining beschrieben sowie diverse rein Übernatürliche Angelegenheiten, die er regeln muss und bei denen es auch häufiger humorvoll zugeht. Mich konnte diese Mischung voll überzeugen.

Mit dem Protagonisten Peter Grant hat Ben Aaronovitch einen zugänglichen, sympathischen Charakter geschaffen, in den man sich gut hineinversetzen kann. Sein Vorgesetzter Nightingale wirkt mysteriös und lässt mich noch mit einigen Fragen bezüglich seiner Vergangenheit zurück. Mit Lesley und Beverley hat der eher schüchterne Peter außerdem gleich zwei hübsche Damen, die ihn bei seinen Ermittlungen unterstützen und durch eigene Verstrickungen dafür sorgen, dass die Handlung abwechslungsreich bleibt.

Die Ermittlungen bezüglich der Mordserie ziehen sich durch das ganze Buch, werden aber immer wieder durch andere Thematiken unterbrochen. So ließ die Spannung durch längere Abschweifungen immer wieder etwas nach und wich skurrilen oder humorvollen Szenen. Zum Ende hin spitzt sich die Situation immer weiter zu und führt zu einem relativ frühen Höhepunkt, zu dem die eigentliche Auflösung etwas blasser erscheint. Diese war außerdem nicht intuitiv verständlich und ich musste nochmal zurückblättern, um alles verstehen zu können. Der Genremix und die Charaktere haben mir insgesamt aber sehr gefallen, sodass ich die Serie gerne weiterlese.

„Die Flüsse von London“ bietet einen Genremix der eher ungewohnten Art: Eine Kriminalhandlung für Erwachsene wird mit Fantasy-Elementen verknüpft. Wer diese Idee interessant findet, sollte das Buch unbedingt ausprobieren, denn tolle Charaktere und eine Mischung aus spannenden, skurrilen und humorvollen Szenen sorgte bei mir für großes Lesevergnügen. Auch London-Fans kommen auf ihre Kosten. Ich werde die Serie ganz sicher weiterverfolgen und bald den zweiten Teil, „Schwarzer Mond über Soho“, lesen.
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am 30. Mai 2016
Der junge Police Constable Peter Grant muss nachts den Tatort eines Mordfalls bewachen. Plötzlich taucht Nicholas , ein waschechter Geist auf, und behauptet den Mord beobachtet zu haben. Er schildert detailliert den Vorgang. Als seine Kollegin Lesly mit Kaffee kommt verschwindet der Geist. Zunächst erzählt er nichts von seinem Erlebnis. Erst später beginnt er ihr davon zu berichten und fängt an, die Aussage zu überprüfen. Schnell kommt heraus, dass der Geist die Wahrheit gesagt hat. Peter will Nicholas erneut befragen und legt sich deswegen auf die Lauer. Dabei macht er die Bekanntschaft mit Thomas Nightingale, den letzten Zauberer von England. Er bietet ihm eine Stelle bei einer geheimen, inoffiziellen Spezialeinheit der Londoner Polizei an. Peter sagt zu und wird damit auch zum Zauberlehrling. Fortan muss er Zaubersprüche lernen. Nebenbei versucht er den Mordfall zu lösen, muss zwischen Flussgöttern ermitteln und kommt in Kontakt mit Vampiren und anderen magischen Wesen.
In dem Buch Die Flüsse von London läßt der Autor den jungen Polizisten Peter Grant seine Erlebnisse in der magischen Welt von London erzählen. Seine erzählt Art ist etwas ruppig und vorlaut. Das hat mit teilweise etwas die Lesefreude genommen. Die Lösung des Mordfalls ist eine von vielen Handlungen in der Geschichte. Man lernt auch etwas über die Londoner Flußwelten. Man verbindet London ja nur mit der Themse. Aber es gibt noch ein paar andere Flüsse in der Metropole. Das Bucht beschreibt London sehr schön und man kann sich immer mehr in die Stadt verlieben. Das Bucht ist, auf Grund der vielen Handlungen, nur mäßig Spannen, aber trotzdem fesselnd.
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am 7. Mai 2016
Peter Grant ist Polizeianwärter in London. Eines Nachts trifft er auf einen Geist, der Zeuge eines Mordes gewesen ist, Peter hat offenbar mystische Fähigkeiten. Daraufhin wird er Thomas Nightingale zugeteilt, der nicht nur eine Sondereinheit leitet, die sich um mysteriöse Todesfälle kümmert und bislang nur aus ihm selbst bestand, sondern auch der letzte Zauberer ist. Er nimmt Peter als Lehrling auf, weist ihn in die Magie ein und stellt ihm einige außergewöhnliche Wesen vor. Und ein Mordfall wäre da auch noch zu lösen.

Eine sehr interessante Konstellation, wie ich finde, und so geht man als Leser zusammen mit Peter staunenden Auges an die Geschichte heran – um, ebenfalls zusammen mit Peter, bald verwirrt die Stirn zu runzeln. Ben Aaronovitch erschlägt den Leser sehr schnell mit vielen verschiedenen Handlungssträngen, die überhaupt nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Viel davon hat mit den Flüssen von London zu tun, wie auch der Titel schon sagt. Dass die Flüsse mehr als fließendes Wasser sind, ist nicht weiter überraschend, schließlich liest man einen Fantasy-Roman. Doch was haben diese mit dem Mord zu tun? Und warum werden die Ermittlungen dauernd unterbrochen – oder gehört das alles doch dazu? Und neben all dem muss Peter sich noch im Zaubern üben, umziehen und hat mit seinen Hormonen zu tun.

Über lange Strecken ist der Roman tatsächlich etwas verwirrend, der Autor scheint sehr schnell den roten Faden verloren zu haben – und doch fügt sich zum Ende alles recht gut zusammen. Über die Auflösung muss man zwar auch ein bisschen grübeln, aber am Ende habe ich recht zufrieden den Reader ausgeschaltet – und bin nun vielleicht sogar bereit noch einen weiteren Roman der fünfteiligen Serie zu lesen. Leider fehlt es dem Roman etwas an Spannung, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen fällt nicht wirklich schwer, man sollte aber schon dran bleiben, um den Überblick zu behalten. Gegen Ende zieht die Spannung dann doch noch an und vor allem die Szenen in der Oper fand ich richtig gut.

Warum auch immer, ich hatte ständig das Gefühl, der Roman würde in der Vergangenheit spielen, wahrscheinlich wirkte seine Stimmung so auf mich. Doch Begriffe wie „Handy“ oder „Plasmafernseher“ holten mich immer wieder in die Gegenwart zurück. Tatsächlich hätte er wohl auch funktioniert, wenn er ein paar Jahrzehnte früher gespielt hätte.

Interessant sind vor allem die Charaktere – und hier muss ich wieder auf die Flüsse zurückkommen, auf Mutter Themse, Vater Themse und ihre Nachkommenschaft. Ich wusste gar nicht, dass es im Zusammenhang mit London und Themse so viele Flüsse gibt. Auch Peter konnte schnell bei mir punkten, er erzählt selbst in Ich-Form, wodurch man tatsächlich die Geschichte mit ihm zusammen erlebt, und ist mir sehr sympathisch, ebenso wie Thomas Nightingale, der sicher in den Nachfolgeromanen noch mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Der Autor lässt Einiges an (britischem) Humor in seine Erzählung einfließen, so dass sie zwar manchmal voller Umwege scheint, aber nie zäh ist.

Wie schon gesagt, am Ende war ich zufrieden mit dem Roman, es lohnt sich also, dran zu bleiben, auch wenn man zwischendurch Hänger hat. Als Gesamtpaket konnte die Geschichte mich überzeugen, so dass ich 4 Sterne vergeben und auch eine Empfehlung ausspreche, wer sich auch gerne einmal an einer etwas anderen Geschichte versucht, sollte zumindest einen Blick riskieren.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Januar 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Police Constabler durchlaufen, nun hofft er in eine interessante Abteilung zu kommen. Insgeheim befürchtet er aber, dass er auf einen langweiligen Schreibtisch-Job abgeschoben wird. Lesley, seine Kollegin hatte da inzwischen schon mehr Glück, sie konnte ihren Traumjob schon ergattern, was Peter neidisch zur Kenntnis nimmt.

Es ändert sich alles, als Peter Grant zu einem Tatort in Covent Garden gerufen wird, einem unbescholtenen Bürger wurde einfach so der Kopf abgeschlagen. Peter trifft sogar auf einen Zeugen, der nähere Angaben zum Verbrechen machen kann. Aber bald dämmert ihn, dass dieser Zeuge wohl ein Geist sein muss, den nur er allein zu sehen bekommt.
So wird Peter dem Polizeiinspektor Thomas Nightingale, einen der letzten Zauberer von England zugeteilt. Bei ihm soll er in die Lehre gehen und die Grundlagen der Magie lernen.

Eigentlich werden in diesem Buch zwei Geschichten erzählt, einmal dreht sich alles um die Aufklärung der rätselhaften Morde. Der andere Teil dreht sich um die Befriedung und Waffenstillstand von Themsegott- und Göttin. Flussgötter ins Spiel zu bringen, ist zwar ein interessanter Einfall, hat aber mit dem anderen Handlungsstrang rein gar nichts zu tun und ist somit für mich ziemlich überflüssig, da der Autor die Teile nicht miteinander verflechten konnte. Es sind äußerst zivilisierte Flussgötter und tragen somit auch wenig für die Spannung der Geschichte bei.

Die (magische) Krimigeschichte konnte mich auch nur teilweise überzeugen. Der Autor hat zwar einen humorvollen, flüssigen Schreibstil, aber durchgehende Spannung konnte er nicht bieten. So steuerte der Krimiteil in der Oper zu einem vorgezogenen Höhepunkt, um dann beim eigentlichen Finale den Leser enttäuscht zurückzulassen. Ein banales Finale, da hat es sich der Autor doch recht leicht gemacht.
Insgesamt gesehen eine nette Unterhaltung, aber sicherlich noch steigerungsfähig.
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am 9. Oktober 2014
Man hat mir beigebracht, dass man bei Beurteilungen immer mit dem Positiven anfangen soll.

Also: Das Buch ist ein einem lockeren und geschliffenem Stil verfasst. Der Autor beschreibt bildhaft (wie es für Drehbücher nötig ist) und hat manchen lustigen Einfall bei Situation und Dialogen. Endlich die begehrte Frau im Bett zu haben und mit ihr zu schlafen (mit ihr zu schlafen!) - das hat was, und wird (wie es sich für britischen Humor gehört) völlig unspektakulär, aber gekonnt serviert.

Zum Schreibstil ein Detail:
Da sind zwei Frauen, in jeder Beziehung sehr unterschiedlich, die den Helden zeitgleich begleiten. Der Autor schafft es, allein durch die wörtliche Rede klarzustellen, ob Beverly oder Lesley etwas gesagt hat, die eine formuliert Sätze so, die andere anders. Perfekt!

Ich lese immer 20 min, zweimal am Tag, dann steige ich aus der S-Bahn aus. Die ersten Tage habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut. Einige Tage habe ich aus Gewohnheit weitergelesen, dann das Buch zurückgegeben ohne das Ende abzuwarten.

Die Geschichte wird, vielleicht durch unendlich viele Nebengeschichten, irgendwann so unspannend und langweilig, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte.

Schade. Der Einstieg gefiel mir.
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am 17. Oktober 2013
Es war für mich das 1. Mal, daß ich einen britischen Fantasie-Krimi gelesen habe.
Er hat mir gefallen. Manchmal musste ich sehr aufmerksam lesen, weil die komplizierten
Erklärungen in verschiedenen Situationen mit Themse Vater und Themse Mutter und deren
Flüsse-Kinder etwas anstrengend sind. Die Figur der Molly mit ihrer mystischen Art hat mir sehr gut gefallen
Für mich hätte es noch etwas spannender sein dürfen. Viele Rezensenten fanden den Humor gut.
Da muss ich leider passen. Ich lache zwar gern und leicht, hier jedoch fand ich nichts Lustiges.
Nach ein paar Büchern dazwischen werde ich sicher die Fortsetzung lesen.
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