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Kundenrezensionen

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am 11. November 2012
Gerne hätte ich mehr über M. Thatcher erfahren. Dies war leider überhaupt nicht der Fall. Ein wenig Werdegang, der eine oder andere Zwischenfall in ihrer Regierungszeit, das wars auch schon. Der Film zieht sich dahin, man erhält keine tieferen Einblicke in das Schaffen der Eisernen Lady. Schade um die vertane Chance. Einzig M. Streep glänzt in ihrer Rolle.
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am 12. September 2012
Es ist ja beruhigend, dass hier so vielen Rezensenten das politische Wirken der Margaret Thatcher lebhaft in Erinnerung geblieben ist und man nicht verschont davon bleibt, die näheren Zusammenhänge hier auch noch dargelegt zu bekommen. Aber wenn man doch schon alles über Mrs. Thatcher weiß, fragt sich: Warum ein solcher Film?
Den wenigsten dürfte wirklich bewusst sein, dass Mrs. Thatcher an der Alzheimer Demenz erkrankt ist ... aber ich vergaß: so etwas möchte man natürlich eigentlich überhaupt nicht wissen.
Aber genau hierum geht es doch in diesem Film! Er schildert das gegenwärtige Leben der ehemaligen englischen Premierministerin von Großbritannien - oder besser gesagt: das von vor 5-6 Jahren. Damit zeigt der Film eindrücklich, was im Kopf eines an Demenz erkrankten Menschen vorgeht. Wichtige Dinge werden erinnert, Unwichtiges vergessen. Wichtig schien Mrs. Thatcher ihr Mann Dennis. Immer wieder gleiten die Erinnerungen bruchstückhaft zu ihm zurück, sei es im privaten, sei es im politischen Bereich. Er schien in ihrem Leben eine immanent herausragende Rolle gespielt zu haben, so bedeutend, dass er ihr als Halluzinationen (völlig typisch für ihre Erkrankung!) das Leben schwer macht ... oder vielleicht doch wieder leicht und erträglich? In diesem Zusammenhang von nervigen Geisterszenen zu sprechen hinterlässt bei mir Unverständnis.
Mrs. Thatcher erinnert sich nur ungenau und unzusammenhängend. Mal besser, mal schlechter. Als eine prägende Erfahrung neben ihrem Mann dürfte dabei mit Sicherheit ihre Entscheidung über den Falklandkrieg angesehen werden. Gleichwohl der Hass der eigenen Bevölkerung, ihr Rücktritt. Und so gleiten die Erinnerungen in zugegeben ruhigen, wenig spektakulären Bilden (auch diese Langsamkeit ist wieder typisch für eine Demenz) an der "Eisernen Lady" vorbei. Sie entgleiten ihr. Noch nicht! ... Ich will nicht, dass Du schon gehst! ... Ich will nicht auf einmal ganz allein sein!" Es hilft nichts: Sie gehen.
So steht Mrs. Thatcher letztendlich stellvertretend für die vielen Menschen mit Demenz, deren Leben sich eben grundlegend ändert und wogegen sie nichts tun können. Und sie steht stellvertretend für Menschen, die in ihrer Lebensrückschau vielleicht andere Schwerpunkte sehen, als wir von ihnen erwarten. Aber ich vergaß: Man will das ja eigentlich nicht wissen.
Wer also einen Film über das politische Leben von Margaret Thatcher sehen will, der lasse die Finger hiervon. Wer aber einen Film über das Leben sehen will, das Leben mit einer Krankheit, der findet hier, nicht zuletzt wegen einer unglaublichen Meryl Streep, eine grandioses Lehrstück im Hinblick auf die persönliche Gewichtung eigener Lebenserfahrungen. Mich berührt das, mir macht das Angst.
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am 29. Oktober 2012
galt sie, die erste weibliche Premieministerin in einem westlichen Land. Dieser Film zeigt NICHT wie ich zuerst erwartet hatte, eine einigermaßen vollständige (politische) Biographie oder eine filmische Dokumentation ihres wirkens. Der Film zeigt Ausschnitte aus MTs Leben, und Ausschnitte ihres politischen Handelns. Im Vordergrund steht aber das Leben der MT als Greisin, als Seniorin. Es ist ein Melodram, das zeigt, wie Thatcher immer weiter in die Verwirrtheit aufgrund ihrer Demenz gleitet. Ihrer Erinnerungen verweben sich dann ganz typisch mit tatsächlichem, aktuellen Geschehen. Auch das Langzeitgedächtnis bleibt auf Dauer nicht völlig verschont.

Ob man dem Thatcherismus etwas abgewinnen kann oder nicht: Meryl Streep macht auch in diesem Film einen großartigen Job wie ich finde. Der Film mag auch eine Idee davon vermitteln, wie die eiserne Lady wurde wie sie war. "Hart" in einer männerdominierten Welt, die gezeigte Emotionen dazu nutzt, das konkurrierende Gegenüber wegzubeissen. Gerade eine Frau, die sich da durchsetzen wollte und immerhin ca. 11 Jahre durchgesetzt hat, musste eine gewisse Härte mitbringen und eine gewisse "Kälte" entwickeln.

Ich hatte vom Film mehr, anderes erwartet. Deutlich zu kurz gekommen sind mir z.B. die Darstellung, wie schwierig die damaligen Lebensverhältnisse der Menschen waren. Gezeigt wurde meist nur die Reaktion der Bevölkerung auf die Regierungstätigkeit. Auch das - dem vernehmen nach - angespannte Verhältnis zur Queen wurde nicht oder kaum thematisiert.

Der Film ist die Beschreibung des persönlichen Demenzdramas von Marghret Thatcher. Sehenswert in dieser Hinsicht auf jeden Fall. Als politischer Film hätte ich allerdings mehr, sogar vielmehr erwartet.
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am 24. Juli 2014
Dieser Film hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir mehr erzählte Lebensgeschichte von Margaret Thatcher erhofft hatte. Ihre Rückblicke als Seniorin in einem Heim sind zwar stimmig, nehmen aber irgendwie immer etwas Fahrt aus dem Verlauf der Geschichte. Dennoch - alle Daumen hoch für Meryl Streep, sie spielt umwerfend. Wer die englische Fassung ansieht, wird mir vor allem zustimmen, wie genial sie die Stimme der Eisernen Lady zu imitieren in der Lage ist.
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Die betagte Margaret Thatcher (in jung: Alexandra Roach, in alt: Meryl Streep) blickt dement immer wieder nach dem Tod ihres Mannes in ihre Vergangenheit zurück. Ihr verstorbener Mann ist für sie allgegenwärtig dabei. Allerdings hat sie nur allzu oft Ausfälle. 1950 bleibt der erste Wahlerfolg von Margaret Roberts. Denis Thatcher ((in jung: Harry Lloyd, in alt: Jim Boradbent)macht ihr daraufhin einen Antrag. In der Tat arbeitet sie sich hoch und wird bis 1974 Erziehungsministerin. Der Generalstreik macht dem öffentlichen Leben zu schaffen. Müll stapelt sich in die Höhe. Der Premierminister ist zu schwach, daher will Thatcher selbst Premier werden. In diese Zeit fällt der Tod ihres Sprechers durch einen Anschlag der IRA.

Die Wahl 1979 kann die konservative Partei überragend für sich beanspruchen. Thatcher wird am 04.05.1979 die erste Premierministerin und zieht in die No. 10 Downing Street ein. In den frühen 80ern kommt es in Großbritannien zu einer schlimmen Rezession. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Trotzdem ordnet sie extreme Sparmaßnahmen an und ist dafür verhasst. Die IRA begeht in der Zeit auch diverse Anschläge. Während eines Aufenthalts in einem Hotel kommen sie und ihr Mann gerade noch so mit dem Schrecken vor einem Anschlag davon. Als aufgrund von Sparmaßnahmen die Falkland-Inseln ohne Marineschutz sind, besetzen die Argentinier die Inseln. Thatcher fährt schweres Geschütz auf.

Nach dem Falklandkrieg boomt Großbritannien wieder und Thatcher steigt im Ansehen. Letztlich ist sie aber weiterhin mehr als konservativ und in alten Mustern verwurzelt. Auf ihre Berater hört sie kaum und zieht ihr eigenes DIng durch. ..

Ein Bio-Pic kann verschiedene Herangehensweisen haben. Man kann entweder die Fakten minutiös runterleiern oder man kümmert sich insbesondere nur um das Privatleben. Man erfindet etwas hinzu oder man versucht tatsächlich in die Figuren einzutauchen. "Die eiserne Lady" gibt sich überraschend unpolitisch, obwohl es sich um ein Bio-Pic einer Politikerin handelt. Man sieht die Fakten relativ kurz dargestellt. Die Wahl. Den Einzug ins Unterhaus. Downing No. 10. Die Streiks und Proteste. Der Falkland-Krieg. Die Kopfsteuer usw. usf. Das sind alles Ereignisse, um den Film eine zeitliche Note zu geben. Hier hat man insbesondere darauf geachtet, dass diese Ereignisse so dargestellt werden, wie sie geschehen sind oder aus Sicht der Medien dargestellt wurden, da man fast immer Originalmaterial verwendet hat. Die Enschätzung, was man davon zu halten hat, wird damals wie heute dem Zuschauer überlassen.

Ob man Thatcher nun verehrt oder hasst muss man unverhohlen zugeben, dass diese Frau eine Menge erreicht hat, von der Krämerstochter wurde sie zur einflussreichsten Frau ihrer Zeit. Jeder kann die Fakten nachlesen, sich Originalfilme anschauen und wird aber nie hinter die Kulissen blicken. So verlor sich der Charakter nach ihrer Abwahl etwas aus den Augen der Menschen bis ihr Tod wieder etwas Furore brachte. Daher kümmert sich der Film auch insbesondere um genau diese Zeit des Alters, die uns als Zuschauern vielleicht weniger bekannt ist. Natürlich hätte man nachlesen können, wie es um sie bestellt war, aber ich wusste nicht, dass sie an Demenz litt. Eindrucksvoll zeigt der Film das Porträt einer jungen Frau, die sich aus der Masse versuchte immer herauszuhalten, die nicht mit dem Strom schwimmen wollte und die versucht hat, ihrer Heimat ein neues patriotisches Gesicht zu geben. Die Liebe zu ihrem fürsorglichen Mann ist wie ein Fels in der Brandung für sie, einen, den sie das ganze Leben über kennt, der sich aus dem poliltischen Leben aber herausgehalten hat und der für sie jetzt nicht mehr da sein kann um sie zu stützen.

Diese Zeit, diese paar Tage, in denen Thatcher sich dazu entschließt die Sachen ihres verstorbenen Mannes zu entsorgen, zeigt der Film als zu Tränen rührende Rahmenhandlung. Die unglaubliche Tragik wird einem dabei bewusst, dass eine Frau, die damals zu der einflussreichsten ihrer Zeit gehört, derart geistig wie körperlich verfällt. Insbesondere der geistige Verfall wird eindrucksvoll in Szene gesetzt und ist von Meryl Streep hemmungslos offen und ehrlich dargestellt.

Sieht man sich mal das Making Of und die anderen Specials an, die ja im Originalton sind und die lediglich deutsch untertitelt sind so könnte man das Komplettpaket für eine perfekte Imitation halten, wie einen Klon Thatchers, da Streep mit so einer Stimme spricht, so einen perfekten britischen Akzent hat, dass man glauben könnte, man habe wirklich Thatcher vor sich. Insbesondere auch die junge Darstellerin kann der alten durchaus das Wasser reichen. Optisch wie charakterlich kann man den jungen Darstellern die Metamorphose in die alten Darsteller mehr als nur abnehmen.

Übrig bleibt ein minutiös gestaltetes Bio-Pic einer etwas anderen, privateren und schonungsloseren Art. Der Film wird aus Sicht Thatchers gezeigt, ihre Gedanken, ihre Gefühle. Was andere von ihrer Politik halten mögen kann man sich selbst an ihrem Umfeld ansehen oder auch selbst darüber entscheiden. Beispielsweise sehen wir im House of Commons einen Ladies Room für die weiblichen Abgeordneten. Bei ihrem Einzug in das Unterhaus sehen wir als Zuschauer keine Frauen, die Regisseurin gibt aber an, dass es zu dieser Zeit einige weibliche Abgeordnete gab, sieht man sich um, sieht man aber keine. Das liegt daran, dass sie nicht so viel Gewicht hatten, denn selbst das Zimmer für die weiblichen Abgeordneten sieht aus wie ein armseliges Schneiderkämmerchen für Dienstboten. Thatcher sieht sich als erste weibliche richitge Abgeordnete. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Bio-Pic auch den emanzipatorischen Einfluss zeigt. Thatcher muss sich in einer verstaubten und in Traditionen verwurzelten Männerdomäne durchsetzen und alle überstrahlen. Dass man dabei zur ungeliebten Hardlinerin wird, die häufig über das Ziel hinausschießt kann man dann als Zuschauer nachvollziehen.

Es ist ein detailverliebter Film, der unglaublich gespielt wurde und der mit diversen Specials aufwartet, die man sich ansehen sollte. Die DVD verfügt über einen Schuber.
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am 25. Januar 2016
Einfühlsam, unterhaltend und vor allem macht der Film neugierig.
Einfühlsam, weil er nicht schonungslos die Familie und auch natürlich die Eiserne Lady auf dem Schirm vor neugierigen Menschen bloß stellt. Ein wenig Romantik schwinkt mit, sodass man auch eine gewisse angenehme Unterhaltung beim schauen empfindet. Mann wird nicht entteuscht, wenn man sich den Film ohne Erwartung anschaut.

Wer sich mit dem Schaffen der Margret Thatcher gut auskennt, weiß um we!che Dinge es in dem Film geht, die "Geschichte" ihres Schaffens bekommt man hier nicht Haarklein in der kurzen Zeit auf dem Silbertablett präsentiert. Man sollte sich ohnehin vielseitige Infos einholen, um ihre Arbeit so einigermaßen verstehen zu können.

Alle Schauspielerinen und Schauspieler waren großartig.
Alles zusammen, ein großer Film.
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am 30. März 2016
Meryl Streep füllt erwartungsgemäß die Rolle der Margaret Thatcher hervorragend aus. Schon alleine deswegen ist der Film sehenswert. Allerdings schließe ich mich den Rezensionen an, die anmerken, dass es sich in keinem Fall um eine vollständige Biografie handelt. Es werden Schlaglichter ihrer Karriere beleuchtet. Bei einem langen politischen Wirken ist dies in einem abendfüllenden Spielfilm aber auch kaum möglich. Wenn man sich von dieser Vollständigkeit freimacht, hat man einen wirklich gut gemachten Film über eine interessante und wichtige Personen des jüngeren Zeitgeschehens. Dem jüngeren Zuschauer gibt er einen authentischen Einblick in die Geschichte. An manchen Stellen wäre es schön gewesen, wenn eine kritischere Auseinandersetzung erfolgt wäre.
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am 4. März 2015
Auch wenn vieles auf die späte Dement von Margaret Thatcher abzielt und erst daraus bestimmte Gedanken entwickelt werden, bietet der Film eine tolle Perspektive auf die englische neuzeitliche Geschichte und die Rolle der Frauen in der Politik im Allgemeinen.
Hierbei wird der Film der Rolle von MT im weitesten Sinne gerecht, soweit man das als Außenstehender beurteilen kann,
Durch den Zeitraffer des Films wird ein weiteres Mal deutlich, wie viel in der Regierungszeit von MT passiert ist, was unbequeme und unpopuläre Reaktionen benötigte.
Sowohl aus aus erzählerischer Perspektive als auch aus dem historischen Kontext ein lohnenswerter Film.
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am 21. November 2015
Wer eine Alternative zu einer klassischen Dokumentation über Magret Thatcher ansehen möchte ist mit diesem Film perfekt bedient. Die Darsteller spielen ihre Rolle hervorragend und es ist insgesamt ein gelungenes Werk.
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am 21. Juni 2014
Sie waren einige Zeit vergessen, die Taten und Untaten der Eisernen Lady und sie werden mit dieser DVD wieder ins Leben gerufen, bombastisch gut gespielt von Meryl Streep. Sehenswert und man bekommt Lust, in der jüngsten Geschichte von UK zu stöbern.
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