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am 2. September 2017
Sara Linton ist in der Kleinstadt Grant County nicht nur die Kinderärztin in dem kleinen örtlichen Krankenhaus, sondern hat auch den Posten der Gerichtsmedizinerin inne. Nach einer Scheidung von ihrem Exmann Jeffrey, der Polizeichef in der Stadt ist, lebt sie nun alleine. Eines Nachmittags trifft sie sich im Diner mit ihrer jüngeren Schwester Tessa. Als sie zur Toilette geht, findet sie dort die fürchterlich missbrauchte Universitätsdozentin Sybil Adams. Die blinde Frau blutet stark und wurde offensichtlich auf brutalste Art vergewaltigt und aufgeschlitzt. Ein Hauch Leben ist noch in ihr und Sara versucht verzweifelt, der jungen Frau das Leben zu retten. Vergeblich…

Doch der Schrecken ist für Sara damit noch nicht beendet. Während der Obduktion findet Sara weitere grausige Details heraus. Der Täter muss christlich motiviert gewesen sein, denn er hatte Sybil die Oberkörper in Form eines Kreuzes aufgeschlitzt. Außerdem hatte er sie auf brutalste Weise für seine sexuellen Begierden benutzt. Und schließlich handelt es sich bei dem Opfer auch noch um die Zwillingsschwester von Lena, einem Detektive. Dann verschwindet eine zweite Frau…

Karin Slaughter scheint nicht der Typ Autor zu sein, der seine Leser behutsam an die Hand nimmt und ihn dann in die Geschichte rein führt. Eigentlich schubst sie einen direkt ins Geschehen und sie ist wohl auch kein Fan davon, erst einmal lang drum herum zu reden. Innerhalt der ersten paar Seiten hat die erste Frau bereits sterben müssen und das auf wirklich nicht ganz unblutige Art und Weise. Bisher dachte ich immer Cody McFadyen sei der brutalste Thrillerautor, aber Karin Slaughter kann es wahrlich mit ihm aufnehmen.

Allerdings hatte sie mich damit von der ersten Seite an. Auch wenn es sich „krank“ anhört, aber zwischenzeitlich können die Buchmörder ja nicht mehr außergewöhnlich genug töten. Und das hat seinen Grund: es bleibt dem Leser in Erinnerung, so makaber wie das auch klingen mag. Mich hat es zumindest soweit gebracht, dass ich die Geschichte innerhalb kürzester Zeit weginhaliert habe.

Dass die Protagonistin und ihr Exmann auch beruflich miteinander zu tun haben und als Gerichtsmedizinerin und Polizist sich nicht aus dem Weg gehen können, ist allerdings nicht unbedingt die neuste Idee. Das hat man nun schon das eine oder andere Mal gesehen. Und auch, dass beide Parteien noch nicht so recht abgeschlossen haben mit der zurückliegenden Ehe…. kommt bekannt vor, oder? Aber Slaughter hat das gut gemacht, denn mit Kitsch hat sie so gar nichts am Hut. Im Gegenteil: Sara ist nach dem Seitensprung ihres Mannes etwas zynisch geworden und handelt nach dem Motto „hilf dir selbst“. Gerade diese Kaltherzigkeit, die da immer wieder hervor blitzt, machte Sara aber dann wiederum wieder sehr sympathisch, da kein Mensch perfekt ist. Wobei sie mich damit auf der anderen Seite wieder an Gerritsens Protagonisten Maura Iles erinnerte.

Dafür war die Spannung und das Knistern zwischen Jeffrey und Sara genau richtig dosiert. Slaughter macht keine kitschige, pinkfarbene Romanze aus diesem Handlungselement, sondern schafft eine solide Vertrauensbasis zwischen den beiden, die hier und da noch einen Sprung vom Seitensprung weg hat. Trotzdem merkt man, dass sich die beiden nicht egal sind und wenn es tatsächlich eine Szene zwischen ihnen gab, dann war da auch ein Kribbeln zu spüren.

Ein klitzekleines bisschen ist der Spannungsbogen in der Mitte des Buches abgesackt. Und was die Vorbereitungen zum Finale anging, da wurde es dann ein wenig konfus. Nicht so, dass man die Geschichte nicht mehr hätte nachvollziehen können, aber schon so, dass ich mich ein oder zwei Mal gefragt habe, ob ich irgendwo einen Gedankengang überlesen hatte. Da hat sich Karin Slaughter scheinbar etwas selbst im Weg gestanden und hat schneller gedacht, als sie schreiben konnte. Der Lesefluss stellt sich aber auch genauso schnell wieder ein und man ist wieder voll drin in der Geschichte.

Belladonna unterscheidet sich von seinen Mitkonkurenten also nicht unbedingt hinsichtlich der Charaktere und auch vom Schreibstil her muss man sagen, dass der wirklich in Ordnung war, aber keine krassen Besonderheiten aufweist, um sich erheblich abzusetzen. Was ist es also? Slaughter hat hier einen besonders brutalen Killer geschaffen, dem sie auch einen ausgefeilten Hintergrund verpassen konnte. Jeder Aspekt seiner Taten hatte einen Hintergrund für ihn. Nichts war einfach nur eingefügt worden, weil es blutig und brutal war und der Leser damit geschockt werden kann. Ich meine, natürlich war es heftig und nichts für schwache Nerven. Aber es war nicht grundlos blutig und erschreckend.

Auch wenn Tess Gerritsen weiterhin DIE Thrillerautorin für mich ist und bleibt, kann Karin Slaughter schon ein klitzekleines bisschen an ihrem Stuhl sägen. Wer im Thrillergenre zuhause ist, der wird über kurz oder lang an ihr nicht vorbei kommen. Und den Auftaktband der Grant County-Reihe kann ich nun auch wärmstens empfehlen. Wer einiges vertragen kann und wer auch kein Problem damit hat, auf Schlaf zu verzichten, weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann, der wird mit Belladonna einen Volltreffer landen.

© Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen
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am 25. August 2017
Für mich ein guter und spannender Thrillle, der definitiv Lust auf mehr Macht! Werd die zusätzlichen Bände zu dieser Reihe auf jeden Fall ins Auge fassen!
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am 24. Mai 2013
alles an diesem buch würde ich als mittelmäßig bezeichnen. die handlung ist ok: sie ist relativ logisch, doch leider nicht besonders originell und damit wenig spannend. außerdem hätte der geschichte ein schnelleres tempo gut getan; vergleichsweise geschehen sehr wenige verbrechen, dafür passiert jedoch unnötig viel um diese taten herum. charaktere und dialoge wirken zum teil lächerlich und nerven. meiner meinung nach muss man dieses buch keineswegs gelesen haben.
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am 8. Juli 2009
Leider habe auch ich mich von den vorwiegend guten Rezesionen hier blenden lassen.
Nie wieder werde ich ein Buch dieser Autorin in die Hand nehmen, Belladonna hat mir völlig gereicht.
Am Anfang dacht ich mir "wow, ist ja richtig spannend, dieses Buch haut mich sicher noch vom Hocker....endlich wieder mal ein richtig gutes, spannendes Buch..." Tja, nach nicht einmal 100 Seiten wars dann vollkommen vorbei. Keine Spannung, Komische Charaktere (und wieder sind die Gerichtsmedizinerin und der Polizeichef ein Ex-Ehepaar...gääähn) sinnlos blutrünstig. Blutrünstig find ich ja an sich nicht schlecht, aber wenn sonst rein gar nichts dahinter steckt ausser die detaillierte Schilderung dieser Schlachtungen, bin ich dafür nicht zu haben.
Also wie gesagt, das war wirklich die reinste Zeitverschwendung, ich habe mich total geärgert dass ich diesen Mist überhaupt gekauft habe.
Fazit: Absolut NICHT empfehlenswert!!
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am 30. Oktober 2013
Ich habe alle Bücher von Karin Slaughter gelesen.
Dies liegt daran, dass ich Serien mit wiederkehrenden Figuren liebe und nachdem die Reihen von Gerritsen und Deaver, meinen Lieblingsautoren, ausgelesen waren, begann ich diese Reihe.
Die Bücher sind spannend haben aber leider nicht so viel Tiefgang, wie ich mir erhoffte, dafür arbeitet Slaughter mit Effekthascherei - eben Grausamkeiten eines Gemetzels würdig, die ihrem Namen zu Ehren gereichen. Wer dennoch nach einer recht unterhaltenden Serie sucht, der ist hier richtig.

Anbei die Titel in Reihenfolge:

Belladonna
Vergiss mein nicht
Dreh dich nicht um
Schattenblume
Gottlos
Zerstört

Wer dann immer noch nicht genug hat, folgt der Reihe um Will Trent (Atlanta-Serie):

Verstummt
Entsetzen

Dies ist ganz sinnvoll, da die Protagonistin Sara Linton aus der Grant-County-Reihe sich in den folgenden Romanen mit Will Trent aus der Atlanta-Reihe trifft. So geht es dann weiter:

Tote Augen
Letzte Worte
Harter Schnitt

Soweit die Zusammenhänge der Reihe bis zum heutigen Datum.
Natürlich wird es künftig noch weitere Bücher geben, aber ich denke für interessierte Leser, die Reihen von Anfang bis zum Ende lesen möchten (auch wenn darunter der ein oder andere Thriller nicht so gelungen ist), ist diese vorläufige Liste ganz hilfreich.

Fazit: Viel Spaß beim schmökern!
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am 26. April 2017
In Karin Slaughters Debüt "Belladonna", dem ersten Band der Grant-County - Reihe, geht es hauptsächlich um die Kinderärztin und Pathologin Dr. Sara Linton. Sie entdeckt auf der Damentoilette eines Restaurants die schwer misshandelte Sybil Adams. Sie bleibt aber nicht das einzige Opfer des Serientäters. Zusammen mit ihrem Ex-Mann Polizeichef Jeffrey Tolliver arbeitet sie daran, den Mann zu schnappen.

Die Handlung ist bis zum Schluss spannend, auch wenn ich doch relativ früh richtig mit meinem Verdacht lag. Besonders gut gefallen hat mir der Perspektivenwechsel zwischen Sara, Jeffrey und Detective Lena Adams, der Zwillingsschwester des Opfers. Dadurch konnte man die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Sehr interessant fand ich die Informationen zu der Droge Belladonna, welche den Opfern verabreicht wurde, um sie gefügig zu machen. Eine passende Überschrift für die deutsche Ausgabe.

Die Figuren des Buches werden gut dargestellt, besonders natürlich die drei Hauptprotagonisten. So richtig sympathisch fand ich zwar alle drei nicht, aber das finde ich in dem Fall auch nicht zwingend notwendig.

Auch die sprachliche Gestaltung fand ich ansprechend. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich noch deutlich Entwicklungspotenzial sehe. Für ein Debüt finde ich den Roman aber wirklich gut.
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am 2. März 2017
Nach all den Lobhudeleien durch Presse und Leserstimmen muss es wohl an mir liegen, wenn ich dieses Buch wegen unnötiger detaillierter und brutaler Beschreibungen nicht empfehle. Ich habe das Buch ausgelesen trotz des Gefühls nach bereits wenigen Seiten, es in den Müll zu werfen, wo es nach meinem Empfinden nun auch hin gehört.
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Sara Linton, Kinderärztin und gleichzeitig Pathologin in Heartsdale, findet auf einer Restauranttoilette die blinde College-Professorin Sybil Adams mit tiefen Schnittwunden. Leider kann die Ärztin nichts mehr für Schwerverletzte tun, Sybil stirbt in ihren Armen. Schnell wird klar, dass es sich hier nicht um eine Gelegenheitstat handelt sondern um ein gut geplantes Verbrechen. Als nur wenige Tage später eine weitere junge Frau schwerverletzt aufgefunden wird, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit - denn der Täter hat sicher schon sein nächstes Opfer im Visier...

Ein überwiegend spannender Krimi mit teilweise ausgesprochen brutalen Szenen. Leider wird dem erfahrenen Krimileser sehr schnell klar, wer der Täter sein könnte. Eigentlich ist es so offensichtlich, dass man sich wundert, warum Polizei und Gerichtspathologin so lange brauchen, um den Fall zu lösen. Trotzdem ist der Auftakt zu einer Krimiserie für nicht allzu empfindliche Thrillerfans empfehlenswert.

1. Belladonna
2. Vergiss mein nicht
3. Dreh dich nicht um
4. Schattenblume
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am 5. September 2017
Ein durchaus solider und spannender Thriller.
Mir persönlich haben die Charaktere gefallen und ich fand sie gut ausgearbeitet. Auch die Story ging stetig voran und gegen Schluss nahm sie schnell Fahrt auf (wie es bei einem guten Thriller sein sollte). Selten lese ich ein Buch, bei dem ich die Seitenzahl so überhaupt nicht wahrnehme, weil ich nur mit Lesen und in die Geschichte eintauchen beschäftigt bin.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. September 2005
Nachdem ich in kürzerer Vergangenheit alles im Stil von Charlotte Link, Tess Gerritsen, Jilliane Hoffman und Kathy Reichs gelesen habe, hatte ich mich entsprechend auf "Belladonna" gefreut. Der Klappentext versprach Interessantes.
Der Anfang (brutaler Mord an einer Blinden) fing auch sehr interessant an. Ließ dann allerdings stark nach, als plötzlich viel zu viele Protagonisten aus dem Boden schossen, die man erstmal alle auseinanderhalten musste. Keine genaueren Charakterbeschreibungen, so dass man sich die Personen bis zur Mitte des Buches einfach nur schlecht merken konnte.
Natürlich durfte auch hier die viel zu emanzenhafte Ermittlerin nicht fehlen, die Dirty Harry alle Ehre macht.
Allerdings wurde die Geschichte wirklich richtig spannend, als das zweite Opfer auftauchte. Ab hier konnte ich mich richtig in die Handlung einlesen und wollte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Man möchte einfach wissen, WER es denn nun war!
2 Sterne Abzug für die ersten 100 dümpelnden Seiten sowie die übermäßige Verwendung des Wortes "Yeah".
Alles in allem kein absoluter Reißer, aber zwischendurch doch ganz nett.
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