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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
212
4,2 von 5 Sternen
Extrem laut und unglaublich nah
Format: DVD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. Juli 2017
Um zu verstehen was 9/11 mit Dutzenden Familien angestellt hat, nicht nur mit den direkten Opfern sollte man diesen Film sehen...
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am 16. September 2017
Extrem Laut und Unglaublich Nah ist die Verfilmung zum gleichnamigen Roman. Jedoch ist die Geschichte sehr frei nacherzählt und trotzdem nicht wirklich an das Filmmedium angepasst.
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am 24. Oktober 2017
Toller Film mit einer herzzerreißenden Story. Ich habe mir diesen endlich auf DVD kaufen können, ich kann ihn nur weiter empfehlen.
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am 20. August 2014
Seltsam, dass man so wenig von diesem Film hört - oder wenigstens ich. Und hier ist eben nicht Tom Hanks im Vordergrund, sondern Thomas Horn, der den 9-jährigen spielt, der mit dem Tod seines Vaters am 11. September in New York nicht zurecht kommt und auf seine Weise den tiefen Schmerz aufarbeitet. Entgegen mancher Kritik finde ich, dass das thema 11. September, besonders was die privaten Tragödien angeht, durchaus noch öfters thematisiert werden kann. Es war nicht nur eine Wunde für Amerika sondern auch exemplarisch für die ganze Welt. Leider wurde zu wenig daraus gelernt.
Also zurück zum Film. ich werde ihn jetzt nicht wiedergeben. Aber wie gesagt, sehr eindringlich gespielt, auch von Sandra Bullock als Mutter und Max von Sydow als Großvater, der mir sehr gefallen hat.
Das einzige am Schluss und Achtung !>>SPOILER<<! also am Schluss die plötzliche Auflösung, dass die Mutter immer dabei war und alles wusste... war nicht ganz stimmig für mich ... aber auf seine Weise auch wieder schön, nahm aber dem Vorhergehenden etwas den Saft. Auch der Schlüssel hätte noch zu etwas anderem führen können ... vielleicht etwas mystischer. Nun, ja ... dennoch fünf Punkte.
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am 25. März 2015
Da ich das Buch zum Film (http://www.amazon.de/Extremely-Incredibly-Close-Jonathan-Safran/dp/0141025182/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1427266360&sr=8-1&keywords=extremely+loud+and+incredibly+close) schon verschlungen und mehrere Male gelesen hatte, war die Freude natürlich groß, als ich hörte, dass das Buch verfilmt werden soll. Leider lief der Film dann nicht hier bei uns in den Kinos (nicht gerade Großstadt...) und so erwartete ich sehnsüchtig die DVD die ich mir dann auch sofort hier bei Amazon bestellt hab.

- Vorgeplänkel -
Bestellung und Versand liefen wie immer reibungslos und blitzschnell ab.

- Story -
Jonathan Safran Foer erzählt in seinem Buch, und so auch in diesem Film, die Story des neunjährigen Oskar, der seinen Vater beim WTC-Unglück/-Anschlag am 11. September verloren hat. Oskar leidet am Asperger Syndrom und so besteht seine Welt vor allem aus komplexen Rätseln die ihm sein Vater immer wieder stellte. Nach dessen Tod findet er einen geheimnisvollen Schlüssel im Schrank des Vaters und nimmt an, dass dies das letzte große Rätsel seines Vaters darstellt. Und auch nur wenn er dieses Rätsel löst kann er sich mit dem Tod seines Vaters abfinden und sich richtig von ihm verabschieden.
Also macht er sich auf, das Behältnis zu finden, zu dem der Schlüssel passt.

- Charaktere -
Alle Schauspieler machen ihre Sache hier überaus gut, vor allem der Darsteller des jungen Oskar weiß zu überzeugen. Nun ist es allerdings so, dass dieser Film von seiner grandios erzählten Story lebt, und ich weiß nicht ob es dafür tatsächlich Tom Hanks und Sandra Bullock gebraucht hätte. Der Film hat es gar nicht nötig mit großen Namen die Leute in die Kinos locken zu müssen.

- Umsetzung -
Wie erwähnt bin ich absoluter Fan des Buchs und auch des Erzählstils von Jonathan S. Foer.
Insgesamt wurde die Story gut umgesetzt und ins Kinoformat gepresst, aber natürlich bleiben auch unglaubliche viele Kleinigkeiten und wichtige Details auf der Strecke, die im Buch zum perfekten, runden Endergebnis beitragen und dann im Film Lücken hinterlassen und die Charaktere nicht ganz zu Ende zeichnen. Da ich das Buch kannte, konnte ich immer nachvollziehen wieso Oskar so handelt wie er es tut, aber wenn man das Buch nicht gelesen hat stelle ich es mir teilweise sehr schwer vor sich in den Jungen hineinzuversetzen und eine emotionale Bindung zu ihm aufzubauen. Trotz allem, wenn man es schafft tief in die Geschichte einzutauchen, eine gute Umsetzung des Buches.

- Technik -
Gut, DVDs sind heutzutage schon nicht mehr der Standard, aber hier stimmt das Gesamtpaket. Bild und Ton sind gut und da hier kein Actionfeuerwerk geliefert wird wäre es letzten Endes daran auch nicht gescheitert.

- Fazit -
Ein emotionaler und auch fesselnder Film. Wie bei allen Filmen mit Buchvorlage müssen sich vom Buch vorbelastete Menschen genau überlegen ob sie sich den zugehörigen Film anschauen wollen, da man damit ja auch immer einen Teil seiner selbstfantasierten Bilder zerstört...und hier kann ich es tatsächlich nur bedingt empfehlen.
Punktabzug gibt es einmal für die "Überbesetzung" mit Hanks und Bullock, die es wahrlich nicht gebraucht hätte und dazu eben noch, weil mir als Leser des Buches am Ende einfach an zu vielen Stellen was fehlte, was für die Charakterentwicklung meiner Meinung nach einfach essentiell gewesen wäre.
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am 22. Juli 2012
"Extremely Loud & Incredibly Close" gehört auf alle Fälle zu den literarischen Werken, die mich besonders stark und nachhaltig beeindruckt haben. Der Roman ist durch seine kreative Machart so überraschend speziell und in seiner Gesamtheit im Grunde so "unverfilmbar", dass meine erste spontane Reaktion auf diese Information schieres Entsetzen war. Aufgrund der Befürchtung, mir irgendwie den Eindruck des Buches "kaputt" zu machen, habe ich länger überlegt, ob ich mir den Film überhaupt "antun" sollte.
Nachdem ich es dann doch gewagt habe, muss ich sagen, dass ich das Ergebnis gar nicht so schlecht fand. Natürlich ist es unrealistisch zu erwarten, dass die inhaltliche und kreative Vielfalt der Buchvorlage ausgeschöpft werden kann. Aber auch der Film hat es auf seine Weise geschafft, mich mehr und mehr in seinen Bann zu ziehen. Besonders beeindruckend fand ich die Leistung des jungen Hauptdarstellers (Thomas Horn), der es schafft, auch die hochemotionalen Szenen überzeugend durchzustehen. Für meinen Geschmack hätten Oskars Eltern nicht unbedingt durch Dauerbrenner wie Tom Hanks und Sandra Bullock verkörpert werden müssen (anscheinend die "Werbeträger" des Films), aber auch das hat überraschend gut funktioniert. Ebenso hat mir Max von Sydow in seiner Rolle als Großvater sehr gut gefallen.
Mein Fazit: Ein durchaus sehenswerter Film auf der Grundlage eines hervorragenden Romans.
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am 25. März 2012
"Extrem laut und unglaublich nah" hat weltweit nicht die Anerkennung gefunden, die er haben sollte. Es wurde sehr wenig Werbung dafür gemacht, was eigentlich sehr schade ist, da dieser Film so wunderschön und einfühlsam ist.

Die Story ist eigentlich recht kurz erklärt. Der sehr spezielle Junge Oskar, der unter einer Form des Autismus leidet, verliert bei dem Anschlag vom 11. Septembers seinen geliebten Vater. Jetzt wohnt er allein mit seiner Mutter, zu der ihm die Nähe fehlt, auf die er seine Wut losläst, alleine in der Wohnung. Beide kommen mit dem Tod nicht klar, verschließen sich immer mehr. Plötzlich entdeckt der Junge in den Sachen seines verstorbenen Vaters einen Schlüssel, der einzige Hinweis dazu ist der Name "Black". Um die Erinnerung an seinen Vater nicht zu verlieren, begiebt sich Oskar auf die Suche nach der Lösung, wozu passt dieser Schlüssel? Doch das ist für den Jungen nicht leicht, denn er erträgt durch seine Krankheit keine lauten Geräusche, hat Angst und ist verschlossen. Doch er will es wissen, er will für seinen Vater das Rätsel lösen.

So viel zur Geschichte, es klingt schon sehr gefühlvoll und neu. Doch der Film übertrifft das, was die Geschichte eigentlich verspricht, noch im Welten. Den Zuschauer erwartet ein magisches, liebevolles und fesselndes Meisterwerk voller Liebe und Gefühl.

Zunächst die Darsteller. Sie tragen hauptsächlich dazu bei, aus diesem Streifen ein Meisterwerk zu machen. Sandra Bullock und Tom Hanks als liebende Eltern. Tom Hanks spielt einen so liebevollen Vater und schafft es zu dem jungen Darsteller Thomas Horn eine extreme Nähe aufzubauen, die den Zuschauern Gänsehaut verpasst. Aber auch Sandra Bullock passt perfekt in die Rolle. In letzter Zeit hat man sie ja eher in Komödien nicht ganz ihrem Alter entsprechend gesehen. Doch hier zeigt Sandra, warum sie zu den absoluten Topstars gehört. Sie schafft es, die verschlossene, trauernde Witwe und zugleich auch liebende Mutter so ehrlich zu verkörpern, dass sie den Zuschauern zu Tränen rührt. Sie spielt mit einem extremen Gefühl! Das Gleiche gilt für den Jungschauspieler Thomas Horn. Der Junge schafft das krankhafte, verschlossene und trauernde Kind gradios darzustellen. Ich verstehe nicht, wieso keiner von den Dreien dafür einen Oscar bekommen hat. So ein ehrliches und liebevolles Schauspiel habe ich zuvor nie gesehen.

Der Film selbst beginnt recht emotional, einleitend und noch sehr erzählend. Doch sobald sich der Junge auf die Suche begibt, entwickelt sich der Film zu einem Meisterwerk. Es werden die Geschichen vieler einzelner Menschen erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unterschiedliche Persönlichkeiten, die allesamt auf ihre eigene Art speziell sind. Traurig, lustig und wunderschön zugleich. Der Zuschauer fühlt sich durch eine offene, liebevolle Story und eine grandiose Prouktion richtig in den Film hineinversetzt. Auf der Suche nach der Lösung, erlebt der Junge sehr viel, und parallel wird auch noch die Trauer der Mutter, die Verschlossenheit und die fehlende Nähe zu ihrem Sohn gezeigt. Die beiden Rollen haben so viel Persönlichkeit, man kann zu beiden Bezug aufbauen und fühlt sich einbezogen. Das verschafft einem vor allem am Ende (ich möchte noch nicht zu viel verraten) eine unglaubliche Wärme.

Man selbst grübelt auch immer wieder nach dem Geheimnis dieses Schlüssels, hat Erwartung, immer wieder neue Ideen. Das ist den Produzenten richtig gut gelungen, auch die unterschiedlichen Rollen, die mit eingebracht werden, rühren einen und bringen einen dazu, weiter mitzudenken, weiter zu überlegen und sich als Teil des Filmes zu fühlen.

Auch wenn am Ende die Auflösung doch etwas arg einfach ist, so tut das dem Film nichts ab. Denn das alles, was man als Zuschauer während des Filmes erlebt, das rüht einen so sehr. Ich hatte noch nie zuvor bei einem Kinofilm so eine Gänsehaut wie bei "Extrem laut und unglaublich nah". Der Film treibt einen Tränen und Freudentränen in die Augen. Er erzählt die Geschichte so ehrlich und ist bis ins Detail liebevoll durchdacht.

Für mich bisher der mit Abstand beste Film 2012!!!
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am 25. Februar 2012
"Extrem laut und unglaublich nah", so lautet auch der Titel von Jonathan Safran Foers Roman, auf welchem der Film basiert.
Ich habe den Roman gelesen und wusste somit, was mich erwartet. Ich wusste auch, dass der Film keineswegs originalgetreu am Roman bleiben kann und dennoch werden Leser keines Falls enttäuscht - eher im Gegenteil: Roman und Film ergänzen sich teilweise ganz gut. Die Folgenden Abschnitte können Spoiler enthalten!

Der Film kommt mit leichter Überlänge daher, die einem beim zuschauen aber kaum auffällt. Das ganze Geschehen wird in einem angenehmen Tempo dargestellt und durch teilweise sehr beeindruckende Kamera- und Schnitteinlagen begleitet. Der Film packt immer dann am meisten, wenn Oskar Schell seine Gedanken und sein Tun erzählt. Man sitzt dann wie gebannt da und hört den Worten Oskars zu und sieht eine Bildexplosion vor sich: Die Bilder explodieren genauso wie seine Gefühle - besser hätte man die ein oder andere Schlüsselszene nicht darstellen können.

Wie bereits erwähnt, ergänzen sich Film und Roman teilweise ziemlich gut. Die Geschichte der Großeltern wird im Film nur kurz angeschnitten. Oskars Vater erzählt, dass sein Vater aus Dresden kam und dort ziemlich viel durchmachen musste. Sehr viel mehr erfährt man im Film über seine Geschichte nicht. Kenner des Romans jedoch erinnern sich an dieser Stelle an die sehr gut ausgearbeitete Geschichte der Großeltern und wissen, was der Vater mit "ziemlich viel durchmachen" meint.
Ein anderes Beispiel ist, dass Oskar kurz vor Schluss erfährt, dass seine Mutter ihn ständig bei seiner "Erkundungsexpedition" begleitet hat. Im Film wird hier eine sehr schöne Szene zwischen Mutter und Sohn gezeigt, die ihre Erinnerungen teilen. Dies kommt so nicht im Buch vor, hier wird nur in 5 Sätzen erzählt, dass Oskar begriffen hat, dass seine Mutter ihn heimlich begleitet hat. Der Autor lies dem Leser somit Raum, sich hierzu seinen Teil zu denken und genau das taten der Regisseur und Filmautor hervorragend. Die Szene im Film ist keines Wegs unrealistisch, denn im Roman gibt es immer wieder Stellen, in denen Mutter und Sohn sich genau so nah kommen, wie in der Stelle im Film und somit ergänzen sich hier Film und Roman auf angenehme Art und Weise.

Generell sind Verfilmungen zu Romanen immer kritisch zu betrachten. Für mich ist es jedoch so, dass ein Film zu einem Roman immer dann nicht schlecht ist, wenn der Film sich nichts erlaubt, was sich aus der Romanvorlage in irgendeiner Art und Weise nicht ergeben könnte (sei es nun durch Materialien, den Charakteren, Umständen etc.). "Extrem laut und unglaublich nah" gehört genau zu dieser Art von Film. Alles was im Film anders ist, ist durch die Romanvorlage nicht unmöglich. Zentrale Elemente kommen vor und werden im richtigen Zusammenhang verwendet (oder zumindest so, dass es noch möglich erscheint). Das Ende im Film und Roman unterscheidet sich zwar, jedoch hat man im Film einen, meiner Meinung nach, guten Kompromiss gefunden, welcher mir ein ähnlich erleichtertes Gefühl gegeben hatte, wie das original Ende im Roman.

Tom Hanks und Sandra Bullock, mit welchen der Film hauptsächlich beworben wird, leisten gute Arbeit - vor allem Sandra Bullock. Der wirkliche Star des Films ist jedoch Thomas Horn, welcher mit diesem Film sein Debüt feiert und eine unglaublich reife Leistung zeigt. Er spielt Oskar genau so verstört, leicht autistisch und altklug, wie man ihn sich beim Lesen des Romans vorstellt. Auch Max von Sydow leistet volle Arbeit mit seiner Darbietung des Großvaters und kann durch seine unglaubliche Mimik in den richtigen Augenblicken die treffenden Gefühle ausdrücken - toll!

Der Soundtrack von Alexandre Desplat weiß ebenfalls zu überzeugen. Ein gefühlvolles Maintheme, welches häufig Verwendung findet (vielleicht teilweise etwas zu häufig) untermalt meistens ruhig die Szenen und verleiht dem ganzen einen besonderen Touch. In den schnellen Szenen wird auch Desplats Soundtrack schneller und teilweise sehr laut, was unglaublich gut passt und das Geschehen extrem nah bringt.

Alles in einem ist "Extrem laut und unglaublich nah" ein sehr emotionaler und vor allem guter Streifen geworden, welcher einem noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben wird. Zu empfehlen für Leser und nicht-Leser des Romans, welche danach vielleicht Interesse daran finden werden, diesen noch nachzuholen. 4 Sterne für ein kleines Meisterwerk. Den 5. hätte es gegeben, wäre das Ende an sich noch näher am Roman gewesen und der Anfang nicht ganz so durcheinander. Leser des Romans sollten sich jedoch darauf einstellen, dass der Film sich fast ausschließlich auf Oskars Geschichte konzentriert und die Nebenstränge von den Großeltern nicht sonderlich tief eingebunden wurden.
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am 25. Januar 2013
Der Film hat nichts von einem Thriller zu tun.
Die Geschichte ist schwer zu verstehen und ich war froh als der Film am Ende war.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. August 2015
Im Mittelpunkt des Films steht eine kleine amerikanische Familie in New York mit dem deutschen Namen Schell am Anfang des 21. Jahrhunderts: Tom Hanks als Thomas Schell, Sandra Bullock als Linda Schell mit ihrem gemeinsamen elfjährigen Sohn Oskar. Deutsche und amerikanische Schicksale sind ineinander verwoben, denn der deutsche Großvater des kleinen Oskar hat seine Eltern bei den Luftangriffen vom 13. bis 15. Februar 1945 auf die Innenstadt von Dresden verloren und er verliert nun seinen Sohn (bzw. Oskar verliert seinen Vater) am 11. September 2001 beim Angriff auf die Zwillingstürme New Yorks.

Oskar Schell leidet unter dem Asperger-Sydrom oder unter einer anderen Form des Autismus. Er kämpft mit den Mitteln eines intelligenten und kreativen Kindes darum, den Verlust seines Vaters zu verarbeiten. An einer Stelle am Anfang sagt er: "There are more people alive now than have died in all of human history, but the number of dead people is increasing. One day, there isn't going to be any room to bury anyone anymore. So, what about skyscrapers for dead people, that are built down. They could be underneath the skyscrapers for living people, that are built up. We could bury people 100 floors down. And a whole dead world could be underneath the living one."

Die Rahmenhandlung ist tragödienbestimmt, führt aber zu neuen hoffnungsvollen und überraschenden Begegnungen unter Menschen und auch die überzeugenden Dialoge machen den Film sehenswert.
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