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TOP 500 REZENSENTam 11. Januar 2005
England Mitte des 19. Jahrhunderts: Etwa ein Dutzend Gäste tummeln sich kurz vor Weihnachten auf dem Landgut von Omegus Jones, unter ihnen auch die strahlende Schönheit Lady Vespasia Cumming-Gould. Doch ein tragischer Vorfall trübt die Stimmung der Gesellschaft. Die junge Witwe Gwendolen Kilmuir wird nach einer hässlichen Auseinandersetzung mit Isobel Alvie tot im Gartenteich aufgefunden - offensichtlich ein Selbstmord. Um ihre Mitschuld zu sühnen, soll Isobel der Mutter der Toten den Abschiedsbrief nach Schottland überbringen. Lady Vespasia erklärt sich bereit, ihre Freundin zu begleiten. Doch die Reise wird noch beschwerlicher als erwartet...
Fans von Anne Perry kennen die stets elegante Lady Vespasia Cumming-Gould bereits aus der Pitt-Serie. Doch spielt diese Geschichte etliche Jahre vorher, Lady Vespasia taucht hier als Dame Anfang dreißig auf. "Eine Weihnachtsreise" ist eine leise, besinnliche Geschichte über Freundschaft, Gewissen und Sühne. Allerdings hatte ich für den Preise mehr erwartet als viel zu schnell gelesene 156 Seiten.
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England Mitte des 19. Jahrhunderts: Etwa ein Dutzend Gäste tummeln sich kurz vor Weihnachten auf dem Landgut von Omegus Jones, unter ihnen auch die strahlende Schönheit Lady Vespasia Cumming-Gould. Doch ein tragischer Vorfall trübt die Stimmung der Gesellschaft. Die junge Witwe Gwendolen Kilmuir wird nach einer hässlichen Auseinandersetzung mit Isobel Alvie tot im Gartenteich aufgefunden - offensichtlich ein Selbstmord. Um ihre Mitschuld zu sühnen, soll Isobel der Mutter der Toten den Abschiedsbrief nach Schottland überbringen. Lady Vespasia erklärt sich bereit, ihre Freundin zu begleiten. Doch die Reise wird noch beschwerlicher als erwartet...

Fans von Anne Perry kennen die stets elegante Lady Vespasia Cumming-Gould bereits aus der Pitt-Serie. Doch spielt diese Geschichte etliche Jahre vorher, Lady Vespasia taucht hier als Dame Anfang dreißig auf. "Eine Weihnachtsreise" ist eine leise, besinnliche Geschichte über Freundschaft, Gewissen und Sühne. Allerdings hatte ich für den Preise mehr erwartet als viel zu schnell gelesene 156 Seiten.
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am 2. Dezember 2008
Klappentext: Hinter der heilen Fassade lauert die Verzweiflung

Eine grausame Bemerkung Isobel Alvies in Anwesenheit einer Wochenendgesellschaft soll die junge Witwe Gwendolen Kilmuir in den Selbstmord getrieben haben. Um ihre Schuld zu sühnen, muss Isobel der Mutter der Toten persönlich einen versiegelten Abschiedsbrief nach Schottland bringen. Lady Vespasia begleitet ihre Freundin auf die Reise.
Auf der Suche nach Erklärungen für die Tragödie entdeckt sie dunkle Geheimnisse. Doch auch ihr eigenes Leben läuft nicht in so ruhigen Bahnen, wie es oberflächlich den Anschein hat...

"Sie hat ein scharfes Auge für Charakternuancen und riecht förmlich das Verbrechen." New York Times Book Review

Meine Meinung: Zuerst etwas Positives: Das Büchlein ist sehr schön aufgemacht. Das Cover des Schutzumschlages, hinten golden, hat vorne ein Bild, das einen bei näherem Betrachten richtiggehend einsaugt. Je länger ich es ansehe, desto mehr rieche ich die Tannenbäume und die Düfte des weihnachtlichen Marktes und höre die Stimmen der Menschen auf dem Bild. Außerdem hat das Buch ein Lesebändchen, was mir auch sehr angenehm war.
Leider fand ich dafür den Inhalt des Buches eher...naja. Der Roman fängt interessant an. Die Personen der Landpartie werden vielversprechend beschrieben, die Dialoge sind unterhaltsam.
Nachdem der Gastgeber Omegus Jones die Anwesenden überredet hat, die Schuldige am Selbstmord der jungen Witwe mittels einer Gerichtssitzung nach mittelalterlichem Vorbild zu ermitteln - was eigentlich eine Farce ist, da sowieso alle schon überzeugt sind, dass sich Gwendolen wegen Isobels boshafter Bemerkung umgebracht hat - wird beschlossen, dass Isobel ihre Schuld nur sühnen kann, wenn sie gewissermassen einen Pilgergang nach Schottland macht, um Gwendolens Mutter deren Abschiedsbrief zu bringen. Lady Vespasia erklärt sich bereit Isobel zu begleiten.

Nach dieser Einleitung wäre die Geschichte inhaltlich in wenigen Sätzen erzählt. Die beiden Frauen reisen durch das eisige, stürmische Schottland, immer auf der Suche nach Mrs Naylor, Gwendolens Mutter. Dabei wird viel nachgedacht und wenig geredet. Im Laufe des Buches kommt Vespasia zu dem Schluss zu wissen warum Gwendolen sich umgebracht hat.
Offen angesprochen wird das jedoch nie, was ich sehr unbefriedigend fand.
So plätschert die Geschichte vor sich hin, man wird mit einer angedeuteten, vermuteten Lösung entlassen und zum Schluss erhält man von Omegus Jones noch ein Schlusswort bei der abschließenden gemeinsamen Weihnachtsfeier, bei der sich alle Landpartiegäste wieder versammeln, das mich doch sehr an die salbungsvollen Worte eines Pfarrers zu Weihnachten erinnert hat.

Vielleicht schreibt Anne Perry ja spannendere Krimis, dieses Buch hat mich jedoch weitestgehend gelangweilt. Zum Glück ist es mit 156 Seiten wenigstens kurz ;-)
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Als ich angefangen habe zu Lesen habe ich sofort den typischen Schreibstil von Anne Perry wiedererkannt.
Man kommt gut in die Geschichte rein und es ist recht flüssig geschrieben.

Sie beschreibt (auch typisch) die Situtaion der Frauen in der damaligen Zeit. Das liest sich sehr interessant,
wieviel davon nun wirklich stimmt, kann ich nicht sagen.

Eine Frau, die hier vorkommt, ist Lady Vespasia. Sie kommt auch in den Pitt-Romanen von Anne Perry vor.
Dies spielt zeitlich vor den Pitt-Romanen.

Das Buch ist insgesamt einfach sehr kurz - 156 Seiten.
Sowohl die Beweggründe mancher Handlungen als auch die Charaktere hätten ruhig noch mehr ausgemalt und geschildert werden dürfen.

Spannend ist es, herauszufinden, warum sich die Witwe Gwendolyn nun wirklich umgebracht hat.
Dazu unternehmen zwei Freundinnen dann eine beschwerliche Reise (im Dezember!).

Das Ende wird sehr christlich - nahezu predigend. Dabei erklärt sie die Botschaft der Geschichte.
Prinzipiell finde ich so etwas schön. Hier kommt es etwas überraschend und wenig in die vorherige Handlung eingebunden.
Vielleicht verarbeitet Frau Perry hier ihre eigene Jugend, in der sie in eine Straftat verwickelt war.
Irgendwie kam mir das Gefühl, dass dem so sein könnte.

Fazit:
Ein kurzes, aber schönes Lesevergnügen.
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am 18. Juli 2015
Das Buch hat mir gut gefallen, weil ich diese Autorin mag. Es war aber kein Krimi, sondern ein Unterhaltungsroman. Also keine Ermittlungen usw. Trotzdem angenehm zu lesen.
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am 9. Dezember 2004
Zugegeben, die ersten Seiten waren etwas mühsam, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Abend verschlungen, was bei knapp 150 Seiten durchaus machbar ist.
Die Geschichte erzählt von einer Winterreise im Jahre 1902 quer durch England/Schottland, die scheinbar nie enden will. Über den eigentlichen Sinn der Reise läßt die Autorin den Leser lange im Dunkeln tappen, was natürlich die Spannung aufrecht erhält.
Wie immer bei Büchern von Anne Perry kann man öfters jedoch durchaus auch Schmunzeln, denn die Autorin versteht es -wie immer- gekonnt, die Gesellschaft von damals in all ihren 'besten ' Eigenschaften zu beschreiben.
Ein schönes Buch, das man gut verschenken kann und zwar nicht nur zur Weihnachtzeit, zumal die Ausgabe auch noch sehr schön und edel ist.
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