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am 9. März 2005
Anne Perrys Roman reiht sich nicht in die lange Riege der Romane ein, die den Fall Jack the Ripper neu aufrollen und eine neue Tätertheorie bereithalten. Die Handlung ihres Romans "Die Verschwörung von Whitechapel" setzt erst vier Jahre nach den grauenvollen Ereignissen im East End ein - und hat dennoch im Kern sehr viel mit Jack the Ripper zu tun.
Oberinspektor Pitt (dem fleißigen Perry-Leser wohlbekannt) steht im Frühjahr 1892 als Zeuge im Mordfall Adinett vor Gericht. Gestützt auf Pitts Aussage wird der Angeklagte verurteilt und gehängt - ein Fall der hohe Wellen schlägt, nicht zuletzt auch deswegen, weil es offenbar einflussreiche Kreise gibt, denen dieses Urteil gar nicht in den Kram passt. Und so wird Pitt postwendend für seine Aussage bestraft und ins East End versetzt. Nicht nur Pitt will daraufhin die Hintergründe herausfinden, sondern besonders auch seine Frau Charlotte. Die Spur führt nach Whitechapel und was als Suche nach einem Mordmotiv Adinetts anfängt, gipfelt schon bald im Entblättern einer großangelegten Verschwörung, die offenbar mit Jack the Ripper zu tun hat.
Anne Perry stützt ihre Tätertheorie zu den Rippermorden auf die umstrittenen Recherchen von Stephen Knight, dessen Buch "Jack the Ripper - The final solution" 1976 in England für einigen Wirbel sorgte. Diese Parallele ist aber nur ein Facette des Romans. Perrys Hauptaugenmerk liegt auf der rein hypothetischen Frage danach, was wohl hätte passieren können, wenn Knights Theorie (angenommen natürlich, dass sie stimmt) schon damals, in den gesellschaftlich und politisch unsicheren Jahren nach den Rippermorden bekannt geworden wäre. Verpackt wird diese Frage in einen Roman mit recht komplexen Zusammenhängen, lebhaften und authentisch wirkenden Schilderungen des viktorianischen London, mitsamt der politischen und gesellschaftlichen Unruhe der damaligen Zeit und größtenteils glaubwürdigen Figuren.
Einziger Schwachpunkt ist das Ende, das etwas plötzlich und schwammig daher kommt. Kein Wunder, denn die Geschichte wird im folgenden Band von Perrys Pitt-Reihe ("Feinde der Krone") fortgesetzt. Für den, der Roman als Einzelwerk betrachtet, ein kleiner aber etwas störender Nachteil. Ansonsten aber ein durchaus lesenswerter und durchgängig spannender historischer Krimi, der dank Perrys routinierter und solider Schreibkunst ganz locker und flott zu lesen ist.
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am 15. Februar 2003
Von den letzten Inspektor-Pitt-Büchern von Anne Perry war ich ziemlich enttäuscht: träge im Geschehen, stereotyp die Figuren, nichts Neues - es kam einem alles bekannt vor.
Diesmal hat Anne Perry die Kurve besser gekriegt: "Die Verschwörung von Whitechapel" ist gut konstruiert, spannend, man leidet durchaus mit. Der Hintergrund dürfte vielen historisch bekannt sein. Der Begriff WHITECHAPEL im Titel deutet es schon an: Jack the Ripper und die Vertuschung seiner schwerer Verbrechen spielt eine Rolle....
Pitt wird aufgrund des Einflusses des Inneren Kreises (früheren Lesern sicher bekannt) zum sog. Sicherheitsdienst an's East End (Spitalfields) versetzt. Er muß dort leben ohne Familie und sich seinen Lohn irgendwie verdienen - angeblich um Anarchisten zu beobachten. Das Ganze soll seiner Sicherheit dienen, ist jedoch gefährlich: Spitalfields ist gewalttätig, arm und voller "Abschaum" der Gesellschaft. Man nimmt ihm dafür sein ganzes bisheriges erreichtes Leben weg.
Tellman samt Charlotte und Gracy versuchen mehr herauszufinden. Dabei enthüllen sich zwei Verschwörungen: eine für Königin und Krone, eine für die Schaffung einer neuen Republik. Beide Gruppen schrecken nicht vor grausamen Verbrechen und Mord zurück. Das Königshaus samt Kronprinz wird im Fall "Jack the Ripper" gedeckt, gleichzeitig wird der Hass des Volkes auf "die da oben" geschürt.
Es dauert eine Weile, bis man genau begriffen hat, wer zu welcher Gruppe gehört (Namen gut merken!), aber dann wird's spannend. Ich hätte mir zwar noch mehr Schilderungen über das East End und die dortigen Zuckerfabriken gewünscht, aber trotzdem: heute früh musste ich das Buch schweren Herzens weglegen, weil die Arbeit rief.... - aber immer noch besser, als ich Spitalfields das Überleben zu üben....!
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TOP 500 REZENSENTam 7. September 2004
London im Jahr 1892: Die Aussage von Oberinspektor Pitt führt zur Verurteilung des angesehenen Offiziers John Adinett wegen Mordes an einem Freund. Da es weder Zeugen noch ein Geständnis gibt, beruht der Prozess nur auf Indizien - das Motiv für den Mord bleibt im Dunklen. Mit seinem Auftritt vor Gericht hat sich Thomas Pitt jedoch mächtige Feinde gemacht, er wird kurzerhand als Undercover Agent ins gefährliche East End strafversetzt - getrennt von Frau und Kindern begibt er sich auf Anarchistenjagd...

Anne Perry lässt uns erneut ins 19. Jahrhundert eintauchen. Gesellschaftliche Spannungen, Armut, Verschwendungssucht des englischen Kronprinzen und auch die Whitechapelmorde von "Jack the Ripper" sind Thema dieses Romans. Wieder ermitteln Thomas und Charlotte an "verschiedenen Fronten". Dieses Mal ist es besonders hart und schwierig, da die Eheleute Pitt auf unbestimmte Zeit voneinander getrennt sind. Um diesen unseligen Zustand schnellstmöglich zu beenden, versuchen beide ihr bestes. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie von Gracie, Wachtmeister Tellmann und natürlich Großtante Vespasia. Anne Perry verfolgt in dieser Geschichte verschiedene interessante Ansätze, die Auflösung kam allerdings etwas zu plötzlich und ließ mich mit einigen unbeantworteten Fragen zurück. Vielleicht werden diese im nächsten Band beantwortet:

22. Feinde der Krone (Southampton Row, 2002)
23. Die Frau aus Alexandria (Seven Dials, 2003)
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am 11. Mai 2003
Diesmal geht es Oberinspektor Pitt an den Kragen. Nachdem er bei einer Gerichtsverhandlung ausgesagt hat und der Angeklagte wegen Mordes an einem Altertumswissenschaftler zum Tode verurteilt wird, bekommt er die Mitteilung, er sei seines Amtes als Leiter der Polizeiwache Bow Street enthoben und solle nun in einem heruntergekommenen Stadtteil Londons sogenannte Geheimaufgaben erledigen und Anarchisten entlarven. Seinen Lebensunterhalt muss er selbst verdienen, Frau und Kinder verbleiben in der Keppel Street. Sein Mitarbeiter Tellman, Dienstmädchen Gracie und nicht zuletzt Ehefrau Charlotte setzen alles daran, den mysteriösen Mordfall aufzuklären und kommen dabei einem Netz von Intrigen und Verschwörungen gegen die Krone auf die Schliche.
Minutiös werden die falschen Spuren entlarvt: Pitt und Tellman wissen nicht, wem sie noch trauen können, wer auch zum Inneren Kreis, einer einflussreichen Geheimorganisation, gehört und somit ihr Feind ist, und wer ihr Freund ist. Auch Charlotte, die sich mit der Witwe des Ermordeten angefreundet hat, steht vor vielen Rätseln. Bis sich alles entwirrt hat, erlebt der Leser ein Wechselbad der Gefühle und wird ebenso wie die Hauptpersonen auf falsche Fährten gelockt. Beschreibt Anne Perry in ihren anderen Büchern oft die sozialen Umstände im viktorianischen London, geht es hier um falsche Einflussnahme, Umsturzpläne und Revolution. Die Charaktere sind gut beschrieben, die Verzweiflung Pitts über die Trennung von Frau und Familie ist sehr nachvollziehbar. Äußerst spannend!
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TOP 500 REZENSENTam 30. November 2007
London im Jahr 1892: Die Aussage von Oberinspektor Pitt führt zur Verurteilung des angesehenen Offiziers John Adinett wegen Mordes an einem Freund. Da es weder Zeugen noch ein Geständnis gibt, beruht der Prozess nur auf Indizien - das Motiv für den Mord bleibt im Dunklen. Mit seinem Auftritt vor Gericht hat sich Thomas Pitt jedoch mächtige Feinde gemacht, er wird kurzerhand als Undercover Agent ins gefährliche East End strafversetzt - getrennt von Frau und Kindern begibt er sich auf Anarchistenjagd...

Anne Perry lässt uns erneut ins 19. Jahrhundert eintauchen. Gesellschaftliche Spannungen, Armut, Verschwendungssucht des englischen Kronprinzen und auch die Whitechapelmorde von "Jack the Ripper" sind Thema dieses Romans. Wieder ermitteln Thomas und Charlotte an "verschiedenen Fronten". Dieses Mal ist es besonders hart und schwierig, da die Eheleute Pitt auf unbestimmte Zeit voneinander getrennt sind. Um diesen unseligen Zustand schnellstmöglich zu beenden, versuchen beide ihr bestes. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie von Gracie, Wachtmeister Tellmann und natürlich Großtante Vespasia. Anne Perry verfolgt in dieser Geschichte verschiedene interessante Ansätze, die Auflösung kam allerdings etwas zu plötzlich und ließ mich mit einigen unbeantworteten Fragen zurück. Vielleicht werden diese im nächsten Band beantwortet:

22. Feinde der Krone (Southampton Row, 2002)
23. Die Frau aus Alexandria (Seven Dials, 2003)
24. Flammen über Scarborough Street (Long Spoon Lane, 2005)
25. Die Tote von Buckingham Palace (Africa Passage/Buckingham Palace Gardens, 2007)
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am 11. November 2010
... vor dieser Entscheidung stehen die beiden idealistischen Weltverbesserer John Adinett und Martin Fetters. Sie sind beste Freunde- doch dann wird Fetters auf einmal von seinem Freund umgebracht. Adinett wird verurteilt und gehängt, doch damit ist dieser Fall noch lang nicht gelöst. Denn war Adinett wirklich der Mörder? Thomas Pitt beginnt zu forschen und berät dabei in arge Bedrängnis. Er wird degradiert und in ein Elendsviertel versetzt. Nun ist es an seiner Frau Charlotte, dem Dienstmädchen Gracie und Wachtmeister Tellman ihn da wieder rauszuholen und den wahren Mörder Fetter ans Licht zu bringen.

Kaufempfehlung, wenngleich mir ,,Ein Mann aus bestem Hause" bis jetzt noch am besten gefallen hat.
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Gleich im ersten Kapitel macht Oberinspektor Thomas Pitt eine Zeugenaussage, worauf der Angeklagte nach einem Indizienprozess zum Tode verurteilt wird. Obwohl der Fall nun scheinbar abgeschlossen ist, will Pitt den Mord beweisen. Schnell findet er am Tatort verdächtige Spuren. Zum einen steht ein Buch an der falschen Stelle im Regal, zum anderen gibt es einen frischen Kratzer an der Tür. Aber noch bevor er sich richtig mit der Klärung auseinandersetzen kann, wird er von seiner Wache in der Bow Street zum Sicherheitsdienst im East End versetzt. Zur Tarnung wohnt er bei einem jüdischen Ehepaar und arbeitet für einen Seidenweber. Dort wird ihm von Anarchisten berichtet, die planen, eine Bombe auf die Zuckerfabrik zu werfen.

Die Situation ist auch für seine Frau Charlotte nicht angenehm. Um ihm zu helfen, freundet sie sich mit der Witwe des Opfers an und forscht weiter. Auch das Hausmädchen Gracie macht eine Entdeckung und geht mit ihren Informationen zur Wache. Dort spricht sie mit Pitts ehemals Untergebenen Tellmann. Dieser stellt nun seinerseits Nachforschungen an, wobei er von Gracie begleitet wird. Gemeinsam kommen sie an die Orte, wo vier Jahre zuvor alle Opfer von Jack the Ripper umkamen. Offenbar ist es eine Verschwörung im Stadtteil Whitechapel.

Aus der inzwischen 23-bändigen Serie um Oberinspektor Pitt ist dies ein weiterer Politthriller aus dem viktorianischen London im Jahre 1892. Anne Perry hat dafür sehr gut recherchiert und die Protagonisten in wahre Begebenheiten hineingeschrieben. 400 Seiten leidet man gemeinsam mit dem Inspektor wegen der Ungerechtigkeiten und behält bis zum Schluss die Spannung. Wie schon in den vorangehenden Bänden gibt es auch hier wieder Nebenschauplätze, die der Story überraschende Wendungen geben. Diesmal ist es die eigenmächtige Ermittlung von Charlotte und die zarten Sympathiebande zwischen dem Hausmädchen und Tellmann. Dieser Band wird mit Feinde der Krone fortgesetzt, der sich nahtlos an diese Geschichte anschließt. Beide Folgen zusammen bieten Krimifreunden, die logische Handlungen schätzen, kurzweiligen Lesespaß.
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am 19. Juni 2003
Es war nur eine Frage der Zeit bis sich Anne Perry in ihrer Inspektor Pitt Reihe den Morden von Jack The Ripper widmete. Nachdem die Morde in einem ihrer früheren Bücher am Rande erwähnt wurden, werden in diesem Buch, das einige Jahre nach den Ereignissen in Whitecheapel spielt, die Hintergründe der Mordserie aufgeklärt. Dabei stoßen unsere Protagonisten wie gewohnt auf eine Verschwörung in höchsten politischen Kreisen. Ansonsten entwickelt sich alles wie gewohnt: Tellman interessiert sich immer noch für Gracie. Und wir müssen Abschied nehmen von einem wiederkehrenden (wenn auch nicht gerade beliebtem) Charakter.
Anne Perry gelingt es auch in diesem Buch, die Hintergründe einer Mordserie detailliert offen zu legen. Für Fans der Serie ist es ein Muß; für Einsteiger, die sich mit "Jack The Ripper" auskennen, ist es interessant, da Anne Perry eine alte Theorie aufgreift.
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am 18. April 2016
Die Inspector Pitt Romane sind zwar interessant aber manche Stellen sind leider etwas langatmig geschrieben. Sowas finde ich nicht so gut, da ich so dann schneller die Lust verliere weiter zu lesen. Aber ich habe es geschafft und das Buch komplett durch gelesen. Nur leider werde ich hier keinen weiteren Roman lesen da sie mir eben zu langatmig geschrieben sind
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am 25. Dezember 2012
Der Roman ist gut geschrieben und die Autorin konstruiert interessante Charakter, nur ist die Geschichte stellenweise etwas langatmig, was aber nicht so schlimm ist, da häufig genug von einem Handlungsstrang zum nächsten gewechselt wird. Das Setting ist sehr gut gewählt und sprachlich ist an dem Buch nichts auszusetzen.
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