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Kundenrezensionen

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am 30. Mai 2013
Die Entführung einer französischen Journalistin ruft ein Sonderkommando auf den Plan. Die dafür eingeflogene Spezialeinheit kann die Journalistin befreien. Allerdings verfehlt man den Abholort. Der Talibanführer Ahmed Zaief fühlt sich in seiner Eitelkeit beschnitten und lässt die Entkommenen jagen. Auf der Flucht finden die Franzosen in einem kleinen Bergdorf Unterschlupf. Am nächsten Morgen müssen sie eine Entscheidung treffen.

Die heroische Geschichte wird spannend erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen wenig an den Charakteren der Protagonisten. Sie bleiben beliebig und austauschbar. Überraschende Wendungen sorgen für Spannungsschübe. Beeindruckende Szenenbilder versöhnen ein wenig. Regie und Schauspielern liefern einen Standard Befreiungs- und Fluchtfilm ohne persönliche Note.
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am 7. Oktober 2016
Elsa (D. Kruger) arbeitet als Journalistin in Afghanistan, um von dort auf das harte Leben afghanischer Mädchen und FRauen aufmerksam zu machen. Sie versucht einer jungen fRau zu helfen, obwohl sich diese aus Angst bereits ihrer Familie wieder untergeordnet hat. Beim Versuch, einen Verwandten von ihr persönlich zu treffen und zu beeinflussen, wird sie von Taliban entführt und öffentlich im TV gezeigt. Da man mir ihrer medienwirksamen Exekution rechnen muss, ordnet der französische Staat die Entsendung einer militärischen Spezialeinheit an. Die Geiselbefreiung gelingt zunächst, allerdings verlieren die Soldaten im Gefecht wichtige Funkgeräte und haben zunächst keinen ontakt mehr zum Flugzeugträger Charles de Gaulle, von welchem die Rettungsaktion koordiniert wird. Nun beginnt eine mühsame und äußerst kräftezehrende Wanderung durch das pakistanisch-afghanische Niemandsland...

Gut gefallen hat mir in dem Film, dass man sowohl einen Einblick in die Arbeit von Kriegsberichterestattern erhält und einmal mehr sieht, wie gefährlich dieser Beruf ist. Außerdem wird die taktische Vorgenshweise der Spezialeinheit v.a. am Anfang recht gut gezeigt und es ist wie immer beeindruckend, welches Risiko deren Angehörige auf sich nehmen, um eine dritte Person zu befreien. Ferner erhält der Zuschauer, wenngleich in einer bedrückten Atmosphäre, beeindruckende Impressionen der pakistanischen und afghanischen Berglandschaft!

Was ich hingegen weniger gut fand, ist die Tatsache, dass im Laufe der Zeit sich manche Vorkommnisse fast wiederholen und es oft viel Schießereien und heftige gezeigte Gewaltszenen gibt. Zudem erscheint es mit im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter modernster Informationstechnik, mehr als unglaubwürdig, dass die Truppe samt befreiter Geisel nicht anderweitig durch GPS, Notfunk oder sonstige technische Möglichkeiten, gefunden werden konnte. Insgesamt ist das Drehbuch bzw. die Handlung nach ca. der zeitlichen Hälfte des Films etwas unstrukturiert.

FAZIT: Insgesamt kein schlechter Film, allerdings gibt es wesentlich bessere derselben Art
(vgl. meine Rezensionen zu den DVDs American Sniper, Captian Phillips, Act of Valor, Tränen der Sonne)
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am 26. Juli 2016
Frau Kruger hat wieder Fuss (wie bei Tarantino). Stiefelt aber trotzdem durch min. 3 Klimazonen.
Wem bei Expendables ein wenig Ästhetik und PC-Botschaft fehlt, dem sei dieses Machwerk ans Herz gelegt.
Der Anfang riecht derartig wie morgens nach Napalm, daß es eine wahre Freude ist.
Leider geht es ab jetzt rasant bergab.
Wenn man Actiondrama, Diane Kruger und Befreiungsmission in den Kontext einer Story setzt, ist die Geschichte schon erzählt bevor die Jungs vom Intro zu Hause sind.
Bis zur Sichtung hätte ich brüsk abgestritten, daß auch die Grande Nation Riefenstahle fertigt.
Es fehlt eigentlich nur noch, daß Jack Wolfskin und Boss auf den Klamotten steht und der Obertaliban sein Davidoffwasser im Eisblock auf der Schulter rumschleppt.
Die deutsche Version würde vermutlich so aussehen:
Die GSG9 ( DFB-Team) befreit Claudia Roth(Juli Zeh) und Claus Kleber(M. Lanz) auf Friedensmission aus den Händen der ostukrainischen Putinversteher. Das ist einfach, da die meisten Bewacher bereits Augenkrebs und Ohrenbluten haben. Der Obertaliban (Till Schweiger) ist derartig sauer, daß er auf der Suche nach Roth alle Ukrainer umbringt. Während dessen quatscht Roth/Zeh einen nach dem anderen GSG9Mann in den erweiterten Suizid. Von der Leien macht sich Sorgen, weil keiner anruft.
Am Rande:
Der überintegrierte Quotennordafrikaner und das Sensibelchen bemerken selbst im schmerzvollen Verbluten den Knackarsch von Diane.
Hätten die Verantwortlichen nicht schon hier die Vorgänge auf der Domplatte erahnen müssen?
Was haben sich die Franzosen dabei gedacht? Zu ruhig in Paris und Nizza? Wenn der Streifen in Frankreich im Kino lief wundert mich vieles viel weniger.
Zum Beispiel der Dialog Parkdeck Balkon in München.
Fazit: Einer der widerlichsten Streifen die ich je gesehen habe und der erste aus Frankreich noch dazu.
Fünf Sterne weil man indirekt sehen kann, was wirklich gespielt wird.
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Bei dem Action Film „Special Forces“ handelt es sich um eine französische Produktion aus dem Jahr 2011, die den Einsatz einer französischen Eliteeinheit in Afghanistan darstellt. Anders als in vielen amerikanischen Produktionen ist die Darstellung der Action aber deutlich realistischer und das Verhalten der Elite-Krieger deutlich weniger Rambomäßig dargestellt. Regisseur Stéphane Rybojad, welcher bis dahin keine nennenswerte Erfahrung als Regisseur vorweisen konnte, hatte ein Budget von ca. 10 Mio. USD zur Verfügung, um sein eigenes Skript filmisch darzustellen.

Bei ihren Recherchen in Afghanistan gerät die Journalistin Elsa (Diane Kruger) mit ihrem Assistenten in die Hände der Taliban, welche ankündigen Elsa in Kürze öffentlich zu töten. Doch bevor Frankreich eine Spezialeinheit zur Rettung schicken kann verlegt die Taliban Elsa in das schwer zugängliche pakistanische Grenzgebiet, wo die Taliban großen Rückhalt bei den Stämmen besitzt. Obwohl die Geiselbefreiung klappt beginnen nun die eigentlichen Schwierigkeiten. Durch den Verlust der Kommunikationsgeräte und dem Verpassen des geplanten Rückflugs stellt der Weg über einen Gebirgspass die einzig mögliche Rückzugsoption dar. Verfolgt von einer stetig wachsenden Schar an Verfolgern machen sich die Special Forces auf den Weg.

Regisseur Rybojad ist es gelungen für sein erstes großes Filmprojekt eine stattliche Anzahl an nationalen und internationalen Stars zu verpflichten. Neben den international bekannten Stars Diane Kruger (Troja, 2004; Das Vermächtnis der Tempelritter, 2004; Inglorious Bastards, 2009; The Bridge – America, TV-Serie 2013 – 2014) und dem zweifach Oscar nominierten Djimon Hounsou (Amistad, 1998; Gladiator, 2000; In America, 2002; Blood Diamond, 2006) spielen auch noch so bekannte französische Darsteller wie Benoit Magimel (Das Leben ist ein langer ruhiger Fluß, 1988; Diebe der Nacht, 1996; Die Klavierspielerin), Denis Ménochet (Hannibal Rising – Wie alles begann, 2007; Inglorious Bastards, 2009; Die Kinder von Paris, 2010), Raphael Personnaz (Die Prinzessin von Montpensier, 2010; Eine neue Freundin, 2014), Mehdi Nebbou (München, 2005; Der Mann der niemals lebte, 2008; Englisch für Anfänger, 2012), Tchéky Karyo (La balance – Der Verrat, 1982; Requiem for a Killer, 2011; The Missing, TV-Serie 2014- ) und Morjana Alaoui (Martyrs, 2008; Die zwei Leben des Daniel Shore, 2009; Rock the Casbah, 2013).

Diese Ansammlung an bekannten und exzellenten Darstellern tut diesem Streifen sichtlich gut. So nimmt sich Regisseur und Autor Rybojad Zeit einige der Charaktere der Soldaten näher darzustellen und verleiht diesen dadurch Tiefe. Persönlich haben mich viele der fantastisch eingefangenen Bilder fasziniert. Seien es die Bilder der Helikopter, die die Soldaten für einen anderen Einsatz transportieren, was mich an den Klassiker „Apokalypse Now“ (1979) erinnert hat, oder auch die kreisenden Kamerafahrten, als die Soldaten einer nach dem anderen die völlig erschöpfte Elsa tragen. Dennoch stellt Elsa keine schwache Frau dar, vielmehr ist sie eine engagierte Journalistin, die dem Militär sehr kritisch gegenübersteht. Auch die Soldaten sind wenig angetan von der Journalistin, für die sie ihr eigenes Leben riskieren müssen. Doch im Verlauf der gemeinsamen Flucht verschieben sich auf beiden Seiten die Blickwinkel und die gegenseitige Wertschätzung. Ebenso hart wie faszinierend sind die Gefechte, die sich die Special Forces auf ihrem Rückzug mit den nachrückenden Taliban und ihren Verbündeten liefern. Hier sieht man Bilder, die teils nahe der Realität sein dürften. Schlecht ausgebildete Kämpfer werden durch die schweren Waffen der Spezialeinheit niedergemäht, aber dennoch rücksichtslos von ihrem Anführer nach vorne gepeitscht, Getreu dem Motto: Viele Jäger sind des Hasen Tod.

Mit der alternativlosen Flucht über den Gebirgspass erinnert dieser Film stark an den Action-Film Klassiker „Die Wildgänse kommen“ aus dem Jahr 1978. Wie in dem damaligen Kino-Hit ist der Blutzoll der schnellen Eingreiftruppe extrem hoch. Ohne übergroßen Heroismus wird im Film die Mentalität der Elite-Soldaten dargestellt. Sowohl deren bedingungsloser Einsatz und Gehorsam gegenüber dem eigenen Land, als auch der Zusammenhalt bis in den Tod unter den Kampfgefährten.

Tic-Tac: You know Victor's last words?
Kovax: "I love this job.

Trotz vieler guter Momente zeigt der Film auch einige inhaltliche Schwächen, die den Gesamteindruck etwas trüben. Jedoch sehe ich das etwas anders als beispielsweise Rezensent schneggnchecka in seinem Verriss „Grottig“, auch wenn einige seiner Punkte nicht komplett von der Hand zu weißen sind. So ähnelt beispielsweise das Feuergefecht der Special Forces mit seinen Verfolgern eher einem Westernmotiv, als der Vorgehensweise einer kampferfahrenen Truppe. Spektakulär dargestellt ist es aber dennoch.

Der Film wurde bei den NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) Image Awards 2012 für den Preis Outstanding International Pictures nominiert.

Die brillanten Bilder und die knochenharte Action kommen auf der Blu-Ray fantastisch rüber. Das Bildformat ist im originalen Kinoformat 2,35:1. Als Sprachoptionen gibt es Deutsch, Englisch und Französisch jeweils im Tonformat DTS-HD 5.1. Untertitel gibt es allerdings nur auf Deutsch. Als Bonusmaterial gibt es ein ausführliches Making of (französisch), sowie Trailer und ein Wendecover.
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am 14. Mai 2012
Vorweg gesagt, ich gebe dem Film nicht drei, sondern dreieinhalb Sterne, geht nur nicht anders als so.
Für alle, die wieder mal eine Seal- oder sonstige US-Eliteeinheit erwarten, die knietief in Feindesblut watet, muß ich gleich "vorwarnen": Es sind dieses Mal die Franzosen, die in einem gewissen Land am Hindukusch auf den Putz hauen (OK, erst ist es Pakistan, dann Afghanistan, dürfte wohl kein Spoiler sein).
Dabei muß man sagen, daß die Jungs ihre Sache (im Film) schon ziemlich gut machen, allerdings hat der Regisseur sich dabei allzu sehr an den Ami-Filmen orientiert.

Jetzt kommt es --> Vorsicht Spoiler!

Die Entführung einer französischen Journalistin sowie ihres Begleiters ruft die Grande Armee (oder wie man das schreibt) auf den Plan. Die will mit einer größeren Spezialtruppe eingreifen. Soweit, so gut. Als sich die Lage aber zuspitzt und es klar scheint, daß die Spezialtruppe (die Rede ist von 60 Mann) zu spät käme, schickt man kurzentschlossen die paar Hansel der leichten Aufklärungsabteilung rein, die eigentlich nur fürs Ausspähen der feindlichen Position vorausgeschickt worden waren. Dummerweise spielt sich das Ganze mitten im Feindesland ab, nördliches Pakistan.
Bis dahin ist es sogar gut nachvollziehbar, wie gesagt (den Politikern würde ich, wenn sie ihren Hintern retten wollen, ein solch gewagtes Husarenstück - bei dem sie ja hinterher nicht selber im Dreck sitzen - durchaus zutrauen).

Gut, man greift ein, erledigt einiges an Wachen, holt die beiden armen Vögel raus und verkrümelt sich zu Fuß. Gute Leute, gut ausgebildet, sicher nicht unrealistisch bis zu dem Punkt.
Dann verfolgt eine regelrechte Armee den Sniper, der den Rückzug deckt. Natürlich kleben die dem durchtrainierten Elitesoldaten allesamt derart an der Backe, daß sie ihn um ein Haar einholen. Seine Kumpels warten dann, legen einen Hinterhalt - und als sie losballern, CUT....?!
Plötzlich sind alle Taliban weg - tot? Man unterhält sich lustig, kein Feind mehr da...? Ist ziemlich unwahrscheinlich, daß die eine derart große Anzahl von Kämpfern erwischt haben. Aber damit komme ich gleich auf den Hauptkritikpunkt des Films:
Die Talibs werden wie hirnlose Neuzeit-Orks dargestellt, die einfach lustig mitten ins Feuer der Soldaten reinrennen. Keiner sucht Deckung (ich glaube, das wäre für jeden Menschen nur natürlich), die wenigsten schießen auch nur zurück - sie rennen einfach weiter. Legen die es auf eine Bajonett-Attacke an, oder was?

Tja, dann kommt ein dickes "UNLOGISCH": Das Funkgerät der Truppe geht putt - au, weia!!! Kriegt natürlich - BLÖDES Klischee - eine Kugel ab. Damit ist alles im Eimer. In Zeiten von Satelliten, GPS und weiß-der-Geier-was-noch ist die Grande Armee leider noch immer auf ein blödes, altes Funkgerät angewiesen, um den Standort einer Eliteeinheit zu bestimmen. Echt traurig...! Daher, und wegen Feindbeschuss, hauen die Helis am Treffpunkt auch gleich ab - und die Franzmänner sind ratlos. Man kann über die Amis einiges denken, wenn man mag, aber das wäre den Typen bei "Tränen der Sonne" nicht passiert.

Es gibt eine regelrechte Schlacht gegen die vielen, vielen, VIELEN Talibs, die wie Heuschrecken angerannt kommen. Im Duell auf ungefähr zwanzig, dreißig Meter radiert die Spezialeinheit die armen Stammeskrieger zu Dutzenden aus - und das wieder ohne Deckung, offen, direkt Auge in Auge! Nur für jeden, der das nicht weiß: Die AK 47 hat eine höhere Durchschlagskraft als die allermeisten der Waffen, die die Franzosen in diesem Gefecht benutzen, sie fasst 30 Schuß im Magazin, die Treffsicherheit ist bei der lächerlichen Entfernung noch absolut einwandfrei. Selbst halb blinde und maximal verblödete Taliban hätten - bei der Zahl und Bewaffnung - die paar einsamen, offen herumstehenden Cowboys aus Franzland recht schnell erledigt.
Aber, nö, die Talibs rennen an, schießen kaum zurück - und sind Vogelfutter. Stand eben im Drehbuch.

OK, man kommt in ein Dorf, die Dorfleute können die Taliban nicht leiden und erteilen der Truppe ihre Gastfreundschaft. Es gibt ein wirklich gut gemachtes Scharfschützenduell des Snipers der Gruppe gegen einen Talib mit Dragunov. Dann kommt der Ober-Talib mit seinen Horden. Zuerst hauen die Elite-Fuzzies ab - und dann, als das schlechte Gewissen sie packt, kehren sie um....wozu? Sie wissen, daß sie weit unterlegen sind, sich dem Kampf zu stellen ist sinnlos - sie retten damit letzten Endes niemanden, auch nicht die paar Dorfbewohner, die sie in ihre Häuser schubsen (weil die da drin ja ABSOLUT sicher sind, gelle?).
Der Ober-Talib verfügt natürlich über telepathische Fähigkeiten - als er den Begleiter der Journalistin, der gekleidet ist wie ungefähr die Hälfte seiner eigenen Leute samt einer AK 47 zufällig von hinten erblickt, weiß er - logischerweise - sofort: FEIND - und putzt das arme Schwein weg, ohne auch nur sein Gesicht gesehen zu haben.

Dann quält man sich, stark dezimiert inzwischen, mit dreieinhalb Mann(einer ist schwer verwundet)/1 Frau durch das Hindukusch-Gebirge nach Afghanistan.
Dabei ein klarer Pluspunkt: Die Bilder von Berglandschaften und auch von den Landschaften dort sind phänomenal, davon gibt es hier ein paar, die wirklich beeindrucken. OK, der Verletzte erfriert dann, nicht schön, aber realistisch.

Tja, dann kommt man freudestrahlend und völlig fertig in Afghanistan wieder raus, die Berge hinter sich lassend - und auf einmal rückt wieder der Ober-Talib samt seinen....äh...Horden? an...? Nee, denn nachdem noch einer der Truppe das Zeitliche segnet, gehen den vorher wimmelnden Legionen an Fanatikern die Leute aus. Keine Ahnung, wohin oder warum, aber auf einmal...alle putt. Sieben, acht, so ungefähr, plötzlich sind alle weg, alle futsch. Wie sie derart schnell vor der Eliteeinheit da sein konnten, keinen Schimmer. Selbst, wenn man mutmaßt, daß sie einen schnelleren Weg durch ein Tal genommen haben, frage ich mal frech: Wie zum Geier haben die die paar Hansel in dieser zerklüfteten Wildnis gefunden, wo es keine Wege gibt?
Der Ober-Talib wird dann, als er --> böses Klischee! Die Frau als Geisel nimmt, recht unspektakulär, aber wenigstens sicher zu seinen....wieviel Jungfrauen..? geschickt. Gut.

Der Rest des Films zeigt dann noch die Frau, die - als einzige von allen Überlebenden noch lauffähig - es schafft, Hilfe zu holen.
Positiv will ich anmerken, daß einige der Eliteeinheit es durchaus schaffen, daß man sie symphatisch findet, so daß es durchaus an die Nieren geht, sie draufgehen zu sehen. Nicht jeder Film schafft das.
Mein Fazit ist: Sofern man über recht viel Unlogisches, das sich aber in so ziemlich jedem Film derartiger Kategorie findet, hinwegsieht, bekommt man einen wirklich "glotzbaren", visuell ansprechenden Actionfilm.
1111 Kommentare| 62 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2016
...aber leider auch nicht wirklich gut!
In Ansätzen stellt er halbwegs realistisch eine Operation einer Spezialeinheit dar, bei der so ziemlich alles schief läuft, was schief laufen kann und hebt sich damit wohltuend vom Einheitsbrei der "Special-Forces-Filme" à la Hollywood ab.
Letztendlich ist er dann aber doch viel zu häufig "hollywood-like" und "cowboy-"haft und verliert so die Punkte, die er an anderer Stelle (auch durch tolle Landschaftsbilder) gesammelt hat.
Auch die Schauspielleistung wirkt teilweise etwas hölzern und die Charaktere plakativ (aber immer noch Universen besser als "Act of Valor"!!!).
Am Ende bleibt ein fader Geschmack von "gewollt und nicht gekonnt".
Für eine detailliertere Betrachtung (nicht frei von Spoilern!) empfehle ich die gute Rezension von "Gunbuster" vom 14.05.2012.
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am 27. Juni 2015
Guter Film. Aber mit dem zusatzmaterial ist leider nichts anzufangen. Es ist leider nur in Französisch und deutsche Untertitel kann man auch nicht einstellen. Schade
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am 2. Januar 2017
Taktisches Vorgehen macht keinen Sinn. Bei vielen Feinden trotz guter Sicht und Deckung erstmal aufstehen und dann feuern. Auch auf dem Schießstand mit der Halbautomatik totaler Stuss. Also zu lange konnte ich mir das nicht anschauen...
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am 13. Juni 2012
Natürlich der Film ist ein Propaganda Machwerk der Les forces armées françaises der Französischen Armee,hier wird alles aufgefahren was die Gallier an modernem Kriegsgerät zu bieten haben,vom Tiger Kampfhubschrauber,Mirage 2000 Kampfjets und natürlich die Charles de Gaulle darf auch nicht fehlen.
Der Film fängt unglaublich gut an,die Verhaftung eines Kriegsverbrechers im Kosovo wird verdammt gut dargestellt nur wer hat denn diese Film Musik verbrochen,das ist Porno Musik aus den 80ern.
Natürlich ist die Hauptgeschichte doch etwas sehr Unrealistisch,aber die Schauspieler (die Reporterin nervt aber) spielen ihre Rollen als Angehöriger Diverse Spezialtruppen wie den Marine Fallschirmjägern,den Luftwaffen Fallschirmjägern und den Heeresfallschirmjägern verdammt gut,erfrischend gut und anders als Typische Amerikanische Helden.
Was auch sehr positiv ist sind die Stimmigen Landschaftsaufnahmen die Unglaublich Atmosphärisch sind.
Der Ausgang der Geschichte ist auch etwas Untypisch für ein solches Genre.
Wer sich für Französische Militärtechnik interessiert wird sich an diesem Film erfreuen können,es wird die Aktuelle Ausrüstung der Französischen Truppen verwendet und zwar bis ins Detail.
Die Story ist leider Grotten Schlecht ich vermute mal ein Eingeständnis an den Main Stream,wer will schon Soldaten sehen die 2 Wochen durch das Gebirge krauchen und am Ende keinen Schuss abgeben.
Von mir ganz klar 4 Sterne
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am 25. Juli 2015
Der Film ist packend und die Handlung ganz interessant. Ich kann nicht nachvollziehen warum manche ihn so schlecht bewertet haben. Wer eine sehr tiefgründige Story sucht, ist hier an der falschen Stelle. Wer Schießereien und Überlebenskampf mag und wer sich für die Situation im mittleren Osten interessiert, dem sollte der Film gefallen.
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