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am 26. Februar 2012
Die große Frage, die man sich irgendwann im Leben stellt: Was wäre, wenn ich anders gehandelt hätte? Diese Frage stellt sich Nina Hoss als Juliane in diesem sehenswerten deutschen Mystery-Drama. Storytechnisch erinnert der Film an ähnliche Filme, wie "Täglich grüßt das Murmeltier" oder die Romanverfilmung "Die Tür". Dennoch ist "Fenster zum Sommer" ein Film, der zum Nachdenken anregt.

Er verzeichnet interessante Gedanken, u.a. der Moment, in den man sich verliebt - es gibt nur den einen. Man verliebt sich nur in einem Moment, nicht vorher und vielleicht niemals danach ... Ein Gedanke, der gut und interessant aufbereitet wird. Ebenfalls stellt man sich die Frage, wie man handelt, wenn man das Schicksal kennt - am Ende jedoch bleibt die Tatsache: Es hängt alles zusammen, Dinge müssen passieren, damit das Leben sein Gleichgewicht behält.

Filmisch betrachtet zeigt "Fenster zum Sommer" keine spezifischen Stilmittel. Die Schnitte sind glatt und die schauspielerische Leistung der starken Besetzung ist lobenswert. Lars Eidinger ist derzeit immer gefragter, Nina Hoss bleibt eine großartige Darstellerin und Fritzi Haberlandt sollte man noch viel öfters zu Gesicht kriegen.

"Fenster zum Sommer" ist ein mehr als sehenswerter Film, absolut empfehlenswert.
11 Kommentar| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2015
Es sind oft Kleinigkeiten, kurze Momente, spontane Entscheidungen, Hindernisse, die einen zum Beispiel zu spät kommen lassen, die über den Fortgang unseres Lebens entscheiden, darüber, ob etwas gelingt oder misslingt, ob wir jemanden kennenlernen oder nicht. Häufig stellen wir uns nach einem Geschehen die Frage, warum das passiert ist, denken, schuld daran zu sein und würden manches gern ungeschehen machen.

"Fenster zum Sommer" setzt bei dieser Frage an: Warum geschehen die Dinge in unserem Leben? Gibt es dafür überhaupt eine Erklärung? Können wir unser Schicksal tatsächlich selbst bestimmen? Oder gibt es eine wie auch immer geartete "höhere Macht", die die Fäden zieht?

"Fenster zum Sommer" ist ein starker Film für jeden, der sich mit psychologisch-existenziellen Fragen über die Rätsel des Lebens auseinandersetzen will, der bereit ist, sich verwirren und emotional entführen zu lassen und am Ende keine klaren Antworten erwartet.

Die Umsetzung, insbesondere die Bildsprache und dieses Vexierspiel, das Verwirrende mittels "Reset", hat mich sehr angesprochen. Nina Hoss und Mark Waschke dürfen ihre schauspielerische Intensität ausschöpfen. Sie wirken dabei traumwandlerisch leicht und sicher, geben dem Zuschauer nie zu viel preis, sondern halten via Andeutungen, Blicken, kleinen Gesten, die Spannung im Labyrinth hoch.

Kurz: Für mich ist "Fenster zum Sommer" ein Filmhighlight.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Welchen Tag haben wir heute?", fragt Juliane auf dem Arbeitsweg durch das verschneite Berlin. Mehr als die Antwort verwirrt die finnischstämmige Dolmetscherin, dass ihre Freundin Emily sie ihr gibt. Emily, die schon vor Wochen gestorben war und nun redet, wie sie damals im Februar gesprochen hat. Draußen und für alle anderen ist es zum ersten Mal Februar in diesem Jahr - nur für Juliane ist es bereits der zweite. Sie befindet sich mitten in einem verstörenden Déjà-vu, aus dem es keine Rückkehr in die Zukunft gibt, die für Juliane gerade doch schon die Gegenwart war. Und sie muss sich erinnern an all die nichtigen Details und Kleinigkeiten um alles wieder genauso zu machen, damit sie, wie in der vergangenen Nacht, wieder neben August, ihrer großen Liebe, einschlafen kann, in einer Sommernacht in Finnland.

Was für ein bedrückender und gleichzeitig faszinierender Gedanke: Man erwacht aus unruhigen Träumen und sieht sich zurückgeworfen in die eigene Vergangenheit und alles, was bereits erlebt wurde, muss nochmals erlebt werden:

Nina Hoss spielt Juliane, die einen wichtigen Lebensabschnitt mit altem/neuen Bewusstsein zum zweiten Mal erlebt inmitten eines interessanten Farbenspiels - Finnland in warmen Farben und Berlin in kaltem Weiß und Grau. Sie bewegt sich fragil auf dünnstem emotionalen Eis, das bei jedem weiteren Schritt gefährliche Untiefen bereit hält. Denn das, was ihr in "'Fenster zum Sommer'" widerfährt, macht ihr Leben über Nacht zum Albtraum und zur Chance: so muss sie sich noch einmal aus dem eng gewordenen Arrangement ihrer langjährigen Beziehung lösen, noch einmal die beste Freundin sterben sehen und 'unbedingt ' noch einmal diese eine große Liebe finden. Dabei ist es gar nicht unbedingt dieser Zeitsprung, der sie in tiefe Konflikte stürzt, sondern das Abwägen ihrer Prioritäten über das Wissen der kommenden, bereits erlebten Geschehnisse. Die große Liebe oder das Leben der Freundin? Und was, wenn sie dabei die entscheidende Sekunde verpasst? Lässt sich ihr Schicksal manipulieren? Denn Juliane möchte alles haben und versucht dabei, den drohenden schmerzhaften Erfahrungen von Verlust und Trennung auszuweichen, um anschließend zu erkennen, dass das Schicksal eben Schicksal bleibt.

"Fenster zum Sommer" ist die freie Verfilmung von H. Valencaks gleichnamigem Roman und präsentiert sich als rätselhafte Liebesgeschichte über das Schicksal und die Hoffnung auf eine zweite Chance. Es sind eindringliche Fragen, die mit diesem Film auf ganz eigene Weise faszinierend aufgeworfen werden und damit ist er, keine Frage, kein "einfacher Film", sondern einer, der beim Anschauen volle Aufmerksamkeit einfordert um alle Handlungsstränge auseinanderzuhalten und richtig zu verstehen. Ehrlicherweise bleibt die große Frage auch nach Ende des Films offen, da sich diese auch nicht wirklich beantworten lässt: gibt es denn nun so etwas wie Schicksal oder Bestimmung? Definitiv eher Glaubens- denn Wissenfrage.

Für mich ein nachdenklich stimmender Film, der durchaus postive Aspekte in sich birgt. Er wurde in der idyllischen Mittsommernacht Finnlands und im verschneiten Berlin gedreht und ist ein anstregender, besonderer Film mit Mysteryfaktor. Schöne Frauen gibt es ja viele, aber diese beiden Schauspielerinnen machen, ob ihres Könnens, zusätzlich einfach nur Freude am Zuschauen: Nina Hoss und Fritzi Haberlandt finden sich in einer interessanten Story wieder, die eigenwillig und faszinierend umgesetzt wurde und mich begeistert hat. Der Weg ist das Ziel. Empfehlung!

Als Bonusmaterial bietet diese DVD neben dem Kinotrailer auch Interviews mit Cast und Crew und einen Blick hinter die Kulissen (vom Storyboard zum fertigen Film, B- Roll) an.
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am 31. Juli 2015
... aber wie soll Juliane(Nina Hoss), dass August(Mark Waschke), der Liebe ihres Lebens, erklären? Schließlich hat Juliane ihren Mann Philipp(Lars Eidinger), mit dem sie neun Jahre zusammen war, für August verlassen. Ihren Job hat sie an den Nagel gehängt, um mit August nach Finnland zu fahren. Dort lebt Julianes Vater. Kurz zuvor ist Julianes beste Freundin Emily(Fritzi Haberlandt) bei einem Unfall gestorben und jetzt will Juliane nur noch Augusts Liebe. Und dann das! Als sich Juliane in Finnland abends ins Bett legt, ist die Welt noch in Ordnung. Doch sie erwacht im verschneiten Berlin. Damit nicht genug. Schnell stellt Juliane fest, dass sie sich in der Zeit ein paar Monate vor dem Moment befindet, in dem sie August kennen lernt. Sie lebt noch mit Phillip zusammen und auch Emily ist noch am Leben. Juliane glaubt, sie wäre verrückt. Aber das ist nicht der Fall. Sie weiß genau, was in den nächsten Monaten passieren wird und fragt sich: Kann ich den Lauf des Schicksals ändern? So versucht sie Kontakt zu August aufzunehmen, der sie zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht kennt. Damit beginnt das Chaos...

Es gibt Bücher wie Hannelore Valencaks -Fenster zum Sommer- und deren Verfilmung, wo man sich bei beiden Dingen fragt: Wieso wurde das kein riesiger Erfolg? Man weiß es nicht. Ich schon gar nicht. Buch und Film bestechen durch eine brillante Geschichte, die mit der Frage "Was wäre wenn?" und dem Umstand spielt, dass das Schicksal es nicht wirklich mag, wenn jemand etwas verändern will. Der Film ist erfrischend anders gestrickt und verfolgt einen Roten Faden, den man nicht mehr verlassen kann. Nina Hoss, Mark Waschke und Fritzi Haberlandt tun ihr Übriges, um aus Valencaks Geschichte einen wunderbaren Film zu machen. Unter der Regie von Hendrik Handloetgen stimmt hier einfach alles. Am Ende kommt es gar nicht darauf an, wie unwahrscheinlich es ist, was Juliane passiert. Man steckt so tief in der Geschichte, dass man sich diese Frage gar nicht mehr stellt. Vielmehr möchte man nur noch wissen: Wie geht das zu Ende? Genau so sollte eine gute Geschichte und ein guter Film aufgebaut sein...
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am 4. Juli 2014
Mitten in der Affäre mit der Liebe ihres Lebens wird die Hauptdarstellerin einige Monate zurück in ihr altes Leben zurückkatapultiert. Jetzt muss sie zittern, ob ihr Leben wieder in die gleiche Richtung läuft und gleichzeitig versuchen, einen Schicksalsschlag zu verhindern.

Anfangs hatte ich befürchtet, dass der Film mir zu start künstlerisch wertvoll sein könnte. Dem war gar nicht so. Eine sehr spannende und kurzweilige Geschichte mit einer tollen Fritzi Haberland. Wenn auch recht düster insgesamt.

Macht nachdenklich, aber nicht depressiv. Mit einem sehr offensichtlichen Fazit, dass ich aber nicht verraten möchte ...
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am 17. November 2014
Eine Fahrt durch die schöne finnische Landschaft, Wälder, ein See. Juliane (Nina Hoos) ist glücklich mit ihrem neuen Freund August (Mark Wascke), für den sie die 9jährige Beziehung mit Philipp (Lars Eidinger) beendet hat, die ein einziges Auf und Ab war.
Nachdem sie in Augusts Arm eingeschlafen war, wacht sie am nächsten Morgen allein in ihrem Bett auf, sie ist drei Monate zurück wieder im winterlichen Berlin gelandet, zur Zeit, als die Trennung absehbar war und sie August noch gar nicht kannte, Und es wird noch "besser, als sie ihre Freundin (Fritzi Haberland) wiedersieht, die Wochen vor der Finnlandreise von einem Auto angefahren worden und gestorben war.
Was nun, sie kann ihre Situation kaum erzählen, ohne Gefahr zu laufen, in einer Psychiatrie untergebracht werden. Sie muß die drei Monate erneut leben, manches kann sie im Wissen, wie es vorher passiert war, besser machen. Aber kann sie es so machen, wie es ihr in den Sinn kommt?
Wichtig ist ihr ihre Freundin, um die und deren Sohn Otto sie sich mehr kümmert, aber wichtiger ist ihr August. Sie verfällt in Panik, weil sie befürchtet, daß sie August verpassen wird, wenn am Tag der ersten Begegnung mit ihm, gleichzeitig Emilys Todestag, nicht alles so läuft wie bei den jetzt wiederholten Ereignissen an diesem Datum.
Am besagten Tag passiert.... SPOILER ? Nein danke!

Geht es in dem Film um das Thema Zeitreise? Was wäre passiert, wenn Angelina Jolie oder Bruce Willis in ihren Action-Rollen per Zeitmaschine in die Verangenheit geschickt worden wären, um die Kreuzigung des Heilands zu verhindern, wäre die Geschichte dann nicht ganz anders verlaufen? Wahrscheinlich, aber was wäre mit der Geschichte passiert, die seit der Kreuzigung bis heute tatsächlich verlaufen ist? Ein Thema für endlose Debatten, aber nicht das Thema des Fims, oder nur insofern, daß sich Juliane Gedanken über die Konsequenzen ihres "zweiten Handelns" machen muß. Kann sie etwas anders verlaufen lassen, ohne August zu verpassen?
Das Thema Zeitsprung in die Vergangenheit, hier ca 3 Monate, ist hier nur ein Mittel zum Zweck.
Was will der Film tatsächlich vermitteln? Darstellen, daß die Zeit beim ersten Mal nur ein Zukunftstraum war, aufgrund dessen Julianes Verhalten jetzt anders war als im Traum? Nicht undenkbar, aber eher platt.
Geht es um die allmächtige Kraft der Liebe, wer nach dem Film nicht daran glaube, dem sei nicht zu helfen? Diese Meinung der BRIGITTE, auf dem Cover der DVD zitiert, trifft es auch nicht allein.
Der Film stellt eine Frau dar, die im Vergleich zu den ersten 3 Monaten jetzt ihr Schicksal mehr in die eigenen Hände nimmt, nicht nur reagiert und keinen klaren Plan hat. Sie läßt die Dinge nicht mehr nur geschehen, sie triff klare Entscheidungen.
Und selbstverständlich geht es auch um Liebe, aber nicht nur Julianes Liebe zu August, auch die Angst um die Liebe, eventuell auch die Unmöglichkeit, alle Wünsche erfüllt zu bekommen. Welcher hat dann Vorrang? Allmächtig ist die Kraft der Liebe nicht.
Andere Interpretationen des Filmes sind möglich, aber ohne zu spoilern kann ich manch Möglichkeit nicht aufzählen.

Und wenn man den Film einmal gesehen und sich seine Gedanken gemacht hat, kann man den Film gut auch ein weiteres Mal (oder mehrere Male ansehen) und einfach nur eine bezaubernde Liebesgeschichte mit zum Teil wunderschönen Bildern und großartigen Darstellern genießen.
.
Fritzi Haberland war mir bisher nicht so bekannt, die anderen kenne und schätze ich schon länger sehr.
Daß die phantastische Nina Hoss den Film überwiegend trägt, liegt am Thema und auch daran, daß sie bis auf eine in jeder Szene präsent ist (laut Aussage des Regisseurs in den sehenswerten Extras.Sehenswert hier auch die Interviews mit den 4 Hauptdarstellern, die gemeinsam in einer Klasse in der Schauspielschule waren, aber noch nie gemeinsam in einen Film zu sehen waren.).
Ein ganz besonderes Lob verdient Nina Hoss mit ihrer einmaligen Mimik und Ausstrahlung,; und wenn es innerhalb einer Szene einen Zeitsprung gab, dann lagen zwischen dem Dreh der beiden Zeiten 3 Monate, diese Pause gab es zwischen den Arbeiten in Deutschland und Finnland, und Nina war dann sofort so präsent in ihrer Rolle, wie das laut Regisseur nur die wenigsten können.
Und schön auch, daß sie, was eher selten ist, hier in einer Szene mit Fritzi Haberland auch einmal wunderschön ausgelassen sein und herrlich lachen darf und kann.

Genießt diesen Film unbedingt, macht euch eigene Gedanken, und dann genießt ihn mindestens noch einmal.

Doc Halliday

PS am 25.Juli 2015: und wenn jemand genauso begeistert ist von den komplexen Deutungsmöglichkeiten des Filmes, dann kann diese oder auch eine andere Rezension des Filmes der Anstoß zu einem wunderbaren Meinungsaustausch sein, der vielleicht noch weitere Facetten dieses Juwels aufblitzen läßt.
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am 11. Februar 2015
Ich finde, dass der Film - neben einer möglicherweise etwas gerechtfertigten Kritik an der romantischen "Happy End" Neigung - trotzdem noch viele nachdenkenswerte Momente hinsichtlich Themen wie "Schicksal", ""(Un-)Veränderbarkeit der Zeit", "göttliche Vorbestimmtheit", "Beeinflussung der Geschehnisse" für sich und andere nahebringt / beinhaltet, und das gerade auch durch die gute Leistung der Schauspieler! Besonders "bewegend" fand ich die Tatsache, dass der schicksalhafte Verlauf des Unfalltodes von Emily rückwirkend zwar verändert bzw. "verschoben" wurde, sich aber trotzdem - dann halt "anders" - vollzog!
Viel Diskussionstoff für (Astro-)Physiker, Biologen, Historiker und Priester weltweit!
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am 25. Oktober 2014
... der Frage: Was wäre wenn? "Wenn ich mich heute nochmal entscheiden müsste, dann würde ich dies und das anders machen und damit würde dies das und jenes ganz anders werden"... Oder auch nicht?
Ein interessanter Film über die Frage, die sich sicher jeder schon mal gestellt hat - was wäre wenn ich mich an diesem Punkt anders entschieden hätte.. Nina Hoss spielt eine großartige "Juliane", die sich plötzlich genau in dieser Situation wiederfindet - mit der grundlegenden Möglichkeit, das Schicksal übers Ohr zu hauen - oder doch nicht?!
Absolut sehenswert!
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am 24. April 2014
Es ist ein guter Film mit ausgezeichneten Darstellern. Leider, und deshalb ziehe ich hier einen Stern ab, folgt der Film zwar der Grundidee von Hannelore Valencaks Buch, weicht dann aber in entstellender Form von der literarischen Vorlage ab. Dort erkennt die Hauptfigur nämlich, dass sie NICHT unbedingt das Schicksal wieder einholen muss, um ein glückliches Leben führen zu können. Im Film gibt es ein Happy-End, sie wird mit ihrem Freund wiedervereint - gewiss kinotauglich, aber auch in hohem Maße beliebig. Schade.
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am 9. Dezember 2012
Interessanter Film. Interessantes Thema.
Ich habe mir den Film aufgrund der positiven Rezensionen und Filmkritiken in Zeitschriften besorgt.
Wie oft, wenn man dann mit großen Erwartungen den Film anschaut, wird man etwas enttäuscht.
Für mich ist der Film mit Botschaften (und vielleicht unfreiwilligen) Zitaten aus anderen Filmen überfrachtet. Man nehme ein bisschen 6th sense, ein bisschen "und täglich grüsst das Murmeltier" vermischt das Ganze mit Themen über das Ende der Liebe und Neuanfang.
Der Film ist dennoch recht intelligent gemacht. Man spürt förmlich das Unbehagen der Hauptakteurin sich in ihrem ungewollten "alten" Leben zurecht finden zu müssen. Der Ex-Lover ist plötzlich noch der aktuelle Lover. Der künftige Lover kennt einen (noch) nicht. Was tun? Eingreifen und eventuell die Zukunft verändern?
Leider hat der Film Längen. Verliert sich in endlos langen Einstellungen über die finnische Landschaft und verliert dadurch an drive.
Dies und die bereits erwähnten teils plumpen Anleihen an andere Filme ziehen meiner Meinung nach die Wertung nach unten. So erinnert der kleine Otto frappierend an Haley Joel Osment aus The sixth sense.
Der Film regt zum Nachdenken an. Einer der Filme, bei denen man gerne danach über das Thema diskutiert. Wer mystisches und Themen über "was wäre wenn" mag, wird hier fündig.
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