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  • Zardoz
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
55
4,2 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 8. Oktober 2015
John Boormans, zum Kultfilm avancierte Dystopie, beschreibt die Welt im Jahr 2293.

Im Interview betont der Regisseur, daß er sich seinerzeit Gedanken um die menschliche Gesellschaft machte und wie sie sich in Zukunft entwickeln könnte.
Darauf folgte der Film Zardoz, welcher im Jahr 1974 uraufgeführt wurde.

Die Welt der Zukunft stellt sich als karges, verwüstetes Ödland dar, in dem die Überlebenden des Niedergangs ein erbärmliches Dasein fristen.
Sie werden gejagt und geknechtet von sogenannten Exterminatoren, Dienern des Gottes Zardoz.
Jener Gott stellt sich dar, als ein mit einem furchtbaren Äußeren ausgestattetes, flugfähiges Steinhaupt. Er taucht auf, gibt seinen Dienern Anweisungen und versorgt sie mit Waffen, im Gegenzug wird er mit Nahrungsmitteln beladen und verschwindet wieder.

Über Sinn und Zweck des Ganzen erfährt man im weiteren Verlauf des Filmes mehr.

Zardoz ist in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnlicher Film und beinhaltet eine Vielzahl surreal anmutender Momente. Eindrückliche Bildkompositionen und eine tragende Musik runden den Eindruck ab. Sehr dominant hier 'Allegretto' aus Beethovens Symphonie Nr. 7.

Die Hauptfiguren in diesem Werk sind namentlich, Zed (Sean Connery), Consuella (Charlotte Rampling), May (Sara Kestelman), Freund (John Alderton) und Arthur Frayn (Niall Buggy).

--- Ein wenig zum Inhalt ---

Mißtrauisch geworden, beschließt der Exterminator Zed, hinter die Maske von Zardoz zu schauen. Zu diesem Zweck schmuggelt er sich mit Hilfe einiger Gefährten in den Steinkopf, um zu erfahren wohin dieser immer entschwindet.
Er gelangt in das sogenannte Vortex, einen idyllisch anmutenden Ort in dem kein Mangel herrscht. Dort trifft er auf die unsterblichen Bewohner, eine Gruppe von auserwählten Menschen, die sich von der Außenwelt abgeschottet haben.
Rasch entpuppt sich dieser Ort als alles Andere als ein Utopia.

--- Inhalt Ende ---

--- Zur Veröffentlichung auf Blu-Ray ---
Berücksichtigt man das Entstehungsjahr von Zardoz, so ist die Bildqualität fast durchgehend als gut zu bezeichnen und frei von Defekten. In den anfänglichen Einstellungen wirkt er etwas weich und es tritt ein leichtes Flimmern auf. Davon abgesehen ist die Detaildarstellung durchgehend gut. Filmkorn fällt gelegentlich auf.

Der Ton ist frei von Störungen und stetig gut verständlich. Er liegt vor in Deutsch Stereo (Surroundboxen werden angesteuert), Deutsch Mono und Englisch (Surroundboxen werden angesteuert). Es gibt einen Audiokommentar von John Boorman, O-Ton Englisch.

Untertitel gibt es in Deutsch und Englisch, nicht jedoch für den Audiokommentar.

Ton und Untertitel lassen sich standardmäßig über Haupt-, Pop-Up Menü und die Fernbedienung ansteuern.

Wird der Film gestoppt wird ein Marker gesetzt, er wird dann an dieser Stelle wieder fortgesetzt.

Extras:
Neun Interviews O-Ton Englisch ohne Untertitel (Regisseur John Boorman, Darstellerin Sara Kestelman, Kameramann Peter MacDonald, Produktionsdesigner Anthony Pratt, Schnittassistent Alan Jones, Hairstylist Colin Jamison, Special-Effect Künstler Gerry Johnston, Regieassistent Simon Ralph, Aufnahmeleiter Seamus Byrne

Drei Kinotrailer (zwei deutsch, einer englisch), Zwei Radiospots (englisch), Bildergalerie

Das Steelbook hat kein FSK Zeichen und auf der Rückseite keine Angaben zum Film.
FSK Zeichen und Filmangaben befinden sich auf einem angeklebten, leicht ablösbaren Pappumschlag.

Die Blu-Ray selbst sitzt sehr fest in der Halterung, vermutlich könnte das Steelbook aus dem zehnten Stock fallen und die Disc wäre immer noch an ihrem Platz. Hier ist etwas Vorsicht und Fummelei beim Herausnehmen angebracht. Dieser Umstand tritt gerade bei Steelbooks häufiger auf und die Vertreiber sollten sich hier womöglich für einen Druckknopfmechanismus entscheiden.
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am 1. März 2016
Ist eigentlich kein SF-Film im klassischen Sinne, sondern beschäftigt sich mit einigen philosophischen Grundfragen. Ist Unsterblichkeit wirklich so wünschenswert? Wird der Mensch nicht erst dadurch zum Menschen, dass er liebt, zeugt, kämpft und stirbt? Benehmen sich die Unsterblichen wie die von Nietzsche beschriebenen letzten Menschen? Ist Zed der Übermensch? Und vor allem: Wieso trägt Sean Connery rote Unterhosen?
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am 19. August 2007
Mit Zardoz liegt ein Film vor, der am Ende zwar mehr Fragen als Antworten hinterlässt, aber dennoch überzeugen kann.

Die Geschichte wird langsam eingefädelt und zugegebenermaßen geht am Schluss alles ein wenig zu schnell über den Bildschirm; doch es sind neben dem hervorragen Connery auch die Nebenbesetzungen, die den Film nicht ins Unverständliche abdriften lassen.

Insgesamt betrachtet ein nachdenklicher, eigenwilliger Film mit einem Connery in Höchstform.
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am 23. Mai 2007
Zed (Sean Connery) ist ein Barbar. Von seinem steinernen Gott Zardoz wird er mit Waffen versorgt um Jagd auf seines Gleichen zu machen. Stirbt er, kommt er in den Vortex, dem Ort an dem die Unsterblichen wohnen. Eines Tages versteckt er sich jedoch in dem gigantischen steinernen Kopf seines Gottes und fliegt mit ihm in den Vortex. Dort trifft er tatsächlich auf die Unsterblichen. Diese sind ihres Daseins leid und betrachten Zed zunächst als interessantes Anschaungsobjekt. Zed spielt das Spiel zu Anfang mit, doch auch ein Barbar wie er, hat einen eigenen Willen. Und seine "Gabe" sterben zu können, macht ihn für Teile der Unsterblichen zum Messias...

Wie aus meiner kleinen Zusammenfassung ersichtlich wird, ist es nicht einfach "Zardoz" in Worte zu fassen. Philosophische Fragen wie, wonach streben wir und wenn wir alles haben, wonach kann man dann noch streben werden aufgeworfen. Diese und noch viele mehr, werden dem Zuschauer Gott sei dank nicht mit der Holzhammermethode präsentiert. Wer einen kurzen, kleinen Sci-Fi-Film für zwischendurch erwartet, der sollte um "Zardoz" einen großen Bogen machen, denn Anspruch wird hier ganz groß geschrieben.

Auch die Präsentation ist sehr ungewöhnlich, denn der Vortex befindet sich in einem abgeschiedenen Landstrich irgendwo in England und eben nicht in einer hochtechnisierten Welt. Die einzigen Ausstattungsmerkmale des Films, die auf Science-Fiction hindeuten, sind die kuppelartigen Gebilde, die in der friedlichen Gegend stehen und die skurilen Kostüme der Protaganisten, die heute eher belustigend wirken. Dennoch kommt gerade dieser ungewöhnliche, fast schon psychedelische Stil der ruhigen Gangart des Filmes zu gute und unterstreicht das Unwirkliche des Vortex sogar noch.

Obwohl man sich an den Anblick von Sean Connery in Unterhosen erst gewöhnen muss, ist er die ideale Besetzung des vermeintlich anarchischen Barbaren. Die Spezialeffekte sind logischerweise nicht mehr auf der Höhe der Zeit, doch erfüllen sie ihren Zweck voll und ganz. Einen großen Pluspunkt, den der Film verbuchen kann, ist, dass man bei jedem Ansehen immer irgendetwas neues entdeckt oder neue Impulse geliefert bekommt.

DVD: An Extras hat die DVD außer dem wirklich gelungenen Adiokommentar von Regisseur John Boorman nicht viel zu bieten. Der ist dafür aber wirklich hörenswert. Neben allerhand interessanten Fakten zur Entstehung des Films, geht Boorman vor allem auf darauf ein, was er mit bestimmten Szenen beabsichtigt hat. Dadurch erschließt sich sich einem der Film nicht unbedingt leichter, aber durch die neuen Denkanstöße erkennt man oftmals ganz neue Seiten an dem Film.

Fazit: Eine so ungewöhnliche, wie auch anspruchsvolle und vielschichtige Science-Fiction-Perle. Man muss für "Zardoz" Geduld mitbringen, aber wenn man sich wirklich auf den Film einlässt, werden die Ideen und Denkanstöße, die er liefert einen für lange Zeit nicht mehr loslassen.
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In der post-apokalyptischen Zukunft des Jahres 2293 hat sich die Erdbevölkerung in "die Brutalen" und "die Ewigen" gespalten. Letztere leben luxuriös in einem "Vortex" benannten paradiesischen Idyll und sind in ihrer Unsterblichkeit durch eine unsichtbare Mauer vor den Brutalen geschützt, die in einer steppenhaft verwüsteten Landschaft ein von Hunger und Elend gezeichnetes Dasein fristen. Als eines Tages der Kämpfer Zed (Sean Connery) durch einen scheinbaren Zufall ins Vortex gelangt, gerät das System aus dem Gleichgewicht ...

Ein Jahr nach seiner erfolgreichen Zivilisationskritik DELIVERANCE (1972) drehte der innovative britische Regisseur John Boorman (*1933) seinen einzigen Science-Fiction-Film in Gestalt einer dystopischen Parabel über den Wert eines ewigen Lebens, das er mit Dekadenz, Langeweile und Todessehnsucht gleichsetzt. Den unsterblichen Bewohnern des "Vortex" fehlen Herausforderungen und Ziele, weshalb sie trotz eines Lebens im Luxus letztlich ein bedauernswertes Dasein auf Kosten der sehr viel vitaleren "Brutalen" führen. John Boorman war mit seinem visionären Ansatz der Entstehungszeit durchaus einiges voraus, wenngleich zur gleichen Zeit entstandene Werke wie SOYLENT GREEN (1973) oder LOGAN'S RUN (1976) ähnliche Fragen stellten, die auch Neil Blomkamp in ELYSIUM (2013) wieder aufgriff. Die bemerkenswerte Ausstattung - allem voran der fliegende Steinkopf ZARDOZ - gewinnt durch die hervorragende Kameraarbeit von Geoffrey Unsworth (1914-1978), der auch bei Kubricks 2001 hinter der Kamera stand. Eine zeitlose philosophische Parabel, die zur Zeit ihrer Erstaufführung nur wenig Anklang fand und nach über 40 Jahren nicht an Wirkung verloren hat.

Die Blu-ray von KOCH-MEDIA präsentiert den Film in der neuen 4K-Abtastung in hervorragender Bildqualität. Die deutsche Tonspur DTS-HD MA 2.0) liegt wahlweise in Stereo oder Mono (Kino-Abmischung von 1974) vor. Die englische Tonspur wird in DTS-HD MA 5.1 angeboten. Optional sind deutsche und englische Untertitel verfügbar. Für den englischen Audiokommentar mit John Boorman (bereits auf der DVD von 2012 enthalten) gibt es keine Untertitel. Die umfangreichen Interviews mit John Boorman und anderen Beteiligten (ca. 130 min) wurden von der 2015 bei ARROW-Film erschienenen Blu-ray übernommen und verfügen über keine Untertitel. Des weiteren sind deutscher (2 Varianten) und englischer Kinotrailer sowie eine umfangreiche Bildergalerie mit seltenem Werbematerial enthalten. Das glänzende Steelbook (nicht geprägt, innen bedruckt) ist attraktiv gestaltet. FSK-Logo und Inhaltsangabe befinden sich auf einer mit eingeschweißten Einlegekarte, auf der Rückseite des Steelbooks befindet sich ein Bildmotiv (siehe Fotos).

Eine für Sammler sehr empfehlenswerte Veröffentlichung des Kultfilms!
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am 20. April 2012
Mal eine Rezension der etwas anderen Sorte:

Habe Zardoz über die letzen 25 Jahre immer mal wieder im Fernsehen gesehen und war immer fasziniert von der eigentümlichen Atmosphäre sowie der audiovisuell absolut brillanten Inszenierung. Und das alles ohne riesiges Budget!

Dieser Film ist absolut unkommerziell, unüblich, vielseitig interpretierbar und allein deswegen schon interessant um den eigenen Horizont zu erweitern und den Denkapparat anzukurbeln.
Insbesondere die vielen Szenen- und Handlungssprünge erfordern aber einiges an Aufmerksamkeit die dem Massenmarkt-Filmgucker den Zugang verwehren dürften.

Nachdem ich den Film nach längerer Pause jetzt aber endlich mal wieder geniessen durfte, drängt sich mir jedoch ein etwas anderer Eindruck auf als der "künstlerisch wertvolle" den ich bisher hatte.

Kurz zusammengefasst:
Intellektuell massiv degeneriertes Kollektiv wird von Neanderthaler wieder auf den "richtigen" Weg gebracht und zwar mit SEX, GEWALT UND TOD!

Dieser Film wendet sich in seiner Machart an den intellektuellen geneigten Zuschauer und schlägt ihm dann mit geballter Faust ins Gesicht!!!

Unfassbar brilliant und damit sicherlich einzigartig! :-D

Dies gewinnt zusätzliche Brisanz dadurch, dass zur Entstehungszeit des Films die 68er Generation in ihrer Blüte stand und weite Teile der Gesellschaft mit ihren abstrusen Ideen traktierte.

Hatte ich Sean Connery damals immer eher als "Fast-Fehlbesetzung" wahrgenommen, so muss ich dies jetzt revidieren. Der Kontrast zwischen den "intellektuellen 68er Vortexbewohnern" sowie dem "testosterongeschwängerten Macho von vorgestern" könnte nicht größer sein und gibt dem Film die richtige Würze.

Dafür 5 Sterne!

Zur Bildqualität:
2.35:1 anamorph, Farbe und Kontrastwerte durchegehend gut und natürlich.
Lediglich der Filmprint hat hie und da mit Flecken und Flackern zu kämpfen, aber in sehr geringem Umfang.
Kaufen!
22 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2008
Sir Sean Connery in meiner Meinung nach besten Film seines Lebens: Voller Saft und Kraft haut er als archáische Naturgewalt einer dekadenten Hightechgesellschaft die Beine weg und setzt der intellektuellen Inzucht mit seiner Manneskraft ein Ende:
In einer fernen Zukunft hat sich die Welt getrennt in denen, die sie durch Wissenschaft beherrschen (leben in einer abgeschlossenen Enklave) und denen,die dieser Upperclass in Unwissenheit dienen sollen. Scheinbare Götter (Exwissenschaftler, die den Tod überwunden haben) sind sie, die ihre Experimente mit den "Untermenschen" treiben, bis hin zu "Erbmassenverändeungen". Das sich aus diesen Experimenten der "Befreier" (Sonderspezie von Sklaventreiber und Gefolgsmann) entwickelt, um letztlich nicht nur die Unterklasse, sondern auch die in Verfalllserscheinungen dahinsiechende Oberschicht zu befreien, ist ein scheinbar ungewollter aber nötiger "Zufall". Der Züchter ist ein rénitenter Utopist in den eigenen Reihen, der mit seinen Experimenten das Problem der Dekadenz und psychischen Morbidität heimlich in der "Außenwelt" lösen will und dabei selber Opfer seiner Schöpfung wird! Sein Produkt "ZED" ist der geborene markige unmanipulierbare Macho, der nichts weiter kennt, als instinktiv seine Mischung "intelligenter Urgewalt" zu leben. Schließlich entpuppt er sich in seiner Vorgehensweise nicht als Primitiver, sondern als "Neuer Mensch"!
Boorman ahnte wahrscheinlich nicht, wie nahe er mit seiner Fiktion an heutige Möglichkeiten heranreicht.
Der Film ist ein ganz großer Wurf der Filmgeschichte, ein Meisterwerk, mit fast seherischen Qualitäten! Ein Film, der mit seiner eigenwilligen Erzählweise (meandernde Schnitttechnik) in keine Kategorie so recht passen will und zu seiner Zeit in einem atemberaubenden Tempo Tabus brach und dennoch ein Kassenflop war: Das notwendige Recht alt zu werden und sterben zu können, als Erneuerungsprozeß der Natur zu sehen, war damals irgendwie "unbegreiflich"!
...die letzten Sequenzen des Films sind einfach nur noch majestaetisch herrlich! Und natürlich für den damaligen Zeitgeschmack zu "naturidentisch"!
Das Witzige, Hintergründige an dem Film ist seine Anspielung an "Der Zauberer von Oz": Magie als Ausdruck unserer "Machtbesessenheit", die in den Naturwissenschaften
ihren Endausdruck findet: Alle Alchemie ist letztlich Chemie! Und damit Versuchung der Hybris.
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am 2. Februar 2005
Diesen Film, der oft als Kultfilm bezeichnet wird, habe ich mir trotzdem angesehen, auch, wenn ich den Filmen, die einen solchen Titel tragen, sonst eher kritisch gegenueberstehe.
Der Film ist seltsam. Es gibt zwar eine geschlossene Handlung, die in etwa an Orwells "1984" oder Huxley"s "Brave New World" anknuepft, insofern als er eine Zukunftsvision verfolgt - dennoch aber hat man als Zuschauer nicht den Eindruck eines geschlossenen Ganzen, sondern vieler kleiner lokaler Szenen.
Und diese Szenen sind bunt, schrill, skurril, manchmal auch langsam und leise und lang.
Sean Connery spielt einen Menschen, der aus einer kontrollierten Welt erwacht und in die Welt der gelangweilten Uebermenschen eindringt. Was diese sogenannte "Elite" der Zukunft dann noch ausmacht, wie es sich lebt, wenn man unsterblich ist, was zu tun ist in einem Paradies, in dem eigentlich alles bereits existiert, davon erzaehlt der Film. Und davon, wie der wilde Mensch dieses Paradies erlebt. Wie man sich denken kann, ist der Film ueberfuellt mit Motiven, Andeutungen und psychologischen (von Freud manchmal ein bisschen zu offensichtlich inspirierten) Ideen.
Ob ich den Film wirklich gut finden soll, kann ich nicht sagen. Sicher ist aber, dass er in der Tat ungewoehnlich ist, weder abstossend noch langweilig oder unertraeglich, eigentlich interessant, teilweise fesselnd, zum Nachdenken anregend, ein bisschen verwirrend manchmal, manchmal ein bisschen uebertrieben - aber eigentlich durch seine Andersartigkeit in Musik, Farben, Szenen und sogar in der Uebertriebenheit ist es sicherlich insgesamt ein interessanter Film. Man kann ihn sich sicherlich einmal ansehen, allein schon aus filmhistorischem Interesse.
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am 23. Januar 2014
Ich habe diesen Film mit 9 Jahren gesehen, im Rahmen der Science Fiction - Reihe der ARD am 20.01.1979, also vorgestern vor 35 Jahren. Das muss man sich mal vorstellen: ich habe diesen Film nur ein einziges mal in meinem Leben gesehen, also vor 35 Jahren, und kann sagen, dass es bisher in meinem Leben keinen anderen Film gegeben hat, der mich so beeindruckt hat. Viele, die hier ihre Rezension abgeben, verreißen dieses einzigartige Meisterwerk, weil sie sich nicht darauf einlassen wollen oder diesen nicht als Kind gesehen haben. Meine Eltern sind damals schon auch am Samstagabend um 22.00 Uhr ins Bett gegangen, und ich in meinem zarten Alter (Jahrgang Okt. 1969) habe die Science Fiction - Reihe ab 1978 gesehen. Diese Filmreihe war zur damaligen Zeit absolut einzigartig und "Zardoz" ist mir aus diesen gezeigten ca. 40 Filmen mit Abstand als der Film in Erinnerung geblieben, der so einzigartig, überdreht und ungewöhnlich war, wie nichts jemals wieder gesehene. Leider habe ich diesen einzigartigen Film über die vielen Jahre aus den Augen verloren, und jetzt vor kurzem bin ich wieder darauf aufmerksam geworden. Dieses einzigartige Meisterwerk wird mich immer an meine wundervolle Kindheit erinnern, die absolut einmalig war.
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2016
Das war mit sicherheit einer der schlechteste Filme mit Sean Connery. Die Philosophie des Filmes möge gut sein, aber die verfilmung war abstrakt und für ein Film sehr unbrauchbar und deshalb nicht unterhaltend!
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