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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
51
4,0 von 5 Sternen
Jeremiah Johnson [Blu-ray]
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:7,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 19. März 2016
Das alte Format-Klischee der Western der Vierziger und Fünfziger Jahre wurde geglückt überwunden. Die Geschichte des Einzelgängers, der der zivilisierten Welt aus Enttäuschung und Resignation den Rücken kehrte, um in der Wildnis der Rocky Mountains zu leben, wirkt entschieden realistischer, als die von Vorurteilen gespickten Heldenepen der Vergangenheit. Den Indianern geschieht mehr Gerechtigkeit und die Weißen sind alles Andere als Muster guter Menschen. Es wird sehr deutlich, welchen Herausforderungen sich ein solcher Eremit und Jäger in der Wildnis mit den unzähligen Gefahren für Leib und Leben ausgesetzt sah. Es berührt, wie Jeremiah sich sein mitfühlendes Herz bewahrt hat und Verantwortung für einen traumatisierten, verstummten Jungen und eine indianische Squaw übernahm, die ihm gegen seinen Willen zugesprochen wurde. Die geduldige, zarte und respektvolle Art, mit der er schließlich Vertrauen und Liebe der so gänzlich fremden Frau gewann, geht unmittelbar zu Herzen. Umso tiefer ist man erschüttert, wenn man ihr grausames Ende sehen muss, das durch die stupide Sturheit und Respektlosigkeit der Soldateska mit Unterstützung eines arroganten, selbstgerechten Priesters verursacht wurde. Der Schatten über diesem Leben ist die wilde und skrupellose Rache, die der Mann an den Indianern nahm. Damit zeigt er, dass er in seiner geistigen und seelischen Entwicklung nicht über deren Zustand hinausgelangt war. Die hier gezeigte, zügellose Aggressivität, die aus den animalischen Ursprüngen des Menschlichen hervorbricht, ist einerseits ein Beweis für das retardierte Bewusstsein, das die Menschen auszeichnet, und andererseits ein Hinweis auf die derzeitigen sozialen Verhältnisse in den USA, die immer noch nicht dazugelernt haben. Haben wir in Europa das wirklich? Das Finale versöhnt und hält die Hoffnung wach, es könnte endlich etwas begriffen werden. Die Bolton in ihrer ersten Rolle mag zwar keine reinrassige Indianerin sein, passt aber vorzüglich in ihren Charakter und nimmt den Zuschauer für sich ein. Wirklich tief beeindruckt die von dem Film ausgehende Weite und Stille, die vor allem von der grandiosen Landschaft ausgeht. Es gibt von wenigen Ausnahmen abgesehen keine Dialoge, kein Geschwätz. Die Menschen handeln aus ihrem Innersten, begegnen sich auf der Seinsebene, kommen überwiegend gut miteinander aus und zeigen, dass das Leben erst wesentlich wird, wenn der Verstand mit seinem pausenlosen Geratter zur Ruhe kommt. In dieser Botschaft sehe ich den wahren Wert des Films. Doch sei gewarnt vor einem Missverständnis. Man muss sich nicht in die Rocky Mountains verziehen, um diese Stille zu erfahren. Das ist jederzeit an jedem Ort der Erde möglich. Sie waltet in uns. Wir brauchen sie nur zu entdecken.
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am 26. Juli 2017
Dieser Spätwestern mit Robert Redford ist einer der besten Filme mit diesem genialen Schauspieler. Immer wieder sehenswert und zum öfteren Ansehen gedacht.
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am 15. August 2017
Die Bluray wurde schnell und gut verpackt geliefert. Der Film selber ist ein Klassiker und wer Robert Redford mag, sollte ihn unbedingt sehen! Klare Kaufempfehlung!
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am 12. Mai 2012
Über den Film,müsste eigentlich jeder kennen.Deswegen möchte ich hier die Unterschiede zur DVD beschreiben.Auf jeden Fall ein verbessertes Bild (kontrastreicher,Farben).Bildseitenverhätnis DVD war 16:9 1.78:1 Blu-ray 16:9 2.40:1 Ton Dolby Digital 1.0 Englisch DTS-HD Master 5.1 und andere Sprachen. Der Film auch hier, in der ungeschnittenen Originalversion zum Teil mit deutschen Untertiteln.Specials Audiokommentar von Regisseur Sydney Pollack,Autor John Milius und Darsteller Robert Redford und eine ca,11 min.Dokumentation "Die Legende von Jeremiah Johnson".Alles in allen eine Lohnenswerte Anschaffung,allein schon wegen den Grandiosen Landschaftsaufnahmen und der großen schauspielerischen Leistung von Robert Redford.(nicht zu vergessen auch Will Geer)! Deswegen gilt, Pflichtkauf (Bester Stoff! Prädikat:Besonders wertvoll)
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am 24. November 2016
Einfach ein Klassiker! Story toll, Schauspieler sensationell. Ein Film, den man sich definitiv mehr als 1 mal anschauen kann UND sollte!
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am 7. Dezember 2016
Ein Muss für jeden Sammler der etwas ruhigen Westernart.(Rarität)
Alter Film, ich empfehle die DVD, .
Schöne Landschaften und gute Geschichte
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am 29. Februar 2016
Alle reden über The Revenant. Und das m.E. auch zurecht. Doch Jerimiah Johnson - immerhin schon über 40 Jahre alt - vom erstklassigen Sydney Pollack war einer der Wegbereiter für die Art von Western, die mit dem verfälschten Mythos des Amerikanischen Westerns aufräumte und ein völlig anderes, kritisches und auch pessimitisches Bild von den Pionieren, den Ureinwohnern und dem Zusammenleben zeigt. Wirklich sehenswert. Dennoch nur 4 Sterne, da 5 das Optimum auszeichnen sollten.

Die Qualität der Blu Ray ist erstklassig und weist nicht die Schwächen der DVD auf.
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am 26. September 2017
Ich fand Roberd Redford in dieser Rolle einfach großartig. Zwar ist die Handlung vor allem zum Ende hin etwas unlogisch, aber die vielen erstklassigen Landschaftsaufnahmen sind einfach grandios
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am 13. März 2014
[Vorsicht, Spoiler!]

“Jeremiah Johnson”, der elegische und majestätische Western, den Robert Redford und Sydney Pollack 1972 zusammen drehten, erzählt die Geschichte eines authentischen Helden des Verlorenen Westens, wenn auch, strenggenommen, nicht auf ganz authentische Weise. Hauptfigur dieses Filmes ist der Trapper und Einsiedler John Jeremiah Johnson, der auch den Beinamen „Liver-Eating Johnson“ trug, wegen seiner angeblichen Angewohnheit, die Lebern der von ihm in seiner Fehde gegen den Stamm der Crow getöteten Feinde zu verspeisen.

Diesen sensationslüsternen Aspekt läßt Pollack glücklicherweise in seiner Verfilmung völlig unter den Tisch fallen, doch auch so ist ein Film herausgekommen, der von der Rauhheit und Unbarmherzigkeit des Lebens in der Wildnis, fernab der Zivilisation, erzählt – aber auch von seiner Tiefe und seiner atemberaubenden Schönheit.

Jeremiah Johnson (Robert Redford) ist ein ehemaliger Soldat, der sich – wohl noch zu Zeiten des Amerikanisch-Mexikanischen Krieges – dazu entschließt, der Zivilisation zu entsagen und ein Leben als Fallensteller und Jäger in der Wildnis zu führen. In seinem ersten Winter wäre der unerfahrene Mann beinahe verhungert oder erfroren, wäre er nicht auf den Oldtimer Bear Claw (Will Geer) getroffen, der ihn unter seine Fittiche nimmt und in allem unterweist, was er zum Leben in der Wildnis benötigt. Jeremiah sucht zwar die Einsamkeit, doch eines Tages trifft er auf eine Siedlerin, die durch ein Indianermassaker ihre Kinder und ihren Mann verloren hat und darüber verrückt geworden ist. Nur ein kleiner Junge (Josh Albee) hat ebenfalls überlebt, und Johnson nimmt den Jungen, der durch das Trauma stumm geworden ist, mit sich fort und nennt ihn Caleb. Kurze Zeit später rettet er den Trapper Del Gue (Stefan Gierasch) vor einem qualvollen Tod, zu dem ihn die Blackfeet bestimmt haben. Zusammen mit Del Gue überwältigt er einen Trupp der Blackfeet, die nicht nur Del Gues Hab und Gut gestohlen haben, sondern auch für das Massaker an Calebs Familie verantwortlich sind. Dies bringt ihm die Freundschaft der mit den Blackfeet verfeindeten Flathead-Indianer ein, und ehe es sich Johnson versieht, ist er durch eine Fehlinterpretation der Stammesgebräuche mit der Häuptlingstochter Swan (Delle Bolton) verheiratet. Wenngleich zwischen dem Trapper und der Indianerin anfangs keine große Herzlichkeit herrscht, entwickeln die beiden nach einer Weile doch gegenseitige Gefühle, und zusammen mit Caleb bilden sie eine jener Wahlverwandtschaftsfamilien, die auch für manche Eastwood-Western so typisch sind. Doch das Unheil läßt nicht lange auf sich warten, denn die Zivilisation klopft an die Türe: Ein Trupp Soldaten, geführt von dem Lieutenant Mulvey (Jack Colvin) und dem Reverend Lindquist (Paul Benedict), taucht auf und bittet den zunächst unschlüssigen Jeremiah, ihnen bei ihrer Unternehmung, im Schnee gefangene Siedler zu befreien, als Scout zu dienen. Hierzu muß Jeremiah allerdings einen Friedhof der Crow überqueren, was nach dem Verständnis der Indianer eine Entweihung des Ortes bedeutet. Jeremiah versucht, dem Offizier und dem Geistlichen dies verständlich zu machen, doch diese möchten um der Siedler willen keinen langen Umweg in Kauf nehmen, und so erklärt sich Jeremiah schließlich bereit, ihnen den Weg zu weisen. Dies allerdings war eine verhängnisvolle Entscheidung, denn die Crow werden dafür an seiner Familie Rache nehmen …

„Jeremiah Johnson“ nimmt sich Zeit, seine Geschichte zu erzählen und hängt dabei nicht dem Herkommen eines geschlossenen Plots an, so daß man schließlich von dem mehrfach antizipierten Ende doch überrascht wird. Neben den überwältigenden, ruhig gefilmten Bildern der meist schneebedeckten Landschaft Utahs – der Schauplatz der Handlung ist allerdings Colorado – fasziniert „Jeremiah Johnson“ auch durch den gefühlvollen Soundtrack von Tim McIntire und John Rubinstein, der die elegische Stimmung gekonnt unterstützt. So zeugt der eingangs zitierte Vers „The way that you wander is the way that you choose“ von der Bedeutung, die die Handlungen eines Menschen für sein weiteres Leben und das anderer Menschen haben können. Ein Nicht-Handeln oder der Gedanke, durch äußere Umstände zu einem bestimmten Tun genötigt worden zu sein, wird hier trotzdem als eigene Wahl gesehen. Das gilt auf tragische Weise besonders für die Hauptfigur: Jeremiah – das macht der Voice-Over zu Beginn des Filmes klar – trifft die eigenständige und bewußte Entscheidung, sich aus der Zivilisation zu verabschieden, um ein Mountain Man zu werden. Nach und nach erlernt er, auf sich allein gestellt zu überleben, er findet Freunde, erwirbt sich den Respekt der Indianer, denen er seinerseits mit Respekt begegnet, und gründet sogar eine Heimstatt und eine Familie. Dann allerdings holt ihn die Vergangenheit ein, und er wird vor die Probe gestellt, loyal gegenüber der Zivilisation, der er doch entsagte, zu sein oder aber bei seinem neuen Leben zu bleiben. Der Gedanke an die hilflosen Siedler bewegt ihn dann dazu, dem Ruf der Zivilisation zu folgen, die überdies ambivalent dargestellt wird – zwar ist der Geistliche blasiert und voller latenter Aggressivität, doch der Offizier ist ohne diese negativen Züge –, und unversehens muß er dadurch Verrat an den Crow begehen, mit denen er bislang friedlich zusammenlebte. Daß er hierbei gar nicht einmal die treibende Kraft ist, sieht man daran, daß der Lieutenant und der Geistliche, seine Warnungen in den Wind schlagend, zuerst den Indianerfriedhof betreten – doch immerhin beugt sich Jeremiah ihrem Druck und hat damit seinen Weg gewählt. Paradoxerweise zeigt uns Pollack die geretteten Siedler nur für einen kurzen Moment, und dann auch nur aus der Ferne, so daß das Ziel, für das Jeremiah seinen Weg änderte, seltsam abstrakt bleibt.

Dieser Gedanke an Verantwortung und Rechenschaft, die mit menschlichem Handeln verbunden sind, paßt gut zu der Würde, die Pollack seinen Figuren läßt. So greifen die Crow Jeremiah stets einzeln an und werden dabei – vor allem im ersten Fall – als ehrenhafte und mutige Krieger gezeichnet. Doch Pollack stellt nicht nur die Ureinwohner mit Respekt und Achtung dar, sondern auch seinen Protagonisten selbst, was für die 70er Jahre, in denen Regisseure wie Robert Altman mit Vorliebe Mythen dekonstruierten und ätzende Kritik an Heldenfiguren übten, durchaus ungewöhnlich war – und den Film, anders als etwa „Buffalo Bill and the Indians“ (1976), unbeschadet die Dekaden zwischen seiner Entstehung und dem Heute hat überstehen lassen. Pollack moralisiert nicht, er predigt nicht, er verurteilt nicht, sondern er erzählt eine Geschichte, deren Protagonist ganz sicher kein unfehlbarer Mensch ist, sich aber trotzdem – so sehr es ihm eben möglich ist – in Einklang mit dem ihn umgebenden, mal grausam-überwältigenden, mal überwältigend schönen Land gebracht hat.
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am 26. Juni 2012
Obwohl schon etwas in die Jahre gekommen spricht mich dieser Film noch an, schauspielerisch und filmtechnisch gut,insb. die Landschaftsbilder und die Darstellung der Indianer. Leider gibt es Passagen die nicht synchronisiert sind und nur mit Untertiteln kommen zerstört den Gesamteindruck aber nicht.
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