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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
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am 13. Oktober 2012
Sleepless Night – Nacht der Vergeltung(Nuit blanche): FR/B/L 2011 – Action/Thriller. Regie: Frédéric Jardin. Länge: 98 Min. FSK 16.
Vincent ist ein Cop. Als er mit seinem Partner maskiert ein paar Drogendealer um ihren Stoff bringt, läuft so einiges nicht nach Plan. Einer der Drogenkuriere kann dem Überfall nicht nur entkommen, er hat auch das Gesicht von Vincent gesehen. Wenig später kidnappen die Drogendealer Vincents Sohn und wollen ihn für das gestohlene Koks eintauschen. Im Club des Drogenbarons soll die Übergabe stattfinden. Doch dort sind nicht nur die Drogendealer hinter Vincent her, denn bald schon tauchen noch andere Polizisten auf und die Motivation der verschiedenen Parteien wird immer undurchsichtiger…
Frédéric Jardin(Cravate club, Les frères Soeur) schafft es in diesem Actionthriller ordentlich Spannung aufzubauen und den Zuschauer über die gesamte Länge des Streifens bei der Stange zu halten, und dass obwohl fast die gesamte Handlung des Films in einem Club spielt. Actionreif wird dort hintereinander hergejagt, jede Figur folgt seinen eigenen Interessen. Viel Spannung wird vor allem aus den verschiedenen Motivationen der einzelnen Figuren erzeugt. Und so ist der eigentliche Konflikt zwischen Vincent und dem Drogenbaron nicht unbedingt der spannungshaltende Punkt, sondern eher die Konfrontation zwischen Vincent und Julien Boisseliers Lacombe.
Tomer Sisley konnte bereits in Largo Winch I + II beeindrucken. Julien Boisselier kennt der eine oder andere Zuschauer sicherlich aus Henri 4 und der TV-Serie Xanadu. Lizzie Brocheré spielte in 14 Episoden der französischen Version von R.I.S. mit. Des Weiteren sie in einigen Episoden als Grace in American Horror Story dabei.
D: Tomer Sisley, Serge Riaboukine, Julien Boisselier, Joey Starr, Laurent Stocker, Birol Ünel, Lizzie Brocheré, Samy Seghir, Dean Constantin, Adel Bencherif, Catalina Denis, Pom Klementieff, Vincent Bersoulle, Olivier Massart, Cécile Boland
Sp: Deutsch, Französisch
UT: Deutsch
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TOP 1000 REZENSENTam 26. März 2012
MEDIUM (Blu-ray/DVD)

- BILD: Schärfe ok, natürliche Farben die ganz leicht grünstichig wirken, gutes Schwarz
- TON: Abstimmung zwischen Dialog und Musik sehr gut, super Sound, Räumlichkeit nicht groß ausgenutzt, Blu-ray: DTS-HD MA 7.1 (!), DVD: DTS 5.1 + DD 5.1
- EXTRAS: Trailer
- SONSTIGES: 3D Version enthält 2D+3D Version, 3D absolut nicht notwendig und technisch nicht perfekt umgesetzt

FILM (OHNE SPOILER!):

Und wieder haben die Franzosen mit einem spannenden und gnadenlosen Thriller zugeschlagen. Diesmal geht es wie meist um das liebe Geld bzw. den entsprechenden Gegenwert in vielen Säcken mit weißem Pulver welches sich die Protagonisten zum testen immer wieder in die Zähne reiben ;-) Die Story ist zunächst relativ einfach gestaltet. Polizist Vincent (Tomer Sisley) hat kiloweise Stoff von einem Drogenboss entwendet der daraufhin dessen Sohn entführt. In einer Disco kommt es dann zu einem alptraummäßigen und nicht enden wollenden Showdown....mehr wird nicht verraten.

SLEEPLESS NIGHT lebt von seiner extremen Schnelligkeit der Handlung, es kommt nie Ruhe auf, ständig passiert etwas, eine Schlägerei, Schießerei oder Verfolgung und der Film hat mich wg. diesem hohem Tempo zeitweise an CRANK erinnert. Das ganze wird dann noch sehr wendereich dargeboten und es kann einem fast schwindelig werden vor kleinen und größeren Story-Twists. Zudem sind die Charaktere bei aller Härte sogar noch mit einem guten Schuß Selbstironie ausgestattet und bei aller Action konnte man auch hier und da herzlich grinsen.

Auf der etwas abwertenden Seite wirkt die Story selbst teils etwas überzogen wendereich und auch die Darsteller scheinen alle verletzungsresistente Hochleistungskämpfer zu sein. Der ein oder andere Gangster ist auch etwas klischeeartig skizziert aber das wird durch die amüsante Art der Darstellung wieder wettgemacht. Dennoch überzeugt der Film bis zum Ende durch seine ausgefeilte Story, eine sympathische und identifikationsfähige Hauptfigur und die rasante Handlung und so überwiegt am Ende das positive Gefühl einen actionreichen Parforce Ritt erfolgreich durchgestanden zu haben....

3,5/5 Mehlsäcken....äh,....Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Juni 2012
Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Ich habe einige ganz besondere Fähigkeiten", raunte Liam Neeson alias Bryan Mills 2008 in sein Handy. "Fähigkeiten, die ich mir im Laufe vieler Jahre angeeignet habe. Fähigkeiten, die mich zum Albtraum machen für Typen wie sie." Sprach's und ballerte sich in "96 Stunden" auf der Suche nach seiner entführten Tochter durch die Abgründe von Paris. Liest man sich die Inhaltsangabe zu "Sleepless Night - Nacht der Vergeltung" durch, dann liegt ein Vergleich zwischen beiden Filmen auf den ersten Blick auf der Hand. Auf den zweiten werden die Unterschiede jedoch deutlich. Denn auch wenn in beiden Filmen die Sprösslinge des (Anti)Helden entführt werden, wählt "Sleepless Night" einen gänzlich anderen Ansatz. Während Neeson durch die Weiten der französischen Hauptstadt hetzt, spielt Frédéric Jardins Film fast ausschließlich in den beengten Räumen eines Pariser Nachtclubs.

Dies ist nicht ohne Reiz, setzt es den korrupten Polizisten Vincent (Tomer Sisley) im Versuch seinen an diesem Ort gefangen gehaltenen Sohn aus den Fängen grimmig dreinblickender Drogenhändler zu befreien, gehörig unter Druck. Die schwüle Hitze der beengten Räume, in denen das zu den hämmernden Beats tanzende Partyvolk durch die Nacht gleitet, bietet eine gelungene Kulisse für rasante Verfolgungen und undurchsichtige Verstrickungen. Mittendrin Vincent, dessen Fähigkeiten ganz im Gegensatz zu anderen Actionhelden (eben z.B. Neeson) erfreulich limitiert sind. Verbrecher und Polizist - die Grenzen in diesem kammerspielartigen Actioner ohnehin schwimmend - wechseln sich im klassischen Katz und Maus-Spiel munter ab. Leider jedoch weist der Film Schwächen im Spannungsbogen auf. Gegen Ende des Films zieht sich, was zuvor so vielversprechend begann, doch arg in die Länge. Zu viele Fraktionen versuchen den einen gegen den anderen auszuspielen, sodass die Dynamik doch ganz erheblich leidet. Daran können die betont hart und brachial inszenierten Actionszenen, die zwischendrin immer wieder Akzente setzen, nichts mehr ändern. Fazit: Solide Action, die unterhält ohne langfristig zu begeistern. Gleiches gilt für die DVD: Gutes Bild, sauberer Ton. Keine Extras, dafür aber immerhin ein Wendecover.
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am 4. September 2014
Jaahaaaaa.... das ist ein Film von der Sorte, denn kann ich mir immer wieder mal anschaun auch wenn ich das Ende kenne. Selbiges ist hier nur nettes Beiwerk obwohl es da auch Überraschungen gibt!

Der Film ist von der Handlung klar strukturiert und schlicht gehalten. Eine einfache Sache bei der ich keine Bedienungsanleitung brauche um überhaupt Durchblick zu schieben. Freilich ist die Story an sich nix Neues, das wurde schon unzählige Male in diversen anderen Cop-Thrillern verbraten.

Aber noch nie so wie es hier serviert wurde. Tomer Sissley in der Rolle des Vincent gibt der ganzen Sache mächtig Pepp. Er mimt die arme Sau eines Polizisten, der irgendwie ziemlich erfolglos auf abwegigen Pfaden umherstolpert und mächtig dabei Baden geht perfekt in jeder Beziehung!

Hier wurde an alles gedacht. Auch die Nebenrollen sind bestens gesetzt. Der Regisseur scheint in einer Beziehung wirklich den Minimalismus zu pflegen und kommt nicht nur mit einer überschaubaren Zahl an Schauspielern aus. Nein auch die Handlung läuft größtenteils im Nachtclub ab. Dafür lässt er es aber zum Glück auf der anderen Seite gut sein mit Minimalismus. Denn er lässt es richtig krachen.
Zwischendurch immer wieder mal ruhigere Passagen aber es ist für mächtig Abwechslung gesorgt. Langeweile kam bei mir zu keinem Zeitpunkt auf.

Das alles abgeschmeckt mit teilweise gnadenlosen Szenen im Stile der guten alten Copfilme der 90er-Jahre!

Toller Streifen, sehr sehenswert!

►►► EXTRAS: ◄◄◄

● Trailer

►►► TONWAHL: ◄◄◄

● Deutsch DD 5.1
● Deutsch DTS 5.1
● Französisch DD 5,1
● Deutsche Untertitel
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am 14. September 2013
habe mir viel viel mehr von diesem film erwartet und wieder einmal
von den positiven bewertungen verleiten lassen,ist ein ganz und gar
stinknormaler null acht fünfzen film und nicht mehr............
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TOP 500 REZENSENTam 12. März 2012
...nämlich als düsterer Cop...

Dieser Film wird vermutlich die Zuschauer spalten, auch ich bin etwas unschlüssig nach Betrachten des Films, aber der Reihe nach:

Bad Idea!
Vincent (Tomer Sisley) hat sich hinreißen lassen: Zusammen mit einem Kollegen hat einer Bande von Drogendealern eine größere Ladung Kokain abgenommen.
Die finden das nicht so witzig und entführen kurzerhand seinen Sohn.

Von nun an sieht man nahezu ausschließlich nur noch eine Location, nämlich den Nachtclub des Drogenbosses, durch den Vincent in allen Richtungen hin und her rennt.
Dadurch bekommt dieser Thriller so etwas wie einen Kammerspielcharakter mit Actionanleihen.

Gefilmt und gespielt ist das Ganze routiniert, insbesondere die Kameraführung beeindruckt - und das ist kein Wunder, denn der Kameramann ist Tom Stern und der hat reichlich Erfahrung und war in bedeutenden Projekten (davon viele mit Clint Eastwood als dessen Haus- und Hofkameramann) involviert, hier eine "kleine" Auswahl:

- Blood Work
- Mystic River
- Million Dollar Baby
- Der Exorzismus von Emily Rose
- Grand Torino
- Flags Of Our Fathers
- Letters From Iwo Jima
- Der fremde Sohn
- J. Edgar

Regisseur Frédéric Jardin hat nicht ganz so viel Erfahrung, dies ist erst sein vierter Film und die vorhergehenden Outputs waren offenbar nicht die ganz großen Würfe.

Zweifellos hat der Film auch eine gute Bild- und Tonqualität und ist ein wenig anders als der übliche Cop-Thriller, dennoch konnte mich das Ganze nicht so recht überzeugen, hier ist die Beschränkung auf hauptsächlich eine Lokalität gleichzeitig Fluch und Segen und Story und Spannung hätten etwas stringenter ausfallen können.

Für meinen persönlichen Geschmack reicht einmal ausleihen, wenn man sich bewusst ist, hier keinen üblichen Cop-Thriller serviert zu bekommen.
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Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Polizist Vincent (Tomer Sisley) ermittelt undercover in der Rauschgiftszene; seine Kollegen stehen in Verdacht, mit Drogenhändlern gemeinsame Sache zu machen. Als Vincent den Dealern eine große Ladung Kokain abnimmt, wird er unglücklicherweise erkannt. Die Rache folgt auf dem Fuße: Die um das Koks geprellten Dealer entführen seinen Sohn Thomas (Samy Seghir) und drohen mit seiner Ermordung, sollten sie die Drogen nicht zurückbekommen. Drogenboss und Discothekenbesitzer Marciano (Serge Riabouhen) wird selbst von seinen Lieferanten unter Druck gesetzt und versteht keinen Spaß. Als sich Vincent auf den Weg zur Übergabe in Marcianos Disco macht, deckt er ein komplexes Netz von Verrat und Korruption auf. Sogar Kollegen von der Polizei scheinen in den Strudel aus Betrug und Gewalt verwickelt zu sein. In dem überfüllten, zwielichtigen Nachtclub kommt es schließlich zum blutigen Showdown zwischen Vincent, den Entführen und Leuten aus den eigenen Reihen.

'Sleepless Night -' Nacht der Vergeltung' ist ein kompromisslos harter Cop-Thriller, der seine Akteure auf dem messerscharfen Grat zwischen Gut und Böse balancieren lässt. Regisseur Frederic Jardin hat den Film in der Tradition französischer Polizeifilme inszeniert, für die Korruption schon immer zur Realität der Ermittler gehörte. In der von Migranten und Kolonial-Franzosen geprägten Drogenszene gehört zudem brutale Gewalt zum Überlebenskampf. Ein Menschenleben zählt hier ' wenn überhaupt ' ein paar Gramm Kokain.

Polizist Vincent hetzt seinem entführten Sohn hinterher, der Zuschauer folgt ihm zusehends atemlos durch die engen Flure der überfüllten Disco. Schon in der Konfrontation mit den Drogengangstern muss der Cop einige Prügel und Kugeln einstecken, so richtig zur Sache geht es aber bei der handfesten Auseinandersetzung mit seinen korrupten Ermittler-Kollegen. Die Großküche des Nachtklubs bietet dabei eine reiche Auswahl an Schlag, Stich- und Wurfvariationen.

Es spricht für Regisseur Jardin, dass er Zuschauer und Hauptpersonen einige ' wenn auch kurze ' Verschnaufpausen gönnt: als 'running gag' erweisen sich dabei Vincents Weg durch die Billard-Saal oder die stille Hilfe der Köche.

Am Ende fliegt wieder reichlich Blei durch die Luft, und Vincents Sohn muss ernsthaft um das Leben seines Vaters fürchten. Aber Vincent ist ein ausgewiesener Kämpfertyp. Und das Ende ist nicht so offen, wie mancher Rezensent auch hier bei 'amazon' annimmt. Der Zuschauer kann mit dem Ausgang des Streifens nach gut 98 Minuten Hochgeschwindigkeits-Action gut leben, zumal es bei der Polizei auch noch ehrliche Beamte zu geben scheint.

'Sleepless Night '- Nacht der Vergeltung' hat es nicht in die Kinos geschafft. Die Veröffentlichung auf DVD beziehungsweise Blue-ray geht daher in Ordnung. Wer eine temporeiche Krimi-Handlung mit einigen überraschenden Wendungen sucht, liegt bei dieser DVD richtig: Er wird anderthalb Stunden geldwert und gut unterhalten ' auch wenn die Scheibe keine bemerkenswerte Zusatzausstattung hat.
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Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
In "Sleepless Night" geht es um den Polizisten Vincent, der sich, zusammen mit seinem Parter Manuel, nebenbei einen kleinen Bonus mit dem Verkauf von Drogen verdient. So scheint es anfangs zumindest. Eines Tages wird dann aber sein Sohn von Drogendealern entführt, und das findet Vincent natürlich nicht so prima. Also macht er sich auf, um seinen Sohn zurückzuholen, dabei schreckt er selbstverständlich auch nicht vor Gewalt zurück. Einige Storytwists sollen daraufhin noch folgen.
Der französische Thriller konnte mich nicht von Anfang bis Ende fesseln. Er hat zwar einige nett gemachte Actionszenen, die allerdings auf ihre hektische Art im ziemlichen Kontrast zu der einen oder anderen Länge des Films stehen. Sonderlich originell ist die Story auch nicht gerade, sie erinnert irgendwie an einen typischen Actionstreifen aus den frühen 90ern, obwohl versucht wurde, ihr zusätzliche Tiefe zu verleihen. Der Großteil des Films spielt sich in dem Nachtclub ab, der einem Drogenboss gehört, und irgendwann hat mich das ständige Gehetze durch den Club genervt. Die schauspielerischen Leistungen sind durchaus gut, auch bei den Kameraeinstellungen erlaubt man sich keine Schnitzer. Dennoch: ein toller Film sieht für mich anders aus. "Sleepless Night" ist nicht schlecht, aber mehr als einmal werde ich ihn mir bestimmt nicht ansehen. Ach ja, Extras gibt es auf der DVD keine, wenn mal mal vom Trailer absieht.
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Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der französische Action-Thriller "Sleepless Night" bietet eine großartige Prämisse, die Lust auf mehr macht. Der korrupte Cop Vincent (Tomer Sisley) beteiligt sich an einem Raub von Kokain, das dem Gangster José Marciano (Serge Riaboukine) gehört, woraufhin dieser Vincents Sohn entführt und in seinem Nachtclub festhält. Das ist die Ausgangslage, der absolute Großteil des Films spielt sich dann in besagtem riesigen Nachtclub-Komplex ab, wo Vincent in einem perfiden Spiel versucht, seinen Sohn zurückzugewinnen.

Es handelt sich um einen sehr rasanten Film in ganz klarer Neo-Noir-Tradition, bei dem jeder irgendwie korrupt ist und ein doppelbödiges Spiel spielt. Es bleibt wenig Zeit, um sich mit den Figuren vertraut zu machen, "Sleepless Night" stürzt direkt in eine nüchtern gefilmte Verfolgungsjagd auf den Straßen von Paris, die in einem brutalen Shootout und einem Raub endet. Das Ganze ist unterlegt von Filmmusik, die ganz stark an die Anfangsmusik von "The Dark Knight" erinnert, bzw. bei der es sich fast schon um Plagiat handelt.

Man spürt Regisseur Frédéric Jardins Inszenierung auch ansonsten direkt an, woher er seine Inspirationen nimmt, es stellt sich immer wieder ein gewisses Wiedererkennungsgefühl her. Die Farben sind stark entsättigt, alles mutet genretypisch gräulich (mit einem teils seltsamen Grünstich) und kühl an, die Kamera ist wackelig und immer in Bewegung.

Nach der Eröffnungsszene stellen wir fest, dass die Räuber eigentlich Polizisten sind. Gegen diese laufen interne Ermittlungen, Vincent ist ein desillusionierter, rauher Typ, der von seiner Frau getrennt lebt, seinen Sohn zwar noch sieht, aber zu wenig Zeit für ihn hat. Nach dieser kurzen Exposition erhält Vincent auch schon die Nachricht, dass sein Sprössling von Marciano gekidnapped wurde. Umgehend macht er sich mit dem Kokain auf zu dessen Club.

Es folgt eine lange Nacht für Vincent, die extrem rasant und wendungsreich inszeniert ist. Der Nachtclub ist eine riesige Anlage, bei der es nicht nur eine große Tanzfläche gibt, sondern auch ein seperates Restaurant, einen Billard-Bereich und eine exlusive Bar. Immer wieder gibt es klassische Suspense-Momente und Konfrontationen, denn es befinden sich noch zwei interne Ermittler im Nachtclub, die es auf Vincent abgesehen haben und ihm das Leben erheblich erschweren. Auch der verärgerte Empfänger des Kokains (Joey Starr) ist samt Anhang (darunter Birol Ünel, bekannt aus Fatih Akins Filmen) im Club. Problematisch für Vincent ist auch eine recht große unbehandelte Schnittwunde am Bauch, die er sich bei dem Raubüberfall zugezogen hat.
Vincent ist immer wieder gezwungen zu improvisieren, er versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zum Ziel zu kommen.

Die Nachtclub-Atmosphäre wird weitestgehend gut rübergebracht, jedoch bleibt der Film hier teilweise hinter den Erwartungen zurück, denn die Location ist nicht so grandios in Szene gesetzt wie etwa in den offensichtlichen Vorbildern "Collateral" und "Miami Vice" von Michael Mann. Der Club ist relativ hell ausgeleuchtet, visuelles Potential wird hier etwas verschwendet. Vincent erinnert lustigerweise auch optisch häufig an den gleichnamigen von Tom Cruise verkörperten Charakter in Manns fabelhaftem Großstadt-Thriller.

Ganz klar, "Sleepless Night" ist weitestgehend packend gemacht und gut gespielt, jedoch fehlt ihm einfach das gewisse Etwas. Die Charaktere sind enorm klischeebehaftet und spärlich charakterisiert, die Action ist handwerklich überzeugend, doch fehlt auch hier ein echter viszeraler Punch, der die Gewalt und die Gefahr in den wenigen echten Action-Momenten richtig spürbar macht. Der Film ist sehr solide, vieles hat man aber einfach schon bedeutend besser umgesetzt gesehen. Tomer Sisley in der Hauptrolle ist sicherlich ein Trumpf des Films, denn es gelingt ihm sehr gut den Film zu tragen und das Meiste aus der dünnen Charakterisierung rauszuholen.
Alles in allem ist "Sleepless Night" somit eine gelunge Genre-Übung, die an ihre Vorbilder zwar nicht heranreicht, aber dennoch definitiv eine Empfehlung für Action-Fans wert ist. (3.5/5)

Die DVD enttäuscht leider ein wenig, denn es gibt keine Extras, lediglich den Trailer zum Film. Positiv ist das Wendecover und der gelungene Sound, der besonders bei den Szenen auf der Tanzfläche überzeugt, wo die Musik extrem druckvoll ertönt. Die Dialoge erklingen klar und deutlich, dennoch wäre mehr Räumlichkeit wünschenswert gewesen. Das Bild ist im Grunde gut umgesetzt, auch wenn Schatten und andere Stellen oft etwas grünstichig sind, was jedoch sicherlich so beabsichtigt ist. Der Look des Films ist etwas rauh, somit darf man hier kein gestochen scharfes Bild erwarten.
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am 18. April 2014
Die beiden Polizisten Vincent und Manu wollen durch einen Überfall auf zwei Drogenkuriere etwas dazu verdienen. Aber Vincent verliert beim Handgemenge seine Maske und wird zudem durch einen Messerstich verletzt. Ein Kurier kann fliehen. Vincent und Manu erbeuten über zehn Kilo Drogen.

Der Drogenboss Marciano regiert prompt und lässt Vincent Sohn Thomas entführen. Der Austausch soll Maricanos Großraumdisko stattfinden. Die Übergabe gerät außer Kontrolle, als sich weitere Parteien einmischen.

Die Geschichte wird flott und spannend erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen plakative Figuren hervor. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Gut ausgestattete Szenenbilder generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ein spannender Genrefilm gelungen.
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