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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
2
4,0 von 5 Sternen

am 26. Oktober 2009
Auf High Wide & Handsome" von Loudon Wainwright III finden sich neben dessen Sprösslingen Martha und Rufus auch noch Sloan und Lucy Wainwright. Sloan ist Loudons Schwester, Lucy das jüngste Kind. Kompliziert, nicht wahr? Aber durchaus passend, denn Wainwright und seine Familie sind auf diesem opulenten Boxset als Team bestens aufgestellt, geht es doch knietief in die amerikanische Musikgeschichte: The Charlie Poole Project" ist die Doppel-CD untertitelt. Poole war ein amerikanischer Banjospieler und Countrysänger, der seine größten Erfolge zwischen 1925 und 1930 feierte und dem bereits von John Mellencamp und den Chieftains gehuldigt wurde.
Als grand gathering of songs", also erhabene Song-Sammlung, beschreibt der Künstler selbst die 30 Songs. Die allermeisten davon stammen aus der damaligen Zeit, sind Klassiker oder Traditionals - einige schrieben Wainwright und sein Kollaborateur Dick Connette aber selber, immer unter der Prämisse, thematisch Poole und seinem Kosmos gerecht zu werden. So ist etwa Charlie's Last Song" ein wunderbarer Abgesang auf den Musiker, in dem Wainwright geschickt den Ton der damaligen Zeit trifft. The Man On The Moon" indes wird von Maggie Roche (angeheiratete Verwandtschaft, aber das nur am Rande) gesungen und beschreibt die Ehe Pooles aus der Sicht seiner Frau.
Bemerkenswert ist ohnehin die Art und Weise, auf die hier Stimmungen erzeugt werden. Wainwright und Connette sind Profis genug, um die Abgründe in den einzelnen Songs herauszuarbeiten. Sie zeigen die dunkle Seite eines Mannes, der sich im Alter von nur 39 Jahren buchstäblich zu Tode soff, verlassen dabei aber niemals die Wege einer traditionalistischen Instrumentierung. Schön auch: Alle Texte der Songs und eine sehr ausführliche Biografie finden sich in dem Heftchen, das den CDs beiliegt. In der erfährt man unter anderem, was Poole so während der Prohibition trieb (Schwarzbrennerei), wie seine ersten Plattenverträge dotiert waren und wie sein Abstieg begann. Eine traurige, aber spannende Geschichte, die eigentlich verfilmt werden sollte.
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am 4. Februar 2014
Es ist für meinen Geschmack doch ein bisschen zuviel Banjo!
I`m Alright ist da echt um einiges besser. Und Tschüss !
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