Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
18

am 30. Oktober 2008
Man kann es den anderen Rezensionen entnehmen, dieses Album ist ein kleines Stück Musikgeschichte und zugleich Michaels musikalischer Befreiungsschlag gegen das anhaftende Image des seichten Ex-Boy-Group Sängers.

Mit diesem Album beschritt er musikalischen einen neuen Weg und schüttelte die Vergangenheit ab. Da ihm viele dies nicht zutrauten bat er in seinem Albumtitel darum es sich erst mal anzuhören... ohne Vorurteile: "Listen without prejudice".

Und wer dieser Bitte nachkommt wird nicht entäuscht: Ein fantastisches Album mit funkigen Dance-Songs ("Freedom 90") stark jazzigen Lounge-Songs ("Cowboys & Angels"), tiefschwarzen Gospel ("They won't go when i go"), Dance-Soul-Reggae-Mixturen ("Soul-Free") und einigen fantastischen akustischen Songwriter-Tracks ("Something to save", Waiting for that day", "Heal the pain", "Waiting"), das - für meine Begriffe - George Michael auf seinem musikalischen Höhepunkt widerspiegelt.

Eine weitgehend ruhige Schönheit: harmonisch, warm, eingängig, tiefgründig. Zugreifen, denn einiges hiervon ist nicht auf der Greatest Hits!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. April 2008
Vergessen Sie den "Teenie Pop" seiner Wham Zeiten. Diese Platte wird Sie tief berühren. Einzig die Singleauskopplung "Freedom" erinnert ein ganz klein wenig an seine einstigen "Dance Tracks", wobei selbst diese Nummer hier sehr "erwachsen" produziert ist und als äußerst "hochwertig" bezeichnet werden kann und darf! Der Rest ist ein ganz anderer George Michael. Traurig schöne Balladen, hervorragend instrumentalisiert, ausgefeilt arrangiert und sie treffen stets mitten ins Herz. Allein wegen des Songs "Cowboy And Angels" würde sich der Kauf dieses Album schon lohnen. Ungeheurlich was für einen brillianten jazzigen Song der Mann hier geschaffen hat. Einmal so einen Klassiker schreiben zu können, werden sich wohl viele Musiker sehnlichst wünschen. Aber das Album bietet noch viel mehr: Gospelklänge (They Won't Go When I Go) nur Michaels gewaltige Stimme, ein Klavier & Chor. Es stockt einem der Atem bei dem Song! Mehr will ich nicht verraten...legen Sie die Scheibe ein und lassen Sie sich überraschen von einer großartigen Stimme und einer Songauswahl, die ihres gleichen sucht! Der Album Titel "Listen Without Prejudice" hätte besser nicht gewählt werden können...Ich bin froh, daß "ich seinem Aufruf folgte", denn seitdem ist dieses Album eines meiner "All Time Favourites"!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. Mai 2014
Diese Songs auf der CD sind in meinen Augen absolut ein "Knaller", Das heißt: Das ist wirklich Pop und Rock und nicht so eine "bum-bum" musik der heutigen Zeit. Die Mitglieder der Interpreten beherrschen ihre Instrument. Klasse Songs. Das ist wenigstens Pop und Rock
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Mai 2012
Das letzte Stück dieses Albums heißt "Waiting" und ich weiß auch wofür es steht!
George Michael hatte nämlich eigentlich ein Album "Listen Without Prejudice Volume 2" geplant!

Der traurige, gehaltvolle Sound von "They won't go when I go" ist ein Vollbad für die Seele, "echte" Instrumente, wie das Cello bei "Something to Save" tun George Michaels Musik gut und Songs wie "Soul Free" geben der Stimmung wieder Leichtigkeit.

Nicht, dass nicht "PATIENCE" auch ein Meisterwerk von ihm ist, aber nach so viel Geduld überrascht uns George vielleicht irgendwann doch noch mit "Listen Without Prejudice Volume 2" ?
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. Dezember 2002
Nein, ich schäme mich nicht, diese CD von Geore Michael "meinen Klassiker" zu nennen! George Michael. Diesen Namen verbinden die meisten wohl mit diesem lasziv dreinblickenden bärtigen Schwarm aus WHAM!-Zeiten, mit Liedern wie "Faith" und "I want your Sex". Jedenfalls mit einer Oberflächlichkeit, der der Name "Klassiker" nicht unbedingt angeheftet werden sollte. Doch kennen jene Leute wohl eben "Listen without Prejudice" nicht, die einen völlig anderen George Michael präsentiert.
Einen, der mit einer traumwandlerischen Sicherheit zu unterhalten und zu berühren weiß. Einen, der beweist, dass er ein exzellenter Songwriter ist - und Sänger. Einer, den es nicht viel bedraf, um wunderschöne tiefgründige Songs zu zaubern. Die meiner Meinung nach berührendsten Lieder sind recht spärlich instrumentiert und stützen sich auf diese unnachahmliche Stimme. Zu nennen sind hier vor allem das live gesungene "They won't go when I go" (von Stevie Wonder), "Something to save" (mit Cello) oder "Mother's pride". Ein Fest für jeden, der auf melancholische Musik steht!
Ich denke, dass George in keiner seiner folgenden Aufnahmen je wieder diesen durchdringenden, ins Mark treffenden Ausdruck im Gesang erreicht hat. Ganz zu schweigen von aktuellen Songs wie "Freeek!", die ja ganz nett anzuhören sind, aber doch viel von seinem Talent verstecken.
Da sind die groovigeren Stücke dieser CD schon um einiges gehaltvoller, speziell "Soul Free".
Dazwischen verstecken sich die wunderschön zu hörenden Perlen "Cowboy and Angels", "Waiting for that day", "Heal the Pain". Genüsslich klingt das Werk mit "Waiting (Reprise)" aus.
Am "uninteressantesten", weil kommerziellsten, ist meiner Ansicht nach der zweite Track "Freedom '90".
Mich hat diese CD, die ja schon mehr als 12 Jahre alt ist, durch meine Jugend begleitet. Es liegt ein zeitloser Zauber auf der Scheibe, die schwer in Worte zu fassen ist und mich auch heute noch in den Bann zieht.
Kurz: Wer mit so viel Talent so lange zu bezaubern weiß, der hat den Namen "Klassiker" redlich verdient!
0Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. April 2014
Nach weltweit 20 Millionen verkauften Einheiten seines furiosen Debut-Albums, veröffentlichte George Michael 1990 sein zweites Solo-Album, das mit "Praying for time", "Freedom", "Waiting for that day", "Heal the pain" und "Cowboys and angels" weit anspruchsvollere Single-Auskoppelungen aufweisen konnte. Ziel des ambitionierten Künstlers war seinen Ruf als Sänger und Songwriter zu festigen, was mit den dichten und intensiven Album-Tracks "They won't go when I go" und "Mother's pride" auch vorzüglich gelang. George Michaels musikalische Botschaft an seine Fans kam jedoch in den USA nur mäßig an. Erreichte "Praying for time" noch die Spitze der US-Billboard-Charts, konnte sich mit "Freedom" nur mehr ein weiterer Track in den US-Top-Ten-Charts plazieren. Die Folge davon waren nur 2 Millionen verkaufte Einheiten am kommerziell wichtigen US-Markt. Damit blieb die Veröffentlichung weit hinter den Erwartungen seiner Plattenfirma Sony Music zurück. Was war passiert? Der äußerst eigensinnige Künstler George Michael hatte sich geweigert, in Videos seine Songs zu promoten. Er wollte die ganze Aufmerksamkeit auf den Inhalt seiner Musik legen, und torpedierte somit bewußt deren kommerzielle Vermarktung. Dies war wohl ein weiterer Teil seiner künstlerischen Verwirklichung, die sich im Album-Cover und Titel und in der Vernichtung von Kommerz-Symbolen, wie der Verbrennung seiner Lederjacke des Faith-Video wiederspiegelte. Michaels Rechnung sollte nicht aufgehen. Schwer unter Druck verklagte er seine Plattenfirma, mit dem Vorwurf sein Album werblich zu wenig unterstützt zu haben. Den folgenden Rechtsstreit verlor George Michael 1992, ehe ihm Virgin 1995 für 100 Millionen US-Dollar aus seinem 15 Jahres-Vertrag freikaufte. 1988 hatte Michael diesen Vertrag unterschrieben, und sollte bis 2003 acht Alben abliefern. Das er sich damit in einem goldenen Käfig begab, die seine künstlerische Weiterentwicklung limitierte bemerkte er viel zu spät. Virgin entschied das Wettbieten der Konzern-Riesen gegen Warner, was zum höchsten je gezahlten Lösegeld für einen Künstler in der Musik-Branche führte. In seiner Heimat Grossbritannien wurde das Album mit 5 UK-Chart-Hits zum Riesenerfolg, was 1991 zur Auszeichnung des BRIT Awards als bestes britisches Album führte. Weltweit ging die Scheibe immerhin 8 Millionen mal über die Ladentische, nicht schlecht für eine Veröffentlichung, die von Künstler und Plattenfirma weitgehenst vernachlässigt wurde. Was jedoch in Wirklichkeit bei professioneller Vermarktung aller Beteiligten drinnen gewesen wäre, wird der eigensinnige George wohl nie erfahren.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. Januar 2000
Mann, Herr Michael (oder Michæl wie er's auf dieses Album schreibt), warum haben Sie denn nicht viel früher solch Erwachsenes veröffentlicht? Irgendwie mochte ich schon Ihren Discopop von den Wham!-Zeiten - aber auf »Listen Without Prejudice« zeigen Sie plötzlich ein fantastisches musikalisches Talent!
Die Songs sind sehr emotionell, und die Instrumentation ist wirklich Spitze. Mein Lieblingssong ist der funky »Soul Free«, scharf von der intensen Stimmung des Jazzsongs »Cowboys And Angels« und vom Flötenspiel und der starke Gesang auf »Mothers Pride« gefolgt.
Der am wenigsten gute Song ist der viel zu einfache Wham!-Rest »Freedom 90«, aber außer den Einen, sind alle wirklich wirklich großartige Songs.
Ein Album, vor dem Sie nicht in geringster Weise Vorurteile brauchen! Ganz einfach bezaubernd!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Juli 2008
...ohne Frage! Alle Lieder sind absolute Schmuckstücke, die man wie Diamanten ab und zu wieder hervorholt und die immer wieder glänzen.
Mein Favorit ist ''They Won't Go When I Go''. Viel Klavier, geht extrem ans Herz. Musik die berührt und nicht mehr los lässt...
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. November 2006
Im Jahre 1990 veröffentlichte George Michael endlich das langersehnte Nachfolgealbum seines Debutwerkes "Faith", das weltweit alle Verkaufsrekorde gebrochen hatte.

Diesesmal jedoch nimmt er sich als Person total zurück, lässt bei Videos Modells tanzen (Freedom 90) oder gar nur den Songtext ablaufen (Praying for time). Das hat seinen Plattenbossen ganz und gar nicht gefallen - die jahrelangen Streitigkeiten mit seinem Label sind ja hingehend bekannt...

Schon ein Blick auf das Coverbild verrät uns, um was es dem Ausnahmemusiker geht - um sein Produkt, und nicht um seine Person!

Für mich ist dieses (eigentlich unterschätzte) Album mit das Beste, das Michael geschrieben hat. Zum ersten Mal zeigt er stimmlich auch in anderen Bereichen stark auf - er wird souliger bis hin in das Jazzige .. genial.

Ich möchte nicht wirklich ein Lied herausstellen, da das Gesamtwerk perfekt ist, doch ein persönlicher Lieblingssong ist "Waiting for that day" - ein Gänsehauterlebnis, jedesmal wenn ich ihn höre - auch 16(!!) Jahre später.

Für George Michael ein "Must have - eh klar", sollte aber auch bei Liebhabern dieser Musikrichtung (Zeit), die mit Michael noch nicht besonders viel anfangen konnten nicht fehlen!

Ein Erlebnis der besonderen Art - ohne Vorurteile!!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. Juli 2012
...ist diese Scheibe ein Jahrhundertwerk vom vielleicht besten Sänger und Songschreiber der letzten 30 Jahre. Für jede CD Sammlung ein unbedingtes Must Have.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen

Twenty Five [Clean]
14,49 €
Faith [Explicit]
8,19 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken