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am 20. Mai 2012
"Dystopia" von Patrick Lee ist die etwa 400 Seiten starke Fortsetzung seines SciFi-Thrillers "Die Pforte". Überraschenderweise kommt Dystopia gar nicht so sehr wie ein Forsetzungsroman daher, sondern mit einem frischen Thema im alten Setting. Plötzlich haben wir es nicht mehr mit einem typischen SciFi-Thriller mit Kampf um die Weltherrschaft zu tun, sondern mit postapokalyptischer Dystopie.

Die titelgebende "Pforte" des ersten Teils wird hier natürlich dennoch wieder aufgegriffen: Durch einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum an einem großen Teilchenbeschleuniger in den USA hat die Menschheit unbeabsichtigt eine Art Rohrpostsystem angezapft: Täglich gelangen durch diesen Riss neue rätselhafte Gegenstände ("Entitäten") außerirdischen Ursprungs in unsere Welt. Mehr noch: Durch einen physikalischen Trick kann man mit der Pforte sogar Nachrichten in die Vergangenheit schicken. Na das ist doch mehr als genug Stoff, alle möglichen Sci-Fi-Szenarien abzuspulen?

Und das passiert auch. Denn anders als in "Dystopia" steht nicht die Pforte selbst im Vordergrund, sondern eine spezielle "Entität": Der taschenlampenartige Apperat schafft einen Durchgang in die Zukunft. Als die Protagonistin Paige Campbell (bekannt aus dem ersten Teil) in die Welt der Zukunft blickt, erkennt sie nichts als verlassene Ruinen und Berge von Knochen. Die grausame Erkenntnis: Die Welt ist untergangen. Aber wann wird es so weit sein? Und warum? Vor allem: Wie lässt es sich verhindern?

Das bietet natürlich mehr als Genug Raum für eine spannende Spurensuche. Man will nicht nur wissen, was passiert ist, man darf den Hauptfiguren auch bei ihrer actionreichen Reise durch die verschiedenen Zeiten begleiten. Denn welche Mächte auch für das Ende der Menschheit verantwortlich sind: Sie möchten auch in der Gegenwart garantieren, dass es so weit kommt...

Wenn man erst mal bereit ist, die "Deus ex machina"-artige Präsenz der Pforte mit ihren vielen "Zauberinstrumenten aus dem Nichts" zu akzeptieren (leider kommen Freunde von physikalisch-technischen Details hier nicht auf ihre Kosten, man hat die Sachen einfach ohne Erklärung anzunehmen), erhält man eine sehr dichte Erzählung, die nur selten durch ruhigere Passagen unterbochen wird. Der Sprung durch die Zeiten verknüpft die Atmosphäre einer bedrückenden Dystopie in der Zukunft mit einem actionreichen "Agententhriller" der Gegenwart, der vom Prinzip - nicht in der Tiefe - in die Richtung Tom Clancy geht.

Patrick Lee übernimmt die Figuren seines Vorgängerromas, was Licht und Schatten mit sich bringt: Neben dem einigermaßen sympathischen Helden Travis gibt es auch mal wieder die austauschbaren Superhelden aus dem Stereotypenregal. Aber positiv zu sehen ist auf jedenfall, dass Lee offene Fragen aus dem Vorgängerroman aufgreift und so die beiden Werke miteinander im Hintergrund verknüpft, ohne dass die vordergründlichen Thematiken etwas miteinander zu tun hätten. So wird die interessante Geschichte um das "Flüstern" hier weitergesponnen - und vermutlich im dritten Teil der Serie zuende gebracht.

Neben der etwas klischeebehafteten Charakterentwicklung gibt es nur noch wenige Kritikpunkte. Allenfalls die konstruiert wirkenden Spielerein aus der Pforte oder die an mehreren Stellen etwas unlogisch-brüchig wirkende Auflösung der Geschichte schlagen hier zu Buche.

Ansonsten erhält der geneigte Leser einen kurzweiligen SciFi-Action-Thriller mit spannenden Ideen, einem Schuß Postapokalyptik, einer serienumspannenden Hintergrundgeschichte und einem soliden Schreibstil. Freilich kratzt das Werk als Mischung jeweils nur an der Oberfläche, ohne in einem Feld - etwa der SciFi-Komponente - wirklich außergewöhnlich gut zu werden. Die Mischung ist aber am Ende recht überzeugend. Ich vergebe gute 4 Sterne und die Empfehlung, auch den Vorgänger "Die Pforte" zu lesen. Dystopia ist zwar so aufgebaut, dass das nicht zwingend notwendig ist, aber mehr Spaß macht es dann auf alle Fälle.

Mit "Deep Sky" (Titel des englischen Originals) wartet dann auch schon der Dritte Teil der Geschichte auf ihre Übersetzung in's Deutsche. Man darf gespannt sein.
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am 17. März 2012
Zum Inhalt:
Ein unscheinbares Gerät mit ungeheurer Macht:
Es stellt eine Schleuse in die Zukunft her. Forscherin Paige Campbell wagt als Erste den Blick ins Morgen. Und sieht nichts als tot Einöde. Ruinenstädte und Knochenberge.
Offenbar steht das Ende der Menschheit schon in wenigen Wochen bevor - es sei denn, Paige und ihr Partner Travis finden heraus, welche Kräfte unsere Zivilisation zu zerstören drohen.
Die beiden müssen den Sprung wagen, sie müssen in die Zukunft. Auch auf die Gefahr hin, nicht mehr zurückzukehren.

Zum Buch:
2 Jahre später
Paige ist mit einer der Entitäten beim Präsidenten zu einer Präsentation.
Auf dem Heimweg wird die Kolonne in gepanzerten Fahrzeugen hinterrücks überfallen und Paige ist die einzige Überlebende.
Sie schafft es gerade noch ihre Freundin Bethany telefonisch zu informieren:
"Öffne den Tresor des Kleiderschrankes. Der Gegenstand darin ist eine der Entitäten, die ich gerade teste, identisch mit dem Objekt, mit dem ich nach Washington geflogen bin. Nimm ihn an dich und verlasse umgehend Border Town. Sag niemanden irgendwas. Begib dich an einen sicheren Ort und benutze ihn dann. Seinen Zweck findest du sofort heraus, wenn auch, was du tun mußt. Egal, was du dabei herausfindest, bring es selbst an die Öffentlichkeit, schlag richtig Alarm, wende dich nicht an irgendwelche Behörden. Nicht an den Präsidenten, an überhaupt niemanden. Wenn du Hhilfe brauchst, wende dich an Travis Chase in Atlanta. Drei siebzehn Fenlow, Apartment fünf, der Name lautet Rob Pullman.
Du kannst ihn mit hinübernehmen und trotzdem zurückkommen!"
Ein Blick durch die Entität (Iris) zeigt ihnen den jeweiligen Ort nur 73 Jahre später. Alles ist so wie es in der Gegenwart auch ist, allerdings ohne irgendein Anzeichen von Leben. Sie machen sich auf die Suche und bald schon gibt es Hinweise, auf den Zeitpunkt, als es hier noch Leben gab. Den dreien wird schnell klar, daß diese Apokalypse nur wenige Wochen nach dem Zeitpunkt in der Gegenwart eingetreten sein muß. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um den Verursacher zu finden und vielleicht eingreifen zu können......

Meine Meinung:
Auch mit diesem Buch hat mich Patrick Lee wieder total gefesselt und ich bin froh, daß ich den ersten Teil vorher gelesen habe. Vieles wird im Buch nicht noch einmal neu erklärt, was zu Unverständnis beim Lesen führen könnte und im allgemeinen wird die Handlung besser nachvollziehbar.
Bei den Hauptprotagonisten Paige und Travis hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht. Ich finde, auch in einem Krimi/Thriller, kann ruhig ein bißchen Liebe mit drin vorkommen. Deshalb gibt es auch einen Punkt Abzug.
Ansonsten hält er einige Wendungen in der Geschichte parat, die es nie langweilig werden lassen.

Fazit:
Ein Buch, das man gelesen haben sollte, wenn man etwas für leichte Science fiction und "Zukunftsmusik" übrig hat.

"Ein phantastischer Abenteuerroman an der Grenze zwischen Techno-Thriller und Science-Fiction: ""Brillant. Explosiv, originell, absolut umwerfend. Ein einziger Freudenrausch von der ersten bis zur letzen Seite."" (James Rollins)
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am 24. September 2012
Der Klappentext hat mich schon gereizt, obwohl ich eigentlich primär Science Fiction lese, hatte ich hier mal spontan zugegriffen.

Richtige Science-Fiction ist es beileibe nicht. Es geht um Gelinde gesagt - Objekte mit unbekannter Herkunft, welche die unglaublichsten Dinge anstellen können. So eben jene Entität, welche es ermöglicht in die Zukunft zu gehen und da liegt natürlich alles in Schutt und Asche.

Die Protagonistin Paige erläutert dies dem Präsidenten, worauf hin dieser direkt in Washington die Autokolonne bei der Rückfahrt samt Paige "unauffällig" überfallen lässt. Klar ist also - die gesamte Exekutive der USA ist nicht mehr vertrauenswürdig und Paige und ihre Freunde Bethany und Travis müssen die Welt retten.

Bis auf den Zylinder, der einen Übergang in die zerstörte Zukunft ermöglicht, gibt es kaum Science-Fiction. Es handelt sich also eher um einen Thriller mit subtilen Sci-Fi Elementen. Davon unabhängig ist die Story durchaus nachvollziehbar, wenn auch nicht immer realistisch (auch was das Verhalten betrifft). Nichtsdestotrotz ein durchaus würdiges Szenario - nur man merkt dem ganzen Buch schon an, dass es hier als vornweg als Reihe konzipiert war. Sicherlich hätte man mehrere Entitäten mit einbeziehen können - auch mehr Hintergrund zum Portal usw. wären möglich gewesen - so hätte man mehr Tiefe vermitteln können. Letztlich fokussiert sich aber alles sehr stark auf die "Entität des Tages" - um es überspitzt zu formulieren. Dennoch eben solide Kost.

Was sicherlich nicht solide oder souverän wirkt, ist das Sprachliche. Einerseits klar auch den Übersetzer zurückzuführen, leistet sich dieser gleich zu Beginn des Werks den Fauxpas " Very Large Ion Collider" mit "Sehr Großer ..." zu übersetzen - was sicherlich nicht zeitgemäß ist.
Andererseits liegt es auch am Autor selbst - Sätze wie "Er fährt den Computer hoch. Während der Computer hochfährt..." wirken nicht gerade schriftstellerisch kompetent. Auch macht sich ein schwankender Schreibstil bemerkbar - manchmal wirkt es abgehakt und wie im vorherigen Beispiel gezeigt, wird oftmals ein einfacher unpassender Satzbau verwendet - gerade in Bezug auf Beschreibungen von der Umgebungen oder auf Tätigkeiten einer Person. An anderen Stellen hingegen liest es sich durchweg positiv und quasi in einem Rutsch. So möchte man fast meinen, man merke dem Autor an, wann dieser die Muse zum Schreiben hatte und wann nicht.

Somit verwundert es nicht, dass die ersten 80 Seiten sich hölzern langhinziehen. Dann wird es richtig spannend als sich Paige, Travis und Bethany das erste Mal länger in der Zukunft bewegen und man auch als Leser mit dem ersten inhaltlichen Highlight konfrontiert wird. Danach "plätschert" das Werk wieder ein wenig vor sich hin und bewegt sich im Großen und Ganzen doch recht früh dem Ende hinzu. Dieses fällt in meinen Augen nicht spektakulär aus - man verzichtet was die große "Knallerei" - was aber auch zu begrüßen ist. Die letzten 20 Seiten - quasi das Ende vom Ende - geht mir dann doch etwas plump von der Hand, was schon eine kleine Enttäuschung darstellt.

Etwaige inhaltliche Gedankenspiele oder philosophische Ansätze werden konsequent nicht verfolgt. Es befindet sich alles stets an der Oberfläche, was aber hier auch dem Umfang mit 411 Seiten (bei großzügigem Zeilenabstand) geschuldet sein mag. Vielleicht aber auch, weil es konzeptionell keine Ansatzpunkte für eine etwaige Diskussion gab.

Zusammenfassend ist es ein solides Werk - was durchaus gelesen werden kann und durchaus lesenswert ist. Hardcore Science-Fiction ist es nicht und daher auch jenen Lesern nicht zu empfehlen, da sich dann doch zu schnell Enttäuschung breit machen würde.

Sollte ich mal wieder eine Pause von meiner bevorzugten Literatur benötigen, kann ich mich sicher den anderen Werken der Reihe widmen. Solange müssen aber Paige & Co. ohne mich die Welt retten.
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am 22. Juli 2013
Immerhin stellt der zweite Teil,nach " Dei Pforte " , schon eine erhebliche Steigerung dar.Der Autor belässt es nicht nur bei hirnloser Menschenmassenvernichtung gepaart mit Phantasieextasen,sondern schafft es eine zusammenhängende,teils sehr spannende Handlung aufzubauen.Zugegeben,das Thema " Zeitreisen " ist nicht ganz einfach,aber man sollte es so schreiben das es ein großer Teil der Leserschaft auch versteht.Speziell im letzten Drittel des Buches nimmt die Handlung diesbezüglich derart abstruse Formen an das ich nicht mehr folgen konnte.Paige in der Jetztzeit,Paige in 70 Jahren in New York,Paige in 70 Jahren in einer Stadt in Chile,spontane Charterflüge mit F 15 Jets,hin,her und schnell zurück.Nein,da wurde viel zu dick aufgetragen.Fantasy und Science Fiction, alles schön und gut, aber das läuft einfach aus dem Ruder und wirkt unglaubhaft,selbst für dieses Genre.Die an sich gute Linie des Buches wird immer wieder durch diese Aus/Abschweifungen unterbrochen.Die detailierte Schilderung der Waffen, ( ich weiß nicht wie oft die Bezeichnung der Handfeuerwaffe " SIG SAUER " in dem Buch vorkommt )oder die Erklärung explodierender,zerschossener menschlicher Köpfe tut dem ein übriges.Das Grundgerüst der Geschichte hätte das alles nicht nötig.Das passt nämlich.Ich bin nun echt am Überlegen ob ich den dritten Teil " Im Labyrint der Zeit " lesen soll.Wenn es eine Steigerung der beiden vorgegangenen Teile gibt könnte man es ja versuchen....
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am 15. Juli 2012
Nachdem ich den Auftaktroman "Die Pforte" um die Abenteuer von Travis Chase und Paige Campbell gelesen hatte, war der zweite Roman absolut Pflicht. Wie schon im Debütroman "Die Pforte" versteht es Autor Patrick Lee vom ersten Augenblick bzw. von der ersten Seite an, den Leser in seinen Bann zu ziehen - etwas, das einen spannenden Roman auszeichnet. Und erneut sind es die Entitäten aus der Pforte, jene seltsamen Artefakte nicht menschlicher Herkunft, die eine explosive Handlungsabfolge in Bewegung setzen. Nichts weniger als das Ende der bekannten Welt gilt es zu verhindern ... Man spürt deutlich, dass Patrick Lee als Drehbuchautor begonnen hat. Immerhin entsteht in der eigenen Fantasie ein SciFi-Film mit einer so rasanten Kapitel- bzw. Schnittfolge, dass man Schwierigkeiten hat, das Buch aus der Hand zu legen. Gut, was das Thema Zeitparadoxon betrifft, gibt es sicher logische Unstimmigkeit. Weshalb soll das Portal-Artefakt stets nur eine mögliche Zukunft zeigen, wenn doch schon minimale Änderungen in der Gegenwart eine gänzlich neue Zukunft schaffen könnten? Aber wahrscheinlich soll mit diesem Kunstgriff verhindert werden, dass die Hauptpersonen sich in der Unendlichkeit möglicher Parallelwelten verlieren - wunderbar dargestellt übrigens in dem SCiFi-Klassiker "Zeitmaschinen gehen anders" von David Gerrold aus dem Jahr 1973.

Fazit: ein spannender, explosiver Roman, bei dessen Lektüre die Zeit wie im Fluge vergeht. Als Techno-Thriller absolut empfehlenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. März 2012
Möchten Sie wissen, wie es in etwa 70 Jahren auf der Erde aussehen könnte, wenn ...? Dystopia die Fortsetzung des ersten Teils Die Pforte", die bereits sehr spannend ist. Man muss das Buch nicht unbedingt kennen, da Patrick Lee es versteht mit knappen Worten an den nötigen Stellen die Informationen der Vorgeschichte dem Leser zu vermitteln, jedoch bietet es Verständnisvorteile gerade für den letzten Abschnitt im Buch.

Wieder einmal ist ein innovativer Gegenstand aus dem Portal" von Border Town gekommen. Border Town ist ein eigens zur Erforschung dieser Gegenstände, der sogenannten Entitäten die aus der Zukunft kommen, gegründeter staatenunabhängiger Komplex. Das Portal" ist eine physikalische Anomalie. Ich habe es mir so wie in Stargate" vorgestellt, nur von den Maßen her etwas kleiner und ohne wuchtige Tore. Der Leser erhält in einer vorweggestellten Sonderbefugnis" eine Einführung in die Begrifflichkeit.

Die Forscherin Paige Campbell und ihrer Kollegen finden ziemlich schnell heraus, welche Eigenschaft die eingetroffene Entität diesmal hat und die so bedeutend ist, dass sie den Präsidenten der Vereinigten Staaten einschalten. Nach einem Besuch bei ihm wird jedoch die Wagenkolonne der Forscher abgefangen und bis auf Paige werden alle Mitreisenden umgebracht, Paige selbst entführt. Sie schafft es noch rechtzeitig einen Notruf an ihre Mitarbeiterin Bethany abzusetzen, die die Aufgabe erhält ein von Paige verstecktes Duplikat der Entität zu holen und Travis Chase zu aktivieren. Travis hat in der Vorgeschichte mit Paige zusammen gearbeitet und dieser das Leben gerettet. Doch zum Schluss der Story erhielt er Kenntnis von einer Begebenheit in seiner Zukunft die ihn dazu gebracht hat, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und als Nobody" zu leben. Bethany und Travis sehen ihre erste Aufgabe darin, Paige zu retten. Dabei finden sie heraus, dass die Entität in deren Besitz sie inzwischen gelangt sind, einen Blick in die Zukunft bietet und nicht nur das. Entsetzt stellen Sie fest, dass der Weltuntergang in der Gegenwart scheinbar kurz bevor steht. Denn ein Blick in die Zukunft wirft vor allem eine Frage auf: Wo sind die Menschen? Wichtig für die drei Protagonisten ist aber auch: Hat der neue Präsident der Vereinigten Statten eine Rolle in diesem Szenario? Paige hat bereits mit ihren Forscherkollegen begonnen, einige Erkenntnisse zur Zukunft zu gewinnen. Die neue Aufgabe der drei lautet nun: Ist es möglich, die Welt vor dem Untergang zu retten?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl ich den ersten Teil noch spannender fand. Patrick Lee versteht es immer wieder neu Spannung aufzubauen. Kaum glaubt man, dass die Geschichte nun in einer langwierigen Verfolgungsjagd endet, schon wendet sich das Blatt wieder durch Lösungen, die man als Leser nicht unbedingt erwartet hat. Ausführungen zum Gebrauch der Technik versteht er durch einfache Erklärungen auch einem Laien näher zu bringen. Besonders gut fand ich, dass der Schluss so freundlich endet, anders wie der erste Teil, aber dennoch die Aussicht gibt, dass die Geschichte nicht nur über Paige und Travis, sondern auch über weitere Entitäten fortgesetzt werden könnte. 4,5 Sterne aufgerundet
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am 15. Mai 2014
Die drei Protagonisten Paige, Bethany und Travis können durch ein "Loch" in die Zukunft schauen - und sehen nichts Gutes. Man kann sogar in die Zukunft "hinübersteigen" und zurückkommen. Natürlich versuchen die Drei das Unheil der Menschheit abzuwenden.

Im Verlauf des Buches dachte ich mir öfters, dass zu wenig Handlung passieren würde und ich mich immer mehr fragte, wann es nun wirklich spannend werden würde.
Und manchmal wunderte ich mich über den emotionslosen Berichtsstil des Romans. Ich muss anfügen, dass mir meistens schnörkellose Texte besser gefallen als seitenweise ausschweifende Beschreibungen. Aber hier war es mir dann doch manchmal zu wenig. Denn diese Emotionslosigkeit ist wohl auch die Ursache, dass ich beim Lesen die Spannung vermisste. Denn das, was geschieht, oder was die Protagonisten erleben, ist eigentlich schon spannend, aber es kam bei mir beim Lesen nicht so an.
Außerdem hätte ich mir manchmal mehr weiterführende Überlegungen gewünscht; beispielsweise "Vielleicht saß Eldred Warren gerade jetzt dort, mit dem selben Füllfederhalter in der Schublade, der sich nun in Travi's Hosentasche befand. Demselben Füllfederhalter, im wahrsten Sinne des Wortes. Wie das praktisch möglich war, ließ sich gedanklich nur mit Mühe nachvollziehen." (S. 115).

Sehr schönes, schnörkelloses Cover: die erhabenen Buchstaben gefallen mir sehr.

Fazit: Der Roman ist ...
... mehr Science-Fiction,
... weniger Thriller,
... eine originelle Idee,
... an manchen Stellen zu oberflächlich und langatmig.
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am 19. Oktober 2013
Abgesehen von der von den Strugatzki-Brüdern geklauten Entitäten-Idee ("Picknick am Wegesrand") liefert Autor P.Lee weder inhaltlich noch stilistisch ein Meisterwerk utopisch ausgericheter Belletristik ab.

Die Dialoge wirken unterkühlt nüchtern, Handlungsabläufe wurden in schlichter Aufsatzmanier verfasst, das Ganze wirkt unpersönlich, unnahbar und mechanisch, eine temperamentlose Beschreibung verschiedener futuristischer Begebenheiten, die zudem massiv krankt an Handlungs-Logik und physikalischer Plausibilität.
Dennoch bleibt der Roman genügend lesenswert und bietet eine Menge Bildkraft; umgesetzt zu einem Film, mit z.B. Bruce Willis als "Travis" und Famke Janssen als "Paige", läge sogar ein Blockbuster drin.

Die Grundidee einer von Niederfrequenzwellen beeinflussten Menschheit wirkt zwar weit herbeigeholt und wird im Roman auch arg übertrieben vorgeführt, ist allerdings nicht wirklich abwegig (siehe HAARP-Projekt in Gakona/Alaska) und in Anbetracht der reel schon allgemein üblich stattfindenden Bewusstseins- und Befindlichkeitsbeeinflussung durch Hochfrequenzfelder (Mobilfunktechnik) liegt hier durchaus Potential für erschreckende Entdeckungen und Phänomene.

Eher unwahrscheinlich wirkt die in "Dystopia" zum Zuge kommende Multiversum-Theorie, die es einem Zeitreisenden ermöglicht, sich selbst in der Vergangenheit anzutreffen. Natürlich lassen sich auf Basis dieser Theorie am einfachsten die tollsten Zeitreisegeschichten schreiben, andererseits verspielt man so die Chance zu wirklich komplexen und originellen Handlungen. Multversumtheorien werden unter den meisten Physikern aufgrund des Parsimonie-Prinzips ("Okhams Razor") als nur wenig wahrscheinlich betrachtet, da bei Ihnen von einem unendlichen wachsenden Massezustand des Gesamtuniversums ausgegangen werden muss.

Auch die witzige Idee der "schweren Lappen" erscheint nicht genau genug recherchiert, immerhin dürfte ein Gegenstand, welcher 1400 mal schwerer ist als Gold (physikalische Dichte also ca. 28000!) schon Schwerkraftwirkung zeigen und bei einer massiven Anhäufung zu geologischen und sogar thermischen Effekten führen (z.B. Versinken in felsigem Untergrund, Erdbeben, Selbsterhitzung durch komprimierte Kern-Zerfallsprozesse, Neutronenstern-Effekte).

Besonders unglaubwürdig kam mir der Umgang mit den Zeittor-Stäben vor. Niemand würde diese Zylinder derart unreflektiert bedienen, solange er nicht weiss, wieviel Energie in Ihnen steckt. Ohne Ladestatus könnte ja ein Rückweg in die Gegenwart schon nur nach dem ersten Gebrauch verunmöglicht sein - weil der Akku leer ist! Immerhin verwendet der Autor diese Tatsache dann doch gegen Ende seines Romans zur Spannungserhöhung.

Fazit: Kein Hit, kein S*** - kann man sich reinziehen, ohne dass es einen runterzieht.

Ich bin jetzt mal gespannt auf den Folgeroman ...
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Die Fortsetzung von "Die Pforte" setzt 2 Jahre nach den Ereignissen im Vorgängerroman auf. Paige Campbell hat den derzeitigen Präsidenten über eine Entität informiert, die das erschreckende Bild einer Zukunft ohne menschliches Leben gezeigt hat. Direkt danach wird Paige und das Tangent-Team das sie begleitete überfallen und nur Paige bleibt am Leben und kann in letzter Sekunde noch eine Nachricht an ihre Mitarbeiterin Bethany senden. Bethany macht sich daraufhin auf den Weg zu Travis Chase, der Tangent verlassen hatte, um ihn um Mithilfe zu bitten.

Eine interessante Geschichte, die auch gut lesbar ist, jedoch schon einige Merkwürdigkeiten aufweist. Trotz Anweisung von Paige, wie die Entität Iris zu benutzen ist, wird sie erst mal nicht dazu verwendet, sondert man stöbert in der menschenleeren Zukunft nach Hinweisen. Das rumklettern in verrotteten Bauwerken wird zelebriert und die Fassungslosigkeit der Protagonisten über dieses "schröckliche" Weltende beschrieben. Irgendwie ein bißchen albern, aber trotzdem eine nette Fortsetzung die mir insgesamt ganz gut gefallen hat.

Teil 1 - Die Pforte
Teil 2 - Dystopia
Teil 3 - Das Labyrinth der Zeit
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am 7. Februar 2016
Der Handlungsstrang ist klar und überschaubar: Ein unscheinbares Gerät, das von einer anderen Dimension oder Aliens durch die sogenannte „Pforte“ auf die Erde gelangt ist, öffnet eine Tür in die Zukunft. Die Forscherin Paige, ihre alte Liebe Travis und ihre Kollegin Bethany wagen den Schritt, entdecken das nahe Aussterben der Menschen und versuchen dieses zu verhindern.Nach den enthusiastischen Kritiken und der spannenden Leseprobe, war meine Erwartungshaltung an dieses Buch sehr hoch. Hat es sie erfüllt?
Wenn auch die Idee nicht wirklich neu ist, so hat der Autor einige originelle Aspekte eingeflochten. Die Auflösung des rätselhaften Aussterbens bzw. den Grund warum es dazu kommen sollte, fand ich interessant und gut ausgedacht. Die rasante Geschichte besteht hauptsächlich aus Action, die Schauplätze werden sehr bildhaft und eindrucksvoll geschildert. Der Autor hat offensichtlich eine Vorliebe für Kampfszenen, die dann teilweise sehr langatmig ausfallen und die Färbung einer Kriegsberichterstattung annehmen. Sie sind aber nicht wirklich störend, da sie zur Story passen.
Ich habe das Buch soweit gerne gelesen und fand die Handlung spannend bis zum Schluss. Mit den Protagonisten Paige und Travis konnte ich mich hingegen überhaupt nicht identifizieren; nur Bethany fand ich stellenweise sympathisch. So gut der Autor die Handlung vorantreiben und die Spannung aufbauen kann, so flach kommen seine Charaktere rüber. Sobald zwischenmenschliche Aspekte oder Gefühle ins Spiel kommen, wird es holprig, manche diesbezüglichen Dialoge sind fast schon albern.
Fazit: Eine gute Idee, die spannend und fesselnd umgesetzt wurde, aber die Protagonisten brauchen mehr Profil und Charakter, sonst drohen sie im nächsten Band zu leblosen Robotern zu verkommen.
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