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Kundenrezensionen

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am 20. April 2012
Ein lang ersehntes Album, das mit dementsprechend hohen Erwartungen auf sein Erscheinen warten ließ. Eins nehme ich gleich vorweg, meine Erwartungen waren im Vergleich zur erschienen CD lächerlich klein: Das Album ist ein unglaublich starker Beginn einer hoffentlich langanhaltenden Solokarriere.

Jack White ist der Workaholic der Musikbranche. Bereits drei erfolgreiche Bands und seit geraumer Zeit als Produzent tätig. Wer steckt denn schon so viel Leidenschaft in seine Arbeit hinein? Mit "Blunderbuss" ist Jack White meiner Meinung nach ein weiterer Meilenstein der Musikgeschichte gelungen - Er ist eine (junge) lebende Legende. Aber was bringt mich zu diesem Schluss? Diese CD ist die Evolution des Rock/Blues. An manchen Liedern hängen letzte Noten vergangener Tage des Jack Whites, doch insgesamt ist "Blunderbuss" eine Weiterentwicklung seines Stils, eine überzeugende Interpretation dessen, was Rock/Blues des 21. Jahrhunderts ist. Seine Qualität liegt darin Lieder zu komponieren, die ungemein eingängig sind. Bei keinem, wirklich keinem Titel, dachte ich, dass ich mich reinhören müsste. Alle Musiktiteln waren vom ersten Takt an präsent und fühlten sich gut an, gingen sofort ins Blut über. Das bringt mich zu dem Schluss, dass diese CD auf Jack Whites Karriere bezogen die wohl musikalisch gereifteste ist. Sie ist weniger wild und weniger verrückt, aber meisterlich zusammengestellt.
Es bedeutet für mich sehr viel zu wissen, dass es noch Musiker gibt, die sich nicht auf ihren vergangenen Erfolg ausruhen und versuchen voranzukommen. Und ja, Jack White gehört dieser erlesenen Gruppe an.

Für alle Fans von Jack White und seinen Bands, alle Rock- und Blueshedonisten, alle Menschen mit gutem Geschmack: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!
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am 27. Mai 2012
Wer hätte das gedacht, "Blunderbuss" ist besser ausgefallen als erwartet. Ich bin wirklich kein großer Jack White Freund, doch kommt man als ausgiebiger Musikkonsument nicht umher, sich immer wieder mit seinen Outputs zu befassen. Die White Stripes haben mir über eine gewisse Zeit ein Lächeln auf den Lippen gezaubert. Leider stellte sich spätestens beim dritten Album ein Wiederholungseffekt ein. Die White Stripes wurden ein Plagiat ihrer selbst. Genau das ist seitdem mein Problem mit Jack White. Zu häufig wiederholen sich in seinen Songs Strukturen und Themen. Er wirkte bislang wie festgefahren auf seiner Linie.
Auch auf "Blunderbuss" hat er diese Linie nicht gänzlich verlassen. Vieles ist einem schon bei den White Stripes oder den Dead Weather Alben begegnet. Aber doch hat er seinen Blues-Rumpel-Rock verfeinert und mit Ideen gewürzt, die ihm vielleicht in dieser Form nicht jeder zugetraut hat. "Blunderbuss" macht Spaß und ist besser als ich befürchtet habe. Gerne würde ich dreieinhalb Sterne vergeben. Das geht nicht - somit fällt das Urteil zugunsten des "Angeklagten" aus. Vier Sterne, verbunden mit der Hoffnung, dass in Zukunft mehr Überraschendes von Jack White kommt.
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am 22. Juni 2014
Für mich waren The White Stripes Jack White, The Raconteurs waren Jack White und The Dead Wheater waren es ebenfalls. Demnach war es nur eine Frage der Zeit, wann auf einer Platte mal endlich "Jack White" draufstehen würde.
Diese nun vorliegende Scheibe ist voller großer Kunst eines Musikers, der nur macht, was er möchte und damit genau das Richtige tut. Es ist kein Song auf dem Album, der eine Lücke füllt oder nebensächlich daherkommt. "Blunderbuss" ist ein Theaterstück, das in Jack Whites Kopf zu spielen scheint. Und es ist großartig anzusehen.
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am 20. April 2012
Ach, wie ich das ewig infantile Posing von ihm hasse! Meine Güte, was ist dieser Kerl, der es als versierter Musiker und kompetenter Songwriter gar nicht nötig hätte, in seinen Videos peinlich. Das nimmt mir persönlich immer den halben Genuss an der Sache. Sein Videoclip für die Single "Sixteen Saltines", pseudo-hip und unfassbar narzistisch, ist derart abgedroschen und Jack Whites Posing so verkrampft, das ich nur "Hilfe!" schreien möchte. Nun, man kennt das schon aus dem überbewerteten Film "It Might Get Loud" (2010), wo er als Mister Ultracool im Trio mit Jimmy Page und The Edge (von U2) eine Jam Session auf dem Niveau einer Schülerband im Proberaum zuwege brachte und dabei dennoch als der beste der drei abschnitt.

Seit 15 Jahren bringt Jack White interessante Musik auf den Markt. Mit The White Stripes, mit den Raconteurs und mit Dead Weather, für die er sich jeweils exzellente Wegbegleiter heraus gepickt hatte, gab es echte Highlights. Klar, Jack White macht auch Schrott - "Another Way To Die" mit Alicia Keys hat klar gezeigt, wo seine Grenzen liegen und wo er auch korrumpierbar ist. Dieser Titel für James Bond aka 007 wollte ach so gern kommerziell und trotzdem cool sein, war's dann leider gar nicht.

Jetzt wird er mit seinem Soloalbum "Blunderbuss" in den Feuilletons als der nächste Mann, der endlich Farbe bekennt abgefeiert und darf sich sicher sein, dass er alles "richtig" gemacht hat. Eine bunte Wundertüte ist das Album, darin jeder Stil einmal hübsch bedient wird: Country-Folk, Blues, 70's Rock, Grunge, etc. pp. "Blunderbuss" ist ein für unsere Zeit typisches (Retro-)Album, das auf Anhieb gefällt - so wie die letzte der Black Keys, "El Camino" von 2011. Man legt's auf und dank Produzent Jack White persönlich geht einem alles runter wie Öl - eine runde Sache, und dabei rockt und zischelt und dröhnt es doch an allen Ecken und Enden. Wie schon Andreas Borcholte für den "Kulturspiegel" feststellte - hier gibt es von allem etwas. Wörtlich heißt es: "ein überladener Schaukasten voll funkelnder Glasperlen." Und in den USA vertritt man quietschvergnügt die hohe Theorie, dass sich Jack White mit seinen Projekten der letzten Jahre auf diesen "großen Moment" (Borcholte) habe "vorbereiten" wollen.

Äh, wie bitte? Jack Whites Leistung bestand doch gerade immer darin, dass er erfolgreich war, ohne dass er Kompromisse einging, ergo die White Stripes in die Charts brachte, die sich dafür nicht die Bohne anbiedern mussten, sondern schräg und einzigartig blieben. Seine Leistung bestand im Moment der Überraschung, wie etwa mit der Gründung von Dead Weather - einer Band mit Jack White am Schlagzeug, die dennoch eindeutig seine Handschrift trug. Seine Leistung war (und das trotz seines Posings...), stets den Eindruck vermitteln zu können, dass man ihn als Musiker weder durchschauen noch berechnen könne und das eine unerwartet spannende Idee schon hinter der nächsten Ecke darauf warte zu erscheinen.

Jetzt jubelt die Welt der Feuilletons über "Blunderbuss" - ein "tolles Album", das Jack White den Musiker und Songwriter endlich... berechenbar macht. Und damit haben alle Journalisten, die in diesen Chor einstimmen, leider Recht. "Blunderbuss" ist ganz sicher kein schlechtes (wenn eben auch beliebiges, aus Versatzstücken der Siebziger erstelltes Retro-)Rockalbum, es wird sich vielleicht (oder sollte ich sagen: sicher!?) erstklassig verkaufen, aber es macht aus Jack White nur einen weiteren Musiker durchschnittlichen Alternative Rocks, der damit in diese Schublade passt, in die er sich bisher nie hinein zwängen ließ. Dort liegt er jetzt neben Stephen Malkmus, J Mascis, Beck, Thurston Moore und anderen Legenden der Independent-Musik. Und macht ab und zu eine Platte, für die er mal mehr, mal weniger Schulterklopfen erhält - bis man ihn schlimmstenfalls so wenig braucht wie heute Paul Weller oder Nick Cave.

Andererseits: Wer in 15 rastlosen Jahren so viele Überraschungen in petto hatte wie er, wird wohl noch die eine oder andere aus dem Ärmel ziehen können. Hoffen wir mal!
1919 Kommentare| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2015
Jack Whites Musik trifft perfekt meinen Geschmack, seine Stimme, seine Riffs... der Typ ist der Hammer.
Auch dieses Album gefällt mir vom ersten bis zum letzten Titel.
Wobei ich mich zugegebener Maßen ein bisschen hinein hören musste beim ersten Hören.
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am 13. Dezember 2014
Jack White solo ist schon gut, aber es fehlt die andere Hälfte. Während die White Stripes in meinen Ohren oft geschlossen gute, bissige, abwechslungsreiche, schmissige Alben hinlegten, wirkt Blunderbuss für mich einfach ein bißerl unfertig und ambivalent.
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am 20. April 2012
Im folgenden bewerte ich die Vinyl-Version des Albums "Blunderbuss" von Jack White:

Vinyl & Inhalt:
Das 42-minütige Album passt auf eine Vinyl, doch trotzdem kommt ein qualitativ hochwertiges Gatefold-Cover zum Vorschein. Die Deckelseite ist hardcovered und neben der heavyweight Vinyl ist ein Download-Voucher für die .mp3-Verison enthalten. Des Weiteren findet sich ein aufschlagbares Blatt mit den Lyrics und den mitwirkenden Künstlern. Die Klangqualität der Platte ist spitze, aber anderes darf man von Jack White und seinem Plattenlabel Third Man Records nicht erwarten! Das Album wurde von White als Vinyl-Album geplant und das merkt man!

Musik:
Nur an wenigen Stellen (z.B. Track 2: "Sixteen Saltines") finden sich die White-Stripes Einflüsse wieder. "Blunderbuss" ist ein Blues-Album und man sollte sich eher an den Raconteurs orientieren. Manche Songs hören sich an wie aus den 50/60ern, in fast allen Songs findet sich Piano und/oder Streicher Unterstützung und man ist von "missing Pieces" bis "Take Me with You When You Go" auf hohem Niveau unterhalten.

Fazit:
Für mich ist dieses Album (zusammen mit "Blues Funeral" von Mark Lanegan das bisher beste Album des Jahres und ich freue mich sehr, dass ich Karten für eine Seiner Deutschland-Gigs habe (Ende Juni - Anfang Juli).
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am 26. April 2012
~
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. - Es wird wohl kein von Jack White produziertes Karen Elson Album mehr geben, denn die beiden haben vor einem guten halben Jahr an ihrem sechsten Hochzeitstag eine Scheidungsparty gegeben. - Das ist für ihr nächstes Album sehr schade und das war die schlechte Nachricht. - Die gute Nachricht ist: Er hatte die Muße, seinen Herzschmerz im Alleingang in Worte und Klänge zu fassen. Und wenn dieser Mann sein Herz ausschüttet, dann ist das ein wahres Öffnen der Büchse des Donners.

So was kann ja auch schief gehen, so ein Trennungs- und Wutalbum. Und er hat es ja zuletzt wahrlich spannend gemacht. Zwei vorveröffentlichte Singles. Eine Rotznummer sondersgleichen über frustriertes Salzstangenessen und eine hübsche aber nicht übermäßig spannende Countrysoulnummer. Mit letzterer und der aparten Damencombo mit der er den Song im Fernsehen vorstellte, könnte er auch nur den Zweck verfolgt haben seine Verflossene eifersüchtig zu machen. Wie auch immer, gegensätzlicher können Songs eines Albums kaum sein und jede Vorahnung und Erwartung an das Album war endgültig in alle Winde zerstreut und die Spannung stieg. - Schlau gemacht.

Doch wer gespannt war wurde nicht enttäuscht. Allerhand hat der Jack da an Pulver hineingepackt in seine Donnerbüchse und er trifft damit auch voll ins schwarze. Nun könnte man unken, mit der Streuung, die seine Flinte da erzeugt, Blues (Rock, Dixie, Ragtime, Honky Tonk), Country, Soul, Vaudeville, Jazz, Rock (Glam, Hard, Psychedelic) bis hin zu Pop Anleihen, damit trifft ein Körnchen immer ins Schwarze. Stimmt, nur dass beim guten Jack jedes Körnchen ins Schwarze trifft. Es ist auch keineswegs so, dass er da ein buntes Allerlei anbietet, in dem jeder was für sich findet. Nein, er nimmt nur Anleihen oder zitiert und karikiert. Und genau diese vielen kleinen Elemente, aus denen er seine ihm ureigene Munition zusammensetzt, sind das besondere an Jack Whites erstem Alleingang. Jedes Detail, jede Note, jede Phrase, jedes Instrument, jede Stimme ist exakt dort wo sie hingehört und auch wenn die Musik mal aufbrausender wird, bleibt sie differenziert und wirkt nicht überladen.
Ja die Stimme, die muss man schon mögen. White kräht und schluchzt in seiner ihm eigenen allerbesten Manier sein innerstes aus sich heraus. Nicht, das er nicht singen könnte, ganz im Gegenteil, aber das Timbre ist nun wirklich alles andere als schön. Aber es passt. Es dürfte gar nicht anders sein. Schöner wäre auch an so mancher Stelle zu kitschig.
Dazu die Instrumente. Auch so eine Manie. Niemand anderes würde sich erlauben mit so einer schäbigen Klampfe eine Single aufzunehmen. Jack White der Zweitverwerter ausrangierter Gitarrenfindelkinder, der Weiße Ritter im Kampf gegen die heiligen Glaubenskriege der Martin-, Taylor- und Gibsonanhänger, der Mann, der auch auf einem gespannten Draht besser spielen kann, als manch einer mit ner Meistergitarre, dieser Jack, der kann die Dinge so klingen machen, wie kaum einer sonst und wie es in seine Stücke eben am besten passt. Orgeln, Klaviere, verschiedenste Gitarren und dann, wenn das Arrangement an Überraschungskraft zu verlieren scheint, genau dann kommt etwa eine Geige, ein Xylophon oder ein Chorgesang.
Was am Ende rauskommt ist ein modernes Album, das den Blues mit vielen Facetten im Herzen trägt, das auf den ersten Moment altmodisch und wie schon mal gehört klingt, aber nur auf den ersten Moment. Im zweiten Moment ist das was neues und auch Jack Whites bisherige Projekte mögen hier und da Ähnlichkeiten aufweisen, in seiner Vielfalt ist das hier aber eine echte Weiterentwicklung. Den Rahmen gaben die Singles vor, ausgemalt ist das Album dann aber doch noch mal anders - zum Glück.

Ein abwechslungsreiches Album, wie es einem nicht alle Tage vor die Füße fällt. 12 eigene Songs die dem konsequentesten schrägen Vogel der aktuellen Musiklandschaft da rausgerutscht sind und mittendrin "I'm Shakin'" eine Covernummer von Rudy Toombs, die jedoch herrlich reinpasst.
Die Aufnahme- und Klangqualität ist gut, aber nicht brillant. Abgesehen von den bewusst einseitigen Effekten (es gibt einige hübsche Ideen und Klangspielereien) und gewollten Aufnahmeverzerrungen sowie Jack Whites typischen rohen Tonfarben, könnte der Klang plastischer sein. Die LP klingt gegenüber der CD etwas klarer und weiträumiger. Mit dem ultradicken Klappcover, schwarzer gefütterter Innenhülle und großem beiliegendem Text-/Fotofaltblatt macht die große 190g
Scheibe schon Spaß.
Ein außergewöhnliches Album, von einem außerordentlichen Künstler, der hier mit seinen 37 Jahren Material abliefert, von dem sich manch ältere Künstler für ne Weile paar Scheiben abschneiden könnten. Nicht auszudenken, wenn der Mann sich erst neu verliebt ...
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am 20. April 2012
Man sollte Jack White den Titel des "Reinventors" verleihen. Denn er versteht es jedes Mal aufs Neue, auf eine atemberaubende Art und Weise, Musik neu zu erfinden und mich gleichzeitigt sprachlos zurückzulassen. Auch in diesem Fall hat er es wieder mal geschafft. Obwohl ich mir als treuer Jack White Fan bewusst bin, dass seine musikalische Vielfalt groß, und die Kreativität nahezu grenzenlos ist, war ich doch sehr überrascht was er mit "Blunderbuss" geschaffen hat. Wer dachte, dass man mit sämtlichen Alben von The White Stripes, The Raconteurs und The Dead Weather, Jack einschätzen kann und so ungefähr voraussagen kann was noch kommen wird, der irrt sich. Mit diesem Album hat er bewiesen dass dies nur ein kleiner Teil seines Reportoire ist. In ihm steckt noch weitaus mehr.

Das Album an sich ist recht ausgewogen und vielseitig. Es sind weder zu viele, noch zu wenig ruhige bzw. schnelle Stücke dabei, die Stilrichtung ist vielseitig. Anfangs hört man noch bekannte Töne, welche an frührere White Stripes Zeiten erinnern lassen. Auch etwas von The Raconeteurs und The Dead Weather ist dabei. Ein Stück erinnerte mich auch sehr an Led Zeppelin. Später allerdings tauchen auch komplett neue Richtungen auf, welche ich mangels Fachwissen mal nicht näher einsortieren möchte.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob es auch jedem gefallen wird. Mir persönlich gefällt es sehr gut. Wer von Jack hingegen nur Seven Nation Army kennt, wird sich wohl fragen was hier passiert ist.

Ich hab ich mir das Album als LP gekauft und kann mich diesbezüglich meinem Vorredner anschließen: Die Qualität der LP und des Ganzen drum herum sind hervorragend. Die "Beilagen" sind für Jack typisch gestaltet. Der (in der Beschreibung nicht erwähnte) Download-Code funktioniert bestens.

Ich ließ mich mit Blunderbuss überraschen und wurde dabei nicht enttäuscht: Vielseitig, vielschichtig, neu und dabei trotzdem noch unverkennbar Jack White. Von meiner Seite daher ebenfalls eine klare Kaufempfehlung. Wer sich gerne weit ab vom Mainstream aufhält, der wird dieses Album lieben.
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2012
Ich bin entzückt, was für ein geniales Album! Man stelle sich vor,dass sich heute überhaupt noch jemand traut ein Fender Rhodes Piano einzusetzen und zusammen mit der E-Gitarre eine wunderbar eigenwillige Melange aus Rock/Blues,Country (ein wenig)zu kochen.
Ich bin schlichtweg begeistert. Der Mann ist ein Genie. Es ist kaum zu glauben, aber heutzutage wird tatsächlich noch gute Musik gemacht.
Jack White ist für mich der Jim Jarmush der Musikszene irgendwie. Was für ein Talent.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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