Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle JustinTimberlake BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
47
Blunderbuss
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 20. April 2012
Ein lang ersehntes Album, das mit dementsprechend hohen Erwartungen auf sein Erscheinen warten ließ. Eins nehme ich gleich vorweg, meine Erwartungen waren im Vergleich zur erschienen CD lächerlich klein: Das Album ist ein unglaublich starker Beginn einer hoffentlich langanhaltenden Solokarriere.

Jack White ist der Workaholic der Musikbranche. Bereits drei erfolgreiche Bands und seit geraumer Zeit als Produzent tätig. Wer steckt denn schon so viel Leidenschaft in seine Arbeit hinein? Mit "Blunderbuss" ist Jack White meiner Meinung nach ein weiterer Meilenstein der Musikgeschichte gelungen - Er ist eine (junge) lebende Legende. Aber was bringt mich zu diesem Schluss? Diese CD ist die Evolution des Rock/Blues. An manchen Liedern hängen letzte Noten vergangener Tage des Jack Whites, doch insgesamt ist "Blunderbuss" eine Weiterentwicklung seines Stils, eine überzeugende Interpretation dessen, was Rock/Blues des 21. Jahrhunderts ist. Seine Qualität liegt darin Lieder zu komponieren, die ungemein eingängig sind. Bei keinem, wirklich keinem Titel, dachte ich, dass ich mich reinhören müsste. Alle Musiktiteln waren vom ersten Takt an präsent und fühlten sich gut an, gingen sofort ins Blut über. Das bringt mich zu dem Schluss, dass diese CD auf Jack Whites Karriere bezogen die wohl musikalisch gereifteste ist. Sie ist weniger wild und weniger verrückt, aber meisterlich zusammengestellt.
Es bedeutet für mich sehr viel zu wissen, dass es noch Musiker gibt, die sich nicht auf ihren vergangenen Erfolg ausruhen und versuchen voranzukommen. Und ja, Jack White gehört dieser erlesenen Gruppe an.

Für alle Fans von Jack White und seinen Bands, alle Rock- und Blueshedonisten, alle Menschen mit gutem Geschmack: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!
22 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Dezember 2012
Wer die White Stripes mag, wird von Jack Whites erstem Soloalbum nicht enttäuscht werden. Starke Songs, toller Sound durch die gute Produktion. Klingt durch die unterschiedliche Instrumentierung nicht nach einem White-Stripes-Album, trotzdem homogen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. April 2012
In einigen Kritiken zu diesem Album wird darauf hingewiesen, dass die alte Donnerbüchse sehr weit streute. Dies gilt als passendes Bild für die Stilvielfalt des Albums. Genau hier sehe ich jedoch das Problem: ich finde, die teilweise sehr guten Songs verbinden sich nicht zu einem Ganzen. Dies war bei den großen The White Stripes Alben besser: viele Facetten bildeten einen einheitlichen musikalischen Standpunkt. Das Album hat für mich trotzdem 3 Sterne verdient, weil mich gut die Hälfte der Songs packt und begeistert. Vielleicht hatte die selbst verordnete Kargheit der White Stripes (ganz besonders auf dem zuletzt veröffentlichten Live-Album zu hören)doch ihr Gutes. Die für Jack White Maßstäbe gefällige, fast schon perfekte Produktion lässt das Album in die Musikstile der einzelnen Songs zerfallen. Um im Bild zu bleiben: zu viele Büchsen, aus denen geschossen wird.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. April 2012
Ach, wie ich das ewig infantile Posing von ihm hasse! Meine Güte, was ist dieser Kerl, der es als versierter Musiker und kompetenter Songwriter gar nicht nötig hätte, in seinen Videos peinlich. Das nimmt mir persönlich immer den halben Genuss an der Sache. Sein Videoclip für die Single "Sixteen Saltines", pseudo-hip und unfassbar narzistisch, ist derart abgedroschen und Jack Whites Posing so verkrampft, das ich nur "Hilfe!" schreien möchte. Nun, man kennt das schon aus dem überbewerteten Film "It Might Get Loud" (2010), wo er als Mister Ultracool im Trio mit Jimmy Page und The Edge (von U2) eine Jam Session auf dem Niveau einer Schülerband im Proberaum zuwege brachte und dabei dennoch als der beste der drei abschnitt.

Seit 15 Jahren bringt Jack White interessante Musik auf den Markt. Mit The White Stripes, mit den Raconteurs und mit Dead Weather, für die er sich jeweils exzellente Wegbegleiter heraus gepickt hatte, gab es echte Highlights. Klar, Jack White macht auch Schrott - "Another Way To Die" mit Alicia Keys hat klar gezeigt, wo seine Grenzen liegen und wo er auch korrumpierbar ist. Dieser Titel für James Bond aka 007 wollte ach so gern kommerziell und trotzdem cool sein, war's dann leider gar nicht.

Jetzt wird er mit seinem Soloalbum "Blunderbuss" in den Feuilletons als der nächste Mann, der endlich Farbe bekennt abgefeiert und darf sich sicher sein, dass er alles "richtig" gemacht hat. Eine bunte Wundertüte ist das Album, darin jeder Stil einmal hübsch bedient wird: Country-Folk, Blues, 70's Rock, Grunge, etc. pp. "Blunderbuss" ist ein für unsere Zeit typisches (Retro-)Album, das auf Anhieb gefällt - so wie die letzte der Black Keys, "El Camino" von 2011. Man legt's auf und dank Produzent Jack White persönlich geht einem alles runter wie Öl - eine runde Sache, und dabei rockt und zischelt und dröhnt es doch an allen Ecken und Enden. Wie schon Andreas Borcholte für den "Kulturspiegel" feststellte - hier gibt es von allem etwas. Wörtlich heißt es: "ein überladener Schaukasten voll funkelnder Glasperlen." Und in den USA vertritt man quietschvergnügt die hohe Theorie, dass sich Jack White mit seinen Projekten der letzten Jahre auf diesen "großen Moment" (Borcholte) habe "vorbereiten" wollen.

Äh, wie bitte? Jack Whites Leistung bestand doch gerade immer darin, dass er erfolgreich war, ohne dass er Kompromisse einging, ergo die White Stripes in die Charts brachte, die sich dafür nicht die Bohne anbiedern mussten, sondern schräg und einzigartig blieben. Seine Leistung bestand im Moment der Überraschung, wie etwa mit der Gründung von Dead Weather - einer Band mit Jack White am Schlagzeug, die dennoch eindeutig seine Handschrift trug. Seine Leistung war (und das trotz seines Posings...), stets den Eindruck vermitteln zu können, dass man ihn als Musiker weder durchschauen noch berechnen könne und das eine unerwartet spannende Idee schon hinter der nächsten Ecke darauf warte zu erscheinen.

Jetzt jubelt die Welt der Feuilletons über "Blunderbuss" - ein "tolles Album", das Jack White den Musiker und Songwriter endlich... berechenbar macht. Und damit haben alle Journalisten, die in diesen Chor einstimmen, leider Recht. "Blunderbuss" ist ganz sicher kein schlechtes (wenn eben auch beliebiges, aus Versatzstücken der Siebziger erstelltes Retro-)Rockalbum, es wird sich vielleicht (oder sollte ich sagen: sicher!?) erstklassig verkaufen, aber es macht aus Jack White nur einen weiteren Musiker durchschnittlichen Alternative Rocks, der damit in diese Schublade passt, in die er sich bisher nie hinein zwängen ließ. Dort liegt er jetzt neben Stephen Malkmus, J Mascis, Beck, Thurston Moore und anderen Legenden der Independent-Musik. Und macht ab und zu eine Platte, für die er mal mehr, mal weniger Schulterklopfen erhält - bis man ihn schlimmstenfalls so wenig braucht wie heute Paul Weller oder Nick Cave.

Andererseits: Wer in 15 rastlosen Jahren so viele Überraschungen in petto hatte wie er, wird wohl noch die eine oder andere aus dem Ärmel ziehen können. Hoffen wir mal!
1717 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. April 2012
Zwar nichts für jene die erwarten, dass die Platte wie die White Stripes klingen, aber dennoch sehr gelungen, wenn man auf Blues Rock mit ein paar schrägen Klängen steht ;)

detailiert hab ich das dort beschrieben:[...]
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. April 2012
Als großer Fan von Jack White und all seinen musikalischen Projekten war ich natürlich direkt begeistert als dieses Album angekündigt wurde, obwohl mich die beiden Promotion tracks "Love Interruption" und "Sixteen Saltines" nicht wirklich überzeugt haben.

Jetzt, da ich das ganze Album gehört habe kann ich nur sagen, dass ich vollkommen zufrieden damit bin, auch die vorher erwähnten Lieder fügen sich sehr gut in den Kontext der Platte ein.
Jack White gelingt es wieder einen ganz eigenen Sound für ein Album zu finden, Blunderbuss ist weder ein neues Whites Stripes-Album noch erinnert es zu sehr an seine Arbeit mit The Raconteurs und The Dead Weather, es hat einen beinahe einzigartigen Sound der sich wohl noch am Besten mit dem von Get Behind me Satan vergleichen lässt, zumindest was die musikalische Begleitung betrifft.

Wer sich hauptsächlich krachende Gitarren erhofft hat der wird mit Blunderbuss wohl nicht so richtig glücklich werden, meist steht das Piano im Vordergrund und die Gitarre bekommt nur eine Nebenrolle, das nur als Warnung.
Die auffälligste Neuerung ist wohl der exzessive Gebrauch von Background-Sängern und Sängerinnen, das gab es bei Jack White bisher noch nicht, gefällt aber bis auf wenige Ausnahmen durchwegs ( zum Beispiel im letzten track des Albums, Take me with you when you go).

Fazit: Leuten denen Get behind me Satan und Jacks Arbeiten mit den Raconteurs gefällt werden auch mit diesem Album großen Spaß haben.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. Mai 2012
Wenn Blunderbuss eine White Stripes Platte gewesen wäre, und als solche könnte sie durchgehen, wäre sie sicherlich der Grund gewesen darüber nachzudenken, die Band aufzulösen. Einfallsloses Songwriting, anderweitig, insbesondere bei den white Stripes, schon tausendmal weitaus origineller durchgekaut. Was sich mit den Dead Weather bereits angedeutet hat, setzt Jack White bei seinem ersten Soloalbum nahtlos weiter fort. Eine künstlerische Schaffenspause wäre spätestens jetz angebracht. Für mich bisher die Enttäuschung des Jahres.
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Elephant
8,29 €
White Blood Cells
9,29 €
Boarding House Reach
12,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken