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TOP 1000 REZENSENTam 22. Juni 2015
Es ist ein seltsamer, aber sehr interessanter Film. Die Seltsamkeiten gehen schon mit der Genrezuordnung los. Ist »Moneyball« ein Sportfilm? Schwer zu sagen. Der Film spielt in der Welt des Baseballs, und es geht auch um den sportlichen Erfolg. So weit stimmt alles. Aber andererseits wird den eigentlichen sportlichen Wettkämpfen wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das allermeiste davon geschieht im Off oder wird nur knapp berichtet.

Gewiss, da ist das typische scheinbar chancenlose Team, auf das zunächst niemand etwas gibt und das dann alle überrascht. Das ist klassischer Sportfilm. Doch die Art und Weise, wie das Team es schafft, ist wiederum äußerst untypisch: Mithilfe eines komplizierten mathematischen Verfahrens, das aus den Wirtschaftswissenschaften stammt, werden Erfolgschancen berechnet und Mannschaften zusammengestellt und aufgestellt. Die eigentlichen ›sportlichen‹ Helden sind der General Manager des Teams, Billy Beane (Brad Pitt), und ein von ihm hinzugezogener dicklicher Jungwissenschaftler (Jonah Hill).

Im klassischen Sportfilm siegen die Underdogs wegen ihres unverrückbaren Glaubens an sich selbst und den Erfolg sowie aufgrund ihres tadellosen Team Spirits. In »Moneyball« besitzen weder das Team noch der Field Manager (Philip Seymour Hoffman) diesen unverrückbaren Glauben. Sie alle sind lediglich Angestellte auf Abruf. Den unverrückbaren Glauben hat Beane, und er richtet sich auf den Erfolg der Datenanalyse.

In gewisser Weise ist der Blick auf diese Welt des Sports ernüchternd. Die Mannschaft ist keine verschworene Kampfgemeinschaft, die im Glauben an sich selbst über sich hinauswachsen kann. Sie ist ein mehr oder weniger gut zusammengesetztes Puzzle aus Sportlern, die so etwas wie berechenbare Fähigkeitenbündel darstellen. Diese Bündel zu analysieren und auf ihre Wechselwirkungen hin zu untersuchen ist Aufgabe eines ausgeklügelten Algorithmus. Erfolg wird ausrechenbar und ist nicht länger Sache der erfahrungsgesättigten Intuitionen alter Hasen. In dieser Einsicht liegt die eigentliche ›sportliche‹ Pointe.

Billy Beane ist vielleicht prädestiniert dafür, diesen Bruch mit dem Konventionen einzuleiten. Er galt als großes Talent, doch es wurde nichts aus ihm. Diese persönliche Erfahrung bringt ihn in eine gewisse Distanz zu den üblichen Vorgehensweisen der Branche. Als er seine Distanz zum Baseball einmal aufgibt und – entgegen seinen Gewohnheiten – aus Begeisterung zu einem Spiel seiner Mannschaft fährt, gerät die Mannschaft prompt in Bedrängnis.

Man darf den Blick des Films auf den Sport realistisch nennen. Romantische Idealisierungen werden konsequent vermieden. Keine Helden auf dem Platz, keine der für das amerikanische Selbstverständnis so wichtigen Geburten einer neuen Gemeinschaft, keine unverbrüchlichen Loyalitäten. Vielmehr werden die Spieler ständig wie Spielfiguren hin- und hergeschoben und, wenn nötig, an andere Mannschaften weiterverkauft. Auch das geschieht völlig unromantisch in einem knappen Telefonat von Manager zu Manager.

Aus dem Ganzen hätte man nun die sarkastische Demaskierung einer Sportbranche machen können, die nicht zuletzt auch davon lebt, die romantischen Illusionen von Heldentum, Gemeinschaftsgeist und Loyalität zu verkaufen. Vielleicht wäre Robert Altman so vorgegangen. Bennett Miller wählt einen anderen Weg. Er findet in Billy Beane einen romantischen Helden des Sports, dessen persönlicher Erfolg eher unscheinbar ist und der ihn nur jenseits des Spielfelds finden kann.
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am 30. Dezember 2014
Moneyball zog nur meine Aufmerksamkeit durch die Oscars auf sich. Wieder einmal bin ich sehr froh darüber, so einen Film durch die Preisverleihung entdeckt zu haben.

Billy Beane ist General Manager der Oakland Athletics und schafft es nicht, ein gewinnbringendes und erfolgreiches Team auf die Beine zu stellen. Als er aber Peter Brand als seinen Assistenten einstellt und die beiden mit einer ganz neuen Taktik an ihr Team herangehen, sehen die Oakland A's langsam aber sicher Licht am Ende des Tunnels.

Ich habe von Baseball absolut keine Ahnung. Ich kenne weder die Regeln noch berühmte Spieler, weswegen ich mich erst einmal fern gehalten habe von diesem Film. Ich war deswegen dann auch sehr überrascht, wie gut ich den Film dann doch fand.
Regisseur Bennett Miller (Capote) inszeniert diesen Film aus zwei verschiedenen Perspektiven.
Vornehmlich natürlich aus der Sicht des GM, Brad Pitt alias Billy Beane. Hier bekommt man einen sehr guten Einblick hinter die Kulissen eines solchen Sportclubs. Man nimmt an Meetings der Scouts und Coaches teil und merkt hier schon sehr schnell, wie viel Gegenwind Beane entgegenweht. Die Scouts wollen ihre Erfahrung nutzen, um das Potential eines Spielers zu erkennen, wie sie es schließlich schon seit Jahrzehnten machen. Beane und sein Assistent Peter Brand wollen aber einen neuen Weg gehen und werden deswegen praktisch ausgelacht. Es wird aber sehr schön gezeigt, vor allem durch Aaron Sorkin's Drehbuch und Dialoge, mit wie viel Selbstvertrauen und unbeirrbaren Glauben an seine Methoden, sich Beane durchsetzt. Brad Pitt spielt diesen Mann wirklich klasse und sehr glaubwürdig und ist das Gesicht des Films. Noch dazu versteht sich Miller sehr gut darin, ihn auch würdig in Szene zu setzen. Er inszeniert den Film auf eine sehr angenehme Art und Weise und lässt ihn nicht zu dramatisch und deprimierend werden, gestaltet ihn aber interessant und liebevoll, sodass man mit den Charakteren mitfühlt. Die Dialoge machen einfach Spaß und die Charaktere sind nachvollziehbar.
Was mir aber auch sehr gut gefallen hat, ist die zweite Perspektive mit der Miller den Fortschritt des Teams zeigt: die Perspektive der Medien.
Er streut immer wieder längere Archivaufnahmen ein und lässt den (vermute ich) Originalkommentar der Kommentatoren laufen. Dies vermittelt nicht nur eine gute Sicht von Aussen auf die Spieler und das Team generell, sondern spiegelt auch die Meinung der Medien wieder. Diese Szenen sind wirklich klasse in den Film verbaut und sorgen für einige wahre Highlights. Ich war wieder fasziniert von der Leidenschaft, die diese Sprecher dem Sport gegenüber zeigen und sich voll gehen lassen in den Glücksmomenten der Teams. Dies sind wirklich fantastische Montagen, die ich in der Art noch nicht in einem Film gesehen habe.

Fazit:
Moneyball ist ein klasse inszeniertes, super gespieltes Sportdrama mit einem sehr entschlossenem Hauptdarsteller. Hier zeigt man gekonnt aus verschiedenen Perspektiven die Entwicklung eines Teams und eines Sports generell, sodass man nur darin versinken kann, auch wenn man nichts mit Baseball anfangen kann.
Ein wirklich fantastisches Sportdrama!
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am 19. August 2012
Warum ich 5 Sterne vergebe? Weil dies seit langer Zeit mal wieder ein Film ist, der sich mit der interessanten Sportart Baseball auseinandersetzt.

Aber keine Frage meine Rezension ist sehr subjektiv, da ich diesen Sport sehr gerne mag und auch regelmäßig Spiele in der MLB verfolge; Sozusagen bin ich kein Fachmann auf dem Gebiet, aber ein interessierter Zuschauer und ja dieser Sport rockt!

Der Film bringt das Baseball-Feeling meiner Meinung nach gut rüber, wenngleich das Meiste hinter den Kulissen spielt, was auch gut so ist. Man erhält Einblick in Statistiken und andere signifikante Dinge, die diesen Sport so reizvoll machen.

Zudem basiert der Film auf einer wahren Begebenheit und da ich diese Story nicht so gut kannte, fand ich es echt nice!

Brad Pitt ist hier außerdem das Aushängeschild, aber auch die anderen Protagonisten machen ihre Sache richtig gut.

Aber nehmts mir nicht übel, Leute die keinen Plan von dieser Sportart haben, werden vieles nicht checken. Ich habe das am eigenen Leib gespürt, da ich den Film nicht alleine gesehen habe. Man sollte also schon ein paar Grundkentnisse über das Spiel haben, aber wer Wikipedia kennt und bereit ist sich mal eine gute Stunde einzulesen wird hier reich belohnt werden. Leute die schon mit der Einstellung reingehen "Ich mag Baseball nicht" sollen es lieber ganz lassen, denn entweder schaut man diesen Sportfilm mit Herz oder ga nicht...

Auch einem METS Fan hat dieser Film gefallen.

GO METS!
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am 3. August 2014
An einem gewagten Experiment versucht sich Baseballmanager Billy Beane (Brad Pitt), zusammen mit einem jungen, ehemaligen Wirtschaftsstudenten (Jonah Hill). Ohne Budget wollen beide ein schlagkräftiges Team für die Saison aufstellen was auch zu gelingen scheint.Durch die kühle Analyse von Strike Outs und Runs wird gegen alle Widerstände ein Team von erfolgreichen No Names präsentiert. Dabei zeigt der Film weniger die Eitelkeiten der Sportler sondern geht ehr auf die ungewöhnliche Strategie des Managers ein.Der Weg zum Erfolg ist dabei wichtiger als einzelne Spieler.
Es gelingt dem Regisseur einen unterhaltsamen Eindruck der Sportwelt zu vermitteln, obwohl gerade die trockene, mathematische Auswertung von Zahlen und Statistiken den Grundstein des Filmes bildet.Ein riesen Kontrast zu den Helden des Sports,die mit Leidenschaft und Herz ein Spiel allein entscheiden können.Und genau das hat der Film-Herz und Leidenschaft. Flüssig erzählt, emotional und begeisternd zeigt er den Aufschwung der Oakland A's und ihrem Teammanager.

Ich bin etwas skeptisch was den Einfluss des Managers auf die Teamaufstellung angeht.Der Trainer (Phillip Seymour Hoffman) hat hier recht wenig Mitspracherecht.Trotzdem verkörpert Pitt den Manager äußerst glaubwürdig.

Fazit: Gelungener Sportfilm, basierend auf einer wahren Begebenheit. Überzeugende Geschichte in flotten Bildern und mit guten Darstellern.Einen Stern Abzug,da er nicht ganz an "An jeden verdammten Sonntag" heran reicht.
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am 1. April 2014
>>>Die Oakland Athletics sind ein kleiner Club in der Major League Baseball, ähnlich wie in der Bundesliga Freiburg oder Augsburg(Nichts gegen beide Clubs die leisten hervorragende Arbeit). Der Teammanager der Oakland Athletics Billy Beane(Brad Pitt) muss hilflos mit ansehen wie jedes Jahr die besten Spieler von großen Clubs weggeholt werden. Doch ohne Geld wie soll er da neue Spieler besorgen. Dann lernt er den jungen Computerexperten Peter Brand kennen. Dieser errechnet Prognosen über die Entwicklung von Spielern. So findet er Spieler die andere Clubs nicht wollen und baut mit diesen ein neues Team auf. Scouts und Experten sind geschockt über das neue Team und der Widerstand wächst. Zumal sich das Team eine Niederlage nach der anderen einfängt.<<<
>Die Kunst zu gewinnen – Moneyball< ist ein außergewöhnlicher Film. Er beruht auf wahren Begebenheiten. Das von Peter Brand entwickelte System wurde Anfangs verlacht und nicht ernst genommen. Doch schon kurz nach dem Erfolg der Oakland Athletics, wurde das System der statistischen Erfassung von Spielern, von allen anderen Clubs übernommen. Billy Beane konnte jedoch nie einen Titel gewinnen. Dennoch gilt er als ein Revolutionär in der Major League Baseball. Der Film ist kein typischer Sportfilm wie es sie sonst gibt. Ein Team aus Loosern kämpft und gewinnt den Titel. Sondern er hält sich hier an eine tatsächliche Geschichte. Die Inszenierung ist etwas langatmig aber nicht langweilig. Baseball ist ein Sport der mir wohl immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben wird. Da befinde ich mich in guter Gesellschaft. Dennoch kann ich diesen Film empfehlen.
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am 29. Dezember 2012
Der Film basiert auf dem auf dem Buch "Moneyball" und wurde sechsmal für den Oscar nominiert. Zentraler Punkt der Geschichte ist die Frage, ob "Sabermetrics" (eine besondere Form der Baseball-Statistik) als Hilfsmittel für die Zusammenstellung eines Baseballteams positiv wirkungsvoll sind oder nicht.

STORY

Billy Beane (Brad Pitt), Manager der Oakland Athletics, hat nicht genügend Geld zur Verfügung, um ein schlagkräftiges Team nach den üblichen Regeln zusammenzustellen. Bei Transferverhandlungen lernt er Peter Brand (Jonha Hill) kennen, der damals als Berater eines anderen Clubs fungierte. Brand hat gerade die Uni absolviert, war selbst kein professioneller Baseballspieler und ist, außer dass er ein großer Baseball-Fan ist und ein Analyse-Programm zur Auswertung von Spielereigenschaften erschaffen hat, an sich fachfremd. Beane verpflichtet ihn gegen alle Bedenken seiner sonstigen Mitarbeiter als seinen Assistenten. Die beiden fangen an, das Team nach Brands Statistiken aufzubauen und machen sich damit keine Freunde, werden als Phantasten abgetan.

MEINUNG

Sportfilme sind immer schwer. Baseball-Filme in Deutschland darüber hinaus noch mal schwerer, weil es hier halt nicht viele gibt, die sich mit dieser Sportart beschäftigen. Auf jeden Fall ist es ein hochinteressanter Sport, sobald man sich ihm widmet. Dieser Film kann dazu ein grandioser Beitrag sein, weil er nah an der Realität ist, auf Effekthascherei und Erfindungen zum Näher bringen verzichtet.
Dazu ist es eine Personality-Story zweier Außenseiter, zweier Einzelkämpfer, die aufgrund ihres Talents und ihrer Überzeugungen gegen alle Widerstände irgendwann Erfolg haben und für eine Art Revolution sorgen. Dabei machen sie sich unbeliebt, wenn ein Fachgespräch unter Mitarbeitern von Beane mit dem Ausspruch beendet wird: "Das ist keine Diskussion hier". So geht Führungsarbeit auch, wenn man was kann. Da macht es Spaß zuzuschauen, zumal die beiden Hauptakteure klasse spielen und authentisch rüber kommen.

FAZIT

Für diesen hochwertigen Film muss man kein Baseballfan sein. Vielleicht ist es man danach.
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am 25. April 2014
ich war mal wieder auf der Suche nach einem guten Samstagabend Film
Um diesen Film bin ich zuerst herumgeeiert. Sportfilm? Dann auch noch Baseball? Brad Pitt?
Mein Frau und ich sind beide nicht unbedingt Fans von Sportfilmen, herausragende Brad Pitt Filme liegen auch schon eine Weile zurück.
Trotzdem gewagt und keineswegs bereut.
Das liegt zum einen daran, dass es eigentlich kein klassischer Sportfilm ist. Eher geht es - einem Wirtschaftsthriller nicht unähnlich- das Geheimnis des Erfolges zu ergründen... und sei es wie hier.. mit unüblichen mathematischen Regeln.
Brad Pitt spielt wunderbar unaufgeregt, stets der Rolle dienend und dadurch auch sehr glaubwürdig. Jonah Hill aber ist die eigentliche Überraschung.
Ihn kannte ich eigentlich nur von Filmen die mit gehobenem Niveau eher wenig zu tun hatten.
Aber hier kaum wieder zu erkennen. Er liefert eine meisterliche Leistung ab.
Philip Seymour Hoffman in einer nur kleinen, aber dafür umso eindringlichen Nebenrolle als wahrlicher Kotzbrocken.

Zusammenfassend war der Film eine völlige Überraschung im positiven Sinn. Spannend, exzellente Schauspielerleistungen, Gute Regie, gute Darsteller.
Ohne Abstriche sehr zu empfehlen
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am 10. Oktober 2015
Eigentlich hat mich das System Moneyball interessiert und fasziniert. Ich finde den Film dazu aber mehr als gelungen. Er Beschreibt Hürden, aber auch Chancen, die sich auftun, wenn man sich gegen ein bestehenden System wendet. Und natürlich manchmal auch die negativen Seiten. Zudem finde ich die Darsteller unglaublich gut gewählt, weil ich sie wohl selbst auf den ersten Blick in ähnliche Schubladen gesteckt hätte (z.B. der Coach). Ja ich weiß schon, man soll niemanden nach dem ersten Blick einstufen, aber mal ehrlich machen wir das nicht alle ein wenig? Und warum sollte ich das dann in einem Film nicht nutzen... Die Geschichte um das Ganze herum finde ich auch gut gelungen, da sie nicht über alle Maßen dominant ist, sonder sich schön in das Gesamtgefüge einpasst und irgendwie in sich auch schön.
Alles in allem ein richtig richtig guter Film, bei dem ich nicht wüsste, warum ich einen einzigen Stern abziehen sollte. Übrigens das System ist immer noch faszinierend :)
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am 8. Dezember 2012
Der Ex-Baseballstar Billy Beane managt die Oakland Athletics und steht jedes Jahr vor dem gleichen Disaster. Seine besten Spieler werden von den reichen Clubs abgeworben und ihm fehlt das Geld gleichwertige Spieler einzukaufen.

Das ändert sich im Jahre 2002, als er den Statistiker Peter Brand an Bord holt und sich bei den Spielereinkäufen von ihm beraten lässt. Brand hat ein eigenwilliges System entwickelt, wonach er die Spieler bewertet. Das führt dazu, das er wertvolle Punktebringer meist sehr günstig einkaufen kann. Nach einigen Rückschlägen scheint, die Formel aufzugehen.

Auch nach dieser spannenden Geschichte bleibt das Baseballspiel für einen Laien ein Buch mit sieben Siegeln. Dafür ist die Vorgehensweise des Statistikers nachvollziehbar. Überraschende Wendungen sorgen für Aufmerksamkeit. Mäßig ausgestattete Szenenbilder belassen den Fokus bei den handelnden Figuren. Regie und Schauspielern ist ein ordentlicher Genrefilm gelungen.
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am 20. Februar 2013
Eine wahre Geschichte in einem schönen Film, was braucht man mehr für gute Unterhaltung - wenn Brad Pitt noch dabei ist, ist man (und Frau) glücklich. Auch bei meinen Freundinnen kam der Film gut an und wir waren uns einig über die Ähnlichkeit zwischen Brad Pitt und Robert Redford. Lohnt den Einkauf!
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